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DE2062477A1 - Verfahren und Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Fla chen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Fla chen

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Publication number
DE2062477A1
DE2062477A1 DE19702062477 DE2062477A DE2062477A1 DE 2062477 A1 DE2062477 A1 DE 2062477A1 DE 19702062477 DE19702062477 DE 19702062477 DE 2062477 A DE2062477 A DE 2062477A DE 2062477 A1 DE2062477 A1 DE 2062477A1
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DE
Germany
Prior art keywords
cables
concrete
anchoring
support members
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702062477
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Gregory, Lionel Eric, Poole, Dorset (Großbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gregory, Lionel Eric, Poole, Dorset (Großbritannien) filed Critical Gregory, Lionel Eric, Poole, Dorset (Großbritannien)
Publication of DE2062477A1 publication Critical patent/DE2062477A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • E02B3/121Devices for applying linings on banks or the water bottom
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/04Devices affording protection against snowslides, avalanches or falling rocks, e.g. avalanche preventing structures, galleries
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • E02D17/207Securing of slopes or inclines with means incorporating sheet piles or piles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
    • Y02A10/23Dune restoration or creation; Cliff stabilisation

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

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Lionel Eric GEEGORX, Parkstone Road, Poole/Dorset, England
Verfahren und Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Flächen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Schützen und/oder Stabilisieren einer im wesentlichen geneigten, künstlich hergestellten oder natürlichen Fläche.
Unter dem hier verwendeten Ausdruck "geneigte Fläche" sollen beispielsweise Uferböschungsflächen, JV.lußränder, Böschungen von Autobahnen, Felsflächen, industrielle Abladeplätze und ähnliche Stellen verstanden werden, die üblicherweise geneigt sind, jedoch auch senkrecht verlaufen können. Wie ohne weiteres einzusehen ist, können solche Flächen eigenstabil sein, jedoch einen Schutz gegen Erosion durch Wind, Regen, Bodenfeuchtigkeit, Frost und Wellenschlag erfordern. In bestimmten Fällen, wenn die geneigte Fläche beispielsweise mit Schnee bedeckt ist und Lawinengefahr hervorruft, oder bei industriellen Abraumhalden kann auch eine Stabilisierung erforderlich sein.
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Die Erfindung kann auch dort eingesetzt werden, wo künstlich hergestellte Böschungen bei ihrer Ausführung vor den Elementen geschützt werden müssen, und die Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung kann eine Kostenersparnis bringen, indem solche Böschungen unter einem steileren Böschungswinkel gebaut werden können, wodurch die Kosten für den Boden und das in der Böschung verwendete Material sinken.
Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zum Schützen und/oder Stabilisieren von geneigten Flächen vorgeschlagen, bei dem eine Reihe von Kabeln an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche derart verankert wird, daß jedes Kabel über die Fläche nach unten verläuft, worauf die Kabel gespannt werden. Die Kabel können auch an einem unteren Abschnitt der Fläche verankert werden, um sie zu spannen.
Weiter wird erfindungsgemäß eine Schutz- und/oder Stabilisierungseinrichtung für eine geneigte Fläche vorgeschlagen, bei der eine Reihe von Kabeln und Verankerungsvorrichtungeri zum Verankern der Kabel an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche derart vorgesehen sind, daß jedes Kabel über die Fläche nach unten verläuft und nach seiner Anbringung gespannt werden kann. Verankerungsvorrichtungen für die Kabel können auch im unteren Abschnitt der Fläche vorgesehen sein.
In den meisten Anwendungsfällen wird vorzugsweise eine Reihe von Traggliedern unmittelbar neben den Kabeln angeschlossen, so daß sie seitlich zwischen den Kabeln verlaufen, und die Kabel und Tragglieder bilden zusammen eine netzartige Konstruktion, die sich über die gesamte Fläche erstreckt. Diese Tragglieder können aus Stahl, einer Aluminiumlegierung, Glasfasermaterial oder ähnlichem verstärktem Kunststoffmaterial hergestellt werden. Nach der Anbringung können die Tragglieder mit Erde, Kies, Steinen, Klinker od. dgl. gefüllt oder
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"belegt werden, um eine neu gebildete Fläche zu schaffen, die im wesentlichen der Neigung der ursprünglichen Fläche folgt, und die Erde kann bepflanzt werden. In einigen Anwendung sfallen kann Beton oder ähnliches Material zur Befüllung einiger oder' aller Tragglieder verwendet werden.
