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DE1944025A1 - Elektrophotographisches Vervielfaeltigungsverfahren - Google Patents

Elektrophotographisches Vervielfaeltigungsverfahren

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Publication number
DE1944025A1
DE1944025A1 DE19691944025 DE1944025A DE1944025A1 DE 1944025 A1 DE1944025 A1 DE 1944025A1 DE 19691944025 DE19691944025 DE 19691944025 DE 1944025 A DE1944025 A DE 1944025A DE 1944025 A1 DE1944025 A1 DE 1944025A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photoconductor
layer
exposed
toner
photoconductor layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691944025
Other languages
English (en)
Inventor
Hodges Howard Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1944025A1 publication Critical patent/DE1944025A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/22Processes involving a combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)

Description

r. - mamm^mim^immommtB^mam^^^mtiVmm »■■mi«
Eastman Kodak Company, 343 State Street, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Elektrophotographisches Vervielfältigungsverfahren
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Vervielfältigungsverfahren, bei d-m man auf der"'Photoleiterschicht * eines elektrophotograpliischen Aufzeichnungsinaterrals durch Bestrahlung mit einer Strahlungsquelle ein Strahlungsmuster erzeugt, die Fäotoleiterschicht elektrostatisch auflädt, mit Flutlicht belichtet, iait einem Toner entwickelt und das Tonerbild unter Erzeugung einer Vervielfältigung auf ein Bildempfangsmaterial überträgt oder das elektrostatische Bild auf ein Bildempfangsmaterial überträgt und letzteres mit einem Toner entwickelt»
Es ist bekannt, Im Raüaaaen elektrophotograpaischer Vervielfältigungsverfaliren verschiedene elektrostatische Kopiervorlagen zu verwendenGemein ist diesen Kopiervorlagen, daß sie faestiiflinte Itfacatelle aufweisen· Bin wesentlicher Nachteil der bekannten elektrostatischen Kopiervorlagen sowie der hierzu entwlekelten elektTostatischen Vervielfältigungsgeräte besteht tiarin, daS die PJaotolelterschicht des Aufzeichnuags-
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materials jedesmal reexponiert werden muß, wenn eine Verviel- . fältigung oder Kopie hergesteilt v/erder soll, Hierdurch wird
. die Zeitdauer, die zur Herstellung einer Reihe von Vervielfältiguiipn oder Kopien erforderlich ist, erhöht. Des weiteren hängt die Kopierdauer oder der Kopierzyklus in der Vorrichtung
„sehr stark von der Erholungsgeschv/indigkeit der Photoleiter.-' schicht des Aufzeichnungsmaterials ab. Versuche zur Herstellung von Kopiervorlagen, welche wiederholt verwendet werden können ohne sie zu reexponieren, schlugen bisher fehl, und zwar aufgrund der Kompliziertheit der Herstellung der Kopiervorlagen.
Aus der USA-Patentschrift 2 576 047 ist es bekannt, zur Herstellung von Vervielfältigungen in Elektrokopiervorrichtungen Kopiervorlagen zu verwenden, die hergestellt varden durch Auf- '-■■;·? tragen einer Schicht eines lichtempfindlichen Lackes auf eine Platte oder Folie mit einer leitfähigen Schicht. Die licht-,-empfindliche Schicht wird bei Durchführung des Vervielfältigungsverfahrens einen Lichtbild exponiert. Die Bildbezirke s ; werden bei dem Verfahren dann dadurch erzeugt, daß di& nich^ ν , ,; ■ exponierten Bezirke der lichtempfindlichen Schicht herausge- s löst werden und daß die Bildbezirke eingebrannt oder in anderer Weise fixiert werden. Jedesmal, wenn eine Vervielfältigung oder Kopie hergestellt werden soll, nuß die Kopiervorlage zur Er- zeugung eines elektrostatischen Bildes aufgeladen v;erden/ welches : dann mittels eines Toners.entwickelt und auf eine Bildenpfarigs^ J . schicht übertragen werden kann. j (>;^i/
Aus der USA-Patentschrift 3 081 165 sind des weiteren verschiedene elektrophotographische Aufzeichnungsriaterialien mit Photo-: ' leiterschichten bekannt, die zu elektrochenographischen Zwecken * verwendet werden können. Die hier beschriebenen Aufzeichriüngs* · · materialien bleiben nach der Exponierung in den belichteten Bezirken mehrere Stunden lang leitfähig oder nicht-leitfähig, je
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nach dein Typ des verwendeten Aufzeichnuncsmateriäls. Da jedoch dieser Zustand nur temporär ist, eigne: sich diese bekannten Aufzeichmingsmatcrialien nicht zur Herstellung permanenter Kopiervorlagen, welche zwecks Ifeiterverwenduno aufbewahrt werden können oder sich für Kopierverfahren besonders langer Kopierdauer eignen.
