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DE2059428A1 - Reinigungs- und Massagegeraet fuer Zaehne - Google Patents

Reinigungs- und Massagegeraet fuer Zaehne

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Publication number
DE2059428A1
DE2059428A1 DE19702059428 DE2059428A DE2059428A1 DE 2059428 A1 DE2059428 A1 DE 2059428A1 DE 19702059428 DE19702059428 DE 19702059428 DE 2059428 A DE2059428 A DE 2059428A DE 2059428 A1 DE2059428 A1 DE 2059428A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
tank
nozzle
cleaning
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702059428
Other languages
English (en)
Inventor
Kovach Leslie J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOVACH LESLIE J
Original Assignee
KOVACH LESLIE J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOVACH LESLIE J filed Critical KOVACH LESLIE J
Priority to DE19702059428 priority Critical patent/DE2059428A1/de
Publication of DE2059428A1 publication Critical patent/DE2059428A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/02Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

  • Reinigungs- und Massagegerät für Zähne Die Erfindung betrifft ein Reinigungs- und Massage gerät fUr Zähne, insbesondere tür die Reinigung der Zähne mittels eines Flüssigkeitsstrahles.
  • Es ist bereits bekannt, die Zähne mittels eines feinen, eine hohe Geschwindigkeit aufweisenden Wasserstrahles, welcher auf die zu reinigenden Zähne gerichtet wird, zu säubern. Diese Wasserstrahlen üben auf die entsprechenden Bereiche des Zahnfleisches einen Druck aus.
  • Es sind bereits viele Arten von mit Wasserstrahlung arbeitenden Zahnreinigungsgeräten bekannt, die jedoch mancherlei Nachteile aufweisen, und zwar insbesondere dann, wenn sie privat zu hause benutzt werden im Gegensatz zur beruflichen Verwendung, wie z.B. bei Zahnärzten. Ein an sich bekanntes Reinigungsgerät besteht aus einem Wassertank, einer elektriscn angetriebenen Pumpe und einer in der Hand zu haltenden Düse, welche mit der Pumpe mittels eines Druckschlauches in Verbindung steht. Dieses bekannte Gerät ist aufwendig, unhandlich, sehr unbequem und vor allem unpraktisch und erfordert weiterhin einen elektrischen Anschluß. Es wurde bereits vorgeschlagen, die Wasserstrahldüse mittels eines Druckschlauches und unter Zwischenschaltung eines Kupplungsgliedes mit einem im Haushalt vorhandenen Wasserhahn zu verbinden, aber es hat sich herausgestellt, daß diese Anordnung gleichfalls sehr unbequem und darüberhinaus schwierig zu überwachen und zu regeln ist und auch sehr begrenzte Anwendungsmöglichkeiten besitzt.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erdindung, die genannten Nachteile der bekannten Reinigungsgeräte für Zähne zu vermeiden und ein ebenfalls mit Wasserstrahlung arbeitendes, insbesondere auch der Zahnfleischmassage dienendes Gerät vorzuschlagen, das keinen elektrischen Anschluß mehr benötigt, auch nicht mehr an eine Wasserleitung angeschlossen werden muß und einen kompakten Aufbau besitzt und gut zu handhaben ist.
  • Die Lösung der oben genannten Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß ein in Ruhestellung geschlossenes Ventil vorgesehen ist, bei dessen Offenstellung ein aus einer Patrone entweichendes, ein Druckreduzierventil durchströmendes Treibgas über Leitungen in den Flüssigkeitstank gelangt und die darin vorhandene Flüssigkeit über eine Leitung in die Düse drückt.
  • Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dieiit im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen: Fig. 1 eine Längsansicht des erfindungsgemäßen Reinigungs- und Massagegerätes für Zähne; Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2 - 2 in Fig. 1 und Fig. 3 ein vergrößert dargestelltes Steuerventil für das erfindungsgemäße Reinigungsgerät.
  • Das in (ler Zeichnung dargestellte erfindungsgemä.Re Reinigungs-und Nassagegerät 10 besitzt einen Aufnahmeraum 11 fUr den Wasservorrat, ein Lilt einer Düse ausgestattetes Verschlußstück 12, ein Ventil 13 sowie einen Aufnahmeraum 14 für eine Druckgaspatrone. Die Aufnahmeräume 11, 14 sind miteinander verbunden und bilden dadurch einen Handgriff, der leicht mit der Hand zu erfassen ist, so daß dadurch auch die Bedienung des Gerätes vorgenommen werden kann.
