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DE2059319A1 - Elektronische Datenverarbeitungsanlage mit peripheren Einheiten - Google Patents

Elektronische Datenverarbeitungsanlage mit peripheren Einheiten

Info

Publication number
DE2059319A1
DE2059319A1 DE19702059319 DE2059319A DE2059319A1 DE 2059319 A1 DE2059319 A1 DE 2059319A1 DE 19702059319 DE19702059319 DE 19702059319 DE 2059319 A DE2059319 A DE 2059319A DE 2059319 A1 DE2059319 A1 DE 2059319A1
Authority
DE
Germany
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printing
characters
character
words
processing system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702059319
Other languages
English (en)
Inventor
Guido Badagnani
Luigi Dipl-Ing Mercurio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olivetti SpA
Original Assignee
Olivetti SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olivetti SpA filed Critical Olivetti SpA
Publication of DE2059319A1 publication Critical patent/DE2059319A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/22Microcontrol or microprogram arrangements
    • G06F9/226Microinstruction function, e.g. input/output microinstruction; diagnostic microinstruction; microinstruction format
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/14Handling requests for interconnection or transfer
    • G06F13/20Handling requests for interconnection or transfer for access to input/output bus
    • G06F13/24Handling requests for interconnection or transfer for access to input/output bus using interrupt
    • G06F13/26Handling requests for interconnection or transfer for access to input/output bus using interrupt with priority control
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    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
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    • G06F9/26Address formation of the next micro-instruction ; Microprogram storage or retrieval arrangements
    • G06F9/262Arrangements for next microinstruction selection

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Description

üie Erfindung bezieht sioh auf eine elektronische Datenverarbeitungsanlage mit einer Vielzahl von peripheren Einheiten.
lie kann te Anlagen übertragen beim Übertragen von Information in periphere Einheiten, wie beispielweise einen Drucker, die auszudruckende Information in einen Pufferspeicher im Drucker. Die Anlage führt ausserdem der Steuereinheit des Druckers Steuersignale zu, um zu bewirken, daas sie die Information in dem Pufferspeicher dekodiert und sie ausdruckt. Demzufolge muss die Steuereinheit eines Druckers oder sonstiger peripherer Einheiten ziemlich komplex und aufwendig sein. Diese Kosten können ein sehr wesentlicher faktor beim Gesamtpreis eines Datenverarbeitungssystems von kleinerem Maßstabe sein, das mehrere periphere Einheiten mit jeweils ihrer eigenen Steuereinheit erforderlich machen kann.
Die vorliegende Erfindung schafft Mittel, um einen Drucker
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und sonstige periphere Einheiten an die Datenverarbeitungsanlage anzusohliessen, die je ihre eigene vereinfachte Steuereinheit und Mittel besitzen, um einem Pufferregister in der Steuereinheit einer ausgewählten peripheren Einheit die bereits dekodierten Signale zum Steuern des Betriebes der peripheren Einheit, beispielsweise die Befehle zum Betätigen der Druckhammer des üiickers, zuzuführen.
Der neuartige Gedanke für das Verhältnis der Datenverarbeitungsanlage und des Druckers besteht grundsätzlich darin, dass anstatt die Schriftzeichencode der auszudruckenden Information dem Drucker zuzuführen, der sie dann in Betätigungssignale für die Druckhammer umwandeln muss, die Datenverarbeitungsanlage die wirklichen Betätigungssignale fur die Druckhammer zuführt. Dieses System vereinfacht weitgehend die für den Drucker notwendigen Steuerschaltungen und nutzt die Hochleistungsv e rar be i t ung s fäh ie Ice it der Datenverarbeitungsanlage mehr aus.
Bei der elektroni chen Datenverarbeitungsanlage nach der Erfindung ist mindestens eine der peripheren Einheiten eine Parallelreihen-Druckereinheit mit einer Vielzahl von zyklisch bewegbaren Druokelenienten, die im Verlaufe jedes Zyklus je eines einer Gruppe von Schriftzeichen auf einen Aufzeichnungsträger drucken können, und mit Mitteln, um die Druckelemente in translatorische Bewegung zu versetzen, wobei die Datenverarbeitungsanlage sich dadurch besonders auszeichnet, dass sie Mi ti el besitzt, um dem Drucker aufeinanderfolgende Gruppen von dekodierten Schriftzeichen zum Steuern des Betriebes der Druckelemente zuzuführen, wobei jedes Ii L fc eines Befehls einem der Drucke lernen te entspricht.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Datenverarbeitungsanlage nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben» Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm der zentralen Einheit einer Datenverarbeitungsanlage nach der Erfindung;
Fig. 2 ein mehr ins einzelne gehendes Blockdiagramni der Datenverarbeitungsanlage nach der Erfindung;
Fig. 3 ein mehr ins einzelne gehendes Diagramm des Zweikanal-Steuergeräts nach der Erfindung;
Fig. 4 einige der Verbindungen zwischen den peripheren Einheiten und der zentralen Einheit;
Fig. 5 einen Teil des an die Datenverarbeitungsanlage nach der Erfindung anschliessbaren Druckers;
Fig. 0 ein Typenrad des Druckers nach Fig. 5;
Figo 7 ein Blockdiagramm der Steuereinheit des Druckers nach Fig. 5.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsfrom besser verständlich. Bei der dargestellten AusfUhrungsforui kann die elektronische Datenverarbeitungsanlage ein aus einer Reihe von Befehlen gebildetes Programm ausführen.
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Die Befehle des Programms sind ursprünglich in einem Magnetkernspeicher 11 (Pig. 1) enthalten, der in Zellen unterteilt ist, die je acht Bits enthalten können. Um den Bereich der Möglichkeiten der Anlage zu vergrössern, kann der Speicher 11, wie bei der veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung, in Einheitenbauweise ausgeführt sein mit vier einheitlichen Baugruppen von viertausend Worten von je acht Bits. Die Befehle werden zu ihrer Ausführung einzeln in eine Reihe von Arbeitsregistern 13 übertragen. Sämtliche Übertragungen von Information zwischen den verschiedenen Teilen des Systems finden Wort für Wort statt. Jedes Wort kann zwei kodierte numerische Schriftzeichen enthalten, die sich je aus vier Bits, einem einzelnen alphanumerischen 8-Bit-Schriftzeichen oder einem Teil einer Adresse oder eines Befehls zusammensetzen.
Jedem Befehl des Programms entspricht ein in einem Dauer- oder Nur-lesespeicher 15 aufgezeichnetes Mikroprogramm. Jedes Mikroprogramm enthält eine Vielzahl von Mikrobefehlen, von welchen sich jeder aus sechzehn Bits zusammensetzt, die in verschiedene Felder unterteilt sind, die in Code die auszuführende Operation und die zu verarbeitenden G-rössen angeben. Normalerweise ist der Mikrobefehl in vier Felder von je vier Bits unterteilt, die man die Felder F, X, Y und Z nennt. Das möglicherweise mit einem der anderen Felder kombinierte Feld F gibt die auszuführende Operationsart an, während die anderen Felder die zu verarbeitenden Grossen mit Hilfe der nachstehend noch näher anzugebenden Verfahren bestimmen. Die Ausführung eines Programmbefehls besteht in der unmittelbar aufeinanderfolgenden Ausführung der Mikrobefehle des entsprechenden Mikroprogramms. Die Datenverarbeitungsanlage kann für eine beliebige Anwendung spezialisiert werden, indem lediglich ein Nur-Lesespeicher 15 vorpebenen wird, dir ein Repertoire
von Mikroprogrammen zur Ausführung eines gewünschten entsprechenden Satzes von Programmbefehlen, enthält.
Die Mikrobefehle des Mikroprogramms werden im Verlaufe des Ausführungsprozesses einzeln aus dem Nur-Lesespeicher in ein Befehlsregister 17 übertragen, das sechzehn Flip-Flop-Schaltungen enthält, die den Code des Mikrobefehls oder der in den Nur-Lesespeicher eingelesenen Information an der angegebenen Adresse vorübergehend festhalten.