Anstelle der Tragglieder können auf der Fläche Rückhalteplatten an den Kabeln angebracht werden, die ein Abgleiten von Material, z. B. Schnee verhindern.
Als Kabel selbst können Drahtseile oder aus synthetischem Kunststoffmaterial, wie z. B. Nylonfasern hergestellte Kabel verwendet werden, die, in Abhängigkeit von den Ortsbedingungen in ,einem Abstand von etwa 3 m angeordnet werden können.
Die VerbindunoPWischen den Kabeln und den Traggliedern sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie eine gewisse vertikale Einstellung der Höhe der Glieder und weiter auch eine Winkelverschibung zwischen aufeinanderfolgenden Traggliedern ermöglichen, so daß die Fläche bei der Wiederherstellung dem entstandenen, natürlichen Verlauf folgen kann.
In bestimmten Anwendungsfällen, wo es z. B. notwendig ist, einen Gezeitenangriff am Fuß einer Uferböschung oder einer Flußböschung zu verhindern, ermöglicht es die erfindungsgemäße Einrichtung, daß eine Betonschicht von den Kabeln ge~ tragen wird, um entweder eine massive oder eine bewehrte Betonschutzfläche oder Futtermauer zu schaffen, die von dem Kabel Getragen ißt und bis zu Jeder erforderlichen Tiefe und einer Höhe oberhalb des Maximums der höchsten beobachteten Welle geführt werden kann, um eine dauernde Verblendung für solche Gebiete zu schaffen, j η denen Gezeiten- oder FlußeroEicn verhindert werden muß.
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Die obere Verankerung der Kabel wird so ausgeführt, daß sie den speziellen Ortsgegebenheiten angepaßt ist, und hierbei sind die Tragfähigkeit der Erde, die Höhe der Fläche und der Böschungswinkel als wichtige Faktoren zu berücksichtigen«, Die Verankerung kann aus einer Masse, einem Betonträger oder einer Betonkonsole, einer Beton-Reibplatte oder einem System von Spannpfählen bestehen, wobei die Ausgestaltung in jedem Fall von den Ortsgegebenheiten bestimmt wird» Die obere Verankerung wird normalerweise um einen gewissen Abstand von der Oberkante der Fläche versetzt vorgenommen,und dieser Abstand wird von den Ortsbedingungen bestimmt. Von der Verankerung aus werden Kabel vorzugsweise über einen an der oberen Kante der Fläche angeordneten Lastaufnahmebauteil geführt. Alternativ kann die obere Verankerung durch Steinoder Bodenanker gebildet werden, oder sie kann vorkragende träger aufweisen«
Die untere Verankerung kann, wenn eine solche vorgesehen ist, Jede der im Vorstehenden für die obere Verankerung erwähnte Ausbildung haben, jedoch ist es im allgemeinen lediglich erforderlich, daß die untere Verankerung während der Bauperiode eine Spannung übernimmt. Wo Uferböschungsflächen geschützt werden sollen, können die Kabel im wellenbrechenden Uferschutzwerk oder in einer Zement auf schüttung verankert werden., Zur Verminderung von vom Meer verursachter Erosion kann die untere Verankerung aus einer Konstruktion zusammengesetzt sein, die aus vorgefertigten, ineinandergreifenden Betoneinheiten susammengesetst und mit Beton ausgegossen ist.
Eine.weitere Sabelreihe kann vorgesehen werden, die an der" oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche verankert ist und in bezug auf den Verlauf der ersten Katoelreihe einen τοπ deren Fläche abweichenden Verlauf hat. Auf diese Meise kann eine neue, in einigem Abstand von der U3
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- 5 -Fläche verlaufende neue Fläche geschaffen werden.
Um eine Anpassung der Kabel an den Winkelverlauf der Fläche zwischen den Verankerungsvorrichtungen zu ermöglichen, kann vorgesehen werden, daß die Kabel an der Fläche befestigt werden.
Durch Spannung der Kabel und während der Bauperiode von der unteren Verankerung aus ist es möglich, eine erosierte Uferböschungsflache unter einem gleichbleibenden Böschungswinkel wieder herzustellen, indem die Profile der Kabel und der Tragglieder eingestellt werden, bevor die Bewehrung mit Erde vorgenommen wird, wodurch es möglich isb, das Profil einer Uferböschung unter einem gewünschten Winkel wieder herzustellen.
