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DE2061333A1 - Färb Elektrofotografie Verfahren - Google Patents

Färb Elektrofotografie Verfahren

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DE2061333A1
DE2061333A1 DE19702061333 DE2061333A DE2061333A1 DE 2061333 A1 DE2061333 A1 DE 2061333A1 DE 19702061333 DE19702061333 DE 19702061333 DE 2061333 A DE2061333 A DE 2061333A DE 2061333 A1 DE2061333 A1 DE 2061333A1
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DE
Germany
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layer
insulating layer
highly insulating
light
image
Prior art date
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DE19702061333
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DE2061333C3 (de
DE2061333B2 (de
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Koichi Narashino Chiba Watanabe Masanon Tokio Kinoshita, (Japan)
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Katsuragawa Electric Co Ltd
Original Assignee
Katsuragawa Electric Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE2061333B2 publication Critical patent/DE2061333B2/de
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    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/024Photoelectret layers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/01Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/056Electrographic processes using a charge pattern using internal polarisation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrophotography Using Other Than Carlson'S Method (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)

Description

Patentanwälte
Dr.-Ing. Wilhelm Reiphel Dipl-Ing. Wolfgang Reichel
6 Frankfurt a. M. 1
Parksiraße 13
6521 KATSURAGA WA DENKI KABUSHIKI KA.ISHA., Tokyo, Japan
Farb-Elektrofotografie-Verfahren
Die Erfindung betrifft ein Farb-Elektrofotografie-Verfahren.
Es sind zwar bereits zahlreiche Farb-Elektrofotografie-Verfahren vorgeschlagen worden, doch sind die Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren konstruktiv sehr aufwendig und mithin kostspielig sowie schwierig zu bedienen. Ferner lassen sich nach diesen Verfahren Zwischenfarben oder Zwischentöne nicht farbgetreu wiedergeben, das Auflösungsvermögen ist verhältnismäßig gering oder es ergeben sich Farbkomponenten-Deckungsfehler, d.h. daß die Farbkomponenten sich nicht genau decken oder nicht genau übereinanderypassen.
Bei einem bekannten Verfahren sind --'.ähnlich wie bei^ einer Farbdruckmaschine - mehrere elektrofotografische Maschineneinheiten nebeneinander angeordnet, wobei ein lichtempfindliches Element nacheinander durch diese Maschineneinheiten geführt wird, um nacheinander Pulverbilder aus verschiedenen Farben zu bilden. Bei diesem Verfahren ist es schwierig, die Pulverbilder genau zur Deckung zu bringen. Außerdem sind die erforderlichem Geräte sperrig und kostspielig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe'zugrunde, ein Farb-Elektrofotografie-Verfahren anzugeben,, na.chdetn es möglich ist, ein farbiges Original farbgetreu und mit hohem Auflösungsvermögen wiederzugeben. Durch Verwendung nur einer einzigen elektrofotografischen Maechineneinheit sollen Farb-
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drucke hergestellt werden können, die keine Deckungsfehler aufweisen, Ferner soll es möglich sein, Zwischenfarben oder -töne äußerst farbgetreu, und zwar ohne einen Schirm, wiederzugeben. Trotz der Verwendung von Farbfiltern soll es dabei möglich sein, latente Bilder oder farbigfeedruckte Kopien mit verhältnismäßig hohem Kontrast herzustellen.
Ausgehend von einem Elektrofotografie-Verfahren zur Herstellung einer Farbpulver-Abbildung unter Anwendung eines ersten Schrittes, bei dem ein erstes elektrisches Feld an ein*, lichtempfindliches Element mit einer durchsichtigen Elektrodenschicht, einer lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht, die die Fähigkeit zur Ausbildung einer nersistenten inneren Polarisation aufweist,und einer hochisolierenden Schicht zum Aufbringen einer Ladung mit einer vorbestimmten Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht angelegt wird,wobei die
Schichten in der erwähnten Reihenfolge übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit verbunden sind, eines zweiten Schrittes, bei dem ein zweites elektrisches Feld an dem lichtempfindlichen Element angelegt wird, um eine Ladung mit entgegengesetzter Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht aufzubringen, und zwar gleichzeitig mit der Aufprojektion eines Lichtbildes auf (Belichtung) der lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht durch die durchsichtige Elektrodenschicht hindurch, so daß ein latentes Abbild des Lichtbildes auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht erzeugt wird, und eines dritten Schrittes, bei dem das latente Bild mit einen Toner zu einem Pulverabbild auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht entwickelt wird, besteht die Erfindung darin, daß die drei Schritte nacheinander mit Lichtbildern aus verschiedenen Farben und verschiedenfarbigen Tonern wiederholt werden, während das lichtempfindliche Element stillsteht, so daß mehrere Pulverbilder aus verschiedenen Farben gebildet werden, die einander überlagen.