  • Der Aufnahmeraum 11 bildet einen langgestreckten, zylinaerförmigen, oben offenen Tank 16, dessen Wandung 17 nach oben auseinandergeht, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Den oberen Abschluß der Wandung 17 bildet ein Gewindeansatz 18.
  • An der Außenseite der Wandung 17 sind einander koaxial gegenüberliegende Vorsprünge 19 und 20 angeordnet. Der Vorsprung 20 weist eine axiale Gewindebohrung auf, während der Vorsprung 19 an seiner Innenseite eine axial gerichtete Vertiefung besitzt. Der Tank 16 besitzt einen flachen Boden 21, in dem eine kreisförmige Mittelöffnung angeordnet ist.
  • Der Aufnahmeraum IL' besteht aus einem bodenlosen, zylindrischen Gehäuse 22, welches unterhalb des Tankes 16, jedoch koaxial mit diesem angeordnet ist. Weiterhin besitzt das zylindrische Gehäuse 22 eine Deckwand 23, in welcher eine Zentralöffnung vorgesenen ist. Die Deckwand 23 und der Boden 21 des Tankes 16 liegen, wie Fig. 2 zeigt, aneinander, so daß deren Mittelöffnungen miteinander fluchten. Im Innern des Gehäuses 22 ist eine zylindrische Hülse 24 vorgesehen, welche ein an sich bekanntes Druckreduzierventil umgibt. Die zylindrische Hülse 24 besitzt einen oberen Gewindeabschnitt 26, durch den die öffnungen in der Deckwand 23 und im Boden 21 zueinander ausgerichtet werden. Weiterhin ist an der Basis des Gewindeabschnittes 26 ein Umfangsflansch 27 ausgebildet, welcher an der Unterseite der Deckwand 23 anliegt. Auf den Gewindeabschnitt 26 ist eine Mutter 28 aufgeschraubt, durch welche unter Zwischenschaltung eines auf dem Boden 21 aufliegenden Dichtungsringes 29 die beiden Aufnahmeräume 11 bzw. 14 fest miteinander verbunden werden. Einstückig mit dem Gewindeabschnitt 26 ist ein nach oben gerichteter Rohrstutzen 29a verbunden. Der vom Regulierventil geregelte Ausgangsdruck liegt vorzugsweise in einer Größenordnung von ca. 1,7 bis 3,5 kp/cm², während der normale Eingangsdruck des Ventils bei etwa 63 kp/cm2 liegt.
  • Die Hülse 24 besitzt weiterhin einen unteren Gewindeabschnitt -30, Uer sich unterhalb des Umfangrlansches 27 erstreckt und mit einer axialen,in die Unterseite des Gewindeabschnittes eingearbeiteten Axialvertiefung 32 versehen ist. Einstückig mit der Hülse 24 ist ein mit L§ngsbohrungen versehener Stutzen 33 verbunden, welcher sich koaxial in die Vertiefung 32 erstreckt und mit einem angeschärften Rand ausgestattet ist. Die Stutzen 29a und 33 sind ueber das Regulierventil miteinander verbunden. Auf den unteren Gewindeabschnitt 30 der Hülse 24 ist mit seinem Innengewinde ein becherförmig gestalteter Behälter 34 aufgeschraubt, der an seinem unteren Ende radial abstehende Stege oder FlÜgel 36 aufweist, mit deren Hilfe das Ein- und Ausdrehen des Behälters 34 aus dem Gewindeabschnitt 30 erleichtert wird. Separat im Behälter 34 ist eine z.B. Kahlendioxyd oder ein anderes Treibgas enthaltende Patrone 37 vorgesehen, deren oberes Ende einen Halsansatz trägt. Dieser Halsansatz der C02-Patrone schiebt sich -beim Eindrehen des Behälters 34 in die Vertiefung 32 ein, wobei durch den scharfen Rand des Stutzens 33 die Gaspatrone zwangsläufig geöffnet wird und auf diese Weise mit dem Rohrstutzen 29a verbunden wird.
