DE2062477A1 - Verfahren und Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Fla chen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Fla chenInfo
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Description
47 537
Lionel Eric GEEGORX, Parkstone Road, Poole/Dorset,
England
Verfahren und Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Flächen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung
zum Schützen und/oder Stabilisieren einer im wesentlichen geneigten, künstlich hergestellten oder natürlichen Fläche.
Unter dem hier verwendeten Ausdruck "geneigte Fläche" sollen beispielsweise Uferböschungsflächen, JV.lußränder, Böschungen
von Autobahnen, Felsflächen, industrielle Abladeplätze und ähnliche Stellen verstanden werden, die üblicherweise
geneigt sind, jedoch auch senkrecht verlaufen können. Wie ohne weiteres einzusehen ist, können solche Flächen eigenstabil sein, jedoch einen Schutz gegen Erosion durch Wind,
Regen, Bodenfeuchtigkeit, Frost und Wellenschlag erfordern.
In bestimmten Fällen, wenn die geneigte Fläche beispielsweise mit Schnee bedeckt ist und Lawinengefahr hervorruft,
oder bei industriellen Abraumhalden kann auch eine Stabilisierung
erforderlich sein.
— 2 —
Die Erfindung kann auch dort eingesetzt werden, wo künstlich hergestellte Böschungen bei ihrer Ausführung vor den Elementen
geschützt werden müssen, und die Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung kann eine Kostenersparnis bringen,
indem solche Böschungen unter einem steileren Böschungswinkel gebaut werden können, wodurch die Kosten für den Boden
und das in der Böschung verwendete Material sinken.
Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Flächen vorgeschlagen, bei dem
eine Reihe von Kabeln an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche derart verankert wird, daß jedes Kabel über
die Fläche nach unten verläuft, worauf die Kabel gespannt werden. Die Kabel können auch an einem unteren Abschnitt der
Fläche verankert werden, um sie zu spannen.
Weiter wird erfindungsgemäß eine Schutz- und/oder Stabilisierungseinrichtung
für eine geneigte Fläche vorgeschlagen, bei der eine Reihe von Kabeln und Verankerungsvorrichtungeri
zum Verankern der Kabel an der oder in der Nähe der oberen
Kante der Fläche derart vorgesehen sind, daß jedes Kabel über die Fläche nach unten verläuft und nach seiner Anbringung
gespannt werden kann. Verankerungsvorrichtungen für die
Kabel können auch im unteren Abschnitt der Fläche vorgesehen sein.
In den meisten Anwendungsfällen wird vorzugsweise eine Reihe
von Traggliedern unmittelbar neben den Kabeln angeschlossen, so daß sie seitlich zwischen den Kabeln verlaufen, und die
Kabel und Tragglieder bilden zusammen eine netzartige Konstruktion,
die sich über die gesamte Fläche erstreckt. Diese Tragglieder können aus Stahl, einer Aluminiumlegierung, Glasfasermaterial
oder ähnlichem verstärktem Kunststoffmaterial hergestellt werden. Nach der Anbringung können die Tragglieder
mit Erde, Kies, Steinen, Klinker od. dgl. gefüllt oder
109827/0993 . *
"belegt werden, um eine neu gebildete Fläche zu schaffen,
die im wesentlichen der Neigung der ursprünglichen Fläche folgt, und die Erde kann bepflanzt werden. In einigen Anwendung
sfallen kann Beton oder ähnliches Material zur Befüllung
einiger oder' aller Tragglieder verwendet werden.
Anstelle der Tragglieder können auf der Fläche Rückhalteplatten
an den Kabeln angebracht werden, die ein Abgleiten von Material, z. B. Schnee verhindern.
Als Kabel selbst können Drahtseile oder aus synthetischem Kunststoffmaterial, wie z. B. Nylonfasern hergestellte Kabel
verwendet werden, die, in Abhängigkeit von den Ortsbedingungen in ,einem Abstand von etwa 3 m angeordnet werden
können.
Die VerbindunoPWischen den Kabeln und den Traggliedern
sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie eine gewisse vertikale Einstellung der Höhe der Glieder und weiter auch
eine Winkelverschibung zwischen aufeinanderfolgenden Traggliedern
ermöglichen, so daß die Fläche bei der Wiederherstellung dem entstandenen, natürlichen Verlauf folgen kann.
