DE2062198A1 - Rollenbock mit einer Zwangsführung für das Zugseil einer insbesondere in Förderstrecken des Bergbaus verlegten Seilbahn - Google Patents
Rollenbock mit einer Zwangsführung für das Zugseil einer insbesondere in Förderstrecken des Bergbaus verlegten SeilbahnInfo
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Description
Maschinenfabrik Scharf GmbH» Hamm (Wes-tf..).
Rollenbock mit einer Zwangsführung für das Zugseil einer insbesondere in Förderstrecken des Bergbaus verlegten
Seilbahn
Die Erfindung betrifft einen Rollenbock mit einer mindestens
teilweise aus stern- bzw. kreuzartig versetzten Führungsrollen gebildeten gesteuerten Zwangsführung für das Zugseil einer
insbesondere in Förderstrecken des Bergbaus verlegten Seilbahn, mit welcher Förderwagen bzw. -gestelle einzeln oder in Gruppen
an vorzugsweise söhlig verlegten Schienen zwangsgeführt entlanggezogen werden, wobei die der Fahrschiene zunächst liegende Rolle
als eine von einem mit dem Seil verbundenen Zugarm eines Wagens
im Öffnungssinn gegen ein Rückstellelement ausschwenkbare Schließrolle
ausgebildet und an einer im Rollenbockgestell um eine längsgerichtete Achse schwenkbar befestigten hebelartigen Schwinge
gelagert ist.
Es sind Rollenbücke mit mehreren kreuz- bzw. sternartig
zueinander angeordneten Führungsrollen bekannt, von welchen eine Rolle die Schließrolle bildet und an Schwinghebeln derart
gelagert ist, daß für die Zeit des Durchgangs des am Förderwagen
bzw. Fördergestell befestigten und mit dem Zugseil verbundenen Zugarmes die Zwangsführung im Rollenbock geöffnet wird.
Die Schwinghebel sind in der Schließstellung durch vom Zugarm zwangsgesteuerte Sperriegel gesichert, um zu verhindern, daß
die unvermeidbaren zeitweise und in bestimmten Streckenabschnitten
besonders stark auftretenden quergerichteten Zugkraftkomponenten des Zugseils die Schließrolle in die Öffnungsstellung
schwenken. Das Heraustreten des Seils aus der Führung muß ver-
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hindert werden, weil ein freiliegendes, schlagendes Seil zu Beschädigungen
an Vorrichtungen und Ausbau führen kann und für die Bergleute eine erhebliche Gefahr darstellt. Die Sicherheit bekannter
Rollenböcke hängt damit von der zuverlässigen Zwangssteuerung der Verriegelung und der zugeordneten Federelemente
durch die Zugarme ab.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine einfache, unempfindliche, betriebssichere Bauart eines
Rollenbockes zu schaffen, bei dem die Zwangsführung des Zugseiles unabhängig ist von der exakten Betätigung von Sperrklinken,
Sperriegeln und sonstigen Zusatzeinrichtungen. Angestrebt ist eine Bauart, die die Schließkraft der Schließrolle im Rollenbock
in Abhängigkeit von der Zugseilspannung stellt und jeweils nach Bedarf und Erfordernissen verstärkt, ohne das zeitbedingte öffnen
der Zwangsführung für die Dauer des Zugarmdurchganges zu erschweren.
Der Rollenbock nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer von dem an die Schließrolle anlaufenden
zwangsgeführten Seil ausschließlich bzw. zusätzlich im
Schließsinn belastbaren, insbesondere sperrenfreien Schwinge versehen ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform kennzeichnet sich
dadurch, daß die Schwenkachse einer die Schließrolle tragenden winkel- bzw. U-förmig gekrümmten Schwinge unter Bildung des
von der quergerichteten Zugkraftkomponente des zwangsgeführten
Zugseils stets im Schließsinn belasteten Hebelarmes in dem der Fahrschiene abgewendeten äußeren Teil des Rollenbockgestells auf
der dem Mittelteil der Schwinge gegenüberliegenden Seite der senkrecht zur Rollenachse gerichteten Symmetrieebene der Schließrolle
in größerem Abstand von dieser Symmetrieebene gelagert ist.