Die verschiedenen Operationen der Datenverarbeitungsanlage werden durch eine Taktsteuerungsschaltung 19 gesteuert, die beispielsweise einen Taktgeberzyklus in der Grössenordnung von 500 nsec haben kann, der der Ausführungszeit einer Elementaroperation entspricht. Im Verlaufe jedes Zyklus erzeugt die Taktsteuerungsechaltung 19 acht Taktgeberimpulse TO bis T7 von vorbestimmter Dauer und Lage in dem Zyklus. Die Periodizität der Taktsteuerung lässt sich nur durch den Speicher 11 ändern, der zwischen einem Zyklus und dem nächsten eine Wartezeit einfügen kann.
Die Datenverarbeitungsanlage besitzt ausserdem eine logische Einheit 21, deren Betrieb mit der Taktsteuerung der Schaltung 19 völlig gleichlaufend ist. Die logische Einheit besteht aus einer Kombination von Schaltungen, die die Aufgabe haben, die Mikrobefehle aus dem Nur-Lesespeicher 15 zu entnehmen, sie zu interpretieren und auszuführen. Die Mikrobefehle steuern die Ausführung verschiedener Operationen und lassen sich wie folgt klassifizieren!
- Interne Mikrobefehles Diese führen Verarbeitungen von in Teilen der zentralen Einheit gespeicherten Daten, Lese- und Schreibzyklen des Speichers 11 sowie Lesezyklen des Nur-Lesespeichers 15 aus;
— Externe Mikrobefehle: Diese werden benutzt beim Aus-
1 Π 9 η 2 ß / 1 fj 2 2
tauschen von Daten mit den möglichen peripheren Einheiten, wie nachstehend noch näher beschrieben;
- Mikrobefehle zur Handhabung des Bedienungspultes;
- Mikrobefehle zur Durchführung der MikroUnterbrechungen.
Die beiden letztgenannten Befehlsarten werden ebenfalls nachstehend noch näher erläutert.
Die Mikrobefehle eines Mikroprogramms werden normalerweise der Reihe nach in der Reihenfolge der zunehmenden Adresse des Nur-Lesespeichers 15 ausgeführt.
Die Ausführung jede» Mikrobefehls lässt sich in zwei Phasen unterteilen; Die Interpretationsphase und die Ausführungsphase. Im Verlaufe der Interpretationsphase, die allen Mikrobefehlen gemeinsam ist, wird der adressierte Mikrobefehl in den Nur-Le3espeicher 15 eingelesen, seine Ausführung vorbereitet und das Arbeitsregister 13, das, wie nachstehend noch näher beschrieben, für den Nur-Lesespeicher 15 als Adressenregister arbeitet, ergänzt. Im Verlaufe der Ausführungsphase findet das Verarbeiten der Daten in durch den während der vorangehenden Interpretationsphase ausgelesenen Mikrobefehlen angegebener Weise statt.
Die Ausführung des Mikrobefehls wird ausserdem durch ein ZuStandsregister 23 gesteuert, das ^u3 acht Flip-Flop-Schaltungen gebildet ist, die dazu dienen, die verschiedenen Zyklen der Anlage zu unterscheiden. Das Einstellen dieser Flip-Flop-Schaltungen wird durch das Feld F des Mikrobefehls gesteuert.
Die Interpretationsphase wird stets in einem einzelnen Zyklus der Anlage abgewickelt und durch eine Flip-Flop-
1 0 9 8 ? Π / 1 Γ» 2 2
Schaltung SOOO des Zustandsregisters 23 identifiziert. Die Form der innerhalb der Grenzen des die auszuführenden Operationen bestimmenden Zyklus erzeugten Signale nennt man den Interpretationszustand.
Die Ausführungsphase wird in einem oder mehreren Zyklen der Anlage (im vorliegenden Ausführungsbeispiel in höchstens drei Zyklen) abgewickelt, denen eine gleiche Anzahl von Ausführungszuständen entspricht. Während der gesamten Ausführungsphase bleibt der Code des sich in Verarbeitung befindenden Mikrobefehls in dem Befehlsregister 17 festgelegt, während sich andererseits der Zustand der Flip-Plop-Schaltungen des Zustandaregisters 23 entwickelt» Es gibt vier Ausführungszustande SOO1, S002, S003, S004 und sie kennzeichnen die aufeinanderfolgenden AusführungsZeitpunkte· Jeder Zustand bestimmt auf der Basis des Code des ausgelesenen Mikrobefehls den nächsten. Am Ende der Ausführung eines Mikrobefehls findet eine Rückkehr in den Interpretationszustand SOOO statt zum Lesen des nachfolgenden Mikrobefehls in dem Nur-Lesespeicher 15.
Im Verlaufe der beiden Phasen, der Interpretationsphase und der Ausführungsphase, erzeugt die logische Einheit 21r die das Befehlsregister 17 und das Zustandsregister 23 als Eingänge hat, Signale, die spezifische Informationsflüsse durch die verschiedenen Blocks der Datenverarbeitungsanlage zulassen.
Die Programmbefehle, die beispielsweise die Ausführung der arithmetischen oder logischen Operationen an den in dem Kernspeicher 11 angesammelten Daten umfassen, enthalten ausserdem die Adressen dieser Daten in dem Kernspeicher 11· Wenn einer dieser Befehle zu seiner Ausführung in die Arbeitsregister 13 übertragen wird, wird das in dem Befehl spezifizierte und in dem Kernspeicher 11
1 f ··
enthaltene Datum unter Steuerung durch ein Mikroprogramm in die Arbeitsregister 13 übertragen. Schliesalich werden die in dem Befehl spezifizierten Operationen unter Steuerung duroh das ent sprechende, in dem Nur-Lesespeicher 15 enthaltene Mikroprogramm in einer arithmetischen Einheit 25 ausgeführt.
Die arithmetische Einheit 25 besteht im wesentlichen aus einer logischen Einheit» die die logischen UND-, ODER- und Exklusiv-ODER-Operationen ausführen kann, und aus zwei Addierschaltungen mit einer Acht-Parallelität, die ' wechselseitig so miteinander verbunden sind, dass man eine einzige Addierschaltung mit einer Sechzehn-Parallelität erhält. Die arithmetische Einheit 25 kann die folgenden Elementaroperationen bewirken: A+B; A-B; A+1 ; A-1 ; B+1 ; B-1 ; , L-t-1 ; L-1 ; A+O; B+0; L+O.
Die Arbeitsregister 13 sind in zwei Abschnitte unterteilt, die je sechzehn 8-Bit-Register umfassen. Die Register der beiden Abschnitte sind im Nachstehenden, mit den Buchstaben A bzw. B bezeichnet, auf die jeweils eine durch vier Bits von OOOO bis 1111 ausgedrückte Adresse folgt. Zwei Register A und B mit der gleichen Adresse können als ein t einzelnes Register behandelt werden, das durch die Bezeichnung L mit darauffolgender gemeinsamer Adresse angegeben ist» Bei den arithmetischen Operationen wird der Teil A eines Registers L als der weniger bedeutende behandelt. Die Befehle zur Auswahl der Arbeitsregister 13 ergeben sich unmittelbar aus dem Dekodieren der beiden Felder X und Y des Mikrobefehls. Diese geben entsprechend dem Ausführungszustand, in welchem sich die Anlage befindet, in Binärcode die Adresse eines Registers A oder eines Registers B an. Die Arbeitsregister erhalten die Information über zwei Sammelregister 39 und 41, die den Abschnitt A bzwo den Abschnitt B der Register 13 speisen.
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Der Inhalt der Arbeitsregister 13 kann durch verschiedene Mikrobefehle, die Übertragungen, arithmetische Operationen, logische Operationen usw. ausführen, verarbeitet werden. Jedes der Register kann im Verlaufe der Mikroprogramme verschiedene Funktionen ausüben* von welchen die hauptsächlichsten folgende sind:
- Adressenregister für den. Nur-Leseapeicher 15:
Dies ist im wesentlichen ein Register, welches die Adresse eines zu lesenden Wortes in dem Nur-lesespeicher angibt. Die Adressenregister des Nur-Lesespeichers 15 sind in feststehender Weise in den Arbeitsregistern 13 verteilt. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden, da bei Verwendung eines L-Registers dreizehn Bits zum Identifizieren des Nur-Lesespeichers 15 ausreichen, nur die dreizehn unbedeutendsten Bits in Betracht gezogen; bei Verwendung eines Α-Registers wird dies ideell nach links ua fünf "O"-Bits erweitert.
