-
Verfahren zur Herstellung von synthetischem Papier Die Erfindung
betrifft ein Verfahren zur Herstellung von synthetischem Papier und insbesondere
ein Verfahren zur Herstellung von ein Olefinharz enthaltendem synthetischem Papier,
das leicht ist und eine hohe Festigkeit aufweist.
-
Ein Verfahren zur Herstellung von synthetischem Papier durch Verstrecken
einer aus einem olefinischen Harz und einem llstoff bestehenden, nicht verstreckten
Folie ist bereits bekannt.
-
Dieses bekannte Verfahren liefert Jedoch kein synthetisches Papier,
bei dem die Poren (Hohlräume) über die gesamte Querschnittsfläche gleichmassig verteilt
sind. Eine Folie mit gleich mässig verteilten grossen Poren hat eine rauhe Oberfläche
und gute graphische Eigenschaften beim Beschreiben mit einem Sclueibinstrument,
wie z0B. einer Feder und einem Pinsel, und sie ist darüber hinaus leicht, hat aber
den Nachteil, dass sie eine beträchtlich geringere Festigkeit aufweist. Umgekehrt
hat eine Folie mit kleineren, gleichmässig verteilten Poren zwar eine zufriedenstellende
Festigkeit, hat jedoch den Nachteil, dass sie schwer ist.
-
Zur Beseitigung dieser Nachteile wurde nun versucht, eine Folie (Blatt)
herzustellen, deren obere und untere Oberfläche Poren verschiedener Grösse aufweisen,
indem man eine nicht verstreckte Folie aus einem Olefinharz zwischen Walzen. mit
einer Temperaturdifferenz von mindestens 10°C durchführt. Bei der dabei erhaltenen
Folie ist die Porengrösse auf einer Oberfläche grösser als auf der anderen. Daher
ist diese Folie bis zu einem gewissen Grade zufriedenstellend im Hinblick auf ihr
leichtes Gewicht w-ad die Beibehaltung der Festigkeit. Jedoch unterscheiden sich
die physikalischen Eigenschaften der einen Oberfläche von denjenigen der anderen
und die Folie bricht oft während des Druckens aufgrund der Spannung, die auf die
Folie ausgeübt wird, oder es treten beim Drucken Unschärfen auf. Deshalb hat diese
Folie nur eine begrenzte Verwendung gefunden.
-
Ziel der Erfindung ist es, ein ein Olefinharz enthaltendes synthetisches
Papier anzugeben, das die oben genannten Nachteile nicht aufweist.
-
Das erfindungsgemäss hergestellte synthetische Papier hat eine symmetrische
Porenverteilung im Hinblick auf die hox-isontale Zentrallinie eines beliebigen Querschnitts
der Folie beim maLaro skopischen Betrachten und im Querschnittsaufbau der verstreckten
Folie aus dem Olefinharz unterscheidet sich die Porengrösse der inneren Schicht
von derjenigen der beiden Oberflächenschichten. Das erfindungsgemässe synthetische
Papier ist leicht im Gewicht und hat hohe physikalische Festigkeitswerte, beispiels
weise eine-hohe Zugfestigkeit, Zerreissfestigkeit oder B.egeX festigkeit. Ausserdem
bricht es nicht bei Deformierungsspannung und es ist gut bedruckbar mit einer wässrigen
oder öligen Drukkerfarbe, Stempeln oder mit Maschinenschrift und es hat gute graphische
Eigenschaften mit einem Schreibinstrument, wie z.B.
-
Pinsela oder Federn.
-
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung es synthetischen
Papiers, das dadurch gekenneichnet ist, dass man
eine unverstreckte
Folie aus einem Olefinharz unter den folgenden Temperaturbedingungen (1) oder (2)
verstreckt: (1) Bei einer Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur des Harzes,
wobei die Temperatur der inneren Schicht der Folie von derjenigen der beiden Oberflächenschichten
um mindestens 10°C verschieden ist, und (2) bei einer solchen Temperatur, dass eine
der Oberflächenschichten und die innere Schicht sich auf einer Temperatur unterhalb
der Schmeiztemperatur des Harzes befinden und die andere Oberflächenschicht sich
auf einer Temperatur nicht tiefer als der Schmelztemperatur des Harzes und um 400C
oder weniger über der Schmelztemperatur befindet.
-
Der hier verwendete Ausdruck "Schmelztemperatur" des Olefinharzes
bedeutet die Temperatur,oberhalb der keine Kristalle mehr vorliegen (wenn das Olefinharz
kristallin ist) und die Temperatur, oberhalb der das Harz schnell zu fliessen beginnt
(wenn das Olefinharz nicht kristallin ist oder eine ausserordentlich geringe Kristallinität
aufweist).
-
Erfindungsgemäss können als Olefinharze z.B. die Homopolymerisate
oder Mischpolymerisate von α-Olefinen, insbesondere von C2-C4-o,Olefinen und
ihre Mischungen verwendet werden. Das Olefinharz sollte zweckmässigerweise einen
Schmelzindex von nicht mehr als 10, vorzugsweise von 0,01 bis 5,aufweisen.
-
Spezifische Beispiele für Homopolymerisate von C2-C4-o-Olefinen sind
Hochdruckpolyäthylen, Mitteldruckpolyäthylen, Niederdruckpolyäthylen, Polypropylen
und Polybuten-1 und solche Homopolymerisate, deren verfügbare Positionen durch andere
Atome oder Atomgruppen ersetzt sind, z.B. chloriertes Polyäthylen oder chloriertes
Polypropylen.
-
Beispiele für C2-C4-α-Olefin-Mischpolymerisate sind solche ,
die zu mindestens 50% aus den a-Olefinen mit einem damit mischpolymerisierbaren
Monomeren bestehen, z.B. Äthylen/Vinylacetat-Mischpolymerisat, Äthylen/Vinylchlorid-Mischpolymerisat,
Äthylen/ Styrol-Mischpolymerisat, Äthylen/Äthylacrylat-Mischpolymerisat, Äthylen/Propylen-Mischpolymerisat,
Äthylen/Acrylsäure-Ionomeres, Propylen/Vinylchlorid-Mischpolymerisat, Propylen/Styrol-Mischpolymerisat,
Propylen/Äthylacrylat-Mischpolymerisat und Propylen/ Vinylacetat-Mischpolymerisat.
-
Das erfindungsgemäss vervendbare Olefinharz kann mit einem Harz, das
mit dem Olefinharz schlecht verträglich ist, in einer Menge von 100 Gewichtstellen,
vorzugsweise von 5 bis 80 Gewichtsteilen, auf 100 Gewichtsteile Olefinharz vermischt
werden.
-
Unter dem Ausdruck "Harz mit einer schlechten Verträglichkeit mit
dem Olefinharz11 ist ein Harz zu verstehen, das mit dem Olefinharz nicht vollständig
kompatibel ist, bei dem jedoch keine wesentliche Phasentrennung beim Mischen mit
dem Olefinharz in dem Verfahren zur Herstellung einer nicht verstreckten Folie auftritt.
Beispiele für solche Harze sind Styrolharze, beispielsweise ein Styrolhomopolymerisat,
ein Homopolymerisat eines Styrolderivats, wie z.B. α-Methylstyrol, Styrol/α-Methylstyrol-Mischpolymerisat
und Mischpolymerisate von Styrol oder Styrolderivaten mit anderen mischpolymerisierbaren
Monomeren, z.B.
-
Styrol/Methylmethacrylat-Mischpolymerisat, Styrol/Acrylnitril-Mischpolymerisat,
Styrol/Butadien/Acrylnitril-Mischpolymerisat, Methylmethacrylat/Butadien/Styrol-Mischpolymerisat
oder α-Methylstyrol/Methylmethacrylat-Mischpolymerisat, durch Kondensation
von Aminocarbonsäuren und durch Kondensation von dibasischen Säuren mit Diaminen
hergestellte Polyamidharze, z.B. Nylon 66, Nylon 6, Nylon 610 und Nylon 11, Polyacetalharze,
z.B. ein Formaldehydpolymerisat,oder thermoplatische Mischpolymerisate von Formaldehyd
mit anderen mischpolymerisierbaren Monomeren, s.B. das im Handel erhältliche DELRIN
(Handelsname von Du Pont), CELOON (Handelsname von Cellanese Corporation) oder DURACON
(Handelsname
der Polyplastics Corporation), Polyacrylatharze, z. B. Methylmethacrylatharz, Methylmethacrylat/Styrol-Mischpolymerisat,
Methylmethacrylat/a,ß-Methylstyrol-Mischpolymerisat und Mischpolymerisate von Methylmethacrylat
mit anderen mischpolymerisierbaren Monomeren, Vinylchloridharze, z.B. Polyvinylchlorid,
Vinylchlorid/Vinylacetat-Mischpolymerisat, Vinylchlorid/ Äthylen-Mischpolymerisat,
Vinylchlorid/Vinyliden-Mischpolymerisat und Mischpolymerisate von Vinylchlorid mit
anderen mischpolymerisierbaren Monomeren, Vinylacetatharze, z.Bv Vinylacetat, Vinylacetat/Vinylchlorid-Mischpolymerisat,
Vinylacetat/Äthylen-Misehpolymerisat und Mischpolymerisate von Vinylacetat mit anderen
mischpolymerisierbaren Monomeren, Phenoxyharze, z.B.
-
thermoplastische Epoxyharze, die durch Co-Kondensation von Bis;phenol-A
mit Epichlorhydrin erhalten werden, sowie kautschukartige Substanzen mit hohem Molekulargewicht,
z.B. Polyisopren, Polyisobutylen, Polybutadien, Polypropylenoxyd, Kautschukäthylen/
Propylen-Mischpolymerisat, Butylkautschuk, Styrol/Butadien-Kautschuk, Acrylnitrilkautschuk,
Chloroprenkautschuk, verschiedene Acrylkautschuke und Naturkautschuke.
-
In das erfindungsgemäss verwendete Olefinharz können feiner teilte
Pulver anorganischer Füllstoffe eingearbeitet werden.
-
Beispiele für solche anorganischen Füllstoffe sind Diatomeenerde,
Kieselerde, Talk, Kaolin, Zeolith, Glimmer, Asbest, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat,
Calciumsulfat Ton, Alu-Zinksulfid miniumoxyd, Bariumsulfat, Zinksulfat, /Lithopon,
Titanoxyd und Zinkweiss (Zinkblüten), besonders bevorzugt sind Diatomeenerde, Kieselerde,
Talk, Kaolin, Zeolith, Glimmer und Asbest. Die Menge an eingearbeitetem anorganischem
Fullstoff beträgt nicht mehr als 300 Gewichtsteile, vorzugsweise 20 bis 200 Gewichtsteile,
auf 100 Gewichtsteile Olefinharz.
-
Entsprechend der gewünschten Verwendung des erfindungsgemässen synthetischen
Papiers können in die Homopolymerisate, Mischpolymerisate oder Mischungen davon
der Olefinharze, die erfindung8-gemäss verwendet werden, Wärmestabilisatoren, Weichmacher,
Antistatikmittel,
Gleitmittel, UV-Absorptionsmittel, Farbstoffe,
Pigmente und andere Zusätze eingearbeitet werden.
-
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird das beschriebene Olefinharz
zuerst in Form einer Folie hergestellt. Der Ausdruck 'Folie" umfasst Folien, Filme
und Platten. Die Folienbildung kann nach irgendwelchen bekannten Verfahren erfolgen,
be.ispielsweise durch Extrusion, Einspritzen, Auswalzen, Zusammenpressen oder Blasen.
Das Olefinharz wird beispielsweise gründlich. durch geknetet durch eine Vorrichtung,
wie z.B. einen Bunbury-Mischer, eine Mischsalze oder eine Extrusionsknetvorrichtung,
und das geschmolzene Harz wird einer Kalandrierwalze ausgesetzt unter Bildung einer
Folie. Alternativ kann das Harz auch in einen Extruder; mit oder ohne vorheriges
Kneten in einem Henschel-Mischer oder einem Super-Mixer, geknetet und geschmolzen
in den Extruder gegeben und zu einer Folie extrudiert werden.
-
Die Dicke der dabei erhaltenen, nicht verstreckten Folie aus &em
Olefinharz hängt von der nachfolgenden Verstreckungsstufe, deri Anwendungszwecken
der synthetischen Folie usw. ab. Gewöhnlich beträgt die bevorzugte Dicke etwa 0,2
bis 5,00 mm, insbesondere 0,3 bis 3,0 mm.
-
Die auf diese Weise erhaltene, nicht verstreckte Folie wird dann nach
dem erfindungsgemässen Verfahren verstreckt.
-
Gemäss einer ersten Methode des erfindungsgemässen Verfahrens wird
die nicht verstreckte Folie aus dem Olefinharz bei einer Temperatur unterhalb der
Schmelztemperatur des IIarzes mit einer Temperaturdifferenz von nicht weniger als
1000 zwischen der inneren Schicht und den beiden Oberflächenschichten der Folie
verstreckt. Diese Verstreckung führt zur Bildung einer verstreckten Folie mit einer
porösen Struktur, in der die Porengrössen von den Oberflächenschichten zu der inneren
Schicht hin differieren und makroskopisch gesehen ist die Porenverteilung symmetrisch
im Hinblick auf die Zentrallinie eines Querschnitts der
Folie. Je
nach den Verwendungszwecken des erfindungsgemäss hergestellten synthetischen Papiers,
beispielsweise zum Bedrucken und Beschreiben, kann die Porengrösse der Oberflächenschichten
entweder kleiner oder grösser als in der Innenschicht gemacht werden.
