DE2060113C3 - Vorrichtung zum Umwickeln eines Anschluß stifles mit einem Leitungsdraht zum Herstellen einer elektrischen Verbindung - Google Patents
Vorrichtung zum Umwickeln eines Anschluß stifles mit einem Leitungsdraht zum Herstellen einer elektrischen VerbindungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Um- wickeln eines Anschlußstiftes mit einem Leitungsdraht
zum Herstellen einer elektrischen Verbindung, mit einem motorisch in Umdrehung versetzbaren
Wickelfutter, das eine sich von dessen Stirnfläche aus axial erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines
zu bewickelnden Änschlußstiftes sowie eine zur
Stirnfläche hin geöffnete Aufnahmenut für den um den Anschlußslift zu wickelnden Leitungsdraht umfaßt,
und mit einer das Wickelfuttcr eng umschließenden und axial zu diesem vor- und zurückführbaren,
jedoch drehfest mit dem WickclfuUer verbundenen Hülse, die eine das Einlegen des
Endberciches eines Leitungsdrahtes in die Aufnahmenut
des Wickelfutters beim. Zurückführen der Hülse ermöglichende Aussparung umfaßt, deren zur
Hülsenstirnfläche hin gerichteter, jedoch nicht mit dieser verbundener Bereich mit der Aufnahmenut
des Wickelfutters fluchtet. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art weist die Hülse eine zu deren
Stirnfläche hin gerichtete, jedoch nicht mit dieser verbundene Aussparung auf, die mit der Drahtaufnahmenut
des Wickelfutters fluchtet. Ein bei vorgeschobener Hülse in diese Aussparung eingelegter
Draht wird beim Zurückführen der Hülse in die Drahtaufnahmenut eingelegt. Da bei dieser bekannten
Vorrichtung die Hülse über eine Hälfte ihres Umfarsges ausgeschnitten is' und dieser großflächige
Ausschnkt mit der Aussparung in Verbindung steht, kann, insbesondere bei handgeführlen Vorrichtungen
ein in den Ausschnitt eingeführter und in die Aussparung eingelegter Leitungsdraht beim Zurückführen
der Hülse nicht so genau geführt werden, daß er auf der Stirnfläche des Wickelfutters neben der
axialen, zur Aufnahme eines Anschlußstiftes dienenden Bohrung liegt. Dies ist insbesondere bei Leitungsdrähten
geringen Durchmessers schwierig. Liegt der Endbereich des Leitungsdrahtes nicht neben der
Bohrung, so ist entweder der Anschlußstift nicht in die Aufnahmebohrung einführbar, oder der Draht
wird, wenn er auf der falschen Seite der Bohrung liegt, bei der Bildung der ersten Windung zusätzlich
verdrallt, also einer zusätzlichen Beanspruchung unterworfen, die sich nachteilig auf die Festigkeit des
Drahtes auswirkt. Darüber hinaus muß bei der bekanmen
Vorrichtung der Endbereich des um einen Anschlußstift zu wickelnden Leitungsdrahtes nach
dem Vorschieben der Hülse seitlich in den Einschnitt und die Aussparung eingelegt oder eingefädelt werden.
Es ist bei der bekannten Vorrichtung also nach dem axialen Vorschieben der Hülse eine senkrecht
zu dieser Bewegung erfolgende weitere Bewegung von der Bedienungsperson auszuführen. Darüber
hinaus muß die Bedienungsperson den Endbereich des Leitungsdrahtes ständig im Auge behalten und
während des Zurückführen der Hülse dauernd in Anlage an einem Rand des Ausschnittes anliegend
halten. Diese Bewegungen und Kontrollpflichten der Bedienungsperson belasten diese, was insbesondere
bei der Massenfabrikation nachteilig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung zum Umwickeln eines Anschlußstiftes
mit einem Leitungsdraht zum Herstellen einer elektrischen Verbindung so zu verbessern, daß
das Einführen des Endbereiches eines Leitungsdrahtes in die diesen Endbereich beim Zurückführen der
Hülse in die Drahtaufnahmenut einlegende Aussparung vereinfacht wird und daß darüber hinaus
der Endbereich des Leitungsdrahtes genau in der zum Einführen des zu bewickelnden Anschlußstiftes
in die Vorrichtung erforderlichen Lage gehalten wird, in der der Wickelvorgang begonnen wird. Diese
Aufgabe* wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Hülse zwei sich von deren Stirnfläche aus
erstreckende und diametral gegenüberliegende
2 060 ϊ
Schlitze aufweist, von denen einer mit der Aussparung
in Verbindung sieht. Auf diese Weise kann praktisch der Endbcrcich eine:; Leitungsdrahtes so
vor die Vorrichtung gebracht werden, daß dieser radial vor der Hülse und dem Wickclfuttcr liegt.
