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DE2060360C3 - Greifer mit sich auf einer Drehachse kreuzenden Greiferarmen - Google Patents

Greifer mit sich auf einer Drehachse kreuzenden Greiferarmen

Info

Publication number
DE2060360C3
DE2060360C3 DE19702060360 DE2060360A DE2060360C3 DE 2060360 C3 DE2060360 C3 DE 2060360C3 DE 19702060360 DE19702060360 DE 19702060360 DE 2060360 A DE2060360 A DE 2060360A DE 2060360 C3 DE2060360 C3 DE 2060360C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
pulley
axis
rotation
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702060360
Other languages
English (en)
Other versions
DE2060360B2 (de
DE2060360A1 (de
Inventor
Juergen 4272 Kirchhellen Koehn
Edmund 4100 Duisburg Sieburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Mannesmann Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Demag AG filed Critical Mannesmann Demag AG
Priority to DE19702060360 priority Critical patent/DE2060360C3/de
Publication of DE2060360A1 publication Critical patent/DE2060360A1/de
Publication of DE2060360B2 publication Critical patent/DE2060360B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2060360C3 publication Critical patent/DE2060360C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Greifer mit sich auf einer Drehachse kreuzenden Greiferarmen der Greiferschalen und mit in den den Greiferschalen gegenüberliegenden Enden der Greiferarme gelagerten Umlenkrollen für durch EinlauffUhrungen über Umlenkrollen zu Festpunkten geführte Seile.
Bei den bekannten Greifern werden die Schließseile von den Einlaufführungen nach Art eines Piaschenzuges um die Umlenkrollen zu einem Festpunkt geführt. Die Halteseile enden meistens in einer Traverse, in der sich die Einlaufführungen befinden. Von dieser Traverse aus führen Seile oder Stangen zu den äußeren Enden der Greiferschalen. Wenn der Greifer in den Halteseilen gehalten wird, d. h. wenn die Höhenlage der Traverse unverändert bleibt und die Schließseile nachgelassen werden, schwenken die Greiferschalen auseinander. Mit zunehmender Neigung der von der Traverse zu den Greiferschalen führenden Seile oder Stangen wird die Öffnungsbewegung des Greifers besser eingeleitet, d. h. zu Beginn des öffnens ist das öffnungsmomenl am kleinsten.
Konstruktiv bedingt liegen bei dieser Konstruktion die Seile zwischen der Traverse und den Greiferschalen außen am Greifer. Sie sind somit Beschädigungen beim Durchziehen durch Luken sehr ausgesetzt Da diese Seile nur in der Seilführung der beweglichen Traverse und am Festpunkt an der Greiferschale geführt sind, können diese Seile im ungestrafften Zustar.d leicht an der Konstruktion festhängen oder eingeklemmt werden, v.-as dann zur Betriebsunterbrechung führt
Um bei Krananlagen mit Seilzugkatzen auch bei Katzenstellung am Auslegerende, d. h. bei größtem Seildurchhang und höchster Greiferstellung, deii Greifer noch öffnen zu können, ist es erforderlich, den Abstand der Seile oder Stangen an der Traverse möglichst groß zu wählen, um zu Beginn des Öffnens ein entsprechend großes Moment sicherzustellen.
Bei anderen bekannten Greifern werden die Greiferarme beim Anziehen des Halteseiles, welches um übereinanderliegende Rollen geführt ist, gespreizt Die Rollen sind über Hebel mit den Greiferarmen verbunden. Damit der Kraftaufwand zum öffnen des Greifers nicht zu groß wird, müssen die Hebel möglichst lang sein. Wenn die Hebel oberhalb der Traverse angeordnet sind, wird die Bauhöhe des Greifers in UQgünstiger Weise vergrößert. Sind die Hebel unterhalb der Traverse angeordnet, so ragen sie nach unten in den geschlossenen Greifer und damit in das Fördergut hinein. Dies führt zu einer Verschmutzung des Seiles und damit zu einem vorzeitigen Verschleiß.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Halteseile bei einem Greifer so zu führen, daß sie beim Nachlassen der Schließseile ein sicheres Öffnen des Greifers in jeder Situation bewirken, ohne die Bauhe^.c zu vergrößern und ohne daß die Seile und die Umlenkrollen mit dem Fördergut in Berührung kommen können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jedes Halteseil vom Festpunkt über eine Umlenkrolle geführt ist, die oberhalb der Drehachse in dem Greiferarm der dem Festpunkt gegenüberliegenden Greiferschale gelagert ist, und von dieser Umlenkrollt· um eine .im geschlossenen Zustand unter dieser angeordnete Seilrolle durch die Einlaufführung geführt ist.
Durch die Anordnung der Seilrollen unter den Umlenkrollen wird die Bauhöhe des Greifers nicht vergrößert.
Das Nachlassen der Schließseile wirkt wie ein Anziehen der Halteseile. Das Anheben des Befestigungspunktes in bezug auf die Drehachse des Greifers und das damit verbundene öffnen des Greifers wird dadurch unterstützt, daß die in den oberen Enden der Greiferafme gelagerten Umlcnkrollcn durch die Halteseile nach außen gedrückt werden, weil die Halteseile beim Zug um die freien Rollen nach außen gezogen werden.
