DE2061333A1 - Färb Elektrofotografie Verfahren - Google Patents
Färb Elektrofotografie VerfahrenInfo
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- Electrophotography Using Other Than Carlson'S Method (AREA)
- Color Electrophotography (AREA)
Description
Patentanwälte
Dr.-Ing. Wilhelm Reiphel
Dipl-Ing. Wolfgang Reichel
6 Frankfurt a. M. 1
Parksiraße 13
Parksiraße 13
6521 KATSURAGA WA DENKI KABUSHIKI KA.ISHA., Tokyo, Japan
Farb-Elektrofotografie-Verfahren
Die Erfindung betrifft ein Farb-Elektrofotografie-Verfahren.
Es sind zwar bereits zahlreiche Farb-Elektrofotografie-Verfahren
vorgeschlagen worden, doch sind die Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren konstruktiv sehr aufwendig
und mithin kostspielig sowie schwierig zu bedienen. Ferner lassen sich nach diesen Verfahren Zwischenfarben oder Zwischentöne
nicht farbgetreu wiedergeben, das Auflösungsvermögen ist verhältnismäßig gering oder es ergeben sich Farbkomponenten-Deckungsfehler,
d.h. daß die Farbkomponenten sich nicht genau decken oder nicht genau übereinanderypassen.
Bei einem bekannten Verfahren sind --'.ähnlich wie bei^ einer
Farbdruckmaschine - mehrere elektrofotografische Maschineneinheiten
nebeneinander angeordnet, wobei ein lichtempfindliches Element nacheinander durch diese Maschineneinheiten
geführt wird, um nacheinander Pulverbilder aus verschiedenen Farben zu bilden. Bei diesem Verfahren ist es schwierig, die
Pulverbilder genau zur Deckung zu bringen. Außerdem sind die erforderlichem Geräte sperrig und kostspielig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe'zugrunde, ein Farb-Elektrofotografie-Verfahren
anzugeben,, na.chdetn es möglich ist, ein farbiges Original farbgetreu und mit hohem Auflösungsvermögen
wiederzugeben. Durch Verwendung nur einer einzigen elektrofotografischen Maechineneinheit sollen Farb-
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drucke hergestellt werden können, die keine Deckungsfehler
aufweisen, Ferner soll es möglich sein, Zwischenfarben oder -töne äußerst farbgetreu, und zwar ohne einen Schirm, wiederzugeben.
Trotz der Verwendung von Farbfiltern soll es dabei möglich sein, latente Bilder oder farbigfeedruckte Kopien
mit verhältnismäßig hohem Kontrast herzustellen.
Ausgehend von einem Elektrofotografie-Verfahren zur Herstellung
einer Farbpulver-Abbildung unter Anwendung eines ersten Schrittes, bei dem ein erstes elektrisches Feld an ein*, lichtempfindliches
Element mit einer durchsichtigen Elektrodenschicht, einer lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht, die
die Fähigkeit zur Ausbildung einer nersistenten inneren Polarisation
aufweist,und einer hochisolierenden Schicht zum Aufbringen einer Ladung mit einer vorbestimmten Polarität auf der Oberfläche
der hochisolierenden Schicht angelegt wird,wobei die
Schichten in der erwähnten Reihenfolge übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit verbunden sind, eines zweiten
Schrittes, bei dem ein zweites elektrisches Feld an dem lichtempfindlichen Element angelegt wird, um eine Ladung mit entgegengesetzter
Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht aufzubringen, und zwar gleichzeitig mit der Aufprojektion
eines Lichtbildes auf (Belichtung) der lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht durch die durchsichtige Elektrodenschicht
hindurch, so daß ein latentes Abbild des Lichtbildes auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht erzeugt wird, und
eines dritten Schrittes, bei dem das latente Bild mit einen Toner zu einem Pulverabbild auf der Oberfläche der hochisolierenden
Schicht entwickelt wird, besteht die Erfindung darin, daß die drei Schritte nacheinander mit Lichtbildern
aus verschiedenen Farben und verschiedenfarbigen Tonern wiederholt werden, während das lichtempfindliche Element stillsteht,
so daß mehrere Pulverbilder aus verschiedenen Farben gebildet werden, die einander überlagen.