Durch Vorschieben der Hülse gleitet der Draht selbsttätig in. die beiden Schlitze hinein, so daß nur
durch eine geringe Drehung der gesamten Vorrichtung das freie Ende des Drahtes praktisch in die
Aussparung einrastet. Durch Zurückführen derHülse wird dann der Endbereich des Leitungsdrahtes selbsttätig
in die Drahtaufnahmenut eingelegt und der Draht liegt tangential auf der richtigen Seite zur Aufnahmebohrung
für den Anschlußstift, der bewickelt werden soll. Dies vereinfacht nicht nur das Einfüh-15
ren des Drahtes in die Vorrichtung, sondern belastet auch eine Bedienungsperson wesentlich weniger.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Schlitze der Hülse und die Drahtaufnahmenut des
Wickelfutters so dimensioniert, daß sie einen Leitungsdraht mit dessen Isolierung aufzunehmen vermögen.
Dadurch, daß die Schlitze in der Hülse so bemessen sind, daß der Leitungsdraht mit nur geringem
Spiel in die Schlitze paßt, ist die Lage des Drahtbereiches neben der Aufnahmeöffnung für as
einen Anschlußstift gewährleistet. Diese zweckmäßige Weiterbildung ermöglicht es, daß auch besonders
dünner Leitungsdraht ohne Scnwierigkeiten verarbeitet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. In dieser .Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine motorisch
antrcibbare Vorrichtung zum Umwickeln eines Anschlußstiftes
mit einem Leitungsdraht zum Herstellen einer elektrischen Verbindung,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 einen Längsschnitt durch das Wickelfutter mit der von diesem getragenen Hülse längs der
Linie 3-3 in Fig. 5, wobei ein Endbereich eines Leitungsdrahtes eingelegt und für den Wickelvorgartg
vorbereitet ist,
F i g. 4 eine schaubildliche Darstellung des Wickelfultcrs
mit vorgeschobener Hüise, die den Endbercich eines Leitungsdrahtes führt, und ,45
F i g. 5 eine schaubildliche Darstellung des Wikkclfuttcrs
mit zurückgeschobener Hülse und in die Aufnahmenut eingebrachtem Leitungsdraht.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine motorisch angetriebene
Vorrichtung zum Umwickeln eines Ansch lußsti fies mit einem Leitungsdraht zum Herstellen
einer elektrischen Verbindung dargestellt. Diese Vorrichtung 10 umfaßt ein Gehäuse 12 mit einem Vorderteil
14. Das Gehäuse 12 umgibt einen druckmittcibctätigten Motor 18 und ein von einem Drücker
66 steuerbares Drosselventil 34 für die Druckmittelzufuhr. Der Rotor 20 vermag über eine Kupplung 54
eine Spindel 46 in Umlauf zu versetzen. Die Kunplung umfaßt eine Reibkupplungsfläche 56, die an
einer entsprechenden Kupplungsfläche 58 einer Schaltnocke 60 der Spindel anliegt. Die Schaltnocke
60 ist durch einen Keil 62 drehfest mit der Spindel 46 verbunden. Die Kupplungsflächcn 56 und 58 '
werden durch eine Schraubenfeder 64 aneinander gepreßt. An der Schaltnocke 60 greift ein um einen
Drehzapfen 68 schwenkbar gelagerter Drücker 66 mit einem Vorsprung 70 an. Der Drücker 66 weist
ferner eine Auflauffläche 72 auf, die auf dp Drosselventil
34 einwirkt und dieses beim Verschwenken des Drückers öffnet.
Am Vorderteil 14 des Gehäuses 12 ist eine Drahtwickelcinheit
76 abnehmbar angeordnet, die einen Überwurf 78 umfaßt, der durch eine Schraube 80
(F i g. 2) am Gehäuse 12 befestigt ist. Der Überwurf 78 halten einen Drahtstützfinger 82, der an seinem
freien Ende eine zur Aufnahme eines Bereiches des Leitungsdrahtes 138, 140 dienende Nut 84 aufweist
(Fig. 3). Die Drahtwickeleinheit76 lagen eine ein Drahtwickelfutter 88 und eine dieses zylindrisch umgebende
Hülse umfassende Anordnung 86. Die Hülse 90 ist mittels eines Querstiftes 92 drehfest mit dem
Drähtwickelfutter 88 verbunden. Der Stift 92 erstreckt sich in einen Längsschlitz 94 der Hülse 90
hinein und ermöglicht ein axiales Vor- und Zurückschieben der Hülse gegenüber dem Futter. In F i g. 1,
3 und 5 ist die Hülse 90 in der zurückgeschobenen Stellung gezeigt, in der sie durch eine Feder 96 gehalten
wird, die über einen drehfest mit dem Überwurf 78 verbundenen Druckbund 98 an einem
Flansch 97 der Hülse 90 anliegt.
