DE2063734C3 - Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
- Publication number
- DE2063734C3 DE2063734C3 DE19702063734 DE2063734A DE2063734C3 DE 2063734 C3 DE2063734 C3 DE 2063734C3 DE 19702063734 DE19702063734 DE 19702063734 DE 2063734 A DE2063734 A DE 2063734A DE 2063734 C3 DE2063734 C3 DE 2063734C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- wax
- parts
- waxes
- ionic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09G—POLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
- C09G1/00—Polishing compositions
- C09G1/06—Other polishing compositions
- C09G1/08—Other polishing compositions based on wax
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
- C09D123/00—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers
- C09D123/26—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment
- C09D123/30—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment by oxidation
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
Description
a) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines wachsartigen io
Äthylenpolymeren- oder -Copolymeren mit
Äthylenpolymeren- oder -Copolymeren mit
einem Tropfpunkt von 95 bis 115° C und einer
Säurezahl von 3 bis 90,
b) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines Esterwachses 15
der Säurezahl 4 bis 80 und Für die Herstellung von Selbstglanzemulsionen auf
Polyäthylenwachsbasis benützt man oxydierte PoIy-
c) 15 bis 65 Gewichtsprozent eines Kohlen- äthylenwachse oder Copolymerisate von Äthylen und
Wasserstoffwachses vom Schmelzpunkt 80 bis anderen Monomeren. Diese Wachse werden mit Olein
90° C, der Dichte 0,93 bis 0,95 (bei 20° C) und ao und flüchtigen Aminen emulgiert.
der Penetrationszahl von 4 bis 10, Die Nachteile der Verwendung von Olein und flüch
tigen Aminen sind bekannt. Olein erweicht die Wachs-
mit 0,8 bis 3,2% Kaliumhydroxid, bezogen auf das filme und verschlechtert damit deren Begeheigen-Gewicht
der Wachsmischung, bei Temperaturen schäften. Amine sind verhältnismäßig teuer und tragen
zwischen 105 und 1200C, wobei den Wachs- »5 mitunter zur Verfärbung der Filme bei; ihre Flüchtigmischungen
entweder vor der Verseifung oder nach keit stört bei der Herstellung.
der Verseifung oder in Teilmengen vor und nach In der Literatur finden sich Hinweise, wonach die
der Verseifung 5 bis 25 Gewichtsprozent eines oder erwähnten Polyäthylenwachse aber auch ohne Olein
gegebenenfalls mehrerer nichtionogenen(r) Emul- und ohne Amine emulgiert werden können (»Soap
gators(en) auf Basis von Äthoxylierungsprodukten 30 and Chemical Specialities«, Jahrgang 1970, Heft 3,
aus Fettalkoholen und/oder Fettaminen mit 8 bis S. 128). Die Polyäthylenwachse werden zu diesem
24 C-Atomen im Molekül und/oder Alkylphenolen Zwecke in der Schmelze mit Kaliumhydroxid ummit
3 bis_16 C-Atomen in der Seitenkette, und 4 bis gesetzt (»verseift«) und mit nichtionogenen Emul-30
Mol Äthylenoxid zugefügt worden sind, worauf gatoren vermischt. Die erhaltenen Wachsschmelzen
durch Erhitzen des Reaktionsgemisches auf etwa 35 lassen sich dann auf Selbstglanzemulsionen des
1250C oder/und durch Anlegen von Vakuiua in ionogen-nichtionogenen Typs nach dem Wachs-indem
Verseifungsprodukt enthaltenes Wasser ent- Wasser-Verfahren verarbeiten, wobei in bekannter
fernt worden ist. Weise mit Polymerdispersionen und ammoniakalischen
2. Verfahren zur Herstellung von Wachsen mit Lösungen von Netzharzen sowie mit den üblichen
Schmelzviskositäten von 40 bis 700cP/120°C für 40 sonstigen Zusatzstoffen rezeptiert wird, um verkauf sionogen-nichtionogene
Selbstglanzemulsionen, da- fertige Pflegemittelemulsionen zu erhalten.