Die Tragglieder sind vorzugsweise mit Bei*esbigungsvorrichtungen versehen, welche eine Befestigung an den Kabeln entweder vor oder nach dem Absenken auf der Fläche ermöglichen. Die Befestigungsvorrichtungen sind vorzugsweise gelenkig mit den Traggliedern verbunden. Die an den Kabeln angeschlossenen Befestigungsvorrichtungen sind no ausgelegt, daß sie das volle Gewicht der zugehörigen Tragglieder aufnehmen und dieses auf das zugehörige Kabel übertragen.
Es ist leicht einzusehen, daß die Erfindung an einer Vielzahl von natürlichen oder künstlich hergestellten Orten angewandt werden kann, und daß die folgende BoSchreibung lediglich als Beschreibung einiger solcher Anwendunguovbe zu verstehen isb.
In einem Anwendungsfall kann die erfiridungnpjemäße Einrichtung als Träger für eine erosierte Uferabbruchfläche angesehen werden, und sie schafft Umgebungsbedingungen, die für eine auf der Uferabbruchfläche getragene natürliche Vege-
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tation genügen. Die Verwendung eines geeigneten Pflanzenbewuchses bildet einen Teil des Ufer-Stabilisierungsprozesses. In ähnlicher Weise kann die Einrichtung zum Tragen einer Beton- oder einer ähnlichen Abdeckung auf einer Erdfläche verwendet werden, die einem Gezeiten- oder Flußangriff ausgesetzt ist, und durch die Abstützung von der Oberseite der Abdeckung aus kann die Anwendung von Pfählungen und ähnliche Verfahren der Deichherstellurig vermieden werden. Die Einrichtung kann, um es kurz zu s§en, zur Abstützung oder Lagerung einer Verblendung oder eines Uferschutzwerks verwendet werden, wobei Spannungsverfahren anstelle der bisher bekannten Stützpfähle verwendet werden. Die Stabilität eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Bauwerks wird nieht durch Erosion am Fuß der Verblendung oder Abdeckung beeinträchtigt, Das .erfindungsgemäße System ermöglicht es, die Festigkeit von Flächen durch ein von oberhalb der Fläche aus durchgeführtes Spannung sverfahren sicherzustellen, ohne daß die Festigkeit durch Stützarbeiten am Fuß der Fläche hergestellt werden muß.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine typische, mit der erfindungsgemäßen Einrichtung aufgebaute Uferabbruchfläche}
Fig. 2 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Uferabbruchfläche und der erfindungsgemäßen Einrichtung}
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Fig. 3 eine Vorderansicht der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Uferabbruchfläche und der erfindungsgemäßen Einrichtung;
Pig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende, etwas vergrößerte Seitenansicht des oberen Teiles einer mit der erfindungsgemäßen Einrichtung aufgebauten Uferabbruch- oder -böschungsflache, wobei deren obere Verankerung gezeigt ist;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht des oberen Abschnitts einer mit einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung hergestellten Uferböschungs- oder -abbruchsfläche, wobei die obere Verankerung gezeigt ist;
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht des oberen Abschnitts einer mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung mit alternativer oberer Verankerung hergestellten Uferböschungsfläche;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des oberen Abschnitts einer nach dem erfindungsgemäßen System hergestellten Uferböschungsfläche, wobei dessen obere Verankerung gezeigt ist;
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht einer vollständigen Uferböschungsfläche, die unter Verwendung einer Einrichtung mit Zwischenverankerungen aufgebaut ist;
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Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer vollständigen, unter Anwendung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung hergestellten Uferböschungsfläche}
Fig. 10 eine schematische Kückansicht einer unter Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung hergestellten Flußböschung}
Fig. 11 eine schematische Seitenansicht eines unter Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung .hergestellten Straßeneinschnitts;
,Fig.. 12 eine schematische Seitenansicht des unteren Endes einer unter Verwendung des erfindungsgemäßen Systems aufgebauten Uferböschungsfläche ;
Fig. 14· eine schematische perspektivische Ansicht . einer bevorzugt für die erfindungsgemäße Einrichtung verwendeten Befestigungsvorrichtung}
Fig. 15 eine schematische perspektivische Ansicht eines mit der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 14 verwendbaren Traggliedsj
Fig. 16 einen Querschnitt durch das in Flg., 15 gezeigte tragglied}
Fig. 17 eine schematische Draufsicht auf eine Gebirgsstraße} und
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Fig. 18 eine schematische Sehnittansicht der in
Pig. 17 dargestellten Örtlichkeit, welche die Anwendung eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung zeigt.
