[go: up one dir, main page]

DE2061454C3 - Verfahren zur Wiedergabe von zeitlich veränderlichen Signalen und Abtastgerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Wiedergabe von zeitlich veränderlichen Signalen und Abtastgerät zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
DE2061454C3
DE2061454C3 DE19702061454 DE2061454A DE2061454C3 DE 2061454 C3 DE2061454 C3 DE 2061454C3 DE 19702061454 DE19702061454 DE 19702061454 DE 2061454 A DE2061454 A DE 2061454A DE 2061454 C3 DE2061454 C3 DE 2061454C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
recording medium
diffracted
light
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702061454
Other languages
English (en)
Other versions
DE2061454A1 (de
DE2061454B2 (de
Inventor
Kazuya Yokohama Kanagawa Matsumoto (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP10073669A external-priority patent/JPS4824060B1/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2061454A1 publication Critical patent/DE2061454A1/de
Publication of DE2061454B2 publication Critical patent/DE2061454B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2061454C3 publication Critical patent/DE2061454C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

sehen dem kohärenten Lichtstrahl und dem Aufzeichnungsträger erzeugt wird, um mittels eines
optischen Detektors zur Wiedergabe der Signale Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wieder das die optischen Muster enthaltende Licht zu er- gäbe zeitlich veränderlichen Signalen, wie Tonsignamitteln, welches von dem Aufzeichnungsträger 15 Jen, bei dem ein Aufzeichnungsträger, auf weichen projiziert wird, dadurch gekennzeich- diese Signale als optische beugungsgitterartige Mustei net, daß von den an dem beugungsgitterartigen aufgezeichnet sind, von einem kohärenten Lichtstrahl Muster des Aufzeichnungsträgers abgebeugten beleuchtet wird und bei dem eine Relativbewegung Wellenfronten die in einer Wellenfront enthaltene mit vorherbestimmter Geschwindigkeit zwischen dem Phasenverteilung durch Interferenz mit wenigstens 20 kohärenten Lichtstrahl und dem Aufzeichnungsträger einer weiteren abgebeugten Wellenfront in ein erzeugt wird, um mittels eines optischen Detektors Muster einer Helligkeitsverteilung umgewandelt zur Wiedergabe der Signale das die optischen Muster wird und daß dieses Muster einer Helligkeitsver- enthaltende Licht zu ermitteln, welches von dem Aufteilung mittels des optischen Detektors gelesen zeichnungsträger projiziert wird, sowie ein Abtastwird, um die Signale als zeitlich veränderliche 25 gerät zur Durchführung dieses Verfahrens.
Helligkeitsschwankungen zu reproduzieren. In der US-PS 31 54 371 ist ein derartiges Wieder-
2. Abtastgerät zur Durchführung des Verfah- gabeverfahren beschrieben. Bei diesem bekannten rens nach Anspruch 1, mit einer Lichtquelle zur Verfahren wird der beugungsgitterartige Aufzeich-Erzeugung eines durch den Aufzeichnungsträger nungsträger, der die Signale als optische Muster enthindurchtretenden kohärenten Lichtbündels, wo- 30 halt, von einem kohärenten Lichtstrahl abgetastet. Da bei das hindurchtreiende Licht auf einen photo- die Information als Änderung im Schwärzungsgrad elektrischen Wandler zur Wiedergabe des Infor- des Aufzeichnungsmediums aufgezeichnet ist, erhält mationssignals auffällt, dadurch gekennzeichnet, man bei dem der Wiedergabe dienenden Abtasten des daß zwischen dem Aufzeichnungsträger (1) und Aufzeichnungsträgers mit einem nicht modulierten dem photoelektrischen Wandler (9) eine abbil- 35 kohärenten Lichtstrahl Intensitätsschwankungen, dende Linse (6) angeordnet ist. welche den wiederzugebenden Signalen entsprechen.
3. Abtastgerät nach Anspruch 2, dadurch ge- Der Lichtstrahl wird hierbei von einem Mechanismus kennzeichnet, daß eine Trenneinrichtung vorge- abgelenkt, wobei eine genaue Synchronisierung zwisehen ist, durch die eine gewünschte gebeugte sehen dieser Ablenkbewegung und der Vorschub-Wellenfront abtrennbar ist. 40 bewegung des Aufzeichnungsträgers notwendig ist.