-
Gemäss einer ersten Ausführungsform betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Verstrecken einer nicht verstreckten Folie aus einem Olefinharz bei einer Temperatur
unterhalb der Bchmelztemperatur des Olefinharzes, wobei die Temperatur der beiden
Oberflächenschichten auf einem Wert gehalten wird, der mindestens 10°C höher liegt
als die Temperatur der Innenschicht.
-
Das gemäss dieser ersten Ausführungsform erhaltene Produkt weist gute
Druckeigenschaften auf, insbesondere mit Druckerfarbe, da die Porenstruktur der
Oberflächenschichten der Folie feiner und dichter ist als diejenige der Innenschicht.
Die kleine Porengrösse der Oberflächenschichten des erfindungsgemässen Produkts
dient dazu, die physikalische Festigkeit der Folie beizubehalten, und die grösserePorengrösse
der inneren Schicht trägt zu dem leichten Gewicht der Folie bei.
-
Die gemäss der ersten susführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
erhaltene verstreckte Folie kann bei einer Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur
des Olefinharzes und bei einer Temperatur entweder oberhalb oder unterhalb der Tempert
tur der Oberflächenschichten, die bei der anfänglichen Verstreckung angewendet wird,
weiter verstreckt werden. Diese sweite Verstreckung führt zu einer weiteren Verbesserung
der Oberflächeneigenschaften der verstreckten Folie und zu einer Herabsetzung der
Dichte der Folie.
-
Gemäss einer zweiten Ausführungsform betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Verstrecken einer nicht verstreckten Folie aus einem Olefinharz bei einer Temperatur
unterhalb der Schmelztemperatur des Olefinharzes, wobei die Temperatur der Innenschicht
der
Folie bei einem Wert von mindestens 10°C oberhalb der Temperatur der beiden Oberflächenschichten
gehalten wird.
-
Das bei der zweiten Ausführungsform erhaltene Produkt ist geeignet
zum Beschreiben mit Pinseln oder Federn, da die Porenstruktur der Innenschicht feiner
und dichter ist als diejenige der beiden Aussenschichten. Die grosse Porengrösse
der beiden Oberflächenschichten des auf diese Weise erhaltenen Produkts tragen zu
dem leichten Gewicht der Folie bei und die kleinere Porengrösse der inneren Schicht
dient dazu, die physikalische Festigkeit der Folie aufrechtzuerhalten.
-
Die gestreckte Folie kann bei einer Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur
des Olefinharzes und bei einer Temperatur, die entweder oberhalb oder unterhalb
der' Temperatur der inneren Schicht, wie sie bei der anfänglichen Verstreckung angewandt
wurde, liegt, weiter gestreckt werdeneAut diese Weise kann man ein Produkt mit verbesserten
Oberflächeneigenschaften und einer niedrigeren Dichte erhalten.
-
Die um Verstrecken einer nicht verstreckten Folie angewendete Temperatur
kann bestimmt werden, indem man die Dempera.ur de.r Oberflächenschichten nach dem
Erhitzen der nicht verstreckten Folie auf die gewünschte Temperatur d.er inneren
Schicht bringt Die Temperatur der Oberflächenschichten kann nach verschiedenen Methoden,
beispielsweise einer Walzmethode, ermittelt werden, bei der die Folie einmal oder
mehrere Male über heisse oder kalte Walzen geführt wird, die bei einer Temperatur
gehalten werden, die von der Temperatur der inneren Schicht zur mindestens 10°C
verschieden ist; es kann auch ein Verfahren zum Erhitzen an der Luft oder zum Abkühlen
verwendet werden, bei dem die IluSt eine Temperatur aufweist, die von der Temperatur
der inneren Schicht um mindestens 100C abweicht, es kann ein Heizofen- odor Kühlofen-Verfahren
verwendet werden, bei dem die Folie durch einen Ofen geleitet wird, der bei einer
Temperatur gehalten wird, die von der Innenschicht-Temperatur um mindestens 100C
abweic,hl.,
oder es kann ein Heiztank- oder Eühltank-Verfahren
angewendet werden, bei dem die Folie durch einen Tank mit Öl oder Wasser mit einer
von der Temperatur der Innenschicht um mindestens 1OoC abweichenden Temperatur geleitet
wird.
-
Die nicht verstreckte Folie wird vorzugsweise die kürzest mögliche
Zeit der Temperatur der Oberflächenschichten ausgesetzt, um irgendeinen Einfluss
der Temperatur der Oberflächenschicht auf die Innenschicht-Temperatur zu vermeiden.
-
Die in dem zweiten Streckverfahren angewendete Temperatur kann nach
irgendeinem der oben genannten Verfahren zur Bestinnung der Temperatur der Oberflächenschichten
festgelegt werden. Bei der zweiten Verstreckung kann die Temperatur der Oberflächenschichten
die gleiche sein wie die Temperatur der lennenschicht oder sie kann davon verschieden
sein.
-
Das Verstrecken kann uniaxial oder multiaxial gleichzeitig oder aufeinanderfolgend
auf übliche Art und Weise durchgeführt werden.
-
Die gebräuchlichste multiaxiale Verstreckung ist eine biaxiale Verstreckung
in den longitudinalen und transversalen Richtungen und zu diesem Zwecke verwendet
man zweckmässigerweise eine Spannrahmen-Streckvorrichtung.
-
Das Streckverhältnis kann so sein, dass eine Porenstruktur in der
Folie entsteht und differiert je nach den physikalischen Eigenschaften und den Verwendungszwecken
usw. des Produkts.
-
Gewöhnlich beträgt im Falle der ersten Verstreckung das Verhältnis
in einer Richtung mindestens 1,5, vorzugsweise 1,8 bis 8, und im Falle der zweiten
Verstreckung mindestens 1,2, vorzugsweise 1,5 bis 2,0.
-
Bei einer zweiten Methode des erfindungsgemässen Verfahrens wird eine
nicht verstreckte Folie aus dem Olefinharz bei einer solchen Temperatur verstreckt,
dass eine der Oberflächenschichten und die Innenschicht eine Temperatur unterhalb
der Schmelztemperatur des
Olefinharzes aufweisen, während die Temperatur
der anderen Ob-rflächenschicht nicht niedriger als die Schmelztemperatur des Harzes
ist und nicht mehr als 4000 über der Schmelztemperatur liegt.
-
Gemäss einer ersten Ausführungsform dieser zweiten Methode wird eine
nicht verstreckte Folie aus dem Olefinharz bei einer solchen Temperatur verstreckt,
dass die Oberflächenschichten bei einer Temperatur nicht unterhalb der Scimelztemperatur
des Harzes, jedoch auch nicht mehr als 400C oberhalb derselben verstreckt wird,
wobei die Innenschicht bei einer Temperatur unter halb der Schmelztemperatur des
harzes gehalten wird.
-
Die bei dieser Ausfiihrungsform erhaltene verstreckte Folie ist eine
zähe und leichte Folie, bei der beide Oberflächen glatt sind und die Innenschicht
eine poröse Struktur aufweist. Diese Folien sind geeignet zum Bedrucken mit einer
Druckerfarbe, die ein Lösungsmittel enthält, das die geschmolzene Oberflächenschicht
lösen kann.
-
Gemäss einer zweiten Ausführungsform der zweiten Methode wird eine
nicht verstreckte Folie des Olefinharzes bei einer solchen Temperatur verstreckt,
dass die Oberflächenschichten der Folie bei einer Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur
des Harzes gehalten werden, während die Innenschicht; bei einer Temperatur nicht
unterhalb der Schmelztemperatur des Harzes, Jedoch auch nicht mehr als 400C über
der Schmelztemperatur gehalten wird.
-
Dieses Verfahren liefert eine verstreckte Folie mit porösen Oberflächenschichten
und einer praktisch porenfreien Innenschicht.
-
Da diese Folie poröse Oberflächenschichten aufweist, weis-t sie nicht
nur eine überlegene Bedruckbarkeit und überlegene gr.phische Eigenschaften auf,
sondern sie ist auch leicht und zäh wegen der im Innern vorhandenen dichten Filmschicht.
-
Die nach der zweiten Methode des erfindungsgemässen Verfahrens erhaltene
gestreckte Folie, bei der entweder die Oberflächenschichten
oder
die Innenschicht praktisch frei von Poren sind, kann gewünschtenfalls bei einer
Temperatur unterhalb der Schmelz~ temperatur des Olefinharzes weiter verstreckt
werden. Durch diese Verstreckung ist es möglich, in der praktisch porenfreien Schicht
Poren zu erzeugen, und es kann auf diese Weise ein sytithetisches Papier hergestellt
werden, dessen Querschnitt eine durch und durch poröse Struktur aufweist, wobei
die Porengrösse sich von den Aussenschichten zu der Innenschicht hin ändert.
-
Die Verstreckungstemperatur bei der zweiten Methode des erfindungsgemässen
Verfahrens kann wie oben für die erste Methode angegeben bestimmt werden und es
können die gleichen Verstreckungsoperationen und -verhältnisse angewendet werden.
-
Die bei den oben genannten Ausführungsformen erhaltenen gestreckten
Folien können für die verschiedensten Verwendungszwecke, beispielsweise zum Drucken,
Schreiben oder Verpacken, verwendet werden, wobei die Folien zur weiteren Verbesserung
ihrer Oberflächeneigenschaften nachbehandelt werden können.
-
Die Nachbehandlung kann z.B. so durchgeführt werden, dass die verstreckte
Folie bei einer Temperatur unterhalb der Schmelstemperatur des Olefinharzes unter
einer Spannung, welche die Schrumpfung der Folie erlaubt, wärmebehandelt wird. Der
aus druck "unter einer Spannung, welche die Schrumpfung der Folie erlaubt" bedeutet,
dass ein vollständig entspannter Zustand der Folie ausgeschlossen ist. Es ist insbesondere
bevorzugt, die Folie unter einer solchen Spannung zu schrumpfen, dass sie sich bei
der Verschiebung einer Folienhalterungsvorrichtung als Folge der Schrumpfung der
Folie nicht ablöst. Die Schrumpfung der Folie kann mindestens 1% der Grösse vor
der Schrumpfung betragen.
-
Wenn die Folie um 2 bis 10% geschrumpft ist, werden die Bedruckbarkeit
mit einer öligen Druckerfarbe oder die graphischen Eigenschaften mit einem Schreibinstrument
besser und die Glätte der Oberfläche und der Oberflächenglalz nehmen ebenfalls zu.
Die zur Schrumpfung erforderAiche 'Gemperatur liegt unterhalb der
Schmelztemperatur
des Olefinharzes. Zu niedrige Temperaturen erfordern eine lange Zeit zur Vervollstandigung
der Schrumpfung und es ist deshalb zweckmässig,'dass die Temperatur so nahe wie
möglich bei der Schmelstemperatur liegt. Die Schrumpfungstemperatur kann auf übliche
Art und Weise erzeugt werden, beispielsweise durch heisse Luft, durch eine Infrarot-Heizvorrichttmg,
durch ein Wasser- oder Ölbad.
-
Eine andere Methode zur Nachbehandlung der verstreckten Folie besteht
darin, dass man die Folie mit oder ohne vorherige Imprägnierung mit einer Dispersion
oder Lösung eines thermoplastischen Harzes, beispielsweise von Styrolharzen, Polyvinylharzen,
Vinylacetatharzen, Polyacrylatharzen odey Polyamidharzen oder eines in der Wärme
abbindenden Harzes, beispielsweise Phenolharzen, Harnst'offharzen, Melaminharzen
oder Ketonharzen, mit einem Kalander auswalzt. Das Kalandrieren kann bei einer Temperatur
unterhalb der Schmelztemperatur des Olefinharzes durchgeführt werden, wobei der
Druck zwischen den Walzen bei 10 bis 70, vorzugsweise 30 bis (;0 kg/cm gehalten
wird. Durch dieses Kalandrieren werden die Poren auf den Oberflächenschichten der
gestreckten Folie feiner und dichter und die :3edruckbarkeit und die graphischen
Eigenschaften der Folie werden weiter verbessert.
-
Ausserdem hat die kalandrierte Folie überlegene Steifheitseigenschaften,
einen besseren Oberflächenglanz, eine glattere Oberflache und eine bessere Oberflächenfestigkeit.
