DE2060858A1 - Digitaler Frequenzgenerator - Google Patents
Digitaler FrequenzgeneratorInfo
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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Description
|!|4|ΐ;ψ!*ιι:!ΐ: ριπ11!1"1',!1 *ww f: "inpis ''""«''!'!■!'•ili'flBlll'llllllPIBIiilpi^
DB 199 Z u -· l ■'■ J
Italo Anmo 25 562 A/69
Vom 1O012.1969
Vom 1O012.1969
Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens s.p.a·,
Mailand, Italien
Digitaler Frequenzgenerator
Die Erfindung betrifft einen digitalen Frequenzgenerator
zur Erzeugung einer Folge diskreter Frequenzen oder einer Frequenz aus einer solchen Folge«, Insbesondere
betrifft die Erfindung einen Frequenzgenerator zum Erzeugen der charakteristischen oder Eigenfrequenzen in
eine Vielzahl von Kanälen enthaltenden Systemen der Wechselstromtelegraphie oder der Datenübertragung, Ferner
betrifft die Erfindung einen Modulator mit einem digitalen Frequenzgenerator, der je nach dem Binärwert eines
digitalen Steuersignals (0 bzw. 1) unterschiedliche Frequenzen liefert.
Im allgemeinen wurden zur Erzeugung von Telegraphiefrequenzen
bisher eine Vielzahl voneinander unabhängiger Oszillatoren verwendet, nämlich einer je Telegraphieeender.
Es handelt sich dabei meist um LC-Oazillatoron,
deren Schwingungsfroiiuenz die nach den CCITT-Empfehlungen
bei Temperatur- und Zeitänderungen vorgeschriebene Stabilität (1 %o) auFwoLBt. In diesem Fall miujjon di.o Bauelemente
„ , η Λ Λ _ BAD ORIGINAL
109 M-25/2227-
des Schwingkreises Temperaturkoefrizienten aufweisen, die etwa gleiche Absolutwerte, jedoch entgegengesetzte
Vorzeichen haben. Bei den eine Vielzahl von Kanälen enthaltenden Systemen der Frequenzmodulabions-Wechselstrombelegraphie
tritt ferner ein Modulationsproblem auf, das darin liegt, daß sich die Frequenz zwischen zwei ganz
bestimmten Werten ändern muß. Dies wird dadurch erreicht, daß der Wert eines oder beider Bauelemente des Schwingkreises
verändert wirdo Eine derartige Lösung des Modulabionsproblemes
weist aber den Nachbe.il auf, daß durch die schrittweise Veränderung des Abstimmkroises in dem
vom Oszillator erzeugten Signal Phasenuiiscetigkeiben auftreten,
die eine erhöhbe Verzerrung im Sende-Empfangs-Kanal mib sich bringen. Die Größe der Veränderung des Bauelemenbes
des Schwingkreises, die für eine fesbgelegte Frequenzänderung erforderlich ist, ist außerdem nicht kon-SCi1*'
t sondern von der Eigenfrequenz abhängig«,
Die bekannten Anordnungen haben noch v/eitere Nachbeile: Sie erfordern die Anwendung spezieller Bauelemente, die
besonders sorgfältig bearbeitet (was vor allem für die Spulen gilt) und gealtert werden müssen, um Ihre Stabilität
bei Temperatur- und Zeitänderungen zu verbessern. Zur Eichung, insbesondere zur Einstellung der Abs bimmkreise,müssen
qualifizierte Arbeitskräfte eingesetzt werden.
Ferner mangelt es ihnen an der erforderlichen Vielseitigkeit
hinsichtlich der Anzahl und Frequenz der erzeugbamen
Signale. Schließlich sind die bnkannben Anordnungen sehr aufwendig und nuhmen vioL Plibz ein, denn
nie bestehen aus oiner gewissen Anzahl vollsbündiger OszialLaboren,
die; wogen der erforderlichen rnduktionsijpulon
nichb al μ Integrierte Schaltungen uuiY;t!baub werden
könnenο
1098 2 5/2227
BAD
ίΐ-"Ρ' γ ■
>
" 5 " 20
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und schafft einen
digitalen Frequenzgenerator, beidem mit einer einzigen Vorrichtung auf digitalem Wege eine Mehrzahl von Signalen
erzeugbar ist, deren Frequenzen innerhalb eines U0U.
sehr weiten Bereiches beliebig gewählt und auf einfache Weise geändert werden können.
