DE4002933C2 - - Google Patents
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- H01H33/6642—Contacts; Arc-extinguishing means, e.g. arcing rings having cup-shaped contacts, the cylindrical wall of which being provided with inclined slits to form a coil
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vakuumschaltkammer gemäß dem
Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Eine bekannte Vakuumschaltkammer dieser Art (DE-OS 32 27 482)
weist zwei untereinander gleich ausgebildete
Schaltkontakte auf, die je an einer Stirnseite von
achsengleichen Kontaktbolzen angeordnet sind und sich
gegenüberstehen. Die Schaltkontakte bestehen dabei aus je
einem topfförmigen Windungskörper, auf dessen offene
Stirnseite ein insgesamt kreisplatten- oder
kreisringplattenförmiges Kontaktelement aufgesetzt ist. Im
geschlossenen Zustand der Schaltkontakte liegen die
Kontaktelemente plan aneinander, wobei sie am Außenumfang
nach Art einer Stufe in der Höhe abgesetzt sind. Die
Topfwandung des Windungskörpers ist zur Bildung von
Windungsleitern zur Erzeugung eines axialen Magnetfeldes
von mehreren die Topfwandung durchsetzenden Schlitzen
durchzogen, die auch durch den Topfboden geführt sind. Die
Schlitze weisen gegenüber der Achse der Kontaktbolzen eine
beachtliche Neigung auf und sind symmetrisch über den
Umfang des Windungskörpers verteilt. Innerhalb des
Hohlraumes befindet sich im Windungskörper zwischen dem
Boden und dem Kontaktelement ein konzentrischer Stützring,
der im achsnahen Bereich des Kontaktelements angeordnet
ist. Das Kontaktelement besitzt radiale Schlitze, die sich
in zugehörigen Schlitzen der Topfwandung fortsetzen.
Alternativ dazu ist vorgeschlagen, die Schlitze bis zu
einer mittigen Ausnehmung im Kontaktelement gehen zu
lassen, wodurch das Kontaktelement in kreisringsektorartige
Flächen aufgelöst wird.
Es ist auch ein Vakuumschalter bekannt (DE 34 07 088 A1),
dessen Schaltkontakte bei Durchmessern zwischen 60 und 150
mm Schlitz-Zahlen zwischen 2 und 12 aufweisen können, wobei
der über den Umfang gemessene Drehwinkel dieser Schlitze
jeweils zwischen 45 Grad und 200 Grad liegen kann. Der
Neigungswinkel dieser Schlitze ist abhängig vom Abstand,
welchen die von der Schnittebene des Schlitzes mit der
Stirnfläche der Oberseite der Topfwandung gebildete
Schnittgerade von der Topfachse hat, sowie vom Durchmesser
und der Höhe der Topfwandung. Diese geschlitzte Topfwandung
bildet einen Windungskörper, auf dessen offene Stirnseite
eine volle Kreisscheibe als Kontaktelement aufgesetzt ist.
Die Schlitze der Topfwandung setzen sich in radialer
Richtung von außen nach innen im Kontaktelement fort,
jedoch ist der Boden des topfförmigen Windungskörpers
ungeschlitzt. Im Hohlraum zwischen dem Boden und dem
Kontaktelement steht zentrisch ein rotationssymmetrischer
voller Stützkörper, der im Querschnitt doppelt-T-förmig
ausgebildet ist und auf dem Boden wie an der Unterseite des
Kontaktelements anliegt und dieselben im Zentrum überdeckt.
Bei diesem, für die Erzeugung eines axialen Magnetfeldes
vorgesehenen Aufbau der beiden gleichartig ausgebildeten
Schaltkontakte muß aufgrund der hierbei erzeugten
magnetischen Induktion das jeweilige Kontaktelement als
volle Kreisscheibe ausgebildet sein, um zu verhindern, daß
der Lichtbogen beim Schaltvorgang in den topfförmigen
Kontaktkörper hinein überspringt und auf dessen Boden
brennt.
Bei Vakuumschaltern mit Schaltkontakten zur Erzeugung von
axialen Magnetfeldern ist es zudem bekannt (DE 32 45 609
A1, DE 24 43 141 B2, DE 34 22 949 A1), die vollen
scheibenförmigen Kontaktelemente radial oder sekantial von
außen nach innen zu schlitzen, wobei das Zentrum dieser
Scheiben jeweils eine geschlossene, ungeschlitzte Fläche
bildet. Der Durchmesser der Kontaktelemente entspricht
dabei derjenigen des Windungskörpers.