-
Das nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene synthetische Papier
hat eine poröse Innenschicht und poröse Oberflächenschichten, in denen die Porengrösse
sich von der Innenschicht zu den Aussenschichten hin ändert, und die Porenverteilung
ist symmetrisch, bezogen auf das Zentrum der Folie. Das erfindungsgemäss hergestellte
synthetische Papier hat eine niedrigere Dichte, ein geringeres Gewicht, eine bessere
Undurchsichtigkeit als die üblichen Olefinharzfolien mit poröser Struktur, Es weist
ausserdem ausgezeichnete physikalische Fe stigke itseigenschaften, beispielsweise
eine hervorragende Zugfestigkeit, Zerreissfestigkeit und
Biegefestigkeit
sowie verbesserte graphische Eigenschaften beim Beschreiben mit einem Schreibgerät
und bessere typographische Eigenschaften für Stempel oder Schreibmaschinen sowie
eine besse-'re Bedruckbarkeit mit einer Druckerfarbe auf.
-
Das nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene synthetische
Papier hat auch eine gute Beständigkeit gegenüber Wasser und ist auch für solche
Verwendungszwecke geeignet, bei denen eine Wctsserbeständigkeit erforderlich ist.
-
Das nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene synthetische
Papier ist deshalb als Verpackungsmaterial mit einer schönen Vielfarbenbedruckung,
als Druckpapier für Plakate, bebilderte Bücher, Bücher oder Kalender, als Umhüllungsmaterialien
für allgemeine Anwendungszwecke, als Polstermaterial und luftdurchlässiges Verpackungsmaterial
geeignet. Diese Folien sind besonders geeignet zum Drucken von Wörterbüchern. nia
sind auch geeignet für Notizbücher (Notenbücher) oder Zeichenpapier, bei dem gute
graphische Eigenschaften erforderlich sind.
-
Das erfindungsgemässe synthetische Papier kann auch als Stütz-oder
Dekorationsmaterial zur Verwendung in Wänden, Dächern und Decken und als Material
im Ackerbau oder im Gartenbau, beispielsweise in Gewächshäusern, verwendet werden.
-
Das nach dem erfindungsgemässen Verfahren herstellbare synthetische
Papier kann auch mit verschiedenen ungleichmässigen Mustern versehen werden, indem
man es prägt oder einer Faltenbildungsbehandlung unterzieht. Durch thermische Behandlung
können auch andere synthetische Harze daran befestigt werden. Ein auf solche Weise
behandeltes synthetisches Papier kann beispielsweise als Material zum Buchbinden
oder zur Herstellung von Säcken verwendet werden.
-
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung naher erläutern, ohne
sie jedoch darauf zu beschränken. Wenn nichts anderes angegeben
ist,
sind alle Teile in den Beispielen auf das Gewicht bezogen. Die in den Beispielen
angegebene Dichte und Zugfestig keit und die Schmelztemperatur des Olefinharzes
wurden nach den folgenden Verfahren gemessen: Dichte: Gewicht der Folie pro cm²
in Gramm geteilt durch die Dicke der Folie in cm (Einheit = g/cm³).
-
Zugfestifkeit: ASTM-D-638 mit einer Zuggeschwindigkeit von 50 mm/Minute.
-
Schmelztemperatur: ASTM-D-2117.
-
B e i s p i e l 1 Ein Niederdruck-Polyäthylenharz (Hizex 6100 P,
ein Produkt der Mitsui Chemical Co., Ltd.) mit einer Schmelztemperatur von 126°C
wurde mit Hilfe einer auf 150°C erhitzten Knetwalze geknetet. Das geknetete Polyäthylen
werde unter Verwendung einer auf 1800C erhitzten Warmpresse zu einer Folie mit einer
Dicke von 0,5 mm verformt. Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Anschliessend
wurde die gesamte Folie bei 80°C gehalten und dann zweimal durch erhitzte Walzen
geführt, deren Oberflächen bei 12000 gehalten wurden. Die Oberflächen der Folie
wurden auf 124°C erhitzt, jedoch wurde die Innenschicht der Folie bei 80°C gehalten,
indem man die Transportgeschwindigkeit der Folie durch die Walzen auf 12,0 m/Min.
einstellte. Die Folie wurde dann bei der oben angegebenen Temperatur auf das 2,5-Fache
ihrer ursprüngliohen Länge sowohl in der longitudinalen als auch in der transversalen
Richtung verstreckt. Die Verstreckungsgeschwindigkeit wurde auf 100 cm/Min. eingestellt,
Eine mikroskopische Fotografie des Querschnitts der verstreckten Folie zeigte, dass
die Innenschicht und die Oberflächenschichten eine poröse Struktur aufwiesen, wobei
die Porengrösse der Oberflächenschichten geringer war als diejenige der Innenschicht,
und dass die Poren gegenüber der Zentrallinie des Querschnitts der Folie symmetrisch
verteilt
waren. Die gestreckte Folie wies eine ausgezeichnete weisse Farbe und Undurchsichtigkeit
auf und hatte eine Dichte von 0,665 g/cm³.
-
B e i s p i e l e 2 bis 16 Wie in Beispiel 1 angegeben, wurde eine
0,5 mm dicke verstreckte Folie aus einem Olefinharz hergestellt und mit dem gleichen
Verhältnis sowohl longitudinal als auch tranævereal mit einer Geschwindigkeit von
100 cm/Min. verstreckt. Die dabei erhaltene verstreckte Folie hatte eine geringe
Dichte und war leicht. Sie hatte auch eine gute Undurchsichtigkeit, Glätte und gute
physikalische Festigkeitseigenschaften sowie eine gute Bedruckbarkeit, z.B. ein
gutes Binden von Druckerfarbe,und gute Trocknungseigenschaften.
-
Eine mikroskopische Fotografie des Querschnitts jeder der dabei erhaltenen
Folien zeigte, dass sowohl die Innenschicht als auch die Oberflächenschichten eine
poröse Struktur aufwiesen, wobei die Porengrösse der Oberflächenschichten geringer
war als diejenige der Innenschicht und die Porenverteilung gegenüber der Zentrallinie
des Querschnitts der Folie symmetrisch war.
-
Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I angegeben.
-
T a b e l l e I
| Verstreckungsbedingungen |
| Beisp. Zusammensetzung Schmelztemp. Temp.d. Temp.d. Verstrek-
Dichte |
| Nr. verstreckten Folie d. Olefl.- inneren kungsver- |
| (g/cm³) |
| harzes (°C) schichten Schicht hältnis |
| (°C) (°C) (X in einer |
| Richtung) |
| 2 Niederdruck-Polyäthylen 126 120 120 3 0,655 |
| 3 Niederdruck-Polyäthylen |
| (100 Teile), chloriertes 126 120 100 3 0,638 |
| Polyäthylen (5 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 4 (100 Teile), chloriertes 126 100 80 3 0,625 |
| Polyäthylen (10 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 5 (100 Teile), chloriertes 126 100 80 3 0,603 |
| Polyäthylen (10 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 6 (100 Teile), Kieselerde- 126 120 100 3 0,620 |
| pulver (10 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| (100 Teile), chloriertes |
| 7 126 120 100 3 0,613 |
| Polyäthylen (10 Teile), |
| Kieselerdepulver (10 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 8 (100 Teile), Polybutadien 126 120 100 3 0,623 |
| (10 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 9 (100 Teile), Polybutadien 126 125 110 1,5 0,785 |
| (10 Teile) |
Fortsetzung Tabelle I
| Verstreckungsbedingungen |
| Beisp. Zusammensetzung der nicht Schmelztemp. Temp.d. Temp.d.
Verstrek- Dichte |
| Nr. verstreckten Folie d.Olefin- Oberfl.- inneren kungsver- |
| harzes (°C) schichten Schicht hältnis (X (g/cm³) |
| (°C) (°C) in einer |
| Richtung) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 10 (100 Teile), Polybutadien 126 80 60 5 0,375 |
| (10 Teile) |
| 11 Polypropylenharz 174 130 110 3 0,628 |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 12 chloriertes Polyäthylen 174 130 110 3 0,618 |
| (10 Teile) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 13 174 130 110 3 0,610 |
| Polybutadien (10 Teile) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 14 174 130 110 3 0,610 |
| Kieselerdepulver (10 Teile) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| Kieselerdepulver (10 Teile), |
| 15 174 130 110 3 0,593 |
| chloriertes Polyäthylen |
| (10 Teile) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 16 174 130 110 1,5 0,758 |
| Polybutadien (10 Teile) |
B e i s p i e l 17 Niederdruck-Polyäthylen .(Hizex 6100 P) 400
Teile Athylen/Vinyl acetat-Mi schpolymerisat (Evaflex Nr. 90, Handelsname eines
Produkts der Mitsui Polychemical Co.., Ltd.) 30 Polystyrolharz (Sekisui-Polystyrol
HM-500, ein Produkt der Sekisui Kagaku Kogyo K.K.) 10 Titanoxyd 3 Eine Zinksulfid/Bariumsulfid-Mischung
7 Kieselerdepulver 30 Die oben angegebenen Bestandteile (Schmelztemperatur des Olefinharzes
= 12600) wurden 20 Minuten lang bei 15000 in einer Knetwalze geknetet und mit Hilfe
der Knetwalze zu einer Folie einer Dicke von 0,5 mm verformt. Die Folie wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt und die gesamte Folie wurde dann bei 800C gehalten Anschliessend
wurde sie zweimal durch geheizte Walzen geführt, deren Oberflächen auf einer Temperatur
von 120°C gehalten wurden.
-
Die Oberflächen der Folie wurden auf 120°C erhitzt, jedoch de die
Innenschicht der Folie bei etwa 80°C gehalten, indem man die Transportgeschwindigkeit
der Folie zwischen den geheizten Walzen auf 11,5 m/Min. einstellte.
-
Die Folie wurde dann auf das 2,5-Fache ihrer ursprünglichen Länge
sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung verstreckt.
-
Eine mikroskopische Fotografie des Querschnitts der verstreckten Folie
zeigte, dass sowohl die Innenschicht als auch die Oberflächenschichten eine poröse
Struktur aufwiesen, dass jedoch die Porengrösse der Oberflächenschichten geringer
war als diejenige der Innenschicht und dans die Porenvorteilung gegenüber der Zentrallinie
des
Querschnitts der Folie symmetrisch war. Die verstreckte Folie hatte eine Dichte
von 0,595 g/cm3.
-
Mit der erhaltenen verstreckten Folie wurde ein Drucktest durchgeführt.
Es wurde festgestellt, dass die in diesem Beispiel erhaltene verstreckte Folie die
gleichen Bindeeigenschaften für Druckerfarbe und die gleichen Trocknungseigenschaften
aufwies wie das im Handel erhältliche Papier und dass sie mit einem Vielfarbendruck
bedruckt werden konnte. Ausserdem wies die erhaltene verstreckte Folie eine ausgezeichnete
weisse Farbe, Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche und ausgezeichnete physikalische
Festigkeitseigenschaften auf und sie konnte gut als Druck- und Einwickelpapier verwendet
werden.
-
B e i s p i e l 18 Niederdruck-Polyäthylen (Hizex 6100 P) 50 Teile
Hochdruck-Polyäthylen (Sumikathene F-101-1, ein Produkt einer Sumitomo Chemical
Co., Ltd.) 50 Styrol ptinylacetat-Mischpolymerisat (S'niiitate KC-1O, ein Produkt
der Sumitomo Chemical Co., Ltd.) 30 Pnenoxyharz (PAHJ, Handelsname des Produkts
der Union Carbide Corporation) 15 Kaolin 20 " Kieselerdepulver 20 Titanoxyd 5 Eine
aus den oben genannten Bestandteilen bestehende Zusammensetzung (in der die Olefinharze
eine Schmelztemperatur von 1200C hatten) wurde 15 Minuten lang bei 1600C unter Verwendung
einer Knetwalze geknetet und durch Auswalzen mit einem Kalander zu einer Folie einer
Dicke von 0,5 mm verformt. Die Folie W de auf Raumtemperatur abgekühlt und dann
wurde die gesamte Folie bei
809C gehalten. Anschliessend wurde
sie zweimal durch geheizte Walzen geführt, deren Oberflächen auf einer Temperatur
von 100°C gehalten wurden. Die Transportgeschwindigkeit der Folie zwischen den geheizten
Walzen wurde auf 12,0 m/Min. eingestellt. Die Folie wurde auf das 2, 5.-Fache ihrer
ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung
verstreckt.
-
Mikroskopische Fotografien der dabei erhaltenen verstreckten Folie
zeigten, dass sowohl die innere Schicht als auch die Oberflächenschichten eine poröse
Struktur aufwiesen, wobei die Grösse der Poren der Oberflächensohicht geringer war
als diejenige der Poren in der Innenschicht und die Porenverteilung, war, bezogen
auf die Zentrallinie eines Querschnittes durch die Folie, symmetrisch. Die verstreckte
Folie hatte eine Dichte von 0,580 g/cm3.
-
Die auf diese Weise erhaltene Folie hatte eine ausgezeichnete weisse
Farbe, war undurchsichtig, glatt und: wies ausgezeichnete physikalische Festigkeitseigenschaften
auf. Der Bedruckbarkeitstest zeigte, dass die in diesem Beispiel erhaltene Folie
die Druckerfarbe besser band und bessere Trocknungseigenschaften aufwies als das
im Handel erhältliche Papier. Darüber hinaus konnte sie mit einem Vielfarbendruck
versehen werden und die Folie war geeignet als Druckpapier und Umhüllungspapier.
