DE2063120C3 - Vakuumschalter mit ringförmiger Kontaktfläche - Google Patents
Vakuumschalter mit ringförmiger KontaktflächeInfo
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- DE2063120C3 DE2063120C3 DE19702063120 DE2063120A DE2063120C3 DE 2063120 C3 DE2063120 C3 DE 2063120C3 DE 19702063120 DE19702063120 DE 19702063120 DE 2063120 A DE2063120 A DE 2063120A DE 2063120 C3 DE2063120 C3 DE 2063120C3
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/60—Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/66—Vacuum switches
- H01H33/664—Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings
- H01H33/6646—Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings having non flat disc-like contact surface
Landscapes
- High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Vakuumschalter r>
mit zwei längs einer Achse relativ zueinander beweglichen Schaltstücken, die in der Einschaltstellung
in einer quer zu der Achse liegenden Ebene in einer Ringfläche stumpf gegeneinanderstoßen und die von
der Ringfläche umgebene, elektrisch miteinander w verbindbare, gegeneinander beabstandete Schaltstückbereiche
aufweisen.
Ein Vakuumschalter dieser Art ist durch die DE-AS 12 78 590 bekannt geworden. Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, die bei solchen Schaltern bei der Unterbrechung induktiver Ströme mit geringer Stromstärke
auftretenden Überspannungen zu beseitigen. Dabei sollen aber insgesamt hohe Ströme beherrschbar
bleiben, was nicht der Fall ist, wenn beispielsweise versucht wird, die Überspannungen durch Zusatz von 5')
Wismut zu dem Kontaktmaterial zu verringern (DE-AS 10 48 625).
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß der Schaltstückbereich des einen
Schaltstückes als Vorsprung und der Schaltstückbereich v>
des anderen Schaltstückes als Vertiefung ausgebildet ist, die ineinandergreifend quer zur Achse einen gleichmäßigen
Abstand voneinander aufweisen, der an einzelnen Stellen durch Spitzen verkürzt ist, die, von der Wandung
der Vertiefung ausgehend, auf den Vorsprung gerichtet fco sind. Mit den Spitzen schafft man bewußt Stellen hoher
Feldstärke, die bei Überspannungen schnell zu einem Durchschlag führen, so daß die Überspannung kurzgeschlossen
und damit abgebaut wird. Dieser Vorgang kann sich, wenn die magnetische Energie des Stromkreises
sehr groß ist, mehrfach wiederholen. Er ist für den Schalter unbedenklich, da der Lichtbogen, den der
Durchschlag einleitet, zwischen den Schaltstücken brennt und deshalb in üblicher Weise erloschen kann.
Die für die Begrenzung der Überspannung wesentlichen
Spitzen sind durch die Anordnung in der Vertiefung elektrostatisch so abgeschirmt, daß die plektrische
Festigkeit zwischen den Schaltstücken in der Ausschaltstellung in keiner Weise verringert ist.
Für den Abbau der Überspannung durch Einleiten eines Durchschlages würde an sich eine einzige Spitze
ausreichen. Im Hinblick auf einen gleichmäßigen Abbrand der Schaltstücke ist es jedoch günstig,
mehrere, vorzugsweise symmetrisch zur Achse verteilte Spitzen vorzusehen. Ferner ist es zweckmäßig, die
Spitzen so zu bemessen, daß sie den Abstand zwischen den Schaltstücken auf etwa die Hälfte verkürzen. Diese
Bemessung beruht darauf, daß Spitzen mit einer Höhe von weniger als einem Drittel des Abstandes der
Schaltslücke nicht genügend Wirkung zeigen, während Spitzen mit einer Höhe von zwei Dritteln des Abstandes
oder mehr die elektrische Festigkeit unnötig beeinträchtigen. Dabei ist es für die elektrische Festigkeit und die
Lichtbogenbeständigkeit günstig, wenn die Spitzen prismenförmig mit dreieckigem Querschnitt ausgebildet
sind, deren jeweilige dem Vorsprung zugewandte Kante parallel zur Achse verläuft
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeichnet. Dabei ist der Einfachheit halber
nur das aus den Schaltstücken 1 und 2 bestehende Schaltstückpaar eines Vakuumschalters im einzelnen
dargestellt, während das Vakuumgehäuse 5 und die Antriebsteile nur schematisch angedeutet sind.
Jedes Schaltstück besitzt einen auf einer gemeinsamen Achse liegenden zylindrischen Schaft 3, 4, an dem
eine senkrecht zur Achse verlaufende Scheibe 6, 7 angeordnet ist. Der Durchmesser der Scheibe 6, 7
beträgt mindestens das Doppelte des Schaftdurchmessers. Die einander abgekehrten Seiten 8,9 der Scheiben
6, 7 sind mit spiralförmig angeordneten weichmagnetischen Eisenteilen 10, 11, 12 und 13 versehen, durch die
der Lichtbogen zu einer Wanderung auf einer Kreisbahn um die Schaltstückachse veranlaßt werden
soll.