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Der Rollenbock nach der Erfindung weist keine die Bewegung der Schwinge sperrenden Riegel oder Stützhebel auf,
die eine geeignete Steuerung erfordern. Trotzdem ist die Betriebssicherheit gewährleistet, und zwar durch Ausnutzung der
quergerichteten Zugkraftkomponente, derart, daß sich die Schließkraft jeweils auf die Größe der vom Seil ausgehenden Querkraft
einstellt. Eine wachsende Querbelastung seitens des Zugseils
führt damit zu einer Vergrößerung der Schließkraft. Bei Versuchen hat sich die Arbeitsweise des Rollenbockes nach der Erfindung
als vorteilhaft erwiesen. Bei der Annäherung des Zugarmes
an den Rollenbock hebt der Zugarm das Zugseil von der konkav
bzw. keilförmig gemUldeten Umfangs- bzw. Lauffläche der Schließrolle
ab, wodurch die durch das Zugseil bewirkte Selbstsperrung aufgehoben ist. Der Zugarm drückt jetzt die Schließrolle mittelbar
mit Hilfe der Schwinge in die Öffnungsstellung. Das Zugarmende und der entsprechende Seilabschnitt passieren hierbei das
Rollenkreuz ohne Anschlagen, d.h. Berühren, der Rollen. Die Öffnungsbewegung der Schwinge kann durch kein Blockieren oder
unsachgemäßes Arbeiten von Sperriegeln behindert werden. Nach dem Durchgang des Zugarmes durch den Rollenbock erfaßt das Seil
bei entsprechend tiefer Lage die Schließrolle und zieht diese in die Schließstellung. Zur Einleitung der Schließbewegung genügt
ein an sich schwaches Rückstellelement für die Schwinge, zumal die für die Sicherheit der Anlage erforderliche Schließkraft
an der Schließrolle durch das Zugseil selbst im Zusammenwirken mit der besonders ausgebildeten Schwinge und deren Lagerung
erzielt wird.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, daß die Schwenkachse der Schwinge auf der dem Scliwingenmittelteil
(Schwingenrücken) gegenüberliegenden Seite der Symmetrieebene der Schließrolle etwa in der Ebene der entsprechenden Schließrollenstirnseite angeordnet ist. Die bei dieser
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Ausbildung erzielte Hebellänge zur Erzeugung der Schließkraft hat sich bei Versuchen bereits bewährt; es ist dabei möglich,
die Schwinge unkompliziert und stabil zu halten und Vergrößerungen der maximalen Abmessungen der Rollenböcke zu vermeiden.
Bei Verwendung einer Hilfsschließfeder für die Schwinge
wird gemäß der Erfindung diese Feder so angeordnet, daß sie vom Zugseil unbelastet bleibt und mit der bei der Zwangsöffnung
erzeugten Rückstellkraft mindestens das Gewicht der Schwinge b und der darauf gelagerten Schließrolle trägt. Von der Zugkraftkomponente
des Zugseils wird die im Sinne einer Selbstsperrung der Schließrolle wirkende Schließkraft erzeugt. Hilfsschließfeder
und Zugkraftkomponente des Zugseils ergänzen sich somit in vorteilhafter Weise unter Erhöhung der Betriebssicherheit
bei der Arbeitsweise des Rollenbockes.
