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DE2058226A1 - Medizinische Salbe und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Medizinische Salbe und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE2058226A1
DE2058226A1 DE19702058226 DE2058226A DE2058226A1 DE 2058226 A1 DE2058226 A1 DE 2058226A1 DE 19702058226 DE19702058226 DE 19702058226 DE 2058226 A DE2058226 A DE 2058226A DE 2058226 A1 DE2058226 A1 DE 2058226A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
weight
turpentine
camphor
ointment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702058226
Other languages
English (en)
Inventor
Aleksandar Jovanovic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2058226A1 publication Critical patent/DE2058226A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/06Ointments; Bases therefor; Other semi-solid forms, e.g. creams, sticks, gels

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)

Description

  • Medizinische Salbe und Verfahren zu ihrer herstellung Die Erfindung betrifft eine Salbe für die Behandlung von Hautkrankheiten, insbesondare gegen Ekzeme, Akne und Schwielen, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser Paste.
  • Es sind bereits zahlreiche Salben zur Behandlung der diversen Hauterkrankungen bekannt, deren Wirksamkeit jedoch häufig zu wünschen übrig läßt, insbesondere bei der Behandlung hartnäckiger Ekzeme, von Akne und anderen schwierig zu beseitigenden Hauterkrankungen.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Hautsalbe mit universaler Wirksamkeit, die sich insbesondere fLir die 3ehandlung von Ekzemen, Akne und Schwielen eignet auf einfache Weise jedoch auch für die Behandlung anderer Hauterkrankungen angepaßt werden kann. Die erfindung,gemäße Salbe besteht aus 20 bis 30 Gew.Teilen Vaseline, 15 bis 40 Gew.Teilen Salicylsäure, 5 bis 20 Gew.Teilen achs, 5 bis 15 Gew.Teilen Kiefernteer, 5 bis 13 Gew.Teilen Homig, 3 bis 12 Gew.Teilen Campher, 2 bis 10 Gew.Teilen Terpentin sowie gegebenenfalls geruchaverbessernden Zusätzen.
  • Von besonderer Wichtigkeit für die Erzielung der gewünschten Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Salbe ist ihr Herstellungsverfahren. Erfindungsgemäß wird die Salbe hergestellt, inden einerseits Wachs und Kiefernteer bei einer Temperatur von 50 bis 60°C langsam geschmolzen und nach und nach mit Terpentin und Campher unter intensivem Rühren vermischt werden, bis die gesamte Masse flüssig ist,und anderereseits Vaseline, Salicylsäure und Biehenhonig gemischt und bei einer Temperatur von 40 bis 500C erhitzt werden, bis die Nasse flüssig ist, worauf die beiden Massen vereinigt und 5 bis 10 Minuten unter intensivem Nischen weiter bei einer Temperatur von 60 bis 65°C erhitzt werden und die so erhaltene Paste abkühlen gelassen wird.
  • Man erhält so eine dickflüssige, eremeartige Masse, welche direkt als medizinische Hautcreme verwendet werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Paste eignet sich an sich zur universellen Verwendung bei Hauterkrankungen, wird jedoch vorzugsweise den verschiedenen Verwendungszwecken sowohl hinsichtlich der Art der verwendeten Bestandteile als auch der Zusammensetzung angepia3t.
  • So wird zur Behandlung von Ekzemen die Verwendung von schwarzem Kiefernteer bevorzugt, während zur Behandlung von Akne vorzubsweise weißer Kiefernteer eingesetzt wird.
  • Die praktische Erprobung der erfindungsgemäßen Salbe ergab eine überraschende Wirksamkeit,und in der Praxis wurden Heilerfolge in Fällen erzielt, die trotz stationärer Klinikbehandlung bisher nicht geheilt werden konnten und sogar zur Anerkennung der Berufsunfähigkeit geführt hatten. Auch ergab sich eine Wirksam keit bei Basaliom, welches rnit der üblichen Radiumtherapie nicht erfolgreich bekämpft werden konnte.
  • Die folgenden Beispiele erlautern die Erfindung weiter.
  • B e i s p i e l 1 Zur Herstellung einer gegen Ekzem wirksamen Salbe wurden 10 Gew.Teile Bienenwachs langsam bei einer Temperatur von 50 bis 6000 geschmolzen und dann allmählich mit 10 Gew.leilen schwarzem Kiefernteer, 5 Gew.Teilen Campher und 5 Gew.Teilen Terpentin versetzt. Unter ständigem Nischen wird diese Masse vollständig zum Schmelzen gebracht.
  • Gesondert werden 25 Gew.Teile Vaseline mit 35 Gew.Teilen Salicylsäure und danach a 10 Gew.Teilen Bienenhonig versetzt. Die so vorbereitete Masse wird nach und nach bei einer Temperatur von 40 bis 500C erhitzt, bis sie fast flüssig wird.
  • Die so vorbereiteten und erhitzten Massen werden zusamzengemischt und die Mischung bei einer Temperatur von 60 bis 550C etwa 8 Minuten zur Homogenisierung kräftig gemischt. Dann wird die Mischung von der Warmequelle entfernt und abkühlen gelassen.
  • Man erhält eine dickflüssige, cremeartige Paste.
  • Beispiel 2 Wie in Beispiel 1 beschrieben, wird eine als Ekzemheilmittel geeignete Creme aus folgenden Bestandteilen hergestellt: Vaseline 25 Gew.Teile Salicylsäure - 30 " " Bienenwachs 5 " " -Kiefernteer (schwarz) 1010 " " Bienenhonig 10 " " Campher 5 " " Terpentin 5 " " Lavendel-Extrakt 10 " " B e i s p i e l 3 Eine zur Behandlung von Akne geeignete Salbe wird wie in Beispiel 1 beschrieben aus folgenden Bestandteilen hergestellt: Vaseline 25 Gew.Teile Salicylsäure 25 " " Bienenwachs 10 " " Kiefernteer (Weiß) 10 " " Bienenhonig g 8 " Terpentin 7 " " Campher 5 " " Lavendel-Extrakt 10 " " Beispiel 4 Eine gegen Hühneraugen und Schwielen wirksame Salbe wird nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren aus folgenden Bestandteilen hergestellt: Vaseline 25 Gew.Teile Salicylsäure 30 " " Bienenwachs 10 " " Kiefernteer (weiß) 10 " " Bienenhonig 10 " Campher 8 " " Terpentin 7 " " Beispiel 5 Eine zur Behandlung von Haemorrhoiden geeignete Salbe wird nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren aus folgenden Bestandteilen hergestellt: Vaseline 25 Gew.Teile Salicylsäure 20 " " Bienenwachs 10 " " Kiefernteer (weiß) 10 " Bienenhonig 8 " t' Campher 8 " " Terpentin 6 Rosmarin-Extrakt 7 " " Lavendel-Extrakt 6 " " Beispiel 6 Eine andere, zur Benandlung von Haemorrhoiden geeignete Salbe wird aus folgenden Bestandteilen wie in Beispiel beschrieben hergestellt: Vaseline 25 Gew.Teile Salicylsäure 20 " " Bienenwachs 15 " " Kiefernteer (weiß) 10 " " Bienenhonig 10 " " Campher 9 II " Terpentin 5 " " Ameisensäure 6 " "