Daneben ist es bei einer Vakuumschaltkammer mit
Schaltkontakten zur Erzeugung eines radialen Magnetfeldes
bekannt (DE 37 24 425 C2), bei welcher die den
Betriebsstrom führenden Kontaktelemente von einer davon
über einen Spalt getrennten Lichtbogenelektrode am
Außenumfang umschlossen sind. Der jeweilige, das
Kontaktelement und die zugehörige Lichtbogenelektrode
tragende topfförmige Kontaktkörper ist mehrfach radial von
außen nach innen geschlitzt, wobei die Schlitze über mehr
als den halben Radius und bis in den Topfboden reichen.
Durch diesen Aufbau wirkt auf einen konzentrierten
stromstarken Lichtbogen am Entstehungsort eine große Kraft,
die ihn zum raschen Übergang vom Kontaktelement nach außen
auf die Lichtbogenelektrode zwingt. Diese Wirkung wird
durch die sektorartige Unterteilung des Kontaktkörpers bei
relativ großer Anzahl der sektorartigen, durch die Schlitze
erzeugten Flächen erreicht.
Schließlich ist es bei Vakuumschaltern bekannt (DE 34 06 535
C2), die Kontaktelemente aus einem Sintermetall
herzustellen, das aus einer Mischung aus 30 bis 80
Gewichtsprozenten Chrom-Pulver und Kupfer-Pulver als Rest
hergestellt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vakuumschaltkammer der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, daß eine hohe Rückzündsicherheit beim
Ausschalten eines hohen Kurzschlußstromes bei einem hohen
Kurzschlußwechselstromwert erreicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch
die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs.
Bei einer Ausgestaltung einer Vakuumschaltkammer gemäß der
Erfindung wird ein Abschnitt nur um die Schlitzbreite
weniger als 90 Grad Umfang eines jeden Windungsleiters
unmittelbar jeweils an die Rückseite eines Kreisringsektors
des Kontaktelements im Bereich von dessen Außendurchmesser
herangeführt und mit diesem leitend verbunden. Dieses dient
einer möglichst hohen axialen magnetischen Flußdichte bis
zu Durchmessern möglichst nahe dem Außendurchmesser des
Kontaktelements. Dabei kann bei einem Außendurchmesser von
100 mm der Kurzschlußstrom mindestens 40 KA und die
Nennspannung wenigstens 36 KV betragen. Trotzdem hat es
sich in Messungen des Magnetfeldes der Schaltkontakte
gezeigt, daß während des Brennvorganges des
Schaltlichtbogens in den Kreisringsektoren der
Kontaktelemente nur solche Stromfäden möglich sind, die von
den Lichtbogenfußpunkten aus im wesentlichen radial zu den
zugehörigen Windungsleiterabschnitt verlaufen. Hierzu tragen
insbesondere die von innen nach außen geführten
Spalteinschnitte bei, die nur bis an den Innendurchmesser
des Windungsleiters reichen. Das beim Stromfluß über den
Lichtbogen in den Windungsleitern erzeugte axiale
Magnetfeld wird durch das Magnetfeld praktisch nicht
beeinflußt, das durch die radialen Stromfäden in den
Kreisringsektoren entsteht. Da andere Stromfadenrichtungen
in den Kontaktelementen unterbunden sind, wird auch bei
ungleichmäßiger Verteilung der Lichtbogenfußpunkte auf der
Kontaktoberfläche das axiale Magnetfeld durch solche
Stromfäden in der Kontaktplatte nicht geschwächt. Vielmehr
erfährt das axiale Magnetfeld an Stellen der
unsymmetrischen Zusammenballung von Lichtbogenfußpunkten
auf dem jeweiligen Kontaktelement eine Verstärkung dadurch,
daß die Windungsleiter, denen die Kreisringsektoren
zugeordnet sind und auf denen die Fußpunktzusammenballung
stattfindet, von einem entsprechend erhöhten Stromanteil
durchflossen werden. Durch die zusätzlichen
Spalteinschnitte treten in den Kreisringsegmenten praktisch
nur noch Wirbelströme vernachlässigbarer Größe auf.
Die zur Bildung der Windungsleiter in den Schaltkontakten
vorgesehenen Schlitze unterteilen auch den Topfboden des
Windungskörpers, so daß auch dort schädliche Wirbelströme
verhindert werden. Zudem können sich Zusammenballungen der
Fußpunkte des Lichtbogens im Bereich der Kontaktachse nicht
ausbilden, weil die Kreisringsektoren mit Abstand von der
Kontaktachse bzw. der Achse der Kontaktbolzen enden.
