DE2061297B2 - Federscheibe - Google Patents
FederscheibeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/24—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S411/00—Expanded, threaded, driven, headed, tool-deformed, or locked-threaded fastener
- Y10S411/955—Locked bolthead or nut
- Y10S411/956—Automatic base clutch
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Description
Die Erfindung betrifft eine Federscheibe mit einem ringförmigen, eine Mittelöffnung aufweisenden konischen
Scheibenkörper, der durch eine axiale Versetzung in einen äußeren und einen inneren Randbereich
unterteilt ist. Der innere Randbereich dieser bekannten Federscheibe (USA.-Patentschrift 3 332 464) ist mit
einer sich in radialer Richtung über den gesamten inneren Randbereich erstreckenden Z 'hnung versehen. Um
diese Zähnung vom äußeren Rand des inneren Randbereiches aus bis zur Mittelöffnung hin ausbilden zu können,
ist der innere Randbereich gegenüber dem äußeren axial um die Tiefe der Zähnung versetzt. Durch die
Zähnung des inneren Randbereiches wird dessen Wandstärke jedoch wesentlich geschwächt, so daß die
Federwirkung dieses Randbereiches erheblich geringer ist, als diejenige des äußeren Randbereiches. Da die bekannte
Federscheibe am Umfang des äußeren Randberciches verteilt axial gerichtete Zahnpaare aufweist, die
beim Festziehen eines Befestigungselementes den äußeren Umfang an die Werkplatte festlegen, ist jede radiale
Bewegung des äußeren Randbereiches, also dessen Flachdrücken unmöglich gemacht. Schließlich ist
die den inneren Randbereich der Federscheibe von dercn äußeren Randbereich trennende Versetzung bei
der bekannten Federscheibe als Kröpfung ausgebildet, d h. die Wandstärke der Versetzung bzw. der Kröpfung
ist gleich der Wandstärke der beiden durch die Kröpfung verbundenen Randbereiche. Wird eine solehe
bekannte Federscheibe unter ein Befestigungselement gelegt und dieses dann festgezogen, so wird sich
zuerst der in seiner Wandstärke geschwächte innere Randbereich verformen und mit seiner gezähnten
Oberfläche an den Kopf des Befestigungselementes aniegen. Dabei werden sich die Zahnpaarc in die Oberfläche
de" Werkplatte eingraben. Dies erschwert jedoch
das Flachdrücken des äußeren Randbereiches beim weiteren Anziehen des Befestigungselementes. Bei
einer solchen bekannten Federscheibe ist der Druck, der aufgewendet werden muß, um die Federscheibe
völlig flachzudrücken, etwa 408 kg, wenn die Wandstärke der Scheibe etwa 1,25 mm beträgt. Ferner ist noch
eine Federscheibe bekannt (britische Patentschrift 104 623), bei der der federnde Bereich nicht kegelstumpfartig
gestaltet, sondern einfach gekrümmt mechanischen ist. Um einen ebenen Anlagebereich for das
Befestigungselement um die Mittelöffnung dieser bekannten federnden Scheibe herum zu schaffen, ist der
mittlere Bereich dieser Scheiben domartig versetzt ausgebildet. Diese bekannte federnde Scheibe umfaßt also
ebenfalls nur einen einzigen federnden Bereich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Federscheibe zu schaffen, die mehrere Fsderbereiche
aufweist, die durch unterschiedliche Drücke flachgedrückt werden können, wobei die Federscheibe unter
Verwendung von Werkstoff der gleichen dünnen Wandstärke durch einen wesentlich höheren Druck
nachzudrücken ist.
Ditae Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Wandstärke der sich in an sich bekannter
Weise etwa parallel zur Achse der Federscheibe erstreckenden Versetzung geringer ah di.· der Randbereiche
ist. welche über sehr kleine Krümmungsradien mit der Versetzung verbunden sind, wobei die Peripherie
der Verseuung in an sich bekannter Weise die Form eines Polygons aufweist.
Eine derart gestaltete Federscheibe kann bei der gleichen Wandstärke, wie sie die vorerwähnte bekannte
Federscheibe aufweist, einen Druck von !270 kg aufnehmen, ohne d iß eine Beschädigung der Scheibe erfolgt.