durch gekennzeichnet, daß man Wachsmischungen Das vorstehend dargestellte Verfahren sowie das
aus daraus resultierende Wachs ist jedoch mit einigen
wesentlichen Mängeln behaftet. So ist es — wie eigene
a) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines wachsartigen 45 Versuche zeigten — nicht möglich, das Wachs aus der
Äthylenpolymeren- oder -Copolymeren mit Schmelze heraus in technisch vernünftiger Weise zu
einem Tropfpunkt von 95 bis 115° C und einer konfektionieren, da es wegen seiner starken Klebrig-Säurezahl
von 3 bis 90, keit weder in die handelsübliche Schuppenform gebracht werden kann noch in Gestalt von Brocken
b) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines Esterwachses So befriedigend lagerbar ist. Es kann somit nicht als fester
der Säurezahl 4 bis 80 und Wachskörper zu einem beliebigen Zeitpunkt, sondern
nur als Schmelze direkt nach der Herstellung für die
c) 15 bis 65 Gewichtsprozent eines Kohlen- Bereitung der Selbstglanzemulsionen eingesetzt werden,
wasserstoffwachses vom Schmelzpunkt 80 bis Die Wachsschmelzen kann man weiterhin wegen ihrer
9O0C, der Dichte 0,93 bis 0,95 (bei 200C) und 55 hohen Schmelzviskosität von über 1500 cP/120°C nur
der Penetrationszahl von 4 bis 10, nach dem Wachs-in-Wasser-Verfahren und auch dann
nur unvollständig oder nicht ausreichend feindispers
mit 0,8 bis 3,2 Gewichtsprozent Kaliumhydroxid, emulgieren. Das Wachs-in-Wasser-Verfahren ist aber
bezogen auf die Wachsmischungen, bei Tempera- bei vielen Emulsionsherstellern undurchführbar, weil
türen zwischen 105 und 1200C verseift, wobei den 60 ein gegenüber dem Wasser-in-Wasser-Verfahren grö-
Wachsmischungen entweder vor der Verseifung ßerer apparativer Aufwand erforderlich ist. Ein wei-
oder nach der Verseifung oder in Teilmengen vor terer Nachteil ist die in einigen Fällen bei der Reaktion
und nach der Verseifung 5 bis 25 Gewichtsprozent von Polyäthylenwachs mit Kaliumhydroxid auf-
eines oder gegebenenfalls mehrerer nichtiono- tretende, starke Verfärbung des Reaktionsproduktes,
genen(r) Emulgators(en) auf Basis von Äthoxy- 65 Die Erfindung betrifft daher Wachse mit Schmelz-
lierungsprodukten aus Fettalkoholen und/oder Viskositäten von 40 bis 700cP/120°C für ionogen-
Fettamiden mit 8 bis 24 C-Atomen im Molekül nichtionogene Selbstglanzemulsionen, erhalten durch
und/oder Alkylphenolen mit 3 bis 16 C-Atomen Verseifen von Mischungen aus
3 ~ 4
a) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines wachsartigen kette, von Fettaminen mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen
Athylenpolymeren- oder Copolymeren mit einem im Molekül und von Fettalkoholen mit ebenfails 8 bis
Tropfpunkt von 95 bis 115 C und einer Säurezahl 24 C-Atomen pro Molekül, die durch Äthoxylierung
von 3 bis 90, der genannten Amine, Alkohole und Phenole erhältlich
5 sind. Bevorzugt werden Umsetzungsprodukte ver*
b) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines Esterwachses der wendet, die pro Mol Alkylphenol-, Fettalkohol- bzw.