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Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
Obwohl das erste und zweite PeId mit Hilfe ■einer Kontaktelektrode angelegt werden können, die auf der
hochisolierenden Schicht abnehmbar angeordnet ist, ist es vorteilhaft, wenn eine ansich bekannte Koronaentladungseinheit
anstelle der Kontaktelektrode verwendet wird.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im folgenden
anhand von Zeichnungen ausführlicher beschrieben; die bevorzug<~te
Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen.
Figur 1 ist eine schematische Darstellung - teilweise im Schnitt - eines elektrofotografischen Gerätes,
das zur Durchführung des erfundenen Verfahrens geeignet ist, und die
Figuren 2 und 3 sind Schnittansichten besonders vorteilhafter,
lichtempfindlicher Elemente, die
zur Durchführung des Verfahrens verwendet werden können.
In dem elektrofotografischen Gerät nach Figur 1 wird ein lichtempfindliches
Element 5 verwendet, das ein durchsic] Substrat 1, z,B. eine Glasplatte, eine durchsichtige Elektrode
2 auf der einen Seite des Substrats 1,eine lichtempfindliche
fotoelektrischJLeitende Schicht 3 (auch fotoleitende Schicht
genannt) mit mehreren Ladungsfallenniveaus zur Ausbildung
einer persistenten inneren Polarisation und eine hochisolierende Schicht 4 aufweist, die in der erwähnten Reihenfolge
'übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit verbunden
sind.* Das lichtempfindliche Element 5 ist an einer vorbestimmten Stelle gehalten oder in Längsrichtung, mit dem
Substrat nach oben, beweglich. Unter dem lichtempfindlichen Element 5 ist eine Koronaentladungseinheit 6 angeordnet, und
zwar zum Aufbringen einer Ladung mit jeder gewünschten Polarität auf der gesamten Oberfläche der hochisolierenden Schicht 4,
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: le X'oronaentladuo^seinheit C ist in vertikaler dichtung
ο·'er zu den: lichtempfindlichen Element hin und von diesem
;. og verstellbar, äne Ladevorrichtung mit einer. Lichtquelle
;o, die gleichförmiges Licht abgibt, und mit einer zweiten
.Korona ent la dungseinhe it 7, die so ausgebildet ist, daß sie uas Licht der Quelle 8 ungehindert durchläßt, ist so angeordnet,
daß sie über die Oberfläche der hochisolierenden ochicht 4 bewegbar ist, um diese abzutasten, wenn die erste
Korona ent la dung s einheit 6 herabgelassen wird, rdenrere Ento'icklungseinheiten
9a und 9b( die versehiedoiuaioige Toner
enthalten, sind unter und auf den sich gegenüberliegenden . üeiten des lichtempfindlichen Elements angeordnet. Die eine
Einheit 9a ist in vertikaler Richtung zur Oberfläche der hochiyolieründen
Schic ox 4 und längs der Oberfläche ei es lichtempfindlichen
El er:, ο nt 's bewegbar, während die andere Einheit
9b in unmittelbarer Nähe der Oberfläche der hochisolierenden Schicht 4 angeordnet, ist·, um da,s darauf ausgebildete latente
Bild zu entwickeln, ;ιβηη das lichtempfindliche Element 5 nach
rechts bewegt wiras Eine optische Linse 12 ünz Lichtquellen
zua beleuchten eines Originals 10 sind über dem lichtempfindlichen
Element angeordnet, um. das Lichtbild des Originals durch
cos durchsichtige ;„;,ü>strat 1 und die durchsichtige Elektrode
hindurch auf die I., ohtempf indlic he Schicht 3 ^u projizieren.