Um die völlige Entwicklung; breiter, zu entwickelnder Flüchen zu erreichen, d.h. eine sogenannte "solid area development", ist bereits vorgeschlagen worden, eine Photoleiterschicht einen Raster oder einer Ilalbtonvorlage, z. B. einem Punktmuster, kurz vor oder gleichzeitig mit der bildweisen Exponierung zu'exponiercn. Es hat sich jedoch gezeipt, daß ein solches Verfahren, abgesehen von seiner Kompliziertheit, ein zur Herstellung Von Kopien oder Vervielfältigungen zu kostspieliges Verfahren ist.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man mit Vorteil eine Photoleiterschicht einem Strahlüngsmuster exponieren kann und das Strahlungsmuster mit einer Strahlungsquelle, z, D. Licht, erzeugt, die von einer solchen Intensität ist, daß die exponierten Teile oder Bezirke permanent nicht leitfähig werden. Dies bedeutet, daß die exponierten Bezirke der Photoleiterschicht gegenüber Licht unempfindlich werden, so daß eine hierauf aufgebrachte Ladung nicht mehr abfließt, wenn die Photoleiterschicht mit Licht belichtet wird. Gegebenenfalls kann während der ersten Exponierung durch die Photoleiterschicht Strom fließen. Hierdurch wird erreicht, daß die permanente Nicht-Photoleitfähigkeit"" durch eine Exponierung-mit einer Strahlungsquelle geringerer Intensität und/oder Ba'ue'r- hervorgerufen werden kann. · ■ ^ y.v
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- 4 -■■■■■■ ■ ■■■ ' :■■■■>
Das Aufzeichnungsmaterial kann Strahlungsmustern verschiedenen
Typs exponiert werden» So kann beispielsweise eine bildweise Exponierung erfolgen oder aber das Aufzeichnungsmaterial Icann . einem Punktmuster oder Easter oder beiden exponiert werden»
das Aufzeichnungsmaterial zunächst einem BiMe exponiert#
so kann die Phötoleiterschiclit nach der Exponierung 'gleichförmig aufgeladen rnid darau&in ßit Flutlicht oder Waschlicht be lichtet werden» wodurch ein electros tatisclxes Bild eärseugt uird^ welches dann Kit ^iaeci foner emti-riekelt iund aö£ *οΙπ® SiId empfaagsscäiclit übertragen trird oder welches zunächst Ibertra*» gen md 4ana auf äer BlHenpfangsschicht mit einesü Toner entwickelt v
Es wurde somit gefiuiden^' daß das Phänomen dar ρ©rsstanentsti leitfähigkeit *mzn h^nvttzt werden 1sainiä -sm eise p#rsnaa©af trophoto graphit ehe lopierimrlage zn srseug0Hs i^lclie siue Seitlang aufbewahrt usd· viederholt ^erwende-t werden
die PkiitolsiterscMcht «äes g
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5ehandeit -«urdeaji !iöansis ia üblicher © worden und eignen sich äW
?i oder %opi®n$ v;i« sie
* α tL 0^7 BADORfQINAL
üblich sind, ohne da§ die Notwendigkeit'zur Anschaffung einer
teuren Kopierer richtlang besteht und/oder daß kostspielige Maßnahmen erforderlich sind, um ein Punlcpauster oder Raster, zur
Zeit der bildweisen Exponierung zu erzeugen. Selbstverständlich kann das Aufzeichnungsmaterial jedoch zu Beginn seiner