Ein Frequenzgenerator gemäß der Erfindung enthält einen quarzgesteuerten Hochstfrequenzoszillator, der eine Taktfrequenz
erzeugt und dem ein Zähler nachgeschaltet ist, der aus η bistabilen Kippschaltungen besteht, die derart
in Kaskade geschaltet sind, daß sie einen synchron oder asynchron arbeitenden Frequenzteiler für 2n bilden. Ferner
sind η durch die Ausgangssignale der η bistabilen Kippschaltungen gesteuerte Impulserzeugungsglieder vorgesehen,
von denen jedes bei Jeder negativen (oder stattdessen positiven)
Flanke des Ausgangssignals einer bestimmten mit ihm
gekoppelten bistabilen Kippschaltung einen Impuls erzeugt oder, wenn es sich um Torglieder hand?lt, pinen Taktimpuls
durchläßt© An den Ausgängen der Impulserzeugungsglieder erscheinen also η Signale, deren Frequenzen 2x~n (i =
1 e».,n) mal so groß wie die Taktfrequenz sindoWerden einige
dieser Signale zweckmäßig ausgewählt und mit Hilfe von Addierschaltungen (logisch) addiert, so erhält-man &i'aiale,
deren Frequenz h_ (h = 1 «.«, 2n - 1) mal so groß ist wie
2n
die Taktfrequenz, Den Addierschaltungen ist schließlich ein weiterer Frequenzteiler nachgeschaltet, der ebenfalls aus in
Kaskade geschalteten bistabilen Kippschaltungen aufgebaut ist und im wesentlichen die Aufgabe hat, die durch die Modulation
verursachten Phasenänderungen des vom Generator erzeugten
oJijnales zu vei'mindern. Am Ausgang dieses Frequenzteilers
stehen die S ;rnale mit der gewünschten Frequenz oder den ge-
10987P/2227
BAD ORIGINAL
- M- - ο η κ η
2 0 6 Π ' ■Γ)
wünschten Frequenzen zur Verfügungo
In Weiterbildung der Erfindung kann ein solcher Frequenzgenerator auch so abgewandelt werden, daß er als Modulator
arbeiten kann, und zwar dadurch, daß über ein (weiteres) Torglied, welches durch ein zu sendendes Binärsignal
gesteuert wird, an die Addierschaltung (vorzugsweise ODER-Glieder) ein oder mehrere zweckmäßig ausgewählte
Ausgangssignale der Impulserzeugungsglieder (vorzugsweise Verknüpfungsglieder) angelegt werden.
Ein Frequenzgenerator oder Modulator gemäß der Erfindung kann mit großer Genauigkeit arbeiten, da ein Quarzoszillator
höchster Genauigkeit und Stabilität verwendet werden kann. Ferner hat die Erfindung den Vorteil geringer
Herstellungskosten, weil sowohl schaltungstechnisch als auch hinsichtlich der Art und Anzahl der verwendeten
Bauelemente (einschließlich des Quarzes) alle Generatoren gleich aufgebaut sind, wodurch die erforderlichen
Eichungs- und Prüfvorgänge außerordentlich vereinfacht werden. Daß sich ein Generator gemäß der Erfindung
durch einfache Änderung als Frequenzmodulator für die FM-Wechselstrorntelegraphie verwenden läßt, ist ein besonderer
Vorteil.
