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DE2062926A1 - Gelenkiger Fahrzeugrahmen - Google Patents

Gelenkiger Fahrzeugrahmen

Info

Publication number
DE2062926A1
DE2062926A1 DE19702062926 DE2062926A DE2062926A1 DE 2062926 A1 DE2062926 A1 DE 2062926A1 DE 19702062926 DE19702062926 DE 19702062926 DE 2062926 A DE2062926 A DE 2062926A DE 2062926 A1 DE2062926 A1 DE 2062926A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
joint
vehicle frame
parts
articulated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702062926
Other languages
English (en)
Other versions
DE2062926B2 (de
DE2062926C3 (de
Inventor
Nils Magnus Göteborg Hartehus (Schweden)
Original Assignee
AB Volvo, Göteborg (Schweden)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AB Volvo, Göteborg (Schweden) filed Critical AB Volvo, Göteborg (Schweden)
Publication of DE2062926A1 publication Critical patent/DE2062926A1/de
Publication of DE2062926B2 publication Critical patent/DE2062926B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2062926C3 publication Critical patent/DE2062926C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/02Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a uniaxle tractor unit and a uniaxle trailer unit
    • B62D53/025Comprising a transmission shaft passing through the coupling joints
    • B62D53/026With all wheels powered

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

206292Θ
DR. ING. E. HOFFMANN · BtPL ING. w. .£11X15 · DK. RER. NAT. K. HOFFMANN
PATENTANWÄLTE
D-8000 MÖNCHEN 81 · ARABELIASTRASSE 4 · TELEFON (0811) 911087
Aktiebolaget Volvo, Göteborg/Schweden
Gelenkiger Fahrzeugrahmen
Die Erfindung betrifft einen gelenkigen Fahr-
zeugrahmen, insbesondere für geländegängige Fahrzeuge, mit einer zwischen den Vorder- und Hinterachsen angeordneten und den Rahmen in zwei Teile teilenden Gelenkanordnung.
Bei geländegängigen Fahrzeugen ist die Verwendung eines Rahmens erwünscht, welcher grosse Verdreh-
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bewegungen absorbieren kann, wodurch grossere nachgiebige Bewegungen und dadurch ein gesteigertes Durehdringungsvemögen erzielt werden können. Beim Geländefahren mit herkömmlich gebauten Fahrzeugen mit einem einteiligen Rahmen, welcher auf vorderen und hinteren Hadern angeordnet ist, werden innerhalb dea Rahmens Verdrehbewegungen erzeugt· Der Rahmen ist dadurch hohen Beanspruchungen unterworfen, die ebenfalls auf die Befestigungen des Aufbaus oder der fahrerkabine wie auf den die Last tragenden Oberbau einwirken. Hierdurch können starke Beschädigungen hervorgerufen werden und auch die Fahreigenschaften des Fahrzeuges beeinträchtigt werden.
Zur Erzielung besserer Geländegängigkeit bei Fahrzeugen ist es bekannt, ein® Drehplatte am Eahmen zwischen der Vorder- und Hinterachse anzubringen, um den Rahmen in zwei Teile zu unterteilen» welch® relativ zueinander um die Längsachse des Fahrzeuges drehbar sind. Damit eine Drehplatte, welche in dieser Weise angeordnet ist, die überaus grossen Biegebeanspruchungen, welchen sie unterworfen ist, vertragen karni? muss sie einen grossen Durchmesser haben, wodurch sie den Baum ober- und unterhalb des Rahmens beeinträchtigt und dadurch den Bodenabstand und den verfügbaren Laderaum vermindert·
Bs ist ein Ziel der Erfindung, einen Fahrzeugrahmen mit einer Gel@nkanordnung herzestellea, weleh© die sum öeländefehren notwendige Verdrehbewegung-im Rahmen ermöglicht, dabei die Festigkeit des Batessts In vertikaler und seitlicher Bichtuag aufrssM ©rMlt aai
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die oben erwähnten Nachteile Yenneidet.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäse dadurch erreicht, dass die Gelenkanordnung ein allseitiges Gelenk aufweist, welches in der vertikalen Längssymmetrieebene des Rahmens angeordnet ist und die zwei Rahme nt ei Ie miteinander verbindet, und dass zwei Glieder zu beiden Seiten des allseitigen Gelenkes in Längsrichtung des Rahmens angeordnet sind, welche an den g Rahmenteilen in einer Ebene unterhalb einer horizontalen Ebene durch das allseitige Gelenk angelenkt sind·
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Bs zeigen»
Fig· 1 eine schematische Seitenansicht eines geländegängigen Lastwagens mit einem geteilten Rahmen und einer erfindungsgemässen Gelenkanordnung,
