DE1082461B - Welle, besonders Nockenwelle - Google Patents
Welle, besonders NockenwelleInfo
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- DE1082461B DE1082461B DEM36140A DEM0036140A DE1082461B DE 1082461 B DE1082461 B DE 1082461B DE M36140 A DEM36140 A DE M36140A DE M0036140 A DEM0036140 A DE M0036140A DE 1082461 B DE1082461 B DE 1082461B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H53/00—Cams or cam-followers, e.g. rollers for gearing mechanisms
- F16H53/02—Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams
- F16H53/025—Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams characterised by their construction, e.g. assembling or manufacturing features
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
Description
- Welle, besonders Nockenwelle Die Erfindung bezieht sich auf eine Welle, deren Laufflächen durch Auftragen, besonders durch Auftragsschweißen verschleißfesten Werkstoffes in rundum verlaufende Vertiefungen eines Grundwerkstoffes und durch anschließendes Schleifen hergestellt werden.
- Es ist bekannt, Lagerstellen von Wellen. aus nicht härtbarem Grundwerkstoff, z. B. aus austenitischem Stahl, durch Auftragen einer Schicht harten Werkstoffes verschleißfest zu machen. Zum Auftragen können dabei verschiedene Verfahren angewandt werden, z. B. Auftragsschweißen, Aufspritzen, od. dgl. Vor dem Auftragen erhält die Welle an der künftigen Lagerstelle eine rundum laufende Vertiefung, z. B. durch Ausdrehen, in welche der Auftragswerkstoff eingebettet wird. Anschließend wird die Auftragsschicht auf den erforderlichen Durchmesser geschliffen. Ist dieser Durchmesser an der Lagerstelle wesentlich größer als der Durchmesser der angrenzenden Wellenabschnitte, so ergeben sich für den Lagerabschnitt unsaubere Ränder. Daneben besteht die Gefahr, daß sich an diesen Rändern Teile der Auftragsschicht ablösen, besonders dann, wenn beispielsweise beim Auftragsschweißen Schweißgut auf den angrenzenden Grundwerkstoff übergetreten ist. Werden aber die aufgetragene Lagerstelle und die angrenzenden Wellenabschnitte auf gleichen Durchmesser geschliffen, so führt das Mitbearbeiten des weichen Grundwerkstoffes zum Verschmieren der Schleifscheibe.
- Diese Nachteile werden nach der Erfindung weitgehend dadurch behoben, daß der Außendurchmesser der vom Grundwerkstoff gebildeten seitlichen Begrenzungen für den Auftragswerkstoff gleich dem Außendurchmesser der Auftragsschicht und-größer als der Durchmesser der angrenzenden Wellenäbschnitte ist. Der zu schleifende Lagerabschnitt ist dadurch über die angrenzenden Wellenabschnitte hinausgehoben und kann gut bearbeitet werden.
- Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Außenränder der vom Grundwerkstoff gebildeten Begrenzungen so bemessen, daß sie größtenteils in der Diffusionszone der beiden Werkstoffe liegen. Das beim Schleifen des weichen Werkstoffes vorkommende Verschmieren der Schleifscheibe wird dadurch völlig vermieden.
- Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung auf Nockenwellen anwenden, deren Laufflächen nicht nur hart, sondern auch schlagfest sein müssen. Die Form des Nockens ist dann nach der Erfindung zweckmäßig durch den Grundwerkstoff bestimmt, der eine rundum laufende Vertiefung gleichen Profils, z. B. eine Hohlkehle, hat. Man kann dadurch eine starke Auftragsschicht, die zum Verziehen der Welle führt, vermeiden. Zusätzliche Arbeitsgänge durch Richten und die damit verbundene Rißgefahr fallen weg. Durch die in die Hohlkehle gelegte Schweißraupe ergibt sich von selbst eine geradlinige Begrenzung des Profils, wodurch die Schleifarbeit wesentlich vermindert wird. über die seitlichen Begrenzungen kann beim Auftragsschweißen kein Schweißgut übertreten. Das Nacharbeiten der Nockenflanken fällt weg. Nockenwellen gemäß der Erfindung lassen sich somit sehr wirtschaftlich herstellen.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in Bild 1 eine Seitenansicht eines Nockenwellenabschnittes, zum Auftragsschweißen vorbereitet, in Bild 2 den Schnitt nach Linie 2-2, in Bild 3 fertigbearbeitet das Nockenprofil im Schnitt nach Linie 3-3 und in Bild 4 den Schnitt nach Linie 4-4.
- 11 ist eine Hohlkehle im Grundwerkstoff 12 des Nockens 13. 14 ist der Auftragswerkstoff und 15 die Diffusionszone beider Werkstoffe.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Welle, besonders Nockenwelle; deren Laufflächen durch Auftragen, besonders durch Auftragsschweißen verschleißfesten Werkstoffes in rundum verlaufende Vertiefungen eines Grundwerkstoffes und durch anschließendes Schleifen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der vom Grundwerkstoff gebildeten seitlichen Begrenzungen für den Auftragswerkstoff gleich dem Außendurchmesser der Auftragsschicht und größer als der Durchmesser der angrenzenden Wellenabschnitte ist.
- 2. Welle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenränder der vom Grundwerkstoff gebildeten Begrenzungen so bemessen sind, daß sie größtenteils in der Diffusionszone der beiden Werkstoffe liegen.
- 3. Nockenwelle nach Anspruch 1 oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung im Grundwerkstoff -der Nocken rundum gleiches Profil, z. B. eine Hohlkehle, hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36140A DE1082461B (de) | 1957-12-12 | 1957-12-12 | Welle, besonders Nockenwelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36140A DE1082461B (de) | 1957-12-12 | 1957-12-12 | Welle, besonders Nockenwelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082461B true DE1082461B (de) | 1960-05-25 |
Family
ID=7302480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM36140A Pending DE1082461B (de) | 1957-12-12 | 1957-12-12 | Welle, besonders Nockenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082461B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2519875A1 (de) * | 1975-05-03 | 1976-11-04 | Hitachi Shipbuilding Eng Co | Hartmetallbelegte welle |
| FR2404104A1 (fr) * | 1977-09-22 | 1979-04-20 | Audi Ag | Arbre a cames, en particulier arbre a cames fabrique en fonte de fer pour moteurs a combustion interne a pistons alternatifs |
| WO2004029421A1 (de) * | 2002-09-23 | 2004-04-08 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren zur herstellung einer einrichtung zur umsetzung einer rotatorischen in eine translatorische bewegung und damit hergestellte einrichtung |
-
1957
- 1957-12-12 DE DEM36140A patent/DE1082461B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2519875A1 (de) * | 1975-05-03 | 1976-11-04 | Hitachi Shipbuilding Eng Co | Hartmetallbelegte welle |
| FR2404104A1 (fr) * | 1977-09-22 | 1979-04-20 | Audi Ag | Arbre a cames, en particulier arbre a cames fabrique en fonte de fer pour moteurs a combustion interne a pistons alternatifs |
| WO2004029421A1 (de) * | 2002-09-23 | 2004-04-08 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren zur herstellung einer einrichtung zur umsetzung einer rotatorischen in eine translatorische bewegung und damit hergestellte einrichtung |
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