Eine vorteilhafte bauliche Ausgestaltung des Rollenbockes besteht darin, daß auf einem insbesondere dem inneren
Schwingenende eine die Schließrolle erheblich überdeckende, mindestens
an den Enden abgebogene, parallel zur Fahrschiene gerichtete Anlaufleiste befestigt und dieser, in an sich bekannter
Weise, eine an dem vorbeifahrenden Wagen an einem Zugmittelan*-
W schlußarm angebrachte, entsprechend lange Abdrückleiste bzw. ein Abdrückbügel zugeordnet ist. Die Anlaufleiste hat eine größere
Länge und Breite und ist unter Überdeckung eines verhältnismäßig großen Abschnittes der Schließrollenstirnseite sicher auf der
Schwinge befestigt, wodurch diese selbst stabilisiert wird. Die Schwinge wird durch die lange Abdrückleiste für die Dauer des
Durchganges des Zugarmes durch die Zwangsführung in Offenstellung gehalten. Blockierungen sind nicht möglich. Anlaufleiste und/oder
Abdrückleiste können anstelle von Gleitflächen auch kleine Rollen
Bei seitlicher Anordnung des Rollenbockes zu sohlengebundenen Fahrschieneii wird eine vorteilhafte Bauart dadurch
erzielt, daß in dem Rollenbockgestell in an sich bekannter Weise drei Laufrollen jeweils etwa rechtwinkelig aneinander anschließend
vorgesehen sind, und zwar parallelachsig in gleicher Höhe zu einer horizontal umlaufenden Schließrolle eine äußere, im
Gestell gelagerte Führungsrolle und über beiden eine obere, im Ge£3teil gelagerte Führungsrolle. Eine niedrige Bauart dös Rollenbockes
wird nunmehr aber dadurch herbeigeführt, daß die unterseil t igen Flächen der Zwangsführung von Leitflächen des Schwingenunter
teils oder des Bockgestells gebildet sind.
Zu der vorgenannten niedrigen Bauart trägt das Herk-MaL
bei, d-:iß die Län?$e der U-förmig gekrümmten Schwinge von
der der Fahrschiene zu ge v/ende ten Umfangsstei Lie der Schi Leßrolle
bis zur Rückseite des Bockgestells erstreckt ist.
Eine dem rauhen Betrieb des Bergbaus besonders angepaßte
Bauart wird dadurch erzielt, daß die Schwinge aus einem
wiegenartigen Doppelrahmen gebildet ist, dessen der Fahrschiene zugewendeter Endabschnitt auf nahezu haLber Schwingenlänge unterfertig
konvex gewölbt bzw. entsprechend geneigt bzw. abgeschwächt ist. Die Schwinge erhält auf diese Weise ein ausreichendes Haß
an Vertikalbeweglichkeit und kann dicht über der Streckensohle in dem Rollenbockgestell angeordnet sein.
In Verbindung mit der niedrigen Bauart wird gemäß der Erfindung unterseitig der äußeren, horizontal umlaufenden Führungsrolle
an dem Bockgestell ein vorwärtskragender Arm zur Befestigung der Hilfsschließfeder vorgesehen, deren äußeres Befestigungsmittel
an dem Außenschenkel der Schwinge vorgesehen ist.
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Weiterhin werden mit Bezug auf den Verlauf des Zugseils vor bzw. hinter dem Rollenbock auf Querachsen gelagerte
Hilfstragrollen derart angeordnet, daß das Zugseil in der Zwangsführung von der Zwangsführungsunterseite abgehoben, vorzugsweise
in mittlerer Höhe der Zwangsführung gehalten ist. Bei der besonders nahe an die Streckensohle heranverlegten Zwangsführung
für das Zugseil schließt die vorgenannte Ausbildung aus, daß das Zugseil in der Zwangsführung einem stärkeren Verschleiß ausgesetzt
wird. An sich sind zusätzliche Führungsrollen bekannt, die vor und hinter Rollenböcken angeordnet werden, um das Zugseil
zu unterstützen.
Der Rollenbock nach der Erfindung ist aufgrund der fLachen Bauhöhe und der Tieflegung der Zwangsführung vorteilhaft
in Verbindung mit sohlengebundenen Transportvorrichtungen zu verwenden, zumal das Rollenbockgestell einschließlich der die
Schließrolle tragenden Schwinge zweckmäßig auf einem flachen Rahmen montiert werden kann. Bei entsprechender baulicher Ausbildung
des die Schwinge tragenden Rollenbockgestells sowie Zuordnung von Aufhänge- und Befestigungsmitteln ist der die Merkmale
der Erfindung aufweisende Rollenbock auch in Verbindung mit Einschienen-Hängebahnen verwendbar.