Die Anordnung von vier Schlitzen im jeweiligen
Schaltkontakt mit großer Neigung gegenüber der Achse der
Kontaktbolzen erzeugt flache Windungsabschnitte mit großem
axialen Anteil des Magnetfeldes. Dem stehen aus
Wirbelströmen resultierenden Magnetfelder vernachlässigbarer
Größe gegenüber. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß
sich die Schlitze in der Topfwandung in Umfangsrichtung
höchstens über einen Drehwinkel von 90 Grad erstrecken und
sich danach unter dem gleichen Neigungswinkel durch den
Topfboden fortsetzen. Zusätzlich ist bei den
Schaltkontakten zwischen dem Kontaktelement und dem
Topfboden noch eng benachbart zum Innendurchmesser der
Topfwandung ein Stützring aus elektrisch schlecht leitendem
CrNi-Stahl und dünner Wandstärke angeordnet, der die beim
Zusammenpressen der Kontaktelemente auftretenden Stoßkräfte
von den Spulenwindungsabschnitten fernhält. Durch dessen
Nähe zu den Windungsleitern wird der Effekt der
Überbrückung der Windungsleiter minimiert.
Die Kreisringsektoren können im Bereich des äußeren
Durchmessers untereinander durch vorzugsweise einen Steg
geringen Querschnitts verbunden sein. Dadurch wird das
Löten auf den Windungskörper vereinfacht.
Um den Stützring in einfacher Weise festsetzen zu können,
wird er an der offenen Topfseite radial mit der inneren
Topfwand des Windungskörpers verlötet. Hierzu weist er an
seinem den Kontaktsektoren zugewandten Randbereich einen
radial nach außen gerichteten Lötbund auf.
Andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den weiteren Ansprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend
anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer aufgeschnittenen
Vakuumschaltkammer mit Schaltkontakten,
Fig. 2 einen Schaltkontakt im Seitenschnitt,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines
Schaltkontakts,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Windungskörpers eines
Schaltkontakts und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines
Windungskörpers gemäß Fig. 4.
Eine Vakuumschaltkammer weist innerhalb eines evakuierten
Gehäuses 1
zwei stirnseitig sich gegenüberstehende Schaltkontakte 2 auf, die an
ihren einander zuweisenden Stirnseiten mit Kontaktelementen belegt sind.
Die Schaltkontakte 2 sitzen auf den aufeinander zuweisenden Stirnseiten
von achsengleichen Kontaktbolzen 4, von welchen wenigstens einer axial
bewegbar gehalten ist. Die Schaltkontakte 2 weisen neben den
Kontaktelementen 3 einen topfförmigen Windungskörper 5 auf, auf dessen
offene Stirnseite die Kontaktelemente 3 aufgesetzt sind. Die den Mantel
bildenden Topfwandungen der Windungskörpers 5 sind durch vier Schlitze 6
in vier Windungsleiter 7 unterteilt. Dabei entsteht der mittlere
Abschnitt der Schlitze 6 durch ebene Schnitte durch die Topfwandung, die
um einen Winkel zwischen 60° und 75° gegenüber der bei 8 angedeuteten
Achse der Kontaktbolzen geneigt sind. Die Mittelfläche dieser Schnitte
im Bereich der Topfwand, also zwischen Topfbodenfläche 9 und der Kante
50, mit der dieser mittlere Abschnitt des Schlitzes 6 in den
Schlitzabschnitt übergeht, dessen Ebene die Kontaktachse enthält,
überstreicht in Umfangsrichtung einen Drehwinkel zwischen 60° und 90°.
Die Kontaktelemente 3 bestehen jeweils aus vier Kreisringsektoren 10,
die jeweils einem Windungsleiter 7 zugeordnet sind und sich
über dessen Umfangsabschnitt auf der offenen Seite des Windungskörpers
erstrecken. Der radiale Abstand der Innenkanten der Kreisringsektoren 10
von der Achse 8 ist dabei mindestens 35% des Außenradius des
Windungskörpers 5. Jeder Kreisringsektor 10 weist wenigstens einen,
vorliegend zwei radial von innen nach außen gerichtete Spalteinschnitte
11 auf, die bis an den Innendurchmesser, vorzugsweise sogar noch
geringfügig bis in den Bereich des betreffenden
Windungsleiters 7 reichen.