Pig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Gelenkanordnung , ä
Fig. 3 eine Draufsicht der Gelenkanordnung, und
Fig. 4 eine schematische Ansicht der Rahmenteile in einer relativ zueinander verdrehten Lage von hinten.
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeug ist ein ge-* ländegängiger Lastwagen mit Vierradantrieb» obwohl die Erfindung nicht auf Fahrzeuge dieser Art beschränkt ist.
109830/1200 4
Die Vorderräder 1 des Fahrzeuges tragen einen federnd aufgehängten Rahmenteil 2, auf welchem ein Motor 3 mit einem Getriebe 4 und anderem Zubehör ebenso wie ein Fahrerhaus 5 angeordnet sind.
Die Hinterräder 6 tragen in ähnlicher Weise einen Rahmenteil 7, auf welchem eine Ladefläche 8 angeordnet ist. Die Vorder- und Hinterräder werden vom Getriebe 4 über Kardanwellen 9 und 1o angetrieben. In anderen Anwendungsfällen muss nur ein Räderpaar angetrieben werden.
Die Rahmenteile 2 und 7 sind miteinander durch eine Gelenkanordnung verbunden, welche aus einem allseitigen Gelenk 11, im dargestellten Fall einem Kugelgelenk, welches in der vertikalen Längssymmetrieebene der Rahmenteile 2 und 7 angeordnet ist und zu beiden Seiten des allseitigen Gelenkes 11 angeordneten Gliedern in Form starrer Zugglieder 12 besteht, welche die beiden Rahmenteile in Längsrichtung gelenkig verbinden und in einer Ebene unterhalb des allseitigen Gelenkes 11 und symmetrisch zu demselben angeordnet sind. Die Befestigungen der Zugglieder müssen eine Drehung in der vertikalen Ebene und auch einen bestimmten Betrag in der horizontalen Ebene ermöglichen und sind vorzugsweise Kugelgelenke. Weil die Befestigungen 13, H in einer horizontalen Ebene unterhalb des allseitigen Gelenkes 11 angeordnet sind und zusammen mit diesem eine doppelte dreidimensionale Dreipunktaufhängung bilden, treten alle von vertikalen Belastungen des Rahmens hervorgerufene Kräfte in Form ron Druckkräften im allseitigen Gelenk und in Form von Zugkräften in den Zuggliedern auf»
1 098307 T2CHX -r * -
Wean die Rahmenteile 2, 7 relativ zueinander verdreht werden» wird die horizontale Entfernung zwischen den. Befestigungen 13» H der Zügglieder It vermindert und so die Rah»enteile 2 und 7 etwas geneigt» so dass die benachbarten Enden der Rahmenteile 2 und 7 in Bezug auf die Dnden bei den Vorder- und Hinterrädern leicht angehoben werden. Weil die auf dem Rahmen ruhende Last danach trachtet» die Gelenkanordnung nach untern zu drücken, strebt die letztere danach» lh» ä
re normale Lage eimZunehinen* d*h· es tritt ein behar** *eades tie iöhfe wicht auf, welches vöia Standpunkt 4er Neigung um tie Querachse her wichtig ist·
Mit #er erfindungs.gemäsBen Gelenkanordnung Ikinnen MIä iel&^d-efahren alle Ttrdrehkräft«, welöhe den &6hn»a. beeinflussen würden, duröh
in Fora von tug- und Schubkräften aufgenoffim«E wt#4en. Die Gelenkanordnung ermöglicht groflse Verdrehwinkel -zwischen Vorder- und Hinterachsen und dieses eaileiehteft tae Seländefahren. Die tera3rehung muss Jedoch innerhalb eines bestimmten Winkels begrenzt werden können und daher 1st die Gelenkanordnung mit f
einem Anschlag versehen. Dieser kann aus einem Draht
15 bestehen» dessen Länge z.B. durch ein Spannschloss
16 einstellbejf ist» Der Draht erstreckt sich durch Eohre 17» welche an den zwei Trägern des Rahmenteiles 7 angeordnet sind und durch Hülsen 18 an den Trägern des Rahmenteiles 2. Die Hülsen 18 liegen normalerweiee den Enden, der entsprechenden Rohre 17 gegenüber. Ab jedem Ende des Drahtes 15 ist ein Ansehlagknopf 19 angeordnet und die Hülsen 18 tragen entsprechende Anschläge. Wenn die Rahmenteile 2, 7 gegeneinander verdreht' werden» wächst'Her Abstand zwischen den Enden der
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Röhre 17 und der Hülsea 18, und die Ansehlagknöpfe kommen dadurch näher an die Hülsen 18, bis sie bei einer maximalen Ver-drehung von den Anschlägen an den Hülsen 18 angehalten werden und eine weitere Verdrehung verhindert wird. Weil der Draht 15 in den Rohren 17 beweglich ist, ist die Belastung der Hülsen 18 und der Anschlagknöpfe 19 an beiden Enden des Drahtes 15 dieselbe, so dass die Belastung auf beiden Sei-« ten der Rahmenteile gleich ist«
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Claims (5)

