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DE2058329C - Heißwasser Regelarmatur - Google Patents

Heißwasser Regelarmatur

Info

Publication number
DE2058329C
DE2058329C DE19702058329 DE2058329A DE2058329C DE 2058329 C DE2058329 C DE 2058329C DE 19702058329 DE19702058329 DE 19702058329 DE 2058329 A DE2058329 A DE 2058329A DE 2058329 C DE2058329 C DE 2058329C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hot water
inlet channel
fitting according
section
control valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702058329
Other languages
English (en)
Other versions
DE2058329A1 (de
DE2058329B2 (de
Inventor
Heino 2390 Flensburg Braren Lorenz 2391 Wassersleben Arff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss AS filed Critical Danfoss AS
Priority to DE19702058329 priority Critical patent/DE2058329C/de
Publication of DE2058329A1 publication Critical patent/DE2058329A1/de
Publication of DE2058329B2 publication Critical patent/DE2058329B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2058329C publication Critical patent/DE2058329C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heißwasser-Regelarmatur, insbesondere Magnetventil, dessen Gehäuse über einen einen Zulaufkanal aufweisenden Stutzen mit der Seitenwand eines Heißwasserraums verbunden ist.
Es ist häufig erwünscht, in unmittelbarer Nähe oder direkt an einem Heißwassererzenger oder Heißwasserverteiler eine Regelarmatur anzubringen. Beispiele hierfür sind dezentralisierte Heißwasserbereiter für Küche und Bad oder Getränkeautomaten.
Wenn derartige Regelarmaturen an der Seitenwand des Heißwasserraums montiert sind, unterliegen sie, insbesondere wenn es sich um heißes Frischwasser handelt, einer sehr starken Verkalkung und dadurch einem Abbau der Funktionssicherheit und Dichtheit. Die Armaturen sind einer thermischen Dauerbelastung ausgesetzt, wodurch die Lebensdauer der elastischen Ventil-Dichtelemente herabgesetzt wird, so daß diese häufig ausgewechselt werden müssen.
Es ist eine Vorrichtung zum Verhindern des inneren Wasserumlaufes in nach oben führenden Warmwasserleitungen (Steigleitungen) von Warmwasserspeichern bekannt, bei der senkrechte Rohrschleifen an einer oder mehreren Stellen in der nach oben führenden Warmwasserleitung vorgesehen sind. Durch diese senkrechten Rohrschleifen wird der durch Abkühlung an den Rohrwänden auftretende Wasserumlauf unterbrochen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß zur Unterbindung der thermischen Dauerströmung ein zusätzliches Bauteil vorgesehen werden r.iuß.
Der l-Vfindunii lieft ^ Autpbe zugrunde. ,■:■>,· Regelarmatur dJr e.ng.ngs beschriebenen Art an/u-,vlvii die ohne fin /u^.it/hehes Bauteil eine germgere Temperalur-DauerlvlaMunü aufweist und duuh ierin»ere Ve.kalkung eine höhere Letvnsdaucr hat. " Diese Aiif-abe wild eifiiidiinusgeuiaß dadurch KiM diLl eier OuersJiMi! des /uk'ulkanals im \; reich der Se.tenv.aiKi des 1 le.ßwassc; raunis im!,.: hegt als derUuersdimii des /ulaufkanals im Here',:; des ArmaturcnueluuiM.--
Mit dieser Maßnahme liciingl es. wie spatel m·. ■; ue.-K.ue. beschrieb-n wn-.l. eine thermische Dane strömung zwischen 1 leil'.w ,^eiraum und Armatur /, unterbinden. Die Temperatur der Armatur sinkt daher bald nach dem AKeh.ilie.i auf einen so gelinge:, Wer!, daß die tür die VeiL.lku.ig kritische lempeiatür uatersduiuen wird und kerne un/uiässige thermische Dauerbeanspruchung der Ventilmatenalien auf
Besonders günstig ist es, wenn der Zulaufkanal einen stufenförmigen Verlauf hat. Die Stufe sargt d.:- fiir, daß ein Teil der Projektion des Eintnttsquerschnitts durch die Stufenwand abgedeckt ist. Hierdurch wird die vom Heißwasr.erraum ausgehende heiße Strömung noch stärker oder sogar vollständig unterbunden. Am besten ist es, wenn der größte Teil der Projektion abgedeckt ist.
Insbesondere kann der Zulaufkanal aus zwei horizontalen, parallelen, in der Höhe gegeneinander versetzten Abschnitten bestehen. Dies ergibt eine sehr einfache Herstellung.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Versetzung etwa 60 bis 100% des größten Durchmessers des Zulaufkanals. Hiermit wird die thermische Strömung zwischen Heißwasserraum und Armatur unterbunden Andererseits verbleibt noch ein durchgehender Kanalquerschnitt, so daß die Erhöhung des Strömungswiderstandes durch die Stufung des Zulaufkanals für die Praxis vernachlässigbar klein bleibt.
Des weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Stutzen wenigstens teilweise aus einem gegenüber Messing schlechter wärmeleitenden Material besteht. Insbesondere kann er aus einem Kunststoff hergestelk sein. Damit ist sichergestellt, daß auch nicht über das Material des Stutzens Wärme zur Armatur geführt wird, die die dort erstrebte Abkühlung in den Pauscnzeiten verzögern würde.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch eine Heißwasser-Regclarmatur in bekannter Ausführung und