4. Abtastgerät nach Anspruch 3, dadurch ge- In einem Aufsatz von C.H.Becker, »Technik kennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überlage- der kohärenten Lichtaufzeichnung«, in Internationale rung der beiden Wellenfronten (3, 4, 5; oder 1 ) Elektronische Rundschau, 1966. Nr. 2, S. 83 und 84, den Aufzeichnungsträger (1) mit zwei Lichlbün- sind Aufbau und Wirkungsweise einer Anordnung dein mit unterschiedlichem Einfallwinkel bc- 45 zur kohärenten Lichtaufzeichnung und Wiedergabe leuchtet. beschrieben. Die Wiedergabe der auf einen Film
5. Abtastgerät nach Anspruch 3, dadurch ge- gespeicherten Information, die in Form einer zweikennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überlage- dimensionalen Folge elementarer Beugungsbilder rung der beiden Wellenfronten (11, 12, 13; oder entsteht, erfolgt hierbei dadurch, daß die Beu-16) die Ausbreitungsrichtung ändert und die 50 gungsbilder der Aufzeichnungselemente einem Fotobeiden gebeugten Wellenfronten überlagert. vervielfacher zugeführt werden, der die aufge-
6. Abtastgerät nach Anspruch 2, dadurch ge- zeichnete Information in elektrische Spannungen umkennzeichnet, daß das Bildmuster der Intensitäts- wandelt. Da es möglich ist, durch die kohärente Lichtverteilung ein Interferenzmnster ist. aufzeichnung eine hohe Informationsdichte auf dem
7. Abtastgerät nach Anspruch 4, dadurch ge- 55 Aufzeichnungsträger zu erzeugen, müssen auch auf kennzeichnet, daß die beiden auf den Aufzeich- der Wiedergabeseite entsprechend empfindliche Abnungsträger (1) auffallenden Lichtbündel symme- tastcinheiten verwendet werden, welche ein ausrcitrisch zu der Flächennormalen des Aufzeich- chendcs Auflösungsvermögen haben. Ein entsprechend nungsträgers auffallen, um einen Einfluß von Ab- hohes Auflösungsvermögen für die Wiedergabeeinweichungen vor und hinler dem Aufzeichnungs- 60 richtung ist auch bei dem eingangs beschriebenen Verträger auszuschalten. fahren notwendig, wenn die Ortsfrequenz der beu-
8. Abtastgerät nach Anspruch 5, dadurch ge- gungsgitterartigen Muster erhöht wird, welche die kennzeichnet, daß die beiden gebeugten Wellen- eigentliche Information, beispielsweise Bildtonsignale fronten konjugierte Wellenfronten sind, um Ein- als Phasenmodulation. Frequenzmodulation oder Imflüsse von Abweichungen vor und hinter dem 65 pulsmodulation des Trägersignals mit einer bestimm-Aufzeichnungsträger (1) zu beseitigen. ten Ortsfrequenz speichern. Bei einer derartigen Spei-
9. Abtastgerät nach Anspruch 2, dadurch ge- cherung werden Trägersignale verwendet, die eine kennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträger (1) ein höhere Ortsfrequenz aufweisen als die aufzuzeichnen-
den Signale. Es ist daher bei der bekannten Abtastung ein sehr hohes Auflösungsvermögen notwendig, damit der Fotovervielfacher das modulierte Trägersignal noch mit ausreichendem Kontrast »sieht« und diesem Signal die aufmoduuerte Information mit der notwendigen Genauigkeit entnehmen kann, wenn der zu dem kohärenten Lichtstrahl mit einer bestimmten Relativgeschwindigkeit bewegte Aufzeichnungsträger von dem kohärenten Lichtstrahl abgetastet wird. Die herkömmlichen Wiedergabevorrichtungen weisen jedoch nicht immer ein derart hohes Auflösevermögen auf, wie es notwendig wäre, um die Speichermöglichkeit des Aufzeichnungsmediums voll auszunutzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, bei dem auch dann die auf dem Aufzeichnungsträger gespeicherien Informationssignale ausreichend wiedergegeben werden, wenn das Auflösungsvermögen der Detektoreinrichtung für die Ortsfrequenz des Trägersignals, die sich in der Gitterkonstaote des optischen beugungsgitterartigen Musters äußert, nicht mehr ausreicht.