DE2059429A1 - Verfahren zur Herstellung von Nucleosiddiphosphatestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von NucleosiddiphosphatesternInfo
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Description
Patentanwälte Dipl. -Ing. R Weickmann, 2059429
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
„.„-r Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 39 21/22
BOEHRINGER MANUHEIM GMBH., Mannheim
'Verfahren zur Herstellung von Nucleosiddiphosphatestern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nucleosiddiphosphatestern
durch Umsetzung eines Nucleosidphospliats mit Dicyclohexylcarbodiimid in Gegenwart eines Phosphorsäureesters.
Es ist bereits bekannt, Nucleosiddiphosphatester durch Umsetzung
des Nucleosidphosphats mit Dicyelohexylcarbodiimid in Gegenv/art *
eines Phosphorsäureesters in Pyridin oder formamid als Lösungsmittel
herzustellen. Dieses Verfahren besitzt den Nachteil, daß es eine Reaktionsdauer von 7 5?agen erfordert, zahlreiche Nebenprodukte
liefert und nur unbefriedigende Ausbeuten bis etwa 45$
ergibt. Nach einem anderen Vorschlag wird vom Nucleosid-5f-phosphoraraid
als Dicyclohexylguanidiniumsalz ausgegangen und letzteres durch 16-stün'digen Erhitzen in o-Chlorphenol bei 1000O mit
einem Phosphorsäureester kondensiert. Bei diesem Verfahren wird zwar die Reaktionsdauer abgekürzt, die Ausbeuten sind jedoch
ebenso unbefriedigend wie bei dein zuvor erwähnten Verfahren.
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Neben diesem chemischen Verfahren wurde auch bereits die enzymatische
Herstellung verschiedener Nucleosiddiphosphatester durch Umsetzung der entsprechenden Siucleosidtriphosphate mit
Phosphorsäureestern in Gegenwart entsprechender Enzyme beschrieben.
Dieses Verfahren ist für eine technische Herstellung der gewünschten Produkte ungeeignet.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens zur chemischen Herstellung von Nucleosiddiphosphatestern, welches
die oben erwähnten Nachteile nicht aufweist und mit guten Ausbeuten ohne Bildung wesentlicher Mengen an störenden Nebenprodukten
innerhalb kurzer Zeit zu den gewünschten Verbindungen führt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Nucleosiddiphosphatesters
durch Umsetzung eines Nucleosidmonophosphats mit einem Phosphorsäureester in Gegenv/art von Dicyclohexylcarbodiimid
besteht darin, daß man eine inethanolische Lösung einer Nucleosidmonophosphorsäure, welche Dicyclohexylcarbodiimid und
gegebenenfalls einen Lösungsveraittler enthält, langsam mit
einer methanolischen Lösung eines Phosphorsäureesters, die einen pH-wert zwischen 1 und 6,5, vorzugsweise 4 bis 5» aufweist,
zusammenbringt. Die Umsetzung erfolgt vorzugsweise bei Raumtemperatur oder geringfügig erhöhter Temperatur und führt innerhalb
einiger Stunden zu Ausbeuten bis zu 90$ und darüber.
Besonders überraschend ist, daß unter den Bedingungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens die Nucleosid-5-phosphatester mit dem
Lösungsmittel nicht oder nur in sehr geringen Mengen gebildet werden, da J. Mo ff at und H. G. Khorana in J. Am.Chem.Soc. 8J5,
649 (1961) unter ähnlichen Bedingungen die praktisch quantitative Bildung des entsprechenden Methyiesters beschrieben haben.
Überraschend ist weiter, daß nicht nur kaum Esterbildung mit dem Lösungsmittel auftritt, sonde2*n auch kaum Dinucleosidpyrophosphate
gebildet werden.
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Die ITucleosidmonophosphorsäure kann τοη einem natürlich, vorkommenden
oder synthetischen liucleosid abgeleitet sein. Beispiele für geeignete natürliche Nucleoside sind Cytidin, Uridin, Thymidin,
5-Methylcytidin, 5-Hydroxymethylcytidin, Pseudouridin, Adenosin,
Guanosin, Inosin sowie die entsprechenden 2'-Des oxy Verbindungen.
Die verwendbaren synthetischen nucleoside stellen zumeist Derivate der oben erwähnten natürlichen "Nucleoside dar.
