DE2064164C - Stopfenhalterung für eine Gieß pfanne - Google Patents
Stopfenhalterung für eine Gieß pfanneInfo
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Description
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u ι,» ->t -hpr die Gerade durch die Punkte 13
einander entfernt, je zwei einander diametral gegen- Drehpunkt -l udci u . Auf diese Weise
überliegende, zapfenartige Ansätze oder Gelenk- und 30 hinaus noch oben'Jg^ ^ und des An.
punkte 10 und 11. Weitere Gelenkpunkte 12 und 13 wird mit Hilfe f ^ugeiera ,. Stopfens 6 in
werden durch Lagerhülsen 25 und an beiden Enden Schlages 29 eine ^'P^"^1 & - ht d£ ch Auf.
punkte 10 und 11. Weitere Gelenkpunkte 12 und 13 f ^ ^ S
werden durch Lagerhülsen 25 und an beiden Enden Schlages 29 eine Selbstvemeg s ^^ ^
mit Gewinde versehene Lagerbolzen 27 gebildet 5 Schließstellung erreicht s° ^J b werden kann.
(F i g. 2 und 3). trieb od« a°d"%^Ve°rieielung ist daher nicht
Die Gelenkpunkte 12 und 13 befinden sich in einem Eine zusätzliche Stopfenverriege g
gabelförmig ausgebildeten Teil einer Haltesäule 16, erforderlich. wünschenswert, wenn
die ihrerseits in eine Führung 17 an der Außenseite Wie schon erwannt, is K isbewegungen der
der Pfanne leingeschoben und durch mindestens eine io sich der Stopfen 6 1™Z u möglichst auf einer
Schraube 18 in ihrer Höhe relativ zu der Pfanne 1 Punkte 10 und 11 beim ™ ^ kann
fixiert werden kann. geraden Linie vom Auslaß 4 abhew.^ ^ ^ ^^
Die beiden oberen Drehpunkte 10 und 12 sind erreicht werden, *?"" . ten k]ejner .^
durch eine obere Schwinge 14 miteinander verbunden, Schwinge 14 um einen °"1™. 15 B
während die untere Schwingeis als Verbindung der 15 als derjenige α d« ""l"e^her Erstellung die BePunkte
11 und 13 dient. Beide Schwingen 14 und 15 Fig. 4 zeigt "? «hemaUscner ^ s°hwingen
bestehen aus zwei von beiden Seiten auf die Ansätze wegung der Punkte 1« una 6 um dk,
10 und Il der Hülse 8 bzw. auf die Lagerhülse 25 auf- M und 15 be. e»» ™ £ Schwinge 14
geschobenen Flacheisen, die auf den Lagerbolzen 27 Hohe A »t)ba der £«n?™ «ta ob g ^
über Unterlagscheiben 26 mit Hilfe von Muttern 19 » mit r ,hr gegenseitiger .ibsUma m ,
gehalten werden. Die beiden Schwingen 14 und 15 der unteren ^ ^S der oberen
büden zusammen mit der sie verbindenden Hülse 8 Stopfens 6 mitc «nd «r * °des St {ens 6 mit
ein Gelenkviereck, das die Aufgabe hat, die Stopfen- Schwinge 14 ν m teren Rand P ^
stange 7 während des Hubes zu führen. d = c + b ^«chnet sind. we DarRteUunS
An dem Gelenkpunkt 13 der unteren Schwinge 15 *5 »™? ™£ f*" '^n"oU"!; unter der Vorausgreift
weiterhin ein Hebelsystem für die Betätigung die in Fi g. 4 angegebene™™und c + b _ was im
des Stopfens 6 an. Dieses Hebelsystem besteht aus Setzung A < 1/5 ; """ s ffill ■ t _ ergibt sich
einem Betätigungshebel 20, der ?n seinem unteren praknschejHBetneb^upmer.fu t «t ^
Ed i Bih d Glkkt 13 i it d (1 - cos φ) « 0, wodwen sicn u
einem Betätigungshebel 20, dr ? j^
Ende im Bereich des Gelenkpunktes 13 massiv ist und (1 - cos φ) « 0, wodwen sic
weiter außen in ein gabelförmig ausgebildetes Verbin- 30 Formel fur r vereintacru zu.