In Verbindung mit der Zeichnung wird die Erfindung nun an bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden«
Die Zeichnung zeigt in:
Fig. Λ das Blockschaltbild einer Anordnung gemäß der Erfindung
;
109 Π ?5/2227
ORIGINAL INSPECTED
2060868
Fig« 2 die schematische Darstellung eines Generators
zur Erzeugung einer der Trägerfrequenzen eines 24—Kanal-·
Telegraphiesystems;
Fig. 3 eine Taktfrequenz, die Ausgangssignale der in
Fig. 2 dargestellten bistabilen Kippschaltungen, deren invertierte Grossen, sowie die Ausgangssignale der in
Fig. 2 dargestellten Verknüpfungsglieder;
Fig. 4- einen Generator gemäß der Erfindung, der so abgewandelt
ist, daß er als Modulator in einem Wechselstrom-Telegraphiesystem
verwendet werden kann; und
Fig. 5 und 6 Darstellungen zur Erläuterung von Änderungen,
die an einem Generator gemäß der Erfindung vorzunehmen sind, um diesen zu einem Modulator abzuwandeln.
Im Blockschaltbild der Fig. 1 sind mit OSO der die Taktfrequenz
erzeugende Oszillator, mit DIV 1 ein erster Frequenzteiler, mit GI sämtliche Impulserzeugungsschaltungen,
mit SI sämtliche Impulsaddierschaltungen und mit DIV 2 ein zweiter Frequenzteiler bezeichnet. Die beiden Frequenzteiler
bestehen jeweils aus bistabilen Kippschaltungen, die nach Art eines Zählers in Kaskade geschaltet sind.
Ist fk die Frequenz des vom Oszillator erzeugten Pulssignales
(Taktfrequenz), so gilt für die Frequenz des Ausgangssignales der η-ten bistabilen Kippschaltung des ersten
Frequenzteilers:
(1) fn = Jj - ~ , worin Tn = 2^ = 2nTk . Tk = Periode
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206 0 ο 5 8
des vom Quarzoszillator erzeugten Signales.
Nimmt man Tn als zeitliche Bezugsgröße an, so können die Frequenzen der Ausgangssignale der i bistabilen Kippschaltungen
wie folgt ausgedrückt werdeni
flr η—Ί
f, = ±f = 2a ' fn, worin i = 1,2 ... n.
2±
Die Schwingungsformen der Ausgangisignale der einzelnen bi~
stabilen KippschaLtungen des ersten Frequenzteilers sind
zusammen mit der Taktfrequenz in Fig. 3 a dargestellt. Mit
Hilfe einer Reiho von η Verknüpfungsgliedern, nämlich
den NAND-Gliedern A, B, C „.. in Fig, 2 kann man je Verknüpfungsglied
in Übereinstimmung mit den Schaltzeitpunkfcen
'^n Ausgangssignals der einzelnen bistabilen Kippschal
:. jngen eine Folge von Taktimpulsen A', B1, G1 ... erzeugen,
wie sie in Fig. 3 b dargestellt sind0 Dadurch ergibt
sich während der Periode Tn am Ausgang des i-ten Verknüpfungsgliedes eine Anzahl von Taktimpulsen
(2) ni = 21"'1, worin i = 1, 2 ... n,
so daß sich die Frequenz des Ausgangssignales des i-ten Verknüpfungsgliedes, die als Anzahl der Impulse während
der Zeit Tn definiert ist, wie folgt errechnet:
Tn a „η-
Verbindet man nun eine beliebige Anzahl von Ausgängen der NAND-Glieder mit den Eingängen eines ODER-Gliedes CK
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BAD ORtGiNAL
(Fig. 2), das als Addierschaltung dient, so erhält man an
dessen Ausgang während der Zeit Tn eine Impulsserie
(3) I = J' n±
wobei i einen oder mehrere Werte zwischen 1 und η annehmen kann. Die Frequenz des Ausgangssignales des ODER-Gliedes
beträgt somit
^i ni
Da das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 0. nicht aus einer
gleichmäßigen Impulsfolge besteht, ist seine Frequenz nicht konstant. Der oben angegebene Wert der Frequenz fT
kann als Mittelwert betrachtet werden. Die anschließende Frequenzteilung ermöglicht jedoch die Epzeugung einer sehr
stabilen Frequenz, wi·,? bereits in der deutschen Patentanmeldung
P 2ΟΟ9Ο36.2 erläutert, ..\tri1.:«
Unter der Annahme, daß der nachgeschaltete Frequenzteiler
DIV 2 aus m bistabilen Kippschaltungen besteht, die so
geschaltet sind, daß sie einen synchronen oobr asynchronen ™
2m-Zähler bilden, erhält man an seinem Ausgang eine Frequenz
:
^T T f ir'
^•■s' ^n ~ m *~ m Tt- m ' ■ ■
Die Anzahl der Impulse I gemäß (3) schwankt zwischen Λ und
211 - 1, so daß sich ergibt ί
1 0 9 B25/2227
fk < - < fk
pn.pm u pn.pm ^ "" J *
1st nun die Aufgabe gestellt, eine Reihe von Frequenzen
mit einem gemeinsamen Teiler d zu erzeugen, so kann man setzen:
(6) fk = 2n · 2m · d
woraus sich ergibt:
woraus sich ergibt:
(7) fu = d . T .