Dieser Flansch 97 wirkt mit einem Betätigungshebel 100 zusammen, der schwenkbar am Überwurf
78 gelagert ist. Der Hebel 100 umfaßt ein Joch 102, das am Flansch 97 anliegt. Das Drahtwickelfuttcr 88
mit der Hülse 90 ist durch ein Verbindungsstück 104 drehbar gelagert, das eine Umfangsnut 106' umfaßt,
in die das Ende der Schraube 80 hineinragt, um das Verbindungsstück 104 gegen axiales Verschieben im
Förderteil 14 festzulegen. Das Verbindungsstück umfaßt einen Sechskant-Bereich 105, der drehfest in
einer Sechskant-Öffnung 107 des Vorderteils 14 eingreift.
Das Wickelfutter 88 umfaßt ferner einen Schaft 108, der in Antriebsverbindung mit der Spindel steht
und eine Schulter 109 aufweist, die an der Stirnfläche 110 des Verbindungsstückes anliegt und die axiale
Bewegung des Futters in der Richtung begrenzt, in der das Futter aus der Vorrichtung 10 herausbewegbar
ist. Das Wickelfutter88 ist in der in Fig. 1
dargestellten Lage durch eine Schraubenfeder 112 vorgespannt, die über einen Querstift 114 auf den
Schaft 108 einwirkt. Der Stift durchdringt Länesschlitzell5
in der Spindelhülse 48 und ermöglicht ein nachgiebiges axiales Vorspannen des Wickelfutters.
Ein solches Vorspannen des Futters ist erwünscht, damit das Wickeln aufeinanderfolgender
Windungen des Leitungsdrahtes auf einen Anschlußstift T eine axiale Bewegung des Futters von diesem
herunter erforderlich macht, um zu verhindern, daß die Windungen des Leitungsdrahtes übereinander
gewickelt werden. Der Widerstand des Wickclfutters
88 gegen eine axiale Bewegung wird durch ein durch eine Feder 118 vorgespanntes Element 74 erhöht,
das über eine Muffe 116 auf den Stift 114 einwirkt. Wenn der Drücker 66 zum Einschalten der Vorrichtung
verschwenkt wird, wird das Element 74 von der Muffe 116 durch die Auflauffläche 120 am Vorderteil
12 weggedrückt, so daß der axiale Widerstand gegen eine Bewegung des Futters allein durch die
Feder 112 bewirkt wird.
Wie den F i g. 3 bis 5 zu entnehmen ist. weist das Wickelfutter 88 eine Drahtaufnahmenut 122 auf, die
sich axial in der Peripherie des Futters bis zu dessen Stirnfläche 124 hin erstreckt. Darüber hinaus weist
das Wickelfutter 88 eine sich von dessen Stirnfläche aus erstreckende axiale Bohrung 126 zur Aufnahme
eines zu bewickelnden Ansehlußstiflcs T auf. liinc
Aussparung 128 dient dabei zur Durchführung des Wickclvorgangcs. Die Hülse 90 weist zwei sich von
deren Stirnfläche aus erstreckende und diametral gegenüberliegende Schütze 130 und 132 auf, von
den;:n einer 132 mit einer Aussparung 136 in Verbindung
steht. Die Winkellage der Aussparung 136 ist so gewählt, daß die Aussparung mit der Draht-1
aufnahmcnut 122 im Wickclfuttcr 88 fluchtet, wenn sich die Hülse 90 in der in Fig. 3 und 5 dargcstelllcn
zurückgeschobenen Lage befindet.
In Fig. 4 und 5 ist die Hülse90 so verdreht, daß
sie einen Bereich eines Leitungsdrahtes 138, 140 aufzunehmen vermag. Das Einstellen des die Hülse 90
tragenden WickelfuUcrs 88 wird am Ende des voran- i$
gegangenen Wickelvorgangcs durch Arretieren der Schaltnocke 60 mittels des Vorsprunges 70 am Drük-'kcr66
bewirkt. Zum Einlegen des Leitungsdrahtesin die Drahtaufnahmenut 122 wird die Hülse 90, wie
in'Fig. 4 dargestellt, durch Verschwenken des so
Hebels iiiO vorgeschoben, so daß der zu wickelnde
Leitungsdraht 138, zu dem ein mit der Isolierung 140 bewährter weiterer Bereich gehört, quer zum
Futter liegt. Der Draht 138,140 wird dann in axialer Richtung gegenüber der Hülse in die Schlitze 130
und 132 hineinbewegt und mit einer geringen Drehung und axialen Bewegung der Vorrichtung 10 in
die Aussparung 136 eingeführt. Die Schlitze 130 und ' 132 sind in-ihrer Breite nur etwas größer als der
Durchmesser des isolierten Teiles 140 des Drahtes, um diesen während des Einlegens zu stützen. Dies
ist besonders wichtig für dünne Drähte, die sich leicht verbiegen.