Mehrere optische Farbfilter 13a und 13b, die Lichtstrahlen verschiedener
Farben durchlassen, sind unter der Linse 12 derart angeordnet, daß irgrroäeines von ihnen zur Zusammenarbeit mit
der Linse 12 auswählbar ist. Im Bedarfs:fallt, kino.:; ein Lichtschirm
H vorgesehen sein, der die Linse 12f die Euter 1 3p
und 13b und die obere Oberfläche des lichtempfindlichen EIemantes 5 umschließt, um von außen eindringende Lichtstrahlen
während der Bildprojektion bsw. Belichtung abzuschirmen. Eine
Wechselstrom-KoronaerAtladungseinheit 15 und eine Reinigungsvorrichtung
16 sind i-c angeordnet, daß öle .Rectladung und -Toner
beseitigen, wer.n aas lichtempfindliche Llenent hinreichend weit
nach linke bewegt -,--orden, ist. us es für q.iü näro-'to Belichtung
■vorzubereiten Dio /veitö Korona* ο ν I«uj.'j >;r ;;--■.-. ro;- i ;■■ 7 und die
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Lichtquelle 8 können weggelassen werden, wenn eine durchsichtige Gegenelektrode 17 anstelle der ersten Koronaentladungoeinheit
6 vorgesehen ist und darunter Lichtquellen 18 angeordnet sind, wie es durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
Ein Pulverbild wird auf folgende Weise auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht gebildet. Beim ersten Verfahrensschritt, während das lichtempfindliche Element b in der in
Figur 1 dargestellten Lage festgehalten wird, wird die erste Koronaentladungseinheit 6 eingeschaltet, um auf der Oberfläche
der hochisolierenden Schicht 4 eine Ladung mit einer Polarität aufzubringen, die entgegengesetzt zur Polarität der Majoritätsträger
des fotoleitenden Materials ist, aus dem die lichtempfindliche fotoleitende Schicht 3 besteht, so daß die Majoritätsträger
in den Pallenniveaus an oder in der üfähe der Grenzfläche
zwischen der fotoleitenden Schicht 3 und der hochisolierenden Schicht 4 festgehalten werden, wodurch eine persistente innere
Polarisation ausgebildet wird.
Während des zweiten Verfahrensschrittes wird die Koronaentladungseinheit
6 so eingeschaltet, daß sie eine Ladung mit entgegengesetzter Polarität, d.h. gleich der Polarität der
Majoritätsträger des fotoleitenden Materials auf der Oberfläche
der hochisolierenden Schicht aufbringt. Gleichzeitig wird das Lichtbild mit der ausgewählten Farbe des Originals
10 auf die lichtempfindliche fotoleitende Schient 3 durch die Linse 12, eines der Filter, z.B. 13a, und die durchsichtige
Elektrode 2 hindurchpojiziert, um die in der fotoleitenden Schicht
3 während des ersten Verfahrensschrittes an den den dunklen Teilen des Lichtbildes entsprechenden Stellen festgehaltene
Ladung zu konservieren und die an den den hellen Stellen dos Lichtbildes entsprechenden stellen festgehaltene Ladung sofort
auszulösen, bzw. freizugeben, so daß auf der Oberfläche der
hochisolierenden Schicht 4 ein elektrostatischer .lo^autoo BiIi
gebildet wird, daa dem Lichtbild in der gewählten Farbe ent-
epricht· 109826/1567
In dem dritten Verfahrensschritt wird die Koronaentladungc;-einheit
6 in die strichpunktiert dargestellte Lage herabgelassen und die Entwicklungseinheit 9a, die einen Toner
von der gleichen Farbe wie die des Farbbildes, das im zweiten Verfahrensschritt aufprojiziert wurde, bis dicht
an das lichtempfindliche Element herangehoben und dann nach
rechtsfaewegt, wie dies durch den abgewinkelten Pfeil dargestellt
ist, um das latente Bild zu entwickeln, das auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht '4- gebildet wurde.
