DE2062327A1 - Aus einem einstellbaren Kondensator und einer gedruckten Schaltung bestehenden Aufbau - Google Patents
Aus einem einstellbaren Kondensator und einer gedruckten Schaltung bestehenden AufbauInfo
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Description
Aus einem einstellbaren Kondensator und einer gedruckten Schaltung bestehenden Aufbau
Die Erfindung betrifft einen aus einem einstellbaren Kondensator
und einer gedruckten Schaltung bestehenden Aufbau, in welchem der Kondensator einen keramischen, plattenförmigen Stator,
welcher eine der Armaturen trägt und mit einem dielektrischen, oberhalb dieser Armatur angeordneten Ueberzug versehen ist, einen
aus einer Metallplatte bestehenden die zweite auf einer Metallachse rotierend montierte Armatur bildenden Rotor, deren dem dielektrischen Ueberzug anliegenden Fläche ausgehalten ist, und elastische
Mittel zum Pressen des Rotors ge.3en den .Stator aufweist.
Zweck der Erfindung ist die Höhe des Aufbaues soweit wie
möglich zu reduzieren.
Zu diesem Zweck ißt. orfindungsgemäss der Aufbau dadurch
gekennzeichnet, dass die Armatur des Stators sich auf beide parallele
Seiten der Keramikplatte erstreckt und mit einem leitenden Teil der gedruckten Schaltung, auf welcher der Kondensator befestigt
ist, in Kontakt jeoracht ist, und dass die Metallachse des
Rotor.? mit eimr auf der fielt'5 des Stators aus serhalb des Kondensators
angeordneten Auflagefläche verbunden ist, wobei ein Verbindungsorgan
zürn Ausuoon oinerj Druckes gegen diese Auflagef Lache
einerseits und z^Z'^ einor. leitenden Teil der gedruckten Schaltuno
andererseits angeordnet ict.
Dor orrindungsgeir.fisoe Aufbau ist im allgemeinen für Anwendungen
in den elektronischen Schaltungen, insbesondere für Schaltungen von sehr .kleinen Abmessungen bestimmt. Ferner, da
eine gedruckte Schal tuns als Kontaktstück verwendet v/ird, ermöglicht
der erfindungogemäGse Aufbau die Anzahl der elektrischen
Verbindungen zu vermindern.
Ausführungsbeispiele des Erfindungcge-jenstandes werden
nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht eines ernten Auaführungsbeispieles,
Fig. 2 eine Schnittanslcht eines zweiten AusfUhrungBbeispleles,
Fig. 3 und 4 zeigen beziehun/jGweise eine Unter- und
Schnitt-Ansicht eines Rotors, und
109828/128«
.71;;. 5 -iricl -.1 Unlernn^ici.:-;. von swei '/Xr'lanten ^ec -V>t'>r: .
Der Kondensator des in Fig. 1 d^r^osto ILt^r ι :f--auo;,
violet oinen aus Keramik bestehenden, scheiben rör.'iiigen r'tator !, v.iu",
welcher mit einer ,!urea eine MetallicIorunj eine:; Vl^I^Viori teile ε
der Keramikscnelbe 1 gebildeten Armatur 2 versoner; ict. Die Arr/.atur
2 erstreckt sich auf die beiden Ober- und üt;tjr ''Ia :r-)r: der
Scheibe 1, wobei beide Flächen durch eine Metall ir-;icvuri3 den :'-iaeibenumfanges
miteinander verbunden Glnd. Die ^anze Ouerfläche dor1
Scheibe 1 ist mit einer dielektrischen Schicht 5 IVoar^o^en. Diese
Schicht ~} ist dünn, v/eict eine hohe dielektrische licr.stante auf
• und ist vollkommen eben, um eine erhöhte Kapazität ::u erhalten.
Der Rotor oesteht aus einer Metallplatte 21, v/elche el Lo
Armatur bildet. Diese Armatur v/eist eine volllccnnien ebene Fläche
auf, zeigt aber eine Aussparung 22. Diese Fläche ist ;j;ejjen die
Fläche der dielektrischen Schicht 3 des Stators abci-stiit^t. Die
Platte 22 weist in diesem Ausfl'hruncsbeispiel eine polygonale Form,
damit der Rotor mittels eines angepassten Uerkzeu^es gedreht werden
kann.
