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DE2060772C3 - Drehpflug - Google Patents

Drehpflug

Info

Publication number
DE2060772C3
DE2060772C3 DE19702060772 DE2060772A DE2060772C3 DE 2060772 C3 DE2060772 C3 DE 2060772C3 DE 19702060772 DE19702060772 DE 19702060772 DE 2060772 A DE2060772 A DE 2060772A DE 2060772 C3 DE2060772 C3 DE 2060772C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
locking
support wheel
rail
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702060772
Other languages
English (en)
Other versions
DE2060772A1 (de
DE2060772B2 (de
Inventor
Josef 4440 Rheine Ungruh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Niemeyer Soehne & Co Kg 4441 Riesenbeck GmbH
Original Assignee
H Niemeyer Soehne & Co Kg 4441 Riesenbeck GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Niemeyer Soehne & Co Kg 4441 Riesenbeck GmbH filed Critical H Niemeyer Soehne & Co Kg 4441 Riesenbeck GmbH
Priority to DE19702060772 priority Critical patent/DE2060772C3/de
Publication of DE2060772A1 publication Critical patent/DE2060772A1/de
Publication of DE2060772B2 publication Critical patent/DE2060772B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2060772C3 publication Critical patent/DE2060772C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehpflug, mit einem um eine Wendeachse zwischen zwei Betriebssteilungen verschwenkbaren Pflugrahmen und einem den Pflugrahmen auf dem Boden abstützenden Stützrad, welches um eine in den beiden Pflugbetriebsstellungen jeweils etwa horizontal ausgerichtete Achse schwenkbar am Pflugrahmen gelagert und in seinen beiden Stützstellungen verriegelbar ist (DE-OS 19 17 948).
Zur Verriegelung des Stützrades ist üblicherweise eine zweiarmige, zumindest aber zwei Anschlagflächen darbietende Riegclklinke vorgesehen, welche um eine zur Schwenkachse des Stützrades parallele Schwenkachse unter Schwerkraft zwischen zwei Vemegelungsslellungen verschwenkbar ist und in ihren Verriegelungsslellungen das Stützrad arretiert. Diese Verriegelung bedarf für eine einwandfreie Funktion der regelmäßigen Wartung, um die freie Beweglichkeit der unter Schwerkraft schwenkenden Riegelklinke aufrechtzuerhalten.
Aufgabe der Erlindung ist es, einen Drehpflug der eingangs genannten Art mit einer auch schweren Beanspruchungen gewachsenen Stülzradverriegelung zu schaffen, welche bei baulicher Einfachheit wartungsfrei ist und auch nach langjährigem Pfluggebrauch zuverlässig arbeitet.
Hierzu ist der Drehpflug nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützradverriegelung eine die
Schwenkachse des Stützrades entlang eines Kreisbogenabschnitts umgebende Riegefschiene mit stirnseitigen Anschlagflächen am Pflugrahmen ortsfest abgestützt und eine bis auf eine Durchtrittsöffnung für die Riegelschiene geschlossene, beim Schwenken des Stützrades entlang der Riegelschiene bewegliche Riegeltasche vorgesehen ist, in der eine in beide.i Pflugbetriebsstellungen die Durchtrittsöffnung versperrende, beim Schwenken des Pflugrahmens unter Schwerkraft in eine Enlriegelungsstellung bewegbare Kugel od. dgl. untergebracht ist. Als Riegeltasche kann ein auf der Lagerbüchse des Stützradlagers befestigtes, radial zur Schwenkachse des Stützrades ausgerichtetes Rohrstück vorgesehen sein, dessen in den Pflugbetriebs-
'5 Stellungen dem Boden zugewandtes Ende bis auf einen die Durchtrittsöffnung bildenden Axialschlitz verschlossen ist. Die Riegeischiene kann ferner von einem bogenförmigen Flachsteg gebildet sein, dessen stirnseitigen Anschlagflächen mit einer jeweils mit der Kugel