Diese Entwicklung kann entweder im Dunklen oder bei Zimmerlicht erfolgen. Ohne das so gebildete Pulverbild zu fixieren
oder im Abziehbild-Druckverfahren zu übertragen, wird der vierte Verfahrensschritt ausgeführt. Bei diesem Verfahrensschritt wird ein weiteres latentes Bild mit anderer Farbe
in der gleichen Weise wie bei dem ersten und zweiten üchritt gebildet, nur daß jetzt ein anders Farbfilter 13b verwendet
wird. Das andersfarbige latente Bild, das genau dem zuerst gebildeten latenten Bild überlagert wird, wird durch Verwendung
einer anderen Entwicklungseinheit 9b, die einen andersfarbigen Toner enthält, entwickelt. Auf diese Weise
kann durch Verwendung mehrerer Filter mit unterschiedlichen Farben und durch Wiederholen der ersten drei Verfahrensschritte ein Ladungsbild in jeder gewünschten Farbe gebildet
werden, das dann im Abziehbild-Druckverfahren auf ein Aufzeichnungspapier übertragen und anschliei3end in an,sich.-bekannter
Weise fixiert wird. Zwischenvfarben können mit hoher
Farbechtheit wiedergegeben werden, weil Toner mit unterschiedlichen Farben in geeigneter Weise während der Fixierung
zugesetzt werden.
«j *
5^ Es sei besonders darauf hingewiesen, daß das Ladungsbild,
c° das durch den ersten Bild-Bildungsvorgang gebildet wird,
σ> durch den zweiten Bild-Bildungs- und Bild-Entwicklungsvor-
_* gang zerstört oder beeinträchtigt wird. Man nimmt an, daß
^ die Ursache darin zu sehen ist, daß das erste Pulverbild
"^3 durch die elektrostatischen Anziehungskräfte auf der hoch-
Die Ladung kann während des ersten Verfahrensschrittes in dunkeln aufgebracht werden. Je nach den Eigenschaften eier
lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht 3 kann diese Ladung jedoch auch bei gleichzeitiger Bestrahlung der gesamten Oberfläche
des lichtempfindlichen Elements mit gleichförmigem Licht
aufgebracht werden. So wird beispielsweise während des ersten Yerfahrensschrittes die erste Koronaentladungseinheit 6 in
die durch strichpunktierte Linien dargestellte Lage her&l-gelassen,
und dann werden die lichtdurchlässige zweite Koronaent ladungse inteLt 7 und die zugehörige Lichtquelle 8 nach. "
rechts längs der unteren Oberfläche des lichtempfindlichen
Elements bewegt, um dieses abzutasten. Wenn die erste Koronaentladungseinheit
6 mit einer durchsichtigen Gegenelektrode 17 versehen ist, werden stattdessen die Lampen 18 gleichseitig
mit dem Einschalten der Koronaentladungseinheit 6 eingeschaltet. In diesem Falle ist es vorteilhaft, die Koronaentladungseinheit
6 in Längsrichtung (nach links und rechts) über eine kurze Strecke in Schwingungen zu versetzen, um eine
ungleichförmige Aufladung aufgrund des Schattens der Entladungsürähte
zu vermeiden. Nach dem Abziehen des Parbpulverbilaes müssen die Restladung und Resttoner vom lichtempfindlichen
Element beseitigt werden. Zu diesem Zweck wird das licht- i
empfindliche Element 5 nach links bewegt, wie es durch strich- ·
punktierte Linien angedeutet ist, um das .restliche latente
Bild durch die Wechselstrom-Koronaentladungseinheit 15 ~u
löschen und die restlichen Toner von der Oberfläche der aoeaiaolierenden
Schicht 4 zu entfernen. Das Element kann dann für eine erneute Belichtung verwendet werden. Das lichtempfindliche
Element, das zur Durchführung der Erfindung verwendet werden'kann, kann auch anders ausgebildet sein. So kann beispielsweise,
wie es in Figur 2 dargestellt ist, eine weitere hochisolierende und durchsichtige isolierende Schient 4'
zwischen der durchsichtigen Elektrode 2 und einer lichtempfindlichen
fotoleitenden Schicht 3 angeordnet und mit der schicht
3 und der Elektrode 2 zu einer einteiligen Einheit verbunden sein. Stattdessen kann zwischen der hochisolierencU ·; 4! (oder
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8 -
der Elektrode 2, wenn die Schicht 4' nicht verwendet wird)
und der lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht 3 eine La
festhalteschicht 31 mit einem großen Lichtabsorbtionnkoeffizienten
angeordnet sein, die zahlreiche frei Ladungsträger erzeugen kann, wenn sie mit Licht bestrahlt wird. Bei diener
Ausführung besteht die fotoleitende Schicht 3 aus einem
Material, das es freien Ladungsträgern, die aus der La dung;;-feshalteschicht 3' (oder Ladungsfallenschicht 3') injiziert
werden, das Zurücklegen langer Strecken gestattet und nur eine kleine Anzahl freier Ladungsträger erzeugt, wenn es thermisch
Wk angeregt wird, so daß sich ein lichtempfindliches Element mit
'hohem A.uflösungsvermögen und hoher Lichtempfindlichkeit ergibt.