Säurezahl 4 bis 80 und Fettaminkomponente 4 bis 30 Mol Äthylenoxid enthalten. Als phenolische Komponente seien beispiels-
c) 15 bis 65 Gewichtsprozent eines Kohlenwasser- weise Nonylphenol und Tributylphenol, als Fettaminstoffwachses vom Schmelzpunkt 80 bis 900C, der io komponenten Stearylamin, Oleylamin und Cocosfett-Dichte 0,93 bis 0,95 (bei 200Q und der Penetra- amin und als Alkoholkomponenten Stearylalkohol,
tionszahl von 4 bis 10, Talgfettalkohol und Isotridecylalkohol genannt.
mit 0,8 bis 3,2 /o Kaliumhydroxid, bezogen auf das in Teilmengen vor und nach der Verseifung den
zwischen 105 und 1200C, wobei den Wachsmischungen 25 Gewichtsprozent, bezogen auf die Wachsmischung.
«Btweder vor der Verseifung oder nach der Verseifung Es kann ein einziger der genannten Emulgatoren ge-
oder in Teilmengen vor und nach der Verseifung wählt werden, ebenso wie auch eine Mischung aus
5 bis 25 Gewichtsprozent eines oder gegebenenfalls mehreren der aufgeführten Typen,
mehrerer nichtionogenen(r) Emulgators(en) auf Basis *o Die erfindungsgemäßen Wachse werden in der Weise
von Äthoxylierungsprodukten aus Fettalkoholen und/ erhalten, daß man Wachsmischungen aus
oder Fettaminen mit 8 bis 24 C-Atomen im Molekül
und/oder Alkylphenolen mit 3 bis 16 C-Atomen in a) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines wachsartigen
der Seitenkette, und 4 bis 30 Mol Äthylenoxid zugefügt Äthylenpolymeren- oder -Copolymeren mit einem
worden sind, worauf durch Erhitzen des Reaktions- a$ Tropf punkt von 95 bis 115° C und einer Säuregemisches auf etwa 125° C oder/und durch Anlegen zahl von 3 bis 90,
von Vakuum in dem Verseifungsprodukt enthaltenes
Wasser entfernt worden ist. b) 10 bis 65 Gewichtsprozent eines Esterwachses der
Die erfindungsgemäßen Wachsmischungen stellen Säurezahl 4 bis 80 und
harte, helle Produkte dar, die sich auf Grund ihrer 30
niedrigen Schmelzviskositäten von 40 bis 700, Vorzugs- c) 15 bis 65 Gewichtsprozent eines Kohlenwasserweise 70 bis 500cP/120°C, ohne jegliche Zusätze stoffwachses vom Schmelzpunkt 80 bis 900C, der
sowohl nach dem Wachs-in-Wasser- als auch beson- Dichte 0,93 bis 0,95 (bei 20° C) und der Penetraders nach dem Wasser-in-Wachs-Verfahren zu fein- tionszahl von 4 bis 10,
dispersen, stabilen Emulsionen verarbeiten lassen. 35
polymeren werden solche Polyäthylene oder Copoly- zogen auf die Wachsmischungen, bei Temperaturen
merisate des Äthylens mit ungesättigten Fettsäuren, zwischen 105 und 120° C verseift, wobei den Wachs-
wie Crotonsäure, Acrylsäure oder Methacrylsäure mischungen entweder vor der Verseifung oder nach
verstanden, die eine wachsartige Struktur besitzen, 40 der Verseifung oder in Teilmengen vor und nach der
einen Tropf punkt von 95 bis 115° C zeigen und eine Verseifung 5 bis 25 Gewichtsprozent eines oder
aufweisen. Ihr Molekulargewicht liegt zwischen etwa tors(en) auf Basis von Äthoxylierungsprodukten aus
1500 und 4000; sie sind nach bekannten Methoden Fettalkoholen und/oder Fettamiden mit 8 bis
durch Oxidation von Aufbau- oder Abbaupolyolefin- 45 24 C-Atomen im Molekül und/oder Alkylphenolen
polymerisation von Äthylen und ungesättigten Fett- 30 Mol Äthylenoxid zugefügt werden, worauf durch
säuren erhältlich und sollen in den Wachsen mit 10 bis Erhitzen des Reaktionsgemisches auf etwa 1250C
65 Gewichtsprozent enthalten sein. oder/und durch Anlegen von Vakuum in dem Ver-
entharzten Rohmontanwachses mit ein- oder mehr- 0,8 bis 3,2 Gewichtsprozent, bezogen auf die Mischung
wertigen aliphatischen Alkoholen erhältlichen söge- der Wachskomponenten. Im allgemeinen verwendet
nannten »teilsynthetischen Esterwachse« mit Säure- man jedoch Kalilauge in einer in der Technik üblichen
zahlen von 4 öis 80, vorzugsweise 20 bis 40 Es können 55 Konzentration. Gebräuchlich ist z. B. eine 43 %ige
aber au h Naturwachse wie Carnaubawachs eingesetzt Kalilauge, von welcher dementsprechend 2 bis 7 Ge-
werde.i. Ihr Gehalt in der Mischung beträgt 10 bis wichtsprozent eingesetzt werden.