2(1 zusammenwirkenden Rastausnehmung versehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht, es zeigt Fig. 1 eine Teilseitenansicht des Drehpflug^ nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vereinfachte Draufsicht zu Fig. 1. Der dargestellte Drehpflug umfaßt einen Pflugrahmen 1, von dem in der Zeichnung lediglich das rückwärtige, ein Stülzrad 2 tragende Ende veranschaulicht ist. Der Pflugrahmen 1 ist in bekannter Weise um eine Wendeachse zwischen zwei Pflugbetriebsstellungen schwenkbar und trägt mit Hilfe von Grindeln 3 zumindest ein Paar Pflugschare 4, von denen lediglich eines veranschaulicht ist.
Das Slützrad 2 umfaßt im einzelnen den eigentlichen
J5 Radkörper 5, welcher am unteren Ende eines Radschaftes 6 frei drehbar gelagert ist. Der Schaft 6 ist in einer Trägertasche 7 höhenverstellbar festgelegt. An der Trägertasche 7 ist eine Lagerbüchse 8 befestigt, welche auf einem Lagerzapfen 9 mit Achse 10 drehbar gelagert
A0 ist. Der Lagerzapfen 9 ist an einer Siülzradhaltcplaltc 11 befestigt, welche ihrerseits mit dem Pflugrahmen 1, bei dem dargestellten Beispiel mit einer Grindclplatte 12, verbunden, z. B. vorschraubt oder verschweißt, ist.
Die vom Lagerzapfen 9 definierte Schwenkachse 10 für das Slützrad 2 erstreckt sich in den beiden Pflugbetriebsstellungen horizontal und im wesentlichen quer zur Wendeachse des Pflugrahmens 1.
An der Lagerbüchse 8 ist eine Riegeltasche 13 in Form eines Rohrstücks befestigt, vorzugsweise ange-
5(1 schweißt, dessen jeweils in den Pflugbetriebsstellungen des Pflugrahmens 1 zum Boden hin gerichtetes Ende durch eine Platte 14 verschlossen ist. Im Bereich dieses Endes weist das Rohrstück einen eine Durchtritts öffnung bildenden Axialschlitz 15 auf, bezüglich dessen nähere Ausgestaltung und Anordnung auf die Zeichnung verwiesen wird. Im Innern des Rohrstücks ist eine Kugel 16 mit verhältnismäßig großem Spiel untergebracht, welche in ihrer in der Zeichnung, insbesondere Fig. 1 veranschaulichten, unter Schwerkraft eingenom-
b0 menen Verriegelungsstellung auf der Verschlußplatte 14 aufliegt und den Durchtriltsschlilz 15 für den Durchgang einer Riegeischiene 17 versperrt. Diese Riegeischiene 17 besteht aus einem bogenförmigen Flachsteg, dessen Stirnseiten 18, 19 Anschlagflächen für einen Eingriff mil der Kugel 16 bilden. Auf den Durchmesser der Kugel 16 abgestimmte Rastausnehmungen 20 in den Anschlagflächen 18, 19 dienen zur Sicherung des gegenseitigen Eingriffs und zur Vergrößerung der
Eingriffsflache.
Die Riegelschiene 17 erstreckt sich, wie dargestellt, entlang eines Kreisbogenabschnitts von beispielsweise etwa 120" im Abstand um die Schwenkachse 10 und ist über ein Verbindungsstück 2J an der Platte 11 befestigt. Ein Stoßdämpfer 23 dient zur Dämpfung einer Schwenkbewegung des Stüzrades 2 um seine Schwenkachse 10 und stützt sich einerseits an einem Auslegerarm 22 und andererseits an einem Bolzen 24 am Rohrstück 13 ab.
Wird, ausgehend von der in der Zeichnung dargestellten einen Pflugbetriebsstellung, in welcher das Stützrad 2 gegenüber dem Pflugrahmen 1 verriegelt ist, der Pflug ausgehoben, so schwenkt das Stützrad 2 zunächst im Gegenuhrzeigersinn, wobei die Kugel 16 in der Riegeltasche 13 außer Eingriff mit der Riegelschiene 17 gelangt. Wird nun der Pflugrahmen 1 um seine Wendeachse geschwenkt, so gelangt nach Durchlaufen eines Schwenkwinkels von etwa 90" die Riegeltasche 13 in eine horizontal ausgerichtete Stellung, bei deren Überschreiten die Kugel 16 aus dem Bereich des geschlitzten Endes in den ungeschützten, an die Lagerbuchse 8 angrenzenden Bereich rollt. Zugleich wirkt auf das Stützrad ein Drehmoment ein, welches das Sliitzrad um seine Achse 10 verschwenkt, wobei die Riegeischiene 17.in den Schlitz ein- und durch diesen hindurchtritt. Noch während dieser