Die Ladungsfesthalteschicht 31 kann durch gleichzeitiges
Aufdampfen von Se und einer SeTe-Legierung mit einer verhältnismäßig großen Menge von Te gebildet werden, während die lichtempfindliche
fotoleitende Schicht 3 durch Aufdampfen einer SeTe-Legierung mit einer verhältnismäßig kleinen Menge von
Te gebildet werden kann. Wenn diese beiden Schichten in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten aufgedampft werden,
ergibt sich zwischen Ihnen keine scharf begrenzte Grenzfläche, sondern ..die Zusammensetzung ändert sich allmählich
von der einen Schicht zur anderen. Vorzugsweise sind die hochisolierenden Schichten 4 und 41 zusammen einige Mikron
dick, wobei die Schicht 4' jedoch nur ein Mikron dic"k sein
kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 kann die hochisolierende Schicht 41 auch weggelassen werden. Vorzugsweise
sind die Entwicklungseinheiten 9a und 9b vom Pulverzerstäubungstyp
bei dem der pulverförmige Toner auf die
Oberfläche der hochisoliernden Schicht 4 gesprüht wird, oder vom Kaskadentyp, bei dem der pulverförmige Toner über
die hochisolierende Schicht gestreut oder gesprenkelt wird. Bei Verwendung einer Entwicklungseinheit nit magnetischer
Bürste muß dafür gesorgt sein, daß die Oberfläche der hochiaolierenden Schicht mechanisch nicht zerkratzt wird.
Die Erfindung hat folgende Vorteile:
1. Wenn das Lichtbild durch das durchsichtige Substrat und
die durchsichtige Elektrode hindurch auf die lichtempfind-
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BAD OBIGWAL
liehe fotoleitende bzw. fotoelektrisch leitende Gchicht
projiziert wird, um das latente Bild auf der Oberfläche auf der hochisolierenden Schicht, die auf der dem Substrat
gegenüberliegenden Seite ausgebildet ist, zu bilden, wird das projizierte Lichtbild nicht durch das Pulverabbild unterbrochen
oder abgeschirmt, obwohl mehrere Schritte zur Bildung eines latenten Bildes und mehrere Schritte zum Entwickeln durch
Toner abv/echselnd durchgeführt werden. Auf diese Weise ist es
möglich, mehrere verschiedenfarbige Bilder genau zu überlagern, so daß Zwischenfarben äußerst farbgetreu wiedergegeben werden.
Da ferner kein Schirm zum Zerlegen des Bildes in mehrere einzelne Schlitze erforderlich ist, ist es möglich, ein hohes
Auflösungsvermögen beizubehalten.
2. Da das kontrastscharfe· latente Bild auf der Oberfläche
der hochisolierenden Schicht durch partielles oder selektives Freigeben oder Auslösen der Ladung gebildet wird, die in der
fotoleitenden Schicht während des ersten Verfahrensschrittes durch die Aufprojektion des Lichtbildes (Belichtung) und das
Anlegen des elektrischen Feldes während des zweiten Verfahrensschrittes
festgehalten wurde, ist es möglich, latente Bilder mit verhältnismäßig scharfem Kontrast unabhängig von
der Abnahme der Lichtmenge, die durch die Verwendung von Farbfiltern und durchsichtiger oder transpartenter Elektroden
bewirkt wird, zu erzeugen.