Eine Metallachse 2^ ist in einen metallischen Halteririj
2h, dessen Schulter ge.-^en die keramische Scheibonunterseite 1 abgestützt
ist, eingeschlagen. Das obere Achsenende des Rotors v.reist
einen Kopf 25 auf, welcher sich oberhalb der Platte 21 erstreckt,
■k Eine Blattfeder 26 stützt sich einerseits unter den Kopf 25 und
andererseits auf die Aussenseite der Platte 21, Da die Metallachse
23 in den Haltering 24 eingeschlagen ist, drückt die Blattfeder
26 die Platte 21 gegen die dielektrische Schicht 3 des Stators. Andererseits ist die Schulter des Halteringos 24 gegen die Unterseite
der Kerarnikscheibe 1 gedrückt. Diese Unterseite weist eine zweite metallisierte Schicht 27 auf, welche von der Schicht 2 isoliert
und in Kontakt mit der Schulter des Halteringes 24 ist. Der
sich auf die Unterseite der Keramikscheibe I befindliche Teil der metallisierten Schicht 2 und die metallisLerte Schicht 27, welche
die Klemmen des Kondensators bilden, sind auf der gedruckten Schaltung 20 gelötet.
Der über die untere Fläche des Stators hervorragende Teil
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BAD
_3 „ 2052327
des Halter-inges 24 ist in einer Oeffnung 28 der Platte der gedruckten
Schaltung 20 gelagert und befindet sich in der Höhe dieser Platte. - -
Der Kondensator des in Fig. 2 dargestellten Aufbaues ist auf einer auf beiden Seiten gedruckten Schaltungsplatte montiert.
VJie im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 dargestellt, weist
der Ivondensator eine Keramikscheibe 1 auf, welche mit-einer aus einer metallisierten Schicht bestehenden Armatur bedeckt ist, wobei
diese Armatur sich auf beide Seiten der Scheibe 1 teilweise erstreckt. Diese Seiten sind mit einer auf der inneren Oeffnung der
Keramikscheibe 1 vorgesehenen, metallisierten Schicht verbunden. Der Stator ist auf der Platte 20 einer gedruckten Schaltungsplatte
befestigt und seine Oberfläche mit einer dielektrischen Schicht 3 übersogen.
Der Rotor ist durch eine mit einer Aussparung versehene, metallische Platte 3I gebildet, wobei die Aussparung auf der sich
mit der dielektrischen Schicht 3 befindlichen Seite vorgesehen ist.
Die Achse des Rotors 33 zeigt einen Kegelsenkkopf 35>
' welcher in der Dicke der Rotorplatte 3I versenkt ist. Die Achse 33
ist in eine metallische Haltehülse 3^ eingeschlagen, welche ohne
Spiel in der Platte 20 der gedruckten Schaltung montiert ist. Eine
Blattfeder·36 drückt einerseits gegen die unter der Platte 20 sich
befindliche Schulter der Hülse 34 und andererseits gegen die untere.
Seite dieser Platte 20, womit eine Verbindung mit dem metallisierten
Unterteil 40 der gedruckten Schaltung gebildet wird. Die
zwischen der Schulterhülse 34 und der gedruckten Schaltung 20 unter
Spannung stehende Blattfeder 36 überträgt dem Rotor 3I seinen
Druck durch den Kopf 35 der Rotorachse 33. In diesem AusfUhrungsbeispiel
ist die Verbindung des Kondensators auf beiden Seiten der
gedruckten Schaltung 20 durchgeführt. Der der gedruckten Schaltung 20 anliegende Teil der Armatur 2 des Stators ist vorzugsweise der
gedruckten Schaltung angelötet zum Vermeiden einer zufälligen Drehung beim Anpassen des Kondensators durch die Rotation des Rotors
31.
In den beiden oben erwähnten Aufbauen ist die auf dem
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Rotor liegende Armatur des Kondensators ausdrücklich durch eine Metallplatte gebildet. Die Metallachse des Rotors kann also die
Verbindung zwischen Armatur und Schaltung ausführen.
Die Form der Aussparung des Rotors, sowie die Form des metallischen Ueberzuges auf dem Stator ermöglichen eine Veränderung
der Kapazität gemäss einem gewünschten Gesetz., wobei eine
gute Lage des Rotors auf dem Stator erhalten ist. Zahlreiche Aussparungsformen können also betrachtet werden.
In Fig. 3 und 4 ist ein scheibenförmiger Rotor 42 dargestellt
j- in welchem die Aussparung 4l sich auf die Hälfte der
Scheibenflache erstreckt. Die Lage des Rotors ist durch einen
Metallbolzen 43 gegeben, welcher im ausgebohrten Teil befestigt
ist und über eine Höhe gleich der Tiefe der Aussparung hervorragt.
Ein Isolierring 44 trennt den Bolzen 4j5 von der Scheibe 42.
Dieser Bolzen 43 könnte z.B. durch eine Kunststoffschicht,
Vielehe die Aussparung füllt, ersetzt werden.
In der in Fig. 5 dargestellten Variante des Rotors erstreckt sich die Aussparung 51 auf einem Halbkreisabschnitt,
dessen Radius kleiner als der Aussenradius der Scheibe 52 ist, so
dass ein Unterstützungskranzteil 53 um die als Halbkreisabschnitt
geformte Aussparung 51 angebracht wird. In dieser Variante ist
der Wert der Kapazität eine lineare Funktion des durch den Rotor bezüglich des metallischen Ueberzuges auf der benachbarten Seite
des Rotors gebildeten Winkels.