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Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet. Obwohl das erste und zweite PeId mit Hilfe ■einer Kontaktelektrode angelegt werden können, die auf der hochisolierenden Schicht abnehmbar angeordnet ist, ist es vorteilhaft, wenn eine ansich bekannte Koronaentladungseinheit anstelle der Kontaktelektrode verwendet wird.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im folgenden anhand von Zeichnungen ausführlicher beschrieben; die bevorzug<~te Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen.
Figur 1 ist eine schematische Darstellung - teilweise im Schnitt - eines elektrofotografischen Gerätes, das zur Durchführung des erfundenen Verfahrens geeignet ist, und die
Figuren 2 und 3 sind Schnittansichten besonders vorteilhafter, lichtempfindlicher Elemente, die zur Durchführung des Verfahrens verwendet werden können.
In dem elektrofotografischen Gerät nach Figur 1 wird ein lichtempfindliches Element 5 verwendet, das ein durchsic] Substrat 1, z,B. eine Glasplatte, eine durchsichtige Elektrode 2 auf der einen Seite des Substrats 1,eine lichtempfindliche fotoelektrischJLeitende Schicht 3 (auch fotoleitende Schicht genannt) mit mehreren Ladungsfallenniveaus zur Ausbildung einer persistenten inneren Polarisation und eine hochisolierende Schicht 4 aufweist, die in der erwähnten Reihenfolge 'übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit verbunden sind.* Das lichtempfindliche Element 5 ist an einer vorbestimmten Stelle gehalten oder in Längsrichtung, mit dem Substrat nach oben, beweglich. Unter dem lichtempfindlichen Element 5 ist eine Koronaentladungseinheit 6 angeordnet, und zwar zum Aufbringen einer Ladung mit jeder gewünschten Polarität auf der gesamten Oberfläche der hochisolierenden Schicht 4,
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: le X'oronaentladuo^seinheit C ist in vertikaler dichtung ο·'er zu den: lichtempfindlichen Element hin und von diesem ;. og verstellbar, äne Ladevorrichtung mit einer. Lichtquelle ;o, die gleichförmiges Licht abgibt, und mit einer zweiten .Korona ent la dungseinhe it 7, die so ausgebildet ist, daß sie uas Licht der Quelle 8 ungehindert durchläßt, ist so angeordnet, daß sie über die Oberfläche der hochisolierenden ochicht 4 bewegbar ist, um diese abzutasten, wenn die erste Korona ent la dung s einheit 6 herabgelassen wird, rdenrere Ento'icklungseinheiten 9a und 9b( die versehiedoiuaioige Toner enthalten, sind unter und auf den sich gegenüberliegenden . üeiten des lichtempfindlichen Elements angeordnet. Die eine Einheit 9a ist in vertikaler Richtung zur Oberfläche der hochiyolieründen Schic ox 4 und längs der Oberfläche ei es lichtempfindlichen El er:, ο nt 's bewegbar, während die andere Einheit 9b in unmittelbarer Nähe der Oberfläche der hochisolierenden Schicht 4 angeordnet, ist·, um da,s darauf ausgebildete latente Bild zu entwickeln, ;ιβηη das lichtempfindliche Element 5 nach rechts bewegt wiras Eine optische Linse 12 ünz Lichtquellen zua beleuchten eines Originals 10 sind über dem lichtempfindlichen Element angeordnet, um. das Lichtbild des Originals durch cos durchsichtige ;„;,ü>strat 1 und die durchsichtige Elektrode hindurch auf die I., ohtempf indlic he Schicht 3 ^u projizieren. Mehrere optische Farbfilter 13a und 13b, die Lichtstrahlen verschiedener Farben durchlassen, sind unter der Linse 12 derart angeordnet, daß irgrroäeines von ihnen zur Zusammenarbeit mit der Linse 12 auswählbar ist. Im Bedarfs:fallt, kino.:; ein Lichtschirm H vorgesehen sein, der die Linse 12f die Euter 1 3p und 13b und die obere Oberfläche des lichtempfindlichen EIemantes 5 umschließt, um von außen eindringende Lichtstrahlen während der Bildprojektion bsw. Belichtung abzuschirmen. Eine Wechselstrom-KoronaerAtladungseinheit 15 und eine Reinigungsvorrichtung 16 sind i-c angeordnet, daß öle .Rectladung und -Toner beseitigen, wer.n aas lichtempfindliche Llenent hinreichend weit nach linke bewegt -,--orden, ist. us es für q.iü näro-'to Belichtung ■vorzubereiten Dio /veitö Korona* ο ν I«uj.'j >;r ;;--■.-. ro;- i ;■■ 7 und die
