DE2058685A1 - Elektro-Luftfilter - Google Patents
Elektro-LuftfilterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
Landscapes
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Description
- Elektro - Luftfilter Die Erfindung hezieht sich auf ein Elektro-Luftfilter mit quer zur Luftstromrichtung hintereinander angeordneten Filterelementen.
- Es sind Elektrofilter bekannt, bei denen alternierend aufgeladene Metallplatten oder -stege parallel zur Strömungsrichtung angeordnet, nach vorhergehender Iondsation der Luft als Abscheider dienen. Die mit Staub und Verunreinigungen aller Art beladene Luft strömt an den Abscheideplatten vorbei, wobei die geladenen Luftverunreinigungen je nach dem Vorzeichen ihrer Ladung zu den entgegengesetzt geladenen Platten wandern und sich dort unter Ladungskompensation anlagern. Die Nachteile dieser Bauart von Elektrofiltern liegen bekannterweise darin, daß die Teilchen nach der Ladungskompensation nur noch mechanisch an den Platten haften und zum Teil als Konglomerate durch den Luftstrom wieder mitgerissen werden.
- Weiterhin wird eine ausreichende Filterwirkung auch für kleine Teilchen, die relativ wenige Elementarladungen tragen nur bei relativ hohen Spannungswerten zwischen den Abscheideplatten zu orwarten sein. Da bei der hier angeftihrten Bauart die durch das elektrische potential aut ein Teilchen einwirkende Kraft zudem etwa senkrecht eur Luftstromrichtung liegt, werden Teilchen, die nur wenige Eleentarladungen tragen, von dem Filter oft nicht erfrßt. Dazu kommt noch, daß z.B. beim Abscheiden organischer Substanzen, wie etwa Fett, die Abscheideplatten derart verunreinigt werden, daß sie nur unter großen Schwierigkeiten wieder gereinigt werden kennen.
- Andere Ausftlhrungsformen sind bekannt geworden, bei denen die entgegengesetzt geladenen Platten, Drähte o. dgl. hintereinander angeordnet sind, so daß Luftstromrichtung und Richtung des elektrischen Potentialfeldes einen Winkel kleiner als 90° bilden. Dadurch wird die Abscheidung geladener Partikel auch bei kleineren Spannungswerten erreicht.
- Bei diesen bekannten Geräten bestehen die Filterelemente aus Netzen, Lochblechen oder nebeneinander angeordneten Drähten, an welche die Spannung angelegt ist. Obwohl bei diesen AusfUhrungen die LuRtstromrichtung und die bestehende Potentialdifferenz etwa die gleiche Richtung haben, ist es möglich, daß kleine Staubteilchen durch das Filter hindurchtrester1, falls sie nicht direkt auf die festen Teile des Filters auftreffen. Auf Staubteilchen, die durch die Durchtrittsöffnungen treten, wirken Kräfte quer zu ihrer Strömungsrichtung ein, was bei diesen kleinen Teilchen entsprechend ihrer geringen Zahl von Elementarladungen nur zu geringen Abscheideraten führt. Die Abscheidung von feinsten Staubteilchen ist somit Auch bei dieser Filterausbildung nicht gewährleistet.
- Derplbe Nachteil besteht bei einer bekannten Ausfllhrungsform von Elektroriltern, bei der an eine Glasfaser-Filtermatte Uber die beiderseitig angebrachte Halterung aus Metall eine Gleichspannung angelegt wird. Hierdurch wird das Filtermedium elektrostatisch aufgeladen und führt BO zur Staubablagerung. Auch in diesem Fall ist die Abscheidung von ninsten Staubteilchen nicht gewährleistet.
- Zur Vermeidung der beschriebenen Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Filterelemente als elektrisch leitfähige Filtermatten ausgebildet sind, an die die benötigte elektrische Spannung direkt angelegt ist, und daß zwischen jeweils zwei in Abstand zueinander angeordneten Filtermatten eine Potentialdifferenz vorhanden ist.
- Es ist möglich, die Filtermatten aus einfachem und billigem Material, z.B. aus Kunststoff- oder Glasfasern herzustellen, das entweder eine genügend hohe Leitfähigkeit durch mitverwebte Mctallfäden hat oder aber in Mattenform metallisiert worden ist. Die Filtermatten können auch aus einem Stahldrahtgewebe bestehen. An diese Filter wird über eine einfache und billige Schaltung eine relativ niedrige Pontentialdifferenz zwischen den einzelnen Filterelementen angelegt.
- In der einzigen beigefügten Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- In dem Gehäuse 1 sitzen die Filterelemente, bestehend aus in einem äußeren Rahmen 2 eingespannten Filtermatten 3 Der Abstand zwischen den FilterBLementen wird durch Abstandahalter 4- eingestellt. Der elektrische Anschluß ist bei herkömmlichen Filtern bekannt und wurde nicht separat dargestellt.