Schwenkbewegung ■ ist zwar die Kugel 16 bestrebt, sich unter Schwerkraftwirkung wieder in Richtung auf die untere Abschlußplatte 14 hinzubewegen, jedoch wird sie an der Einnahme der gezeigten Verriegelungsstellung durch die ihr zugewandte Schmalseite der Riegelschiene gehindert. Erst wenn diese vollständig den Schlitz 15 in der Riegeltasche 13 passiert hat, kann sich die Kugel 16 in ihre den Durchtrittsschlitz 15 versperrende Verriegelungsstellung bewegen. Wird nach Beendigung der Schwenkbewegung des Pflugrahrnens 1 dieser auf den Boden abgesenkt und gelangt der Radteil 5 mit dem Boden in Eingriff, so gelangt die Kugel 16 in der Riegeltasche 13 erneut mit der Riegelschiene 17. jetzt jedoch mit deren Anschlagfläche 18, in Verriegelungseingriff. Die Anordnung der Bauteile entspricht in dieser Stellung im wesentlichen der nach Fig. 1, lediglich mit dem Unterschied, daß die Anschlagfläche 18 an die Stelle der Anschlagfläche 19 der Riegelschiene 17 tritt und umgekehrt.
Eine Kugel als Verriegelungsglied bietet für ihre Bewegung den geringstmöglichen Widerstand dar. insbesondere dann, wenn die Bewegungsbahn für das Verriegelungsglied verschmutzt oder korrodiert ist. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, als Verriegelungsglied einen Zylinderabschnitt oder einen Rohrabschnitt zu verwenden. Letzterer kann in der Tasche angeordnet oder als Überwurfmuffe auf dieser angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Drehpflug, mit einem um eine Wendeachse zwischen zwei Betriebssteilungen verschwenkbaren Pflugrahmen, einem den Rahmen auf dem Boden abstützenden Stützrad, welches um eine in den beiden Pflugbetriebsstellungen jeweils etwa horizontal ausgerichtete Achse schwenkbar am Pflugrahmen gelagert und in seinen beiden Stützstellungen verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützradverriegelung eine die Schwenkachse (10) des Stützrades (2) entlang eines Kreisbogenabschnitts umgebende Riegi !schiene (17) mit stirnseitigen Anschlagflächen (18, 19) am Pflugrahmcn (1, U) ortsfest abgestützt und eine bis auf eine Durchtrittsöffnung (15) für die Riegelschiene geschlossene, beim Schv.enken des Stützrades entlang der Riegelschiene bewegliche Riegeltasche (13) vorgesehen ist, in der eine in beiden Pflugbetriebsstellungen die Durchtrittsöffnung versperrende, bei Schwenken des Pflugrahmens (1) unter Schwerkraft in eine Entriegelungsstellung bewegbare Kugel od. dgl.(16)untergebracht ist.
2. Drehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Riegeltasche (13) ein auf der Lagerbuchse (8) des Stützradlagers (8,9) befestigtes, radial zur Schwenkachse (10) des Slützrades (2) ausgerichtetes Rohrstück vorgesehen ist, dessen in den Pflugbetiiobsstellungen dem Boden zugewandtes Ende bis auf einen die Durchtrittsöffnung bildenden Axialschiit? (15) verschlossen ist.
3. Drehpflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelschiene von einem bogenförmigen Flachsteg (17) gebildet ist, dessen .stirnseitigen Anschlagflächcn (18, 19) mit einer jeweils mit der Kugel (16) zusammenwirkenden Rastausnehmung(20) versehen sind.
DE19702060772 1970-12-10 1970-12-10 Drehpflug Expired DE2060772C3 (de)

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DE2060772A1 DE2060772A1 (de) 1972-06-29
DE2060772B2 DE2060772B2 (de) 1979-09-27
DE2060772C3 true DE2060772C3 (de) 1980-06-04

Family

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2805376C2 (de) * 1978-02-09 1985-05-09 H. Niemeyer Söhne GmbH & Co KG, 4446 Hörstel Drehpflug

Also Published As

Publication number Publication date
DE2060772A1 (de) 1972-06-29
DE2060772B2 (de) 1979-09-27

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