F i g. 2 sch inatisch eine Heißwasser-Regelarmatur gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 ist in die Seitenwand 1 eines Heißwasserraumes 2, z,B, eines Boilers, ein Anschlußstutzen 3 eingeführt, der Teil des Gehäuses 4 einer Regelarmatur 5 ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Regelarmatur ein Magnetventil, das einen Magnetaufsatz 6 und ein hiervon gesteuertes Verschlußstück 7 aufweist. Dieses besteht aus elastischem Material und wirkt mit einem Ventilsitz 8 zusammen.
Im Stutzen 3 verläuft ein horizontaler Zulaufkanal 9, dessen Eintrittsquerschnitt A im Bereich der Seitenwand I in der gleichen Höhe liegt wie der Austrittsquerschnitt B im Bereich der Mündung des Zulaufkanals in das Armaturengehäuse 4, also an der Übergangsstelle zum eigentlichen Ventilraum 10. Die
Kegelarmatur 5 gibt Wärme (J an die Umgebung ab.
Infolgedessen wird das Wasser im Veniilraum IO ab- nein Ventil 7. H uie i^:^"" ■
neküiill. Das abgekühlte Wasser sinkt nach unten Umgebung ab. Das dabei m
und fließt als Unierströmung.VL/durch den Zulauf- lende Wasser k.mn aber in
kanal Il in den I leißwasserraum 2 zurück. Infolge- f r...,ni ? absirömen. Vielmehr
dessen strömt heißes Wasser als Obersirömung SO
im ober .τι Teil des /ulaufkanals in den Vrniilraum
H). Die so umlaufende Wussermeniie betragt mehrere 1 leißwa-sei raum J. /um w......
liier pm Stunde. Iniolgedessen liegt die Wässertem- Strömung verbleibt xldJV, !^,""^,"iJ Χ- ,Γ, peralur in der Armatur nur geringfügig unter der io Zulauikanals. An der l.beigangss^L <-. ^ ^ ^
lemperaiur im I leißwasserraum 2. Wemi die Was- 7 : ' '"^11 ^inen Kre
■ Lileinperalur l>5 C beträgt, stellt sich bei geschlos- I .!lern Ventil 7. 8 in der Armatur eine Daueriempe- !.liiir von 75 bis XH ( ein. Dieser Wert liegt über il.i für die Verkalkung kritischen Temperatur von ui C Außerdem bedeutet dieser hohe Temperaturwer.l eine thermische Daucrbelastung für das elastische Verschlußstück 7, die dessen Lebensdauer herabsetzt.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführung nach F i g. 2, bei der gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, hat der Zulaufkanal 11 einen stufenförmigen Verlauf, bei dem der Querschnitt A im Bereich der Seitenwand 1 höher liegt als der Querschnitt B im Bereich des Armaturengehäuses 4. Der Zulaufkanal 11 besitzt zu diesem Zweck zwei Abschnitte 12 und 13, die horizontal und parallel zueinander verlaufen, aber in der Höhe versetzt sind. Der Querschnitt des unteren Abschnitts 13 ist etwas größer als der Querschnitt des oberen Ab-Schnitts 12. Die Versetzung der beiden Abschnitte beträgt etwa 70 0Zo des Durchmessers des Abschnitts 13. tigtist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. 1 leil.W\assi.i -Regclarmauir, insbesondere Magnel\entil. dessen Gehäuse über einen einen /ulaiilkanal .ϋΐί\\ciscnticn Stul/en mit der Seitenwand eines I leil.Uvasseiratlines verbunden ist.
ti a d u ι e Ii g e k e η n /. e i e h net, daß der Querschnitt (.-I) des /ukiufkanals (II) im Hcieich der Seitenwand (I) lies Heißwasserraiims (2) höher liegt als der Querschnitt (B) des Zulaufkanals im Bereich des Armaturengehauses (4. 1-ig. 2).
2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal' der /.ulaufkunn! (I!) einen stufen- !('innigen Verlauf hat.
3. AniHilur Had» Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .!aß der Zulaufkanal (II) aus zwei horizontalen, parallelen, in der Höhe gegeneinander versetzten Anschnitten (12, 13) besteht.
4. Armatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung etwa 60 bis 100% des größten Durchmessers des Zulaufkanals (II) beträgt.
5. Armatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (3) aus einem gegenüber Messing schlechter wärmeleitenden Material besteht.
6. Armatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Siutzen /3) wenigstens teilweise aus Kunststoff besteh:.
DE19702058329 1970-11-27 Heißwasser Regelarmatur Expired DE2058329C (de)

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DE19702058329 DE2058329C (de) 1970-11-27 Heißwasser Regelarmatur

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DE19702058329 DE2058329C (de) 1970-11-27 Heißwasser Regelarmatur

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2058329A1 DE2058329A1 (de) 1972-06-29
DE2058329B2 DE2058329B2 (de) 1973-02-01
DE2058329C true DE2058329C (de) 1973-08-23

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