-
Be s i e 1 19 Niederdruck-Polyäthylen (Hizex 6100 P) 100 Teile XthylentVinylacetat-Mischpolymerisat
(Ultrathene 631, Handelsname des Produkts der Mitsui Polychemical Co., Ltd.) 10
" Polystyrol (Seki sui-Polystyrol HH-500, Handelsname des Produkts der Sekisui Kagaku
Kogyo K.K.) 10 Styrol/Butadien-Mischpolymerisat (JSR-1502, Handelsname a. Prod,
d. Japan Synthetic Rubber Co., Ltd.) 20 Kieselerdepulver 40 titanoxid 5 .
-
Eine aus den oben genannten Bestandteilen bestehende Zusammen setzung
(das Olefinharz hatte eine Schmelztemperatur von 1260C) wurde 15 Minuten lang mit
einer auf 1600C geheizten Knetwalze geknetet und durch Auswalzen mit einem Kalander
zu einer Folie einer Dicke von 0,5 mm verformt. Die Folie wurd.e auf Raumtemperatur
abgekühlt und dann wurde die gesamte Folie bei 800C gehalten. Sie wurde dairn zweimal
durch geheizte Walzen geführt, deren Oberflächentemperaturen bei 1200C gehalten
wurden. . Die Transportgeschwindigkeit der Folie zwischen den geheizten Walzen wurde
auf 12,0 m/Min. eingestellt. Dann wurde die Folie auf das 2,5-Fache ihrer ursprünglichen
Länge sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung verstreckt.
-
Mikroskopische Foto grafien der dabei erhaltenen verstreckten Folie
zeigten; dass sowohl die innere Schicht als auch die Oberflächenschichten eine poröse
Struktur aufwiesen, wobei die Grösse der Poren der Oberflächenschichten geringer
war als diejenige der Poren der Innenschicht und die Porenverteilung war symmetrisch,
bezogen auf die Zentrallinie eines Querschnitts durch die Folie.
-
Die Folie hatte eineDichte von 0,583 g/cm3.
-
Die so erhaltene verstreckte Folie wies eine ausgezeichnete weisse
Farbe, Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche und hervorragende physikalische
Festigkeitseigenschaften auf. Ein Bedruckbarkeitstest zeigte, dass sie besser Druckerfarbe
band und bessere Trocknungseigenschaften aufwies als das im Handel erhältliche Papier.
Sie konnte auch mit einem Vielfarbendruck versehen werden und sie erwies sich als
geeignetes Druckpapier und Einpackpapier.
-
B e i s p i e l 20 Mitteldruck-Polyäthylen (Staflene, Handelsname
eines -Produkts der Furukawa Chemical Industry, Co., Ltd.) 100 Teile Styrol/Vinylacetat-Mischpolymerisat
(Ultrathene 631) 10 Polybutadien (JSR-B-R-01, Handelsname der Japan Synthetic Rubber
Co., Ltd.) 20 Polystyrol (Sekisui-Polystyrol HH-500) 10 Diatomeenerde 30 Titanoxyd
5 " Zinksulfid/Bariumsulfat-Mischung 10 Eine aus den oben genannten Bestandteilen
bestehende Zusnmmensetzung (das Olefinharz hatte eine Schmelztemperatur von 129°C)
wurde 15 Minuten lang mit Hilfe einer auf 150°C erhitzten Knetwalze geknetet und
durch Auswalzen mit einem Kalander zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt. Die Folie
wurde auf R&umteiaperatur abgekühlt und die gesamte Folie wurde bei 80°C gehalten.
-
Dann wurde sie zweimal zwischen 2 Walzen hindurchgefiihrt, deren Oberflächen
auf einer Temperatur von 1250C gehalten wurden. Die Transportgeschwindigkeit der
Folie zwischen den geheizten Walzen wurde auf 12,0 m/Min. eingestellt. Dann wurde
die Folie ai:t das 2,5-Fache ihrer ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler
als auch in transversaler Richtung verstreckt.
-
Mikroskopische Aufnahmen der dabei erhaltenen verstreckten Folie zeigten,
dass sowohl die innere Schicht als auch die Oberflächen schichten eine porose Struktur
aufwiesen, wobei die Grösse der Poren der Oberflächenschichten geringer war als
diejenige der Poren der Innenschicht und die Porenverteilung war gegenüber der Zentrallinie
eines Querschnitts durch die Folie symmetrisch. Die Folie hatte eine Dichte von
0,633 g/cm3.
-
Die so erhaltene verstreckte Folie wies eine ausgezeichnete
weisse
Farbe, Undurchsichtigkeit und ausgezeichnete physikalische Festigkeitseigenschaften
auf. Der Bedruckbarkeitstest zeigte, dass die erhaltene Folie eine bessere Druckerfarbenaufnahme
und bessere Trockntngseigenschaften aufwies als das im Handel erhältliche Papier.
Sie konnte auch mit einem Vielfarbendruck versehen werden und sie erwies sich geeignet
als Druckpapier und Einpackpapier (Umhüllungspapier).
-
B e i s p i e l 21 Niederdruck'PolyAthylenharz (Hizex 6100 P) mit
einer Schmelztemperatur von 12600 wurde mit Hilfe einer auf 15000 erhitzten Knetwalze
geknetet und durch eine auf 1800a aufgeheizte Warmpresse zu einer 0,5 mm dicken
Folie verformt. Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekiihit und die gesamte Folie
wurde bei 195°C gehalten. Dann wurde sie zweimal durch mit Wasser gekühlte Walzen
geführt, deren Oberflächen bei einer Temperatur von 200C gehalten wurden.
-
Die Temperatur der Innenschicht wurde bei 1250C gehalten, wihrend
die Temperatur der Aussenschicht auf etwa 800C gehalten wurde, indem man die Transportgeschwindigkeit
der Folie zwischen den kalten Walzen auf 12,0 m/Min. einstellte. Dann würde die
Folie auf das 2,5-Fache ihrer ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler als
auch in transversaler Richtung verstreckt.
-
Mikroskopische Fotografien des Querschnitts der erhaltenen verstreckten
Folie zeigten, dass sowohl die Oberflächenschichten als auch die innere Schicht
eine poröse Struktur aufwiesen, wobei die Poren der Oberflächenschichten grösser
waren als diejenigen der Innenschicht und die Porenverteilung war symmetrisch, bezogen
auf die Zentrallinie eines Querachnitts durch die Folie.
-
Die Folie wies eine ausgezeichnete weisse Farbe und Undurchsichtigkeit
auf und hatte eine Dichte von 0,645 g/cm3.
-
B e i s p i e l e 22 bis 34 Jede der in der folgenden Tabelle II
angegebenen Olefinharzzusammensetzungen wurde ähnlich wie in Beispiel 21 zu einer
0,5 mm dicken Folie verformt. Die dabei erhaltene Folie wurde mit einer Geschwin.digkeit
von 50 cm/Min. mit dem gleichen Verstreckungsverhältnis sowohl in longitudinaler
als auch in transversaler Richtung unter den in der folgenden Tabelle II ange gebenen
Verstreckungsbedingungen verstreckt. Die e dabei erhaltene verstreckte Folie hatte
eine geringe Dichte und war deshalb leicht. Sie war ausgezeichnet undurchsichtig
und hatte hervorragende physikalische Festigkeitseigenschaften sowie eine gute Bedruckbarkeit,
z.B. eine Druckerfarbenaufnahme und gute Trocknungseigenschaften.
-
Mikroskopische Äufnabnen des Querschnitts der Folie zeigten, dass
sowohl die Oberflächenschichten ; r auch die Innenschicht ein porose Struktur aufwiesen,
wobei die Poren der Oberflächen schicht grösser waren als diejenigen der Innenschicht
und die Porenverteilung war symmetrisch in Bezug auf die Zentrallinie eines Querschnitts
durch die Folie.
-
T a b e l l e II
| Verstreckungsbedingungen |
| Beisp. Zusammensetzung der nicht Schmelztemp. Temp.d. Temp.d.
Verstrek- Dichte |
| Nr. verstreckten Folie d. Olefin- Oberfl.- inneren kungsver- |
| (g/cm³) |
| harzes (°C) schichten Schicht hältnis (X |
| (°C) (°C) in einer |
| Richtung) |
| 22 Niederdruck-Polyäthylen 126 100 120 3 0,648 |
| 23 Niederdruck-Polyäthylen 126 60 120 3 0,623 |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 24 (100 Teile), chloriertes 126 100 120 3 0,635 |
| Polyäthylen (5 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 25 (100 Teile), chloriertes 126 60 120 3 0,618 |
| Polyäthylen (5Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 26 (100 Teile), chloriertes 126 100 120 1,5 0,780 |
| Polyäthylen (5 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 27 (100 Teile), chloriertes 126 100 120 6 0,383 |
| Polyäthylen (5 Teile) |
| Niederdruck-Polyäthylen |
| 28 (100 Teile), Kieselerde- 126 100 120 3 0,628 |
| pulver (10 Teile) |
| 29 Polypropylen (100 Teile) 174 110 140 3 0,630 |
| 30 Polypropylen (100 Teile) 174 60 120 3 0,608 |
T a b e l l e II (Fortsetzung)
| Verstreckungsbedingungen |
| Beisp. Zusammensetzung der nicht Schmelztemp. Temp.d. Temp.d.
Verstrek- Dichte |
| Nr. verstreckten Folie d. Olefin- Oberfl.- inneren kungsver- |
| (g/cm³) |
| harzes (°C) schichten Schicht hältnis (X |
| (°C) (°C) in einer |
| Richtung) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 31 Polybuten (5 Teile) 174 110 140 3 0,633 |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 32 174 60 120 3 0,588 |
| Polybuten (5 Teile) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 33 174 110 140 1,5 0,748 |
| Polybuten (5 Teile) |
| Polypropylen (100 Teile), |
| 34 174 110 140 6 0,365 |
| Polybuten (5 Teile) |
B e i s 2 i é l 32~ Eine wie in Beispiel 17 angegeben hergestellte
nicht verstreckte Folie wurde bei 1250C gehalten und zweimal durch mit Wasser ge
kühlte Walzen geführt, deren Oberflächen bei einer Temperatur von 200C gehalten
wurden. Zu dieser Zeit wurde die Innenschicht der Folie auf einerTemperatur von
1250C gehalten und die Oberflächenschichten wurden bei etwa 800C gehalten, indem
man die Transportgeschwindigkeit der Folie auf den gekühlten Walzen auf 12,0 m/Min.
einstellte. Dann wurde die Folie auf das 2,5-Fache ihrer ursprünglichen Länge sowohl
in longitudinaler als auch in transversaler Richtung verstreckt.
-
Mikroskopische Fotografien des Querschnitts der ver.streckten Folie
zeigten, dass sowohl die Oberflächenschichten als auch die Innenschicht eine poröse
Struktur aufwiesen, wobei die Poren der Oberflächenschicht grösser waren als diejenigen
der Innenschicht und die Porenverteilung war symmetrisch in Bezug auf die Zentrallinie
eines Querschnitts durch die Folie. Die erhaltene verstreckte Folie hatte eine Dichte
von 0,598 g/cm3.
-
Die erhaltene verstreckte Folie wurde einem Bedruckbarkeitstest unterzogen
und es wurde festgestellt, dass sie gute Druckeigenschaften, z.B. eine gute Druckerfarbenaufnahme,und
gute Trocknungseigenschaften aufwies. Sie konnte auch mit einem Vielfarbendruck
versehen werden. Die erhaltene Folie hatte eine ausgezeichnete weisse Farbe, Undurchsichtigkeit,
war glatt und wies hervorragende physikalische Festigkeitseigenschaften auf, hatte
einen lederähnlichen Griff und eine hervorragende Steifheit und sie fühlte sich
ähnlich an wie Papier, das aus Material natürlichen Ursprungs hergestellt worden
war und sie war als Druckpapier und Packpapier geeignet.
-
B e i s p i e l e 36 bis 40 Jede der in der folgenden 'L'abelle III
angegebenen Harzzusammensetzungen wurde auf die in Beispiel 17 angegebene Art und
Weise
zu einer nicht verstreckten Folie verformt und unter den
in Beispiel 35 angegebenen Bedingungen verstreckt. Die verstreckte Folie hatte ähnliche
Eigenschaften wie die in Beispiel 35 erhaltene verstreckte Folie.