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs beschriebenen Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß von den an dem beugungsgitterartigen Muster des Aufzeichnungsträgers abgebeugten Wellenfronten die in einer Wellenfront enthaltene Phasenverteilung durch Interferenz mit wenigstens einer weiteren abgebeugten Wellenfront in ein Muster einer Heliigkeitsverteilung umgewandelt wird und daß dieses Muster einer Helligkeitsverteilung des optischen Detektors gelesen wird, um die Signale als zeitlich veränderliche Helligkeitsschwiinkungen zu reproduzieren. In der DT-PS 12 80 5El ist zwar ein System zur Informationsspeicherung und Wiedergabe beschrieben, bei dem ein Detektor im Wiedergabefalle das Vorliegen oder Fehlen einer bestimmten Beugungsordnung ermittelt, die einem Gitter von bestimmter Giitterkonstante zugeordnet ist. Hierbei wird von der Erscheinung Gebrauch gemacht, daß der Beugungswinkel von Licht einer bestimmten Beugungsordnung von den Gitterabständen des Beugungsgitters abhängt. Die Signale sind hicroei in Form von zusammengesetzten Gittermustern aufgezeichnet. Bei entsprechenden Gitterabständen kann es daher vorkommen, daß auf einen Detektor keine entsprechende Beugungsordnung mehr auffällt.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwandte Möglichkeit, von den an dem beugungsgitlerartigen Muster des Aufzeichnungsträgers abgebeugten Wellenfronten die in einer Wellenfront enthaltende Phasenverleilung durch Interferenz mit wenigstens einer weiteren abgebeugten Wellenfront in ein Muster einer Helligkeitsverteilung unmiwandeln, das von einem Detektor gelesen werden kann, ist dieser Entgegenhaltung jedoch nicht zu entnehmen. Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht ferner darin, daß bei ihm nicht die Verwendung einer Vielzahl von lichtelektrischen Elementen notwendig ist, so daß die Anordnung einfacher und billiger herzustellen ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß sich Kratzer und andere Fehler in der Tonspur im allgemeinen nicht als GeräuschefTckte bei der Wiedergabe äußern.
Mit der Erfindung wird des weiteren ein Abtastgerät zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geschaffen, das eine Lichtquelle zur Erzeueunc eines durch den Aufzeichnungsträger hindurchtretenden kohärenten Lichtbündels enthält, wobei das hindurchtretende Licht auf einen fotoelektrischen Wandler zur Wiedergabe des Informationssignals auffällt und das dadurch gekennzeichnet ist, daß zwisehen dem Aufzeichnungsträger und dem ioloelektrischen Wandler eine abbildende Linse angeordnet ist. Es ist besonders vorteilhaft, wenn eine Trenneinrichtung vorgesehen ist, durch die eine gewünschte Wellenfront abtrennbar ist. Die Einrichtung zur Überlagerung der beiden Wellenfronten beleuchtet vorzugsweise den Aufzeichnungsträger mit zwei Lichtbündeln mit unterschiedlichem Einfallswinkel.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ändert die Einrichtung zur Überlagerung der beiden Wellenfronten die Ausbreitungsrichtung und überlagert die beiden gebeugten Wellenfronten.
Das Bildmuster der Intensitätsverteilung ist vor-2:ugsweise ein Interferenzmuster. Die beiden auf den Aufzeichnungsträger auffallenden Lichtbündel treffen vorzugsweise symmetrisch zu der Flächennormale des Aufzeichnungsträgers auf, um einen Einfluß von Abweichungen vor und hinter dem Aufzeichnungsträger auszuschalten. Es ist besonders günstig, wenn die beiden gebeugten Wellenfronten konjugierte Wellenfronten sind, um Einflüsse von Abweichungen vor und hinter dem Aufzeichnungsträger zu beseitigen. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Aufzeichnungsträger ein mit einer vorherbestimmten Geschwindigkeit ablaufender Film, dessen Aufzeichnung zweckmäßigerweise durch den Transport mit einer vorherbestimmten Geschwindigkeit und einem intermittierend beleuchteten Lichtmodulator bestimmt ist.