In der Zeichnung ist ein Rollenbock nach der Erfindung für eine sohlengebundene Transportvorrichtung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Rollenbock in Stirnansicht, Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 ist ein vertikaler Schnitt gemäß Linie
III - III der Fig. 2, jedoch bei geöffneter
Zwangsführung,
Fig. li ist eine Seitenansicht zu Fig. 3 entsprechend
Fig. li ist eine Seitenansicht zu Fig. 3 entsprechend
Linie IV - IV der Fig. 3.
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In der an sich bekannten Weise ist neben den in einer
Strecke auf der Streckensohle verlegten Fahrschienen 2 das ziehende Trum eines endlosen Zugseils 3 in den in Abständen voneinander
angeordneten Rollenböcken U geführt. Das zurücklaufende
Trum des Zugseils kann in einer geeigneten Weise verlegt sein; in der Zeichnung ist die Lage des Trums nicht dargestellt. Die
Antriebe für das Zugmittel befinden sich in jeweils geeigneten
Bereichen der Strecke. Seilbahnen der genannten Art haben eine große Länge und erstrecken sich über oft kurvenreich verlaufende
Förderstrecken des Bergbaus. Auf den Fahrschienen 2 sind Förderwagen 5 zwangsgeführt. Die Wagen können einzeln oder
jeweils gruppenweise vom Zugseil 3 durch die Strecke gezogen
werden. Einzelne, gegebenenfalls auch sämtliche Wagen bzw. Gestelle
5 sind mit einem Zugarm 6 ausgerüstet, der mit dem Zugseil 3 fest oder lösbar verbunden ist. Die Rollenböcke 4 sind
in der nachstehend beschriebenen Weise derart ausgebildet, daß die mit dem Zugseil 3 verbundenen Enden der Zugarme 6 durch die
Rollenböcke hindurchgeführt werden können.
Gemäß der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen baulichen
Ausgestaltung des Rollenbockes wird eine Zwangsführung 7 mindestens teilweise aus kreuzartig versetzten Führungsrollen
se
8, 9 und 10 gebildet. Die Rollen 8 und ST .sind auf vertikalgerichteten
Achsen horizontal umlaufend in gleicher Höhe gelagert. Über den Rollen 8 und Jär ist auf einer horizontalen Achse die Rolle 9
drehbar gelagert. Sämtliche Rollen weisen mulden- bzw. keilförmig
vertiefte Mantelflächen als Seilführungsflächen auf. Die Rollen
schließen mit ihren spurkranzartigen Rändern schließend aneirianr
der an. Die der Fahrschiene zunächst liegende Rolle 8 bildet die Schließrolle, mit welcher die Zwangsführung 7 für die Dauer des
Passierens des Zugarmes 6 geöffnet wird.
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Die Rollen 9 und 10 sind in dem bockartigen Gestell ortsgebunden gelagert, d.h. die Stellung der Rollen 8 und 9 gegenüber
der Zwangsführung 7 ist unveränderlich. Das bockartige Gestell bzw. der Rahmen. 11 ist auf dem Unterrahmen 12 - der auf
der Streckensohle aufliegt - mittels der Schrauben 13 befestigt.
Die Schließrolle 8 ist mit ihrer Achse in der winkel- bzw. U-förmig gekrümmten Schwinge I1+ gelagert, und zwar an dem
der Fahrschiene benachbarten Ende 15. Der der Fahrschiene abgewendete äußere Teil 16 der Schwinge ist winkelförmig aufwärts
gerichtet und weist die längsgerichtete Schwenkachse 17 auf» die
in entsprechenden Lagerbohrungen des Rollenbockgestells 11 ortsgebunden angeordnet ist. Die Schwenkachse 17 befindet sich in
einem größeren Abstand B oberhalb der Symmetrieebene x-x der Schließrolle 8. Der Mittelteil, und zwar der Rücken der Schwinge
14 liegt entsprechend tief unterhalb der Symmetrieebene x-x der Schließrolle. Das Maß B bildet einen Hebelarm, an dessen unterem
Ende die quergerichtete Zugkraftkomponente A des Zugseils 3 angreift. Die Querkraftkomponente A bewirkt damit in Anpassung an
ihre jeweilige Größe das Hineinschwenken der Schwinge IH und
der Schließrolle 8 in die Schließstellung. Die Sperrkraft seitens des Zugmittels ist bei dieser Schwingenausbildung und
Schließrollenanordnung um so größer, je höher die zu ziehende Last und damit die quergerichtete Zugkomponente A ist.