Die Seilrolle ist nach einer Weilerbildung der Erfindung an der Drehachse gelagert. Sie ist vorzugsweise in einem Rollenträger gelagert, der mit einer Büchse auf der Drehachse drehbar gelagert ist. Die Seilrolle kann jedoch auch direkt auf der Drehachse gelagert sein. Die Anordnung der Seilrolle auf der Seite des Greifers, auf der sich der Festpunkt des um die
Seilrolle geführten Halteseiles befindet, hat den Vorteil, daß die Komponente zum Auseinanderdrücken der in den oberen Enden der Greiferarme gelagerten Umlenkrolle sehr wirksam ist.
Die Seilrolle ist vorzugsweise so weit aus der Greifermitte heraus angeordnet, daß sich die Laufrille der Seilrolle unter der Einlaufführung befindet, die sich zwangsläufig oberhalb des Gesamtschwerpunktes, also in Greifermitte einpendelt Durch diese Anordnung der Seilrolle in bezug auf die Einlaufführung wird ein ■·■ Schleifen des Seiles an der Einlaufführung weitgehend vermieden. Die Einlaufführung kann zweckmäßigerweise eine Seildüse sein, die in dem Rollenträger befestigt ist. Sie kann auch aus kreuzweise angeordneten Seilrollen gebildet sein. Alle Rollenträger des Greifers ■ können auf einer gemeinsamen Büchse befestigt sein, die auf der Drehachse des Greifers drehbar gelagert ist. Bei dem erfindungsgemäßen Greifer werden sowohl die Halte- als auch die Schließseile über gleiche Seilrollen und Umlenkrollen zu den Befestigungspunkten geführt. .·■· Durch die Befestigung aller Rollenträger auf einer gemeinsamen Büchse wird erreicht, daß sich die Einlaufführungen durch die straff gehaltenen Siile, die je nach der Drehrichtung der Greiferschalen die Halteoder Schließseile sein können, oberhalb des Greifer-Schwerpunktes einstellen. Es wird dadurch verhindert, daß die Einlaufführungen der nicht stramm gehaltenen Seile zur Seite kippen und zum Verklemmen beim Schließen des Greifers führen.
Die Einlaufführungen befinden sich nach einer ■<> weiteren Ausgestaltung der Erfindung unterhalb der Rollenachsen der Umlenkrollen, die so in den Greiferarmen angeordnet sind, daß sich ihr Rand unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes in Greifermitte befindet. Durch diese Anordnung der Einlaufführung wird die Bauhöhe des geschlossenen Greifers nicht durch die Einlaufführungen, sondern durch die Umlenkrollen bestimmt.
Nach weiteren Ausgestaltungen der Erfindung sind die beiden Greiferarme einer Greiferschale durch \ Deckbleche Miteinander verbunden. Die Deckbleche verhindern zugleich ein Herausspringen der Seile aus den Umlenkrollen und schützen ferner die Seile und Umlenkrollen beim Aufsetzen auf das Schüttgut vor Verschmutzung. Die Deckbleche sind oben an einer Traverse befestigt, die vorzugsweise als torsionssteifes Hohlprofil ausgebildet ist und dem Greifer eine gute Stabilität verleiht. An den Deckblechen und der Traverse können Rollenkonsolen für die Rollenachsen der Umlenkrollen befestigt sein. Durch die Rollenkon- . ■ solen erübrigt sich eine νοί; Greiferarm zu Gre'iferarm durchgehende Achse, die für die Lagerung der Umlenkrolle;) sehr stabil sein müßte. Es wird dagegen das Deckblech und die Traverse zum Tragen der Umlenkrollen herangezogen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen geschlossenen Greifer in der Seitenansicht, I
F i g. 2 diesen Greifer in der Vorderansicht, F i g. 3 den geöffneten Greifer in der Seitenansicht, F i g. 4 die Draufsicht auf den geöffneten Greifer,
Fig.5 einen Rollenträger mit Einlaufführung in der Seitenansicht.
An den Seitenflächen der Greiferschalen 1 schließen sich Greiferarme 2 an, die sich an einer Drehachse 3 kreuzen. Die Greiferarme 2 sind, wie aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich ist, nach innen abgekröpft, damit der Kopf des Greifers nicht breiter als die Greiferschale ist. In den F i g. 2 und 4 sind Verstärkungen 2a für die Greiferarme 2 im Bereich der Drehachse 3 eingezeichnet
Zum Wahren der Übersicht ist in den Fig. 1 und 3 nur ein Halteseil 6 durch strichpunktierte Linien und ein Schließseil 7 durch gestrichelte Linien angedeutet Um die Führung des Schließseiles 7 einwandfrei darstellen zu können, wurden die Umlenkrolien 5 in unterschiedlicher Größe gezeichnet Das Halteseil 6 führt durch eine in Fi g. 5 dargestellte Einlaufführung 8 um eine Seilrolle 4 und um die in Fig. I ersichtliche Umlenkrolle 5 zu einem Halteseil-Festpunkt 17, der auf einem die Seitenbleche der Greiferschale 1 verbindenden Querträger 15 befestigt ist Aus der F i g. 1 :.;..· ersichtlich, daß die Urnlcnkrollen 5 und damit das obere Ende der Greiferarme 2 beim Nachlassen der Schließseile und somit relativen Anziehen der Halteseile 6 nach außen gedruckt werden, wodurch die Öffnungsbewegung eingeleitet wird.
