DE205892C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F1/00—Underframes
- B61F1/04—Underframes of triangulated type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
2O. März 1883
die Priorität
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Eisenbahnwagen,' insbesondere offene Güterwagen
von großer Länge, deren Rahmengestell zwischen dem Drehgestell ähnlich wie
Brückenfahrbahnen durch Taue versteift ist. Die Erfindung besteht in der besonderen Art
der Befestigung der Taue an ihren Enden und an Zwischenstellen und hat zum Zweck,
die Taue stets in genügender Spannung halten zu können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 einen offenen Güterwagen in Seitenansicht, während Fig. 2 eine
Draufsicht und Fig. 3 eine Endansicht ist. Fig. 4 ist ein ,Schnitt nach der Linie A - A
und Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie D - D von Fig. I. Fig. 6 bis 9 zeigen Einzelheiten,
und zwar läßt Fig. 6 im Schnitt die Befestigüng eines Taues an den Längsträgern erkennen,
während Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie E-E von Fig. 6 ist. Fig. 8 zeigt teils
in Ansicht, teils im Schnitt die Vereinigung der Taue mit den Hängesäulen, und Fig. 9
ist ein Schnitt nach F-F von Fig. 8.
Die Plattform P des Wagens wird von den beiden Drehgestellen B getragen. Die
Plattform ruht auf zwei durch Traversen t gebildeten Längsträgern L, von denen, jeder
ans zwei U - Eisen / besteht, die durch Querverbindungen m aus Stahlguß vereinigt sind.
Die Armierung der Plattform erfolgt durch Stahltaue n, n1, die einerseits an den Wagenlängsträgern
und andererseits an gelenkig angeordnete Hängesäulen 0 angreifen. Die Tauenden
sind zwischen den beiden U-Eisen jedes Längsträgers hindurchgeführt und an diesen
befestigt. Auf diese Weise erhält man einen festen Rahmen, der großen Beanspruchungen
gewachsen ist, und dessen unterer, aus dem Stahltau gebildeter Teil lediglich auf Zug beansprucht
wird. Die Taue sind zweckmäßig aus besonders hartem Stahl mit einer zulässigen Beanspruchung von 120 kg/qmm hergestellt.
Die Hängesäulen 0, welche die Längsträger unterstützen, sind an ihren beiden Enden gelenkig
aufgehängt, so daß die Längsträger allen Bewegungeu folgen können und eine
Deformation nicht zu befürchten ist.
Jedes Tauende wird von einem Stahlgußstück α gehalten, das mit einer sich konisch
erweiternden Aushöhlung versehen ist, in welcher die Drähte der Tauenden aufgebogen
und in einer Platte aus Weißmetall versenkt werden. Das Stahlstück α ist an seinem dem
Tau zugewendeten Ende a1 vierkantig ausgebildet,
in einem an dem oberen Teil einer Längsträgerquerverbindung vorgesehenen Gehäuse
gelagert, während die übrige Fläche auf ihrer ganzen Länge mit Schraubengewinde versehen ist, über das eine Muffe b geschraubt
ist, die sich mittels eines Halteringes r gegen das am Wagenrahmen befestigte Gehäuse m
abstützt. Infolge dieser Anordnung kann das Gußstück α keine Drehbewegung vollführen,
und dennoch läßt sich die Spannung des Taues nach Erfordernis leicht regeln, da es genügt, zur horizontalen Verstellung des
Gußstückes α die Muffe b auf dem Gewinde zu drehen. Auf diese Weise kann die infolge
ίο der Wagenbelastung fortwährend stattfindende
Verlängerung des Taues wieder unschädlich gemacht werden.
Die ebenfalls zum Spannen des Taues dienenden Hängesäulen ο jedes Längsträgers
sind an ihrem unteren Ende durch Querbolzen q vereinigt, welche den Abstand der
Säulen und der Taue voneinander bestimmen. Die Säulen 0 werden ihrerseits von den Tauen
unterstützt und in ihrer Lage gehalten. Letzteres wird durch die in Fig. 8 und 9 dargestellte
besondere Befestigung erreicht, welche auf die Widerstandsfähigkeit der Taue keinen
schädlichen Einfluß ausübt. Über das Tau sind in der Nähe einer Hängesäule Klemmköpfe
c geschoben, die' je eine- Hängesäule zwischen sich festhalten. Der Klemmkopf c
ist zum Teil mit äußerem Schraubengewinde versehen und endigt in einen konischen Teil d,
der mit sägeartigen Einschnitten versehen und in vier federnde Lamellen geteilt ist. Über
den Klemmkopf c ist nun eine Muffe e ge- ■ schoben, welche mit ihrem Innengewinde auf
das Außengewinde des Klemmkopfes c aufgeschraubt ist und durch diese Verschraubung
die konischen Lamellen d zusammenpreßt, die nun ihrerseits das Tau halten. Der auf das
Tau ausgeübte Pressungsdruck kann nach Bedarf geregelt werden.
Claims (2)
1. Eisenbahnwagen mit durch Taue und Hängesäulen verstärkten Rahmenlängsträgern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tauenden mittels in der Längsrichtung des Rahmens durch eine Uberwurfmuffe
verstellbare Klemmeinrichtungen einstellbar an den Längsträgern des Wagens befestigt
sind.
2. Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängesäulen
zwischen den Tauenden mittels Klemmköpfen gehalten werden, die von beiden Seiten sich gegen die Hängesäulen
anlegen und durch Muttern auf dem Tau festgepreßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205892C true DE205892C (de) |
Family
ID=468112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205892D Active DE205892C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205892C (de) |
-
0
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