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DE206007C - - Google Patents

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Publication number
DE206007C
DE206007C DENDAT206007D DE206007DA DE206007C DE 206007 C DE206007 C DE 206007C DE NDAT206007 D DENDAT206007 D DE NDAT206007D DE 206007D A DE206007D A DE 206007DA DE 206007 C DE206007 C DE 206007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
wheel
lever
combing
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT206007D
Other languages
English (en)
Publication of DE206007C publication Critical patent/DE206007C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/14Drawing-off and delivery apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 206007 KLASSE 76 ö. GRUPPE
H eil man η sehe Kämmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Heilmannsche Kämmaschine, deren Kämmtrommel mit nur je einem Nadel- und Abreißsegment besetzt ist. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine erhöhte Leistung der Maschine, wie sie beispielsweise mit der Hetheringtonschen sogenannten Duplexmaschine erzielt wird, jedoch bei gleicher Güte des Erzeugnisses wie auf den Maschinen mit nur einem
ίο Nadel- und Abreißsegment zu erreichen. Zu diesem Zweck wird das Verhältnis der Umlaufszahl der Welle, welche die zur Bewegung der Abreißwalzen dienenden Hubscheiben trägt, zur Umlaufszahl der mit dem Nadel- und Abreißsegment versehenen Kämmtrommel wie ι: 2 gewählt, d. h. während die Kämmtrommel sich zweimal dreht, dreht sich die erwähnte Welle nur einmal, und zur Bewegung, der Abreißwalzen mit der der Umlaufszahl derKämmtrommel entsprechenden Spielzahl sind zwei sich wechselweise ergänzende Schaltvorrichtungen von einer an sich bekannten Art vorgesehen. Der Vorteil, die Kämmtrommel für jede Drehung der Hubscheibenwelle zwei volle Urndrehungen machen zu lassen, besteht darin, daß bei einer die Sicherheitsgrenze erreichenden höchsten Umlaufszahl der Hubscheibemvelle die Kämmtrommel mit einem breiten Nadelsegment versehen werden kann, welches in demselben Zeitraum seine Kämmarbeit verrichtet, in welchem nur eins der schmalen Nadelsegmente der mit zwei Segmenten versehenen Het herington sehen Maschine arbeitet. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß das von der Zange festgehaltene . Faserband von einem breiten Nadelsegment durchkämmt wird, derart, daß bei jeder Kämmperiode mehr Nadeln durch das Faserband hindurchgehen als . bei der bekannten Hetherington sehen Duplexmaschine, so daß also das Faserband besser durchgekämmt wird.
Eine mit nur einem Nadelsegment besetzte Kämmtrommel hat außerdem noch gegenüber einer mit zwei Nadelsegmenten besetzten Trommel-einen weiteren Vorteil. Eine Kämmtrommel mit zwei Nadelsegmenten muß einen verhältnismäßig großen Durchmesser erhalten, um selbst für die kleine Zahl der Nadelreihen Raum zu haben. Zur Aufnahme einer größeren Zahl von Nadelreihen aber, wie bei einer Trommel mit nur einem Segment, müßte der Durchmesser der Trommel derart vergrößert werden, daß die Nadeln in dem beschränkten Raum zwischen den Zangenbacken und der Abreißwalze überhaupt nicht arbeiten könnten. Eine Kämmtrommel mit nur einem Nadelsegment kann . also mit einer größeren Zahl von Nadelreihen besetzt werden, welche wegen des kleineren Durchmessers der Trommel tief in den engen Raum zwischen den Zangenbacken und der Abreißwalze hineinragen.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Kämmmaschine in einer beispielsweisen Ausführuhgsform näher veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der Kämmmaschine, wobei der mittlere Teil zur deutlicheren Darstellung ausgebrochen ist, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 und 5 Einzelheiten; Fig. 6 einen senkrechten
40
45
55
60
Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 einen vergrößerten senkrechten Schnitt durch einen der Kämmköpfe.