  • In die Gewindebohrung des Vorsprunges 20 ist ein Schraubverschluß eingedreht, der an der Innenseite seines außen liegenden Kopfteiles eine Ringnut trägt, in welcher ein an der Aussenseite des-Vorsprunges 20 anliegender Abdichtring 39 vorgesehen ist. Weiterhin besitzt der Schraubverschluß 38 eine axial gerichtete Vertiefung 40, die mit einer, einen reduzierten Durchmesser aufweisenden Bohrung 41 im Verschluß 38 in Verbindung steht. Eine weitere Ringnut ist in der Seitenwand der Vertiefung 40 vorgesehen und dient zur Aufnahme eines Dichtungsringes 4Qa.
  • Das Ventil 13, z.B. ein Wegeventil, besitzt einen rohrförmigen Ventilkörper 42, welcher mit seinem einen Ende in der Vertiefung 40 ruht und dort mittels des Dichtungsringes 40a abgedichtet ist, während das andere, in seinem Durchmesser vergrößerte Ende 43 des Ventilgehäuses 42 mittels einer Abschlußschraube 44 verschlossen ist. Das Ventilgehäuseende 43 und die Abschlußschraube 44 sind in einer entsprechend dimensionierten Vertiefung des Vorsprunges 19 gelagert. Am Ventilgehäuse 42 sind einstückig angeordnete, abstehende Ventilein- und auslässe 46 bzw. 47 vorgesehen, welche mit der Axialbohrung 48 des Gehäuses verbunden sind. Ein zweiter Ventileinlaß 49 ist im Abstand zum Einlaß 46 gleichfalls am Ventilgehäuse 42 angeordnet. Weiterhin ist ein in entgegengesetzter Richtung sich erstreckender Ventilauslaß 50 am Ventilgehäuse 42 vorgesehen, der koaxial zum Tank 16 ausgerichtet ist und gleichfalls mit der Bohrung 48 des Ventilgehäuses 42 in Verbindung steht. Der Ventilauslaß 50 besitzt eine konische Form und endet unterhalb des oberen Endes des Tankes 16.
  • Längsverschieblich in der Axialbohrung 48 ist ein Ventilkörper 51 gelagert, der an seinem einen Ende einen aus der Bohrung 41 des Verschlusses 38 herausragenden Druckknopf 52 aufweist.
  • Der Ventilkörper 51 besitzt in ihrem Durchmesser vergrößerte innere und äußere Ringabsatze 53 bzw. 54 sowie einen ebenfalls in seinem Durchmesser vergrößerten Mittelabschnitt 56. Der äußere Abschnitt 54 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlic, in der Nähe des Druckknopfes 52 vorgesehen. Zwischen dem Innenabschnitt 53 und dem Mittelabschnitt 56 ist ein Ringkanal 57 vorgesehen, während zwischen den Abschnitten 54 und 56 ein zweiter, mit dem Bezugszeichen 58 bezeichneter Ringkanal angeordnet ist. Der Absatz 53 besitzt ein Paar Ringnuten 59, in welchen Dichtringe 60 vorgesehen sind. Der Mittelabschnitt 56 des Ventilkörpers 51 besitzt gleichfalls ein Paar Ringnuten 61, in denen ebenfalls Abdichtringe 63 lagern. Eine einzige Ringnut 64, in der gleichfalls ein Dichtring 65 vorgesehen ist, ist darüberhinaus dem äußeren, ringförmigen Absatz 54 zugeordnet. Die Dichtringe 60, 63 und 65 gleiten bei der Bewegung des Ventilkörpers 51 entlang der Innenwandung der Bohrung 48 und bewirken somit dessen Abdichtung.
  • Zwischen der Abschlußschraube 44 und dem ihr zugeordneten Ende des Ventilkörpers 51 ist eine Druckfeder 66 im Ventilgehäuse 42 vorgesehen) durch welche der Ventilkörper 51 in seine aussen liegende, geschlossene (in Fig. 2 rechte) Position verschoben list, wobei der äußere Absatz 54 an einem nach innen gerichteten Flansch 67 des entsprechenden Endes des Ventilgehäuses 42 anliegt. In dieser durch die Druckfeder 66 vorgegebene Schließstellung des Ventilkörpers 51 kommt der innere Ringabsatz 53 gegenüber dem zweiten Ventileinlaß zu liegen, so daß dadurch die Verbindung zwischen dem Ventileinlaß 49 und dem Ventilauslaß 50 geschlossen ist. In dieser Stellung liegt der Mittelabschnitt 56 dem ersten Ventileinlaß gegenüber, so daß auch die Verbindung zwischen dem Ventileinlaß 46 und dem Ventilauslaß 47 unterbrochen ist. Durch das Einschieben des Druckknopfes 52 bewegt sich der Ventilkörper 51 in Fig. 2 nach links, so daß nun der Ventileinlaß 46 mit dem Auslaß 47 und der Ventileinlaß 49 mit dem Auslaß 50 verbunden sind.
  • Auf den Ventilauslaß 49 ist ein Schlauch 68 aufgeschoben, der sich bis zum Boden 21 des Tankes erstreckt. Ein zweiter Schlauch 69 verbindet den Ventileinlaß 46 mit dem Rohrstutzen 29a, während ein dritter Schlauch 70 auf den Ventilauslaß 47 aufgeschoben ist und sich ebenfalls bis zum Boden 21 des Tankes 16 erstreckt.
  • Das obere Ende des Tankes 16 ist durch einen Schraubdeckel 71 verschlossen. Dieser Schraubdeckel besitzt einen Bodenteil 72, an dessen Umfangsrand ein Gewinde vorgesehen ist, mit welchem der Deckel auf den Gewindeansatz 18 aufgeschraubt ist. Am Bodenteil 72 ist eine nach oben sich erstreckende Düse 73 an sich bekannter Konstruktion vorgesehen, deren oberes, abgewinkeltes Ende als eine Düsenspitze 74 ausgebildet ist (Fig. 2). Eine die Flüssigkeit fördernde, an sich bekannte Impulseinrichtung 75 ist am unteren, dem Bodenteil 72 zugewandten Ende der Düse 73 vorgesehen. Durch die Einrichtung 75 erfolgt zu Massagezwecken eine regelmäßige, intermittierende Veränderung oder Unterbrechung des Flüssigkeitsstromes in der Düse 73. Die Einrichtung 75 ist entweder ein selbsterregender Mechanismus oder kann auch ein Fluidic-Multivibrator oder -Oszillator sein.
  • Koaxial abstehend zu und einstückig verbunden mit -dem Bodenteil 72 ist ein Stutzen 78, der mit der Düse 73 in Verbindung steht und eine koniscne Aufnahmebohrung 76 aufweist, in welche der Ventilauslaß 50 formschlüssig eingeschoben ist, wenn der Deckel 71 aufgeschraubt ist.
  • Um das anhand der Zeichnung zuvor beschriebene Reinigungs- und Massagegerät für Zähne in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, muß zuerst in den aus dem Aufnahmeraum 14 herausgenommenen Behälter 34 eine Kohlendioxydpatrone 37 eingesetzt werden. Der Behälter 34 wird dann mit der frischen Patrone 37 auf den Gewindeabschnitt 30 aufgeschraubt, wobei der scharfkantige Rohrstutzen 33 während der Eindrehbewegung des Behälters 34 in die Patrone 37 eine öffnung einarbeitet und somit eine Verbindung zwischen Patrone 37 und Rohrstutzen 33 herstellt. Des weiteren wird der offene Tank 16 mit Wasser aufgefüllt und dann mittels des Schraubdeckels 71 verschlossen, wobei auch hier beim Aufschrauben des Schraubdeckels 71 der Ventilauslaß 50 sich in den Stutzen 78 einschiebt. Das Reinigungsgerät 10 ist nun betriebsbereit.
  • Die Düse 73 des Reinigungsgerätes 10 wird dann an den zu reinigenden oder zu massierenden Bereich der Zähne bzw. des Zahnfleisches herangeführt. Durch das Eindrücken des Druckknopfes 42 werden die entsprechenden Ventilaus- und einlässe miteinander verbunden, wobei das durch das Reduzierventil in seinem Druck verminderte Gas aus der Patrone 37 durch den Schlauch 69 das Ventil 13 und den Schlauch 70 in den Tank 16 einströmt.
  • Durch das Druckgas wird das im Tank 16 vorhandene Wasser durch den Schlauch 58, das Ventil 13 und die Impulseinrichtung 75 zur Düse 73 weitergeleitet, von wo es unter hohem Druck pulsierend auf die zu reinigenden oder zu massierenden Stellen (Zähne bzw. Zahnfleisch) auftrifft. Dabei ist zu beachten, daß sich ein merklicher Teil des unter Druck stehenden Kohlendioxydes mit dem Wasser zu Kohlensäure verbindet oder bei atmosphärischem Druck eine übersättigte Lösung des Kohlendioxyds im Wasser bildet, wobei dann das das Kohlendioxyd enthaltende Wasser ebenfalls über die DUse 73 auf die zu behandelnden Bereiche geleitet wird. Die Kohlensäure hat natürlich gegenüber der bloßen Verwendung von Wasser Vorteile, da die Kohlensäure, sobald sie an die Zähne oder an das Zahnfleisch gelangt, frei wird und eine Schaumbildung verursacht, durch welche die Reinigungswirkung noch erhöht wird.
  • Nach der erfolgten Reinigung und Massage der Zähne bzw. des Zahnfleisches, für die normalerweise nicht mehr als eine Tankfüllung Wasser erforderlich ist, wird der Druckknopf 52 wieder losgelassen und schließt durch Federwirkung das Ventil 13, so daß die Verbindung zwischen dem Tank 16, der Düse 73 und der Patrone 37 wieder unterbrochen ist. Im Tank 16 wird weiterhin der Betriebsdruck aufrechterhalten, und auch das Wasser ist weiterhin mit Kohlendioxyd angereichert, so daß das Gerät 10 stets betriebsbereit ist. Um den Wasservorrat im Tank 16 wieder ergänzen zu können, ist es lediglich notwendig, den Schraubdeckel 71 ab- und nach der Auffüllung des Tankes 16 wieder aufzuschrauben. Eine einzige Kohlendioxydpatrone 37 ist normalerweise für mehrere Tankfüllungen ausreichend und kann ebenfalls, nachdem sie leer ist, durch eine frische Patrone ersetzt werden. Es ist selbstverständlich, daß dem Wasser verschiedene Zusätze beigegeben werden können, wie z.B. Desinfektionsmittel. Weiterhin ist das erfindungsgemäße Reinigungs- und Massagegerät auch selbst leicht von jeglichen Rückständen zu befreien.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Reinigungs- und Massagegerät für Zähne bzw. Zahnfleisch mit einem Tank zur Aufnahme und einer Düse zum Versprühen einer RinigungsflUssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Ruhestellung geschlossenes Ventil (13) vorgesehen ist, bei dessen Offenstellung ein aus einer Patrone (37) entweichendes, ein Druckreduzierventil durchströmendes Treibgas über Leitungen (69, 70) in den Flüssigkeitstank (16) gelangt und die darin vorhandene Flüssigkeit über eine Leitung (68) in die Düse (73) drückt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Tank (16) ein den die Gaspatrone (37) aufnehmender Behälter (34) umschließendes Gehäuse (22) angeordnet ist, und daß in diesem Gehäuse ein in die eingesetzte Gaspatrone (37) eindringende, eine Verbindung mit einem Einlaß (46) des Ventiles (13) herstellender Rohrstutzen (33) vorgesehen ist.
3. Gerät nach Anspruch l.oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Ventil (13) je ein mit der Düse (73) und dem Boden (21) des Tankes (16) verbundener Ventilauslaß und -einlaß (50 bzw. 49) sowie je ein ebenfalls mit dem Boden (21) und einem Stutzen (29a) verbundener Ventilaus- und -einlaß (47 bzw. 46) vorgesehen sind.
4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tank tal6) und der Düse (73)eine Impulseinrichtung (75) angeordnet ist, die einen der Stärke nach variierenden Flüssigkeitsstrahl erzeugt.
5. Gerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (13) innerhalb des Tankes (16) vorgesehen ist und in seinem Gehäuse (42) einen zwischen seiner Offen- und Schließstellung mittels eines aus dem Tank (16) herausragenden Druckknopfes (52) verschiebbaren, federbelasteten Ventilkörper (51) aufweist.
6. Gerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf das obere Ende des Tankes (16) ein die Düse (73) tragender Deckel (71) aufgeschraubt ist, an dem ein in das Tankinnere ragender, den Ventilauslaß (50) aufnehmender und mit der Düse (73) verbundener Rohrstutzen fi8) angeordnet ist.
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