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Lichtquelle 8 können weggelassen werden, wenn eine durchsichtige Gegenelektrode 17 anstelle der ersten Koronaentladungoeinheit 6 vorgesehen ist und darunter Lichtquellen 18 angeordnet sind, wie es durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
Ein Pulverbild wird auf folgende Weise auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht gebildet. Beim ersten Verfahrensschritt, während das lichtempfindliche Element b in der in Figur 1 dargestellten Lage festgehalten wird, wird die erste Koronaentladungseinheit 6 eingeschaltet, um auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht 4 eine Ladung mit einer Polarität aufzubringen, die entgegengesetzt zur Polarität der Majoritätsträger des fotoleitenden Materials ist, aus dem die lichtempfindliche fotoleitende Schicht 3 besteht, so daß die Majoritätsträger in den Pallenniveaus an oder in der üfähe der Grenzfläche zwischen der fotoleitenden Schicht 3 und der hochisolierenden Schicht 4 festgehalten werden, wodurch eine persistente innere Polarisation ausgebildet wird.
Während des zweiten Verfahrensschrittes wird die Koronaentladungseinheit 6 so eingeschaltet, daß sie eine Ladung mit entgegengesetzter Polarität, d.h. gleich der Polarität der Majoritätsträger des fotoleitenden Materials auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht aufbringt. Gleichzeitig wird das Lichtbild mit der ausgewählten Farbe des Originals 10 auf die lichtempfindliche fotoleitende Schient 3 durch die Linse 12, eines der Filter, z.B. 13a, und die durchsichtige Elektrode 2 hindurchpojiziert, um die in der fotoleitenden Schicht 3 während des ersten Verfahrensschrittes an den den dunklen Teilen des Lichtbildes entsprechenden Stellen festgehaltene Ladung zu konservieren und die an den den hellen Stellen dos Lichtbildes entsprechenden stellen festgehaltene Ladung sofort auszulösen, bzw. freizugeben, so daß auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht 4 ein elektrostatischer .lo^autoo BiIi gebildet wird, daa dem Lichtbild in der gewählten Farbe ent-
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In dem dritten Verfahrensschritt wird die Koronaentladungc;-einheit 6 in die strichpunktiert dargestellte Lage herabgelassen und die Entwicklungseinheit 9a, die einen Toner von der gleichen Farbe wie die des Farbbildes, das im zweiten Verfahrensschritt aufprojiziert wurde, bis dicht an das lichtempfindliche Element herangehoben und dann nach rechtsfaewegt, wie dies durch den abgewinkelten Pfeil dargestellt ist, um das latente Bild zu entwickeln, das auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht '4- gebildet wurde. Diese Entwicklung kann entweder im Dunklen oder bei Zimmerlicht erfolgen. Ohne das so gebildete Pulverbild zu fixieren oder im Abziehbild-Druckverfahren zu übertragen, wird der vierte Verfahrensschritt ausgeführt. Bei diesem Verfahrensschritt wird ein weiteres latentes Bild mit anderer Farbe in der gleichen Weise wie bei dem ersten und zweiten üchritt gebildet, nur daß jetzt ein anders Farbfilter 13b verwendet wird. Das andersfarbige latente Bild, das genau dem zuerst gebildeten latenten Bild überlagert wird, wird durch Verwendung einer anderen Entwicklungseinheit 9b, die einen andersfarbigen Toner enthält, entwickelt. Auf diese Weise kann durch Verwendung mehrerer Filter mit unterschiedlichen Farben und durch Wiederholen der ersten drei Verfahrensschritte ein Ladungsbild in jeder gewünschten Farbe gebildet werden, das dann im Abziehbild-Druckverfahren auf ein Aufzeichnungspapier übertragen und anschliei3end in an,sich.-bekannter Weise fixiert wird. Zwischenvfarben können mit hoher Farbechtheit wiedergegeben werden, weil Toner mit unterschiedlichen Farben in geeigneter Weise während der Fixierung zugesetzt werden.