3. Da zwei oder mehr Belichtungsschritte und Entwicklungs-Gohritte
nacheinander ausgeführt werdon, während das lichtempfindliche Element einu feste Lage beibehält, ist es möglich,
klare Farbdrucke ohne oinen übermäßigen Überlagerui^ sfehler
oder Deckungafehlor zu erzeugen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungübeiöpiöl
beschränkt. So kann daa Original auch schwarze stellen
neben farbigen Mustern enthalten. In diesem Falle wird ein
zusätzlicher Schritt durchgeführt,-bei dem dae luohfcbild o'ano
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BAD
- ίο -
ein optisches Filter aufprojiziert und das latente Bild mit
einem schwarzen Toner entwickelt wird.
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Claims (7)
- PatentansprücheElektrografie-Verfahren zur Herstellung einer Farbpulver-Abbildung unter Anwendung eines ersten Schrittes, bei dem ein erstes elektrisches PeId an ein lichtempfindliches Element mit einer durchsichtigen Elektrodenschicht, einer lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht, die die Fähigkeit zur Ausbildung einer persistenten inneren '.Polarisation aufweist, und einer hochisolierenden Schicht zum Aufbringen einer Ladung mit einer vorbestimmten Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht angelegt wird, wobei die Schichten in der erwähnten Reihenfolge übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit verbunden sind, eines",-zweiten Schrittes, bei dem ein zweites elektrisches PeId an dem lichtempfindlichen Element angelegt wird, um eine Ladung mit entgegengesetzter Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht aufzubringen, und zwar gleichzeitig mit der Aufprojektion eines Lichtbildes auf (Belichtung) der lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht durch die durchsichtige Elektrodenschicht hindurch, so daß ein latentes Abbild des Lichtbildes auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht erzeugt wird, und eines dritten Schrittes, bei dem das latente Bild mit einem Toner zu einem Pulverabbild auf der Oberfläche der hochisolierendenSSchicht entwickelt wird,dadurch gekennzeichnet, daß die drei Schritte nacheinander mit Lichtbildern aus verschiedenen Farben und verschiedenfarbigen Tonern.wiederholt werden, während das lichtempfindliche Element stillsteht, so , daß mehrere Pulverbilder aus verschiedenen Farben gebildet werden, die .einander überlagern»BAD ORiQINAt 109826/1567
- 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß daß lichtempfindliche Element von der Seite der hochisolisrenden Schicht her weitgehend gleichzeitig mit dem Anlegen des ersten Feldes durch gleichförmiges licht beleuchtet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverbilder auf ein Aufzeichnungspapier abgezogen werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,'daß verschiedenfarbige Filter selektiv zum Aufprojizieren der verschiedenfarbigen Lichtbilder verwendet werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß zusätzlich zu den Abbildungen aus farbigem Pulver ein Abbild aus schwarzem Pulver, die farbigen Bilder überlagernd erzeugt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß die beiden elektrischen Felder an ein lichtempfindliches Element angelegt werden, das eine durchsichtige Elektrodenschicht, eine erste hochisolierende und durchsichtige Schicht, eine lichtempfindliche fotoleitende Schicht, die die Fähigkeit der Ausbildung einer persistenten inneren Polarisation aufweist, und eine zweite hochisolierende Schicht enthält, wobei die Schichten in der erwähnten Reihenfolge übereinanderangeordnet und zu einer einteiligen Einheit miteinander verbunden sind und die Pulverabbildungen auf der Oberfläche der zweiten hochisolierenden Schicht ausgebildet werden.109826MS6
- 7. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die beiden elektrischen Felder an einem lichtempfindlichen Element angelegt werden, daß eine durchsichtige Elektrodenschicht, eine Ladungsfesthalteschicht mit mehreren Ladungsfallenniveaus, eine fotoleitende Schicht und eine hochisolierende Schicht aufweist, wobei die Schichten übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit miteinander verbunden sind. ...ReK/diN109826/1567Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |