DE2059266A1 - Verfahren zur Bearbeitung von molybdaenbeschichteten Lagerteilen - Google Patents
Verfahren zur Bearbeitung von molybdaenbeschichteten LagerteilenInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/02—Parts of sliding-contact bearings
- F16C33/04—Brasses; Bushes; Linings
- F16C33/06—Sliding surface mainly made of metal
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Description
- Verfahren zur Bearbeitung von molybdänbeschichteten Lagerteilen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bearbeitung von molybdänbeschichteten Lagerteilen, beispielsweise Lagerbolzen fttr Ausgleichsgetriebe.
- Derartige Lagerbolzen wurden bisher vor der Wärmebehandlung auf ihrer ganzen Länge mit einer etwa O,5mm dicken Molybdänschicht versehen, um die Verschleißfestigkeit der Bolzenoberfläche zu erhöhen. Diese Molybdänschicht wurde nach dem Härten des Bolzens durch mechanische Nachbearbeitung (Schleifen) auf das Außenmaß gebracht. Wegen der Unregelmäßigkeit der Außenform wurde dabei viel Schichtmaterial wieder abgetragen.
- Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht eine rationellere Fertigung von molybdänbeschichteten Lagerteilen unter Einsparung von Auftragematerial und eine Erhöhung der Verschleißfestigkeit der sufgetragenen Schicht.
- Das Verfahren besteht darin, daß eine verschleißfeste Schicht, z. B. eine Spritzschicht aus Molybdän auf das bereits gehärtete und geschliffene Lagerteil aufgebracht wird. Wegen der genauen Vorbearbeitung der zu beschichtenden Fläche kann eine dünnere Sch.icht aufgetragen werden. Bei dem nachfolgenden Fertigschleifen wird entsprechend wenig Schichtmaterial abgetragen. Eine dünnere Schicht ist außerdem verschleißfester.
- Eine vorteilh.a.fte Weiterentwicklung des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, daß im Bereich der Lagerstellen des Lagerteils Ein stiche von der Tiefe der gewünschten Schichtdicke eingeschliffen, die Einstiche mit Molybdän aufgefüllt und die aufgebrachten Schichten auf das AuBenmaßdes Lagerteils angeschliffen werden.
- Das Aufspritzen von Molybdän nur in die Einstichstellen egibt eine weitere Einsparung von Spritzmaterial und ermöglicht eine genaue und saubere Abgrenzung der verschleißfesten Schicht, die auch gegen Abblättern fester wird.
- Nach der Erfindung wird die Breite der aufgebrachtenSchicht genau begrenzt und wird etwa.s geringer ausgeführt als die Breite des Einstiches, so daß zwischen der Schicht und den Enden des Einstiches Rillen entstehen. Dadurch wird ein Materialaufwurf an den Rändern des Einstiches vermieden.
- Die Zeichnung stellt ein nach dem Verfahren gemäß der Erfindung bearbeiteten Lagerbolzen dar.
- Mit 10 ist ein Lagerbolzen für die Ausgleich skegelräder eines Ausgleichsgetriebes bezeichnet. Es sind il und 12 zwei Einstiche, je etwa in der Breite der Lagerstelle für ein Kegelrad. Die Tiefe 13 des Einstichs beträgt 0,05 bis O,O££nin. Die Einstiche sind durch aufgespritztes Molybdän 14 ausgefüllt.
- Die Molybdänschichten werden auf den Durchmesser 15 des Lagezbolzens angeschliffen. Damit werden die Toleranzen des Maßspritzens beseitigt und eine für die Lagerstelle geeignete Oberfläche geschaffen.
- Die Molybdänschicht ist etwas schmäler als der Einstich, derart, daß an beiden Enden der Lagerstelle eine schmale Rille 16 entsteht. Es entstehen also keine Verdickungen der Schutzschicht am Rande der Lagerstelle.
- Das Verfahren nach der Erfindung ist auch auf andere Lagerteile wie das in der Zeichnung dargestellte anwendbar, beispielsweise Lagersterne für Ausgleichsgetriebe mit mebr als zwei Ausgleichskegelrädern, oder Lagerbolzen für Ereuzgelenke.
Claims (3)
- Patentansprüche:.)Verfahren zur Bearbeitung von molybdänbeschichteten Lagerteilen, beispielsweise Lagerbolzen für Ausgleichsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß eine Molybdänschicht auf eine bereits gehärtete und danach geschliffene Fläche des Lagerteils aufgebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, daß im Bereich der Lagerstellen des Lagerteils (10) Einstiche (11, 12) von einer Tiefe in der Größenordnung der gewünschten Schichtdicke eingeschliffen, die Einstiche mit Molybdän aufgefüllt und die aufgebrachten Schichten auf das Aussenmaß des Lagerteils angeschliffen werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der aufgebrachten Schicht genau begrenzt und vorzugsweise etwas geringer ist als die Breite des Sinstiches, so daß an den Rändern der Schicht eine Rille entsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059266 DE2059266A1 (de) | 1970-12-02 | 1970-12-02 | Verfahren zur Bearbeitung von molybdaenbeschichteten Lagerteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702059266 DE2059266A1 (de) | 1970-12-02 | 1970-12-02 | Verfahren zur Bearbeitung von molybdaenbeschichteten Lagerteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2059266A1 true DE2059266A1 (de) | 1972-07-06 |
Family
ID=5789749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702059266 Pending DE2059266A1 (de) | 1970-12-02 | 1970-12-02 | Verfahren zur Bearbeitung von molybdaenbeschichteten Lagerteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2059266A1 (de) |
-
1970
- 1970-12-02 DE DE19702059266 patent/DE2059266A1/de active Pending
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