Verwendung sowohl einen Bild als auch einer 3?unktvorlage oder
einem Raster exponiert werden, wodurch Vervielfältigungsvorlagen oder Vervielfältigungsmatrizen erzeugt werden können,
welche durch die völlige Entwicklung breiter, zu entwickeInder Flächen gekennzeichnet sind«
Die im Rahmen des Verfahrens der Erfindung verwendbaren Kopiervorlagen eignen sich dabei insbesondere zur Verwendung in sog» ' ■; Kurzlauf-Vervielfaltigungsgeräten»--" : ' - t
Ber Gegenstand der Erfindung geht scmt aus von einem elektro- ν
photograpliischen Vervielfältigungsverfahren» bei dem man auf ' ;
der Photolei terschicht eines elektrophotographisehen. Auf zeich- } nungsaaterials durch Bestrahlung »it einer Strahlungsquelle .- " t ein StrahluiigSKuster erzeugt, die ihotoieiterschicht elektro- ' ' j statisch .aufladt, rait Flutlich belichtet, mit einem Toner ent- ■ I wickelt w^ü das Tonerbild unter Erzeugung einer Vervielfältigung ; auf ein Bildempf-angsiaaterial ibei^trägt odöT das elektrostati- Γ sehe Bild auf ©iii BildeEpfangsmateifial übertägt und letzteres ■ mit einen Tcner euitMickelt» un€ ist dadurch gekennzeichnet, - ; daß saan Ulm Photoleitersdiicht s© lange lait einer Strahlungs- I quelle ausreichender Intensität Isestraalt, daS der Photofeiter
der Photoleitexschicat seine photoleitfaliigen Eigenschaften · für dauernd, verliert vmä daS mw&- nach Erzeugung der Verviel- ; ftltigung weitere Vervielfältigungen dadurch herstellt, daß
roan "das Äöfz-eicloaiüßigSBaterial cihia© ©s voa neue®, zu bestrahlen
elaktrostatisch auflädt» alt Irlatiida belichtet, mit einem.
Toner entwickelt mia das TonerlaiM auf* ein Bildempfangsmaterial
Öberträgt»
■- ■ ■ ■ -■■-■■■- Ό09810/155Τ
M 1 ■ - f * * *
V 6 '- ' . -■'■ - .■'■■.'■■■■■■■ .■"·■■■
Gemäß der Erfindung kann somit ein Aufzeichnungsmaterial mit einer Photoleiterschicht nach einer einzigen bildweisen Belichtung zur Herstellung vieler Kopien durch Aufladen» Belichten mit Flut- oder Y.'as ca licht, Tonen und Übertragen des erhaltenen Tonerbildes auf ein Bildempfangsmaterial verwendet werden, wobei eine Reexponierung des Aufzeichnungsnaterials gegenüber den zu kopierenden Bild nicht erforderlich ist«
Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung werden somit Auf» - zeichnungsmaterial-ien mit Photoleitern verwendet, die durch Bestrahlung mit einer Strahlungsquelle permanent geschädigt werden können, wobei als Strahlungsquellen beispielsweise ultraviolettes Licht oder eine intensive Wolframlichtquelle in Frage kommen» wobei beispielsweise ferner auch eine verlängerte Belichtung mit einer Kolfraialichtquelle geeignet ist. Des weiteren kann durch die Photoleiterschicht während der Exponierung Strom geführt werden, .und zwar beispielsweise mittels einer.Corona-Entladung oder dadurch, daß die" Photoleiter schicht zwischen Elektroden in physikalischen Kontakt hiermit gebracht wird.