65 Gewichtsprozent. Die Wachse gemäß der Erfindung werden in Ernul-
Unter Kohlenwasserstoffwachsen werden harte, sionen, bevorzugt in Selbstglanzemulsionen eingesetzt,
nichtoxydierte, aus Erdöl gewonnene Wachse, z. B. 60 die entsprechend dem Stand der Technik Polymer-
standen, deren Dichten, gemessen bei 2O0C, 0,93 bis Netz- und Verlaufmittel wie Kolophonium-, bzw.
0,95 und deren Penetrationszahlen (nach Richard- Styrol-Maleinat-Harze und Fluorcarbonsäuren, Plasti-
s ο n) 4 bis 10 betragen. In den Wachsen sollen 15 bis fikatoren wie Dibutylphthalat, Tributoxyäthylphos-65 Gewichtsprozent davon enthalten sein. 65 phat, Methyl- oder Äthyldiglykol und Äthylenglykol,
gemäßen Wachsen dienen Polyäthylenglycoläther von Frostschutzmittel und gegebenenfalls waschaktive
Neben den bereits erwähnten vorteilhaften Eigenschaften zeichnen sich die Wachse besonders dadurch
aus, daß sie mühelos in die anwendungstechnisch bevorzugte Schuppenform gebracht werten können.
Die nachstehenden Beispiele sollen das Verfahren näher erläutern.
In den Vergleichsbeispielen 1 und 2 ist der Stand der Technik dargestellt Die Beispiele 1 und 2 zc'gen
die erfindungsgemäßen Wachse und die Vorteile ihrer Anwendung ia Selbstglanzemulsionen für die Fußbodenpfleg?. In der Tabelle sind schließlich die Eigenschaften
der Wachse und der aus ihnen bereiteten Emulsionen zusammengestellt
Vergleichsbeispiel 1
76,0 Gewichtsteile eines Copolymerisate? von Äthylen
mit Acrylsäure, Säurezahl 48, 18,5 Gewichtsteile Nonylphenol oxäthyliert (10 Mol Äthylenoxyd pro
Mol Nonylphenol) wurden auf 110 bis 1200C erhitzt und mit 5,5 Gewichtsteile 43%iger Kalilauge verseift
Die resultierende Wachsschmelze wurde nach dem Wasser-in-Wachs-Verfahren emulgiert.
Dabei gelang es nicht, das Wachs vollständig zu emulgieren, so daß auf die Messung von Selbstglanz
und Lichtdurchlässigkeit verzichtet werden mußte.
Vergleichsbeispiel 2
Es wurden 71,5 Gewichtsteile eines oxydierten Polyäthylenwachses mit einer Säurezahl von 15 und
einem Molgewicht von 2000 bis 3000 und 21,5 Gewichtsteilen Nonylphenol oxäthyliert (9 Mol Äthylenoxyd
pro Mol Nonylphenol) auf 110 bis 120° C erhitzt und mit einem Gemisch aus 1,5 Gewichtsteilen Ätzkali
und 5,5 Gewichtsteilen Äthylenglykol verseift.
Die resultierende Wachsschmelze wurde nach dem Wasser-in-Wachs-Verfahren emulgiert
Dabei gelang es nicht, das Wachs vollständig zu emulgieren, so daß auf die Messung von Selbstglanz
Un 1 Lichtdurchlässigkeit verzichtet werden mußte.