- Adressenregister für den Arbeitsspeicher 11:
Hier handelt es sich um ein L-Register oder ein A-Register, das ideell nach links um acht "Ö"-Bits erweitert ist, die die Adresse eines Wortes in dem Speicher 11 angeben, dessen Lesen oder Schreiben bewirkt werden soll. Im Nachstehenden werden die als Adresaenregister des Speichers 11 benutzten Register 13 statt mit dem Symbol L oder A mit dem Symbol M bezeichnet, auf das eine Adresse zwischen O und 15 folgt.
- Mit dem Speicher, mit einer peripheren Einheit, mit de« Bedienungspult auszutauschendes oder im Verlaufe des Mikroprogramms zu verarbeitendes Datum. Die Datumfunktion kann in gleichzeitiger Weise durch jedes einzelne der Register 13 ausgeübt werden.
Die Mikrobefehle können eines der Register A, B, L (oder M) mit den vier Bits adressieren, die in ihrem Teil X oder Y
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enthalten sind.
Die Datenverarbeitungsanlage besitzt ausserdem ein aus acht Flip-Flop-Schaltungen D100 bis D107 gebildetes Register 63, das während der Ausführung einer Anzahl von Mikrobefehlen eintretende Ereignisse vorübergehend festhalten kann. Sein Inhalt wird .während der Ausführung der Mikroprogramme überprüft zum Herbeiführen von Adressenausgleichen in den Adressenregistern des Nur-Lesespeichers 15· Einige dieser Flip-Flop-Schaltungen kennen auf der Basis des qualitativen Ergebnisses nach der Ausführung
' einer Anzahl von arithmetischen oder logischen Mikrobefehlen eingestellt werden, beispielsweise aufgrund des Bestehens eines Übertrags zwischen dem vierten und fünften Bit, des Bestehens eines Übertrags nach dem achten Bit, der Tatsache, dass das Ergebnis einer Operation gleich Null ist. Einige Mikrobefehle können ausserdem die in einem der Arbeitsregister 13 enthaltenen acht Bits in das Register 63 eingeben. Jede Flip-Flop-Schaltung des Registers 63 kann in jedem beliebigen Fall durch zwei gesonderte Mikrobefehle auf Null oder Eins eingestellt werden, in deren Format die drei unbedeutendsten Bits des Feldes X die binäre Adresse (00 - 07)
fe der betreffenden Flip-Flop-Schaltung im Inneren des Registers 63 darstellen.
Wie bereits erwähnt, überwacht die logische Einheit 21 den Informationsfluss zwischen den verschiedenen Blocks der Datenverarbeitungsanlage auf der Basis des Inhalts des Befehlsregisters 17 und des Zustandaregisters 23» Die Information läuft zwischen diesen Blocks über eine Reihe von UND-Toren verschiedener Bauart um, die durch eine Reihe von durch die logische Einheit 21 erzeugten Befehlen gesteuert werden. In der Zeichnung (Fig. 2) sind diese Torschaltungen symbolisch in drei Zonen unterteilt dargestellt. Die zentrale Zone enthält den durch die
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logische Einheit 21 erzeugten Steuerbefehl des Tores. Wenn dieser Befehl vorhanden· ist, werden die Signale am Eingang des Tores in den nächsten Block übertragen. . Die sich in der oberen Zone und in der unteren Zone der Torschaltungen befindenden,· sich von 00 bis 15 verändernden Zahlenpaare zeigen die Anzahl der Bits an, die sie durchlassen, und genauer gesagt, die Stellen, an welchen diese Bits sich am Eingang und am Ausgang befinden. Beispielsweise ist ein Tor, das sowohl als Eingang als auch als Ausgang die Zahlenpaare 07, 00 aufweist, ein solches, das ein 8-Bit-Wort unmittelbar parallel überträgt. Andererseits ist ein Tor, das in seiner oberen Zone, d.h. als Eingang, das Zahlenpaar 3»00 und in seiner unteren Zone, d.h. als Ausgang, das Zahlenpaar 0 7,04 aufweist, ein solches, das vier Bits überträgt, indem es sie um vier Stellen nach links verschiebt. Sofern 0 7,04 der Eingang und 03, 00 der Ausgang sind, erfolgt das Verschieben um vier Stellen nach rechts. Schliesslich bedeutet es, wenn die Eingangszone leer ist, dass die Bits in das Tor von aussen her, beispielsweise von dem Bedienungspult her, eingegeben werden; wenn die Zwischenzone leer ist, dass der Übertrag bedingungslos, d.h. nicht durch die logische Einheit 21 gesteuert iet.
Es folgt nunmehr eine mehr ins einzelne gehende Erörterung der Verbindung zwischen den verschiedenen Blocks der Anlage. Am Eingang des Speichers 11 (Pig. 2c) befinden sich fünf Torschaltungen 80, 81, 83t 85, 99, die an einer Sammelleitung HO zusammenkommen, von der aus die Information unmittelbar parallel zum Speicher 11 gelangt.
Das Tor 80 dient zum Adressieren des Speichers 11 mit Hilfe der aus dem Befehlsregister 17 kommenden Adresse. Das Tor 81 dient zum Adressieren des Speichers 11 mit Hilfe
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der in dem Abschnitt B eines der Register 13 enthaltenen Adresse. Das Tor 85 dient zum Eingeben eines aus dem Abschnitt B eines der Register 13 kommenden Datums in dem Speicher 11. Das Tor 83 dient sowohl zum .Adressieren des Speichers 11 als auch zum Eingeben eines aus dem Abschnitt A eines der Register 13 kommenden Datums in den Speicher 11. Wenn die Tore 83 und 81 zum Adressieren des Speichers 11 zusammen benutzt werden, führen sie die acht unbedeutendsten Bits bzw. die acht bedeutendsten Bits zu. Schliesslich wird das Tor 99 benutzt, um die aus den peripheren Einheiten kommenden Daten in den Speicher 11 k einzugeben.
Der Ausgang aus dem Speicher 11 wird einer Sammelleitung NG zugeführt und von ihr aus unmittelbar parallel über zwei Torschaltungen 31 bzw. 32 einer Sammelleitung NA und einer Sammelleitung NB zugeführt, von wo aus die Information dann in die Sammelregister 39 bzw. 41 und schliesslich über die Torpaare 51 r 53 bzw. 59» 61 in die Abschnitte A bzw. B der Arbeitsregister 13 gelangt.
Y/ie bereits vorstehend erwähnt, kann die Information aus den Arbeitsregistern 13 in die arithmetische Einheit 25 gelangen, wo Operationen logischer und arithmetischer Art W ausgeführt werden. Die arithmetische Einheit 25 hat einen Ausgang für die acht unbedeutendsten Bits, der unmittelbar parallel über die Torschaltungen 73 und 74 zu den Sammelleitungen NA und NB und von dort aus zu den Sommelregistern 39 und 41 geleitet wird. Die arithmetische Einheit 25 hat ausserdem einen Ausgang für die acht bedeutendsten Bits, der unmittelbar parallel über die Torschaltungen 75 und 76 zu den Sammelleitungen NA und NB und dann zu den Sammelregistern 39 und 41 geleitet wird« Die arithmetische Einheit 25 hat schlieBslich zwei
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Ausgänge C. und C2* die über die Torschaltungen 67 und dem Register 63 zugeleitet werden, um die Information vorübergehend festzuhalten,, sofern nach dem vierten Bit oder nach dem achten Bit ein Übertrag besteht, und einen Ausgang C,, der über eine Torschaltung 69 dem Register 63 zugeleitet wird, um die Information zuzuführen, dass das Ergebnis einer bestimmten Operation sich gänzlich aus Hüllen zusammensetzt.