Durch die Bestrahlung werden die photoleitfähigen Eigenschaften des Photoleiters so wirksam zerstört, daß dieser bei Lichteinwirkung nicht länger in dsn zerstörten oder geschädigten Bezirken Ladungen ablädt, d. h. die beschädigten oder zerstörten Bezirke bleiben nicht mehr. leitfähig*·- Erfindungsgemäß kann somit durch einmalige Exponierung des Aufzeichnungmaterials gegenüber einen Strahlungsnuster ein latentes Bild erzeugt werden, und zwaT in Form eines Musters, welches durch Licht nicht entMbar ist. Daraufhin kann eine Vielzahl von Kopien dadurch erzeugt werden, daß das Au£zeiclmungsnateria.l
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BAD ORIGINAL
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gleichförmig aufgeladen und mit Wasch- oder Flutlicht belichtet wird, um die unzerstörten oder ungeschädigten Bezirke zu ent· j laden* wobei auf der £hotoleiter®ehicht ein elektrostatisches ] Bild hinterbleibt. Dieses Bild kann dann «it einem Töner entwickelt und auf ein Bildempfangsmaterial übertragen werden oder aber das elektrostatische Bild kann zuiiiEcfcst übertragen und in Üblicher Weise auf dem Bildejsja£«igsiriater5 al entwickelt werden· .-\ .. -" . .- .-.--" '■■--.-■-.
Da die Belichtung mit dem Wasch* ader Flutlicht- amu dient, den ungeschädigten Photoleiter su entladen» and zwar auf einen solchen Grad, der-mit ,des Toner .nicht■ meht «ntwiekelt:werden kann und die Bildbezirke nicht; bemerkenswert beeinflußt t ist die Escponierungsdauer nicht besonders kritiscli* Infolgedessen ist beim Verfahren der Erfindung während der nachfolgenden Flutlichtbeiichtung ein breiter BxponierungsspielrauM möglich. Des weiteren wird durch das verbleibende &ö&e§paiinungsdif'* ' · ferential die Herstellung von K®pim mit ^sheis Kontrast möglich.
Die Zeichnungen dienen der näherem Erläuterung der Erfindung» Im einzelnen zeigen:
Fig* t die Herstellung i'on positiven Sepien aus einest negativen " Original i%Schema; ."-:..\ . - . . - ■" - - ■;"■"
Fig* 2 die Herstellung- von positiven Kopien aus einen".positiven . ..-Original iir« Schema; ; -■" . " .....
Fig« 3 die liersteilung von positiven Kopien aus einem positiven' -" Original nacn: einem .abgewandelten- -Verfahre». i?3 Schena
Fig. 4 eine Vorrichtung zur Exponierung des Aufzeichnungsntaterials, ebenfalls im Schesa,
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. ÖÄ0
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Verfahren wird.ein Aufzeichnungsmaterial mit einer photoleitfähigen Schicht P auf einer leitenden Schicht 10 oder einen leitenden Schichtträger verwendet. Die Photoleiterschicht P wird,wie durch die Pfeile
11 angedeutet ist, bildgerecht rait Licht belichtet* so daß der Photoleiter der ph ο toi ei "t fähigen Schicht P in den Beair- ".' ken 1 2 nicht, leitend wird, wohingegea die Eicht, exponierten Bezirke 13 pho-toleitfähig bleiben»
Die Strahlung ist dabei -yon einer solchen Intensität und Dauer/ daß der -Photoleiter' permanent la den Bezirken 12 gesehnt?!gt wird, so" daß.er nicht langer leitfähig ist» wen» er mit Licht belichtet .wirdV- -. - - ' . ,
Nach- der: Exponierung .wird, das' Aufzeichnungsmaterial aufgeladen«, beispielsweise: mit einer-negativen-Ladung· 14Ö wes in ObIieiner bekannter'Weise-erixLgt«-Daraufhin wird die_ mit-Flut- oder Jvaschliciit belichtet-^ "TÜurch, ±»e nicht "belichteten" Bezirke 15 leitend. "Jeräer* *mu la rs ableiten^ "wohin ge gen die "verdorb.eren jder gesdiMijte:! Bssirlce