Das Problem der Erzeugung einer Folge von Frequenzen mit einem gemeinsamen Teiler d ist somit technisch vollkommen
und einfach durch Einsetzen von η Schaltbrücken gelöst, wobei der vielseitige Frequenzgenerator gemäß
der Erfindung sowohl schaltungstechnisch als auch hinsichtlich der Anzahl von Bauelementen unverändert bleibte
Wie aus der Gleichung (7) hervorgeht, kann,wenn d = 1 Hz
gesetzt wird, jede beliebige Frequenz erzeugt werden, die zwischen 1 und (2n - 1) Hz liegt, ohne daß η theoretisch
beschränkt ist0
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 besteht der erste Frequenzteiler DIV 1 aus 7 bistabilen Kippschaltungen mit
den Ausgängen a ..« g und den entsprechenden negierten Ausgängen a ..c g. Für jedes NAI1O)-GIied A .·« G sind die
Ausgangssignale der bistabilen Kippschaltungen angegeben,
die zusammen mit dem Taktsignal K an das entsprechende NAND-Glied angelegt werden. Wie aus dor schematischen Dar-
109825/2227
stellniag ^ea^siehtlieh ist, .wird jeweils beim Signal
niedrigsfeeic Mgm$u&ikz ,ideas-en aegierrfeer-Wert verwendet.
Durch dies^e MaßOftaäme ,.werden durch die NAND-Glieder
die richtigen Signale sicherer erzeugt, da vermieden wird, daß einige Impulse infolge der durch die Übergangszeiten
der bistabilen Kippschaltungen verursachten Verzögerungen der einzelnen Signale verloren gehen können.
In Fig. 2 sind die Schaltverbindungen schematisch dargestellt, die erforderlich sind, um die Trägerfrequenz ™
des ersten Kanales eines 24-Kanal-Systems zu erzeugen
(d = 3Q)ο Wie aus der weiter unten angegebenen Tabelle
möglicher Weehselstrom-Telegraphiesysteme hervorgeht, beträgt
die Trägerfrequenz für den ersten Kanal (N = 1) 420 Hz0 Unter der Annahme, daß der zweite Frequenzteiler
DIV 2 10 in Kaskade liegende Kippschaltungen enthält, ergibt
sich aus den Formeln (6) und (7)
fk = 30 · 27· 210 = 3 ) 932 / 160 Hz; I = 14
Gemäß Fig. 3 b besteht das Ausgangssignal A1 des NAND-Gliedes
A aus einem Impuls, das Ausgangssignal B1 aus φ
zwei Impulsen, das Ausgangssignal C aus vier Impulsen usw. je 128 Taktimpulseo Führt man die Signale B1, C
und D1 einer Jüidierschaltung zu, so erhält man ein aus
2 + 4 + 8 = 14 Impulsen je 128 Taktimpulse bestehendes
Signal. Dieses Signal hat also die Frequenz ■£ = Ay 3 ; 932 f 160 = 430 080 Hz0 Wird dieses Signal
an den Frequenzteiler DIV 2 angelegt, der eine Frequenzteilung durch 2^° vornimmt, so tritt an dessen Ausgang ein
109825/2227 bad
-ίο- 2ÜB0058
Signal mit der Frequenz f. = 420 Hz auf.