Als zv/eite Komponente wird beim erfindungsgemäßen Verfahren ein
Phosphorsäureester verwendet. Die Phosphorsäure kann hierbei mit irgendeiner geeigneten hydroxylgruppenhaltigen organischen Verbindung
verestert sein, vorausgesetzt, daß dieser Phosphorsäureester,im
erfindungsgemäß angewandten Lösungsmittel ausreichend löslich ist. Beispiele für geeignete hydroxylgruppenhaltige organische
Verbindungen, die in Form ihrer Phosphorsäureester eingesetzt werden können, sind ein- und mehrwertige Alkohole und
Aminoalkohole, wie z.B. Äthanolamin, Cholin, Zucker wie z.B. Glucose, Mannose, Galactose, Ribose, Glycerinaldehyd sowie die
zugehörigen Ketosen und Aminozucker. Bevorzugte Phosphorsäureester für das Verfahren der Erfindung sind Cholinphosphat, Äthanolaminphosphorsäure,
Glucose-1-phosphat, Glucose-6-pliosphat,
Galactose-1-phosphat und Mannose-1-phosphat, Glueοsamin-1-phosphat,
Galactosamin-1-phosphat usw., Mannosamin-1-phosphat und
entsprechende N-Acetylverbindungen.
Als Lösungsmittel wird Methanol verwendet. Das Methanol kann teil weise durch Alkanole mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen oder niedrige
Dialkylketone mit bis zu 3 C-Atomen je Alkylkette oder Dimethylformamid
ersetzt werden. Die Ausbeute wird dadurch jedoch im allgemeinen verschlechtert.
Besonders gute Ergebnisse werden in Gegenwart eines Lösungsvermittlers
erhalten. Geeignete Lösungsvermittler sind z.B. Piperidin, Cyclohexyliimin und Anilin sowie vorzugsweise Morpholin,
Αΐΰ Säure für die Einstellung dea pH-Wertes in den erforderlichen
Bereich iswiachan 1 und 6,5 eignen oich grundsätzlich so-
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wohl anorganische als auch organische Säuren, die in dem angewandtenLösungsmittel
löslich sind. Bevorzugt werden die Halogenwasserstoffsäuren,
insbesondere Chlorwasserstoffsäure. Infolge der Wassertoleranz des erfindungsgemäßen Verfahrens können
die Säuren, insbesondere auch die Halogenwasserstoffsäure, in
wasserhaltiger Form eingesetzt werden, beispielsweise als konzentrierte
Salzsäure. Geeignete Säuren sind solche, die nicht zur Ausfällung eines Reaktionspartners führen oder irreversibel mit
dieοem reagieren (z.B. Schwefelsäure, Salpetersäure).
Die Phosphorsäureester können in Form ihrer Salze verwendet werden,
insbesondere der käuflichen Alkali- und Erdalkalisalze. Als besonders geeignet haben sich die Calciumsalze erwiesen. Es wird
angenommen, daß die Galciumionen hierbei lösungsvermittelnde Eigenschaften entwickeln. Aber auch Natrium-, Kalium-, Lithium-,
Strontium-, Magnesium- und Bariumsalze und Salze von organischen Aminen erwiesen sich als geeignet. Die Calciumsalze können auch
als Mischsalze verwendet werden, beispielsweise als Mischsalze mit Halogenwasserstoffsäuren wie z.B. Gholinphosphatcalciumchlorid.
Hierin ist ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens zu sehen, da viele der einzusetzenden Reagentien in
Form ihrer Calciumsalze teilweise als Calciumchloridsalze im
Handel erhältlich sind und in dieser Form, ohne vorherige Trocknung, direkt eingesetzt werden können.
Wie bereits angegeben, ist es wesentlich, daß die Lösung des Phosphorsäureesters einen sauren pH-Wert aufweist. Die besten
Ergebnisse werden bei pH-Werten zwischen 4 und 5 erzielt. Je nach den verwendeten Ausgangsmaterialien können aber auch niedrigere
pH-Werte vorteilhaft sein. Unterhalb von pH 4 steigt jedoch die Tendenz zur Bildung des Methylesters.
Die Heaktionstemperatur ist an sich unkritisch, und die Umsetzung
kann bei Temperaturen zwischen 0 und etwa 80° durchgeführt wer.lon. Bevorzugt werden Temperaturen zwischen 20 und 600C.
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Wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die langsame Zugabe.der sauren Phosphorsäureesterlösung zu der Lösung
von Nucleosidphosphorsäure und Dieyclohexylcarbodiimid in Methanol.
Vorzugsweise erfolgt diese Zugabe durch Eintropfen der Phosphorsäureesterlösung in eine gut gerührte Nucleosidphosphorsäurelösung.
Die Reinigung und Aufarbeitung der erhaltenen Produkte ist einfach,
da sie bereits verhältnismäßig rein anfallen und im allgemeinen nur Spuren von Verunreinigungen enthalten. In vielen Fällen
kristallisiert das Produkt im Lauf der Reaktion bereits di- ( rekt aus, z.B. in Form des Calciumsalzes. Die Fällung kann durch
Zugabe eines die^ Löslichkeit des Produktes vermindernden \veiteren
Lösungsmittels, z.B. von Isopropanol, unterstützt werden.