An Hand der Zeichnung und der theoretischen Grundlagen soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Aufzeichnungsträgers, wobei (a) die Schwärzungsverteilung des Films zeigt, wenn nur die Trägerwelle aufgezeichnet ist, (b) wenn eine Signalaufzeichnung erfolgt,
F i g. 2 bis 5 vier Ausführungsbeispielc eines erfindungsgemäßen Abtastgeräts,
F i g. 6 ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei Maßnahmen getroffen sind, um einen nachteiligen Effekt beim Ablauf des Films zu vermeiden.
Im folgenden sollen einige theoretische Grundlagen des Verfahrens näher erläutert werden. Es sei S(t) das ursprüngliche Informationssignal und cos ο et die Trägerwelle. Für die durch das Informationssignal phasenmodulierte Trägerwelle ergibt sich die folgende Beziehung:
cos {met + KpS(/)},
wobei Kp ein dem maximalen Phasenmodulationsverhältnis entsprechender Koeffizient ist. Es ist auch eir>e Frequenzmodulation oder Impulsmodulation
durch das Informationssigna] möglich, obwohl im folgenden der Einfachheit halber nur eine Phasenmodulation, näher erläutert werden soll.
Die phasenmodulierte Trägerwelle in Gleichung (1) wird einem Lichtsteuergerät zugeführt. Das durch
dieses Lichtsteuergerät hindurchtretende Licht dient zur Belichtung eines mit konstanter Geschwindigkeit transportierten Films. In der lichtempfindlichen Schicht des Films wird die entsprechend Gleichung (1)
5 ' 6
phasenmodulierte Trägerwelle aufgezeichnet, und 1 + cos (ojc(X-Vt) + KpS(X-Vt)) . (3)
man erhält eine Schwärzungsverteilung von
1 , { ν ι jf erVH ιγ\ Wenn dieser auf diese Weise mit einem beugungs-
i -t- cos^wcA ι-Λρο^Λ^, w gitterartigen Muster versehene Film mii konstanter
wobei X die Koordinate in der Längsrichtung des 5 Geschwindigkeit transportiert und durch eine ebene
Films bedeutet. Wenn der Film mit einer konstanten Wellenfront aus kohärentem Licht beleuchtet wird,
Geschwindigkeit V transportiert wird, ergibt sich für erhält man eine an dem Film gebeugte Wellenfront
die Schwärzungsverteilung entsprechend folgender Beziehung:
1 + cos [OiC(X-Vt) + KpS (X-Vt)) = I + exp(icocX) ■ exp[i{- wcVt - KpS(X - Vt))]
+ exp(~ia>cX) ■ exp[i{wcVt-KpS(X-Vt)}). (4)
Der erste Ausdruck auf der rechten Seite der zu diesem Zeitpunkt befindet, wird als Wiedergabeobigen Gleichung kennzeichnet eine ebene Welle und ebene bezeichnet.
der zweite und der dritte Ausdruck kennzeichnen 15 Da die Ortsfrequenz der Trägerwelle in Formel (5) Wellenfronten, welche das Informationssignal enthal- nicht enthalten ist, wird das Muster der Interferenzen ten. Diese drei Wellenfronlen breiten sich in der »gröber« als das auf dem Film.
Richtung Es sind deshalb die Anforderungen an das Auf
lösungsvermögen des abtastenden optischen Systems
_. λωο _ •_1^roc 20 geringer, ebenso wie auch die Anforderungen bezüg- Θ = 0, θ = sin- -r^-» θ — —sin- -^- Hch der Genauigkeit der Fokussierung, weil das grö
bere Muster in der Wiedergabeebene und nicht die Filmoberfläche selbst abgetastet wird.
aus. Dabei ist A die Wellenlänge des beleuchtenden In der vorstehenden Rechnung war von einer sinus-
Lichts. a5 förmigen Intensitäts- und Schwärzungsverteilung ausWenn die durch den zweiten Ausdruck gegebene gegangen worden.