Gemäß der Tabelle könnte man auch die Trägerfrequenz des zweiten Kanales (N = 2) in ähnlicher Weise dadurch erzeugen,
daß an eine weitere Addierschal bung Op (nicht dargestellt) 18 Impulse angelegt werden. Gibt man das
Ausgangssignal dieser Addierschaltung O^ auf einen Frequenzteiler
DIV 2, der ähnlich wie der oben beschriebene aufgebaut isb, so erhält man ein Signal f o} das die
gewünschbe Frequenz hab.
Die Vielseitigkeit oines erfindungsgemäß aufgebauten
Frequenzgenerabors ist; offenbar. Er läßt sich in sehr
einfacher Weise, z.B, durch Schaltbrücken, ,selbst durch
unerfahrenes Personal so einstellen, daß ein beliebiges Vielfaches von 1 bis (2n - 1) einer Grundfi-onuoiiz d erzeuf1'
.»orden kann, welche auch nur 1 FIz betrauern konnte
(im Beispiel nach Fig. 1 und 2 mit η = 7 isb
d-- f ~- 127 d)» Es isb möglich, am entsprechenden Ausgang
die gewünschte Frequenz zu erzielen und diese zu ändern, ohne die an den anderen Ausgängen liegenden Signale zu
beeinflussen. Die Anzahl der vex'fügbaren Ausgänge isb nur
durch wirtschaftliche Betrachtungen beschränkt, da sie gleich der Anzahl der vorhandenen AddiersclLMl bungs- und
Frequenzteileranordnungen iste
Fig. LY zeigt die schematische Darstellung eines nach der
Erfindung realisierten Generators, der so abgewandelt ist,
daß er als Modulator in einem Wechaelstrorn-Telagraphlö-System
verwendet werden kann. Das dort dargestellte Ausführungsbeispiel
bezieht sich auf den ersten Kanal eines
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20 "8
24-Kanal-System (50 BAUD), aber es kann in einfacher
Weise auf die anderen Kanäle,des gleichen Systems und/oder
auf Kanäle von Systemen unterschiedlicher Modulatiönsgeschwindigkeit
übertragen werden. Wie aus der Tabelle hervorgeht, unterscheiden sich die auf die Leitung zu sendenden
Frequenzen um eine Zahl, die ein Vielfaches des gemeinsamen Teilers d ist, und entsprechen beim 24—Kanal-System
dem Anlegen von 9 + 4N bzw0 11 + 4 IJ Impulsen an die
Addierschaltung. Werden nun dem NAND-Glied B über einen zweckmäßigen Eingangskreis auch die von einem Fernschreiber
kommenden Signale T~ zugeführt, so tritt am Ausgang
des Zählers bzw«, Frequenzteilers DIV 2 das modulierte
Signal auf.
Die eventuell bei den charakteristischen Modulationszeitpunkten auftretenden Phasenunstetigkeiten sind mit Sicherheit
kleiner als + 1°, wenn der Teiler DIV 2 mindestens
8'bistabile Kippschaltungen enbha.lt« Df r größte mögliche
Phasensprung beträgt nämlich + 180°, was :-iach .Division
durch 28 rund 42V ergibt«
Das Blockschaltbild in Fig. 4 enthält cen Oszillator OSC
sowie den (in Figo 2 mit Strichpunktlinien dargestellten)
Block G^, der den ersten Zähler bzw. Frequenzteiler DIV
und die NAND-Glieder enthält und an dessen Ausgängen riie
Signale Af ,o„ G1 auftreten. Ferner sind die Addierschaltung
0. und der Frequenzteiler DIV 2 vorhanden. Das
dargestellte NAND-Glied erzeugt 2/128''Impulse und wird
durch das vom Fernschreiber kommende Signal T,. gesteuert,
welches die Modulation bewirkt, so daß die beiden gewünschten Frequenzen gesendet werden. Der Moäulationsvor-
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2 O ü Ü o 5 8
gang gilt für alle drei in der Tabelle angegebenen Systeme (50, 100 und 200 BAUD)9 Das Modulationssignal wird an
folgende NAIiD-Glieder angelegt: An B beim 24-Kanal-System,
an C beim 12-Kanal.System und an D beim 6-Kanal-System«
Hieraus ist ersichtlich, daß ein erfindungsgemäß aufgebauter Generator, der so geändert ist, daß er sich auch
als Modulator in einem Wechselstrom-Telegraphiesystem verwenden läßt, zum gleichzeitigen Senden auf Kanälen mit
verschiedenen Modulationsgeschwindigkeiten eingesetzt wer-!