Die in den Mg. 1 bis 3 gezeigte Uf er stelle weist eine Uf erböschungsflache 9 auf, die zwischen einer erhöhten, oberen Kante 10 und einem unteren Abschnitt 11 gebildet ist. Erfindunggemäß erstreckt sich eine Heihe von Stahlkabeln 12 von der oberen Kante 10 über die Uf erböschungsflache 9 sum unteren Abschnitt 11 hinab. Jedes Kabel 12 kann beispielsweise einen Durchmesser von 2,54 cm (1 inch) haben, und sie sind mit einem Abstand von etwa 3 m (8 - 12 "Fuß) voneinander angeordnet. Die Kabel 12 können aus einem Drahtseil einer für den speziellen Anwendungsfall entsprechenden Zerreißfestigkeit bestehen. Sie sind vorzugsweise an ihrer Außenseite durch Galvanisation oder eine synthetische Kunststoff beschichtung geschützt, wobei das letztere noch vorgezogen wird. Alternativ können die Kabel 12 aus einer Efylonfaser od. dgl. hergestellt sein.
Die obere Verankerung 13 der Kabel 12 ist innerhalb der oberen Kante 10 gebildet, und die Kabel gehen von der Verankerung 13 aus und sind über Lastaufnahmebauteile 18 geführt.
Im vorliegenden Beispiel wird die Verankerung 13 von einem oder mehreren ausgehobenen Gräben 14 gebildet, die zur Abdeckung von finer oder Mehreren an den Enden dtr label 12 angebrachten Befestigungsvorrichtungen 16 zum Teil mit Beton 15 gefüllt Bind. Dtr ober· Teil des Grabens 14 iat vorzugsweise mit Erde I7 gefüllt, welche nit einem geeigneten Pflansenbewuohe versehen werden kann.
In ähnlicher Weise ist an oder in der Mähe des unteren Abschnitts 11 der Uferbösehungsfläche 9 eine untere Verankerung 19 für die Kabel gebildet, und im vorliegenden Beispiel ist die Verankerung 19 als eine Eeihe von Pfählen 20 dargestellt.
Eine Beine von tafelförmigen Traggliedern 21 sind zwischen benachbarten Kabeln 12 so aufgehängt, daß sie eine netzartige Konstruktion bilden, die am einfachsten aus Fig. 4 zu ersehen ist. Jedes Tragglied 21 kann an den beiden zugehörigen Kabeln 12 gelenkig angeschlossen sein, um eine gewisse freie Beweglichkeit sicherzustellen. Ausführungsbeispiele von Befestigungsvorrichtungen werden im folgenden noch beschrieben* In seiner einfachsten, bei nicht zu großer Belastung anwendbaren Form kann jedes Tragglied 21 die Form einer rechteckigen, zu einem U-förmigen Querschnitt gebogenen Platte haben, wobei einer der U-Schenkel verlängert ist. Dieser verlängerte Abschnitt wird an zwei oder mehr Kabeln 12 mit Hilfe von ü-förmigen Schraubbolzen und Muttern angeschlossen. Die einzelnen auf diese Veise befestigten Tragglieder 21 können sich an ihren Enden überlappen.
Das System ist so aufgebaut, daß es eine natürliche Wiederherstellung: und einen Schutz der Uf erbösehUngsf lache I9 erlaubt. Nachdem die Einrichtung installiert ist, werden die Tragglieder 21 mit Erde oder ähnlichem, in Fig. 3 mit 22 bezeichnetem Füllmaterial hinterfüllt. Auf dem in Fig. 3 mit 23 bezeichneten Uferfläehenprofil wird vorzugsweise eine Bepflanzung mit einer ent sprechenden!Pflanzendecke vorge-
nomaen, und diese Bepflanz wig unterstützt die Befestigung der Uferböschung.
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Eine spezielle Ausführungsform eines Tragglieds 21 wird im folgenden noch genauer erläutert, aber an dieser Stelle mag es genügen, daß jedes Tragglied etwa 3 m (8 - 10 Fuß) lang sein kann und so dem Abstand zwischen den Kabeln 12 entspricht und daß sie etwa 30,5 cm (12 inch)/sein können. Jedes Tragglied 21 hat zum Zurückhalten der Erde vorzugsweise nach oben weisende Wand ab schnitte an seiner Vorder- und Rückseite, und um eine Dränage zu ermöglichen, öffnungen in seiner Unterseite. Jedes Tragglied 21 muß so ausgelegt sein, daß es eine gleichmäßig auf ihm verteilte Last von beispielsweise 2 t aufnehmen kann.