-
T a b e l l e III
| Bsp. Zusammensetzung der Schmelztemp. Dichte der |
| Nr. nicht verstreckten Folie d. Olefin- verstreckten |
| harzes (°C) Folie |
| Bestandteile Mengen |
| (g/cm³) |
| in Gew.- |
| Niederdruck-Poly- |
| äthylen (Hizex |
| 6100 P) 100 |
| Äthylen/Vinylacetat- |
| Mischpolym. (Ultra- |
| thene 631) 10 |
| 36 Äthylen/Vinylacetat 126 0,588 |
| Mischpolym. (Sumitra- |
| te KC-10) 30 |
| Polystyrolharz (Seki- |
| sui-Polystyrol |
| HH-500) 10 |
| Titanoxyd 5 |
| Diatomeenerde 30 |
| Calciumcarbonat 20 |
| Niederdr.-Polyäthylen |
| (Hizex 6100 P) 100 |
| Äthylen/Vinylacetat- |
| Mischpolym. (Ultra- |
| thene 631) 10 |
| Polystyrolharz |
| 37 126 0,595 |
| (Sekisui-Polystyrol |
| HH-500) 10 |
| Styrol /Butadien- |
| Mischpolym. (K-101, |
| Handelsn. d. Prod. d. |
| Shell Chemical) 20 |
| pulverförm.Xie selerde 40 |
| Titanoxyd 5 |
T a b e 1 1 e III (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung der Schmelztemp. Dichte der |
| Nr. nicht verstreckten Folie d. Olefin- verstreckten |
| harzes (°C) Folie |
| Bestansdteile Mengen |
| (g/cm³) |
| in Gew.- |
| Teilen |
| Mitteldruck-Poly- |
| äthylenharz (Staf- |
| lene E-603, Handels- |
| name d. Produkts d. |
| Furukawa Chemical |
| Industry Co., Ltd.) 50 |
| Hochdruck-Poly- |
| äthylenharz (Summi- |
| kathene F-101-1, |
| Handelsn. d. Prod. |
| 38 d. Sumitomo Chemical) 50 129 0,604 |
| Äthylen/Vinyl ac etat- |
| Mischpolymerisat |
| (Evaflex Nr. 40) 30 |
| Polystyrolharz |
| (Sekisui Polystyrol- |
| harz HH-500) 15 |
| Kaolin 25 |
| Diatomeenerde 25 |
| Titanoxyd 7 |
| Niederdruck-Poly- |
| äthylen (Hizex |
| 5300 B, Handelsname |
| d. Produkte d. |
| Mitsui Chemical) 100 |
| Äthyl en/Vinyl ac etat- |
| Mischpolymerisat |
| (Ultracene 631) 10 |
| Polybutadien (JSR-B- |
| R-0,1 Japan Synthe- |
| 39 tic Rubber Co., Ltd.) 20 130 0,600 |
| Polystyrol (Denka- |
| Styrol HI-E-2, ein |
| Produkt der Denki Ka- |
| gaku Kogyo E.K.) 10 |
| Kieselerdepulver 30 |
| Titanoxyd 5 |
| Zinksulfid/Barium- |
| sulfat-Mischung 10 |
i a b e 1 1 e III (Fartsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung der Schmelztemp. Dichte der |
| Nr. nicht verstreckten Folie d. Olefin- verstreckten |
| harzes (°C) Folie |
| Bestandteile Mengen |
| (g/cm³) |
| in Gew.- |
| Teilen |
| Polybutenharz |
| (Polybuten BT, |
| Hüls Corporation) 100 |
| Polybutadien (JSR- |
| BR-01) 10 |
| Styrol/Butadien- |
| Mischpolymerisat |
| 40 (K-101) 20 135 0,590 |
| Polyacetalharz |
| (Duracon der Poly- |
| plastics Corp.) 10 |
| Kaolin 20 |
| Diatomeenerde 20 |
| Titanoxyd 7 |
B e i s p i e l Polypropylenharz (Chisso Polypro 1014, Chisso Corporation) 100 Gew.-Teile
Polypropylenharz (Vistal CC, Chisso Corporation) 10 Phenoxyharz (PAHJ, Union Carbide
Corporation.) 10 Polybutadien (Dienkautschuk der Asahi Kasei Kogyo K.K.) 20 Diatomeenerde
20 Kieselerdepulver 20 Titanoxyd 7 Eine aus den oben genannten Bestandteilen bestehende
Zusammensetzung (das Olefinharz hatte eine Schmelztemperatur von 174°C) wurde 15
Minuten lang mit einer auf 180°C erhitzten Knetwalze gekneter
und
durch Auswalzen mit einem Kalander zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt. Die Folie
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann 5 Minuten lang bei einer Temperatur
von 1700C gehalten. Die Folie wurde dann zweimal durch gektihlte Walen geführt,
deren Oberflächen bei 600C gehalten wurden. Die Oberfläche der Folie wurde bei 100°C
gehalten. Die Transpcrtgeschwin digkeit der Folie auf den gekühlten Walzen wurde
auf 12,0 min.
-
eingestellt. Die Folie wurde dann auf das 3,0-Fache ihrer ursprünglichen
Länge sowohl in der longitudinalen als auch in der transversalen Richtung mit einer
Geschwindigkeit von 50 cm/Min.
-
verstreckt.
-
Mikroskopische Aufnahmen des Querschnitts der erhaltenen verstreckten
Folie zeigten, dass sowohl die Oberfläche als auch die inneren Schichten eine poröse
Struktur aufwiesen, wobei die Poren der Oberflächenschicht grösser waren als diejenigen
der Innenschicht und die Poren waren in Bezug auf die Zentrallinie eines Querschnitts
durch die Folie symmetrisch verteilt.
-
Die erhaltene verstreckte Folie wies eine ausgezeichnete weisse Farbe,
Undurchsichtigkeit und physikalische Festigkeitseigenschaften auf und der Drucktest
zeigte, dass sie Druckerfarbe gut aufnahm und gute Trocknungseigenschaften aufwies.
Die Oberfläche der Folie hatte einen Griff und ein Aussehen wie Leder.
-
B e i s p i e l 42 Ein Polyäthylen hoher Dichte (Hizex 6100 P) mit
einer Schmelztemperatur von 12600 wurde mit einer auf 150°C erhitzten Knetwalze
geknetet und mit einer auf 1800C erhitzten Warmpressez zu einer 0,5 mm dicken Folie
verformt. Die Folie wurde auf Roumtemperatur abgekühlt und dann wurde die gesamte
Folie auf 800C erhitzt. Die Folie wurde viermal durch Walzen geführt, deren Oberflächen
auf eine Temperatur von 110°C gehalten werden. Unmittelbar danach wurde die Folie
auf das 3-Fache ihrer ursprunglichen Länge sowohl in longitudinaler als auch in
transversaler
Richtung mit einer Geschwindigkeit von 60 cm/Nin.
verstreckt, Die Temperatur der Folie betrug 11000 und die Temperatur der Innenschicht
der Folie wurde auf etwa 800C gehalten, indem man die Transportgeschwindigkeit der
Folie zwischen den Walzen auf 12,0 m/Min. einstellte.
-
Mikroskopische Aufnahmen der erhaltenen Folie zeigten, dass sowohl
die innere Schicht als auch die Oberflächenschichten eine poröse Struktur aufwiesen,
wobei die Poren der Oberflächenschicht kleiner waren als diejenigen der Innenschicht
und die Porenverteilung war in Bezug auf die Zentrallinie eines Querschnitts durch
die Folie symmetrisch. Die erhaltene Folie hatte eine Dichte von 0,638 g/cm³.
-
Die verstreckte Folie wurde dann auf Raumtemperatur abgekühlt und
dann bei 120°C gehalten. Anschliessend wurde sie auf das 1,8-Fache ihrer ursprünglichen
Länge sowohl in der longitudinalen als auch in der transversalen Richtung mit einer
Geschwindigkeit von 50 cm/Min. weiter verstreckt.
-
Eine mikroskopische Fotografie der Querschnitts der erhaltenen Folie
zeigte, dass die Poren in den Oberflächenschichten feiner und dich@@@ waren. Die
Folie wies eine ausgezeichnete weisse Farbe und Undurchsichtigkeit auf und hatte
eine reduzierte Dichte von 0,520 g/cm³ Wenn jede der in den Beispielen 17 bis 20
erhaltenen verstreckten Folien unter den gleichen Bedingungen wie oben angegeben
weiter verstreckt wurde, erhielt man ein synthetisches Papier mit verbesserten Oberflächeneigenschaften
und einer verringerten Dichte.
-
Die dabei erhaltene, weiter verstreckte Folie hatt eine ausgezeichnete
weisse Farbe, Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche und hervorragende physikalische
Festigkeitseigenschaften.
-
Der Druchtest zeigte, dass das synthetische Papier eine bessere Bedruckbarkeit,
z.B. eine bessere Druckefarbenaufnahme und bessere Tr@cknungseigenschaften aufwies
als handelsübliches Papier
Es konnte mit einem Vielfarbendruck
versehen werden und das synthetische Papier war als Druckpapier und Verpackungspapier
geeignet.
-
B e i s p i e l e 43 bis 57 Jede der in der folgenden Tabelle IV
angegebenen Harzzusammenset zungen wurde auf die in Beispiel 42 angegebene Art und
Weise zu einer 0,5 mm dicken, nicht verstreckten Folie verformt. Die Folie wurde
unter den zuerst genannten Verstreckungsbedingungen bei dem angegebenen Verstreckungsverhältnis
sowohl in der longitudinalen als auch in der transversalen Richtung mit einer Geschwindigkeit
von 60 cm/Min. verstreckt. Die Folie wurde dann auf Raumtemperatur abgekühlt und
mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/Min. unter den in der folgenden Tabelle IV an
zweiter Stelle angegebenen Verstreckungsbedingungen (sekundäre Verstrokkungsbedingungen)
weiter verstreckt.
-
Eine mikroskopische Fotografie des Quersclmitts der erhaltenen Folie
zeigte, dass sowohl die Oberflächenschicht als auch die Innenschicht eine poröse
Struktur aufwies, wobei die Poren der Oberflächenschicht kleiner waren äls diejenigen
der Innenschicht und die Porenverteilung war in Bezug auf die Zentrallinie eines
Querschnitts durch die Folie symmetrisch. Die Oberfläche der erhaltenen Folie war
feiner und dichter als diejenige der bei der ersten Verstreckung erhaltenen Folie
und zeigte die Bildung von Poren. Die Folie war leicht wegen ihrer geringen Dichte
und hatte eine ausgezeichnete Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche und hervorragende
physikalische Festigkeitseigenschaften und Bedruckbarkeit, z.B. Druckerfarbenaufnahme,
und gute Trocknungsei.genschafter.
-
T a b e l l e IV
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kugsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 43 Niederdruck- |
| 126 120 100 3 0,645 125 1,5 0,536 |
| Polyäthylen |
| 44 Niederdruck- |
| Polyäthylen, 100 |
| 126 100 80 3 0,628 115 1,5 0,505 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 45 Niederdr.- |
| Polyäthylen, 100 |
| 126 100 80 3 0,600 115 1,5 0,486 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 15 |
| 46 Niederdruck- |
| Polyäthylen, 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen, 10 126 100 80 3 0,595 115 1,5 0,463 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
| 47 Niederdruck- |
| Polyäthylen, 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 126 100 80 3 0,575 115 1,5 0,448 |
| Kieselerde- |
| pulver 30 |
T a b e l l e IV (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 48 Niederdruck- |
| Polyäthylen, 100 |
| 126 100 60 3 0,585 115 1,5 0,450 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 |
| 49 Polypropylen 174 130 110 3 0,628 140 1,5 0,485 |
| 50 Polypropylen 100 |
| Polybuta- 174 120 100 3 0,623 130 1,5 0,470 |
| dien 5 |
| 51 Polypropylen 100 |
| Polybuta- 174 120 100 3 0,618 130 1,5 0,463 |
| dien 10 |
| 52 Polypropylen 100 |
| chloriertes 174 120 100 3 0,620 130 1,5 0,465 |
| Polyäthylen 10 |
| 53 Polypropylen 100 |
| Kieselerde- 174 120 100 3 0,605 130 1,5 0,442 |
| pulver 20 |
T a b e l l e IV (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kugsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 54 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 120 100 3 0,605 130 1,5 0,453 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
| 55 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 120 100 3 0,590 130 1,5 0,435 |
| Kieselerde- |
| pulver 20 |
| 56 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 100 80 3 0,575 102 1,5 0,422 |
| Kieselerde- |
| pulver 20 |
| 57 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 120 100 2 0,750 130 1,2 0,708 |
| Kieselerde- |
| pulver 20 |
B e i s p i e l 58 Niederdruck-Polyäthylenharz (tIizex 6100 P)
mit einem Schmelz-'punkt von 12600 wurde in einer auf 15000 erhitzten Knetwalze
geknetet und durch eine auf 180°C erhitzte Warmpresse zu einer O, 5 mm dicken Folie
verformt. Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und die gesamte Folie wurde
bei 1000C gehalten. Dann wurde sie viermal durch geheizte Walzen geführt, deren
Oberflächen auf 12500 gehalten wurden. Die Oberfläche der Folie wurde auf 12500
erhitzt und die Temperatur der Innenschicht wurde bei etwa 1000C gehalten, indem
man die Transportgeschwindigkeit der Folie auf den Walzen auf 12,0 m/Min. einstellte.
Die Folie wurde auf das 3-Fache ihrer ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler
als auch in transversaler Richtung mit einer Geschwindigkeit von 100 cm/Min. verstreckt.
-
Eine mikroskopische Aufnahme des Quer schnitts der erhaltenen verstreckten
Folie zeigte, dass sowohl die Oberflächenschichten a:Ls auch die innere Schicht
eine poröse Struktur aufwiesen, wobei die Poren der Oberflächenschicht kleiner waren
ald diejengen der Innenschicht und die Porenverteilung war symmetrisch in Bezug
auf die Zentrallinie eines Querschnitts durch die Folie.