Die Schwenkachse 17 wird zweckmäßig oberhalb der Symmetrieebene x-x der Schließrolle etwa in der Ebene der oberen
Schließrollenstirnseite angeordnet. Bei Verwendung einer Hilfsschließfeder
18 für die Schwinge wird diese unterhalb der Symmetrieebene x-x etwa parallelgerichtet zum Schwingenrücken angeordnet.
Diese Hilfsschließfeder wird seitens des Zugseils 3 nicht belastet. Bei der nachfolgend beschriebenen Zwangsöffnung,
d.h. beim Niederdrücken der Schwinge, wird die Feder 18 um ein solches Maß gespannt, daß ihre Zugkraft ausreicht, die Schwinge
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einschließlich Schließrolle in die Schließstellung mindestens so weit hineinzuheben, daß das Zugseil 3 mit Sicherheit bei
der Horizontalverlagerung am Schließrollenumfang zur Anlage gelangt. Hilfsschließfeder und Zugseil 3 ergänzen sich gewissermaßen
stufenweise aufeinanderfolgend beim Hineinbewegen der Schließrolle in die Schließstellung und bei der Sicherung der
Schließstellung.
Auf dem inneren Schwingenende 15 ist eine die Schließrolle
wesentlich überdeckende, mindestens an den Enden abgebogene, parallel zur .Fahrschiene gerichtete Anlaufleiste i9 befestigt. Die Anlaufleiste ist breiter als die Schwinge bemessen,
die eine rahmenartige Ausbildung aufweist. Der Zugarm besitzt
seitenversetzt zur Einklemmstelle des Zugseils 3 eine Abdrückleiste bzw. einen Abdrückbügel 20, des.sen Länge etwa mit der
Länge der Anlaufleiste 19 übereinstimmt. Die Druckhöhe, d.h. das
vertikale Schubmaß des Abdrückbügels entspricht etwa der Hälfte der axialen Länge der Schließrolle. Dieses Maß reicht aus, daß
zwischen der oberen Rolle 9 und der Schließrolle ein Spalt nach dem Zwangsführungsraum 7 hin gebildet wird9 durch den ohne Anstoßen
das abgebogene äußere Ende des Zugarmes und der erfaßte Seilabschnitt hindurchbewegt werden kann. Der Zugarm hält den
Zugseilabschnitt ausreichend weit hineingedrückt in den Zwangsführungsquerschnitt
7. Sobald der Zugarm den zwischen den Rollen liegenden Zwangsführungsbereich 7 passiert hat, hebt die Feder
die Schließrolle an und der dem Zugarm nachfolgende Abschnitt des Zugseils 3 bewirkt dann durch Anlaufen an die Schließrolle die
Sicherung der Schließstellung. Die Zugkraft der Feder 8 kann auch
stärker als zuvor angegeben bemessen werden, jedoch hat diese Feder nur den Zweck zu erfüllen, die Schließrolle in die Schließstellung
hineinzuheben, damit die Zwangsführung ausreichend sicher
geschlossen ist, solange vom Zugseil noch keine quergerichteten
Kräfte auf die Schließrolle einwirken.