In Fig. 4 ist eine geringfügig abgewandelte obere Verankerung für die Kabel 12 dargestellt ,und die Fig. hat einen etwas größeren Maßstab als die Fig. 1 bis 3. Gleiche Bezugszeichen sind zur Bezeichnung von gleichen in den Fig. bis 3 gezeigten Teilen verwendet. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind die obersten Enden jedes Kabels um eine im Graben 14 angeordnete Stange 40 herumgeführt und zu einer Schleife geformt. Diese Schleife ist durch Vorrichtungen 42 wie beispielsweise die sogenannten "Bulldog"-Klemmen befestigt. Der Graben ist dann wieder teilweise mit Beton 15 gefüllt und mit Erde 17 abgedeckt. Die Kabel 12 sind über zwei Beton-Lastaufnahmeteile 43 und ebenfalls die Uferböschungsfläche 9 hinabgeführt.
In Fig. 5 ist eine andere Art der oberen Verankerungen dargestellt, wobei gleiche Bezugszeichen wieder die gleichen im vorstehenden beschriebenen Teile bezeichnen. Bei diesem Beispiel sind die Kabel 12 innerhalb eines vorkragenden Tragarms 120 gehaltert und geführt, der über die vorhandene Uferböschungsfläche 9 hinausragt. Die vorkragenden Träger 120 sind an ihrem hinteren Ende durch verstärkte Pfosten, od. dgl. aus Beton 15 starr befestigt, und die Kabel 12 sind ebenfalls in den Pfosten befestigt. Auf diese Weise
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kann eine neue Uferböschungsfläche 23 in einigem ABstand vor der vorhandenen Uferböschungsflache 9 gebildet werden. Anstelle der Verwendung einer Reihe von Kabeln 12 und !Draggliedern 21 können, wie aus der Zeichnung hervorgeht, zwei mit L und M bezeichnete Reihen von Kabeln 12 und !Draggliedern 21 verwendet werden,und unter bestimmten Umständen können offensichtlich auch mehr als zwei solcher Reihen verwendet werden. Die Reihe M tritt in die !Dräger 120 innerhalb von deren Enden 121 ein und folgt der Fläche 9> während die Reihe L die neue Fläche 23 bildet.
Eine weitere Art der oberen Verankerung ist in Fig. 6 dargestellt, und in diesem Beispiel sind die Kabel 12 von vorgefertigten Betonblöcken 124 getragen und mittels Bodenankern 125 od. dgl. befestigt.
Eine untere oder Fußverankerung ist in Fig. 7 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform kann die Verankerung in Schlick, losem Kies oder Sand gebildet werden und soll der Einwirkung des Meeres widerstehen. Ein hohles, eine Wand bildendes, senkkistenartiges Betonbauteil 126 ist aus vorgefertigten, ineinandereingreifenden Betoneinheiten 127 mit dazwischenliegenden Abstandsstützen 128 zusammengesetzt. Die Kabel 12 sind im Betonbauteil 126 angeordnet, und Beton ist in den Bauteil eingegossen, um die Kabel 12 zu halten. Die so gebildete Verankerung hat den zusätzlichen Vorteil, daß der untere Teil der Böschungsflache 9 gegen Erosion geschützt wird. Wo die Fußverankerung in weichen Materialien gebildet werden muß, erstrecken sich die Kabel 12 vorzugsweise durch den Bauteil 126 hindurch, und ihre Enden sind mittels Grundankern 172 befestigt, die unterhalb des Bauteils 126 angeordnet sind und bis in festes Material reichen. Zur zusätzlichen Befestigung können weitere Grundanker 173 am Bauteil 126 mittels Kabeln I7I befestigt werden.
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In manchen !fällen kann es erwünscht sein, den Verlauf der Kabel 12 zu ändern, wenn nämlich die vorhandene, zu schützen de Uferböschungsfläche die Neigung ändert. Dies kann durch die Verwendung von Zwischenverankerungen erreicht werden, von denen ein Ausführungsbeispiel in Fig. 8 dargestellt ist, in der ebenfalls gleiche Bezugszeichen verwendet sind. Die hier mit I50 bezeichnete Zwischenverankerung kann als Bodenoder Steinanker oder als Schraubpfosten bekannter Art ausgebildet sein.