-
Die verstreckte Folie hatte eine Dichte von 0,675 g/cm3.
-
Die Folie wurde dann auf Raumtemperatur abgekühlt und bei 80°C gehalten.
Sie wurde dann sowohl in longitudinaler als auch in ,transversaler Richtung mit
einer Geschwindigkeit von 50 cnt/flin.
-
auf das 1,5-Fache ihrer primär verstreckten Länge weiter verstreckt.
-
Eine mikroskopische Aufnahme der erhaltenen verstreckten Folie zeite,
dass ihre Oberflächeneigenschaften stärker verbessert waren und sich zwischen den
Poren eine unzählige Anzahl von kleinen Rissen gebildet hatte, welche die poröse
Struktur der Oberfläche verstärkten. Die verstreckte Folie hatte eine ausgezeichnete
weisse Farbe und Undurchsichtigkeit und eine Dichte von 0,540 g/cm³.
-
Jede der in den Beispielen 17 bis 20 hergestellten, primär verstreckten
Folien wurde unter den oben angegebenen Bedingungen einer zweiten Verstreckung unterzogen.
Bei dieser Verstrecken; erhielt man ein synthetisches Papier mit weiter verbesserten
OberflächeneigenschaSten und einer verringerten Dichte.
-
B e i s p i e l e 59 bis 73 Jede der in der folgenden Tabelle V angegebenen
Olefinharzzusammensetzungen wurde auf d7e in Beispiel 58 angegebene Art und Weise
zu einer 0,5 mm dicken nicht verstreckten Folie verformt. Die Folie wurde unter
den in der Tabelle V angegebenen primären Verstreckungsbedingungen mit einer Geschwindigkeit
voll 100 cm/Min. verstreckt. Die erhal-tene Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt
und dann unter den in der folgenden Tabelle V angegebenen sekundären Verstreckun
gsbedingungen mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/Nin. weiter verstreckt.
-
Eine mikroskopische Aufnahme des Querschnitts der auf diese Weise
verstreckten Folie zeigte, dass sowohl die Innenschicht als auch die Oberflächenschichten
eine poröse Struktur aufweisen, wobei die Poren der Oberflächenschichten kleiner
waren als diejenigen der Innenschicht und die Porenverteilung war syrametrisch in
Bezug auf die Zentrallinie eines Querschnitts durch die Folie. Zn den Oberflächenschichten
war eine unzählige Anzahl von kleinen Rissen zu sehen, die durch die zweite Verstreckung
erzeugt werden waren und dies bestätigte, dass in den Oberflächenschichten sehr
feine und dichte Poren gebildet wurden. Die erhaltene Folie hatte eine niedrige
Dichte und war leicht. Sie hatte eine ausgezeichnete Undurchsichtigkeit, eine glatte
Oberfläche und ausgezeichnete physikalische Festigkeitseigenschaften und auch eine
gute Be druckbarkeit, beispielsweise ein gutes Haften der Druckerfarbe sowie gute
Trocknungseigenschaften.
-
T a b e l l e V
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kugsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 59 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 120 110 3 0,658 80 1,5 0,548 |
| 60 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 100 3 0,635 80 1,5 0,535 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 |
| 61 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 100 3 0,625 80 1,5 0,523 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 |
| 62 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 126 120 100 3 0,610 80 1,5 0,496 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
| 63 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| chloriertes 126 120 100 3 0,602 80 1,5 0,472 |
| Polyäthylen 10 |
| Kieselerde- |
| Pulver 20 |
T a b e l l e V~ (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kugsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 64 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 80 3 0,605 80 1,5 0,478 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 |
| 65 Polypropylen 100 174 130 110 3 0,628 100 1,5 0,465 |
| 66 Polypropylen 100 |
| 174 120 105 3 0,620 90 1,5 0,433 |
| Polybutadien 5 |
| 67 Polypropylen 100 |
| 174 120 105 3 610 0,610 90 1,5 0,425 |
| Polybutadien 10 |
| 68 Polypropylen 100 |
| chloriertes 174 120 105 3 0,623 90 1,5 0,430 |
| Polyäthylen 10 |
| 70 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 102 105 3 0,605 90 1,5 0,418 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
| 69 Polypropylen 100 |
| Kieselerde- 174 120 105 3 0,607 90 1,5 0,415 |
| pulver 20 |
T a b e l l e V (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 71 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 120 105 3 0,595 90 1,5 0,403 |
| Kieselerde- |
| pulver 20 |
| 72 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 120 105 3 0,595 75 1,5 0,385 |
| Kieselerde- |
| pulver 20 |
| 73 Polypropylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 10 174 102 105 2 0,595 90 1,2 0,495 |
| Kieselerde- |
| pulver 20 |
B e i 9 Q i e 1 74 Niederdruck-Poyläthylenharz (Hizex 6100 P)
wurde mit einer auf 15000 erhitzten Knetwalze geknetet und mit einer auf 1800C erhitzten
Warmpresse zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt.
-
Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann wurde die gesamte
Folie auf eine Temperatur von 1200C erhitzt. Die Folie wurde dann viermal durch
Walzen geführt, deren Oberflächen bei 800C gehalten wurden. Unmittelbar nach dem
Durchführen wurde die Folie auf das 3-Fach ihrer ursprünglichen Länge sowohl in
der longitudinalen als auch in der transversalen Richtung mit einer Geschwindigkeit
von 100 cm/flin. verstreckt. Die Oberflächen der Folie wurden zu diesem Zeitpunkt
auf 80°C. abge kühlt. Die Temperatur der Innenschicht wurde jedoch auf etwa 120°C.
gehalten, indem man die Folie zwischen den Walzen mit einer Geschwindigkeit von
12,0 m/Min. hindurchfiihrte.
-
Eine mikroskopische Aufnahme des Querschnitts der Folie zeigte, dass
sowohl die Oberflächenschichten als auch die Innenschicht eine poröse Struktur aufwiesen,
wobei die Poren der Oberflächenschicht grösser waren als diejenigen der Innenschicht
und die Porenverteilung war symmetrisch in Bezug auf die Zentrallinie eines Querschnitts
durch die Folie. Die verstreckte Folie hatte eine Dichte von 0,643 g/cm3. Die Folie
wurde dann auf Rawntemperatur abgekühlt und die'gesamte Folie wurde auf 80°C gehalten.
-
Anschliessend wurde die Folie sowohl in longitudinaler als auch in
transversaler Richtung mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/ Min.. auf das 1,5-Fache
ihrer primär verstreckten Länge sekundär verstreckt.
-
Eine mikroskopische Aufnahme der erhaltenen Folie zeigte, dass die
Oberflächeneingeschaften der Folie weiter verbessert waren und dass die Oberflachenschichten
eine feine und dichte poröse Struktur aufwiesen. Die erhaltene Folie hatte eire
ausgezeichnete weisse Farbe und Undurchsichtigkeit. , Sie wies eine hohe steifheit
auf und hatte einen Griff und ein Aussehen wie Leder;
Die Dichte
der Folie betrug 0,545 g/cm3.
-
Jede der in den Beispielen 36 bis 41 erzeugten, primär verstreckten
Folien wurde unter den oben angegebenen Bedingungen weiter verstreckt. Dabei erhielt
man ein synthetisches Papier mit weiter verbesserten Eigenschaften und einer verringerten
Dichte. Diese verstreckte Folie hatte eine ausgezeichnete weisse Farbe, Undurchsichtigkeit
und ausgezeichnete physikalische Festigkeitseigenschaften. Sie wies eine, hohe Steifheit
und einen lederähnlichen Griff und ein lederähnliches Aussehen der Oberfläche auf.
Der Drucktest zeigte, dass Bie gute Druckeigenschaften, z ß. eine gute Haftung der
Druckerfarbe und gute Trocknungseigenschaften aufwies. Sie konnte auch mit einem
Vielfarbendruck versehen werden und die auf diese Weise erhaltenen synthetischen
Papiere erwiesen sich geeignet als Packpapier oder als Papiere zum Verstärken von
Materialien, beispielsweise Tapeten.
-
B e i s p 2 i e 1 a 75 bis 87 Jede der in der folgenden Tabelle VI
angegebenen Olefinharzzusanunensetzungen wurde auf die in Beispiel 74 angegebene
Ärt und Weise zu einer 0,5 mm dicken, nicht verstreckten Folie verformt und unter
den in der Tabelle VI angegebenen primären Verstreckungsbedingungen mit einer Geschwindigkeit
von 100 cm/Min.
-
verstreckt. Die Folie wurde dann auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter den in der Tabelle VI angegebenen sekundären Verstreckungsbedingungen mit
einer Geschwindigkeit von 50 cm/Min.
-
weiter verstreckt.
-
Eine mikroskopische Aufnahme des Querschnitts der erhaltenen Folie
zeigte, dass sowohl die innere .Schicht als auch die Oberflächenschichten eine poröse
Struktur aufwiesen, wobei die Poren der Oberflächenschicht grösser waren als diejenigen
der Innenschicht und wobei die Porenverteilung symmetrisch war in Bezug auf die
Zentrallinie eines Querschnitts durch die Folie.
-
Es wurde auch festgestellt, dass auf den Oberflächen sehr feine und
dichte Poren gebildet worden waren. Die erhaltene Folie hatte eine geringe Dichte
und war deshalb sehr leicht. Sie wies eine ausgezeichnete Undurchsichtigkeit und
physikalische Festigkeitseigenschaften auf sowie eine gute Bedruckbarkeit, z.B.
eine gute Haftung von Druckerfarbe und gute Trocknungseigenschaften.
-
T a b e l l e VI
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstreck- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kugsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis. ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 75 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 100 120 3 0,648 100 1,5 0,568 |
| 76 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 80 120 3 0,643 100 1,5 0,533 |
| 77 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 100 120 3 0,635 80 1,5 0,530 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 78 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 60 100 3 0,618 80 1,5 0,525 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 79 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 126 100 120 3 0,623 80 1,5 0,525 |
| Polybutadien 5 |
| 80 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| Polybutadien 5 126 100 120 3 0,618 80 0,520 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
T a b e l l e VI (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund. Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. (Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 81 Polypropylen 174 120 140 3 0,635 100 1,5 0,476 |
| 82 Polypropylen 100 |
| chloriertes 174 110 130 3 0,630 100 1,5 0,440 |
| Polyäthylen 5 |
| 83 Polypropylen 100 |
| 174 110 130 3 0,625 100 1,5 0,435 |
| Polybutadien 5 |
| 84 Polypropylen 100 |
| Kieselerde- 174 110 130 3 0,610 100 1,5 0,433 |
| pulver 10 |
| 85 Polypropylen 100 |
| 174 80 100 3 0,590 80 1,5 0,427 |
| Polybutadien 5 |
| 86 Polypropylen 100 |
| 174 80 100 5 0,398 80 2,5 0,350 |
| Polybutadien 5 |
| 87 Polypropylen 100 |
| 174 140 150 1,8 0,730 130 1,2 0,718 |
| Polybutadien 5 |
B e i s p i e l 88 Niederdruck-Polyäthylenharz (Hizex 6100 F)
mit einer Schmelztemperatur von 126°C wurde in einer auf 150°C erhitztem Knetwalze
geknetet und mit Hilfe einer auf 18000 erhitzten Warmpresse zu einer 0,5 mm dicken
Folie verformt. Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann wurde die
gesamte Folie wieder auf 115°C erhitzt. Sie wurde viermal mit einer Geschwindigkeit
von 12,0 m pro Minute durch geheizte Walzen geflbrt, deren Oberflächen bei 800C
gehalten wurden. Sofort narh der Druchführung wurde die Folie auf das dreifache
ihrer ursprüngslochen Länge sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung
mit einer Geschwindigkeit von 60 cm pro Minute verstreckt. Die so verstreckte Folie
hatte eine Dichte von 0,638 g/ ccm. Die erhaltene Folie wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt, auf eine Temperatur von 1250C erhitzt und auf das 1,8-fache ihrer primär
verstreckten Länge sowohl in longitudinaler als) auch in transversaler Richtung
mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/Min. erneut verstreckt.
-
Eine mikroskopische Fotografie des Querschnitte der verstreckten Folie
zeigte, daß die Poren der Oberflächenschichten größer waren als diejenigen der Innenschicht
und daß die Porenverteilung s'nnmetrisch war in Bezug auf die Zentrallinie eines
Querschnitts der Folie. Es wurde auch gefunden, daß in der Oberflächenschicht Poren
gebildet wurden. die feiner und dichter waren als die Poren in den durch die Primärverstreckung
erzeugten Oberflä.chenschichten. Die Oberflhchen wiesen eine sehr feine und dichte
poröse Struktur auf. Die verstreckte Folie hatte eine ausgezeichnete weiße Farbe
und war undurchsichtig und gut bedruckbar und hatte eine Dichte von 0,510 g/come
Jede der in den Beispielen 36 bis 41 erhaltenen, primär. verstreckten Folien wurde
unter den oben angegebenen Bedingungen sekundär verstreckt. Das dabei erhaltene
synthetische Papier wies noch weiter verbesserte Oberflächeneigenschaften und eine
verringerte Dichte auf.
