DE2062368B2 - Hydrostatisches Getriebe mit Leistungsbegrenzungssteuer - Google Patents
Hydrostatisches Getriebe mit LeistungsbegrenzungssteuerInfo
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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Description
a) das Fördermengen-Sollwertsignal (4) von einet Begrenzerstufe (23) überwacht wird, welche das
Fördermengen-Sollwertsignal (4) auf einen maximal zulässigen Wert begrenzt, der vom
jeweiligen Getriebearbeitsdruck (15, 16) abhängt,
b) zur Einstellung der Begrenzerstufe (23) der Reziprokwert des jeweiligen Arbeitsdrucks!-
gnals (=\lp) verwertet wird, wobei zur
Umwandlung des jeweiligen Arbeitsdrucksignals dieses über ein Rechenglied (21) geleitet
wird, und
c) zur willkürlichen Änderung der Leistungsgrenze dem Rechenglied (21) ein einstellbarer
Verstärker (18) vorgeschaltet ist
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Die Erfindung betrifft ein hydrostatisches Getriebe mit einem elektrischen Regelkreis zur Leistungsbegrenzungssteuerung
nach dem Oberbegriff des Anspruches.
In bekannter Weise ergibt sich die Leistung von hydraulischen Antrieben aus dem Produkt von Förderstrom
und Arbeitsdruck. Zur Erzielung einer wirkungsvollen Leistungsbegrenzung von hydraulischen Antrieben
ist es auf Grund der unmittelbaren Abhängigkeit von Arbeitsdruck und Förderstrom erforderlich, daß mit
steigendem Arbeitsdruck der Förderstrom so weit verringert wird, daß das Produkt aus Arbeitsdruck und
Förderstrom den zulässigen Wert nicht übersteigt
Bei Verwendung von Verstellpumpen in hydraulischen Antrieben ist der Grad der Pumpenverstellung
ein Maß für den Förderstrom der Pumpe. Für diese Pumpengattungen besteht die Leistungsbegrenzung in
bekannter Weise aus einem mit der Verstelleinrichtung der Verstellpumpe gekoppelten Stellzylinder, dessen
Kolben in der einen Verschieberichtung vom Arbeitsdruck und in der anderen Verschieberichtung von einer
Federkraft beaufschlagt ist. Der Arbeitsdruck verschiebt den Kolben im Sinne einer Förderstromverminderung
und die Federkr?ft im Sinne einer Förderstromvermehrung. Da der Verstellweg des Kolbens ein Maß
für den Förderstrom der Verstellpumpe ist, muß für eine konstante Leistung die Federkraft über den Feder- bzw.
Kolbenweg einer Hyperbel folgen. Eine Änderung der Leistungseinstellung läßt sich mit dieser bekannten
Leistungsbegrenzung nur in engen Grenzen vornehmen. Größere Leistungsänderungen erfordern jeweils
den Einbau einer anderen Feder. Für programmierte Arbeitsabläufe mit größeren Leistungsänderungen sind
deshalb diese bekannten Leistungsbegrenzungen nicht einzusetzen.
Durch die OE-OS 15 28434 ist eine hydraulische Reversiersteuerung mit Leistungsreglern bekanntgeworden,
bei der eine Leistungsänderung mit Hufe
elektrischer Mittel durchführbar ist Hierbei wird die Leistung als elektrischer Wert vorgegeben und mit dem
aus dem Druck und der Fördermenge der hydraulischen Pumpe sich ergebenden entsprechenden elektrischen
Wert verglichen. Der Vergleich erfolgt hierbei in Form von elektrischen Magnetkräften, die auf einen Steuerschieber
wirken, der den die Fördermenge der Pumpe beeinflussenden Stellkolben steuert Zur Veränderung
der Fördermenge der Pumpe unabhängig von der eingestellten Leistung ist ein weiteres elektrisches
Regelgerät vorgesehen, das über einen weiteren Steuerschieber auf die Stellung des die Fördermenge
der Pumpe beeinflussenden Stellkolben wirkt Damit durch eine solche Fördermengenveränderung die
eingestellte Leistung nicht überschritten wird, ist es erforderlich, die beiden Steuerschieber miteinander
hydraulisch zu koppeln, derart, daß eine Änderung der
Fördermenge durch das Fördermengen-Regelgerät nur möglich ist, solange die vorgegebene Leistung noch
nicht erreicht ist Sobald die Ist-Leistung der Soll-Leistung
entspricht, ist im bekannten Falle eine Fördermengenveränderung auch in Richtung kleinerer Fördermenge
nicht möglich. In vielen Einsatzfällen ist es jedoch erforderlich, eine Fördermengenveränderung
und damit eine Beeinflussung des Übersetzungsverhältnisses bei hydraulischen Getrieben unabhängig von der
erreichten Soll-Leistung in Richtung kleinerer Fördermenge durchführen zu können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer universell einsetzbaren Leistungsbegrenzung für
hydraulische Anlagen, die einen besonders einfachen Aufbau aufweist und die auch bei Erreichen der
vorgegebenen Soll-Leistung eine Förderrnengenveränderung der Pumpe und damit eine Änderung des
Übersetzungsverhältnisses von hydraulischen Getrieben in Richtung kleinerer Fördermenge gewährleistet
Nach der Erfindung wird dies mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches erreicht.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leistungsbegrenzung anhand eines
Blockschaltbildes, das in der Zeichnung dargestellt ist, beschrieben.