den kann.
In Fig. 5 und 6 sind die Änderungen schematisch dargestellt,
die bei einem Generator gemäß der Erfindung erforderlich sind, um diesen zu einem Modulator abzuwedeln,
der abhängig vom jeweiligen Binärwert (0 bzw. 1) eines modulierenden Digitalsignales die eine bzw. andere von
zwei ganz bestimmten Frequenzen liefert, die zu der vom Generator erzeugbaren diskreten Frequenzfolge gehören· Gemäß
Fig. 5 wird der Übergang von einer Frequenz auf die andere dadurch erze^lt, daß die Übertragung des Ausgangssignales
eines der Impulserzeugungsglieder, das mit H1 bezeichnet ist, zum Eingang der in Fig, 5 durch das ODER-Glied
0. dargestellten Impulsaddierschaltung SI der Fig. 1 unterbrochen und gleichzeitig das Ausgangssignal eines
anderen Impulserzeugungsgliedes, das mit H bezeichnet ist, an die Addierschaltung SI angelegt wird.Zu diesem Zweck
genügt es, daß das modulierende Signal M direkt an einen weiteren Eingang des einen Verknüpfungsgliedes H und über
ein NIGHT-Glied I an das andere Verknüpfungsglied H1
angelegt wird. Am Eingang der Verknüpfungsglieder H und H1
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2060358
sind die Verbindungen mit den Ausgängen des Teilers DIV 1 angedeutet«, Ebenso sind am Eingang des ODER-Gliedes O.
Verbindungen mit den weiteren Impulserzeugungsgliedern
angedeutet j die jedoch nicht dargestellt sind, weil sie am ModulatiönsVorgang nicht beteiligt sind.
Die Schaltung nach Fig. 4- ergibt sich aus der Schaltung
gemäß Fig. 5 für den besonderen Fall, daß die Modulation dadurch erfolgt, daß der Addierschaltung das am Ausgang φ
eines der Impulserzeugungsglieder auftretende Signal zugeführt
bzw. nicht zugeführt wirdQ
Fig» 6 betrifft den allgemeineren Fall eines mit dem Generator
gemäß der Erfindung realisierten Modulators. Es sind das modulierende Signal M1 das NICHT-Glied I1 die als Impulserzeugungsglieder
arbeitenden Verknüpfungsglieder H, H1 ... H die Addierschaltung 0. und der Frequenzteiler DIV 2 angegeben
Durch Einsetzen von Schaltbrücken ist es möglich, an ein oder mehrere Verknüpfungsglieder das modulierende Signal M und
an andere dessen negierten Wert anzulegen. Die an der Modulation nicht beteiligten Verknüpfungsglieder sind dabei m
weder mit M noch mit M verbunden. Diese Anordnung ist besonders vielseitig, denn als den beiden Werten des modulierenden
Signales jeweils zugeteilte Frequenzen können zwei beliebige der durch den Generator erzeugten Frequenzen verwendet
werden. Selbstverständlich handelt es sich bei den in Fig. 4- und 5 dargestellten Modulatoren um Sonderfälle
dieser allgemeineren Ausführungsform·
10982 5/2 22 7
2Ü6GJ58
Wechselotrom - Tolegraphiesyoteme
| Kanalzahl |
Kodulat ione^j Ge
schwindigkeit |
Sigenfrequenzen f |
Trägerfrequenzen
f |
| 24 | 50 BAUD |
420 + (N-1) 120 + 30
N - 1, ,24 Hz |
420 + (K-1) 120
H - 1 24 Hz |
| 12 | 100 BAUD |
480 + (H-1) 240 + CQ
Il ■* 1, ,12 Hz |
480 + (l/-i) 240
N . 1 .12 Hz |
| 6 · | 200 BAUD | 600 + (N-1)48O + 120 |