Von den beiden Abschnitten A und B der Arbeitsregister 13 aua kann die Information ausserdem zu einer Reihe von Torschaltungen 47 bzw. einer Reihe von Torschaltungen 33 gelangen, die alle zu einer Sammelleitung ND führen. Wie aus der Symbologie der Zeichnung leicht ersichtlich, können die Torschaltungen 33 und 47 das schrittweise Verschieben nach links oder nach rechts und das Austauschen der vier bedeutendsten Bits gegen die vier unbedeutendsten Bits bewirken. Von der Sammelleitung ND aus gelangt die Information unmittelbar parallel über die Torschaltungen 49 und 57 zu den Sammelleitungen NA und NB. Von den Sammelleitungen NA und NB aus gelangt die Information dann in bereits beschriebener »Veise in die Arbeitsregister 13.
Von den beiden Abschnitten A und B der Arbeitsregister 13 aus kann die Information ausserdem über die Torschaltungen 48 und 50 in das Register 63 eingegeben werden, das über ein Tor 65 mit der Sammelleitung ND und somit in bereits beschriebener Weise mit den Registern 13 in Verbindung steht.
Schliesslich kann der Informationsinhalt der Register 13 zum Adressieren des Nur-Lesespeichers 15 benutzt werden· Im einzelnen werden, wie bereits vorstehend erwähnt, die acht Bits dee Abschnitts A und die fünf unbedeutendsten Bits des Abschnitts I als Adresse benutzt· Von dem
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Speicher 15 aus gelangt die Information dann normalerweise über die sich im Interpretationszustand befindenden Torschaltungen 77 und 79 in das Befehlsregister 17· Die sieben unbedeutendsten Bits können jedoch während der Auaführungazustände über eine Torschaltung 78 verändert werden.
Wie bereits vorstehend erwähnt, kann jedes der Register 13 im Verlaufe der Mikroprogramme die Punktion eines Adressenregisters für den Nur-Lesespeicher 15 ausüben. Bei der dargestellten Ausführungsform gibt es vier in feststehender Weise als Adressenregister des Nur-Lesespeichers 15 benutzte " Arbeitsregister 13· Eines dieser vier Register bildet das Adressenregister eines Hauptmikroprogramms, das normalerweise der Reihe nach in ansteigender Reihenfolge der Mikrobefehle ausgeführt wird, wobei die in dem jeweiligen Adressenregister enthaltene Adresse bei jedem durchlaufenen Interpretationszustand SOOO um eine Einheit ergänzt wird.
Eine Steuereinheit 27 steuert die Verbindungen zwischen dem zentralen Ausgang und den peripheren Einheiten und die Arbeitspriorität der peripheren Einheiten selbst. Im einzelnen gibt es drei Prioritätsstufen, die jeweils einem der anderen Adressenregister zugeordnet sind. Die Steuer- * einheit 27 überwacht die paiaLlele Ausführung von vier Mikroprogrammen:
- Das Haupt- oder Prioritätamikroprogramm, das normalerweise die Aufgabe des Interpretierens und Ausführens der Befehle des Programms durch Verarbeiten der Daten und Einleiten der Ein- und Ausgangsoperationen hat;
- Ein Mikroprogramm der Priorität 3, das normalerweise vorgesehen ist zum Ausführen von Operationen, die nicht innerhalb der vorbestimmten Zeitfolge des Programms kommen, beispielsweise Voreinstellungen von Unterbrechungen im Programm, mikroprograminierte Durchführung von Eingangs-
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Ausgangs-Operationen, die komplexer sind als ein einfacher Datenaustausch}
- Mikroprogramme der Prioritäten 2 und 1, die normalerweise bestimmt sind zum Bewirken des Übertrags von Daten aus einer peripheren Einheit in den Speicher und umgekehrt.
Die Ausführung dieser vier Mikroprogramme ist in dem Sinne parallel, dass jedes von ihnen sein eigenes Adressenregister hat und fortgeführt werden kann, sobald es notwendig ist. Die zentrale Einheit kann jedoch nur einen Mikrobefehl auf einmal ausführen; wenn also mehrere Mikroprogramme zur gleichen Zeit wirksam gemacht werden, gibt die zentrale Einheit dem Programm der höheren Priorität in der Prioritätereihenfolge 1, 2, 3» 4 den Vorrang.
Unter normalen Bedingungen ist das Hauptmikroprogramm stets wirksam, während die anderen unwirksam sind. Ihr Einschalten erfolgt durch Senden von im Nachstehenden als MikroUnterbrechungen bezeichneten geeigneten Signalen, die die Ausführung eines Mikroprogramms am Ende des laufenden Mikrobefehls unterbrechen können, um die Steuerung der Anlage auf ein Mikroprogramm von höherer Priorität übergehen zu lassen.
Die MikroUnterbrechungen sind in drei Hauptgruppen unterteilt, die den Prioritäten der Mikroprogramme entsprechen, die sie einschalten.
Während der Ausführung der Mikroprogramme und insbesondere am Ende der Ausführung jedes Mikrobefehls überprüft die Steuereinheit 27 die Mikrounterbrechungsanfragen nach einer höheren Priorität als der des sich in Ausführung befindenden Mikroprogramms. Sofern keine vorliegt, wird das Mikroprogramm fortgrsetzt. Mögliche Anfragen von gleicher oder niedrigerer Priorität bleiben unentschieden in den Einheiten gespeichert, die sie erzeugt haben.
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Sofern andererseits mindestens eine Anfrage von höherer Priorität vorliegt r wird das der Anfrage von höherer Priorität entsprechende Mikroprogramm eingeschaltet.
Das sich vorher in Ausführung befindende Mikroprogramm bleibt ausgesetzt, bis die MikroUnterbrechungen mit höherer Priorität vollständig verarbeitet worden sind.
Nachdem die erforderlichen Operationen zu Ende geführt worden sind, löscht das eingeschaltete Mikroprogramm die Mikrounterbrechungsanfrage, der entsprochen worden ist, und löst sich selbst auf, wobei es einen passenden Mikrobefehl (COM O) aussendet. An dieser Stelle nimmt die Steuereinheit 27 die Überprüfung des Vorliegens schwebender Anfragen gleicher Priorität zusätzlich zum Portsetzen der Überprüfung derjenigen Anfragen von niedrigerer Prioritätsstufe wieder auf.
Sofern keine Anfrage vorliegt, wird die Ausführung des ausgesetzten Mikroprogramms wieder aufgenommen. Sofern eine Anfrage vorliegt, wird ihr entsprochen; sofern mehr als eine Anfrage vorliegt, wird die von höchster Priorität aus ihnen ausgewählt, während die anderen in der Schwebe bleiben.
Es kann vorkommen, dass sich verschiedene Mikrounterbrechungen von gleicher Priorität gleichzeitig anbieten. Wenn es möglich wird, einer von ihnen zu entsprechen, so erfolgt die Auswahl in einer feststehenden Priorität sreihenfolge»
Informationsaustausch zwischen der Datenverarbeitungsanlage nach der Erfindung und den peripheren Einheiten wird über einen Mehrfachkanal und einen Einzelkanal erzielt, die von der Einheit 27 gesteuert werden. Der Mehrfachkanal ermöglicht einen gleichzeitigen Informationsaustausch
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einer Vielzahl von angeschlossenen peripheren Einheiten mit der zentralen Einheit unter Ausnutzung der Tatsache» dass die zentrale Einheit viel schneller ist als die peripheren Einheiten» Der Einzelkanal ermöglicht einzelnen Informationsaustausch in angeschlossenen peripheren Einheiten mit der zentralen Einheit, jedoch mit einer viel höheren Geschwindigkeit als mit Hilfe des Mehrfachkanals» Der Unterschied in der Arbeitsweise zwischen dem Einzelkanal und dem Mehrfachkanal ist von der Behandlung der entsprechenden MikroUnterbrechungen durch die in dem Nur-Lesespeicher 15 enthaltenen Mikroprogramme abhängig.