Die Leistungsbegrenzung besteht nach der einzigen Figur aus einem Positionsregelkreis 5,7,9,25,27,28 für
die Schwenkpumpe U und einer Rechenkette 2, 3, 16, 18, 19, 21, 23 zur Bildung des Begrenzungswertes für
den Förderstrom-Sollwert bzw. die Position der Schwenkpumpe. Der Einfachheit halber ist die Pumpenverstellung
als Maß für den Förderstrom herangezogen. Bei höheren Anforderungen an die Genauigkeit und
Stabilität der Regelung wird statt dessen das Tachosignal 14 in einem zusätzlichen unterlagerten Regelkreis
verwendet
Über den Verstärker 2 wird der Sollwert 1 für den Förderstrom Q bzw. den Aussteuerungsgrad der Pumpe
11 in den Regelkreis eingegeben. Der Verstärker 2 hat die Aufgabe, das Sollwertsignal 1, das beispielsweise von
einem übergeordneten Regelkreis gebildet ist, in ein für die weitere Verarbeitung normiertes Signal 4 umzusetzen,
z.B. Qmax =100% = 10Volt. Dieses normierte
Sollwertsignal 4 gelangt zum Regelverstärker 5 und bewirkt dort eine Aussteuerung 6, wodurch das
Servoventil 7 öffnet und über den Steuerölkreis 8 den
Zylinder 9 in Bewegung setzt Die dadurch verursachte Pumpenverstelhing wird durch das Meßglied 25 erfaßt
und Ober den ebenfalls der Normierung dienenden Verstärker 27 dem R egler 5 als Istwert 29 zugeführt Mit
zunehmender Verstellung der Pumpe 11 wird dieses Signal 29 größer und ist schließlich gleich dem
vorgegebenen Sollwertsignal 4. Damit wird aber die Aussteuerung 6 des Regelverstärkers 5 zu Null das
Servoventil 7 schließt, und der Zylinder 9 bleibt stehen.
Die vom Elektromotor 10 angetriebene Pumpe U fördert nun den vorgegebenen Förderstrom 12 und
treibt den Hydromotor 13. Ober das Meßglied 16 wird der Arbeitsdruck 15 erfaßt und über den Verstärker 18
dem Rechenglied 21 zugeführt Dieses Rechenglied 21 formt das Drucksignal in die Funktion
um (22) und leitet es zur Begrenzerstufe 23. Diese bewirkt (24), daß das Sollwertsignal 4 für den
Förderstrom Q hinter dem Verstärker 2 nicht größer werden kann als
(Q' = Grenzwertsignal für FörderstromsoIIwert, ρ =
Arbeitsdruck).
An den Verstärkern 2, 18 und 27 ist sowohl die Verstärkung als auch die Stellgrenze (Signalhub)
einstellbar (3,19 und 28).
der Leistungshyperbel festgelegt, in dem aus der
beliebige Arbeitsbereich auszuwählen ist, und zwar mit
dem Verstärker 18 der Druckbereich und mit dem
der so ausgewählten Hyperbel stellen dann jeweils 100% der Größe dar, also Qn^ und p™*
ίο 2,18 und 27 wird die Zuordnung von Cw und pmx zu
einem konkreten Arbeitsdruck 15 und zu einem konkreten Förderstron: 12 bewirkt
Wird z. B. am Verstärker 27 die Verstärkung erhöht,
so ist bereits bei kleinerer Pumpenverstellung das max.
is Signal 29 vorhanden, &L, die Pumpe 11 kann nicht
mehr voll ausschwenken, der Förderstrom 12 ist begrenzt
Ebenso wird, wenn die Verstärkung des Verstärkers 18 erhöht wird, bereits bei kleinerem Arbeitsdruck 15
das max. Signal JO erreicht, d. h, die Begrenzung des
das Begrenzerglied 23 beginnt bereits bei niedrigerem Druck.
Beträge von Qmiuc und pm« frei vorzuwählen. Es ist
ersichtlich, daß durch Variierung der Verstärkung 27 zu bestimmen ist, welcher tatsächliche Förderstrom 12
dem Wert Qmax entsprechen soll. Fener ist erkennbar,
daß durch eine Veränderung der Verstärkung 18 vorzugeben ist welcher tatsächliche Arbeitsdruck 15
dem Wert pmmi entsprechen soll.
Claims (1)
- Patentanspruch:Stufenlos einstellbares hydrostatisches Getriebe mit einem elektrischen Regelkreis zur Leistungsbegrenzungssteuerung für die Pumpenfördermenge und den Pumpendruck sowie einer Stelleinrichtung zur Veränderung der Pumpenfördermenge, wobei die jeweils gewünschte Pumpenfördermenge durch ein Fördermengen-Sollwertsignal der Stelleinrichtung eingebbar ist und das Fördermengen-Sollwertsignal über einen einstellbaren Verstärker einem Regelverstärker zuführbar ist, an dem das Fördermengsn-SoUwertsignal mit dem jeweiligen Fördermengen-Istwertsigna! zu vergleichen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19702062368 DE2062368C3 (de) | 1970-12-18 | 1970-12-18 | Hydrostatisches Getriebe mit Leistungsbegrenzungssteuer |
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