DE2059585C3 - Schutzbekleidung fuer Schuhe oder Fuesse - Google Patents
Schutzbekleidung fuer Schuhe oder FuesseInfo
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- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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- A43B3/163—Overshoes specially adapted for health or hygienic purposes, e.g. comprising electrically conductive material allowing the discharge of electrostatic charges
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Description
des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der Schutzbekleidung,
Fig.2 eine schaubildliche Ansicht eines mit der
Schutzbekleidung versehenen Schuhes von vorne,
Fig.3 eine Ansicht ähnlich Fig.2 des Schuhes
von rückwärts.
Die Schutzbekleidung besteht aus einem Schlauchstück 1, welches vorzugsweise aus einer
Kunststoffschlauchfolie hergestellt wird. Der Schlauchdurchmssser =.-t etwas größer als eine Schuhbreite,
z.B. 15cm. Die LSnge des Schlauchstückes
beträgt zweckmäSigttrweist ^" Vier- bis Fünffache
des Durchmessers, z.B. '.' „τη. Das vordere Stirnende
2 ist durch Schv * ->iing verschlossen. Es ist
halbrund oder in Vwictkfonn zugeschnitten. Auf der
einen Seite des ?-■ aivachstückes, welche beim Anziehen
die Obt r e:te bildet, ist ein Einschnitt 3 vorgesehen,
welcher von dem hinleren offenen Sürnende des Schlauchstückes beginnend sich über einen Großteil
der Länge desselben erstreckt. Auf der gegenüberliegenden unteren Seite verläuft ein Einschnitt 4, der etwas
kürzer gehalten ist als der Einschnitt 3. Der Einschnitt 3 endet vorzugsweise in einem Abstand 5 von
dem vorderen Ende, welcher etwa dem Abstand der Fußspitze vom Rist entspricht und beispielsweise 10
bis 15 cm beträgt. Der Einschnitt 4 endet in einem Abstand 6 vor dem verschlossenen Stirnende 2, welcher
größer ist als die Schuhlänge und beispielsweise 30 bis 40 cm beträgt. Durch die Einschnitte entstehen
zwei Schlauchhälften 7. Zum Anlegen werden diese mit der Hand erfaßt. Der Benutzer fährt mit
seinem Schuh 9 in die Schutzbekleidung, wobei die Schuhspitze an das vordere verschlossene Stirnende 2
zu liegen kommt und schlingt die beiden Schlauchhälften? über den Unterfuß 10 unter Bildung einer
Schlaufe oder eines Knotens 8.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 2 059 5R5schuhe gedacht sind und lediglich die vordere HälftePatentansprüche: des Fußes bedecken, so daß insbesondere die Fersemit dem Schuhabsatz unverhüllt bleibt Eine solcheti Schutzbekleidung für Schuhe oder Füße, be- Ausbildung eignet sich jedoch nicht dazu, die einstehend aus einem Stück eines Schlauches, dessen 5 gangs geschuldeten Erfordernisse ausreichend zu beeines Stimende verschlossen ist, dadurch ge- friedigen.kennzeichnet, daß der Durchmesser des Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Schlauches (1) etwas größer ist als die Breite des diese Nachteile zu beseitigen und eine Schutzbeklei-Schuhes oder Fußes und daß — zur Bildung von dung für Schuhe oder Füße zu schaffen, die einfach Befestigungsmitteln (7) — zwei einander gegen- χα und billig herzustellen ist sowie n-^ch einmaligem Geüberliegende, sich in Längsrichtung erstreckende brauch weggeworfen werden kann,
und im Abstand vor dem verschlossenen Stim- Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Schützende (2) des Schlauches endende Trennschlitze Bekleidung der eingangs genannten Art erfindungsge-(3,4) angeordnet sind, so daß der Schuh oder maß vorgesehen, daß der Durchmesser des Schlau-Fuß in den vorderen ungeschlitzten und vorn ge- 15 ches etwa größer ist als die Breite des Schuhes oder schlossenen Teil des Schlauches (1) einsteckbar Fußes und daß — zur Bildung von Befestigungsmit- und die durch die Trennschlitze (3,4) gebildeten teln —- zwei einander gegenüberliegende, sich in Schlauchhälften (7) oberhalb des Knöchels des Längsrichtung erstreckende und im Abstand von Schutzbekieidungsträgers miteinander verschling- dem verschlossenen Stimende des Schlauches en- und verknotbar sind. % ao dende Trennschlitze angeordnet sind, so daß der 2 Schutzbekleidung nach Anspruch 1, dadurch Schuh oder Fuß in den vorderen, ungeschützten und gekennzeichnet, daß der eine Trennschlitz (3) in vorn geschlossenen Tefl des Schlauches einsteckbar einem Abstand gleich der Entfernung (S) der und die durch die Trennschlitze gebildeten Schlauch-Schuh- bzw. Fußspitze vom Rist vor dem ge- hälften oberhalb des Knöchels des Schutzbekleischlossenen Stirnende (2) des Schlauchstückes (1) 35 dungsträgers miteinander verschling- und verknotbar endet, während das Ende des anderen Trenn- sind.Schlitzes (4) einen Abstand von der Schuh- bzw. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform endetFußspitze hat, der größer ist als die Schuh- bzw. der eine Trennschlitz in einem Abstand gleich derFußlänge (6). Entfernung der Schuh- bzw. Fußspitze vom Rist vor30 dem geschlossenen Stiraende des Schlauchstückes,während da* Ende des anderen Trennschlitzes einenAbstand von der Schuh- bzw. Fußspitze hat, der größer ist als die Schuh- bzw. Fußlänge. VorzugsweiseDie Erfindung betrr'ft eine Schutzbekleidung für besteht das Schlauchstück aus einer dünnen Kunst-Schuhe oder Füße, besteigend aus einem Stück eines 35 stofü-Folie.Schlauches, dessen eines Stimende verschlossen ist. Die Erfindung erbringt den Vorteil, daß der ge-Bestimmte Gebäude und Räume sollen oder dür- samte Schuh des Benutzers von der äußerst einfachfen nicht mit Straßenschuhen betreten werden, sei es, herzustellenden Schutzbekleidung bedeckt ist, wo-um des Einschleppen von Schmutz und Bakterien zu durch gewährleistet ist, daß der zu schützende Bodenverhindern oder sei es, daß durch die Straßenschuhe 40 in keiner Weise von Schuhen oder Füßen berührteine Beschädigung von empfindlichen Fußbodenbe- wird. Die Schutzbekleidung kann wahlweise überlängen zu befürchten ist. Diese Erfordernisse ergeben dem Schuhe getragen werden, so daß sich abgefalle-sich insbesondere bei Krankenhäusern, bei techni- ner Straßenschmutz in der Schutzbekleidung sammeltsehen Anlagen, die absolut staubfrei gehauen werden und so nicht ins Gebäude gelangen kann, Wahlweisemüssen, bei biologischen Untersuchungs- und For- 45 kann jedoch auch die Schutzbekleidung bei abge-schungsstätten, bei denen ein Einschleppen von nommenem Schuh über dem Strurrpf getragen wer-Fremdteilen verhindert werden soll und bei der Her- den. Auf diese Weise wird dann verhindert, daß derstellung empfindlicher Arznei- und Nahrungsmittel. Strumpf mit dem Fußboden in Berührung kommtDarüber hinaus kann bei Gebäuden aller Art eine er- und dabei verschmutzt oder beschädigt wird,hebiiche Reinigungsarbeit eingespart werden, wenn 50 Die Schutzbekleidung kann vollautomatisch ner-das Einschleppen von Straßenschmutz durch Besu- gestellt werden, so daß sie äußerst preisgünstig ist.eher oder bei Behörden durch den Parteiverkehr ver- Wenn sie nicht als Wegwerfbekleidung gedacht ist,hindert werden kann. kann sie auch aus haltbareren Materialien, z. B. Ge-Es sind zwar Schutzbekleiduneen der eingangs ge- wehen. Gespinsten, fiiimmi na dgl hi>jiti>Jiftnr wnh«inannten Art bekannt (ÜSA.-Patentschriften 55 sie dann als Hausschuh, Wärmeschuh oder Isoüer-1603923 und 2149102). Diese können jedoch die schuh d ien kann. Die Schutzbekleidung eignet sichvorstehend geschilderten Erfordernisse nicht erfüllen. auch für Sportzwecke, beispielsweise ura Schnee vonSie bestehen nämlich aus einem elastischen, federn- Skischuhen oder starke Verschmutzungen, z. B.den und nachgiebigem Material, beispielsweise Lehm, von Wanderschuhen fernzuhalten, sowie fürGummi, und sind in ihren Abmessungen derart gehal- 60 Berufszwecke, z. B. beim Arbeiten mit Zement oderten, daß sie den Schuh, wenn sie einmal über ihn ge- mit anderen aggressiven Materialien. Durch Anlegenzogen sind, eng umschließen, Hierdurch läßt sich bei der Schutzbekleidung über übliche Schuhe oder Stie-der heute gegebenen Vielfalt von Suiuhformen trotz fei kann das Anlegen von besonderen Schuhen, z. B.der federnden Ausbildung dieser bekannten Schutz- Gummischuhen od. dgl., entfallen, wobei sich derbekleidungen nicht gewährleisten, daß die Schutzbe- 65 Vorteil angenehmerer Trageigenschaften ergibt. Diekleidungen für sämtliche Schuhformen und -ausbil- Schutzbekleidung eignet sich außerdem auch für dasdüngen verwendet werden können. Hinzu kommt, Betreten von empfindlichen Unterlagen,daß die vorbekannten Schutzbekleidungen als Über- Die Zeichnungen dienen der weiteren Erläuterung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059585 DE2059585C3 (de) | 1970-12-03 | 1970-12-03 | Schutzbekleidung fuer Schuhe oder Fuesse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19702059585 DE2059585C3 (de) | 1970-12-03 | 1970-12-03 | Schutzbekleidung fuer Schuhe oder Fuesse |
Publications (3)
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| DE2059585A1 DE2059585A1 (de) | 1972-07-06 |
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| DE2059585C3 true DE2059585C3 (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=5789925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702059585 Expired DE2059585C3 (de) | 1970-12-03 | 1970-12-03 | Schutzbekleidung fuer Schuhe oder Fuesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2059585C3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| AT376553B (de) * | 1982-05-13 | 1984-12-10 | Pointner Josef | Zusammenlegbares schuhwerk |
| FR2672779A1 (fr) * | 1991-02-15 | 1992-08-21 | Manudo Sa | Chaussons a lacets. |
| CA2056758A1 (en) * | 1991-04-05 | 1992-10-06 | Henry M. Hix | Expandable heel shoe cover |
-
1970
- 1970-12-03 DE DE19702059585 patent/DE2059585C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2059585A1 (de) | 1972-07-06 |
| DE2059585B2 (de) | 1972-12-21 |
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