- Diese Ausführmngsltonn hat gegenüber den bisher bekannten und oben im Wesentlichen angeführten folgende Vorteile: 1. Einsatz von relativ billigem Filtermaterial, das bei ungünstigen Ieitfähigkeitswerten nach einem bereits bekannten und zu verschiedenen Zwecken durchgeführten Verfahren metallisiert ist oder direkt aus Metallfäden besteht.
- 2. Eine solche Filteranordnung setzt der zu filternden Luft einen relativ geringen Widerstand entgegen, so daß z.B.
- ein einfacherer Ltlfter eingesetzt werden kann.
- 3. Die anzulegenden Spannungswerte sind weitaus niedriger als die bisher aufzuwendenden und lassen sich über eine einfache und billige Verteilerschaltung realisieren.
- 4. Die Staubabscheidung auch kleiner Partikel z.B. in dem physiologisch wichtigen Bereich von gleich oder kleiner als 1 µm Durchmesser ist dadurch gegeben, daß die Luftstromrichtung mit der Richtung der auf die Teilchen einwirkenden elektrostatischen Kraft iln Mittel etwa gleich ist.
- 5. Zur Staubablagerung stehen die beiden Filter mlt der der Filtermaterial eignen Staubbelastung zur Vrfügung. Hierbei besteht auch bei abgeschaltetem Feld nicht die Gefahr der Staubablösung, sie sie z.B. bi den parallel zur Luftstromrichtung angeordneten Auffangplatten sehr groß ist.
- 6. Bei maximaler Staubbelastung kann Je nach dem Filtermaterial das Filter gereinigt oder durch ein neues ersetzt werden.
Claims (4)
- Patentansprüche1mit Elektro-LuRtfilter mit quer zur Luftstromrichtung hintereinander angeordneten Filterelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterelemente als elektrisch leitfähige Filtermatten ()) ausgebildet sind, an die die benötigte elektrische Spannung direkt angelegt ist und daß zwischen jeweils zwei im Abstand zueinander angeordneten Filtermatten eine Potentialdifferenz vorhanden ist.
- 2. Elektro-Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtermatten aus elektrisch nicht leitendem Material bestehen und von leitfähigen Metallfäden durchsetzt sind.
- 3. Elektro-Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtermatten aus elektrisch nicht leitendem Material bestehen, auf welches eine leitfähige Metallschicht aufgebracht ist.
- 4. Elektro-Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtermatten aus einem M*bL1drahtgewebe bestehen.Leerseite
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702058685 DE2058685A1 (de) | 1970-11-28 | 1970-11-28 | Elektro-Luftfilter |
| IT70375/71A IT942698B (it) | 1970-11-28 | 1971-10-14 | Filtro elettrostatico per aria ed altri gas |
| FR7139688A FR2115827A5 (de) | 1970-11-28 | 1971-11-05 | |
| GB5466671A GB1379738A (en) | 1970-11-28 | 1971-11-24 | Electrostatic air filter |
| US00202747A US3798879A (en) | 1970-11-28 | 1971-11-29 | Air filter with electrostatic particle collection |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702058685 DE2058685A1 (de) | 1970-11-28 | 1970-11-28 | Elektro-Luftfilter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2058685A1 true DE2058685A1 (de) | 1972-06-22 |
Family
ID=5789408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702058685 Pending DE2058685A1 (de) | 1970-11-28 | 1970-11-28 | Elektro-Luftfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2058685A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624803A1 (de) * | 1986-07-23 | 1988-01-28 | Hoelter Heinz | Apparat und verfahren zum zwecke der wirkungsgradverbesserung von bakteriziden und fungiziden chemiabsorptionsfiltern und von entsprechenden raumluft- und kfz-kabinenluftfiltern mit hilfe elektrischer ladungen bzw. entladungen |
| DE3802748A1 (de) * | 1988-01-30 | 1989-08-10 | Paul J M Haufe | Elektrostatisches filter |
| DE3923640A1 (de) * | 1989-06-15 | 1990-12-20 | Asea Brown Boveri | Verfahren zur ausfilterung von russpartikeln |
| WO2006052094A1 (en) * | 2004-11-13 | 2006-05-18 | Anus Co., Ltd. | Air cleaner for car |
-
1970
- 1970-11-28 DE DE19702058685 patent/DE2058685A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624803A1 (de) * | 1986-07-23 | 1988-01-28 | Hoelter Heinz | Apparat und verfahren zum zwecke der wirkungsgradverbesserung von bakteriziden und fungiziden chemiabsorptionsfiltern und von entsprechenden raumluft- und kfz-kabinenluftfiltern mit hilfe elektrischer ladungen bzw. entladungen |
| DE3802748A1 (de) * | 1988-01-30 | 1989-08-10 | Paul J M Haufe | Elektrostatisches filter |
| DE3923640A1 (de) * | 1989-06-15 | 1990-12-20 | Asea Brown Boveri | Verfahren zur ausfilterung von russpartikeln |
| WO2006052094A1 (en) * | 2004-11-13 | 2006-05-18 | Anus Co., Ltd. | Air cleaner for car |
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