«j *
5^ Es sei besonders darauf hingewiesen, daß das Ladungsbild, c° das durch den ersten Bild-Bildungsvorgang gebildet wird, σ> durch den zweiten Bild-Bildungs- und Bild-Entwicklungsvor- _* gang zerstört oder beeinträchtigt wird. Man nimmt an, daß ^ die Ursache darin zu sehen ist, daß das erste Pulverbild "^3 durch die elektrostatischen Anziehungskräfte auf der hoch-
Schicht featgehalten wird.
Die Ladung kann während des ersten Verfahrensschrittes in dunkeln aufgebracht werden. Je nach den Eigenschaften eier lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht 3 kann diese Ladung jedoch auch bei gleichzeitiger Bestrahlung der gesamten Oberfläche des lichtempfindlichen Elements mit gleichförmigem Licht aufgebracht werden. So wird beispielsweise während des ersten Yerfahrensschrittes die erste Koronaentladungseinheit 6 in die durch strichpunktierte Linien dargestellte Lage her&l-gelassen, und dann werden die lichtdurchlässige zweite Koronaent ladungse inteLt 7 und die zugehörige Lichtquelle 8 nach. "
rechts längs der unteren Oberfläche des lichtempfindlichen Elements bewegt, um dieses abzutasten. Wenn die erste Koronaentladungseinheit 6 mit einer durchsichtigen Gegenelektrode 17 versehen ist, werden stattdessen die Lampen 18 gleichseitig mit dem Einschalten der Koronaentladungseinheit 6 eingeschaltet. In diesem Falle ist es vorteilhaft, die Koronaentladungseinheit 6 in Längsrichtung (nach links und rechts) über eine kurze Strecke in Schwingungen zu versetzen, um eine ungleichförmige Aufladung aufgrund des Schattens der Entladungsürähte zu vermeiden. Nach dem Abziehen des Parbpulverbilaes müssen die Restladung und Resttoner vom lichtempfindlichen Element beseitigt werden. Zu diesem Zweck wird das licht- i
empfindliche Element 5 nach links bewegt, wie es durch strich- · punktierte Linien angedeutet ist, um das .restliche latente Bild durch die Wechselstrom-Koronaentladungseinheit 15 ~u löschen und die restlichen Toner von der Oberfläche der aoeaiaolierenden Schicht 4 zu entfernen. Das Element kann dann für eine erneute Belichtung verwendet werden. Das lichtempfindliche Element, das zur Durchführung der Erfindung verwendet werden'kann, kann auch anders ausgebildet sein. So kann beispielsweise, wie es in Figur 2 dargestellt ist, eine weitere hochisolierende und durchsichtige isolierende Schient 4' zwischen der durchsichtigen Elektrode 2 und einer lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht 3 angeordnet und mit der schicht 3 und der Elektrode 2 zu einer einteiligen Einheit verbunden sein. Stattdessen kann zwischen der hochisolierencU ·; 4! (oder
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der Elektrode 2, wenn die Schicht 4' nicht verwendet wird) und der lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht 3 eine La festhalteschicht 31 mit einem großen Lichtabsorbtionnkoeffizienten angeordnet sein, die zahlreiche frei Ladungsträger erzeugen kann, wenn sie mit Licht bestrahlt wird. Bei diener Ausführung besteht die fotoleitende Schicht 3 aus einem Material, das es freien Ladungsträgern, die aus der La dung;;-feshalteschicht 3' (oder Ladungsfallenschicht 3') injiziert werden, das