. Die auf der Zeichnung dargestellte Maschine ist die bekannte H e i 1 m a η η sehe Kämmaschine, welche mit einer Anzahl unabhängiger Kämmköpfe A versehen ist, welche einen gemeinsamen Antrieb haben. Die Einrichtung eines Kämmkopfes ist in Fig. 7 veranschaulicht. Von den Wickelwalzen 1 läuft das Faserband in einer geneigten Führung 2 den Speisewalzen 3 und 4 zu. Um das Faserband zwischen die Backen 5 und 6 der Speisezange zu führen, wird die- unterste Speisewalze 4 absetzend gedreht. Von den Backen der Zange ist die untere 5 feststehend, während die obere Backe 6 beweglich ist, so daß dieselbe gegen die untere Backe 5 hin und von derselben fortbewegt werden kann. Die Bewegung der Backe6 erfolgt durch die an ihrem Arm 6' angreifende Stange 7 und den Doppelhebel 8, welcher von einer auf der Daumenwelle 10 sitzenden, mit. einer Daumennut versehenen Daumenscheibe 9 bewegt wird. Der vorstehende Faserbart _ des von der Speisezange festgehaltenen Bandendes reicht in die Drehungsbahn der auf der Welle 12 sitzenden Kämmtrommel Ji, welche mit einem Nadelsegment 13 und einem geriffelten Abzugssegment· 14 versehen ist. Der Faserbart wird zuerst von den Nadeln des Nadelsegments 13 in bekannter Weise gekämmt und darauf von dem Segment 14 gegen die Abreiß walze 15 gedrückt, weiche sich zusammen mit dem Abreißsegment 14 dreht, um mittels des. ergriffenen vorderen Faserbartes das Bandende abzureißen, aus der geöffneten Speisezange 5,6 heraus und mit seinem hinteren Bartende durch die Nadeln des Vorstechkammes 17 zu ziehen. Der gekämmte Faserabriß wird darauf der Abzugsvorrichtung zugeführt, welche aus der auf der Welle 20 sitzenden geriffelten Abzugswalze 18 und der geriffelten Walze 19 bestellt. :Die belederte Abreißwalze 15 wird
.45 mittels des Bügels 15' gegen die Abzugswalze 18 gedrückt, mit welcher auch die obere Abzugs\valze 19 in Berührung steht, so daß sich beide Walzen 15 und 19 mit. der Walze 18 drehen. Letztere wird abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen gedreht, und zwar so, daß sie für jede Umdrehung der Kämm- . trommel um zwei Drittel vorwärts und um ein Drittel rückwärts gedreht wird. Bei der Rückwärtsdrehung wird der gekämmte Bandabriß ' teilweise wieder zurückbewegt, so daß sein hinteres Bartende unterhalb der Abreißwalze 15 vorsteht und der vordere Faserbart des Bandabrisses, welcher von dem Segment 14 und der Abreißwalze 15 vorgeschoben wurde, über das- vorhergehende Abrißende gelegt wird. Indem jetzt die Abzugsvorrichtung in Betrieb g'esetzt wird, werden die an- bzw. aufeinandergelegten Abrisse als ein gekämmtes Band dem Behälter K zugeführt, während bei der darauffolgenden Rückwärtsdrehung der Abzugswalzen das hintere Ende des Bandes wieder mitgenommen wird. -~~
Das gekämmte Band, wird aus dem Behälter K von den Druckwalzen L auf die Bahn M geführt.
Die Nadeln des Vorstechkammes 17 sind so eingestellt, daß das Abreißsegment 14 der Kämmtrommel 11 gerade unter den Nadeln hinweggeht, und die Abreiß walze 15 ist so angeordnet, daß sie mit dem geriffelten Segment 14 in Eingriff kommt, wenn dieses gegen die Walze 15 hin bewegt wird. Die vordere Kante des Segments 14 ist in bekannter Weise abgeschrägt, so daß letzteres die federnd gelagerte Abreißwalze 15 allmählich anhebt. Zum Entfernen der Unreinigkeiten (des Kämmlings) aus den Nadeln des Nadelsegments 13 dient die sich drehende Bürste 24 sowie die Kratzenwalze 29 und der mit dieser in Berührung stehende Hacker 30, welche Einrichtungen an sich bekannt sind.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Betriebsteile so angeordnet sind und angetrieben werden, daß zur Ausführung ihrer Verrichtungen nur das geringste Maß von Bewe- go gung erforderlich ist.
Die Antriebsvorrichtung ist in Fig. 3 bis 5 veranschaulicht. Die Antriebswelle 21 ist mit vier Zahnrädern versehen, deren eines, 22, mit einem Zahnrad 23 in Eingriff steht. An letzterem sitzt ein Stift 23' (Fig. 3), welcher mittels eines Kurbelarmes 25 eine Welle 30' in Schwingungen versetzt, auf welcher der Hacker 30 sitzt.
Ein zweites Zahnrad 26 auf der Welle 21 steht im Eingriff mit einem Zwischenrad 27, durch welches das Zahnrad 28 auf der die Bürsten 24 tragenden Welle 24' gedreht wird
(Fig· 3).·
Ein drittes Zahnrad 31' auf der Welle 21 log
steht in Eingriff mit einem großen Zahnrad 31 auf der die Kämmtrommeln tragenden Welle 12. An dem Zahnrad 31 sitzt ein Zapfen 50, welcher mit dem Sternrad 51 einer Auslösevorrichtung zusammenwirkt, wodurch die no Zahnräder 52,53 abwechselnd gedreht werden. Letzteres sitzt fest auf der die Speisewalze 4 tragenden Welle .4'.
