DE2059030B2 - Greifhaken - Google Patents
GreifhakenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/22—Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
- B66C1/34—Crane hooks
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- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
- Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)
- Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Greifhaken für gleitfreies Einhängen einer Zugkette in die Hakenöffnung.
Solche Greifhaken werden verwendet, um den Durchhang einer Zugkette festzulegen oder um eine
Zugkette in eine gleitfreie Schlaufe zu bringen.
Die bekannten Greifhaken, von denen eine Ausführungsform in den F i g. A und B der Zeichnungen
dargestellt ist, üben auf das in den Haken eingehängte Glied der Zugkette eine unzulässige Beanspruchung aus,
mit daraus resultierendem Risiko, daß das Glied selbst bei Belastungen der Zugkette zu Bruch geht, die
unterhalb der für die Kette zulässigen Belastung liegen. Es ist die Aufgabe der Erfindung, dieses Risiko
herabzusetzen, ohne daß das Gewicht oder die Abmessungen des Hakens wesentlich vergrößert
werden oder den Haken in der Handhabung schwieriger als die bekannten Haken zu machen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Ursache für den Bruch des in die Hakenöffnung
aufgenommenen Gliedes darin besteht, daß der untere Schenkel des Gliedes, d. h. der am Boden der
Hakenöffnung aufliegende Schenkel einem erheblichen Biegemoment unterworfen ist, durch das unzulässig
hohe Scherspannungen in diesem Schenkel des Kettengliedes hervorgerufen werden.
Gemäß der Erfindung wird die oben angegebene Aufgabe dadurch gelöst, daß der Haken an mindestens
einer Seite einen seitlich vorspringenden Ansatz für die Abstützung des in der Hakenöffnung aufgenommenen
Gliedes aufweist.
Natürlich genügt ein Ansatz auf nur einer Seite des Hakens. Es ist jedoch bevorzugt, einen solchen Ansatz
an beiden Seiten vorzunehmen, da damit die Notwendigkeit für den Benutzer entfällt, auf die richtige
Orientierung des Hakens zu achten, bevor er die Zugkette in den Haken einhängt.
Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert '/erden.
Fig.A zeigt in Seitenansicht einen bekannten
Greifhaken mit eingehängter Zugkette;
Fig. B ist eine Schnittansicht gemäß Linie l-l der
Fig.A;
Fig. 1 ist eine Seitenansicht entsprechend der Fig. A
eines Greifhakens gemäß der Erfindung mit eingehängter Zugkette;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der der Ansicht nach F i g. 1 gegenüberliegenden Seite des Hakens und die
ίο Fig.3 und 4 sind Schnitte gemäß Linie U-Il bzw. III-III der Fig.2, wobei nur in Fig.4 die Zugkette mit dargestellt ist.
ίο Fig.3 und 4 sind Schnitte gemäß Linie U-Il bzw. III-III der Fig.2, wobei nur in Fig.4 die Zugkette mit dargestellt ist.
Die F i g. A und B zeigen, wie ein bekannter Zughaken 11 gleitfrei eine Zugkette 12 hält, deren herabhängender
is Abschnitt als belastet angenommen werden soll, während der andere Abschnitt frei durchhängl. Ein
Glied 15 der Kette sitzt in der öffnung 13 des Hakens, wobei ein Schenkel des Gliedes auf dem Boden der
öffnung unter Wirkung der Belastung aufliegt und das nächstbenachbarte Glied 14 des durchhängenden
Abschnitts infolge seiner Stellung bezüglich der Hakenöffnung die Kette daran hindert, aus der öffnung
herauszugleiten. Fig. B zeigt, wie das Glied 16 des belasteten Abschnitts ein unerwünschtes Biegemoment
auf den unteren Schenkel des Gliedes 15 ausübt, indem eine Kraft auf den Schenkel bei 17 wirkt, der eine
Reaktionskraft bei 18 entgegenwirkt. Dieses Moment verursacht hohe Scherbelastung in der bei 19 angedeuteten
Ebene, die zu einem Abscheren des unteren Schenkels führen kann.
