DE2060772C3 - Drehpflug - Google Patents
DrehpflugInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehpflug, mit einem um eine Wendeachse zwischen zwei Betriebssteilungen
verschwenkbaren Pflugrahmen und einem den Pflugrahmen auf dem Boden abstützenden Stützrad,
welches um eine in den beiden Pflugbetriebsstellungen jeweils etwa horizontal ausgerichtete Achse schwenkbar
am Pflugrahmen gelagert und in seinen beiden Stützstellungen verriegelbar ist (DE-OS 19 17 948).
Zur Verriegelung des Stützrades ist üblicherweise eine zweiarmige, zumindest aber zwei Anschlagflächen
darbietende Riegclklinke vorgesehen, welche um eine zur Schwenkachse des Stützrades parallele Schwenkachse
unter Schwerkraft zwischen zwei Vemegelungsslellungen verschwenkbar ist und in ihren Verriegelungsslellungen
das Stützrad arretiert. Diese Verriegelung bedarf für eine einwandfreie Funktion der
regelmäßigen Wartung, um die freie Beweglichkeit der unter Schwerkraft schwenkenden Riegelklinke aufrechtzuerhalten.
Aufgabe der Erlindung ist es, einen Drehpflug der eingangs genannten Art mit einer auch schweren
Beanspruchungen gewachsenen Stülzradverriegelung zu schaffen, welche bei baulicher Einfachheit wartungsfrei
ist und auch nach langjährigem Pfluggebrauch zuverlässig arbeitet.
Hierzu ist der Drehpflug nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützradverriegelung eine die
Schwenkachse des Stützrades entlang eines Kreisbogenabschnitts umgebende Riegefschiene mit stirnseitigen
Anschlagflächen am Pflugrahmen ortsfest abgestützt und eine bis auf eine Durchtrittsöffnung für die
Riegelschiene geschlossene, beim Schwenken des Stützrades entlang der Riegelschiene bewegliche
Riegeltasche vorgesehen ist, in der eine in beide.i Pflugbetriebsstellungen die Durchtrittsöffnung versperrende,
beim Schwenken des Pflugrahmens unter Schwerkraft in eine Enlriegelungsstellung bewegbare
Kugel od. dgl. untergebracht ist. Als Riegeltasche kann ein auf der Lagerbüchse des Stützradlagers befestigtes,
radial zur Schwenkachse des Stützrades ausgerichtetes Rohrstück vorgesehen sein, dessen in den Pflugbetriebs-
'5 Stellungen dem Boden zugewandtes Ende bis auf einen
die Durchtrittsöffnung bildenden Axialschlitz verschlossen ist. Die Riegeischiene kann ferner von einem
bogenförmigen Flachsteg gebildet sein, dessen stirnseitigen Anschlagflächen mit einer jeweils mit der Kugel
2(1 zusammenwirkenden Rastausnehmung versehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht, es zeigt
Fig. 1 eine Teilseitenansicht des Drehpflug^ nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vereinfachte Draufsicht zu Fig. 1.
Der dargestellte Drehpflug umfaßt einen Pflugrahmen 1, von dem in der Zeichnung lediglich das
rückwärtige, ein Stülzrad 2 tragende Ende veranschaulicht ist. Der Pflugrahmen 1 ist in bekannter Weise um
eine Wendeachse zwischen zwei Pflugbetriebsstellungen schwenkbar und trägt mit Hilfe von Grindeln 3
zumindest ein Paar Pflugschare 4, von denen lediglich eines veranschaulicht ist.
Das Slützrad 2 umfaßt im einzelnen den eigentlichen
J5 Radkörper 5, welcher am unteren Ende eines Radschaftes
6 frei drehbar gelagert ist. Der Schaft 6 ist in einer Trägertasche 7 höhenverstellbar festgelegt. An der
Trägertasche 7 ist eine Lagerbüchse 8 befestigt, welche auf einem Lagerzapfen 9 mit Achse 10 drehbar gelagert
A0 ist. Der Lagerzapfen 9 ist an einer Siülzradhaltcplaltc
11 befestigt, welche ihrerseits mit dem Pflugrahmen 1, bei dem dargestellten Beispiel mit einer Grindclplatte
12, verbunden, z. B. vorschraubt oder verschweißt, ist.