Wellenfront in Beugungsrichtung Wenn die Verteilung nicht sinus- sondern z. B.
rechteckförmig ist, geht von dem Film eine große An- χω c zahl von mit höherer Ordnung abgebeugten Wellen-
Θ = sin-1 30 fronten aus.
Eine gebeugte Welle hoher Ordnung mit der Ordnungszahl m kann durch die folgende Beziehung bebeobachtet wird, ist diese Wellenfront eine ebene schrieben werden:
Welle, die durch das Informationssignal S(X-Vt)
deformiert ist. Wenn diese WcUcnfront aus der Aus- 35 exp (im ex) · exp {— mwcvt + m KpS (X — vt)} . breitungsrichtung der gebeugten Wellenfront beobachtet wird, verschwindet das Bildmuster ω cX auf Wenn nur die durch den zweiten Ausdruck gegedem Film, d. h. die Struktur, welche der Ortsfrequenz bene Wellenfroni, die sich in der Richtung
der Trägerwelle entspricht, so daß es möglich ist, nur
das ursprüngliche Informationssigal zu beobachten. 4° ·>
Wenn diese Wellenfront direkt beobachtet wird, ist θ = sin"1
die Intensitätsverteilung gleichförmig, so daß es nicht 2 π
möglich ist, das ursprüngliche Informationssignal zu
beobachten. Man bringt daher durch Ablenkung der ausbreitet, in die Richtung 0 = 0 abgelenkt wird, erursprünglichen, in Richtung 45 folgt eine Überlagerung dieser Wellenfront mit der
ebenen Welle, wie durch den ersten Ausdruck gege- Xo)C ben ist, wodurch Interferenzmuster entstehen,
θ = sm l —— Wenn eine gebeugte Wellenfront mit der Ordnungs-
zahl η mit der obenerwähnten Wellenfront derart 50 überlagert wird, daß ihre Ausbreitungsrichtungen zu-
abgebeugten Wellenfront in die Richtung θ=0 diese sammenfallen, lassen sich die Interferenzen durch die zur Überlagerung mit der ebenen Welle, die durch folgende Formel beschreiben:
den ersten Ausdruck gegeben ist, so daß Interferenzmuster entstehen. exp { — (n—m) ω c vi + (n—m) Kp S (x—vt)). (6)
Diese Interferenzmuster können durch den folgen- 55
den Ausdruck beschrieben werden: Man sieht, daß auch in diesem Falle die Informa-
tionssignale rekonstruiert werden können.
1 + expi{— wcVt + KpS(X — Vt)) Das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung soll
= 2 + 2 cos { — ω c Vt + Kp S (X — Vt)) . (S) in Verbindung mit den F i g. 1 und 2 erläutert wer-
60 den. Auf einem Film 1 sind Tonsignale in Form einer
Durch diese Formel wrd ausgedrückt, daß bei der Schwärzungsverteilung aufgetragen, wobei zwecks Anordnung eines fotoelektrischen Wandlers an vereinfachter Darstellung davon ausgegangen werden irgendeiner beliebigen Stelle in einer Ebene, in der soll, daß ein Silberhalogenidfilm verwendet wird, die Interferenzen gebildet werden, oder in der die F i g. 1 a zeigt hierbei das Ortsfrequenzmuster der zeitliche Änderung der Lichtintensität beobachtet 65 Trägerwelle. Fig. Ib zeigt das Ortsfrequenzmuster, wird, das ursprüngliche optisch aufgezeichnete elek- das man bei einer Phasenmodulation der Trägerwelle trische Signal S(O wiedergegeben wird. durch das Informationssignal erhält. Die einzelnen
Die Lage, in der sich der iotoelektrische Wandler Gitterlinien sind hierbei gegeneinander verschoben.