Die Schlitze 6 erstrecken sich einerseits auch durch den Topfboden 51
und sind radial tiefer eingeschnitten, als die radiale Wandstärke der
Spulenwindungsabschnitte mißt. Die Einschnittiefe der Schlitze 6 im
Topfboden 51 vom Außendurchmesser des Windungskörpers 5 aus beträgt
dabei etwa 40% des Durchmessers des Windungskörpers 5. Der Bildung von
störenden Wirbelströmen wird dadurch entgegengewirkt. Im Bereich der
Kreisringsektoren 10 verlaufen die Schlitze 6 zwischen benachbarten
Kreisringsektoren 10 in einer die Achse 8 der Kontaktbolzen 4
aufnehmenden Ebene.
Im Hohlraum zwischen dem Kreisringsegmenten 10 und dem Topfboden 51
befindet sich ein konzentrisch zur Achse 8 angeordneter Stützring 12,
der auf dem Topfboden 5 aufsitzt und andererseits die
Windungsleiterabschnitte in der Nähe der offenen Topfseite unterstützt.
Dabei sind die Kreisringsektoren 10 am Außenumfang nach Art einer Stufe
13 in der Höhe zum Windungskörper hin abgesetzt, während sie von einem
planen mittleren Abschnitt aus radial nach innen abgeschrägt sind. Diese
thorusflächige Ausbildung der achszugewandten Flächenteile 15 dient der
gleichmäßigen Lichtbogenfußpunktverteilung auf der Kontaktfläche.
Andererseits bewirkt die radial nach außen weisende Stufe 13 eine
Eingrenzung des Betriebsstrom-Kontaktübergangsbereichs und damit des
Bereichs des Kontaktelements, auf dem unmittelbar nach der galvanischen
Trennung der Kontakte die ersten Schaltlichtbogenfußpunkte entstehen,
auf einen Durchmesserbereich mit hoher axialer magnetischer Flußdichte.
Der Stützkörper 12 steht somit im mittleren Teil unter dem planen
Abschnitt der Kreisringsektoren 10, auf welche die beim Schließen der
Kontakte 2 einwirkenden Kräfte auftreffen. Diese Kräfte werden somit
unmittelbar auf den Topfboden 51 übertragen und können nicht zur
Verengung der Schlitze 6 oder zu mechanischen Schwingungen im
Windungskörper führen. Zudem stellt der Stützring 12 durch seine
Nachbarschaft zu den gut leitenden Windungsleitern 7 keinen
beachtlichen Nebenschlußweg für Quer- oder Wirbelströme dar. Zur
einfachen Befestigung des Stützringes 12 dient ein Lötbund 14, der am
Stützkörper 12 an seinem dem Windungskörper zugewandten Randbereich
radial nach außen angeformt ist. Hierüber wird der Stützring durch
Lötung ebenso festgesetzt, wie am Topfboden 51. Die Schlitze 6 in den
Kontaktelementen 3 der beiden Schaltkontakte 2 können deckungsgleich
zueinander in der Vakuumschaltkammer angeordnet sein. Sie können auch
eine andere Drehwinkellage um die Achse 8 zueinander einnehmen;
vorzugsweise ist die Drehwinkellage 45° gegeneinander verdreht.
Die Kreisringsektoren 10 bestehen im übrigen aus einem Sintermetall mit
bis zu 75 Anteilen Kupfer und 25 Anteilen Chrom nach der DE-PS 34 06 535.
Eine Vakuumschaltkammer gemäß den vorstehenden Ausführungen hat bei
einem maximalen Kontaktabstand von 20 mm und einem Schaltkontakt
Außendurchmesser von 98 mm für einen Kurzschlußstrom mit einem
Kurzschlußwechselstromwert von 40 KA bei einer Nennspannung von 36 KV
bzw. einem Kurzschlußwechselstromwert von 50 KA bei einer Nennspannung
von 24 KV und 50 Hz die gemäß den einschlägigen Vorschriften bestehenden
Forderungen hinsichtlich des Schaltvermögens bei hoher
Rückzündsicherheit. Die radiale Breite der Windungsleiter 7 beträgt etwa
ein Zehntel des Durchmessers des Windungskörpers 5, während die
Wandstärke des Stützringes 12 etwa ein Viertel der eines Windungsleiters
7 aufweist.