12 aiclit^leitsftä Gleiten ι so' daß. ui® ^idungsn 14 in disska 3©« zirken-'"Verbleiben v.Ed-ein-elektrostawi?dies hil-i Dieses BildSiaan daasi. auf eia SiIdsi wicklung "tibertfägsn nd&t selbst SEtt 'a>'sise mit'-einem-positiven Toaer 1S 5. sin 'BildejEpfaagsaaterial-' Übertragern werden KG
.■ 2ur'Herstellung weiterer Kopien oder Vervi auf die "Äsfangs-exp-onierung. irersicht©t vsrdi l^digiieli.iiotiieEäi-gs. "die Piotelöiterscliidt mit F3,mt°-sder lisschlieh-t su..b©llch d
sa'afickela -und "das .entwickelte-Bild schicht, zu übertragen-*
BAD
S ft -4 fi># k *
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Ein zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung geeignetes Aufzeichnungsmaterial kann beispielsweise wie folgt hergestellt werden:
Auf einen Polyesterschichtträger, z. B. einen sogt Estarträger, wird zunächst eine Schicht aus Cuprojodid aufgetragen. Diese Schicht entspricht beispielsweise'der transparenten elektrisch leitenden Schicht 10 von Fig. 1. Auf diese Schicht wird dann eine dünne Trennschicht aus Cellulosenitrat aufgetragen. Sie ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Trennschicht dient · dazu, eine Lochinjektion von der elektrisch leitenden Schicht in die Photoleitersehicht zu verhindern» Auf diese Weise ist es möglich, die Photoleiterschicht negativ aufzuladen.
Die Photoleiterschicht P kann beispielsweise bestehen aus einem Bindemittel, wie beispielsweise aus Bisphenolpolycarbonat und einem organischen Photoleiter, z. B, 4,4'-Bis-(diäthylamino) 2,2'-dijnethyltriphenylmethan, und einem Sensibilisator für. den Photoleiter, z. B, 2,6-Diphenyl-4-(4-dimethylaminophenyl)thiapyriliumperchlorat. Nach dem Trocknen der Photoleiterschicht kann diese beispielsweise etwa 7 Mikron stark sein. Im Falle des beschriebenen Beispieles besitzt sie eine blaue Farbe.
Mit der Trägerseite des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials kann dann eine transparente negative Vorlage in Kontakt gebracht v/erden, worauf eine Exponierung durch die Vorlage mit einer Intensität in der Photoleiterschicht von beispielsweise 10760 Lux C1000 foot-candles) 5 Minuten lang erfolgen kann. Während der Exponierung kann mittels einer negativen
Z Gorona-Entladung eine Stromdichte von ÖfOS Milliampere/cm in den exponierten Bezirken aufrecht erhalten werden, wobei der Stromfluß zum Ausbleichen des Sensibilisator führt. Die maximale Lichtabsorption bei dem beschriebenen Aufzeichnungsmate-
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♦ ■» * ι it I SS ie .,4 f;
rial liegt bei einer Wellenlänge ¥©m 680 Millimikron, vor JBxponierung bei 981« Diese? Absorption xtfird auf 75! in dien belichteten Bezirken reduzierte Die Dichte gegenüber weißera Licht beträgt bei diesem Aufzeichnungsmaterial normalerweise O94» Sie wird in den belichteten Bezirken auf 0,2S reduziert. Die ausgebleichten Bezirke entladen nach dem Aufladen und der Flut- oder.Waschlichbelichtung nicht mehr. Die ausgebleichten Bezirke können dann mit einem Entwickler getont werden» worauf die getonten Bezirice auf eine Bildempfangsschicht übertragen werden können. Das ausgebleichte Bild läßt sich somit als eine Art xerographische Kopiervorlage verwenden.