  1. 206292G
    Patentansprüche
    C 1.) Gelenkiger Fahrze"ugrahmen, insbesondere für geländegängige Fahrzeuge, mit einer zwischen den Vorder- und Hinterachsen angeordneten und den Rahmen in swei Teile teilenden Gelenkanordnung, dadurch ge- |
    kennzeichnet , dass die Gelenkanordnung ein allseitiges Gelenk (H) aufweist, welches in der vertikalen Längssymmetrieebene des Rahmens angeordnet ist und die zwei Raheenteile (2, 7) miteinander verbindet, und dass swei Glieder (12) zu beiden Seiten des allseitigen Gelenkes (11) in Längsrichtung des Rahmens angeordnet sind, welche an den Rahmenteilen (2, 7) in einer Ebene unterhalb einer horizontalen Ebene durch das allseitige Gelenk (11) angelenkt sind.
  2. 2. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1, dadurch g e -ke nn zeichnet , dass die Verbindungspunkte
    der Glieder (12) Mit den Rahmenteilen (2, 7) symme- f
    trisch relativ zum allseitigen Gelenk (11) angeordnet sind·
  3. 3. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Verbindungen des allseitigen Gelenkes (11) und der Glieder (12) sämtlich Kugelgelenke sind·
  4. 4. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass ein Ansohlageltment ,
    ■· 3 ·· 1&982Ö/12QQ
    (15» 18, 19) zur Begrenzung der maximalen Drehbewegung der Hahmenteile (2, 7) relativ zueinander vorgesehen ist.
  5. 5. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet , dass das Anschlagelement einen Draht (15) aufweist, welcher frei verschiebbar in Führungen (17) an dem Rahmenteil (7) angeordnet und dessen Enden mit Anschlagknöpfen (19) versehen sind, welche mit Anechlägen (18) am anderen Rahmenteil (2) zu beiden Seiten des allseitigen Gelenkes (11) anhältbar sind.
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DE19702062926 1969-12-22 1970-12-21 Gelenkiger Fahrzeugrahmen, insbesondere für geländegängige Fahrzeuge Expired DE2062926C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1772069A SE340049B (de) 1969-12-22 1969-12-22

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2062926A1 true DE2062926A1 (de) 1971-07-22
DE2062926B2 DE2062926B2 (de) 1981-01-08
DE2062926C3 DE2062926C3 (de) 1981-08-20

Family

ID=20303903

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702062926 Expired DE2062926C3 (de) 1969-12-22 1970-12-21 Gelenkiger Fahrzeugrahmen, insbesondere für geländegängige Fahrzeuge

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE2062926C3 (de)
FR (1) FR2074111A5 (de)
GB (1) GB1293340A (de)
SE (1) SE340049B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2074111A5 (de) 1971-10-01
DE2062926B2 (de) 1981-01-08
SE340049B (de) 1971-11-01
DE2062926C3 (de) 1981-08-20
GB1293340A (en) 1972-10-18

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Legal Events

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