Wie man sieht, berühren sich die Schaltstücke 3, 4 in einer senkrecht zur Achse der Schäfte 3, 4 liegenden
Ebene in einer Ringfläche 15, die etwas aus der Fläche der Scheiben 6, 7 vorgezogen ist. Innerhalb der
Ringfläche 15 greifen die Schaltstücke ineinander. Zu diesem Zweck ist am Schaltstück 1 ein zylindrischer
Vorsprung 16 angeordnet, dem eine zylindrische Vertiefung 17 des Schaltstückes 2 zugeordnet ist. Der
Durchmesser des Vorsprunges 16 ist etwa halb so groß wie der des Schaftes 3.
Im Bereich von Vorsprung und Vertiefung ist ein gleichmäßiger Abstand 19 vorhanden, wie der Schnitt
nach F i g. 1 erkennen läßt. Der Abstand 19, der an sich durch einen Hohlzylinder mit der Wandstärke AR
gegeben ist, ist beim Ausführungsbeispiel durch vier symmetrische Spitzen 20 auf die Hälfte verkürzt. Die
Spitzen sind in Richtung der Schaltbewegung, d. h. parallel zur Achse angeordnete Erhebungen, die den aus
Fig. 2 ersichtlichen dreieckförmigen Querschnitt haben.
An den Spitzen 20 ergeben sich beim Ausschaltvorgang durch Überspannungen, die beim Abreißen kleiner
induktiver Ströme entstehen können, so hohe Feldstärken, daß erneut ein Durchschlag zwischen den
Schaltstücken eingeleitet wird. Der Durchschlag schließt die Überspannungen kurz, so daß der Schalter
mit kleinen Überspannungen ausschalten kann.
f In der Ausschallstellung beeinträchtigen die Spitzen
Ί? 20 die Spannungsfestigkeit zwischen den Schaltstücken
J nicht, weii die Schaitstücke dann so weit voneinander
{f entfernt sind, daß das elektrische Feld zwischen den
ti Schaltstücken durch die Scheiben 6, 7, aber nicht mehr
i durch die Spitzen 20 bestimmt ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vakuumschalter mit zwei längs einer Achse relativ zueinander beweglichen Schaltstücken, die in
der Einschaltstellung in einer quer zu der Achse liegenden Ebene in einer Ringfläche stumpf
gegeneinanderstoßen und die von der Ringfiäche umgebene, elektrisch miteinander verbindbare, gegeneinander
beabstandete Schaltstückbereiche aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltstückbereich des einen Schaltstückes (1) als
Vorsprung (16) und der Schaltstückbereich des anderen Schaltstückes (2) als Vertiefung (17)
ausgebildet ist, die ineinandergreifend quer zur Achse einen gleichmäßigen Abstand (Δ R) voneinan- ι ί
der aufweisen, der an einzelnen Stellen durch Spitzen (20) verkürzt ist, die, von der Wandung der
Vertiefung (17) ausgehend, auf den Vorsprung gerichtet sind.
2. Vakuumschalter nach Anspruch 1, dadurch .»o
gekennzeichnet, daß die Spitzen (20) symmetrisch zur Achse verteilt sind.
3. Vakuumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen (20) den Abstand
(AR)zul etwa die Hälfte verkürzen. >s
4. Vakuumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen (20) prismenförmig
mit dreieckigem Querschnitt ausgebildet sind, deren jeweilige dem Vorsprung zugewandte Kante parallel
zur Achse verläuft. in
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702063120 DE2063120C3 (de) | 1970-12-16 | 1970-12-16 | Vakuumschalter mit ringförmiger Kontaktfläche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702063120 DE2063120C3 (de) | 1970-12-16 | 1970-12-16 | Vakuumschalter mit ringförmiger Kontaktfläche |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2063120A1 DE2063120A1 (de) | 1972-06-29 |
| DE2063120B2 DE2063120B2 (de) | 1979-04-12 |
| DE2063120C3 true DE2063120C3 (de) | 1981-04-23 |
Family
ID=5791827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702063120 Expired DE2063120C3 (de) | 1970-12-16 | 1970-12-16 | Vakuumschalter mit ringförmiger Kontaktfläche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2063120C3 (de) |
Families Citing this family (3)
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| JP2000268684A (ja) * | 1999-03-18 | 2000-09-29 | Mitsubishi Electric Corp | スイッチギア |
| RU2562246C1 (ru) * | 2014-04-10 | 2015-09-10 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Национальный исследовательский Томский политехнический университет" | Контактная система вакуумной дугогасительной камеры |
Family Cites Families (6)
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| US3356818A (en) * | 1965-05-17 | 1967-12-05 | Hitachi Ltd | Contact assembly for a vacuum interrupter |
| DE1278590B (de) * | 1965-09-13 | 1968-09-26 | Jennings Radio Mfg Corp | Vakuumschalter |
-
1970
- 1970-12-16 DE DE19702063120 patent/DE2063120C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2063120B2 (de) | 1979-04-12 |
| DE2063120A1 (de) | 1972-06-29 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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