Die über einen Kanal aus den peripheren Einheiten aufgenommene Information wird unter Steuerung durch die zentrale logische Einheit 21 entweder über die Torschaltung 99 in den Speicher 11 oder über eine Torschaltung 101 und die Sammelleitung KD in die Arbeitsregister 13 eingegeben. Die Information wird aus dem Speicher 11 über die an den Eingang der Steuereinheit 27 angeschlossene Sammelleitung NC unmittelbar den peripheren Einheiten zugeführt·
Gremäss Pig. 3 und 4 können die peripheren Einheiten 107 mit Hilfe eines Mikrounterbrechungssignals einer der drei Prioritätsatufen Zugang zu der zentralen Einheit fordern· Die höchste Prioritätestufe 1 wird benutzt zum Senden oder Empfangen von Einzeldatumsworten in die oder aus den in Einzelkanal-Übertragungsart angeschlossenen peripheren Einheiten 107. Die zweite Prioritätsstufe 2 wird benutzt zum Übertragen von Einzeldatumsworten in die oder aus den in Mehrfachkanal-Übertragungsart angeschlossenen peripheren Einheiten, während die unterste Prioritätsstufe sowohl durch den Einzelkanal als auch durch den Mehrfachkanal genutzt und für mehr Zeit erfordernde Operationen benutzt wird, wie beispielsweise die Vorbereitung
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einer in eine periphere Einheit 107 zu sendenden Datenzone in dem Speicher 11. Periphere Einheiten 107, die eine sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit erfordern, wie beispielsweise ein Magnetband, eine optische Anzeigeeinheit usw., sind in Einzelkanal-Übertragungsart angeschlossen. Diejenigen peripheren Einheiten, die eine geringere Geschwindigkeit erfordern, beispielsweise ein Drucker, ein Lesegerät oder ein Locher für Papierstreifen, können in Mehrfachkanal-Übertragungsart angeschlossen sein.
Während der letzten Auaführungsphase eines Mikrobefehls sendet die logische Einheit 21 ein Signal in das Mikrounterbrechungssteuergerät 103 (Fig· 3) der Steuereinheit 27. Als Ergebnis davon wird ein synchronisierender Mikrounterbrechungsimpuls über die drei Leitungen 105 den peripheren Einheiten 107 (Fig. 4) zugeführt. Jede der Leitungen 105 sorgt für das Synchronisieren der auf einer der drei Prioritätsstufen geforderten MikroUnterbrechungen. Jede der peripheren Einheiten 107 empfängt die Signale zum Synchronisieren der Mikroimpulse der Prioritätsstufen eins und drei oder zwei und drei, je nachdem, ob sie in Einzeloder Mehrfachkanal-Übertragungsart angeschlossen ist. Fig. 4 zeigt zwei periphere Einheiten 107, die in Einzelkanal-Übertragung sart angeschlossen sind. Der einzige Unterschied zwischen diesen und anderen in Mehrfachkanal-Übertragungsart angeschlossenen besteht darin, dass die letzteren die den Stufen 2 und 3 statt 1 und 3 entsprechenden Leitungen empfangen könnten.
Zum Zeitpunkt des Empfangs der Synchronisierungsimpulse erzeugen die Zugang zur zentralen Einheit fordernden peripheren Einheiten 107 ein MikroUnterbrechung3signal über eine der drei Leitungen 109, von welchen jede Signale einer der drei Prioritätsstufen überträgt. In gleicher Weise
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wie bei den Synchronisierungsleitungen 105 ist jede periphere Einheit 107 an die Leitungen 1 und 3 oder 2 und 3 angeschlossen. Wenn eine der peripheren Einheiten dem Steuergerät 103 ein Mikrounterbrechungssignal zuführt, 'stellt das Steuergerät die Prioritätsstufe fest, der es entspricht, und sendet über eine der drei Zulassungsleitungen 111 einen wirksam machenden Spannungspegel, der den drei Prioritätsstufen in gleicher Weise entspricht wie die Mikrounterbrechungsieitungen 109 und die Synchronisierungsleitungen 105. Dieser Zulassungsspannungspegel wird allen peripheren Einheiten 107 zugeführt, die Mikrounterbrechungen auf dieser Prioritätsstufe erzeugen können, und dauert über die gesamte Zeitspanne der Aufrechterhaltung des Mikrounterbrechungssignals fort·
Jede periphere Einheit 107 ist mit einer logischen Einheit 113 versehen, die auf der entsprechenden Prioritätsstufe erfragten Zugang zur zentralen Einheit hat und nach Empfang des Zulassungsspannungspegels ihren Ausgang 115 erregt hält. Dies versetzt die periphere Einheit 107 in die Lage, einer Torschaltung 123 (Fig. 2) der zentralen Einheit über eine Torschaltung 117 und einer Sammelleitung 119 einen identifizierenden 8-Bit-Codenamen zuzuführen.
Die Sammelleitung 119 ist an die zentrale Einheit über eine Zwischenverbindungsschaltung 121 (Fig. 3) angeschlossen. Die Zwischenverbindungsschaltung 121 besteht aus einer Impulsabtrennstufe und aus den Spannungspegel verändernden Kreisen, die benutzt werden zum Bilden einer Verbindung zwischen der zentralen Einheit und den peripheren Einheiten. Sie benötigt keine Speicherkapazität für die Information, sondern überträgt sie nur in geeigneter Form.
Sofern zwei oder mehr periphere Einheiten 107 zur gleichen Zeit und bei gleicher Prioritätsstufe Zugang zur zentralen Einheit gefordert haben, werden eine Prioritätsleitung 125
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und eine ODER-Torschaltung 127 benutzt, um zu bestimmen, welche angenommen werden soll.
Sobald eine periphere Einheit 107, die Zugang gefordert hat, auf der entsprechenden Leitung 111 einen Zulassungspegel erhält, öffnet sie ihren Ausgang zu der ODER-Torschaltung 127 während der gesamten Zeit, da der Zulassungspegel vorhanden ist. Dies veranlasst, den Eingang der ODER-Torschaltungen 127 sämtlicher anderen peripheren Einheiten die Tatsache zu unterstützen, dass die Leitung 125 zugelassen ist. Die logischen Einheiten 113 der peripheren Einheiten 107 empfangen diesen Spannungspegel und werden durch ihn daran gehindert, ihre Ausgänge zu öffnen, so dass die UND-Torschaltungen 117 nicht wirksam gemacht und diese peripheren Einheiten 107 daran gehindert werden, ihren Codenamen der zentralen Einheit zuzuführen.
Wenn beispielsweise die beiden peripheren Einheiten 1 und zugleich der zentralen Einheit eine MikroUnterbrechung der Prioritätsstufe 1 zuführen, so führt die zentrale Einheit selbst über die Leitung 1 der Leitungen 111 den beiden peripheren Einheiten 107 einen ZuIassungsspannungspegel zu. Die periphere Einheit 1 öffnet jedoch ihren Ausgang zu der ODER-Torschaltung 127, die den Eingang aus der Leitung in die logische Einheit 113 der Einheit 2 zulässt und verhindert, das diese logische Einheit ihren Namen in Code der zentralen Einheit zuführt.
Auf diese Weise wird nur die periphere Einheit 1 zugelassen, ihren Namen in Code zuzuführen, so dass nur diese Einheit Zugang erhält.
Wenn die periphere Einheit 2 eine MikroUnterbrechung der Prioritätsstufe 1 und die periphere Einheit 1 eine solche der Prioritätsstufe 3 sendet, führt das Steuergerät 103 nur auf der Leitung 1 der Leitungen 111 einen Zulassungspegel
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zu, so dass die periphere Einheit 2 Zugang erhält.
Sofern die zentrale Einheit bereits beim Verarbeiten einer Mikrounterbrechung ist, sendet sie die Synchronisierungsimpulse nur über die Leitungen 105, die den Mikrounterbrechung en mit höheren Prioritätsstufen als der sich in Verarbeitung befindenden entsprechen, da ein Mikrounterbrechung smikrοprogramm nur durch eine Mikrounterbrechung mit höherer Prioritätsstufe unterbrochen werden kann. Somit sendet die zentrale Einheit, wenn sie beim Verarbeiten einer Mikrounterbrechung der Stufe 2 ist, nur über die leitung 1 der Leitungen 105 Synchronisierungsimpulse. Der Empfang einer Mikrounterbrechung durch das Steuergerät 103 bewirkt, dass der logischen Einheit 21 ein Signal zugeführt wirdr die ihrerseits die Ausführung des Hauptmikroprogramms am Ende der Ausführung des in dem Befehlsregister 17 gespeicherten Mikrobefehls unterbricht. Das Signal bewirkt ausserdem, dass die logische Einheit die in einem der vorbestimmten Arbeitsiegister 13 gespeicherte Adresse benutzt, um ein Mikrounterbrechungsmikroprogramm in dem Nur-Lesespeicher 15 zu adressieren in Übereinstimmung damit, ob die Mikrounterbrechung die Priorität 1, 2 oder 3 hat ο Sofern während der Ausführung eines Mikrounterbrechung sprogramms über eine der Leitungen 109 eine zweite Mikrounterbrechung mit höherer Priorität empfangen wird, führt das Steuergerät 103 der logischen Einheit 21 einen zweiten Spannungspegel zu, um das vorgehende Mikroprogramm am Ende der Ausführung der in dem Mikrobefehlsregister enthaltenen Mikrounterbrechung zu unterbrechen·
In gleicher Weise wie vorstehend bewirkt dann der Spannungspegel, dass die logische Einheit 21 die in dem der Prioritätsstufe der Mikrounterbrechung entsprechenden vorbestimmten Arbeitsregister 13 gespeicherte Adresse zum Adressieren des Nur-Lesespeichers 15 benutzt.
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Sobald die Ausführung des einer besonderen MikroUnterbrechung zugeordneten Mikroprogramms beendet ist, kehrt die logische Einheit 21 zu dem der niedrigeren Prioritätsstufe zugeordneten unterbrochenen Mikroprogramm zurück, sofern eines vorhanden ist, oder zum Hauptmikroprogramm.
Der letzte Mikrobefehl eines MikroUnterbrechungsprogramms ist stets ein Sprung auf die unmittelbar vor der ersten Mikrounterbrechung des MikroUnterbrechungamikroprogramms liegende Adresse in dem Nur-Lesespeicher 15« An dieser Stelle ist ein Mikrobefehl gespeichert, der bewirkt, dass die logische Einheit 21 dem Steuergerät 103 mitteilt, dass das Mikroprogramm zu Ende geführt ist. Dies bewirkt, dass das Steuergerät 103 das Zuführen des der Mikrounterbrechung zugeordneten Spannungspegels in die logische Einheit 21 einstellt, die ihrerseits erneut beginnt, das die Adresse des Mikrounterbrechungsmikroprogramms mit niedrigerer Priorität enthaltende Arbeitsregister 13 oder das Hauptmikroprogramm zu benutzen. Da wie vorstehend erläutert das zum Adressieren des Mikrounterbrechungsprogramms benutzte Arbeitaregister 13 vor Ausführung des Mikrobefehls ergänzt wird, wird folglich die Adresse des ersten Mikrobefehls des Mikrounterbrechungsmikroprogramms auf das geeignete Arbeitsregiater zurückgestellt.
Da Mikrounterbrechungsmikroprogramme mit höherer Priorität sstufe Mikrounterbrechungsmikroprogramme mit niedrigerer Prioritätsstufe unterbrechen, müssen sie verhältnismässig kurz sein und können nur für einfache Operationen, wie beispielsweise das Zuführen eines Schriftzeichens in den Drucker, benutzt werden. Andererseits kann das Mikrounterbrechung smikroprogramm der dritten Prioritätastufe langer sein, so dass es zum Ausüben komplizierterer Funktionen, wie beispielsweise dem Vorbereiten und Überprüfen eines dem Drucker oder dem Magnetband zuzuführenden Datenfeldes, be-
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nutzt wird. Das als Überwachungamikroprogramm bezeichnete Mikrounterbrechungsmikroprogramm der dritten Prioritätsstufe wird durch die peripheren Einheiten sowohl auf dem Einzelkanal als auch auf dem Mehrfachkanal benutzt. Es besteht aus einem ersten gemeinsamen Teil, der die notwendigen Voroperationen ausführt und mit einem Sprung auf eines der Vielzahl von Mikrοprograminen endet, welches der besonderen peripheren Einheit und der Quelle entspricht, die die MikroUnterbrechung einleitete.
Die besondere periphere Einheit, die die MikroUnterbrechung einleitete, wird mit Hilfe des über die Sammelleitung 119 der Zwischenverbindungseinheit 121 zugeführten Codenamens identifiziert. Ton der Zwischenverbindungseinheit 121 aus wird der Codename über die Torschaltungen 123 (lig· 2) und die Sammelleitung NA einem vorgewählten Register im Abschnitt A der Arbeitsregister 13 zugeführt. Die Codenamen können durch die logische Einheit 21 als eine Adresse benutzt werden, um eine Stelle in dem Nur-Lesespeicher 15 zu adressieren, die einen Sprungbefehl zum Springen auf das entsprechende Mikrounterbrechungsmikroprogramm des Überwachungsmikroprogramms enthält.
Beim Übertragen von Information in die periphere Einheit wird das zu sendende Informationsfeld in dem Speicher 11 vorbereitet. Der Namencode der peripheren Einheit 107 enthält ein Bit um anzuzeigen, ob die Einheit selbst in Einzeloder Mehrfachkanal-BetrJebsart angeschlossen ist, wobei in diesem Falle der Codename in einem ersten vorgewählten Arbeitsregister 13 gespeichert wird, während bei keinem Bit der Codename in ein zweites vorgewähltes Register hineingeht.
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Von den mit Hilfe des Mehr i'a chkana Is an (Jas System nnschlies;:- baren peripheren Einheiten ist der ParalleIreihen-Drucker in Fig. 5 schematisch dargestellt.
Der Drucker ist aus acht (in Fig. 6 mehr im einzelnen dargestellten) Typenrädern ti7 gebildet, c'ie (bei der dargestellten Ausführungsform) an ihrem Aussenurafang je kS Schriftzeichen tragen. Diese Schriftzeichen können die Buchstaben des Alphabets, die Ziffern von O bis 9 um.1 l.eliebige sonstige, für eine besondere Anwendung notwendige S hriftzeionen unpassen.
Sämtliche Typenrader o7 laufen itn Gleichlauf um, so dass durch alle Räder die gleichen Schriftzeichen gleichzeitig in ihre Druckstellung gebracht werden. Es gibt acht Druckhammer ci9, und zwar für jedes Typenrad ö7 einen, die ihrerseits nach Bedarf mit Hilfe der einzelnen ihnen zugeordneten Elektromagnete 9-1- betätigt werden können. Das zu bedruckende Papier 93» das entweder ein einzelner Bogen oder eine endlose Rolle sein kann, ist zwischen den Hii.,-::;ern ^J und den Typenrädern 07 angeordnet. Zwischen den Papier 93 um' den Typenrädern b7 ist ein Farbband 95 vorgesehen, Die acht Typenräder 67 sind in der V/eise voneinander getrennt angeordnet, dass sie an durch 16 Räume (Zv/ischenräum<j) voneinander getrennten Stellen drucken. Der Wagen (>7, an welchem die Typenrader iJ7, die Iläuner 09 und (üe Magnete 9-1- angebracht sind, bewegt sich stetig über da:; Blatt bzw. den Bogen zunächst in einer Richtung und dann in der anderen, und zwar mit einer solchen Geschwindigkeit-, dass sich alle kd> Schriftzeichen durch die Schlag- oder Druckytellunrc bewegen können, während sich dar? Typenrad gegenüber dem Papier 93 jeweils in seiner Drucks 1ellung befindet. Die Bewegung geht weiter, bis jedes Typen··«·!'.! 07 in Ju Raunen gedruckt hat und die Zeile aus i!2' Schriftzeichen fertig i;;t. J)ei der Rliclilaufbewecunr1: des Wagens il7 drucken
BAD ORIGINAL
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die Typenräder 'ά'] die nächste Zeile in umgekehrter ¥eise.
Eine detaillierte Beschreibung des Aufbaus und der Arbeitsweise eines Druckers der anhand dieser Ausi'iihrungsform der Erfindung beschriebenen Art ist in der italienischen Patentanmeldung Nr. 5152ι7Α/69 auf den Namen der Anmelder der vorliegenden Erfindung zu finden.