In Fig. 9 ist ein vollständiges System mit einer der in Verbindung mit Fig. 4- beschriebenen ähnlichen oberen Verankerung dargestellt, und auch hier bezeichnen gleiche Bezugszeichen !Peile, die den im vorstehenden beschriebenen Teilen gleichen. Im vorliegenden Fall liegt das untere Ende der vorhandenen Uferböschungsfläche 9 bereits in der Nähe eines wellenbrechenden Uferschutzwerks 90. Die untere Verankerung I9 für die Kabel 12 kann, in diesem Pail durch eine Betonmasse W gebildet werden, die unterhalb der Oberfläche einer zwischen der unteren Kante der Uferböschungsfläche 9 und dem wellenbrechenden Ufer schutzwerk 90 gebildeten Beton-Aufschüttung 92 angeordnet ist. Solch eine Ausgestaltung ist besonders dann brauchbar, wenn der untere Abschnitt der Uferböschungsfläche 9 direkter Erosion durch das Meer ausgesetzt ist. In bestimmten Fällen kann der untere Teil einer Uferböschungsfläche jedoch auch ins Seewasser eintauchen, wenn z. B. kein Uferschutzwerk vorhanden ist.
In Fig. 12 ist solch ein Fall dargestellt, wobei die Bezugszeichen 140, 141 die Hoch- bzw. Hiidrigwasserstandsmarke bezeichnen, während die übrigen Bexugszeichen den in den Fig. 1 bis 3 verwendeten Bezugszeiehen entsprechen. Bei diesem Beispiel endet die Bodenfüllung 22 vorzugsweise
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etwas. oberhalb der Hochwasser st and smarke 140,und unterhalb der Niedrigwasserstandsmarke 141 wird ein völlig aus-Beton bestehendes füllmaterial verwendet. In diesem Beispiel kann die Betonfüllung 129 als untere Verankerung für die Kabel 12 angesehen werden.
Die Erfindung läßt sich mit Vorteil auch an anderen Orten als Uferböschungsfläche anwenden, und die Pig. 10., 11 und 13 zeigen verschiedene alternative Anwendungsfälle.
In Fig. 10 ist ein Flußbett im Querschnitt dargestellt, und die Hoch- und Niedrigwasserlinien sind mit 98 bzw. 99 bezeichnet. Die Böschungen 100, 101 sind den in den Fig. 1 bis 4 und 9 dargestellten Uferböschungsflächen 9 analog, und auch hier sind gleiche Seile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Um Alternativen aufzuzeigen, ist die obere Verankerung 1J für die Böschung 100 durch den teilweise mit Beton 15 gefüllten Graben 14 gebildet, während die obere Verankerung 13 für die Böschung 101 von einer Heibungsplatte 102 gebildet wird, in welche die Kabel 12 eingebettet sind. Untere Verankerungen sind in diesem Ausführungsbeispiel nicht gezeigt, obgleich sie, wenn erwünscht, vorgesehen sein können. Die Tragglieder 21 sind auch hier mit einem geeigneten Material gefüllt, und vorzugsweise ist das oberhalb der unteren Wasserlinie 99 verwendete Füllmaterial 103 Beton und das unterhalb der unteren Wasserlinie 99 verwendete Füllmaterial, 104 ist in geeigneter Weise mit Beton oder einer Steinschicht bedeckt.
In Fig. 11 weist ein Straßeneinschnitt eine Felsfläche auf, die durch die erfindungsgemäße Einrichtung geschützt ist. Die Kabel 12 sind dtirGh obere und untere, von eingegrabenen Betonmassen gebildete Verankerungen 13$ 19 befestigt. Wie vorstehend erwähnt, sind die Tragglied©? 21. alt-Erde
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IC-
gefüllt, und eine Pflanzendecke ist auf der neu gebildeten Fläche 111 gepflanzt.
Fig. 13 stellt die Anwendung des erfindungsgemäßen Systems als Lawinensperre dar. Eine Straße I30 verläuft entlang einer Böschung 1J1, und bei Vorhandensein von Schnee auf der Böschung I31 ist eine "potentielle gefährliche Situation gegeben. Zur Bekämpfung der Entstehung einer Lawine ist eine erfindungsgemäße Einrichtung auf der Böschung I3I aufgebracht. Die Einrichtung besteht wieder aus einer Reihe von zwischen einer oberen Verankerung 1$ und einer unteren Verankerung 19» die z. B. aus Betonmassen 135 bestehen, verlaufenden Kabeln 12. Anstelle von iCraggliedern 12 ist eine Anzahl von im wesentlichen aufrechtstehenden Rückhalteplatten 132 an den Kabeln 12 angeschlossen, die allen abrutschenden Schnee auffangen und festhalten. Die Rückhalteplatten I32 können beispielsweise aus Stahl, einer Aluminiumlegierung, einem Glasfasermaterial oder einem ähnlichen verstärkten synthetischen Kunst stoff material hergestellt sein.