-
B e i s p i e l 89 bis 101 Jede der in der folgenden Tabelle VII
angegebenen Olefin-Harzzusammensetzungen wurde zu einer 0,5 mm dicken nicht verstreckten
Folie verformt und,unter denin der folgenden Tabelle VII angegebenen primären Verstreckungs1ingungen
mit einer Geschwindigkeit von 60 cm/Min. verstreckt. Die Folie wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt und dann mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/Min. unter den in der folgenden
Tabelle VII angegebenen sekundären Verstreckungsbedingungen verstreckt. Die mikroskopische
Fotografie des Querschnitts der Folie zeigte, daß sowohl die Oberflächenschichten
als auch die Innenschicht eine poröse Struktur aufwiesen, wobei die Poren der Oberflachenschicht
größer waren als diejenigen der Innenschicht und die Porenverteilung war symmetrisch
in Bezug auf die Zerlt,rallinie eines Querschnitts durch die Folie. Es wurde auch
bestätigt, , daß in den Oberflächenschichten Poren erzeugt; wurden, die feiner und
dichter waren als die bei der Primärverstreckung in den Oberflächen schichten erzeugten
Poren. Din e erhaltene Folie hatte eine geringe Dichte und war deshalb leicht. Sie
wies eine ausgezeichnete Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche und gute physikalische
Eigenschaften sowie eine gute Bedruckbarkeit, z.B. ein gutes Festhalten der Druckerfarbe,
und gute Trocknungseigenschaften auf.
-
T a b e l l e VII
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund.Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/m³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 89 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 100 120 3 0,648 125 1,5 0,536 |
| 90 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 80 120 3 0,643 125 1,5 0,515 |
| 91 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 70 100 3 0,625 125 1,5 0,508 |
| 92 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 126 80 115 3 0,630 125 1,5 0,503 |
| 93 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 60 80 3 0,565 120 1,5 0,475 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 94 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 80 115 1,8 0,770 125 1,2 0,735 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
T a b e l l e VII (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund.Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/m³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| (Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 95 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 80 115 6 0,385 125 2,0 0,305 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 96 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 126 80 115 3 0,620 125 1,5 0,500 |
| Polybutadien 5 |
| 97 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 80 115 3 0,620 125 1,5 0,495 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
| 98 Polypropylen 100 174 120 140 3 0,635 145 1,5 0,485 |
| 99 Polybutadien 100 |
| 174 110 130 3 0,625 140 1,5 0,470 |
| Polybutadien 5 |
| 100 Polypropylen 100 |
| 174 110 130 1,8 0,740 140 1,2 0,715 |
| Polybutadien 5 |
| 101 Polypropylen 100 |
| 174 110 130 6 0,390 140 2 0,320 |
| Polybutadien 5 |
B e i s p i e l 102 Niederdruck-Polyäthylenharz mit einer Schmelztemperatur
von 126°C wurde mit einer auf 150°C erhitzten Knetwalze geknetet und unter Verwendung
einer auf 180°C erhitzten Warmpresse zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt. Die
Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann wurde die gesamte Folie bei 1000C
gehalten. Die Folie wurde dann dreimal durch Walzen geführt, deren Oberflächen auf
160°C gehalten wurden. Unmittelbar nach dem Durchführen wurde die Folie auf das
dreifache ihrer ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler als auch in transversaler
Richtung mit einer Geschwindigkeit von 100 cm/ Minute primär verstreckt. Die Temperatur
der Oberfläche der Folie wurde auf 1600C gebracht, die Innenschicht wurde jedoch
bei etwa 100°C gehalten, indem man die Transportgeschwindigkeit der Folie zwischen
den Walzen auf 2,0 m/Min. einstellte.
-
Die Innenschicht der erhaltenen Folie hatte eine poröse Stru1rtur
und es wurden auf der Oberfläche keine Poren erzeugt.
-
Die Folie hatte eine Dichte von 0,758 g/ccm.
-
Dann wurde die Folie auf Raumtemperatur abgekühlt und erneut; auf
eine Temperatur von 11000 gebracht. Anschließend wurde die Folie auf das 1,5-fache
ihrer ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung
mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/Min. weiter verstreckt. Die mikroskopische Fotografie
der erhaltenen Folie zeigte, daß von der Innenschicht gegen die Oberflächenschichten
feine und dichte Poren erzeugt worden waren und daß die Oberfläche ebenfall, eine
feine und dichte poröse Struktur aufwies. Die erhaltene Folie hatte einen hervorragenden
Glanz und eine ausgezeichnete weiße Farbe, Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche
und sehr gute physikalische Festigkeitseigenschaften. De Dichte der Folie betrug
0,560 g/ccm.
-
B e i s p i e l e 103 bis 114 Jede der in der folgenden Tabelle VIII
angegebenen Olefinharzzusammensetzungen wurde auf die in Beispiel 102 angegebene
Art und wurde zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt. Die Folie wurde mit einer Geschwindigkeit
von 60 cm/Min. verstreckt.
-
Dabei erhielt man eine glatte Folie mit einer porösen Innenschicht
und porenfreien Oberflächenschichten.
-
Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann bei den in der
Tabelle VIII angegebenen sekundären Verstreckungsbedingungen mit einer Geschwindigkeit
von 50 cm/Min. verstreckt.
-
Die mikroskopische Fotografie des Querschnitts der erhaltenenn Folie
zeigte, daß sowohl die Innenschicht als auch die Oberflächenschichten eine poröse
Struktur aufwiesen, wobei feine und dichte Poren von der Innenschicht gegen die
Oberflächenschichten gebildet worden waren Es wurde auch festgestellt.
-
daß auf der Oberfläche feine und dichte. Poren gebildet werden waren.
Die erhaltens Folie hatte eine niedrige Dichte und war deshalb leicht. Sie wies
eine ausgezeichnete Undurchtigkeit, eine glatte Oberfläche und sehr gute physikalische
Festigkeitseigenschaften sowie eine gute Bedruckbarkeit, z.B. ein gutes Festhalten
der Druckerfarbe, und gute Trocknungseigenschaften auf.
-
T a b e l l e VIII
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek. te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch, (X in ei- str. (g/cm³) |
| (Gew.- |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 103 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 160 110 3 0,763 110 1,5 0,568 |
| 104 Niederdruck- |
| Polyäthylen 126 160 80 3 0,745 110 1,5 0,545 |
| 105 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 160 110 3 0,755 110 1,5 0,540 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 106 Niederdruck- |
| Polyväthylen 100 |
| 126 160 110 1,8 0,799 110 1,2 0,735 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 107 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 160 110 6,0 0,420 110 1,8 0,368 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 108 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 160 110 5 0,740 110 1,5 0,538 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
T a b e l l e VIII (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund.Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek. te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| (Gew.- (g/m³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 109 Polypropylen 174 200 130 3 0,735 120 1,5 0,525 |
| 110 Polypropylen 100 |
| chloriertes 174 200 130 3 0,725 120 1,5 0,485 |
| Polyäthylen 5 |
| 111 Polypropylen 100 |
| 174 200 130 3 0,720 120 1,5 0,478 |
| Polybutadien 5 |
| 112 Polypropylen 100 |
| 174 200 130 1,8 0,759 120 1,2 0,702 |
| Polybutadien 5 |
| 113 Polypropylen 100 |
| 174 200 130 6,0 0,398 120 1,8 0,335 |
| Polybutadien 5 |
| 114 Polypropylen 100 |
| 174 200 130 6,0 0,398 60 1,8 0,315 |
| Polybutadiem 5 |
3 e i s n i e 1 e 115 bis 120 Jede der in der folgenden Tabelle
IX angegebenen Harzzusammensetzungen wurde mit einer auf 16O0C erhitzten Knetwalze
geknetet und dann wurde durch Auswalzen mit einem Kalander eine 0,5 mm dicke Folie
hergestellt. ;Die Folie wurde unter den in Beispiel. 2 angegebenen Bedingungen primar
verstreckt. Dabei erhielt man eine Folie mit einer porösen Innenschicht und porenfreien
Oberflächenschichten.
-
Die Folie wurde unter den in Beispiel 102 angegebenen Sekundärverstreckungsbedingungen
weiter verstreckt unter Bildung einer Folie, die auch feine und dichte Poren auf
der Oberfläche aufwies. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
IX angegebell.
-
T a b e l l e IX
| Bsp. Zusammensetzung der nicht verstreckten Schmelz- Dichte
d. Dichte d. |
| Nr. Folie temp. d. Folie nach Folie nach |
| hauptsäch- d. primären d. sekundären |
| Bestandteile Mengen in |
| lichen Verstreckung Verstreckung |
| Gew.-Tei- |
| Olefinhar- |
| len |
| zes (°C) (g/cm³) (g/cm³) |
| 115 Niederdruck-Polyäthylen 100 |
| Äthylen/Vinylacetat-Misch- |
| polymerisat 40 |
| Polystyrolharz 10 |
| 126 0,735 0,520 |
| Titanoxyd 5 |
| Diatomeenerde 30 |
| Calciumcarbonat 20 |
| 116 Niederdruck-Polyäthylen 100 |
| Äthylen/Vinylacetat-Misch- |
| polymerisat 10 |
| Polystyrol 10 |
| 126 0,725 0,510 |
| Styrol/Butadien-Mischpolym. 20 |
| Kieselerdepulver 40 |
| Titanoxyd 10 |
T a b e l l e IX (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung der nicht verstreckten Schmelz- Dichte
d. Dichte d. |
| Nr. Folie temp. d. Folie nach Folie nach |
| hauptsäch- d. primären d. sekundären |
| Bestandteile Mengen in |
| lichen Verstreckung Verstreckung |
| Gew.-Tei- |
| Olefinhar- |
| len |
| zes (°C) (g/cm³) (g/cm³) |
| 117 Niederdruck-Polyäthylen 100 |
| Äthylen/Vinylacetat-Mischpolym. 10 |
| Polystyrolharz 10 |
| 132 0,720 0,498 |
| Styrol/Butadien-Misch- |
| polymerisat 20 |
| Kieselerdepulver 40 |
| Titanoxyd 10 |
| 118 Mitteldruck-Polyäthylen 100 |
| Hochdruck-Polyäthylen 50 |
| Äthylen/Vinylacetat-Misch- |
| polymerisat 30 |
| Polystyrol 15 |
| 126 0,750 0,538 |
| Kaolin 25 |
| Diatomeenerde 25 |
| Titanoxyd 7 |
T a b e l l e IX (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung der nicht verstreckten Schmelz- Dichte
d. Dichte d. |
| Nr. Folie temp. d. Folie nach Folie nach |
| hauptsäch- d. primären d. sekundären |
| Bestandteile Mengen in |
| lichen Verstreckung Verstreckung |
| Gew.-Tei- |
| Olefinhar- |
| len |
| zes (°C) (g/cm³) (g/cm³) |
| 119 Niederdruck-Polyäthylen 100 |
| Äthylen/Vinyl-Mischpolymerisat 10 |
| Polybutadien 20 |
| Polystyrol 10 |
| Kieselerdepulver 30 126 0,720 0,500 |
| Titanoxyd 5 |
| Zinksulfid/Bariumsulfat- |
| Mischung 10 |
| 120 Polybutenharz 100 |
| Polybutadien 10 |
| Styrol/Butadien- |
| Mischpolymerisat 20 |
| 134 0,725 0,505 |
| Polyacetalharz 10 |
| Kaolin 20 |
| Diatomeenerde 20 |
| Titanoxyd 7 |
Die in diesen Beispielen erhaltenen Folien wiesen ausgezeichnete
weise Farben, eine ausgezeichnete Undurchsichtigkeit, eine glatte Oberfläche und
hervorragende physikalische Festigkeitseigenschaften auf. Der Drucktest zeigte,
dass sie besser bedruckbar waren, z.:3. Druckerfarben besser haf',teten, und bessere
Trocknungseigenschaften aufwiesen als das im Handel erhältliche Papier. Eine solche
Folie ist brauchbar als Vielfarbendruck-, Packpapier oder als Papier zum Verstärken
oder als Dekorationsmaterial.
-
B e i s s p i i e 1 121 Polypropylen 110 Teile Phenoxyharz 10 Teile
Polybutadien. 20 Teile Diatomeenerde 20 Teile Kieselerdepulver 20 Teile Titan 7
Teile Eine Zusammensetzung aus den obengenannten Bestandteilen (das Polypropylenharz
hatte eine Schmelztemperatur von 174°C) wurde mit einer af 180°C erhitzten Kuetwalze
15 Minuten lang geknetet und dann wurde unter Verwendung einer Warmpresse e eine
0,5 mm dicke Folie hergestellt, Die Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
dann bei 12000 gehalten. Sie wurde das dreimal durch Walzen geführt, deren Oberflächen
bei 2000C gehalten wurden und unmittelbar danach wurde sie auf das dreifache ihrer
ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung
mit einer Geschwindigkeit von.