In der in Fig. 6 dargestellten Variante ist eine Rotorscheibe 62 eines vertieft eingebauten Teiles 6l gezeigt, welche
sich bis zum Umfang der Scheibe 62 erstreckt. Dieser Teil 6l ist durch einen bezüglich der Scheibenachse 62 versetzten Kreisbogen
63 begrenzt. Diese Form des versetzt eingebauten Teiles sichert
einerseits eine gute Lage der Scheibe 62 und gibt andererseits eine ziemlich erhebliche Kapazität Cmin und eine lineare Veränderung
der Kapazität gegenüber der Winkellage des Rotors. Das 'Veränderungsgesetz
der Kurve in Funktion einer Winkellage des Rotors kann derart gewählt werden, dass eine Grosse, welche von der Kapazität
abhängig aber nicht proportional ist, linear verläuft. Als Beispiel
109828/1289
BAD ORfG(NAL
kann die Oszillationfrequenz eines in Serie mit dem Kondensator
geschalteten Quartzes erwähnt werden.
Wenn der Rotor, wie in Pig. 3 bis β dargestellt 3 die
Form einer Scheibe besitzt* können nicht dargestellte Mittel in
der Dicke der Scheibe angebracht werden, um das Drehen dieser
Scheibe mittels eines angepassten Werkzeuges zu ermöglichen.
■■..-. . . . bad
109828/1283
Claims (3)
- PATEFTAtISPRUEGHEAus einem einstellbaren Kondensator mit einer gedruckten Schaltung bestehenden Aufbau, in welchem der Kondensator einen keramischen, plattenförmigen Stator, v/elcher eine der Armaturen trägt und mit einem dielektrischen, oberhalb dieser Armatur angeordneten Ueberzug versehen ist, einen aus einer Metallplatte bestehenden, die zweite auf einer Metallachse rotierend montierte Armatur bildenden Rotor, deren dem dielektrischen Ueberzug anliegende Fläche ausgehalten ist, und elastische Mittel zum Pressen des Rotors gegen den Stator aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur des Stators sich auf beide parallele Seiten der Kora-(fc mikplatte erstreckt und mit einem leitenden Teil der gedrückten Schaltung, auf welcher der Kondensator befestigt ist, in Kontakt gebracht ist, und dass die Metallachse des Rotors rr;it einer auf der Seite des Stators ausserhalO des Kondensators ar;go< reine bei: Auflagefläche verbunden ist, wobei ein Verbindung::'organ ;:.uiii Ausüben eines Druckes gegen diese Auflagefläche einerseits und gegen ei.1v.2n leitenden Teil der gedruckten Schaltung andererseits angeordnet ist.
- 2. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche durch einen metallischen Ring gebildet ist, Vielehe an einem Ende der Rotorachse eingeschlagen und gegen eine leitende Schicht der Aussonseite des Stators clurcn 'lie das Ver-W bindungsorgan bildenden elastischen Mittel gedrückt ist, wobei diese leitende Schicht von der Armatur des Statox'o isoliert int.j5. Aufbau nach Anspruch I, welcher eine auf beiden Seiten gedruckte Schaltung auf v/eist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorachse an einem ihrer Enden einen in der den Rotor bildenden Metallplatte versenkten Kopf aufweist, wobei das Verbindungsorgan durch eine Feder gebildet ist, welche zwischen der Auflagefläche eines an das andere Ende der Achse eingeschlagenen Metallringes und einem auf die dem Kondensator entgegengesetzte Seite der gedruckten Schaltung getragenen, leitenden Teil unter Spannung steht.109828/1289BAD ORiGiNALk . Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet s dass ein isolierter Metallbolzen-in einer in einem ausgesparten Teil des Rotors angeordneten Oeffnung' befestigt ist und in dieser ■ Aussparung mit einer Höhe gleich der Tiefe dieser Aussparung hervorragt. .5· Aufbau nach Anspruch 1,.- dadurch ^kennzeichnet, dass die Aussparung des Rotors mit einem elektrisch isolierten Stoff 3-3fUlIt' ißt.6. Aufbaii' nach Anspruch 1, dadurch 3ekennzeichnet, dass dem Rotor Drehmittel angeordnet sind> welche die Drehbewegung des Rotors um seiner Achse ermöglichen.
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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| DE2940554A1 (de) * | 1978-10-20 | 1980-04-30 | Alps Electric Co Ltd | Abgleichkondensator |
Families Citing this family (4)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2940554A1 (de) * | 1978-10-20 | 1980-04-30 | Alps Electric Co Ltd | Abgleichkondensator |
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