In Fig. 2 ist dargestellt, in welcher Weise das olektrophotographische Aufzeichnungsmaterial mit der photoleitfähigen Schicht P zur Herstellung positiver Kopien von einer positiven Originalvorlage verwendet werden kann. In diesem Falle wird die Photoleiterschicht einem positiven Lichtbild exponiert, wie durch die Pfeile 16 angedeutet wird, wobei die Bezirke 17 erzeugt werden. Die Belichtung erfolgt so lange, bis" die Bezirke 17 permanent geschädigt oder verdorben sind, -so daß sie später keine Ladungen mehr ableiten können. Die nicht exponierten Bezirke 18 bleiben hingegen ungeschädigt und repräsentieren das Bild. Später wird eine Ladung, beispielsweise eine positive Ladung 19, aufgebracht, worauf die photoleitfähige Schicht mit Flut- oder H'aschlicht exponiert wird, wodurch die Ladungen 19 in den unbeschädigten oder unzerstorten Bezirken 18 abfließen, wohingegen sie in denjzerstörten Bezirken 17 verbleiben. Nach Belichtung mit dem Flut- oder V.'aschlicht, wird eine negative Ladung auf die PhotoleiterscMcht auf getragen, welche-die positiven Ladungen in den geschädigten Bezirken 17 zerstört und zu einer negativen Ladung 20 der HiJi geschädigten Bezirke 18 führt. Das erzeugte elektrostatische
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Bild kann dann zwecks nachfolgender Entwicklung auf ein Bildempfangsmaterial übertragen werden oder aber mit einem positiven Toner 21 entwickelt werden, worauf das entwickelte Bild auf eine geeignete Bildempfangsschicht übertragen werden kann. Zur Herstellung weiterer Kopien oder Vervielfältigungen kann die einleitende Exponierung oder Belichtung weggelassen werden, cL h. die Photoleiterschicht kann eineι positiven Ladung aufgeladen, mit Flut- oder »iaschlicht belichtet., mit einer negativen Ladung zur Bildung eines negativen elektrostatischen Bildes aufgeladen und mit einen positiven Toner entwickelt werden.
Gemäß Fig. 3 kann zur Herstellung positiver Vervielfältigungen oder positiver Kopien von positiven Origins!vorlagen auch ein anderes Verfahren angewandt werden« Bei dem.in Hg*. 3 dargestellten Verfahren erfolgt die ursprüngliche Exponierung der Photoleiterschicht P wie besehrieben, wobsi die Hintergrundbezirke der Bestrahlung mit Licht ausgesetzt wcrcen, wie durch die Pfeile 16 angedeutet wird, wodurch der Photoleiter in den. Bezirken 17 geschädigt oder verstört vrird, wohingegen die Bildbezirice IS nicht exponiert werden. Später wird auf die Photoleitorschicht eine negative Ladunr 22 aufgebracht, Dann wird die Photoleiterschicht-r.it Äasch- oder Flutlicht belichtet» wodurch ais Ladungen ir. Sen nicht zerstörten Besirken 18 zerstört werden,-Kobei jedoch die Ladung 22 in den lunte itründbe-" zirken 17 verbleibt« Die Photoleiters-cMcht wird äaim durch "eine Entviclclirassvorrichtuns geführt, welche auf eins Iiohe negative Sr-ar.nim:* eingestellt ist, deren Y%xt gleich der Ladung 22 ist» so Js3 ein negativer Toner 23 auf.die nicht ge- .gtcvi Lesirlcs 1-S aufgebracht werden l;snn»
Il ~ Q S 1 Π / U Π 7
-χι -■.·.■' ■
Zur Erzeugung weiterer Kopien oder Vervielfältigungen ist es nurmehr aerforderlich, auf den Photoleiter eine negative Ladung aufzubringen, die Photoleiterschicht mit Wasch- oder Flutlicht zu belichten und dann mit einem negativen Toner in einer Entwicklungsvorrichtung zu entwickeln, die auf eine hohe negative Spannung eingestellt ist.