Zurücklegen langer Strecken gestattet und nur eine kleine Anzahl freier Ladungsträger erzeugt, wenn es thermisch Wk angeregt wird, so daß sich ein lichtempfindliches Element mit 'hohem A.uflösungsvermögen und hoher Lichtempfindlichkeit ergibt. Die Ladungsfesthalteschicht 31 kann durch gleichzeitiges Aufdampfen von Se und einer SeTe-Legierung mit einer verhältnismäßig großen Menge von Te gebildet werden, während die lichtempfindliche fotoleitende Schicht 3 durch Aufdampfen einer SeTe-Legierung mit einer verhältnismäßig kleinen Menge von Te gebildet werden kann. Wenn diese beiden Schichten in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten aufgedampft werden, ergibt sich zwischen Ihnen keine scharf begrenzte Grenzfläche, sondern ..die Zusammensetzung ändert sich allmählich von der einen Schicht zur anderen. Vorzugsweise sind die hochisolierenden Schichten 4 und 41 zusammen einige Mikron dick, wobei die Schicht 4' jedoch nur ein Mikron dic"k sein kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 kann die hochisolierende Schicht 41 auch weggelassen werden. Vorzugsweise sind die Entwicklungseinheiten 9a und 9b vom Pulverzerstäubungstyp bei dem der pulverförmige Toner auf die Oberfläche der hochisoliernden Schicht 4 gesprüht wird, oder vom Kaskadentyp, bei dem der pulverförmige Toner über die hochisolierende Schicht gestreut oder gesprenkelt wird. Bei Verwendung einer Entwicklungseinheit nit magnetischer Bürste muß dafür gesorgt sein, daß die Oberfläche der hochiaolierenden Schicht mechanisch nicht zerkratzt wird. Die Erfindung hat folgende Vorteile:
1. Wenn das Lichtbild durch das durchsichtige Substrat und die durchsichtige Elektrode hindurch auf die lichtempfind-
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liehe fotoleitende bzw. fotoelektrisch leitende Gchicht projiziert wird, um das latente Bild auf der Oberfläche auf der hochisolierenden Schicht, die auf der dem Substrat gegenüberliegenden Seite ausgebildet ist, zu bilden, wird das projizierte Lichtbild nicht durch das Pulverabbild unterbrochen oder abgeschirmt, obwohl mehrere Schritte zur Bildung eines latenten Bildes und mehrere Schritte zum Entwickeln durch Toner abv/echselnd durchgeführt werden. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere verschiedenfarbige Bilder genau zu überlagern, so daß Zwischenfarben äußerst farbgetreu wiedergegeben werden. Da ferner kein Schirm zum Zerlegen des Bildes in mehrere einzelne Schlitze erforderlich ist, ist es möglich, ein hohes Auflösungsvermögen beizubehalten.
2. Da das kontrastscharfe· latente Bild auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht durch partielles oder selektives Freigeben oder Auslösen der Ladung gebildet wird, die in der fotoleitenden Schicht während des ersten Verfahrensschrittes durch die Aufprojektion des Lichtbildes (Belichtung) und das Anlegen des elektrischen Feldes während des zweiten Verfahrensschrittes festgehalten wurde, ist es möglich, latente Bilder mit verhältnismäßig scharfem Kontrast unabhängig von der Abnahme der Lichtmenge, die durch die Verwendung von Farbfiltern und durchsichtiger oder transpartenter Elektroden bewirkt wird, zu erzeugen.