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- ίο -
Bei der niedrigen Bauart des Rollenbockes sind die unterseitigen Flächen der Zwangsführung 7 durch abgeschrägte
Leitflächen 21 des Schwingenunterteils und des Bockgestells gebildet. Durch gegebenenfalls beiderseits des Rollenbockes
auf Querachsen gelagerte Hilfstragrollen 22 kann das Seil unterstützt
werden, derart, daß es an der Zwangsführungsunterseite nicht aufliegt.
fc Die Länge der Schwinge 1Λ erstreckt sich von der der
Fahrschiene zugewendeten Umfangsstelle der Schließrolle 8 bis
zur Rückseite des Bockgestells. Es wird dadurch für die Hilfsfeder
18 ein guter Unterbringungsraum geschaffen, wobei die Schwingenform die Ausnutzung einer ausreichenden Spannung der
Feder ermöglicht. Die Schwinge ist, wie schon erwähnt, nach Art eines wiegenartigen Doppelrahmens ausgebildet und es sind die
seitlichen Schwingenarme unterseitig auf etwa halber Schwingenlänge konvex gewölbt bzw. entsprechend geneigt bzw. abgeschrägt.
Für die Befestigung der Feder ist unterseitig der äußeren, horizontal umlaufenden Führungsrolle 10 an dem Bockgestell 11
ein vorwärtskragender Arm 23 vorgesehen. Das äußere Befestigungsmittel
24 ist an tiefliegender Stelle des Außenschenkeis der
W Schwinge vorgesehen.
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Claims (10)
- PATENTANWÄLTEDR.-ING. W. STUHLMANN - DIPL.-ING. R. WILLERT DR.-INQ. P. H. OIDTMANNJj 4eaBocHUM 16 «12,1970 XZ/BeAKTEN-NR. 33/23601 JA Ζ1" Po.f.cHh^ch »4BOFernruf 14Ο61 und 14Ο62Ihr Zeichen . Bere»treBe 159Telegr.i StuhlmannpatentMaschinenfabrik Scharf GmbH,
Hamm (Westf.)Patentansprüche:i IJ Rollenbock mit einer mindestens teilweise aus stern- bzwV-Kreuzartig versetzten Führungsrollen gebildeten gesteuerten Zwangsführung für das Zugseil einer insbesondere in Förderstrecken des Bergbaus verlegten Seilbahn, mit welcher Förderwagen bzw. -gestelle einzeln oder in Gruppen an vorzugsweise söhlig verlegten Schienen zwangsgeführt entlanggezogen werden, wobei die der Fahrschiene zunächst liegende Rolle als eine von einem mit dem Seil verbundenen Zügarm eines Wagens im öffnungssinne gegen ein Rückstellelement ausschwenkbare Schließrolle ausgebildet und an einer im Rollenbockgestell um eine längsgerichtete Achse schwenkbar befestigten hebelartigen Schwinge gelagert ist, dad u rchge kennzeichne t , daß der Rollenbock mit einer von dem an die Schließrolle (8) anlaufenden ζwangsgeführten Seil (3) ausschließlich bzw. zusätzlich im Schließsinn belastbaren, insbesondere sperrenfreien Schwinge (1Ό versehen ist. - 2. Rollenbock nach Anspruch 1,dadurch gekenn ζ e ic h η e-t , daß die Schwenkachse (17) einer die Schließrolle (8) tragenden winkel- bzw. U-förmig gekrümmten Schwinge CIt) unter Bildung des von der quergerichteten Zugkraftkomponente (A) des zwangsgeführten Zugseils (3) stets im Schließsinn belasteten Hebelarmes in dem der Fahrschiene abgewendeten äußeren Teil des Rollenboekgestells (11) auf der dem Mittelteil der Schwinge gegenüberliegenden Seite der senkrecht zur Schließrollenachse gerichteten Symmetrieebene (x-x) der Schließrolle (8) in größerem Abstand (B) von dieser Symmetrieebene gelagert ist.209826/0^05g
Λ - 3. Rollenbock nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Schwenkachse (17) der Schwinge (14-) auf der dem Schwingenmittelteil (Schwingenrücken) gegenüberliegenden Seite der Symmetrieebene (x-x) der Schließrolle (8) etwa in der Ebene der entsprechenden Schließrollenstirnseite angeordnet ist.