In bestimmten Anwendungsfällen, wo es z. B. notwendig ist,
einen Gezeitenangriff am Fuß einer Uferböschung oder einer Flußböschung zu verhindern, ermöglicht es die erfindungsgemäße
Einrichtung, daß eine Betonschicht von den Kabeln ge~ tragen wird, um entweder eine massive oder eine bewehrte
Betonschutzfläche oder Futtermauer zu schaffen, die von dem Kabel Getragen ißt und bis zu Jeder erforderlichen Tiefe
und einer Höhe oberhalb des Maximums der höchsten beobachteten
Welle geführt werden kann, um eine dauernde Verblendung für solche Gebiete zu schaffen, j η denen Gezeiten- oder
FlußeroEicn verhindert werden muß.
BAD ORIGINAL
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Die obere Verankerung der Kabel wird so ausgeführt, daß sie
den speziellen Ortsgegebenheiten angepaßt ist, und hierbei sind die Tragfähigkeit der Erde, die Höhe der Fläche und
der Böschungswinkel als wichtige Faktoren zu berücksichtigen«,
Die Verankerung kann aus einer Masse, einem Betonträger oder einer Betonkonsole, einer Beton-Reibplatte oder einem System
von Spannpfählen bestehen, wobei die Ausgestaltung in jedem Fall von den Ortsgegebenheiten bestimmt wird» Die obere
Verankerung wird normalerweise um einen gewissen Abstand von der Oberkante der Fläche versetzt vorgenommen,und dieser
Abstand wird von den Ortsbedingungen bestimmt. Von der Verankerung aus werden Kabel vorzugsweise über einen an der
oberen Kante der Fläche angeordneten Lastaufnahmebauteil geführt. Alternativ kann die obere Verankerung durch Steinoder Bodenanker gebildet werden, oder sie kann vorkragende
träger aufweisen«
Die untere Verankerung kann, wenn eine solche vorgesehen ist,
Jede der im Vorstehenden für die obere Verankerung erwähnte Ausbildung haben, jedoch ist es im allgemeinen lediglich erforderlich, daß die untere Verankerung während der Bauperiode
eine Spannung übernimmt. Wo Uferböschungsflächen geschützt
werden sollen, können die Kabel im wellenbrechenden Uferschutzwerk
oder in einer Zement auf schüttung verankert werden.,
Zur Verminderung von vom Meer verursachter Erosion kann die untere Verankerung aus einer Konstruktion zusammengesetzt
sein, die aus vorgefertigten, ineinandergreifenden Betoneinheiten susammengesetst und mit Beton ausgegossen ist.
Eine.weitere Sabelreihe kann vorgesehen werden, die an der"
oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche verankert ist und in bezug auf den Verlauf der ersten Katoelreihe einen
τοπ deren Fläche abweichenden Verlauf hat. Auf diese Meise
kann eine neue, in einigem Abstand von der U3
10 9 8 2 7/0993 Bm ORIGINAL·
- 5 -Fläche verlaufende neue Fläche geschaffen werden.
Um eine Anpassung der Kabel an den Winkelverlauf der Fläche zwischen den Verankerungsvorrichtungen zu ermöglichen,
kann vorgesehen werden, daß die Kabel an der Fläche befestigt werden.
Durch Spannung der Kabel und während der Bauperiode von der unteren Verankerung aus ist es möglich, eine erosierte Uferböschungsflache
unter einem gleichbleibenden Böschungswinkel wieder herzustellen, indem die Profile der Kabel und
der Tragglieder eingestellt werden, bevor die Bewehrung mit Erde vorgenommen wird, wodurch es möglich isb, das Profil
einer Uferböschung unter einem gewünschten Winkel wieder herzustellen.
Die Tragglieder sind vorzugsweise mit Bei*esbigungsvorrichtungen
versehen, welche eine Befestigung an den Kabeln entweder vor oder nach dem Absenken auf der Fläche ermöglichen.
Die Befestigungsvorrichtungen sind vorzugsweise gelenkig
mit den Traggliedern verbunden. Die an den Kabeln angeschlossenen Befestigungsvorrichtungen sind no ausgelegt,
daß sie das volle Gewicht der zugehörigen Tragglieder aufnehmen und dieses auf das zugehörige Kabel übertragen.
Es ist leicht einzusehen, daß die Erfindung an einer Vielzahl
von natürlichen oder künstlich hergestellten Orten angewandt werden kann, und daß die folgende BoSchreibung
lediglich als Beschreibung einiger solcher Anwendunguovbe
zu verstehen isb.