Über die genannten Merkmale hinausgehende Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Federscheibe ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser
zeigt
F i g. 1 ein Schaubild einer Federscheibe,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die gleiche Federscheibe
in Verbindung mit einem Sechskantschraubenkopf,
F i g. 3 eine Seitenansicht der auf eine Schraube aufgesetzten Federscheibe, entsprechend der Darstellung
nach F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4 4, bevor auf
die Scheibe eine Klemmkraft ausgeübt wird,
F i g. 5 eine der F i g. 4 entsprechende Darstellung, in
der die Federscheibe bei teilweise angezogener Schraube dargestellt ist, wobei der äußere Randbereich
der Federscheibe flach gegen die Oberfläche des Werkstückes gedruckt ist.
F i g. b eine der F i g. 4 und 5 entsprechende Darstellung,
in der die Federscheibe nach vollständigem Festziehen der Schraube gezeigt ist, wobei eine periphere
Strebe ein weiteres Flachdrücken der Scheibe verhindert.
F i g. 7 einen Querschnitt durch die Federscheibe, der
den Aufbau der Versetzung veranschaulicht, die den inneren und den äußeren Randbercich voneinander unterteilt
und
F i g. 8 einen der F i g. 7 entsprechenden Schnitt durch eine bekannte Federscheibe.
Die in der Zeichnung bei Drehung Federscheibe 10 hat eine Mittelöffnung 12 zum Durchtritt des Gewindeschaftes
14 einer Schraube 16. Die Schraube 16 ist mit einem Sechskantkopf 18 versehen, der eine Klemmfläche
20 hat. Die Federscheibe IO umfaßt einen äußeren Randbereich 22 und einen inneren Randbereich 24. Der
äußere Randbereich 22 ist im wesentlichen konisch im axialen Querschnitt, wobei dessen äußere Peripherie
kreisrund ist. Der innere Randbereich 24 erstreckt sich
iiVml nach außen b/w, ntich oben ober die oberen Begrenzungen
des Randbereiches 22 und ist ebenfalls im axialen Querschnitt konisch. Die Peripherie des inneren
Randbereiches 24 bildet ein Quadrat im Unterschied zur kreisrunden Peripherie des Süßeren Randbereiches
22. Pie Peripherie des inneren Randbereiches ist radial von der kreisrunden Peripherie des äußeren Randbereichs
nach innen versetzt.
Eine axiale Versetzung 26 verbindet die Randbereiche einstöckig. Die Wandstärke A der Versetzung 26
ist, wie in F ί g. 7 dargestellt, geringer als die Wandstärke B des äußeren Randbereiches 22 und geringer als
die Wandstärke C des Randbereiches 24. Bei der Herstellung der Randbereiche aus flachem Ausgangswerkstoff
wird das Blech »matrizengeprägt« durch normale Scher- oder Biegeformgebungsverfahren. Mit der Verformung
des Werkstoffes zur Herstellung der Randbereiche 22 und 24 wird der Teil, der die einstückige Versetzung
26 zwischen den Randbereichen bildet, einer Teilscherung und einer Teilverformung bzw. -biegung ao
unterzogen. Dabei erfolgt kein Brechen des Gefüges des Werkstoffs, beispielsweise Stahl, wie dies beim
Scheren der Fall ist, und es erfolgt auch nicht nur ein Biegen, wie beim Verformen vielmehr wi.d das Gefüge
verdichtet und gestreckt, um zu einer erheblichen Er- as
höhung der Festigkeit zu führen, damit die Federscheibe höheren Druckkräften widerstehen kann. Wie bereits
hervorgehoben wurde, ist die Wandstarke der Versetzung 26 geringer als die ursprüngliche Stärke
des Bleches, das verarbeitet wird, dessen Wandstärke den Wandstärken B und C in F i g. 7 entspricht. Trotz
der Abnahme der Wandstärke der Versetzung schafft die Erhöhung der Festigkeit die dem durch die Versetzung
gebildeten Bereich verliehen wird, weit mehr als nur einen Ausgleich für die Abnahme der Wandstärke.