Wie bereits dargelegt, kann die Intensität und Dauer der Exponierung des, Aufzeichnungsmaterials dadurch vermindert werden, daß ein Strom durch die Photoleitersdicht geführt wird-, wenn diese exponiert wird»
Gemäß Fig. 4 kann das Aufzeichnungsmaterial durch .den Schichtträger 10 exponiert werden, welcher transparent sein kann. Im vorliegenden Falle ist die -Richtung der Belichtung durch die Pfeile 25 angedeutet. Zu gleicher Zeit kann eine Corona-Entlädungsvorrichtung 26 in Richtung der Pfeile 27 über die Photo--"leiterschicht bewegt werden. Die Entladungsvorrichtung 26 kann dabei an eine Spannungsquelle 28 über einen Schalter 29 ange-schlossen sein. Soll die Exponien-.ig des Aufzeichnungsraaterials ohne Durchleiten eines Stromes durch die Photoleiterschicht erfolgen, so wird der Schalter 29 geöffnet.
Die-Anzahl von nach dem Verfahren der Erfindung herstellbaren Kopien wird im .wesentlichen, durch die Entladungsfähigkeit/der nicht-'exponierteh Bezirke begrenzt, weshalb das Bedürfnis zur Gestaltung eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials, ."welches, eine präzise elektrische H und C-Charakteristik bei wiederholten Belichtungen aufrecht erhalt, nicht langer er- "
forderlich ist. ■
penauer: "praktisch wiederholbare Entladunüsfähigkeit11 '
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Im Rahmen des Verfahrens der Erfindung besteht der die Anzahl möglicher Kopien steuernde Faktor in'der Fähigkeit der unzerstöften Bezirke der Photoleiterschicht bei Belichtung eine Ladung abzuleiten, Diese Charakteristik wird in allgemeinen nur durch eine Art Schirm begrenzt, welcher sich auf der Photoleiterschicht nach einer großen Anzahl von Entwicklungsoperationen (Toneroperationen) ausbildet.
Durch eine geeignete Oberflächenbehandlung der Photoleiterschicht zwecks Verminderung eines Niederschlages auf ein Minimum und durch Verwendung einer Vorspannlingssteuerung um den Effekten der Niederschlagsbildung entgegenzutreten, lassen sich besonders viele Kopien von einem photoleitfähigen Aufzeichnungsmaterial erhalten. ·
Da nur eine einzige Belichtung mit einem Lichtbild erfolgt, diktiert die Photoleitererr.pfindlichkeit nicht die Betriebsgeschwindigkeit der Kopiervorrichtung und die Empfindlichkeit von Photoleitern mit geringer Empfindlichkeit ermöglicht einen größeren Spielraum ir. Aufbau der Photoleiterschicht. Andererseits können auch größere Empfindlichkeitsverluste toleriert werden beim Filtern für panchromatische V/iedergabe mit einem hochempfindlichen Aufzeichnungsmaterial.
Obgleich die Erfindung anhand eixes Beispieles unter Verwendung bestimmter Ladungs- und Tonerpolaritäten beschrieben wurde, ist doch selbstverständlich, .daß auch andere Polari-· täten angewandt werden können, so lange nur die angewandten Polaritäten auf die im Einzelfalle angewandte Photoleiterschicht abgestimmt sind,
l\'ird bei der Anfangsexponierung das Aufzeichnungsmaterial vorgerastert/ d, h, einem Punktmuster exponiert, mit dem Ziel
1 von engl. "prescreened"
*-'■"" ■■:i:-': "'"■■ 009810/1557
einer Reihe von kleinen winzigen Bezirken zu erzeugen, die permanent zerstört sind, so bildet jeder Punkt einen Kantenbezirk rcit den Rest der Photoleiterschicht, so daß eine erhöhte Anzahl von Kraftlinien in den Anteilen der Photol,eiterschicht entsteht, in denen eine völlige Entwicklung breiter zu entwickelnder Flächen erreicht werden soll. Infolgedessen lassen sich die breiten Bezirke während der Entwicklung besser tonen, so daß Kopien oder Vervielfältigungen besserer Qualität nach der Übertragung erhalten werden,
Eine solche Art Vorrasterung kann zum Zeitpunkt der Herstellung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials erfolgen. Dies bedeutet, daß ein derart vorgerastetes elektrophotograpiiisches Aufzeichnungsmaterial genauso wie bekannte andere entsprechende AufzeichnungSF.aterialien ohne solche Vorrasterung gehandhabt und vertrieben werden können, wobei jedoch keine speziellen und kostspieligen Vorrichtungen erforderlich sind, ■".die." notwendig"'wären, wenn die Vorrasterung kurz vor oder gleichzeitig mit der Exponierung erfolgen soll.