dungsstück 21 übergeht. Über einen weiteren Gelenk- ^/a ~ /(· y , ,
punkt 22, der wiederum aus einer Lagerhülse 25, Das Heben des Stopfens 6 erfol8'd".ch ^
einem Lagerbolzen 27 und von Muttern 19 gehaltenen drücken des Hebels 20, was von Hand oder üuren
Unterlagscheiben 26 besteht, ist am freien Ende der einen geeigneten mechanischen, hydxauhstf««· P"eu
Gabel 21 ein Verbindungsteil 23 drehbar befestigt, 35 matischen oder elektrischen bzw. elektromapetischt..
der seinerseits an seinem anderen Ende über die Antrieb erfolgen kannl Durch eine ,derartige[ ^jehun
gleichen Elemente 25, 26, 27 und 19 in dem Gelenk- um den Fixpunkt 13 1bewegt sichd e r^Hebel 20 dabu
punkt 30 mit der oberen Schwinge 14 verbunden ist. gegen die Kraft der Feder 28 m d.vinHg. 1_ stnen
Das Verbindungsstück 21 und der Teil 23 bilden punktiert dargestellte Stellung wodurch sich
mit ihrem Gelenkpunkt 22 einen Kniehebel, der be- 40 Punkte 20, 30, 10 11 sowie der Stopfen 6 irι die
kanntlich durch einen Gelenkpunkt, das sogenannte ebenfalls strichpunktierte S ellung,ve «ch'eben Nach
Knie, zwischen zwei einarmigen Hebeln charakteri- oben kann der Hub des Stopfens 6 ^h finen als
siert wird, deren andere Enden in je einem weiteren zylindrischer Bolzen zwischen den beiden b lacheisen
Gelenk beweglich gelagert sind, was hier mit den der Schwingeis au^ldeten.^^
Drehpunkten 13 und 30 erfüllt ist. Die Wirkung eines 45 werden, gegen den der Verbindungsteil 23 anschlagU
Kniehebels besteht bekanntlich darin, daß bei An- Infolge der geschilderten ^Λβ·*ΙΓ·™η|^;
liegen einer Kraft am Kniegelenk die durch deren am Gelenkpunkt 30 und damit auch am Stopfen
Komponente in Richtung senkrecht zur Verbindungs- bei geringer Auslenkung des Kniehebels aus an_ ι ei
linie der äußeren Gelenke ausgelösten Kräfte in Rieh- geschlossenem Stopfen gegebenen gestreckten Me.-Idng
dieser Verbindungslinie um so größer werden, 50 lung zunächst relativ große Kräfte, so (lau, aucn
je kleiner der Winkel zwischen dieser Verbindung- klebende Stopfen leicht geöffnet wer den tonnen
linie und den einarmigen Hebeln ist. Weiterhin sind in der Anfangsphase des offnens die
Zwischen dem oberen Ende der Haltesäule 16 und Wege des Punktes 30 und d-e damrt bewirkten Hu£
dem Betätigungshebel 20 ist als Zugelement eine des Stopfens 6 bezogen aut den Dre™£ Js
Feder 28 eingespannt, die den Hebel 20 dauernd nach 55 Hebels 20. relativ Wem, wodurch eine ferne Dos>e
oben zieht und somit über das gabelförmige Verbin- rung des Gießstrahles erzielt wird,
dungsstück 21 und den Verbindungsteil 23 des Stop- Berechnungen der seitlichen Abweichung fur eine
fens 6 in der Ruhestellung gegen den Bodenauslaß 4 Halterung, auf die die genannten Y°«uss^nBtn
drückt. Der TeU 23 wird dabei in dieser Stellung bezüglich des Hubes h des Dreharmes β und der
gegen einen Anschlag 29 gezogen, der sich im Boden 60 Abstände c und d zutreffen, haben,»mPn ra^11^" feder
Gabel des Verbindungsstückes 21 befindet und so brauchten Hubbereich fur den Stopfen 5 Systemeingestellt
bzw. auf das Hebelsystem abgestimmt ist, bedinge, d. h. nicht durch Spiel und Fertigungsdaß
die Drehpunkte 22, 13 und 30 in der Ruhestel- toleranzen verursachte Abweichungen von einem
lung minders auf einer geraden Linie liegen. senkrechten Hubweg in der Auslaufachse von Bruch-