Die vom Lagerzapfen 9 definierte Schwenkachse 10 für das Slützrad 2 erstreckt sich in den beiden
Pflugbetriebsstellungen horizontal und im wesentlichen quer zur Wendeachse des Pflugrahmens 1.
An der Lagerbüchse 8 ist eine Riegeltasche 13 in Form eines Rohrstücks befestigt, vorzugsweise ange-
5(1 schweißt, dessen jeweils in den Pflugbetriebsstellungen
des Pflugrahmens 1 zum Boden hin gerichtetes Ende durch eine Platte 14 verschlossen ist. Im Bereich dieses
Endes weist das Rohrstück einen eine Durchtritts öffnung bildenden Axialschlitz 15 auf, bezüglich dessen
nähere Ausgestaltung und Anordnung auf die Zeichnung verwiesen wird. Im Innern des Rohrstücks ist eine
Kugel 16 mit verhältnismäßig großem Spiel untergebracht, welche in ihrer in der Zeichnung, insbesondere
Fig. 1 veranschaulichten, unter Schwerkraft eingenom-
b0 menen Verriegelungsstellung auf der Verschlußplatte 14
aufliegt und den Durchtriltsschlilz 15 für den Durchgang einer Riegeischiene 17 versperrt. Diese Riegeischiene
17 besteht aus einem bogenförmigen Flachsteg, dessen Stirnseiten 18, 19 Anschlagflächen für einen
Eingriff mil der Kugel 16 bilden. Auf den Durchmesser der Kugel 16 abgestimmte Rastausnehmungen 20 in den
Anschlagflächen 18, 19 dienen zur Sicherung des gegenseitigen Eingriffs und zur Vergrößerung der
Eingriffsflache.
Die Riegelschiene 17 erstreckt sich, wie dargestellt, entlang eines Kreisbogenabschnitts von beispielsweise
etwa 120" im Abstand um die Schwenkachse 10 und ist über ein Verbindungsstück 2J an der Platte 11 befestigt.
Ein Stoßdämpfer 23 dient zur Dämpfung einer Schwenkbewegung des Stüzrades 2 um seine Schwenkachse
10 und stützt sich einerseits an einem Auslegerarm 22 und andererseits an einem Bolzen 24 am
Rohrstück 13 ab.
Wird, ausgehend von der in der Zeichnung dargestellten einen Pflugbetriebsstellung, in welcher das Stützrad
2 gegenüber dem Pflugrahmen 1 verriegelt ist, der Pflug ausgehoben, so schwenkt das Stützrad 2 zunächst im
Gegenuhrzeigersinn, wobei die Kugel 16 in der Riegeltasche 13 außer Eingriff mit der Riegelschiene 17
gelangt. Wird nun der Pflugrahmen 1 um seine Wendeachse geschwenkt, so gelangt nach Durchlaufen
eines Schwenkwinkels von etwa 90" die Riegeltasche 13
in eine horizontal ausgerichtete Stellung, bei deren Überschreiten die Kugel 16 aus dem Bereich des
geschlitzten Endes in den ungeschützten, an die Lagerbuchse 8 angrenzenden Bereich rollt. Zugleich
wirkt auf das Stützrad ein Drehmoment ein, welches das Sliitzrad um seine Achse 10 verschwenkt, wobei die
Riegeischiene 17.in den Schlitz ein- und durch diesen
hindurchtritt. Noch während dieser Schwenkbewegung ■ ist zwar die Kugel 16 bestrebt, sich unter Schwerkraftwirkung
wieder in Richtung auf die untere Abschlußplatte 14 hinzubewegen, jedoch wird sie an der
Einnahme der gezeigten Verriegelungsstellung durch die ihr zugewandte Schmalseite der Riegelschiene
gehindert. Erst wenn diese vollständig den Schlitz 15 in der Riegeltasche 13 passiert hat, kann sich die Kugel 16
in ihre den Durchtrittsschlitz 15 versperrende Verriegelungsstellung bewegen. Wird nach Beendigung der
Schwenkbewegung des Pflugrahrnens 1 dieser auf den Boden abgesenkt und gelangt der Radteil 5 mit dem
Boden in Eingriff, so gelangt die Kugel 16 in der Riegeltasche 13 erneut mit der Riegelschiene 17. jetzt
jedoch mit deren Anschlagfläche 18, in Verriegelungseingriff. Die Anordnung der Bauteile entspricht in dieser
Stellung im wesentlichen der nach Fig. 1, lediglich mit dem Unterschied, daß die Anschlagfläche 18 an die
Stelle der Anschlagfläche 19 der Riegelschiene 17 tritt und umgekehrt.