In vorteilhafter Vieise.kann jedoch die Anfangsexponierung darin bestehen, daß die Photoleiterschicht der Bestrahlung r.it einen Strahlungsmuster ausgesetzt und gleichzeitig einem Raster oder Punktmuster exponiert wird, so daß Vervielfältigungsvorlagen oder Vervielfältigungsinatrizen erzeugt v/erden können, welche dadurch gekennzeichnet sind, daß sie eine völlige Entwicklung'"" breiter,, .zu'entwickelnder Flachen gestatten.
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Claims (1)

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Γ -a t e η t a η s ρ r ti c h e
t. Elektrophotografhisches Vervielfältigungsverfahren,, bei dem man auf der Photoleiterschicht eines elektrophoto- ' j graphischen Aufzeichnungsmteriäls durch Bestrahlung Kit . ^ : einer Strahlungsquelle ein Strahlun^s;:uister erzeugt, die ■■[ Photoleiterschicht elektrostatisch auflädt, rit Flutlicht [ belichtet, nit einen Toner entwickelt und das Tonerbild unter Erzeugunj einer Vervielfältigung auf ein Bildempfangsmaterial überträgt oder das elektrostatische Bild auf ein Bildempfangsmaterial überträft und letzteres mit ' einer. Toner entwickelt, dadurch irekcr.nseichnet» daß man die Photoleiterschicht so lange ir.it einer Strahlungsquelle ausreichender Intensität bestrahlt, da£ der Photoleiter der Photolciterschicht seine photolcitfähigen Eigenschaften , für dauernd verliert und dai» n:an nac'i Urzeugung der Vervielfültigtuif. .weitere.Vervielfältigungen dadurch herstellt, daß man das Aufzeichnungsmaterial ohne es von neuen zu bestrahlen elektrostatisch auflädt, nit Flutlicht belichtet, mit einer Toner entwickelt und das Tonerbild auf ein Bildempfangsmaterial überträgt«
2. Verfahren nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, daß man die Photoleiterschicht, in einer Stufe auflädt und-Kit. einen Toner behandalt.
5.. Verfahren nach Ansprüchen 1 und Zt dadurch gekennzeichnet,
daß :nan die Fhotclciterscliicht des A-.if.-eichnunjsmaterials \
Ί944025
- 16 -
nach der Flütbelichtung zwecks Neutralisation der Ladungen der exponierten Bezirke und zwecks Erzeugung von Ladungen in den nicht-exponierten Bezirken auf ein entsprechendes Potential, jedoch mit entgegengesetztem Vorzeichen, auflädt.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß" man die Photoleiterschicht mit einem Toner entwickelt,
dessen Polarität der Polarität der geladenen Bezirke entspricht,
S* Verfahren zur Herstellung eines vorgerasterten, elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials, bestehend aus ■"'".. einem Schichtträger und mindestens einer Photoleiterschicht, dadurch gekennzeichnet, daß man die Photoleiterschicht so lange mit einer Strahlungsquelle ausreichender Intensität durch eine Punktvorlage oder einen Ras ^r belichtet, daß ein Punkt- oder Rastermuster aus wirksamem Photoleiter und permanent zerstörtem Photoleiter erhalten wird.
0 0 9 8 1 0/1557
DE19691944025 1968-08-30 1969-08-29 Elektrophotographisches Vervielfaeltigungsverfahren Pending DE1944025A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US77205768A 1968-08-30 1968-08-30
US80506068A 1968-12-06 1968-12-06

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DE1944025A1 true DE1944025A1 (de) 1970-03-05

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691944025 Pending DE1944025A1 (de) 1968-08-30 1969-08-29 Elektrophotographisches Vervielfaeltigungsverfahren

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FR2016672A1 (en) 1970-05-08

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