Es ist selbstverständlich auch möglich, daß der 6j teilen von Millimetern ergeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ι ^ 2dendem Hub ab; das bedeutet aber, daß zu BeginnPatentansprüche· für einen kleinen Weg und eine große Kraft am Stop-pru fen ein relativ großer Weg und eine kleine Kraft am1. Stopfenhalterung für eine Gießpfanne mit Betätigungshebel aufzuwenden sind Dadurch können Bodenauslaß, deren Stopfen über eine Stopfen- 5 auch klebende Stopfen leicht geöffnet und der G.eßstange mit Hilfe eines Betätigungselement« in strahl fein reguliert werden. Selbstverstand ch v.,rd vertLler Richtung verschiebbar ist, d a d u r c h durch das sich ändernde Ubersetzungsverhaltms umgekennzeichnet, daß die Stopfenstange (7) gekehrt beim Schließen ein langsames und sanf.es an einer außen an der Gießpfanne (1) ange- Aufsetzen des Stopfens ermöglicht^ wodurch d.e; gebrachten Haltesäule (16) durch zwei in vertikalem ίο fahr von Beschädigungen des Stoprenkopfes u.^ des Abstand voneinander angeordnete Schwingen (14, Aussusses vermindert wird.15) gelenkig befestigt und beim Heben und Sen- Weiterhin ist es wünschenswert, daß der Mopfen-ken des Stopfens (6) geführt ist und daß femer kopf sich, wie bei konventionellen Mechanismen.an einer (14) der beiden Schwingen (14, 15) ein praktisch genau in der Auslauf achse abhebt; uiesKniehebel (21, 22, 23) angelenkt ist, über den das 15 läßt sich bei der neuen Halterung in einfacher WeiseBetätigungselement (20) auf die Stopfenstange (7) dadurch verwirklichen, daß der Dreharm der obereneinwirkt. Schwinge kleiner ist als derjenige der unier...;2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch ge- Schwinge, wobei sich unter der Voraussetzung kleir.-.v kennzeich'^t, daß der Dreharm (r) der oberen Hubwege des Stopfens — Hublange zu Drehari·;-Sdrwinge(i4) kleiner ist als derjenige (α) der 20 länge der unteren Schwinge < I : 5 — die Lange J-unteren Schwinge (15), wobei sich, unter der Vor- beiden Dreharme umgekehrt proportional zueinamk-r aussetzung kleiner Hubwjge (Λ) des Stopfens (6) verhalten wie ihre Abstände von der Stopfenunk■·- — Hublänge(h) zu Dreaarm(a)< 1:5 —, die kante.Längen (a und -) der beiden Dreharme (14, 15) Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn der Stopfenumgekehrt proportional zueinander verhalten wie as einerseits nach dem Einbau in die Gießpfanne autc-ir-e Abi^::^c (c b--·· d) von der Unterkante des matisch verriege't ist und von der Stopfenseite InS' ρ-ns ■;(,) nicht mehr unbeabsichtigt gehoben werden kann, um.j. Μα!·"Γ·..:·£ ns:h Anspruch 2, dadurch ge- andererseits beim öffnen von der BedienungsseiKkennzeichnet, daß an dem Hebelsystem (20, 21, her automatisch entriegelt wird, ohne daß Stell-23) ein Zugelement (28) und mindestens ein An- 30 schrauben oder Keile gelöst werden müssen. Es haschlag (29) vorgesehen sin^, durch die die Ge- sich daher bewährt, an dem Hebelsystem ein Zuglenkpunkte (22, 13, 3«) des Kniehebels (21, 22, element und mindestens einen Anschlag vorzusehen.23) in der Schließstellung or 5 Stopfens (6) min- wodurch die Gelenkpunkte des Kniehebels in derdestens auf einer geraden Linie gehalten sind. Schließstellung des Stopfens mindestens auf einer35 geraden Linie gehalten sind. Das Zugelement korn pensiert das Gewicht des Betätigungshebels und