Eine Kugel als Verriegelungsglied bietet für ihre Bewegung den geringstmöglichen Widerstand dar.
insbesondere dann, wenn die Bewegungsbahn für das Verriegelungsglied verschmutzt oder korrodiert ist.
Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, als Verriegelungsglied einen Zylinderabschnitt oder einen Rohrabschnitt
zu verwenden. Letzterer kann in der Tasche angeordnet oder als Überwurfmuffe auf dieser angeordnet
sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Drehpflug, mit einem um eine Wendeachse zwischen zwei Betriebssteilungen verschwenkbaren
Pflugrahmen, einem den Rahmen auf dem Boden
abstützenden Stützrad, welches um eine in den beiden Pflugbetriebsstellungen jeweils etwa horizontal
ausgerichtete Achse schwenkbar am Pflugrahmen gelagert und in seinen beiden Stützstellungen
verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Stützradverriegelung eine die Schwenkachse (10) des Stützrades (2) entlang eines
Kreisbogenabschnitts umgebende Riegi !schiene (17) mit stirnseitigen Anschlagflächen (18, 19) am
Pflugrahmcn (1, U) ortsfest abgestützt und eine bis auf eine Durchtrittsöffnung (15) für die Riegelschiene
geschlossene, beim Schv.enken des Stützrades entlang der Riegelschiene bewegliche Riegeltasche
(13) vorgesehen ist, in der eine in beiden Pflugbetriebsstellungen die Durchtrittsöffnung versperrende,
bei Schwenken des Pflugrahmens (1) unter Schwerkraft in eine Entriegelungsstellung
bewegbare Kugel od. dgl.(16)untergebracht ist.
2. Drehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Riegeltasche (13) ein auf der Lagerbuchse (8) des Stützradlagers (8,9) befestigtes,
radial zur Schwenkachse (10) des Slützrades (2) ausgerichtetes Rohrstück vorgesehen ist, dessen in
den Pflugbetiiobsstellungen dem Boden zugewandtes
Ende bis auf einen die Durchtrittsöffnung bildenden Axialschiit? (15) verschlossen ist.
3. Drehpflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelschiene von einem
bogenförmigen Flachsteg (17) gebildet ist, dessen .stirnseitigen Anschlagflächcn (18, 19) mit einer
jeweils mit der Kugel (16) zusammenwirkenden Rastausnehmung(20) versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702060772 DE2060772C3 (de) | 1970-12-10 | 1970-12-10 | Drehpflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702060772 DE2060772C3 (de) | 1970-12-10 | 1970-12-10 | Drehpflug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2060772A1 DE2060772A1 (de) | 1972-06-29 |
| DE2060772B2 DE2060772B2 (de) | 1979-09-27 |
| DE2060772C3 true DE2060772C3 (de) | 1980-06-04 |
Family
ID=5790564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702060772 Expired DE2060772C3 (de) | 1970-12-10 | 1970-12-10 | Drehpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2060772C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2805376C2 (de) * | 1978-02-09 | 1985-05-09 | H. Niemeyer Söhne GmbH & Co KG, 4446 Hörstel | Drehpflug |
-
1970
- 1970-12-10 DE DE19702060772 patent/DE2060772C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2060772A1 (de) | 1972-06-29 |
| DE2060772B2 (de) | 1979-09-27 |
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Legal Events
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