Das Schließseil 7 führt durch die Einlaufführung 8, um die Seilrolle 4 und über die rechte Umlenkrolle 5 nach unten zur linken Umlenkrolle 5 und von der Oberseite dieser Umlenkrolle 5 wiederum zur Unterseite einer anderen rechten Umlenkrolle 5 und um diese Umlenkrolle zu einem Schließseil-Festpunkt 18, der sich neben der linken Umlenkrolle 5 an einer Hohlprofil-Traverse 12 befindet.
Aus den F i g. 2 und 5 ist ersichtlich, daß jede Seilrolle 4 mit ihrer Rollenachse H in einem Rollenträger 10 befestigt ist, der aus zwei Blechen gebildet wird. Alle Rollenträger 10 des Greifers sind auf einer Büchse 9 befestigt, die drehbar auf der Drehachse 3 gelagert ist. Die Rollenträger 10 haben oben eine Einiaufführung8 in Form einer Seildüse, die sich beim hängenden Greifer stets über dem Schwerpunkt und somit in Greifermitte befindet.
Die Greiferarme 2 sind oberhalb der Drehaehse 3 an der Außenseite über Deckbleche 13 miteinander verbunden, die beim geöffneten Greifer, wie in Fig.3 ersichtlich, an der Unterseite der Greiferarme liegen und die Umlenkrollen 5 sowie die Schließ- und Halteseile vor Berührung mit dem zu fördernden Schüttgut schützen. Die Deckbleche 13 sind an der Innenseite mit aus ebenen Blechen hergestellten Rollenkonsolen 14 für die Rollenachsen 20 der Umlenkrollen 5 versehen.
Zum Erhöhen der Festigkeit des Greifers im Bereich der abgeknickten Greiferarme 2 sind diese außer dem bereits erwähnten Querträger 15 über einer, weiteren Querträger 16 miteinander verbunden. Die Greiferarme haben in Nähe der Umlenkrollen Öffnungsanschläge 19, die sich beim öffnen des Greifers auf die unteren Greiferarme 2 legen und damit den Öffnungswinkel des Greifers begrenzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Greifer mit sich auf einer Drehachse kreuzenden Greiferarmen der Greiferschalen und mit in den den Greiferschalen gegenüberliegenden Enden der Greiferarme gelagerten Umlenkrollen für durch Einlaufführungen über Umlenkrollen zu Festpunkten geführte Seile, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteseil (6) vom Festpunkt (17) über eine Umlenkrolle (5) geführt ist, die oberhalb der Drehachse (3) in dem Greiferarm (2) der dem Festpunkt (17) gegenüberliegenden Greiferschale (1) gelagert ist, und von dieser Umlenkrolle (5) um eine im geschlossenen Zustand unter dieser angeordnete Seilrolle (4) durch die Einlaufführung (8) geführt ist.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle (4) an der Drehachse (3) gelagert ist.
3. Greifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle (4) in einem Rollenträger (10) gelagert ist. der mit einer Büchse (9) auf der Drehachse (3 jdrehbar gelagert ist.
4. Greifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle (4) auf der Seite des Greifers angeordnet ist, auf der sich der Festpunkt (17) des um die Seilrolle (4) geführten Halteseiles (6) befindet.
5. Greifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrille der Seilrolle (4) unter der sich in der Greiferinitte befindlichen Hinaufführung (8) angeordnet ist.
6. Greifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die F.iniaufführung (8) in dem Rollenträger (10) befestigt ist.
7. Greifer nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß alle Rollenträger {\0) des Greifers auf einer gemeinsamen Büchse (9) befestig, sind.
8. Greifer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Einlaufführung (8) unterhalb der Rollenachse (20) der Umlenkrolle (5) befindet.
9. Greifer nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Greiferarme (2) einer Greiferschale (1) durch Deckbleche (13) miteinander verbunden sind.
10. Greifer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckbleche (13) oben an einer Traverse (12) befestigt sind.
11. Greifer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Deckblechen (13) und der Traverse (12) Rollenkonsolen (14) für die Rollenachsen (11) der Umlenkrollen (5) befestigt sind.
DE19702060360 1970-12-08 1970-12-08 Greifer mit sich auf einer Drehachse kreuzenden Greiferarmen Expired DE2060360C3 (de)

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DE2060360A1 DE2060360A1 (de) 1972-06-22
DE2060360B2 DE2060360B2 (de) 1979-08-09
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