Ein besonderer Vorzug des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in seiner Einfachheit. Es läßt sich als Eintopfverfahren in relativ
kurzer Zeit mit denkbar einfachen Apparaturen durchführen, Die Produkte lassen sich sehr leicht gewinnen und reinigen. Es
werden nur einfache und billige Lösungsmittel verwendet,und infolge
einer gewissen V/assertoleranz brauchen diese Lösungsmittel nicht besonders getrocknet zu werden. Damit entfällt auch der
sonst übliche große Zeitaufwand zur Entfernung von Wasser aus | dem Reaktionsmilieu mittels azeotroper Destillation, Behandlung
mit Molekularsieben usw. Auf den Vorteil, daß die Ausgangsprodukte zumeist in Form der handelsüblichen Salze eingesetzt werden
können, wurde bereits hingewiesen.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen Produkte sind physiologisch interessant und finden daher sowohl als Arzneimittel
wie auch in der Forschung Verwendung. Zahlreiche der erhältlichen Verbindungen spielen eine große Rolle im physiologischen
Zellgeschehen, beispielsweise bei der Biosynthese von Phosphatiden, von Zellwandstrukturen und dergl. So erfolgt die
Biosynthese von Phosphatiden von Basen wie Lecithin, Kephalin und Sphingomyelin durch Aktivierung der Base, bei den übrigen
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Verbindungen mit weniger basischen Resten wie Serin, Inosit, Cardiolipin durch Aktivierung des Diglycerids. Die Aktivierung
besteht dabei in allen Fällen in der Bildung der entsprechenden Cytidindiphosphatverbindung, welche den aktivierten Rest dann
weiter übertragen kann. Bei einer Reihe von Krankheiten mit Phosphatidbeteiligung treten die Phospholipide vermindert auf,
z.B. bei den "Glykolipid-Deseases", Sphingomyelinase (Morbus
Niemann-Bieck) u.a. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältliches
Cytidindiphosphatcholin wurde beispielsweise erfolgreich bei Hirnverletzungen als Lecithinvorläufer verabreicht und führte
zu bemerkenswerten Verbesserungen der klinischen Symptome. Die ilberlebensrate bei Gehirnsohädigungen konnte durch Behandlung
mit dieser Substanz erheblich gesteigert v/erden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung weiter.
Beispiel 1
Uridindiphosphatgluoose
10 g Uridin~5s-monophosphat (U-5!-MP) als freie Säure (ca. 30 mM)
werden in 500 ml reinem Methanol unter Zugabe von 7,5 ml Morpholin
in Lösung gebracht und nach Zusatz von 10 g Dicyclohexylcarbodlimid auf 50° G erwärmt. Zu dieser Lösung werden 90 inMol Glucose-1-phosphat,
Morpholinsalz, in 500 ml Methanol gelöst und mit
konz. Salzsäure auf pH = 4 eingestellt, langsam zugetropft. Nach 12- Mb 15-stündiger Reaktionszeit bei 50° C werden unter gutem
Rühren 500 ml Isopropanol angeben, der ausgefallene Niederschlag
absentrifugiert» in 250 ml Wasser gelöst» neutralisiert und auf
eine IMAC-A-17-Säule (500 ml Inhalt„ Pormiatform) gegeben und
mit einem linearen Gradienten von 0 - 0*5 N ianiponiumformiat, pH
- 4, elulert. 'Die Fraktionen mit UDP-glucose, die bei etwa 0,4 N
Ammoniumfonaiat von der Säule kommen» werden über eine 2-1-Kohle-Bäule
sofort entsalzt. Die Blution τοπ eier Kohle erfolgt mit Ibopropanol
: HpO : Ätznatron = 50 : 50 : 0,5. Die Eluate werden
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_ 7 —
mit Natronlauge auf pH 7»2 gebracht, die Lösung im Vakuum konzentriert
und das Natriumsalz von UDP-glucose mit dem lofachen
Volumen Methanol gefällt.
Ausbeute: 8,5 bis 9 g (ca. 50 $ der Theorie bezogen auf eingesetztes
U-5'-MP).
Analog wird mit Galactose-1-phosphat, Morpholinsalz, das entsprechende
UDP-galactose erhalten.