verhütet so, daß sich der Stopfen von selbst entriegelt.Die Erfindung wird in nachtuender Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher er-Die Erfindung betrifft eine Stopfenhalterung für 40 läutert.eine Gießpfanne mit Bodenauslaß, deren Stopien F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung,über eine Stopfenstange mit Hilfe eines Betätigungs- bei der der Kniehebel und das Betätigungselementelementes in vertikaler Richtung verschiebbar ist. in Schließstellung des Stopfens in ausgezogenenSelbstverständlich kann die Halterung auch bei Gieß- Linien und bei gehobenem Stopfen in strichpunktier-bassins und Schmelzofen Verwendung finden. 45 ten Linien dargestellt sind;Ein Nachteil bekannter Stopfenhalterungen und F i g. 2 und 3 geben die Schnitte II-II und ΙΠ-ΠΙihrer Betätigungselemente besiteht darin, daß zwi- von F i g. 1 wieder, währendsehen dem Hubweg des Stopfens und dem Weg der F i g. 4 in schematischer Darstellung den Weg derBetätigungselemente ein nahezu konstantes Über- Stopfenstange und der Schwingen bei einem be-setzungsverhältnis vorliegt; dadurch wird es unmög- 50 stimmten Hub h wiedergibt und zur Berechnung deslieh, den Gießstrahl fein zu regulieren. Dreharmes r für die obere Schwinge dient.Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Die Gießpfanne 1, die im allgemeinen aus Stahleine Stopfenhalterung mit Hubmechanismus zu schaf- blech gefertigt ist, ist je nach Temperatur und fjn, bei der eine feine Regulierung des Gießstrahles Aggressivität der zu vergießenden Schmelzen mit möglich ist. 55 einer Auskleidung 2 aus keramischem Material, z. B. Die Erfindung ist dadurch gvkennzeicnnet. daß die Al4O3, versehen oder nicht. In ihrem Boden 3 befin-Stopfenstange an einer außen an der Gießpfanne an- det sich die Auslauf öffnung 4, die ebenfalls aus keragebrachten Haltesäule durch zwei in vertikalem Ab- mischem Material 5 bestehen kann und durch den stand voneinander angeordneten Schwingen gelenkig Stopfen 6 verschlossen wird. Je nach Temperatur und befestigt und beim Heben und Senken des Stopfens 60 Aggressivität der Metallschmelzen besteht der Stopgeführt ist und daß ferner an einer der beiden fen6 aus einem Metall, z.B. Gußeisen, oder aus Schwingen ein Kniehebel angdenkt ist, über den das feuerfesten, z. B. keramischen Materialien. Der Stop-Betätigungselement auf die Stopfenstange einwirkt. fen 6 ist an einer Stopfenstange 7 befestigt, die ausDurch die Verwendung eines Kniehebels ergibt gleichen Materialien bestehen kann,sich ein der Stopfenstellung angepaßtes Übersetzungs- 65 Mit ihrem oberen Ende ist die Stopfenstange 7 inverhältnis zwischen dem Stopfenhub und dem Weg eine Hülse 8 eingeschoben und relativ zu dieser mitdes Betätigungselementes. Es ist bei kleiner Stopfen- einer Schraube 9 fixiert. Außen an der Hülse 8 befin-öffnung relativ groß und nimmt dann mit größer wer- den sich, um die Strecke ft (Fig. 4) in der Höhe von-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1796670A CH531903A (de) | 1970-12-04 | 1970-12-04 | Stopfenhalterung für eine Giesspfanne |
| CH1796670 | 1970-12-04 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2064164A1 DE2064164A1 (de) | 1972-07-06 |
| DE2064164C true DE2064164C (de) | 1973-08-02 |
Family
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