In Fig. 4, 5 und 6 sind aufeinanderfolgende Relativlagen
gezeigt, die die Randbereiche 22. 24 und die Versetzung
26 während des Pressens gegen die Oberfläche eines Werkstückes 28 einnehmen können. In Fi g. 4 ist
die Schraube noch nicht angezogen, so daß sich die Klemmfläche 20 des Schraubenkopfes 18 gerade in Anlage
an dem inneren Randbereich 24 befindet. Beim Anziehen der Schraube, das in F i g. 5 dargestellt ist,
wird der äußere Randbereich 22 flach an die Oberfläche des Werkstückes 28 gedruckt. Ein weiteres Anziehen
der Schraube bewirkt ein Ausbiegen bzw. Nachgeben des inneren Randbereiches der Federscheibe, die
nach fälligem Anziehen der Schraube die in F i g. 6 dargestellte Lage einnimmt. In dieser Lage überlagern die
äußeren Ecken des S^chskant-Schraubenkopfes 18 die Versetzung 26. In F i 3. 2 der Zeichnung sind die Ecken
des Schraubenkopfes 18 durch die Buchstaben D, E. F und C gekennzeichnet. Die Überlagerung der äußerer
Ecken dos Schnubenkopfes ist die Folge der Tatsache,
daß die Abmessungen zwischen den gegenüberliegenden
Seiten des Sechskantkopfes 18 sich vorzugsweise der Abmessung nnnBhern, oder etwas geringer als diese
Abmessung ist, die die gegenüberliegenden Seiten des quadratischen Randbereiches 24 haben. Das Ftachdrükken
des Randbereiches 24 erfolgt mit wesentlich höherer Kraft als das Flachdrücken des äußeren Randbereiches
22. Wenn beispielsweise der äußere Randbereich 22 mit einer bestimmten Kraft flachgedrückt werden
kann, muß zum Flachdrücken des inneren Randbereiches 24 die doppelte Kraft aufgewendet werden. Diese
Zahlen stehen im Einklang mit den oberen und unteren Drehmomenteneinstellungen an einem Montageband,
bei dem solche Befestigungselemente verwendet werden. Falls die Festziehkraft die obere zulässige Grenze
überschreitet, nimmt die Versetzung 26 die Kraft auf, ohne daß die gewölbte Form verlorengehl, die durch
den Buchstaben H in Fig.! Dezeichnet ist. Ein weiter
fortgesetztes Festziehen kann zu Kräften führen, die im Endeffekt den Bogen H flachdrücken, der immer noch
eine WiderstandscharakierKtik zusätzlich zu den konischen
Randbereichen 22 und .A aufbringt, jedoch in \iel größerer Stärke, die sich gewöhnlich der Bruchfestigkeit
der Schrauben annähen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt die Widerstandskraft etwa
di'.s Dreieinhalbfache der Kraft, die erforderlich ist. um
den äußeren konischen Randbereich 22 flachzudrücken. Um im einzelnen die strukturellen und funktionellen
Unterschiede der Versetzung 26 gegenüber einer Federscheibe bekannter Form zu erläutern, wird auf
F i g. 8 der Zeichnung Bezug genommen. In dieser Figur ist eine bekannte Federscheibe im Schnitt gezeigt.
Der Buchstabe E bezeichnet die radiale Breite des Scheibenbereiches, der einstückig den inneren und den
äußeren Randbereich verbindet. Die in Fig.8 dargestellte
Federscheibe weist nicht eine starre Versetzung 26 auf, wie sie vorbeschrieben wurde, sondern hat vielmehr
einen Bereich, der im axialen Querschnitt im wesentlichen S-förmig gestaltet ist. Die bekannte Federscheibe
wird schließlich ganz flachgedrückt, wenn Klemmkräfte darauf ausgeübt werden, oder wenn die
in F i g. 8 dargestellte Federscheibe aus relativ dickem Werkstoff gefertigt ist. erfolgt ein Brechen des Werkstoffes
der Scheibe, ehe sie vollständig flachgedrückt wird.
Ausgedehnte Versuche haben die Tatsache bestätigt, daß eine Federscheibe, die mit einer vorbeschriebenen
Versetzung versehen ist. höheren Festziehkräften widersteht als konische Federscheiben bekannter Konstruktion,
ohne flachgedrückt zu werden oder zu brechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:h Federscheibe mit einem ringförmigen, eine Mittelöffnung aufweisenden konischen Scheibenkörper, der durch eine axiale Versetzung in einen äußeren und einen inneren Randbereich unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (A) der sich in an sich bekannter Weise etwa parallel zur Achse der Federscheibe erstrekkenden Versetzung (26) geringer als die der Randbereiche (22,24) ist, welche über sehr kleine Krümmungsradien mit der Versetzung verbunden sind, wobei die Peripherie der Versetzung in an sich bekannter Weise die Form eines Polygons aufweist.
- 2. Federscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Peripherie des Randbereiches (22) im wesentlichen kreisrund ist.
- 3. Federscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Peripherie des inneren Rundbereiches (24) ein Quadrat bildet, dessen Ekken gegenüber der Peripherie des äußeren Randbereiches (22) radial nach innen versetzt sind.
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