Die Lichtdurchlässigkeit der mit entsalztem Wasser im Verhältnis 1:100 verdünnten Wachsemulsion
wurde mit dem Spektralphotometer ELCOII der Firma Zeiss gegen Wasser oei einer Wellenlänge von
633 mm und einer Schichtdicke von 1,00 cm bei einer Temperatur von 200C gemessen, Sie betrug 80,2%.
Zur Bestimmung des Selbstglanzes -wurden 85 Gewichtsteile
der 15%igen Wachsemulsion mit 15 Cewichtsteilen einer 15%igen ammoniakalischen Lösung
eines Kolophonium-Maleinat-Harzes gemischt Dann
wurde auf eine schwarze Vinylasbest-Fußbodenbelagfliese 0,2 ml/100 cm* dieser Mischung aufgetragen. Zur
Messung des Selbstglanzes diente ein Glanzmeßgerät nach Dr. B. Lang e. Der Selbstglanz wurde gegen
ein«; schwarze Glasplatte (100% Glanz) gemessen. Er betrug 48%.
Für die Herstellung einer in der Praxis einsetzbaren Selbstglanzemulsion wird die Wachsemulsion wie folgt
abgemischt:
40,0 Gewichtsteile
10,0 Gewichtsteile
10,0 Gewichtsteile
Wachsemulsion,
einer ammoniakalischen Lösung eines Kolophonium-Maleinat-Harzes von 15% Festkörpergehalt,
60,0 Gewichtsteile einer Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersion
mit 15% Festkörper und einer minimalen Filmbildetemperatur von etwa 400C,
Tributoxyäthylphosphat,
MethyldiglykoL
Pyrrolidon-2,
Tributoxyäthylphosphat,
MethyldiglykoL
Pyrrolidon-2,
einer wäßrigen l%igen Lösung einer fluorierten Carbonsäure.
1,1 Gewichtsteile
1,5 Gewichtsteile
0,5 Gewichtsteile
1,0 Gewichtsteile
1,5 Gewichtsteile
0,5 Gewichtsteile
1,0 Gewichtsteile
114,1 Gewichtsteile Selbstglanzemulsion.
Die einzelnen Rezeptbestandteile werden in der angegebenen Reihenfolge unter Rühren gemischt. Die
Plastinkatoren werden 30 Minuten lang eingerührt.
Selbstglanz des Wachsfilmes 83%.
Wünscht man eine Selbstglanzemulsion mit höherem Gehalt an Polymer-Dispersion, so kann man die
Wachsemulsion wie folgt abmischen:
20,0 Gewichtsteile
10,0 Gewichtsteile
10,0 Gewichtsteile
23,0 Gewichtsteile Esterwachs auf Rohmontanwachsbasis mit einer Säurezahl von 28,27,0 Gewichts·
teile Copolymerisat aus Äthylen und Acrylsäure der Säurezahl 48, 32,5 Gewichtsteile hartes nichtoxydiertes
Mikrowachs mit einer PZ von 7, einem Schmelzpunkt von 82°C und einer Dichte von 0,940 bei 2O0C und
10,5 Gewichtsteile Nonylphenol mit 6 Moi Äthylenoxyd oxäthyliert, werden bei 110° C im Schmelzfluß
miteinander vermischt. Die Mischung wird sodann mit 3,5 Gewichtsteilen 43 %iger Kalilauge vorsichtig
unter Rühren verseift und anschließend noch 30 Minuten
bei 125°C gerührt. Dann werden 3,5 Gewichtsteile Stearylamin-Oxäthylat (10 Mol Äthylenoxyd pro
Mol Amin) eingerührt. Die Mischung wird auf einer Schuppenwalze in verkaufsfertige Form überführt. Das
so hergestellte Wachs kann nach dem Wasser-in-Wachs-Verfahren emulgiert werden, indem man
85,0 Gewichtsteile Wasser von 950C in 15,0 Gewichtsteilen einer auf 1150C erhitzten Schmelze des Wachses
allmählich unter Rühren einlaufen läßt
Wachsemulsion,
einer ammoniakalischen Lösung eines Kolophonium-Maleinat-Harzes von 15% Festkörpergehalt,
80,0 Gewichtsteile einer Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersion
mit 15% Festkörpergehalt und einer minimalen Filmbildetemperatur von etwa 40° C,
Tributoxyäthylphosphat,
Methyldiglykol,
Pyrrolidon-2,
Methyldiglykol,
Pyrrolidon-2,
einer wäßrigen l%igen Lösung einer fluorierten Carbonsäure.