3. Da zwei oder mehr Belichtungsschritte und Entwicklungs-Gohritte nacheinander ausgeführt werdon, während das lichtempfindliche Element einu feste Lage beibehält, ist es möglich, klare Farbdrucke ohne oinen übermäßigen Überlagerui^ sfehler oder Deckungafehlor zu erzeugen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungübeiöpiöl beschränkt. So kann daa Original auch schwarze stellen neben farbigen Mustern enthalten. In diesem Falle wird ein zusätzlicher Schritt durchgeführt,-bei dem dae luohfcbild o'ano
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ein optisches Filter aufprojiziert und das latente Bild mit einem schwarzen Toner entwickelt wird.
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Claims (7)

  1. Patentansprüche
    Elektrografie-Verfahren zur Herstellung einer Farbpulver-Abbildung unter Anwendung eines ersten Schrittes, bei dem ein erstes elektrisches PeId an ein lichtempfindliches Element mit einer durchsichtigen Elektrodenschicht, einer lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht, die die Fähigkeit zur Ausbildung einer persistenten inneren '.Polarisation aufweist, und einer hochisolierenden Schicht zum Aufbringen einer Ladung mit einer vorbestimmten Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht angelegt wird, wobei die Schichten in der erwähnten Reihenfolge übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit verbunden sind, eines",-zweiten Schrittes, bei dem ein zweites elektrisches PeId an dem lichtempfindlichen Element angelegt wird, um eine Ladung mit entgegengesetzter Polarität auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht aufzubringen, und zwar gleichzeitig mit der Aufprojektion eines Lichtbildes auf (Belichtung) der lichtempfindlichen fotoleitenden Schicht durch die durchsichtige Elektrodenschicht hindurch, so daß ein latentes Abbild des Lichtbildes auf der Oberfläche der hochisolierenden Schicht erzeugt wird, und eines dritten Schrittes, bei dem das latente Bild mit einem Toner zu einem Pulverabbild auf der Oberfläche der hochisolierendenSSchicht entwickelt wird,
    dadurch gekennzeichnet, daß die drei Schritte nacheinander mit Lichtbildern aus verschiedenen Farben und verschiedenfarbigen Tonern.wiederholt werden, während das lichtempfindliche Element stillsteht, so , daß mehrere Pulverbilder aus verschiedenen Farben gebildet werden, die .einander überlagern»
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  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß daß lichtempfindliche Element von der Seite der hochisolisrenden Schicht her weitgehend gleichzeitig mit dem Anlegen des ersten Feldes durch gleichförmiges licht beleuchtet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverbilder auf ein Aufzeichnungspapier abgezogen werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,'
    daß verschiedenfarbige Filter selektiv zum Aufprojizieren der verschiedenfarbigen Lichtbilder verwendet werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zusätzlich zu den Abbildungen aus farbigem Pulver ein Abbild aus schwarzem Pulver, die farbigen Bilder überlagernd erzeugt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden elektrischen Felder an ein lichtempfindliches Element angelegt werden, das eine durchsichtige Elektrodenschicht, eine erste hochisolierende und durchsichtige Schicht, eine lichtempfindliche fotoleitende Schicht, die die Fähigkeit der Ausbildung einer persistenten inneren Polarisation aufweist, und eine zweite hochisolierende Schicht enthält, wobei die Schichten in der erwähnten Reihenfolge übereinanderangeordnet und zu einer einteiligen Einheit miteinander verbunden sind und die Pulverabbildungen auf der Oberfläche der zweiten hochisolierenden Schicht ausgebildet werden.
    109826MS6
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die beiden elektrischen Felder an einem lichtempfindlichen Element angelegt werden, daß eine durchsichtige Elektrodenschicht, eine Ladungsfesthalteschicht mit mehreren Ladungsfallenniveaus, eine fotoleitende Schicht und eine hochisolierende Schicht aufweist, wobei die Schichten übereinander angeordnet und zu einer einteiligen Einheit miteinander verbunden sind. ...
    ReK/diN
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    Leerseite
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DE2061333B2 DE2061333B2 (de) 1978-06-22
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CA (1) CA921546A (de)
DE (1) DE2061333C3 (de)
FR (1) FR2073706A5 (de)
GB (1) GB1283808A (de)
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