7 8
Der Film 1 läuft mit einer vorherbestimmten Ge- gungsgitter 16 hinter dem Film 1 vorgesehen. Die schwindigkeit ab, wobei er wie in F i g. 2 dargestellt, beiden in dem Film 1 abgelenkten Lichtbündel wervon dem Licht eines Lasers 2 beleuchtet wird. Das den in einer Richtung in dem Beugungsgitter 16 übervon dem Laser 2 abgegebene kohärente Lichtbündel lagert.
wird durch einen Strahlenteiler 3 in zwei Teilbündel 5 Das Ausführungsbeispiel in F i g. 6 zeigt ein zerlegt. Spiegel 4 und 5 dienen zur Ausrichtung der System zur Vermeidung nachteiliger Verwackelungsbeiden Teilbündel, so daß das an dem Film 1 in O-ter effekte auf Grund einer stirnseitigen Bewegung des Ordnung abgebeugte Licht von dem einen Teilbündel Films während dessen Ablauf. Wenn eine derartige und das in erster Ordnung abgebeugte Licht von dem Bewegung nach vorn oder hinten beim Ablauf des anderen Teilbündel überlagert werden. io Films auftritt, äußert sich dies als eine Phasendiffe-
Eine Linse 6 dient dazu, die erwünschten Beu- renz, die proportional dem Betrag Δ Z der Verschiegungswellenfronten auf einen fotoelektrischen Wand- bung des Films auftritt, zwischen den gebeugten ler zu bringen. In der Wiedergabeebene 7, welche Lichtbündeln der 0-ten und 1-ten Ordnung. Diese durch die Linse 6 der Ebene des Films 1 zugeordnet Phasendifferenz beeinflußt den Phasenteil der Forist, treten Interferenzbilder auf, die von der gebeugten 15 mel (5), wodurch ein Rauschen bei dem rekonstruier-Wellenfront O-ter Ordnung und der gebeugten WeI- ten Signal erzeugt wird.
lenfront 1-ter Ordnung herrühren. Eine Lochblende 8 Wenn beispielsweise die Beugungsgitter derart Ver-
mit kleinem Durchmesser wird an einer ausgewählten wendung finden, daß sie einander gegenüberstehen, Stelle in der Wiedergabeebene angeordnet, wo die kann diese Differenz ausgedrückt werden durch:
Interferenzen auftreten. Hinter der Lochblende 8 ist ao
ein fotoelektrischer Wandler? angeordnet. Die ur- 2π sin*θ
sprünglichen Infonnationssignale werden durch den Αφ — · Δ Ζ, (7)
Wandler 9 mit der Hilfe der optischen Anordnung λ 2
des Systems rekonstruiert.
Das vorstehende Beispiel bezog sich auf eine zur 25 wobei sin θ ein Beugungswinkel einer gebeugten Aufzeichnung verwendete Trägerwelle mit hoher Welle 1-ter Ordnung und Z der Betrag der Verschie-Ortsfrequenz, d. h. auf ein beugungsgitterartiges Mu- bung des Films nach vorn oder hinten ist. Dieser ster mit kleiner Gitterkonstante. Man erhält hierdurch Wert kann nicht vernachlässigt werden,
einen großen Beugungswinkel, wobei die einzelnen In F i g. 6 sind 1 ein Film, 2 eine Lichtquelle, 3 ein
abgebeugten Wellenfronten sich getrennt ausbreiten. 30 Strahlteiler, 4 und 5 reflektierende Spiegel und 17 ein Wenn dagegen die Ortsfrequenz des Beugungsgitters Vergrößerungssystem. Der Film 1 bewegt sich nach klein ist, erhält man einen kleinen Beugungswinkel, vorn oder hinten in der Richtung Z, während er mit so daß sich verschiedene Beugungswellenfronten zu- gleichförmiger Geschwindigkeit transportiert wird, mindest teilweise überlagern. Zur Vermeidung dieses AZ ist der Betrag der Verschiebung. Damit gewähr-Nachteils kann ein Trennfilter 10 im Brennpunkt der 35 leistet ist, daß die Ausgangssignale in einer Wieder-Linse 6 vorgesehen werden. Durch dieses Trennfilter gabeebene nicht geändert werden, selbst wenn der 10 werden die einzelnen Beugungsordnungen vonein- Film 1 in die Lage Γ gelangt, kann eine derartige Anander getrennt, so daß man eine bessere Wiedergabe Ordnung Verwendung finden, daß ein Satz kohärenter erhält. Mit/ist die Brennweite der Linse 6 bezeichnet. Lichtbündel L1, L\ oder ein Satz L2, L'2 auf dem
Bei der vorstehend beschriebenen ersten Ausfüh- 40 Film 1 symmetrisch bezüglich der Richtung Z für die rungsform des erfindungsgemäßen Abtastgeräts wird Verschiebung auffallen, so daß diese Bündelpaare der Film von dem kohärenten Strahlenbündel so be- beispielsweise in der Richtung von Z überlagert werleuchtet, daß man ein gröberes Bildmuster durch die den und zur Signalrekonstruktion zur Interferenz geÜberlagerung der beiden an dem Film 1 abgebeugten langen. In der F i g. 6 bedeutet 6 eine Linse, 8 eine Wellenfronten erhält, die so überlagert werden, daß 45 Lochblende, 7 die Wiedergabeebene, 9 ein fotoeleksie in die gleiche Ausbreitungsrichtung verlaufen, wo- trischer Wandler, 10 eine Blende, so daß durch diese bei dieses gröbere Muster von dem Wandler 9 gelesen Elemente solche Signale, die nicht durch die Ver wird. Schiebung des Films in der Richtung Z beeinfluß
Bei dem zweiten, in F i g. 3 gezeigten Ausführungs- werden, in der Wiedergabeebene 7 auftreten,
beispiel wird der Film 1 von einem einzigen Licht- 50 Signale, die nicht durch die Verschiebung des Film bündel beleuchtet. Die von dem Film 1 in O-ter und in der Richtung Z beeinflußt werden, können aucl in 1-ter Ordnung abgebeugten Lichtbündel werden durch die Beleuchtung mit kohärentem Licht in de unter Verwendung zweier Spiegel 11 und 12 sowie Richtung von Z erhalten werden, ohne daß eini eines Strahlenteilers 13 überlagert, so daß ein Inter- Unterteilung in zwei Bündel auf der beleuchietei ferenzmuster am Ort des fotoelektrischen Wandlers 9 55 Seite erfolgt, indem symmetrische Wellenfronten de von der Linse 6 erzeugt wird. an dem Film 1 gebeugten Wellen zur Interferenz ge
Das dritte und das vierte Ausführungsbeispiel in bracht werden. Wenn höhere Beugungsordnungei den F i g. 4 und 5 betrifft Systeme, bei denen ein Beu- Verwendung finden und Paare von Wellenfronten i gtingsgitter mit einer Gitterkonstante Verwendung Z-Richtung überlagert und zur Interferenz gebract findet, welche gleich der Grundgitterkonstante des auf 60 werden, die durch eine Verschiebung des Films nac dem Film aufgezeichneten beugungsgitterartigen vorn und hinten nicht beeinflußt sind, verbleibt selb« Musters ist. dann, wenn der Aufzeichnungsträger nach vorn od(
In Fig. 4 ist ein Beugungsgitter 14 zwischen der hinten um den Betrag AZ verschoben wird, die Pht kohärenten Lichtquelle und dem Film 1 angeordnet. sendifferenz von beiden in dieselbe Stelle des Filrr Der Film 1 wird durch die beiden gebeugten Licht- 65 eintretenden beleuchtenden Lichtbündein unverät bündel beleuchtet, welche von dem Beugungsgitter 14 dert, weil die beiden Lichtbündel symmetrisch zu d< auftreffen. Richtung Z der Verschiebung des Films verlaufe)
Bei dem Ausführungsbeispiel in F i g. 5 ist ein Beu- Es ist deshalb zweckmäßig, daß die abgebeugten We
len der +1-ten und der — 1-ten Ordnung, die eine symmetrische Beziehung aufweisen, miteinander zur Interferenz gebracht werden.
Wenn daher, wie bei dem obigen Ausführungsbeispiel gezeigt wurde, der Film durch zwei symme-
10
trische Lichtbündel beleuchtet wird und die von den Film abgelenkten Wellen in dieselbe Richtung Z ver laufen, wird durch eine Verschiebung des Films ii Richtung Z nach der Beugung keine Phasendifferen: in den Interferenzmustern erzeugt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

mit einer vorherbestimmten Geschwindigkeit ah Patentansprüche: laufender Film ist. 10. Abtastgerät nach Anspruch 8, dadurch ge
1. Verfahren zur Wiedergabe von zeillich ver- kennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträger (1) ει änderiichen Signalen, wie Tonsignalen, bei dem 5 Film (22) ist, dessen Aufzeichnung durch dei ein Aufzeichnungsträger, auf welchem diese Si- Transport mit einer vorherbestimmten Geschwin gnale als optische beugungsgitterartige Muster auf- digkeit und einen intermittierend beleuchtende! gezeichnet sind, von einem kohärenten Lichtstrahl Lichtmodulator (20, 23) bestimmt ist.
beleuchtet wird und bei dem eine Relativbewegung mit vorbestimmter Geschwindigkeit zwi- io
DE19702061454 1969-12-15 1970-12-14 Verfahren zur Wiedergabe von zeitlich veränderlichen Signalen und Abtastgerät zur Durchführung des Verfahrens Expired DE2061454C3 (de)

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP10073669 1969-12-15
JP10073669A JPS4824060B1 (de) 1969-12-15 1969-12-15
JP10271969 1969-12-19
JP10271969 1969-12-19
JP1808270 1970-03-02
JP1808270 1970-03-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2061454A1 DE2061454A1 (de) 1971-07-08
DE2061454B2 DE2061454B2 (de) 1975-06-26
DE2061454C3 true DE2061454C3 (de) 1976-02-19

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2706828C2 (de) Holographisches Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem
DE2613171C2 (de) Verfahren zur Aufzeichnung von digital codierten Informationen in Form von Fourier-Transformationshologrammen und deren Wiedergabe
DE69022349T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Anzeigevorrichtung mit Beugungsgitterstrukturen.
DE2152796C3 (de) Bildaufzeichnung in Form eines entsprechend einer Bildinformation modulierten Beugungsgitters
WO2019076572A1 (de) Belichtungsvorrichtung zum aufnehmen eines hologramms, verfahren zum aufnehmen eines hologramms und verfahren zum steuern einer belichtungsvorrichtung zum aufnehmen eines hologramms
DE2460218C2 (de) Linearer Dateneingabewandler
DE2057795A1 (de) Hologramm-Laufbildaufzeichnung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1940361A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung eines Beugungsmusters sowie zur Herstellung eines Rasters aus gleichen Bildern
DE1572678C3 (de) Verfahren zum Erzeugen von Ultraschall-Hologrammen und Apparat zu dessen Durchführung
DE3141140C2 (de)
DE2061454C3 (de) Verfahren zur Wiedergabe von zeitlich veränderlichen Signalen und Abtastgerät zur Durchführung des Verfahrens
DE2055785A1 (de)
DE1962941C3 (de) Übertragungssystem zur gleichzeitigen Übertragung von mehreren elektrischen Signalen über einen Übertragungskanal
DE2060838A1 (de) Holographisches Fernseh-Aufzeichnungssystem
DE4011465A1 (de) Elektronische holographievorrichtung
DE2061454B2 (de) Verfahren zur Wiedergabe von zeitlich veränderlichen Signalen und Abtastgerät zur Durchführung des Verfahrens
DE3007700A1 (de) Entfernungsmesseinrichtung
DE2062655A1 (de) Holografisches Reproduktionssystem unter Anwendung eines optischen Gitters
DE2833261B1 (de) Optisches Hilfsmittel zur Vergroesserung der Apertur eines Detektors
DE2707325C2 (de) Vorrichtung zum Aufzeichnen und zum Rekonstruieren eines Hologramms
DE2152797A1 (de) Verfahren zum Aufzeichnen eines Fokussiertbildhologrammes
DE2253014A1 (de) Verfahren zum darstellen oder wiedergeben von daten
DE2023424A1 (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Lichttonaufzeichnung
DE2349727C3 (de) Optische Signalaufzeichnungsvorrichtung
DE2007187C3 (de) Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von Außer-Achse-Hologrammen