Anfänglieh werden die 128 Schriftzeichen einer zu druckenden Zeile in einer gegebenen I2o-Wort-Zone des Speichers 11 angesammelt Diese Zone wird durch das Überwachungsprograimn vorbereitet, das die aus zwei Schriftzeichen pro Wo t in binärem Dezimalcode gebildete numerische Information in aus einem einzigen Schriftzeichen pro Wort gebildete Information utawan.deIt und sie in der Zone des Speichers in dem Format, in deu sie ausgedruckt werden soll, vorbereitet. Die Schriftzeichen können nach ,jedem beliebigen gewünschten Code, beispielsweise dem 8-Bit-ISO-Code, kodiert werden. Die während eines gegebenen Arbeitszyklus der Typenräder 87 zu druckenden Schriftzeichen werden in einem Betriebsbereich des Speichers 11 aus der 128-Wort-Zone in eine vorgewählte 48-Wort-Zone umkodiert. Die ka Wörter in dieser Zone entsprechen den 48 Schriftzeichen eines Typenrades 07 während die acht Bits jedes Wortes den acht Typenrädern entsprechen. Somit wird, wenn die Schriftzeichen, wie in Fig. <> gezeigt, an dem Typenrad 07 in alphabetischer Reihenfolge ,init "A" als erstem Schriftzeichen,angeordnefc sind und das erste Schriftzeichen in der 128-tfort-Zone ein "C" ist, in der ersten Bitstelle des dritten v/orfces der 'id-Worfc-Zone ein Binärbit aufgezeichnet·. Ein Binärbit wird ausserdem in der dem 17. Schriftzeichen der L2o-v/ort-Zone entsprechenden zweiten Bitstelle des Wortes der 'ib-V/ort-Zone und in der dem 33· Schriftzeichen tier 12o~Uort-Zone entsprechenden dritten
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Iiitsteile des Wortes aufgezeichnet und so weiter, bis das 'Schriftzeichen, das j;des Typenrad l>7 drucken soll, angegeben ist. Wenn durch ein gegebenes Typenrad kein Schriftzeichen gedruckt werden soll, wird in der entsprechenden Bits teile des Wortes der 'ics-'Jort-Zone kein Schriftzeichen aufgezeichnet.
Jedes Typenrad 87 hat an seinem Aussenumfang zwischen den 4b. und dem ersten Schriftzeichen einen Leerraum. Dieser Leerraum lasst der Datenverarbeitungsanlage Zeit, ma in ' der ^o-Wort-Zone die zu druckenden nächsten acht Schriftzeichen vorzubereiten. Das Kodieren nimmt nur einen Bruchteil der Zeitspanne in Anspruch, die zum Vorbeigang des Leerraums benötigt wird. Beim Vorbeigang der Schriftzeichen der Typenräder 07 vor uen Hämmern 09 wird das entsprechende Wort der 48-Wort-Zone mit Hilfe der Steuerung 27 dem Drucker zugeführt, um die Betätigung der Hammer ü9 zu steuern. Auf diese ¥ ise werden viele der loci:chen
ρ —
und Steuerschaltungen hinfällig, die notwendig wären, um die durch die zentrale Einheit zugeführten Daten in eine zum Steuern des Druckers geeignete Form umzuwandeln. Die .-,entrale Einheit der Datenverarbeitungsanlage führt die fc tatsächlichen Befehle zu zum Betätigen jedes Druckhammer? 09 des Druckers.
Das Umkodieren der Information aus einer gegebenen 12ö-Wort-Zone in eine vorgewählte Ίο-Wort-Zone im Speichel- Ii wird mit Hilfe eines Überwncluingsmikroprograniiiis durchgeführt;. Das Überwachungsnrikroprogramm benutzt den Code des umzukodierenden Sclirif tzeiohens als Adresse für < en Mur-Lesespeicher Vj.
In der einem besonderen SchriΓtzeiehencode entsprechenden SIoL[O des Nur-Lesespeicheνη ist die Adresse im Speicher LJ. lies dem besonderen Schri C tzeichen entsprechenden Wortes
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der *tö~Wort-Zone gespeichert. Diese Adresse wird in das Arbeitsregister 13 übertragen zum Adressieren des Speichers
iJei Verwendung dieser Adresse wird das entsprechende Wort der 4ü~¥ort-Zone in das Arbeitsregister 13 und von dort in lias Anzeigeregister 63 übertragen. Dann wird ein Bit in dem Anzeigeregister 63 in der Stelle aufgezeichnet, die dem Typenrad β"/ entspricht, we lohe a das umcodierte Schriftzeichen drucken soll, Dieses Bit wird mit Hilfe der Torsclialtungen Gh an der durch die iJefehle CJJlJ, CDi^ und OiJl/ bent:.: ten Stellen gespeichert. Der InhaH des Anzeigeregisters t>3 wird drnn in das Arbeitsregister 13 und von dort in die gleiche Stelle Cer 4b-\ior1-Zone wie vorher übertragen.
Darauf wird die Adresse der 12b-VI'ort-Zone Ib hinzuadüert und lie Umkodierung des durch das nächste Typenrad zu druckenden S hriftzeichens in die nächste Bitstelle des entsprechenden iv'ortes der 'iö-tforfc—Zone durchgeführt. Das Umkodieren wird wiederholt, bit· die durch alle acht Typenräder während der nächsten Umdrehung zu druckenden Schriftzeichen umkodiert sind. Das Umkodieren von acht Schriftzeichen in die 4ö-Wort-Zone wird für jede Umdrehung der Typenräder *->7 einmal wiederholt, bis die Typenräder selbst je Io Schriftzeichen ausgedruckt halten und die Zeile aus 12b Schriftzeichen fertig ist.
Nach jedem Umkodieren einer Gruppe von acht .J-'hriftzeichen wird die Zahl JIl von der Adresse der 12ö—V.'ort-Zone subtrahiert oder ihr hinzuaddiert, so dass das Umkodieren der nächsten Gruppe von acht Schriftzeichen von einer Stelle nach rechts oder links der vorgehenden Gruppe aus beginnt, ie nachdem in welcher Uichtune: sich der ü^uokerwagen bewegt.
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- ZB -
Das Ijei der dargestellten AusfUhrungsform der Erfindung zum Umkodieren einer Gruppe von acht Schriftzeichen verwendete System wurde gewählt, um die Zeitspanne auf ein Mindestuiass herabzusetzen, für die die zentrale Einheit durch das eigentliche Umkodieren besetzt ist. Durch Verwendung dieses Systems wird das Umkodieren zu Ende geführt,während sich der Leerraum vor dem Hammer Ö9 vorbeibewegt. Auf diese Weise kann der Druckvorgang nicht beginnen, bevor nicht alle acht Schriftzeichen umkodiert sind.
Ein anderes System, welches an der zentralen Einheit raehr Zeit erfordern, jedoch ein Drucken während des Umkodierens zulassen würde, besteht darin, die für A's und dann fUr B's usw. umzukodierenden acht S hriftzeichen der I2b-Wort-Zone zu suchen. Auf diese Weise kann das Umkodieren stattfinden, während der Eindruck des an dem Typenrad b7 vorhandenen Sihriftzeichens vor dem Druckhammer b9 vorbeigeht.
Gemäss Fig. 7 nimmt der mechanische Teil 139 des Druckers die aufeinanderfolgenden Gruppen von acht Bits aus dem Sammelregister 141 mit einer Kapazität von einem Wort auf, das sie solange speichert, wie sich das entsprechende ψ S hriftzeichen in üruckstellung befindet. Das Register 141 nimmt die aufeinanderfolgenden Wörter aus der zentralen Einheit Über die Leitungen 13I auf.
Der mechanische Teil 139 teilt der Steuereinheit l'O des Druckers über die Leitung 145 jedesmal mit, wenn ein neues S hriftzeichen in Druckstellung gelangt. Dies bewirkt, (•ass die Steuereinheit 143 dem Steuergerät 103 über eine eier Leitungen 109 nur nach Empfang der Synchronisierungsimpulse über die Leitungen I05 eine Mikrounterbrechune der Prioritätsstufe 2 zuführt. Wenn die Steuereinheit 143 die Datensynchronisierungsimpulse über die Leitung 129 erhält, gestattet sie dem Sammelregister 141, das über die Leitungen I3I aus der zentralen Einheit koii.iende iort auf-
>.».b.«n. 109826/1522
Die Steuereinheit IkJ erhält ein Signal aus dem mechanischen Teil 139 über die Leitung 147, wenn der Leerraum der Typenräder 87 die Druckstellung zu durchlaufen beginnt, und führt c.er zentralen Einheit eine MikroUnterbrechung der Prioritätsstufe 3 zu, um zu bewirken, dass sie die nächste Schriftzeichengruppe in den 4ö~Wort-Speicher umkodiert Die Steuereinheit erhält die Papiermenge betreffende Signale und sonstige Steuersignale aus dem mechanischen Teil 139. Die Leitungen 15I werden benutzt, um Steuersignale für die Papiertransporteinrichtung und den Druckerwagen dem mechanischen Teil zuzuführen, während die Leitungen 153 benutzt werden, um verschiedene Steuersignale für den Drucker uer zentralen Einheit zuzuführen und aus ihr aufzunehmen.
Patentansprüche:
MU/Sοh
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Claims (1)

  1. -3Q-
    Patentansprüche
    Q\) Elektronische Datenverarbeitungsanlage mit einer Vielzahl von peripheren Einheiten, bei welcher mindestens eine der peripheren Einheiten eine ψ Parallelreihen-Druokereinheit ist mit einer Vielzahl von zyklisch bewegbaren Druckelementen, die im Verlaufe jedes Zyklus je auf einen Aufzeichnungsträger eines einer Gruppe von Schriftzeichen drucken können, und mit Mitteln, um die Druckelemente in translatorische Bewegung zu versetzen, gekennzeichnet durch Mittel, um dem Drucker aufeinanderfolgende Gruppen von dekodierten Schriftzeichen zum Steuern des Betriebes der Druckelemente zuzuführen, wobei jedes Bit eines Befehls einem dieser Druckelemente entspricht,
    2. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, bei welcher * die Druokereinheit η einzelne Arbeitsdruckstationen enthält, die je aus einem Druckelement mit einer Reihe von m am Aussenumfang angeordneten Schriftzeichen bestehen, wobei die Druckelemente so angeordnet sind, dass sie auf dem Aufzeichnungsträger in jedem p_-ten Schriftzeichenraum einer Druckzeile drucken, und zyklisch bewegbar sind, um die Druckelemente aufeinanderfolgend in Druckstellung zu bringen, eine Steuerlogik zum Steuern des Betriebes der Druckstationen, Mittel für die gleichzeitige translatorische Bewegung der Druckelemente gegenüber dem Aufzeichnungsträger
    109826/1522 3l
    _ 31 _ 2Ö5S319
    und Speichermittel, um in einem Teil von ihnen die zu druckende Schriftzeichenzeile zu speichern, gekennzeichnet durch Mittel, um jeden Durchgang einer Reihe von Druckschriftzeichen durch die Druckstelle festzustellen zum Umkodieren der aufeinanderfolgenden Reihen jedes p_-ten Schriftzeichens der in den Speichermitteln vorhandenen Schriftzeichenzeile in einevorgewählte Zone von m Wörtern des Speichers, wobei jedes der Wörter η Bits umfasst, die Wörter zu den auf den Drucktypenrädern vorhandenen Schriftzeichen eine zweifach eindeutige (biunivocal) Entsprechung haben und die Bits der Wörter zu den Drucktypenrädern eine zweifach eindeutige Entsprechung haben, während jede der aufeinanderfolgenden Schriftzeichenreihen um einen Raum von der vorgehenden Reihe getrennt ist, und durch Mittel, um der Steuerlogik der Druckereinheit die in der vorgewählten Zone vorhandenen aufeinanderfolgenden Wörter aufeinanderfolgend zuzuführen, sobald das entsprechende Schriftzeichen der Reihe von Druckelementen die Druckstellung erreicht, während die Logik Mittel enthält, um den Betrieb der Druckstationen einzeln in Übereinstimmung' mit dem entsprechenden Bit des entsprechenden Wortes zu steuern·
    Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckelemente je aus einem drehbaren Typenrad mit an seinem Aussenumfang angeordneten Druckschriftzeichen bestehen und dass jede der Druckstationen einen Druckhammer enthält, der sich unter Steuerung durch die Steuerlogik betätigen lässt, um das durch das entsprechende Bit der entsprechenden Wörter befohlene Ausdrucken der Schriftzeichen auszuführen.
    - 32 -
    109826/1522
    4. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerlogik ausserdem ein Ein-Wort-Sammelregister enthält, um die aus der vorgewählten Zone zugeführten aufeinanderfolgenden Wörter aufzunehmen und zu speichern.
    5. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Drucktypenräder mindestens einen an seinem Aussenumfang zwischen
    . dem Ende einer Schriftzeichenreihe und dem Anfang
    der nächsten angeordneten Leerraum aufweist und dass die Druckstationen Mittel enthalten, um den Umkodierungsmitteln das Herannahen des Zeitpunktes des Vorbeigangs des Anfangs des Leerraumes vor der Druckstation anzuzeigen und dadurch zu bewirken, dass die Umkodierungsmittel die nächste Schriftzeichenreihe umkodieren.
    6. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, bei welcher die Druckereinheit η drehbare je mit m
    an ihrem Aussenumfang angeordneten Schriftzeichen versehene Drucktypenräder, die in wechselseitigem fc Abstand voneinander so angeordnet sind, dass sie
    an jeder p_-ten Schriftzeichenstelle der zu drukkenden Zeile auf dem Aufzeichnungsträger drucken; zwischen den Drucktypenrädern und dem Aufzeichnungsträger angeordnete Farbträgermittel; einzelne Betätigungsmittel zum Drucken mit Hilfe der Berührung zwischen einem vorgewählten Schriftzeichen eines vorgewählten Drucktypenrades, den Farbträgermitteln und dem Aufzeichnungsträger; Mittel zum Steuern der Betätigungsfähigkeit der Druckereinheit; Mittel zum gleichzeitigen Bewegen der Druck-
    - 3 3 109826/1522
    2Ö5&319
    typenräder in translatorischer Richtung gegenüber dem Aufzeichnungsträger und Mittel zum Speichern der zu druckenden Schriftzeichenzeile in einem Speicherteil enthält, gekennzeichnet durch Mittel zum Umkodieren jedes p_-ten Schriftzeichens der in den Speichermitteln vorhandenen Schriftzeichenzeile in eine vorgewählte Zone von m Wörtern der Speichermittel, wobei jedes der Wörter η Bits hat, die Wörter zu den an den Drucktypenrädern vorhandenen Schriftzeichen eine zweifach eindeutige Entsprechung haben und jedes Bit der Wörter zu den Drucktypenrädern eine zweifach eindeutige Entsprechung hat, und durch Mittel, um den Steuermitteln der Druekereinheit die aufeinanderfolgenden Wörter der .vorgewählten Zone aufeinanderfolgend zuzuführen, sobald die entsprechenden Schriftzeichen der Drucktypenräder ihre Druckstellung erreichen, wobei die Steuermittel Mittel enthalten, um die Betätigungsmittel für jedes der Drucktypenräder in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Bit des entsprechenden Wortes zu steuern.
    7. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereinheit Mittel zum gleichlaufenden Drehantrieb der Drucktypenräder enthält, wobei jeweils die gleichen Schriftzeichen die Druckstellung erreichen und die Drucktypenräder an ihrem Aussenumfang zwischen dem letzten und dem ersten Schriftzeichen einen Leerraum aufweisen.
    8. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel ausoerdem Mittel enthalten, um den Umkodierungsmitteln das Herannahen des Zeitpunktes des Beginns des Durchgangs des Leerraurnes durch die Druckstelle mitzuteilen und dadurch
    109826/1522
    205931?»
    zu bewirken, dass die Umkodierungsmittel die um einen Raum von der vorgehenden Reihe getrennte Schriftzeichenreihe in die vorgewählte Zone umkodieren und die Mittel für dieses räumliche Verteilen "betätigen.
    MB/MM - 22 503
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    «SS
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