In den Fig. 17 und- 18 ist eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Erfindung dargestellt. In gebirgigen Gegenden sind Straßen oft entlang einer geneigten Fläche gebaut und haben einen charakteristischen gewundenen Verlauf, wie er durch die in Fig. 17 gezeigte Draufsicht repräsentiert wird. Die in Fig. 18 im Schnitt gezeigte Straße 200 wird üblicherweise von Gebieten 201, die durch Abtragung von der ursprünglichen Fläche 9 entstanden sind, und von frisch aufgebauten Gebieten 202 gebildet. Die so geschaffene Straße kann in ihrem Mittelbereich fiiß- oder Bruchstellen 203 bilden, und bisher war es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die Fläche 23 oder die Böschungen 205, welche die Abschnitte der Straße 200 trennen, so zu verstärken, daß die Riß- oder ■ Bruchstellen 203 vor einer Verschlechterung bewahrt bleiben.
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Durch Anwendung des erfindungsgemäßen Systems kann dieses Problem überwunden werden. Wie in der Zeichnung dargestellt ist, kann eine Reihe von senkrecht gestuften Untersystemen verwendet werden. Jedes Untersystem setzt sich aus Kabeln
12 zusammen, die zwischen einer oberen, in geeigneter Weise von einer Felsverankerung gebildeten und in der Fläche des zugehörigen Abschnitts der Straße angeordneten Verankerung
13 und einer unteren Verankerung 19 verlaufen, die in der Nähe der oberen Verankerung 13 des nächstfolgenden Untersystems liegt.
Iragglieder 21 können in Abhängigkeit von den Gegebenheiten erforderlich sein oder nicht. Falls die die Abschnitte der Straße trennenden Böschungen 205 zu Erdrutsch neigen, können die Tragglieder 21 verwendet werden, um verstärkten, über der gesamten Böschung 205 aufgebrachten Beton zu halten.
Die Fig. 14 bis 16 stellen eine bevorzugte Ausführungsform der Tragglieder 21 und der Befestigungsvorrichtung für die Tragglieder 21 an den Kabeln 12 dar.
Wie in Fig. 14 gezeigt ist, ist jede Befestigungsvorrichtung als metallische Blechplatte von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet, die ein Basisteil 300 und relativ zum Basisteil 300 nach außen geneigte Seitenwände 301 mit an ihren oberen Enden nach außen weisenden Schenkelteilen 315 aufweist. Eine Verbindungsplatte 302 ist im Mittelabschnitt des Basisteils 300 beispielsweise durch Schweißen zwischen den Wänden 30I befestigt. Das Basisteil 300 ist in seinem mittleren Abschnitt mit einem Schlitz 303 versehen, durch welchen die zugehörigen Kabel 12 hindurchlaufen.
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U-Bolzen 304 od. dgl. werden zum festklemmen der Kabel an der Platte 302 verwendet. Zwei Sragglieder 305 können an der Befestigungsvorrichtung angeschlossen werden, und ein solches !Tragglied ist in den Pig. 15 und 16 dargestellt. Das !Tragglied 305 ist in einer der Befestigungsvorrichtung ähnlichen Form aufgebaut und hat dasselbe Querschnittsprofil mit einem Basisteil 306 und geneigten Seitenwänden 307ι von denen jede mit einem nach außen weisenden Schenkelteil 308 versehen ist. Die Befestigungsvorrichtung kann auf diese Weise in die Enden von zwei üJraggliedern 305 eingeschoben werden. An den Enden des Basisteils 306 sind Ausnehmungen 309 gebildet, um zwei benachbarte Kabel aufzunehmen. Die Befestigungsvorrichtungen und die Tragglieder haben Bohrungen 310 in ihren Basisteilen 300, 306, welche zur Befestigung der Tragglieder an den Befestigungsvorrichtungen verwendete Schraubenbolzen aufnehmen.
In einer Ausführung beträgt die Breite und Höhe jedes Iraggliedes und jeder Befestigungsvorrichtung etwa 12,7 cm (5 inch), und ihre Länge, d. h. die Länge jedes SJragglieds und der Befestigungsvorrichtung beträgt etwa 305 cm (120 inch). Die Seigung der Seitenwände der Iragglieder und der Befestigungsvorrichtungen beträgt 2,54 cm (1 inch) von der Senkrechten auf die Höhe von 12,7 cm (5 inch). Die Schenkelteile 308 jedes fragglieda 305 sind etwa 6,35 o* (2,5 inoh) breit.