- U. Rollenbock nach Anspruch 1, dadurc h g e ^ kennzeichnet, daß bei Verwendung einer Hilfsschließ-" feder (18) für die Schwinge (IU) diese Feder so angeordnet ist, daß sie vom Zugseil (3) unbelastet bleibt und mit der bei der Zwangsöffnung erzeugten Rückstellkraft im wesentlichen nur das Gewicht der Schwinge (IU) und der darauf gelagerten Schließrolle (8) trägt und daß von der Zugkraftkomponente (A) des Zugseils die im Sinne einer Selbstsperrung der Schließrolle wirkende Schließkraft erzeugt wird.
- 5. Rollenbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß auf einem Schwingenende (15) eine die Schließrolle (8) erheblich überdeckende, mindestens an den Enden abgebogene, parallel zur Fahrschiene (2) gerichtete Anlauf-k leiste (3-β) befestigt und dieser in einer an sich bekannten Weise eine an den vorbeifahrenden Wagen (5) an einem Zugmittelanschlußarm angebrachte, entsprechend lange Abdrückleiste bzw. ein Abdrückbügel (20) zugeordnet ist.
- 6. Rollenbock nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß bei seitlicher Anordnung des Bockes (4) zu sohlengebundenen Fahrschienen (2) in dem Rollenbockgestell (11) drei Laufrollen (8, 9, 10) jeweils etwa rechtwinkelig aneinander anschließend vorgesehen sind, und zwar parallelachsig und. in gleicher Höhe zu einer horizontal umlaufenden Schließrolle (8) eine äußere, im Gestell gelagerte Führungsrolle (10) und über beiden209826 / G £ 0 5Jleine obere, im Gestell gelagerte Führungsrolle (9) und daß die •unterseitigen Flächen der Zwangsführung von Leitflächen (21) ■ des Schwingenunterteils oder des.Bockgestells gebildet sind.
- 7. Rollenbock nach Anspruch 2, dadurch g e kenn ze ichnet, daß die Länge der U-förmig gekrümmten Schwinge (14) von der der Fahrschiene zugewendeten Umfangsstelle der Schließrolle (8) bis zur Rückseite des Bockgestells (11) erstreckt ist.
- :8.; Rollenbock nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k en η ζ e ic h η e t , daß die Schwinge (14) aus einem wiegenartigen Doppelrahmen gebildet ist, dessen der Fahrschiene zugewendeter Endabschnitt auf nahezu halber Schwingenlänge unterseitig konvex gewölbt bzw. entsprechend geneigt bzw. abgeschrägt ist.
- 9. Rollenbock nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet ,daß unterseitig der äußeren horizontal umlaufenden Führungsrolle (10) an dem Bockgestell (11) ein vorwärtskragender Arm (2 3) zur Befestigung der Hilfsschließfeder (18) vorgesehen ist, deren äußeres Befestigungsmittel (24) an dem Außenschenkel der Schwinge vorgesehen ist.
- 10. Rollenbock nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß mit Bezug auf den Verlauf des Zugseils (3) vor bzw. hinter dem Rollenbock (4) auf Querachsen gelagerte Hilfstragrollen (22) derart angeordnet sind, daß das Zugseil in der Zwangsführung (7) von der Zwangsführungsunterseite abgehoben,, vorzugsweise in mittlerer Höhe der Zwangsführung gehalten ist.2098 26/CH05Leerseite
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1971
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| Title |
|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN110509946A (zh) * | 2019-09-27 | 2019-11-29 | 西南交通大学 | 采用轮边减速器的悬挂式单轨车辆单轴转向架 |
| CN110509946B (zh) * | 2019-09-27 | 2024-01-26 | 西南交通大学 | 采用轮边减速器的悬挂式单轨车辆单轴转向架 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| ES197704U (es) | 1975-05-16 |
| GB1363258A (en) | 1974-08-14 |
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| DE2062198B2 (de) | 1979-02-15 |
| ES197704Y (es) | 1975-11-01 |
| DE2062198C3 (de) | 1985-07-18 |
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