1,7 Gewichtsteile
2,0 Gewichtsteile
0,5 Gewichtsteile
1,0 Gewichtsteile
2,0 Gewichtsteile
0,5 Gewichtsteile
1,0 Gewichtsteile
115,0 Gewichtsteile Selbstglanzemulsion.
Selbstglanz des Wachsfilmes 80%.
Selbstglanz des Wachsfilmes 80%.
Eine metallsalzhaltige Selbstglanzemulsion, die detergenzienfeste,
mit ammoniakhaltigen Reinigern leicht entfernbare, strapazierfähige Filme liefert, kann nach
folgendem Rezept hergestellt werden:
20,0 Gewichtsteile
10,0 Gewichtsteile
10,0 Gewichtsteile
Wachsemulsion,
einer ammonia kaiischen Lösung eines Kolophonium-Maleinat-Harzes
von 15% Festkörpergehalt,
80,0 Gewichtsteile einer metallsalzhaltigen Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersioti
mit 15% Festkörpergehalt und einer minimalen Filmbildetemperatur von etwa 400C,
Tributoxyäthylphosphat, Methyldiglykol, Pyrrolidon-2,
einer wäßrigen l%igen Lösung einer fluorierten Carbonsäure.
1,1 Gewichtsteile
2,0 Gewichtsteile
0,5 Gewichtsteile
1,0 Gewichtsteile
2,0 Gewichtsteile
0,5 Gewichtsteile
1,0 Gewichtsteile
114,6 Gewichtsteile metallsalzhaltige Selbstglanzemulsion.
Selbstglanz des Wachsfilmes 88%.
Selbstglanz des Wachsfilmes 88%.
28,0 Gewichtsteile helles Esterwachs auf Rohmontanwachsbasis mit einer Säurezahl von 30, 29,0 Gewichtsteile
Polyäthylenwachs-Oxydat mit einer Säurezahl von 15 und einem Tropfpunkt von 1010C,
26,0 Gewichtsprozent hartes nicht oxydiertes Mikrowachs mit einer PZ von 6,5, einem Schmelzpunkt von
83 0C und einer Dichte von 0,941 bei 2O0C und
»ο 10,0 Gewichtsteile Nonylphenol mit 6MoI Äthylenoxyd
oxäthyliert, werden mit 3,5 Gewichtsteilen43 %igc
Kalilauge wie in Beispiel 3 verseift. In die Schmelze werden 3,5 Gewichtsteile Stearylatnin-Oxäthylat
(10 Mol Äthylenoxyd pro Mol Amin) zugesetzt.
is Wie in Beispiel 3 beschrieben, wird sodann eine
Wachsemulsion bereitet, abgemischt und untersucht.
Selbstglanz: 43%.
Lichtdurchlässigkeit: 80,0%.
Lichtdurchlässigkeit: 80,0%.