Fig. 1 zeigt einen Greifhaken 21 gemäß der Erfindung. Eine Zugkette 22 wird gleitfrei in der
Öffnung 23 in der gleichen Weise gehalten wie bei den bekannten Haken gemäß Fi g. A und B. Wie am besten
aus F i g. 2 zu entnehmen, ist der Greifhaken gemäß der Erfindung im allgemeinen ähnlich den bekannten
Greihaken, soweit das Auge 24, der Schenkel 25, der Hauptkörper 26 und die Spitze 27 betroffen sind. Der
Haken gemäß den F i g. 1 bis 4 unterscheidet sich jedoch
*o wesentlich von den bekannten Haken durch ein Paar
seitlich vorspringender Ansätze 28, die symmetrisch auf beiden Seiten des Hauptkörpers 26 angeordnet sind und
in einer Ebene liegen, die durch das Zentrum des Auges 24 und den Boden der Mündung 23 verläuft, d. h. in eine
«s Ebene, welche die Wirkungslinie der Kräfte auf den die
Last tragenden, herabhängenden Abschnitt der Kette 22 enthält. Fig.3 zeigt die Ansätze 28 von oben gesehen
längs der Wirkungslinie der Belastungskräfte in der Kette.
Der Teilschnitt nach F i g. 4 zeigt, auf welche Weise die Ansätze 28 sich seitlich vom Hauptkörper 26 weg
erstrecken, sowie die Art und Weise, in der die Kettenglieder 34,35,36 und 37 nahe dem Haken relativ
zu diesem orientiert sind. Diese Figur zeigt auch, wie das Glied 35, das in der Hakenöffnung 23 sitzt, von dem
Ansatz 28 auf derjenigen Seite des Hakens abgestützt wird, auf der sich der belastete Abschnitt der Kette 22
befindet; dieser Ansatz erstreckt sich in den Raum zwischen den Schenkeln des nächstbenachbarten
Gliedes 36. Die Abstützung durch den Ansatz eliminiert im wesentlichen das unerwünschte Biegemoment, das
bei den bekannten Greifhaken — wie oben erläutert wurde — hervorgerufen wird. Wenn auf die Kette 22
eine starke Belastung wirkt, wird die Fläche zwischen
•Ί5 den Punkten 29 und 30 in F i g. 4, wo das Kettenglied 35
am Boden der Hakenöffnung anliegt, weiter vergrößert infolge elastischer und/oder plastischer Verformung des
Kettengliedes.
Wie in Fig.4 dargestellt, ist die Unterseite jedes Ansatzes 28, d. h. die Seite des Ansatzes, welche der
Seite, die das Kettenglied 35 abstützt, gegenüberliegt, mit einer Ausnehmung 3) versehen, in die der obere
Abschnitt des Gliedes 37 paßt, so daß dieses Glied im wesentlichen nicht anliegend an dem Ansatz gehalten
wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Greifhaken für gleitfreies Einhängen einer Zugkette mit einem Glied in die Hakenöffnung unter
Anlage an deren Bodenabschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (21) an mindestens
einer Seite eilten seitlich vorspringenden Ansatz (28) für die Abstützung des in der
Hakenöffnung (23) aufgenommenen Gliedes (35) aufweist
2. Greifhaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (28) in das Kettenglied (36) ragt, das auf der betreffenden Hakenseite dem in der
Hakenöffnung (23) sitzenden Glied (35) nächstbenachbart ist.
3. Greifhaken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (28) auf der dem in
der Hakenöffnung (23) sitzenden Glied (35) abgewandten Seite eine Ausnehmung (31) zur Aufnahme
eines Teils desjenigen Kettengliedes (37) aufweist, das auf der betreffenden Hakenseite dem dem in der
Hakenöffnung sitzenden Glied (35) nächstbenachbarten Glied (36) folgt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused | ||
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Free format text: KURZFRISTIGE WIEDEREINSETZUNG WEGEN FALSCH VEROEFFENTLICHTEM ERLEDIGUNGSGRUND. DIE VEROEFFFENTLICHUNG DES ZUTREFFENDEN ERLEDIGUNGSGRUNDES ERFOLGT IM NAECHSTEN PATENTBLATT. |
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| 8230 | Patent withdrawn |