Claims (12)
1. Vakuumschaltkammer
- - mit zwei gleichen, sich gegenüberstehenden Schaltkontakten (2), die an aufeinander zuweisenden Stirnseiten von achsengleichen Kontaktbolzen (4) angeordnet sind und je einen topfförmigen Windungskörper (5) aufweisen, auf dessen offene Stirnseite ein ringförmiges Kontaktelement (3) aufgesetzt ist und dessen Topfwandung zur Bildung von Windungsleitern (7) von mehreren durchgehenden und durch den Topfboden geführten sowie gegenüber der Achse der Kontaktbolzen (4) geneigten, gleichmäßig am Umfang verteilten Schlitzen (6) durchsetzt ist, deren in der Topfwand befindlicher Abschnitt durch ebene Schnitte durch die Topfwandung gebildet ist,
- - sowie mit einem konzentrischen Stützring (12) im Hohlraum zwischen dem Boden des Windungskörpers und dem Kontaktelement (3),
- - wobei das Kontaktelement (3) aus Kreisringsektoren (10) besteht, von welchen je einer in Umfangsrichtung über den Abschnitt des Windungsleiters (7) zwischen zwei Schlitzen (6) reicht und
- - wobei die radiale Wandstärke eines Windungsleiters (7) etwa 10% des Außendurchmessers des Windungskörpers ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß vier Schlitze (6) vorgesehen sind,
- - daß die in der Topfwand befindlichen Abschnitte der Schlitze (6) um einen Winkel zwischen 60 Grad und 75 Grad gegenüber der Achse der Kontaktbolzen (4) geneigt sind,
- - daß die Fläche dieser Schnitte (6) im Bereich der Topfwandung in Umfangsrichtung einen Drehwinkel zwischen 60 Grad und 90 Grad überstreicht und
- - daß jeder Kreisringsektor (10) wenigstens einen radial von innen nach außen gerichteten Spalteinschnitt (11) aufweist, der nur bis an den Bereich des Innendurchmessers der Topfwandung des Windungskörpers (5) reicht.
2. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
zwischen benachbarten Kreisringsektoren (10) verlaufende Teil des
Schlitzes (6) in einer die Achse (8) der Kontaktbolzen (4) aufnehmenden
Ebene verläuft.
3. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der in der Ebene der Achse (8) der Kontaktbolzen (4)
verlaufende Teil des Schlitzes (6) in die den Kreisringsektoren (10)
benachbarte Stirnfläche des Windungskörpers (5) erstreckt.
4. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stützring (12) an seinem den Kreisringsektoren
(10) zugewandten Randbereich einen radial nach außen in Richtung auf die
Windungsabschnitte gerichteten Lötbund (14) geringer radialer und
axialer Höhe aufweist, mit dem die Windungsabschnitte verlötet sind.
5. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß der Außenradius der Kreisringsektoren (10) kleiner
als der Außenradius des Windungskörpers (5) ist und daß in die
Stirnfläche des Windungskörpers (5) eine umlaufende Ringvertiefung
eingeformt ist, die flacher als die axiale Höhe der Kreisringsektoren
(10) ist und in welcher die Kreisringsektoren (10) festgelegt sind.
6. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß benachbarte Kreisringsektoren (10) im Bereich deren
Außendurchmesser über Stege geringer Querschnittsabmessungen miteinander
verbunden sind.
7. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß Einschnittiefe der Schlitze (6) im Boden (51) etwa
40% des Durchmessers des Windungskörpers (5) beträgt.
8. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlitze (6) zwischen den Kreisringsektoren (10)
der beiden Schaltkontakte (2) um 45 Winkelgrade gegeneinander verdreht
sind.
9. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Kreisringsektor (10) zwei radial von innen
nach außen verlaufende Spalteinschnitte (11) aufweist.
10. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kreisringsektoren (10) aus einem Sintermetall
bestehen, das etwa 75 Anteile Kupfer und etwa 25 Anteile Chrom aufweist.
11. Vakuumschaltkammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kreisringsektoren (10) am Außenumfang nach Art
einer Stufe (13) in der Höhe abgesetzt sind und am radial innenliegenden
Bereich (15) torusflächenförmig abgeschrägt sind.
Priority Applications (4)
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| DE4002933A DE4002933A1 (de) | 1990-02-01 | 1990-02-01 | Vakuumschaltkammer |
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| DE4002933C2 true DE4002933C2 (de) | 1993-01-28 |
Family
ID=6399196
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE4002933A1 (de) |
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Owner name: AEG SACHSENWERK GMBH, 8400 REGENSBURG, DE |
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