Eigenschaften der Wachse nach Beispiel 1 bis 4
Farbe
Säurezahl
Verseifungszahl
Dichte
Viskosität 1200C, cP
Schuppbarkeit
Emulgierung nach dem
Wasser-in-Wachs-Verfahren
Wasser-in-Wachs-Verfahren
Emulgierbarkeit
Verarbeitungstemperatur, °C
Aussehen der Emulsion
Lichtdurchlässigkeit, %
Selbstglanz, %
fast Weiß 9 9
0,966
2000
nicht vorhanden
schlecht 120 bis
stippig
nicht bestimmbar nicht bestimmbar Braun
5
17
5
17
0,978
2100
nicht vorhanden
schlecht
120 bis 125
120 bis 125
stippig
nicht bestimmbar
nicht bestimmbar
nicht bestimmbar
gelblich
2
31
2
31
0,974
110
vorhanden
gut
115 bis 120
feindispers
feindispers
80,2
gelblich 3
34
0,980
150
vorhanden
gut
115 bis 120 feindispers
80,0
43
509635/1
Claims (1)
1. Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis S produkt enthaltenes Wasser entfernt wird,
700cP/120°C für ionogen-nichtionogene Selbst- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennglanzemulsionen, erhalten durch Verseifen von zeichnet, daß das Kaliumhydroxid in Form von Mischungen aus wäßriger, etwa 43%iger Kalilauge eingesetzt wird.
700cP/120°C für ionogen-nichtionogene Selbst- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennglanzemulsionen, erhalten durch Verseifen von zeichnet, daß das Kaliumhydroxid in Form von Mischungen aus wäßriger, etwa 43%iger Kalilauge eingesetzt wird.
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702063734 DE2063734C3 (de) | 1970-12-24 | 1970-12-24 | Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| NL7117367A NL7117367A (de) | 1970-12-24 | 1971-12-17 | |
| ES398094A ES398094A1 (es) | 1970-12-24 | 1971-12-18 | Procedimiento para la obtencion de ceras para emulsiones autobrillantes ionogenas no ionogenas. |
| CH1883071A CH560753A5 (de) | 1970-12-24 | 1971-12-21 | |
| IT3282271A IT944291B (it) | 1970-12-24 | 1971-12-22 | Cere per emulsioni autolucidanti ionogeno non ionogene |
| SE1644871A SE384519B (sv) | 1970-12-24 | 1971-12-22 | Fortvalad vaxblandning for jonogen/nonjogena sjelvglansemulsioner |
| FR7146374A FR2119689A5 (de) | 1970-12-24 | 1971-12-23 | |
| AT1108271A AT312132B (de) | 1970-12-24 | 1971-12-23 | Verfahren zur Herstellung von Wachsen für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen |
| GB6006771A GB1373937A (en) | 1970-12-24 | 1971-12-23 | Waxes for use in emulsions |
| BE777274A BE777274A (fr) | 1970-12-24 | 1971-12-24 | Cires pour emulsions auto-brillantes ioniques / non ioniques etleur preparation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702063734 DE2063734C3 (de) | 1970-12-24 | 1970-12-24 | Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2063734A1 DE2063734A1 (de) | 1972-07-13 |
| DE2063734B2 DE2063734B2 (de) | 1974-11-14 |
| DE2063734C3 true DE2063734C3 (de) | 1975-08-28 |
Family
ID=5792128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702063734 Expired DE2063734C3 (de) | 1970-12-24 | 1970-12-24 | Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT312132B (de) |
| BE (1) | BE777274A (de) |
| CH (1) | CH560753A5 (de) |
| DE (1) | DE2063734C3 (de) |
| ES (1) | ES398094A1 (de) |
| FR (1) | FR2119689A5 (de) |
| GB (1) | GB1373937A (de) |
| IT (1) | IT944291B (de) |
| NL (1) | NL7117367A (de) |
| SE (1) | SE384519B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4055433A (en) * | 1975-12-04 | 1977-10-25 | S. C. Johnson & Son, Inc. | Oil-out self-shining emulsion coating composition |
| DE4206714A1 (de) * | 1992-03-04 | 1993-09-09 | Sandoz Ag | Wachsdispersionen, deren herstellung und verwendung |
| GB2273294B (en) * | 1992-11-11 | 1997-06-11 | Jujo Paper Co Ltd | Aqueous polyolefin resin composition |
| DE4433597C2 (de) * | 1993-09-28 | 1996-10-02 | Clariant Finance Bvi Ltd | Verfahren zur Erhöhung der Naßgleitfähigkeit von Textilmaterial und Naßgleitmittel dafür |