Durch Freigeben des Hebels 100 wird die Hülse 90 mittels der Feder96 in die in Fig. 5 veranschaulichte
Lage zurückgeschoben und der Draht 138 mit seinem isolierten Bereich 140 in die Drahlnufnahmcnut
122 hineingezogen. Die Nut 122 ist so bemessen, daß sie den Isolierungsdurchmesser des Drahtes mit
einem leichten Druck und/oder Unlcrmaßsitz aufnehmen kann, um ein gewisses Festlegen des Drahtes
in der Nut zu bewirken. Beim Zurückschieben der Hülse 90 liegt der Draht 140 auch in der Ausnehmung
84 des Drahtstützfingers 82. In der in F i g. 5 dargestellten Lage der Einzelteile ist die Vorrichtung
fertig zum Aufsetzen auf einen Anschlußstift T und für den Wickelvorgang, wobei der Draht 138 durch
Drehen des Wickclfuttcrs 88 mit Hülse 90 eine Anzahl
von Windungen auf den Anschlußstift T aufgewickelt werden, während der Draht aus der Drahtaufnahmcnut
122 herausgezogen wird.
Das Einlegen des Drahtes kann im Unterschied zur vorbeschriebenen Arbeitsfolge auch durch eine
automatisch wirkende Drahtzuführungseinrichtung erfolgen, so daß die erfindungsgcmäße Vorrichtung
sowohl in Verbindung mit in der Hand gehaltenen, tragbaren Wickelmaschinen als auch in Verbindung
mit automatischen Maschinen zum Umwickeln eines Anschlußstiftes mit einem Leitungsdraht zum Herstellen
einer elektrischen Verbindung verwendet werden kann, wobei Drähte mit relativ dünnen Durchmessern
verarbeitet werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Umwickeln eines Anschlußstiftes
mit einem Leitungsdraht zum Herstellen einer elektrischen Verbindung, mit einem motorisch in Umdrehung versetzbaren Wickel-.
futter, das eine sieb von dessen Stirnfläche aus axial erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines
zu bewickelnden Anschlußstiftes sowie eine zur Stirnfläche hin geöffnete Aufnahmenut für den
um den Anschlußstift zu wickelnden Leitungsdraht umfaßt, und mit einer das Wickclfutter
eng umschließenden und axial zu diesem vor und zurück führbaren, jedoch drehfest mit tjem Wikke.lfutter
verbundenen Hülse, die eine das Einlegen des Endbereiches eines Leitungsdrahtes in
die Aufnahmenut des Wickelfutters beim Zurückführen der Hülse ermöglichende Aussparung umfaßt,
deren zur Hülsenstirnfläche hin gerichteter, ao jedoch nicht mit dieser verbundener Bereich mit
der Aufnahmenut des Wickelfutters fluchtet, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (90) zwei sich von deren Stirnfläche aus
erstreckende und diametral gegenüberliegende Schlitze (130,132) aufweist, von denen einer
(132) mit der Aussparung (136) in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (130, 132) der
Hülse (90) und die Drahtaufnahmenut (122) des Wickclfuttcrs so dimensioniert sind, daß sie
einen Leitungsdraht (138) mit dessen Isolierung (140) aufzunehmen vermögen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen zur Bewegung der
Hülse (90) in die vorgeschobene Stellung verschwenkbaren Betätigungshebel (100).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Spannfeder (96),
die zum nachgiebigen Vorspannen der Hülse (90) in die zurücKgeschobene Stellung vorgesehen ist. ,
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen
langgestreckten Drahtstützfinger (82) umfaßt, der gegenüber dem Wickelfutter (88) und der Hülse
(90) feststehend angeordnet ist und eine Ausnehmung (84) zur Aufnahme eines Bereiches des
Leitungsdrahtes (138,140) bei Bewegung der Hülse (90) in die zurückgeschobene Stellung umfaßt,
und daß sie eine Schalteinrichtung (60, 70) aufweist, die zum Drehverstellen der Hülse (90)
vorgesehen ist, derart, daß einer der Schlitze (130, 132) der Hi'lse (90) an der Ausnehmung
(84) des Drahtstützfingers (82) liegt. ,
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: COOPER INDUSTRIES, INC., CLEVELAND, CUYAHOGA, OHIO |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: DAHLKE, W., DIPL.-ING. LIPPERT, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 5060 BERGISCH GLADBACH |