600 + (I.'-!) 460
if - 1 ό Hü I |
| I | U' | 30 | d | Ha |
14
N |
nfrequ^c | η f/d |
14
N |
erfrcquenzon
f/d |
| 6 | • 60 | Hz |
8
N |
+ (N-1) 4
= 1 |
.24 |
8
N |
+ (K-I) 4
= 1....24 |
||
| 120 | Hz |
5
N |
+ 4 (N-1)
- 1 |
i 1
12 |
5
X |
+ 4 (:J-i)
- 1 12 |
|||
|
+ 4 (N-1)
ι 1 |
J1 1
,.6 |
+ 4 (N-1) | |||||||
109825/2227
ORfQiNAL iNSPECTEO
Claims (1)
- PatentansprücheDigitaler Frequenzgenerator zur Erzeugung einer Frequenz aus einer Folge diskreter Frequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem ein hochfrequentes Taktimpulssignal erzeugenden Quarzoszillator (OSC) ein Frequenzteiler (DIV 1) verbunden ist, der aus einer Anzahl η bistabiler Kippschaltungen besteht, durch deren Ausgangssignale eine gleiche Anzahl η von Impulserzeugungsgliedern (GI; A bis G) gesteuert wird, von denen jedes (z.B. A) bei jeder negativen (oder positiven) Flanke des Ausgangssigna.es (z.B. g ) einer bestimmten, ihm zugeordneten Kippschaltung (z.B. FFp) einen Ausgangsimpuls (z.B. A1) liefert, und daß die Ausgänge von einer Anzahl zwischen 1 und η von Impulserzeugungsgliedern in einer gewünschten Kombination mit den Eingängen einer Schaltung (SIjO^) zum Durchführen einer logischen Addition gekoppelt sind, mit der ein zweiter Frequenzteiler (DIV 2) verbunden ist, an dessen Ausgang das Signal mit der gewünschten Frequenz zur Verfugung steht.2« Digitaler Frequenzgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulserzeugungsglieder Torglieder (A bis G) sind, die beim Erscheinen der Signalflanke der gegebenen Polarität jeweils einen Taktimpuls (k) durchlassen.5. Digitaler Frequenzgenerator zur Erzeugung einer Folge diskreter Frequenzen nach Anspruch 1 oder 2, dahingehend abgewandelt, daß eine der Anzahl der Frequenzen der Folge, die gleichzeitig erzeugt werden sollen, ent-109825/2227sprechende Vielzahl von Addierschaltungen vorgesehen sind, denen jeweils ein eigener Frequenzteiler nachgeschaltet ist und deren Eingänge mit Ausgängen von linpulserzeugungsgliedern in entsprechender Kombination gekoppelt sind.DigitalHiOdulator mit einem Frequenzbereich nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß mitri.eJG eines Digitalsignales (Τ.;M) die Zuführung eines oder mehrerer Ausgangssignale der Impuiserzeugungsp-lieder (B; H) zur Addierschaltung (0,) gesteuert wird (J'igi M bis 6).Digitaler Modulator mit einem Frequenzgeneretor nach Anspruch 1, 2 oder 3 für ein Wechselstrom-Telegraphie-System, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der Zuführung des Ausgangssignales eines Impulserzeugungsglieder(B) zu einem bzw. mehreren Addierschaltungen an einen weiteren Eingang des Impulscrzeugungsgliedes das TeJegraphiesignal (T^) angelegt wird.Digitaler Modulator nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die. gleichzeitige Übertragung von Kanälen mit verschi eJener Modulationsgescmvindigkeit«1 0 9 ir; B / 2 2 2 7Ü GHiGiNAL!■!is ■■'' vl ''ψ\Leerseite
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