15 g Galactose-1-phosphat, Morpholinsalz, werden in 500 ml Methanol
gelöst und durch Zusatz von konz. Salzsäure wird der pH-Wert der Lösung auf 4 eingestellt. Diese Lösung wird langsam zu 200 ml
einer 50°-C-warmen Methanollösung getropft, die 5 g Adenosin-5'-monophosphat
(A-5'-MP),'freie Säure, 3,5 ml Morpholin und 5 g
Dicyclohexylcarbodiimid enthält. Nach einer Reaktionszeit von 15 Std. bei 50° C und bei einem pH-Wert von 4-4,5 werden unter
gutem Rühren 250 ml Iospropanol zugesetzt. Der ausgefallene Niederschlag
wird abzentrifugiert, in 200 ml destilliertem Wassser gelöst, der pH-wert auf 7 eingestellt und anschließend auf einer
Anionenaustauschersäule (500 ml Inhalt; Typ Dowex 1X2, Formiat- "
form) aufgezogen. Das Produkt wird mit 0,7 N Natriumformiat eluiert
und wie in Beispiel 1 über Kohle weiter aufgearbeitet. Die Ausbeute an ADP-galactose, Natriumsalz, beträgt 4,5 g (ca. 50 $>
der Theorie, bezogen auf eingesetztes A-5'-MP).
Beispiel 5
Cytidindiphosphat-Äthanolamin
14»5 g Äthanolaminphosporsäure, ca. 100 mMol, und 15g Calciumchlorid
(CaGl2 * 2HgO) werden in ca. 55 ral destilliertem Wasser
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gelöst, mit ca. 5 ml konzentrierter Salzsäure angesäuert und mit Methanol auf 500 ml aufgefüllt. Diese Lösung wird langsam in
eine 50°-warme Methanollösung (250 ml) eingetropft, die 11g
Cytidin-5'-monophosphat (C-5f-MP), freie Säure, 8 ml Morpholin
und 11g Dicyclohexylcarbodiimid enthält. Nach ca. 15 Std. Reaktionszeit bei 50° werden 300 ml Isopropanol zugegeben, der
Niederschlag abfiltriert, in Wasser gelöst, neutralisiert und auf eine Anionenaustauscher-Säule (Typ Dowex 1X2, Formiatform,
50 - 100 mesh, 1000 ml Inhalt), chromatographiert. Nach einem Vorwasch wird mit 0,02 M Ameisensäure das CDP-Äthanolamin eluiert. Die CDP-Äthanolamin-haltigen Fraktionen werden konzentriert,
mit Natronlauge neutralisiert und schließlich durch Zusatz von Äthanol kristallisiert. Das Kristallisat wird abgesaugt, mit
Äthanol gewaschen und getrocknet.
0-5'-MP).
2 g Cytidinphosphorsäure werden in 100 ml reinem Methanol unter Zugabe von 1,5 ml Morpholin in Lösung gebracht und nach Zugabe
von 2 g Dicyclohexylcarbodiimid auf ca. 5O0C erwärmt.
Obiger Reaktionslösung wird langsam eine Lösung von 5 g phosphat-calciurnchlorid in 175 1 Methanol, die 2,0 ml
Salzsäure enthält, zugetropft. Nach einer Reaktionszeit von 12 bis 15 Stunden bei 500C werden unter gutem Rühren 2 50 ml Isopropanol
zugesetzt. Der ausgefallene Niederschlag wird abzentrifugiert, in 200 ml destilliertem Wasser gelöst und auf eine
Chromatographiesäule mit 250 ml Anionenaustauscher Dowex 1x2
in Formiatform gezogen. Die Säule wird mit 500 ml destilliertem Wasser gewaschen und mit 0,05 N Ameisensäure eluiert. Die Cy tidindiphosphatcholin-haltigen
Frairt ionen werden bis zur Trockne
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konzentriert, in wenig Wasser gelöst, mit Natronlauge neutrali· siert und durch Zusatz von Äthanol kristallisiert.
Ausbeute: 5»2 g Cytidindiphosphatcholin -.Ha · 4H2O (90 $ der
Theorie).
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Claims (7)
- Patentansprüche1/ Verfahren zur Herstellung von Nucleosiddiphosphatestern durch Umsetzung eines Nucleosidmonophosphats mit einem Phosphorsäureester in Gegenwart von Dicyclohexylcarbodiimid, dadurch gekennzeichnet, daß eine methanolische Lösung von Nucleosidmonophosphorsäure und Dicyclohexylcar'bodiimid, die gegebenenfalls einen Lösungsvermittler enthält, langsam mit einer methanolischen Lösung eines Phosphorsäureesters, die einen pH-Wert zwischen 1 und 6,5 aufweist, zusammengebracht Wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Temperatur zwischen 0 und 80 C gearbeitet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsvermittler Morpholin verwendet wird.
- 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert mit einer HgO-haltigen konzentrierten Halogenwasserstoffsäure eingestellt wird.
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Phosphorsäureester in Form eines Alkali- oder Erdalkalisalzes eingesetzt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Calciumsalz verwendet wird.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Cholinphosphat verwendet wird.209826/1086
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