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Salbe für die Behandlung von Hauterkrankungen, insbesondere von Ekzemen, Akne und Schwielen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 20 bis 30 Gew.Teilen Vaseline, 15 bis 40 Gew.Teilen Salicylsäure, 5 sis 20 Gew.Teilen Wachs, 5 bis 15 Gew.Teilen Kiefernteer, 5 bis 13 Gew.Teilon Honig, 3 bis 12 Gew.Teilen Campher, 2 bis 10 Gew.Teilen Terpentin sowie gegebenenfalls zusätzlich geruchsverbessernden Zusatze besteht.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung der Salbe von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits Wachs und Kiefernteer bei einer Temperatur von 50 bis 60°C langsam geschmolzen und nach und nach mit Terpentin und Campher unter intensivem Rühren vermischt werden, bis die gesamte Masse flüssig ist, und andererseits Vasseline, Salicylsäure und Bienenhonig gemischt und bei einer Temperatur von 40 bis 50°C erhitzt werden, bis die Masse flüssig ist, worauf die beiden Massen vereinigt und 5 bis 10 Ninuten unter intensivem Mischen weiter bei einer Temperatur von 60 bis 6500 erhitzt werden und die so erhaltene Paste abkühlen gelassen wird.
DE19702058226 1969-11-26 1970-11-26 Medizinische Salbe und Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE2058226A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
YU297669 1969-11-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2058226A1 true DE2058226A1 (de) 1971-07-01

Family

ID=25559084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702058226 Pending DE2058226A1 (de) 1969-11-26 1970-11-26 Medizinische Salbe und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

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DE (1) DE2058226A1 (de)

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