Patentanspruch«:
108827/0993

Claims (1)

  1. Patentansprüche;
    1. jferfahren zum Schützen und/oder Festigen von geneigten Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Kabeln an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche derart verankert wird, daß jedes Kabel über die Fläche nach unten verläuft, und daß die Kabel gespannt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel an einem unteren Abschnitt der Fläche verankert werden, um sie zu spannen.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Fläche dadurch eine neue Fläche gebildet wird, daß Material in zwischen den Kabeln angeordnete Sragglieder eingebracht wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das eingebrachte Katerial mit einem Pflanzenbewuchs versehen wird.
    5. Schutz- und/oder Befestigungseinrichtung für eine geneigte Fläche zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Kabeln (12) und eine Verankerungsvorrichtung (13) zum Verankern der Kabel an der oder in der Nähe der oberen Kante (10) der fläche derart, daß $edes Kabel über die Fläche nach unten verläuft und nach seiner Anbringung gespannt werden kenn, vorgesehen sind,
    6. Eiariohtüng nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannetnrichtusg sun Spannen der Kabel (12) vorgesehen ist·
    103827/0993
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung wenigstens eine Verankerungsvorrichtung (19) zum Verankern der Kabel in einem unteren Abschnitt der Fläche aufweist.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von {Draggliedern (21, 305) vorgesehen ist, von denen jedes an einem Paar von benachbarten Eabeln (12) anbringbar ist und zur Aufnahme von Material (22) zur Herstellung einer neuen Fläche dient, die im wesentlichen der Heigung der ursprünglichen Fläche folgt.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von an den Kabeln (12) anbringbaren Eückhalteplatten (132) vorgesehen ist, welche ein Abrutschen von auf der Fläche liegendem Material verhindern.
    10. Einrichtung nach Anspruch θ oder 9* dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder (21, 305) oder Eückhalteplatten (132) an den Kabeln (12) mittels Befestigungsvorrichtungen (300 bis 304, 310, 315) angebracht sind, wobei die Befestigungsvorrichtungen eine senkrechte Eelativbewegung zwischen den Traggliedern oder Eückhalteplatten zulassen.
    11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (12) aus Drahtseilen bestehen.
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kabel (12) eine äußere, es gegen Korrosion echützenr"3 Beschichtung aufweist.
    109827/0993
    13. Einrichtung nach, einem der Ansprüche 5 his 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (12) aus synthetischem Kunststoffmaterial hergestellt sind.
    14. Einrichtung nach Anspruch 6 oder den Ansprüchen 7 his 13 und nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung die Form von einer oder mehreren Betonmassen hat.
    15. Einrichtung nach einen der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) als Betonmasse (15) oder einer Reihe von Pfählen ausgebildet ist.
    16. Einrichtung nach Anspruch 7 oder den Ansprüchen 8 bis und nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verankerungsvorrichtung (19) als Betonmasse (91) oder einer Eeihe von Pfählen (20) ausgebildet ist.
    17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Kante (10) der Fläche ein Lastaufnahmebauteil (18, 43) angeordnet ist, über welches die Kabel (12) hinweglaufen.
    18. Einrichtung nach Anspruch 15 oder den Ansprüchen 16 bis 17 und nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) eine in einem ausgehobenen Graben (14) angeordnete Betonmasse (15) ist.
    19. Einrichtung nach einen der Ansprüche 5 his 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) mindestens einen vorkragenden Träger (120) aufweist.
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    _ Jp _
    20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verankerungsvorrichtung (13) als Boden- (125) oder Steinanker ausgebildet ist.
    21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Reihe (L) von Kabeln (12) vorgesehen ist, die ebenfalls an der oder in der Nähe der oberen Kante der Fläche verankert sind, und daß die Kabel (12) der weiteren Eeihe (L) in bezug auf den Verlauf der Kabel (12) der ersten Eeihe (M) einen von deren Fläche abweichenden Verlauf haben.
    22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Eeihe (L) von Kabeln (12) mit Traggliedern (21) oder Eückhalteplatten versehen ist.
    25. Einrichtung nach Anspruch 7 oder einem der Ansprüche 8 bis 22 und nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verankerungsvorrichtung ein zusammengesetztes, aus vorgefertigten, ineinandergreifenden und mit Beton gefüllten Betoneinheiten (127) bestehendes Betonbauteil (126) aufweist.
    24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenverankerungen (I50) vorgesehen sind, welche die Kabel (12) an der Fläche befestigen.
    25. Einrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwiechenverankerungen (150) als Schraubpfosben oder Boden- oder ßteinanker ausgebildet sind.
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