In einem Anwendungsfall kann die erfiridungnpjemäße Einrichtung
als Träger für eine erosierte Uferabbruchfläche angesehen werden, und sie schafft Umgebungsbedingungen, die für
eine auf der Uferabbruchfläche getragene natürliche Vege-
109827/09 $3 ßAJD original6 -
tation genügen. Die Verwendung eines geeigneten Pflanzenbewuchses bildet einen Teil des Ufer-Stabilisierungsprozesses. In ähnlicher Weise kann die Einrichtung zum Tragen
einer Beton- oder einer ähnlichen Abdeckung auf einer Erdfläche verwendet werden, die einem Gezeiten- oder Flußangriff
ausgesetzt ist, und durch die Abstützung von der Oberseite der Abdeckung aus kann die Anwendung von Pfählungen
und ähnliche Verfahren der Deichherstellurig vermieden werden. Die Einrichtung kann, um es kurz zu s§en, zur Abstützung
oder Lagerung einer Verblendung oder eines Uferschutzwerks verwendet werden, wobei Spannungsverfahren anstelle
der bisher bekannten Stützpfähle verwendet werden. Die Stabilität eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellten Bauwerks wird nieht durch Erosion am Fuß der Verblendung oder Abdeckung beeinträchtigt, Das .erfindungsgemäße
System ermöglicht es, die Festigkeit von Flächen durch ein von oberhalb der Fläche aus durchgeführtes Spannung
sverfahren sicherzustellen, ohne daß die Festigkeit
durch Stützarbeiten am Fuß der Fläche hergestellt werden muß.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher
erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine typische, mit der erfindungsgemäßen Einrichtung
aufgebaute Uferabbruchfläche}
Fig. 2 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten
Uferabbruchfläche und der erfindungsgemäßen
Einrichtung}
BAP ORIGINAL 109827/0 993 ' - - 7 -
— ι —
Fig. 3 eine Vorderansicht der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Uferabbruchfläche und der
erfindungsgemäßen Einrichtung;
Pig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende, etwas vergrößerte
Seitenansicht des oberen Teiles einer mit der erfindungsgemäßen Einrichtung
aufgebauten Uferabbruch- oder -böschungsflache,
wobei deren obere Verankerung gezeigt ist;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht des oberen Abschnitts einer mit einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Einrichtung hergestellten Uferböschungs- oder -abbruchsfläche,
wobei die obere Verankerung gezeigt ist;
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht des oberen Abschnitts einer mit einer erfindungsgemäßen
Einrichtung mit alternativer oberer Verankerung hergestellten Uferböschungsfläche;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des oberen Abschnitts
einer nach dem erfindungsgemäßen
System hergestellten Uferböschungsfläche, wobei dessen obere Verankerung gezeigt ist;
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht einer vollständigen Uferböschungsfläche, die unter Verwendung
einer Einrichtung mit Zwischenverankerungen aufgebaut ist;
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2082477
Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer vollständigen, unter Anwendung einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung hergestellten Uferböschungsfläche}
Fig. 10 eine schematische Kückansicht einer unter
Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung
hergestellten Flußböschung}
Fig. 11 eine schematische Seitenansicht eines unter Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung
.hergestellten Straßeneinschnitts;
,Fig.. 12 eine schematische Seitenansicht des unteren
Endes einer unter Verwendung des erfindungsgemäßen Systems aufgebauten Uferböschungsfläche ;
Fig. 14· eine schematische perspektivische Ansicht .
einer bevorzugt für die erfindungsgemäße Einrichtung verwendeten Befestigungsvorrichtung}
Fig. 15 eine schematische perspektivische Ansicht
eines mit der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 14 verwendbaren Traggliedsj
Fig. 16 einen Querschnitt durch das in Flg., 15 gezeigte tragglied}
Fig. 17 eine schematische Draufsicht auf eine Gebirgsstraße}
und
10 9827/0993 -9-
Fig. 18 eine schematische Sehnittansicht der in
Pig. 17 dargestellten Örtlichkeit, welche
die Anwendung eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung
zeigt.
Die in den Mg. 1 bis 3 gezeigte Uf er stelle weist eine Uf erböschungsflache
9 auf, die zwischen einer erhöhten, oberen Kante 10 und einem unteren Abschnitt 11 gebildet ist. Erfindunggemäß
erstreckt sich eine Heihe von Stahlkabeln 12 von der oberen Kante 10 über die Uf erböschungsflache 9 sum
unteren Abschnitt 11 hinab. Jedes Kabel 12 kann beispielsweise einen Durchmesser von 2,54 cm (1 inch) haben, und sie
sind mit einem Abstand von etwa 3 m (8 - 12 "Fuß) voneinander
angeordnet. Die Kabel 12 können aus einem Drahtseil einer für den speziellen Anwendungsfall entsprechenden Zerreißfestigkeit
bestehen. Sie sind vorzugsweise an ihrer Außenseite durch Galvanisation oder eine synthetische Kunststoff beschichtung
geschützt, wobei das letztere noch vorgezogen wird. Alternativ können die Kabel 12 aus einer Efylonfaser
od. dgl. hergestellt sein.
Die obere Verankerung 13 der Kabel 12 ist innerhalb der
oberen Kante 10 gebildet, und die Kabel gehen von der Verankerung 13 aus und sind über Lastaufnahmebauteile 18 geführt.
Im vorliegenden Beispiel wird die Verankerung 13 von einem
oder mehreren ausgehobenen Gräben 14 gebildet, die zur Abdeckung von finer oder Mehreren an den Enden dtr label 12
angebrachten Befestigungsvorrichtungen 16 zum Teil mit Beton 15 gefüllt Bind. Dtr ober· Teil des Grabens 14 iat
vorzugsweise mit Erde I7 gefüllt, welche nit einem geeigneten
Pflansenbewuohe versehen werden kann.
In ähnlicher Weise ist an oder in der Mähe des unteren Abschnitts
11 der Uferbösehungsfläche 9 eine untere Verankerung 19 für die Kabel gebildet, und im vorliegenden Beispiel
ist die Verankerung 19 als eine Eeihe von Pfählen 20 dargestellt.
Eine Beine von tafelförmigen Traggliedern 21 sind zwischen
benachbarten Kabeln 12 so aufgehängt, daß sie eine netzartige Konstruktion bilden, die am einfachsten aus Fig. 4 zu ersehen
ist. Jedes Tragglied 21 kann an den beiden zugehörigen Kabeln 12 gelenkig angeschlossen sein, um eine gewisse freie
Beweglichkeit sicherzustellen. Ausführungsbeispiele von Befestigungsvorrichtungen werden im folgenden noch beschrieben*
In seiner einfachsten, bei nicht zu großer Belastung anwendbaren Form kann jedes Tragglied 21 die Form einer
rechteckigen, zu einem U-förmigen Querschnitt gebogenen Platte haben, wobei einer der U-Schenkel verlängert ist.
Dieser verlängerte Abschnitt wird an zwei oder mehr Kabeln 12 mit Hilfe von ü-förmigen Schraubbolzen und Muttern angeschlossen.
Die einzelnen auf diese Veise befestigten Tragglieder 21 können sich an ihren Enden überlappen.
Das System ist so aufgebaut, daß es eine natürliche Wiederherstellung:
und einen Schutz der Uf erbösehUngsf lache I9
erlaubt. Nachdem die Einrichtung installiert ist, werden die Tragglieder 21 mit Erde oder ähnlichem, in Fig. 3 mit
22 bezeichnetem Füllmaterial hinterfüllt. Auf dem in Fig. 3 mit 23 bezeichneten Uferfläehenprofil wird vorzugsweise eine
Bepflanzung mit einer ent sprechenden!Pflanzendecke vorge-
nomaen, und diese Bepflanz wig unterstützt die Befestigung
der Uferböschung.
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Eine spezielle Ausführungsform eines Tragglieds 21 wird im folgenden noch genauer erläutert, aber an dieser Stelle
mag es genügen, daß jedes Tragglied etwa 3 m (8 - 10 Fuß)
lang sein kann und so dem Abstand zwischen den Kabeln 12 entspricht und daß sie etwa 30,5 cm (12 inch)/sein können.
Jedes Tragglied 21 hat zum Zurückhalten der Erde vorzugsweise nach oben weisende Wand ab schnitte an seiner Vorder-
und Rückseite, und um eine Dränage zu ermöglichen, öffnungen in seiner Unterseite. Jedes Tragglied 21 muß so ausgelegt
sein, daß es eine gleichmäßig auf ihm verteilte Last von beispielsweise 2 t aufnehmen kann.
In Fig. 4 ist eine geringfügig abgewandelte obere Verankerung für die Kabel 12 dargestellt ,und die Fig. hat einen
etwas größeren Maßstab als die Fig. 1 bis 3. Gleiche Bezugszeichen
sind zur Bezeichnung von gleichen in den Fig. bis 3 gezeigten Teilen verwendet. Wie aus Fig. 4 hervorgeht,
sind die obersten Enden jedes Kabels um eine im Graben 14 angeordnete Stange 40 herumgeführt und zu einer Schleife
geformt. Diese Schleife ist durch Vorrichtungen 42 wie beispielsweise
die sogenannten "Bulldog"-Klemmen befestigt. Der Graben ist dann wieder teilweise mit Beton 15 gefüllt
und mit Erde 17 abgedeckt. Die Kabel 12 sind über zwei Beton-Lastaufnahmeteile 43 und ebenfalls die Uferböschungsfläche 9 hinabgeführt.
In Fig. 5 ist eine andere Art der oberen Verankerungen dargestellt,
wobei gleiche Bezugszeichen wieder die gleichen im vorstehenden beschriebenen Teile bezeichnen. Bei diesem
Beispiel sind die Kabel 12 innerhalb eines vorkragenden
Tragarms 120 gehaltert und geführt, der über die vorhandene Uferböschungsfläche 9 hinausragt. Die vorkragenden Träger
120 sind an ihrem hinteren Ende durch verstärkte Pfosten, od. dgl. aus Beton 15 starr befestigt, und die Kabel 12
sind ebenfalls in den Pfosten befestigt. Auf diese Weise
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kann eine neue Uferböschungsfläche 23 in einigem ABstand
vor der vorhandenen Uferböschungsflache 9 gebildet werden.
Anstelle der Verwendung einer Reihe von Kabeln 12 und !Draggliedern
21 können, wie aus der Zeichnung hervorgeht, zwei mit L und M bezeichnete Reihen von Kabeln 12 und !Draggliedern
21 verwendet werden,und unter bestimmten Umständen können offensichtlich auch mehr als zwei solcher Reihen verwendet
werden. Die Reihe M tritt in die !Dräger 120 innerhalb von deren Enden 121 ein und folgt der Fläche 9>
während die Reihe L die neue Fläche 23 bildet.
Eine weitere Art der oberen Verankerung ist in Fig. 6 dargestellt,
und in diesem Beispiel sind die Kabel 12 von vorgefertigten Betonblöcken 124 getragen und mittels Bodenankern
125 od. dgl. befestigt.
Eine untere oder Fußverankerung ist in Fig. 7 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform kann die Verankerung in Schlick,
losem Kies oder Sand gebildet werden und soll der Einwirkung des Meeres widerstehen. Ein hohles, eine Wand bildendes,
senkkistenartiges Betonbauteil 126 ist aus vorgefertigten,
ineinandereingreifenden Betoneinheiten 127 mit dazwischenliegenden
Abstandsstützen 128 zusammengesetzt. Die Kabel 12 sind im Betonbauteil 126 angeordnet, und Beton ist
in den Bauteil eingegossen, um die Kabel 12 zu halten. Die so gebildete Verankerung hat den zusätzlichen Vorteil, daß
der untere Teil der Böschungsflache 9 gegen Erosion geschützt
wird. Wo die Fußverankerung in weichen Materialien gebildet werden muß, erstrecken sich die Kabel 12 vorzugsweise
durch den Bauteil 126 hindurch, und ihre Enden sind mittels Grundankern 172 befestigt, die unterhalb des Bauteils
126 angeordnet sind und bis in festes Material reichen. Zur zusätzlichen Befestigung können weitere Grundanker
173 am Bauteil 126 mittels Kabeln I7I befestigt werden.
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In manchen !fällen kann es erwünscht sein, den Verlauf der
Kabel 12 zu ändern, wenn nämlich die vorhandene, zu schützen de Uferböschungsfläche die Neigung ändert. Dies kann durch
die Verwendung von Zwischenverankerungen erreicht werden, von denen ein Ausführungsbeispiel in Fig. 8 dargestellt ist,
in der ebenfalls gleiche Bezugszeichen verwendet sind. Die hier mit I50 bezeichnete Zwischenverankerung kann als Bodenoder
Steinanker oder als Schraubpfosten bekannter Art ausgebildet sein.
In Fig. 9 ist ein vollständiges System mit einer der in
Verbindung mit Fig. 4- beschriebenen ähnlichen oberen Verankerung dargestellt, und auch hier bezeichnen gleiche Bezugszeichen
!Peile, die den im vorstehenden beschriebenen Teilen gleichen. Im vorliegenden Fall liegt das untere
Ende der vorhandenen Uferböschungsfläche 9 bereits in der
Nähe eines wellenbrechenden Uferschutzwerks 90. Die untere
Verankerung I9 für die Kabel 12 kann, in diesem Pail durch
eine Betonmasse W gebildet werden, die unterhalb der Oberfläche einer zwischen der unteren Kante der Uferböschungsfläche 9 und dem wellenbrechenden Ufer schutzwerk 90 gebildeten
Beton-Aufschüttung 92 angeordnet ist. Solch eine Ausgestaltung
ist besonders dann brauchbar, wenn der untere Abschnitt der Uferböschungsfläche 9 direkter Erosion durch
das Meer ausgesetzt ist. In bestimmten Fällen kann der untere Teil einer Uferböschungsfläche jedoch auch ins Seewasser
eintauchen, wenn z. B. kein Uferschutzwerk vorhanden
ist.
In Fig. 12 ist solch ein Fall dargestellt, wobei die Bezugszeichen 140, 141 die Hoch- bzw. Hiidrigwasserstandsmarke
bezeichnen, während die übrigen Bexugszeichen den in den
Fig. 1 bis 3 verwendeten Bezugszeiehen entsprechen. Bei diesem Beispiel endet die Bodenfüllung 22 vorzugsweise
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etwas. oberhalb der Hochwasser st and smarke 140,und unterhalb
der Niedrigwasserstandsmarke 141 wird ein völlig aus-Beton
bestehendes füllmaterial verwendet. In diesem Beispiel kann die Betonfüllung 129 als untere Verankerung für die
Kabel 12 angesehen werden.
Die Erfindung läßt sich mit Vorteil auch an anderen Orten als Uferböschungsfläche anwenden, und die Pig. 10., 11 und
13 zeigen verschiedene alternative Anwendungsfälle.
In Fig. 10 ist ein Flußbett im Querschnitt dargestellt, und
die Hoch- und Niedrigwasserlinien sind mit 98 bzw. 99 bezeichnet.
Die Böschungen 100, 101 sind den in den Fig. 1 bis 4 und 9 dargestellten Uferböschungsflächen 9 analog, und
auch hier sind gleiche Seile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Um Alternativen aufzuzeigen, ist die obere Verankerung
1J für die Böschung 100 durch den teilweise mit Beton 15 gefüllten Graben 14 gebildet, während die obere Verankerung
13 für die Böschung 101 von einer Heibungsplatte 102
gebildet wird, in welche die Kabel 12 eingebettet sind. Untere Verankerungen sind in diesem Ausführungsbeispiel
nicht gezeigt, obgleich sie, wenn erwünscht, vorgesehen sein können. Die Tragglieder 21 sind auch hier mit einem geeigneten
Material gefüllt, und vorzugsweise ist das oberhalb der unteren Wasserlinie 99 verwendete Füllmaterial 103 Beton
und das unterhalb der unteren Wasserlinie 99 verwendete Füllmaterial, 104 ist in geeigneter Weise mit Beton oder
einer Steinschicht bedeckt.
In Fig. 11 weist ein Straßeneinschnitt eine Felsfläche auf, die durch die erfindungsgemäße Einrichtung geschützt
ist. Die Kabel 12 sind dtirGh obere und untere, von eingegrabenen
Betonmassen gebildete Verankerungen 13$ 19 befestigt.
Wie vorstehend erwähnt, sind die Tragglied©? 21. alt-Erde
10 9 8 2 7/0993
IC-
gefüllt, und eine Pflanzendecke ist auf der neu gebildeten Fläche 111 gepflanzt.
Fig. 13 stellt die Anwendung des erfindungsgemäßen Systems
als Lawinensperre dar. Eine Straße I30 verläuft entlang
einer Böschung 1J1, und bei Vorhandensein von Schnee auf der Böschung I31 ist eine "potentielle gefährliche Situation
gegeben. Zur Bekämpfung der Entstehung einer Lawine ist eine erfindungsgemäße Einrichtung auf der Böschung I3I aufgebracht.
Die Einrichtung besteht wieder aus einer Reihe von zwischen einer oberen Verankerung 1$ und einer unteren Verankerung
19» die z. B. aus Betonmassen 135 bestehen, verlaufenden
Kabeln 12. Anstelle von iCraggliedern 12 ist eine Anzahl von im wesentlichen aufrechtstehenden Rückhalteplatten
132 an den Kabeln 12 angeschlossen, die allen abrutschenden
Schnee auffangen und festhalten. Die Rückhalteplatten I32 können beispielsweise aus Stahl, einer Aluminiumlegierung,
einem Glasfasermaterial oder einem ähnlichen verstärkten synthetischen Kunst stoff material hergestellt sein.
In den Fig. 17 und- 18 ist eine weitere Anwendungsmöglichkeit
der Erfindung dargestellt. In gebirgigen Gegenden sind Straßen oft entlang einer geneigten Fläche gebaut und haben
einen charakteristischen gewundenen Verlauf, wie er durch die in Fig. 17 gezeigte Draufsicht repräsentiert wird.
Die in Fig. 18 im Schnitt gezeigte Straße 200 wird üblicherweise von Gebieten 201, die durch Abtragung von der ursprünglichen
Fläche 9 entstanden sind, und von frisch aufgebauten Gebieten 202 gebildet. Die so geschaffene Straße kann
in ihrem Mittelbereich fiiß- oder Bruchstellen 203 bilden, und bisher war es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die
Fläche 23 oder die Böschungen 205, welche die Abschnitte der
Straße 200 trennen, so zu verstärken, daß die Riß- oder ■ Bruchstellen 203 vor einer Verschlechterung bewahrt bleiben.
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Durch Anwendung des erfindungsgemäßen Systems kann dieses
Problem überwunden werden. Wie in der Zeichnung dargestellt ist, kann eine Reihe von senkrecht gestuften Untersystemen
verwendet werden. Jedes Untersystem setzt sich aus Kabeln
12 zusammen, die zwischen einer oberen, in geeigneter Weise von einer Felsverankerung gebildeten und in der Fläche des
zugehörigen Abschnitts der Straße angeordneten Verankerung
13 und einer unteren Verankerung 19 verlaufen, die in der Nähe der oberen Verankerung 13 des nächstfolgenden Untersystems
liegt.
Iragglieder 21 können in Abhängigkeit von den Gegebenheiten
erforderlich sein oder nicht. Falls die die Abschnitte der Straße trennenden Böschungen 205 zu Erdrutsch neigen, können
die Tragglieder 21 verwendet werden, um verstärkten, über der gesamten Böschung 205 aufgebrachten Beton zu halten.
Die Fig. 14 bis 16 stellen eine bevorzugte Ausführungsform
der Tragglieder 21 und der Befestigungsvorrichtung für die Tragglieder 21 an den Kabeln 12 dar.
Wie in Fig. 14 gezeigt ist, ist jede Befestigungsvorrichtung
als metallische Blechplatte von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet, die ein Basisteil 300 und relativ
zum Basisteil 300 nach außen geneigte Seitenwände 301 mit an ihren oberen Enden nach außen weisenden Schenkelteilen
315 aufweist. Eine Verbindungsplatte 302 ist im Mittelabschnitt des Basisteils 300 beispielsweise durch Schweißen
zwischen den Wänden 30I befestigt. Das Basisteil 300 ist in seinem mittleren Abschnitt mit einem Schlitz 303 versehen,
durch welchen die zugehörigen Kabel 12 hindurchlaufen.
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^ Λ
!1(1WI! !!! i ■ ■!!»»»■■ ι:
U-Bolzen 304 od. dgl. werden zum festklemmen der Kabel an
der Platte 302 verwendet. Zwei Sragglieder 305 können an
der Befestigungsvorrichtung angeschlossen werden, und ein solches !Tragglied ist in den Pig. 15 und 16 dargestellt.
Das !Tragglied 305 ist in einer der Befestigungsvorrichtung
ähnlichen Form aufgebaut und hat dasselbe Querschnittsprofil mit einem Basisteil 306 und geneigten Seitenwänden 307ι von
denen jede mit einem nach außen weisenden Schenkelteil 308
versehen ist. Die Befestigungsvorrichtung kann auf diese Weise in die Enden von zwei üJraggliedern 305 eingeschoben
werden. An den Enden des Basisteils 306 sind Ausnehmungen 309 gebildet, um zwei benachbarte Kabel aufzunehmen. Die
Befestigungsvorrichtungen und die Tragglieder haben Bohrungen 310 in ihren Basisteilen 300, 306, welche zur Befestigung
der Tragglieder an den Befestigungsvorrichtungen verwendete Schraubenbolzen aufnehmen.
In einer Ausführung beträgt die Breite und Höhe jedes Iraggliedes
und jeder Befestigungsvorrichtung etwa 12,7 cm (5 inch), und ihre Länge, d. h. die Länge jedes SJragglieds
und der Befestigungsvorrichtung beträgt etwa 305 cm (120 inch). Die Seigung der Seitenwände der Iragglieder und
der Befestigungsvorrichtungen beträgt 2,54 cm (1 inch) von der Senkrechten auf die Höhe von 12,7 cm (5 inch). Die
Schenkelteile 308 jedes fragglieda 305 sind etwa 6,35 o*
(2,5 inoh) breit.
108827/0993
Claims (1)
- Patentansprüche;1. jferfahren zum Schützen und/oder Festigen von geneigten Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Kabeln an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche derart verankert wird, daß jedes Kabel über die Fläche nach unten verläuft, und daß die Kabel gespannt werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel an einem unteren Abschnitt der Fläche verankert werden, um sie zu spannen.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Fläche dadurch eine neue Fläche gebildet wird, daß Material in zwischen den Kabeln angeordnete Sragglieder eingebracht wird.4. Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das eingebrachte Katerial mit einem Pflanzenbewuchs versehen wird.5. Schutz- und/oder Befestigungseinrichtung für eine geneigte Fläche zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Kabeln (12) und eine Verankerungsvorrichtung (13) zum Verankern der Kabel an der oder in der Nähe der oberen Kante (10) der fläche derart, daß $edes Kabel über die Fläche nach unten verläuft und nach seiner Anbringung gespannt werden kenn, vorgesehen sind,6. Eiariohtüng nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannetnrichtusg sun Spannen der Kabel (12) vorgesehen ist·103827/09937. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung wenigstens eine Verankerungsvorrichtung (19) zum Verankern der Kabel in einem unteren Abschnitt der Fläche aufweist.8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von {Draggliedern (21, 305) vorgesehen ist, von denen jedes an einem Paar von benachbarten Eabeln (12) anbringbar ist und zur Aufnahme von Material (22) zur Herstellung einer neuen Fläche dient, die im wesentlichen der Heigung der ursprünglichen Fläche folgt.9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von an den Kabeln (12) anbringbaren Eückhalteplatten (132) vorgesehen ist, welche ein Abrutschen von auf der Fläche liegendem Material verhindern.10. Einrichtung nach Anspruch θ oder 9* dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder (21, 305) oder Eückhalteplatten (132) an den Kabeln (12) mittels Befestigungsvorrichtungen (300 bis 304, 310, 315) angebracht sind, wobei die Befestigungsvorrichtungen eine senkrechte Eelativbewegung zwischen den Traggliedern oder Eückhalteplatten zulassen.11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (12) aus Drahtseilen bestehen.12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kabel (12) eine äußere, es gegen Korrosion echützenr"3 Beschichtung aufweist.109827/099313. Einrichtung nach, einem der Ansprüche 5 his 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (12) aus synthetischem Kunststoffmaterial hergestellt sind.14. Einrichtung nach Anspruch 6 oder den Ansprüchen 7 his 13 und nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung die Form von einer oder mehreren Betonmassen hat.15. Einrichtung nach einen der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) als Betonmasse (15) oder einer Reihe von Pfählen ausgebildet ist.16. Einrichtung nach Anspruch 7 oder den Ansprüchen 8 bis und nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verankerungsvorrichtung (19) als Betonmasse (91) oder einer Eeihe von Pfählen (20) ausgebildet ist.17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Kante (10) der Fläche ein Lastaufnahmebauteil (18, 43) angeordnet ist, über welches die Kabel (12) hinweglaufen.18. Einrichtung nach Anspruch 15 oder den Ansprüchen 16 bis 17 und nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) eine in einem ausgehobenen Graben (14) angeordnete Betonmasse (15) ist.19. Einrichtung nach einen der Ansprüche 5 his 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) mindestens einen vorkragenden Träger (120) aufweist.109827/0993_ Jp _20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) als Boden- (125) oder Steinanker ausgebildet ist.21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Reihe (L) von Kabeln (12) vorgesehen ist, die ebenfalls an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche verankert sind, und daß die Kabel (12) der weiteren Eeihe (L) in bezug auf den Verlauf der Kabel (12) der ersten Eeihe (M) einen von deren Fläche abweichenden Verlauf haben.22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Eeihe (L) von Kabeln (12) mit Traggliedern (21) oder Eückhalteplatten versehen ist.25. Einrichtung nach Anspruch 7 oder einem der Ansprüche 8 bis 22 und nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verankerungsvorrichtung ein zusammengesetztes, aus vorgefertigten, ineinandergreifenden und mit Beton gefüllten Betoneinheiten (127) bestehendes Betonbauteil (126) aufweist.24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenverankerungen (I50) vorgesehen sind, welche die Kabel (12) an der Fläche befestigen.25. Einrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwiechenverankerungen (150) als Schraubpfosben oder Boden- oder ßteinanker ausgebildet sind.109827/0993
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