-
80 cm/Min. verstreckt. Die erhaltene Folie hatte eine poröse Innenschicht
und porenfreie glatte Oberflächen sowie eine Dichte von 0,732 g/ccm. Die Folie wurde
auf Raumtemperatur abgekillilt und dann auf 14000 erhitzt. Sie wurde auf das 1,5-fache
der primärverstreckten Länge mit einer Geschwindigkeit von 50 cm/Min. sowohl. in
longitudinaler als auch in transversaler Richtung weiter verstreckt.
-
Die mikroskopische Fotografie des Querschnitts der erhaltenen verstreckten
Folie zeigte, daß von der Oberflächenschicht zur Innenschicht feine und dichte Poren
gebildet worden waren und daß auf der Oberfläche ebenfalls feine und dichte Poren
gebildet worden waren. Die Dichte der erhaltenen Folie betrug 0,508 g/com . Die
auf diese Weise erhaltene verstreckte Folie wies eine ausgezeichnete weiße Farbe,
Undurchsichtigkeit und physikalische Festigkeitseigenschaften auf. Der druckfest
zeigte, daß sie Druckerfarbe gut festhielt und gute Trocknungs eigenschaften aufwies.
Die erhaltene Folie war steif und hatte
einen Griff, eine Bedruckbarkeit
und graphische Eigenschaften wie Papier und sie wies eine bessere 13edruckbarkeit,
s.B. ein besseres Abbinden der Druckerfarbe, und bessere Trocknungseigenschaften
als handelsübliches Papier auf. Die Folie war geeignet als Druckpapier, als Verpackungspapier
und als Papier zum Verstärken und für Dekorationswecke.
-
B e i s p i e l 122 Niederdruck-Polyäthylen mit einer Schmelztemperatur
von 126°C wurde mit einer auf 15000 erhitzten Knetwalze geknetet und unter Verwendung
einer auf 18000 erhitzten Warrnpresse zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt. Die
Folie wurde ar.f Raumtemperatur abgekühlt und dann wurde d.ie gesamte Folie bei
16000 gehalten. .si.e wurde anschließend einmal durch Walzen geführt, deren Oberflächen
bei 12000 gehalten wurden. Die Oberfläche der Folie wurde auf 1200C gekühlt, jedoch
wurde die Innenschicht bel etwa 160°C gehalten, indem man die Transportgeschwindigkeit
der Folie durch die Walzen auf 12,0 m/Min. einstellte. Unmittelbar danach wurde
die Folie auf das 3,0-fache ihrer ursprünglichen Länge sowohl in longitudinaler
als auch in transversaler Richtung verstreckt. Eine mikroskopische Untersuchung
des Querschnitts der verstreckten Folie zeigte, daß die Oberfltichenschichten e:ine
poröse Struktur aufwiesen und daß die Innenschicht porenfrei war. Die Dichte der
Folie betrug 0,770 g/ccm.
-
Die so erhaltene Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann
bei 120°C gehalten. Anschließend wurde die Folie auf das 1,5-fache der primär verstreckten
Länge mit einer Geschwindigkeit von 80 cm/Min. sowohl in longitudinaler als auch
in transversaler Richtung weiter verstreckt. Eine mikroskopische Fotografie des
Querschnitts der verstreckten Folie zeigte, daß sowohl die Oberflächenschichten
als auch die Innenschicht eine poröse Struktur aufwiesen und daß die Größe der Poren
der Oberflächenschichten von der der Poren der Innenschicht verschieden.
-
war. Die Folie wies einen ausgezeichneten Glanz, eine gute weiße Farbe,
Undurchsichtigkeit und gute physikalische Festigkeitseigenschaften auf. Die Dichte
der Folie betrug 0,563 g/cm³.
-
e e 5 s p i e 1 e 123 bis Jede der in der folgenden Tabelle X angegebenen
Olefinharzzusammensetzungen wurde,wie im Beispiel 122 angegeben, zu einer 0,5 mm-dicken
Folie verformt und unter den in der Tabelle X angegebenen primären Verstreckungsbedingungen
mit einer Geschwindigkeit von 100 cm/Min. verstreckt. Die erhaltene ltlolie hatte
poröse Oberflächenschichten und eine angegeben, zu einer schicht wie die in Beispiel
122 erhaltene, primär verstreckte.
-
Folie. Die Folie wurde auf Raumtempera,tur abgekühlt und das mit einer
Geschwindigkeit von 80 cm/Hin. unter den in der Tabelle X angegebenen sekundären
Verstreckungsbedingungen weiter verstreckt.
-
Eine mikroskopische Fotografie des Querschnitts der Folie zeigte,
daß auch in der Innenschicht Poren gebildet worden waren. Die erhaltene Folie hatte
eine niedrige Dichte und war deshalb leicht. Sie wies eine ausgezeichnete Undurchsichtigkeit
und physikalische Festigkeitseigenschaften sowie gute Druckeigenschaften, z.B. ein
gutes Festhalten der Druckerfarbe, und gute Tro cknungsei genschaften auf
T
a b e l l e X
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund.Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| Gew.- (g/m³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 123 Niederdruck- 132 126 160 3 0,765 110 1,5 0,555 |
| Polyäthylen |
| 124 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 160 3 0,760 110 1,5 0,540 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 125 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 80 160 3 0,738 80 1,5 0,525 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 126 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 160 1.8 0,795 110 1,2 0,735 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 127 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 160 6 0,427 110 1,5 0,385 |
| chloriertes |
| Polyäthylen 5 |
| 128 Niederdruck- |
| Polyäthylen 100 |
| 126 120 160 3 0,754 110 1,5 0,538 |
| Kieselerde- |
| pulver 10 |
T a b e l l e X (Fortsetzung)
| Bsp. Zusammensetzung Schmelz- primäre Verstreckungsbed. Dich-
sekund.Verstr.Bed. Dichte |
| Nr. d.nicht ver- temp.d. Temp. Temp. Verstrek- te d. Temp.
Verstrek- d. sek. |
| streckten Folie Olefin- d.Ober- d.In- kungsver- prim. (°C)
kungsver- verstr. |
| harzes fl.- nen- hältnis ver- hältnis Folie |
| Bestandt. Mengen |
| (°C) Schicht sch. (X in ei- str. |
| Gew.- (g/cm³) |
| (°C) (°C) ner Rich- Folie |
| Teile) |
| tung) |
| (g/cm³) |
| 129 Polypropylen 174 140 200 3 0,748 140 1,5 0,485 |
| 130 Polypropylen 100 |
| chloriertes 174 140 200 3 0,731 140 1,5 0,465 |
| Polyäthylen 5 |
| 131 Polypropylen 100 |
| 174 140 200 3 0,727 140 1,5 0,460 |
| Polybutadien 5 |
| 132 Polypropylen 100 |
| 174 140 200 1,8 0,772 140 1,2 0,702 |
| Polybutadien 5 |
| 133 Polypropylen 100 |
| 174 140 200 6 0,405 140 1,8 0,357 |
| Polypropylen 5 |
| 134 Polypropylen 100 |
| 174 140 200 e6 0,405 80 1,8 0,323 |
| Polybutadien 5 |
B e 1 s p lel e 135 bis 136 Jede der in der folgenden Tabelle
XI angegebenen ITarzzusammensetzungen wurde mit einer auf 160°C erhitzten Knetwalze
geknetet und durch Auswalzen mit einem Kalander zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt
und anschliessend unter den in Beispiel 122 angegebenen Verstreckungsbedingungen
verstreckt. Die dabei erhaltene Folie e wies poröse Oberflächenschichten und eine
Poren freie Innenschicht auf. . Die Folie e wurde unter den in Bei spiel 122 angegebenen
sekundären Verstreckungsbedingungen weiter verstreckt unter Bildung einer Folie,
in der die Innenschicht ebenfalls feine und dichte Poren aufwies. Die dabei erhaltenen
Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle XI angegeben.
-
T a b e l l e XI
| Bsp. Zusammensetzung der nicht verstreckten Schmelz- Dichte
d. Dichte d. |
| Nr. Folie temp. d. Folie nach Folie nach |
| hauptsäch- d. primären d. sekundären |
| Bestandteile Mengen in |
| lichen Verstreckung Verstreckung |
| Gew.-Tei- |
| Olefinhar- |
| len |
| zes (°C) (g/cm³) (g/cm³) |
| 135 Niederdruck-Polyäthylen 100 |
| Äthylen/Vinylacetat- |
| Mischpolymerisat 10 |
| Polybutadien 20 |
| Polystyrol 10 |
| 126 0,727 0,503 |
| Kieselerdepulver 30 |
| Titanoxyd 5 |
| Zinksulfid/Bariumdsulfat- |
| Mischung 5 |
| 136 Mitteldruck-Polyäthylen 50 |
| Hochdruck-Polyäthylenharz 50 |
| Äthylen/Vinylacetat- |
| Mischpolymerisat 30 |
| 132 0,753 0,545 |
| Polystyrol 15 |
| Kaolin 25 |
| Diatomeenerde 25 |
| Titanoxyd 7 |
B e i s p i e 1 137 Polypropylenharz 110 Teile Phenoxyharz 10
Polybutadien 20 Diatomeenerde 20 Kieselerdepulver 20 Titanoxyd 7 Eine Zusammensetzung
aus den oben genannten Bestandteilen (die Schmelztemperatur des Polypropylenharzes
betrug 174°C) wurde in einer auf 180°C erhitzten Knetwalze 15 Minuten lang geknetet
und unter Verwendung einer Warmpresse zu einer 0,5 mm dicken Folie verformt. Die
Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und davon aa.lf 2000a erhitzt. Anschliessend
wurde die Folie dreimal durch Walzen geführt, deren Oberflächen auf 140°C gehalten
qi'rden. Unmittelbar nach der Durchführung wunde die Folie auf das 3-fache ihrer
ursprünglichen Länge sowohl in der longitudinalen als auch in der transversalen
Richtung verstre ckt. Eine mikroskopische Untersuchung des Querschnitts der verstreckten
Folie zeigte, dass die Oberflächenschichten eine poröse Struktur aufwiesen und die
Innenschicht wegen des Schmelzens porenfrei.
-
war.
-
Die verstreckte Folie wurde auf Raumtemperatur abgekühlt; und auf
14000 erhitzt. Dann wurde die Folie auf das 3-fache ihrer primär verstreckten Länge
sowohl in longitudinaler als auch in transversaler Richtung mit einer Geschwindigkeit
von 50 cm/Nin.
-
weiter verstreckt. Eine mikroskopische Untersuchung des Querschnitts
der erhaltenen Folie zeigte, dass die Innenschicht ebenfalls porös war. Die erhaltene
Folie wies eine ausgezeichneteoweisse Farbe, Undurchsichtigkeit und, physikalische
Festigkeitseigenschaften auf. Die Oberfläche der Folie hatte einen Griff und ein
Aussehen wie Leder. Sie war steif und bedruckbar wie Papier aus einem Material natürlichen
Ursprungs. Diese Folien, die mit einem Gravurdruck versehen waren, waren geeignet
als
Verpackungspapier, als Polster-Verpackungspapier und als Papier
zur Verstärkung und für Dekorationsmaterialien.
-
B e i s p i e 1 .138 Beide Enden der in den Beispielen 1, 21, 42,
58, 88, 102 und 122 erhaltenen verstreckten :Folien wurden jeweils mit einer Fixiervorrichtung
befestigt und bei 12000 gehalten. Wenn die gesamte Folie um 5% schrumpfte, wurde
die Folie schnell abgekühlt. Es wurd festgestellt, dass die geschrumpfte Folie eine
feinere und dichtere poröse Struktur und eine glattere Oberfläche aufwies. Die geschrumpfte
Folie wies eine Steifheit und einen Griff ähnlich wie Papier aus einem Material
natürlichen Ursprungs auf und. sie erwies sich als in wertvoll als Druckpapier und
Verpackungspapier. Die Dichte der Folie vor und nch der Schrumpfungsbehandlung ist
nachfolgend angegeben.
-
Verstreckte Folie des Dichte der ver- Dichte der ge-Beispiels Nr.
streckten Folie schrumpften Folie (g/cm³) (g/cm³) 1 0,665 0,680 21 0,645 0,6?;?
42 0,520 0,541 58 0,540 0,557 88 0,510 0,525 102 0,560 0,574 122 0,563 0,578 B e
i s p i e l 139 Jede der in den Beispielen 1, 21, 42, 58, 88, 102 und 122 erhaltenen
verstreckten Folien wurde in 3 Stufen bei einem Druck von 50 kg/cm2 einem Superkalandrieren
unterworfen. Die e rhaltene Folie wies feinere und dichtere Oberflächenschichten
auf als die Folie vor der Kalandrierbehandlung. Die kalandrierte .Folie
wies
einen ausgezeichneten Oberflächenglanz, ei.ne glatte Oberfläche sowie eine gute
Festigkeit und Steifheit auf. Der Glanz der Folie vor und nach der Behandlung ist
nachfolgend angegeben.
-
Verstreckte Folie des Glanz vor der Glanz nach der Beispiels Nr. Behandlung
(%) Behandlung (%) 1 21 29 21 19 27 42 24 32 58 22 31 88 20 28 102 25 35 122 24
33