Die Zangenbacke 6 und die Abzugsvorrichtung werden beide von der oben erwähnten Daumenwelle' 10 aus in Tätigkeit gesetzt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird die ,Daumenwelle 10 mittels eines Zwischenrades'33 von dem Zahnrad 34 auf Welle 21 derart angetrieben, daß sie sich genau mit der halben Umdrehungsgeschwindigkeit der Kämmtrommelwelle 12 dreht. Der Antrieb der die Ab- ~]

Claims (1)

  1. zugswalze 18 tragenden Welle 20 von der Welle 10 ist folgender: Am Ende der Welle 20 sitzt ein Zahnrad 35, welches mit dem auf einer Vorgelegewelle 37 sitzenden, innen gezahnten Rad 36 in Eingriff steht. Auf der ' Welle 37 sitzen ferner zwei gleiche Schalträder 38, 38'. In das Rad 38 greift die Klinke 40 ein (Fig. 5 und 6), welche an dem Ende des Paumenhebels 41 angelenkt ist. Letzterer sitzt auf der Welle 37. An dem- einen Arm des als Doppelhebel ausgebildeten Hebels 41 sitzt eine Rolle 42, welche in eine Kurvennut 43 einer Daumenscheibe 44 auf Welle 10 eintritt. Die Klinke 40 sitzt auf einer in dem Ende des Hebels 41 gelagerten schwingenden Welle, an welcher ein Arm 45 sitzt, der mit einer Rolle 46 versehen ist, welche von zwei Federn 48 gegen eine Daumenscheibe 47 angedrückt wird. Letztere ist auf der einen Stirnfläche der Daumenscheibe 44 befestigt. Wenn sich das. Rad 38 mit der Vorgelegewelle 37 dreht, so wird der Hebel 41 nach links in Fig. 4 und 5 geschwungen, und wenn er etwa die Hälfte seiner Bewegung in dieser Richtung zurückgelegt hat, hat sich die Daumenscheibe 47 inzwischen so gedreht, daß die Schaltklinke 40 in einen der Zähne des Schaltrades hineingezogen wird. Indem jetzt der Hebel 41 seine Bewegung fortsetzt, werden die Vorgelegewelle 37 und das auf derselben sitzende, innen gezahnte Rad 36 rückwärts geschwungen, derart, daß das mit dem Rad 36 in Eingriff stehende Zahnrad 35 und damit die Welle 20 und die Abzugs walzen 18, 19 sich um ein Drittel zurückdrehen. Während der ganzen Rückwärtsbewegung des Hebels 41 bleibt, die Klinke 40 mit dem Rad 38 in Eingriff, so daß jetzt die Welle 20 und die Abzugswalzen 18 um zwei Drittel eine Vorwärtsdrehung· ausführen. Am Ende der Rückwärtsbewegung des Hebels 41 wird dann die Klinke 40 aus dem Rad 38 wieder ausgehoben, worauf die Vorgelegewelle 37 und das innen gezahnte Rad 36 mittels der änderen Schaltvorrichtung gedreht werden. Die letztere ist an dem anderen Ende der Welle yj angeordnet (Fig. 1 und 2) und ist ähnlich der vorstehend be
    schriebenen Schaltvorrichtung eingerichtet. Das Schaltrad 38' ist derart auf der Welle 37 befestigt, daß die Schaltzähne zu denen des Schaltrades 38 versetzt sind. Die Schaltklinke 40' wird mittels des Doppelhebels 41' (Fig. 2) von den Daumenscheiben 41', 47' bewegt. Die Stellung der beiden, je eine Kupplung bildenden Schalträder ist in Fig. 4 deutlich gezeigt, und die Einrichtung ist derart, daß, wenn die eine Schaltvorrichtung eingerückt ist, die andere ausgerückt ist, so daß sie sich wechselweise ergänzen.
    Die Kurvennuten 43 und 43' (Fig. 3) sind so bemessen, daß die Abzugswalzen eine der Öberflächengeschwindigkeit des Abreißsegments. 14 entsprechende Vorwärtsdrehung erhalten.
    Da zwei Schaltvorrichtungen vorgesehen sind, so wird den Hebeln 41 und 41' mehr Zeit zur Hin- und Herbewegung gegeben, als wenn nur eine Schaltvorrichtung vorhanden wäre, und die Klinken 40 und 40' können daher trotz der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit der Kämmtrommeln sicher in die Schalträder einfassen.
    Von der Daumenwelle 10 wird mittels der Zahnräder 60 und 61 die Welle 62 der Druckwalzen L so angetrieben, daß das gekämmte Band gleichmäßig auf den Tisch M geführt wird. .
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ κ υ c η :
    H e i 1 m a η η sehe Kämmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (10), welche die zur Bewegung der Abzugswalzen (18, 19) dienenden Hubscheiben (44, 47) trägt, mit der halben Geschwindigkeit gedreht wird als die in bekannter Weise mit einem Nadel- und einem Abreißsegment versehene Kämmtrommel (11), und zur Bewegung der Abzugswalzen (18, 19) mit der der Umlaufszahl der Kämmtrommel entsprechenden Spielzahl zwei sich . wechselweise ergänzende Schaltvorrichtungen (38, 40 und 38', 40') von an sich bekannter Art vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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