| FR2715294B1 (fr) | 1994-01-26 | 1996-03-22 | Oreal | Composition cosmétique ou dermatologique anhydre contenant l'association d'une huile de silicone et d'une cire d'un homo- ou copolymère d'éthylène . |
-
1970
- 1970-12-24 DE DE19702063734 patent/DE2063734C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-12-17 NL NL7117367A patent/NL7117367A/xx unknown
- 1971-12-18 ES ES398094A patent/ES398094A1/es not_active Expired
- 1971-12-21 CH CH1883071A patent/CH560753A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1971-12-22 SE SE1644871A patent/SE384519B/xx unknown
- 1971-12-22 IT IT3282271A patent/IT944291B/it active
- 1971-12-23 FR FR7146374A patent/FR2119689A5/fr not_active Expired
- 1971-12-23 GB GB6006771A patent/GB1373937A/en not_active Expired
- 1971-12-23 AT AT1108271A patent/AT312132B/de not_active IP Right Cessation
- 1971-12-24 BE BE777274A patent/BE777274A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2063734B2 (de) | 1974-11-14 |
| DE2063734A1 (de) | 1972-07-13 |
| FR2119689A5 (de) | 1972-08-04 |
| SE384519B (sv) | 1976-05-10 |
| ES398094A1 (es) | 1974-07-16 |
| BE777274A (fr) | 1972-06-26 |
| NL7117367A (de) | 1972-06-27 |
| CH560753A5 (de) | 1975-04-15 |
| IT944291B (it) | 1973-04-20 |
| AT312132B (de) | 1973-12-27 |
| GB1373937A (en) | 1974-11-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1669255A1 (de) | UEberzugs-und Impraegniermittel zum OEl-und Wasserabweisendmachen von Oberflaechen | |
| DE1519419A1 (de) | Waessrige Politurformulierung vom Emulsions-Typ | |
| DE2063734C3 (de) | Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE68925178T2 (de) | Beschichtungszusammensetzung und Emulsionen | |
| DE1769420C3 (de) | Stabile wässrige Polymerisatdispersion | |
| DE1169670B (de) | Verfahren zur Herstellung von stabilen waessrigen Dispersionen von Vinylester-Polymerisaten | |
| DE633916C (de) | Impraegnier-, Appretur-, Glanz- und Putzmittel | |
| DE1495938C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von emulgierbaren Athylenpolymeren und Verwendung dieser Polymeren zur Erzeugung wässriger Emulsionen | |
| DE2304663C3 (de) | Terpolymere auf der Basis von Vinylchlorid und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1544927C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von stabilen, kolloidalen, praktisch wasserfreien organischen Dispersionen von Polymerisaten | |
| DE2008637A1 (de) | ||
| DE2141187A1 (de) | ||
| AT220746B (de) | Verfahren zur Herstellung eines selbstemulgierenden Nitrocelluloseproduktes | |
| DE2139751A1 (de) | Metallsalzhaltige selbstglanzemulsionen und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE3050633C2 (de) | Wässrige Emulsion eines festen Peroxids und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1110872B (de) | Verfahren zur Herstellung stabiler waessriger Dispersionen von Vinylchlorid und Maleinsaeuredialkylester enthaltenden Mischpolymerisaten | |
| DE705103C (de) | Verfahren zur Herstellung lufttrocknender Lack-Wasser-Emulsionen aus natuerlichen oder synthetischen hochpolymeren Stoffen | |
| DE1669153C3 (de) | ||
| DE1669138C (de) | Oleinfreie, ionogene Selbstglanz emulsionen | |
| DE647477C (de) | Verfahren zum Leimen von Papier | |
| DE840246C (de) | Verfahren zur Herstellung waesseriger Emulsionen von Festparaffinen | |
| DE1769467C (de) | Losemittelhaltige, reinigende, metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen | |
| DE908052C (de) | Verfahren zur Herstellung konzentrierter waesseriger Emulsionen | |
| DE863406C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunststoffdispersionen | |
| DE818386C (de) | Wachskompositionen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |