DE2058192B2 - Regeleinrichtung an einer fuer eine brennkraftmaschine bestimmten brennstoffzufuehreinrichtung - Google Patents
Regeleinrichtung an einer fuer eine brennkraftmaschine bestimmten brennstoffzufuehreinrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Schaltspannung den Umschaltwert infolge einer Drehzahlsteigerung infolge des Wiedereinschaltens
der Brennstoffzufuhr nach einer Drehzahlabnahme beim Verzögern unter die Bezugsdrehzahl übersteigt.
Es wird die Brennstoffzufuhr also stets unterbrachen,
wenn bei geschlossener Drosselklappe die Brennkraftmaschinendrehzahl oberhalb einer Bezugsdrehzahl oberhalb der Leerlaufdrehzahl liegt. Ferner
wird ein Pendeln der Brennkraftmaschinendrehzahl um die Bezugsdrehzahl unterbunden und ein gleichmäßiger
Leerlaufbetrieb erzielt. Der Umschaltkreis schaltet die Brennstoffzufuhr unter den erwähnten
Bedingungen ab, um bei Absinken der Brennkraftmaschinendrehzahl unter den Bezugswert wieder
eingeschaltet zu werden. Ein Abschalten der Brennstoffzufuhr
bei dem anfänglichen Drehzahlanstieg über den Bezugswert infolge der erneuten Brennstoffzufuhr
wird durch das Rückkopplungssignal verhindert.
Die Erfindung wird an Hand der schematischen Zeichnung näher erläutert.
Eine Brennkraftmaschine 10 hat einen Brennraum 12, der durch einen hin- und hergehenden Kolben 14
bestimm' wird, welcher über ein Pleuel 18 eine Kurbelwelle 16 antreibt.
Mit dem Brennraum 12 ist durch ein Einlaßöffnung 22 ein Ansaugkasten 20 verbunden, während
ein Auslaßkasten 24 mit dem Brennraum 12 durch eine Auslaßöffnung 26 verbunden ist. Die Einlaßöffnung
22 wird durch ein Einlaßventil 28 gesteuert, um den Eintritt von brennbarem Gemisch in den
Brennraum zu steuern, das durch eine Zündkerze 30 gezündet wird. Der Abstrom der Brenngase zum
Auslaßkasten 24 erfolgt durch ein Auslaßventil 32, gesteuert durch die Auslaßöffnung 26.
Die elektrische Versorgung des Kraftfahrzeugs be-Süfgi
eine Batterie 34 über einen Nct~1eiter 36. nn
den Mn üblicher Zündkreis 38 angeschlossen ist, der
von der Kurbelwelle 16 aus gesteuert wird und über einen Leiter 40 zur Zündkerze 30 führt.
Ein Brennstoffeinspritzventil 42 ist am Ansaugkasten 20 angeordnet, um in diesen Brennstoff einzuspritzen,
wobei dies mit einer konstanten Geschwindigkeit erfolgt, wenn das Einspritzventil 42 wirksam
ist. Das Brennstoffeinspritzventil 42 kann einen in die volle Offenlage bewegbaren Kolben enthalten,
der gegen eine Federvorspannung durch eine erregte Spule bewegt wird. Die Schließlage wird bei stromloser
Spule von der Vorspannungsfeder bestimmt.
Mit einem Brennstoffbehälter 44 ist über eine so Leitung 50 eine Brennstoffpumpe 46 verbunden, vor.
der eine Leitung 48 zum Brennstoffeinspritzventil 42 führt. Vorteilhaft ist die Brennstoffpumpe 46 eine
elektrische Pumpe, die von der Batterie 34 über den Netzleiter 36 versorgt wird. In abgewandelter Weise
könnte die Brennstoffpumpe 46 auch mechanisch von der Kurbelwelle 16 der Brennkraftmaschine 10 angetrieben werden. Ein Druckregler 52 ist in einer Leitung 56 vorgesehen, die vom Brennstoffbehälter 44
zum Einspritzventil 42 führt, und regelt den Druck des Brennstoffs am Einspritzventil 42.
In dem Luftansaugkasten 20 ist schwenkbar eine Drosselklappe 58 vorgesehen, um den Luftstrom in
den Ansaugkit; ten 20 aus einer Leitung 60 in Abhängigkeit von der Einstellung des Fahrpedals 62
des Fahrzeugs zu regeln. Zu diesem Zweck ist die Drosselklappe s>8 durch ein nicht dargestelltes Gestänge mit dem Pedal 62 verbunden.
Die Brennkraftmaschine 10 kann selbstverständlich mehrere Brennräume 12 und entsprechend mehrere
Brennstoffeinspritzventile 42 aufweisen. In abgewandelter Weise könnten die Brennstoffeinspritzveniile
auch unmittelbar in den Brennraum einspritzen.
Mit der Kurbelwelle 16 ist ein Zeitgeber 64 gekuppelt, um Zeitimpulse zu liefern, die mit dem
Umlauf der Kurbelwelle 16 synchronisierte proportionale Frequenzen haben. Die Zeitimpulse werden
einem Leiter 66 zugeleitet. Vorzugsweise ist der Zeitgeber 64 ein induktiver Drehzahlwandler, beispielsweise
ein umlaufender Dauermagnet, der mit einer stationären Abfühlspule zusammenarbeitet. Es können
aber auch kapazitive Drehzahlwandler oder umlaufende Schalter mit mehreren Kontakten verwendet
werden.
Ein Einspritzsteuerkreis 68 ist an den Neizleiter 36
und den Leiter 66 angeschlossen und über einen Leiter 70 mit dem Brennstoffeinspritzventil 42 verbunden.
Von der Batterie 34 erregt, spricht der Einspritzsteuerkreis 68 auf die von dem Zeitgeber 64
gelieferten Zeitimpulse an, um das Brennstoffeinspritzventil 42 synchron mit der Drehzahl der Kurbelwelle
16 zu erregen, wie dies in gleicher Weise beim Zündkreis 38 zum Erregen der Zündkerze 30 der
Fall ist. Die Zeitdauer, in der das Brennstoffeinspritzventil 42 erregt ist, wird durch die Zeitdauer von
Steuerimpulsen bestimmt, die von einem noch zu beschreibenden Modulatorkreis 72 geliefert werden.
Die Steuerimpulse werden vom Modulatorkreis 72 dem Einspritzsteuerkreis 68 über einen Leiter 74
synchron mit den Zeitimpulsen, die der Zeitgeber 64 liefert, zugeleitet. Mit anderen Worten, der Einspritzsteuerkreis
68 spricht auf die Übereinstimmung eines Zeitimpulses und eines Steuerimpulses an, um in
dieser Zeit das Brennstoffeinspritzventil 42 für die Zeitdauer des Steuerimpulses zu erregen.
Der Einspritzsteuerkreis 68 kann praktisch jeder logische elektrische Kreis sein, der die gewünschte
Übereinstimmung der Impulse ermöglicht, beispielsweise ein UND-Gitterkreis. Sind jedoch mehrere
Brennstoffeinspritzventile 42 vorgesehen, so kann es notwendig sein, daß der Eiuspritzsieuerkreis 68 auch
ein bestimmtes Brennstoffeinspritzventil 42 auszuwählen hat, das bei jedem Zeitimpuls erregt wird.
Sind die Brennstoffeinspritzventile 42 beispielsweise am Ansaugkasten 20 vorgesehen, so können sie in
zwei Gruppen unterteilt sein, die abwechselnd bei aufeinanderfolgenden Zeitimpulsen erregt werden.
Sind dagegen die Brennstoffeinspritzventile 42 unmittelbar an den zugeordneten Brennkammern 12
vorgesehen, so betätigen die Zeitimpulse einen Zähler, der das jeweils zu erregende Brennstoffeinspritzventil
42 auswählt.
Der Modulatorkreis 72 ist ebenfalls mit dem Netzleiter 3* und dem Leiter 66 verbunden. Von der
Batterie 34 erregt, spricht der Modulatorkreis 72 auf die vom Zeitgeber 64 gelieferten Zeitimpulse an, um
entsprechende Steuerimpulse zum Leiter 74 zu liefern. Die Zeitdauer der Steuerimpulse wird durch den
Modulatorkreis 72 in Abhängigkeit von einem oder mehrereu Betriebsparametern der Brennkraftmaschine
10 moduliert. Beispielsweise ist ein Ansaugdruckabfühler 76 am Ansaugkasten 20 vorgesehen. Der
Modulatorkreis 72 ist mit diesem Ansaugdruckfühler 76 so verbunden, daß die Zeitdauer der Steuerimpulse
abhängig von Änderungen des Saugdruckes im Ansaugkasten 20 moduliert wird. Bei Ansteigen
des Unterdrucks im Ansaugkasten 20 wird die Zeit- daß der Schalter 94 bei geschlossener Drosselklappe
dauer der Steuerimpulse erhöht, und umgekehrt. 58 geschlossen wird. Bei geschlossenem Schalter 94
Der Modulatorkreis 72 kann einen monostabilen wird von der Batterie 34 eine Erregerspannung as
Multivibrator oder einen Sperrschwinger enthalten, den Anschlußpunkt 88 gelegt, wodurch der Umder
mit dem AnsaugdruckabfUhler 76 zusammen- 5 schaltkreis 78 erregt wird. Der Schalter 94 bildet
arbeitet, urn die Rückkopplung des Sperrschwingers zusammen mit der Drosselklappe 58 daher einen
in Abhängigkeit von Änderungen des Ansaugdruckes VerzögerutigsabfCihier, der eine Erregerspannung an
im Ansaugkasten 20 zu ändern. Der Modulatorkreis den Umschaitkreis 98 legt, die abhängig von der
72 kann selbstverständlich auch auf andere Betriebs- Verzögerung der Brennkraftmaschine 10 ist.
parameter der Brennkraftmaschine 10 ansprechen, 10 Die Steueranlage enthält einen Eingangstransistor
wie beispielsweise die Brennstoff temperatur, die Luft- 100, dessen Emitterelektrode über zwei Ausgangstemperatur,
die Temperatur der Brennkraftmaschine, widerstände 102 und 104 an Masse liegt. Die Basisdie
Drehzahl der Brennkraftmaschine, die Beschlcu- elektrode des ersten Transistors 80 des Umschaltnigung
der Brennkraftmaschine usw. kreises 78 ist mit einem Anschlußpunkt zwischen den
Das Einspritzventil 42 wird zum Einspritzen von 15 beiden Widerständen 102 und 104 verbunden. Die
Brennstoff in den Ansaugkasten 20 mit konstanter Kollektorelcktrode des Transistors 100 ist unmittelbar
Geschwindigkeit für eine Zeitdauer erregt, die von an den Netzlciter 36 angeschlossen. Der Steuerkreis
der Zeitdauer der Steuerimpulse bestimmt wird, die enthält ein integrierendes Netzwerk 106 aus einem
von dem Modulatorkreis 72 geliefert werden, da die Widerstand 108 und einem Kondensator HO, die in
Zeitdauer der Steuerimpulse direkt proportional dem i0 Reihe geschaltet zwischen dem Leiter 66 und Masse
Ansaugdruck im Ansaugkasten 20 ist, wie er vom liegen. Die Basiselektrode des Transistors 100 ist mit
AnsaugdruckabfUhler 76 abgefühlt wird. Die Brenn- einem Anschlußpunkt zwischen dem Widerstand 108
stoffmenge, die eingespritzt wird, ist somit ebenfalls und dem Kondensator 110 verbunden,
direkt vom Ansaugdruck im Ansaugkasten 20 ab- Die von dem Zeitgeber 64 gelieferten Zeitimpulsc
hängig. Da ferner der Ansaugdruck im Ansaugkasten 45 werden dem integrierenden Netzwerk 106 über den
20 durch die Stellung der Drosselklappe 58 bestimmt Leiter 66 zugeleitet. Die Zeitimpulse werden von dem
wird, die durch das Fahrpedal 62 gegeben ist, ist die Widerstand 108 und dem Kondensator UO integriert,
in den Einlaßkasten 20 eingespritzte Brennstoffmenge um ein integriertes Signal zu der Basiselektrode des
ebenfalls von dem Fahrpedal 62 beeinflußt. Transistors 100 zu liefern. Der Transistor 100 arbeitet
Beim Verzögern der Brennkraftmaschine 10 wird 30 als Emitterfolger, um das integrierte Signal zu verder
Brennstoff in der Brennkammer 12 unvollkommen stärken und sin Schalisigna! parallel ^um Ausgangsverbrannt.
so daß die ausgestoßenen Abgase einen widerstand 104 zur Basiselektrode des ersten Tranhöheren Anteil von schädlichen Bestandteilen als zu sistors 80 des Umschaltkreises 78 zu liefern. Die
anderen Betriebszeiten aufweisen. Da das Fahrpedal Größe des Schaltsignals ist eine direkte Funktion der
62 beim Verzögern der Brennkraftmaschine 10 zu- 35 Frequenz der Zeitimpulsc Da indessen die Frequenz
rückgenommen wird und damit die Drosselklappe 58 der Zeitimpulse der Drehzahl der Kurbelwelle 16
in die Schließ- oder Lcccrlaufstellung bewegt wird, proportional ist, ist das Schaltsignal auch der Dreherfolgt
eine starke Drosselung der Luftzufuhr zum zahl der Kurbelwelle 16 proportional. Damit bildet
Ansaugkasten 20. Um unter diesen Bedingungen das der Eingangstransistor 100 und das integrierende
Einspritzen von Brennstoff in den Ansaugkasten 20 40 Netzwerk 106 zusammen mit dem Zeitgeber 64 einen
zu verhindern, wird das Brennstoffeinspritzventil 42 Drehzahlabfühler zum Liefern eines Schaltsignals,
unwirksam gemacht, wozu der erfindungsgemäß vor- dessen Größe der Drehzahl der Brennkraftmaschine
gesehene Steue/kreis dient. 10 proportional ist.
Dieser enthält einen Umschaltkreis 78 mit einem Die Steueranlage enthält ferner einen Ausgangs-
ersten Transistor 80 und einem zweiten Transistor 82, 45 transistor 11.', dessen Emitterelektrode unmittelba.-die
je eine Basis-, Emitter- und Kollektorelektrode an Masse liegt. Die Kollektorelektrode des Tranaufweisen.
Die Emitterelektroden der Transistoren 80 sistors 112 ist mit dem Leiter 74 zwischen dem Ein
und 82 sind über einen Widerstand 84 zur Bildung spritzsteuerkreis 68 und dem Modulatorkreis "2 vereines
Rückkopplungssignals an Masse gelegt. Die bunden. Die Basiselektrode des Transistors 112 ist
Kollektorelektrode des Transistors 80 ist über einen 50 über einen BdaMungswkterstaisd 114 mit der Kollek-Belastungswiderstand
86 mit der Basiselektrode des torelektrode des zweiten si 82 des Umscbalt-Transistors
82 and ferner mit einem Amchlnßpunkt kreises 78 verbanden. Die Basiselektrode de* Tran-88
Ober einen Belastungswiderstand 90 verbunden. sistors 112 ist ferner fiber einen Belastungswiderstand
In gleicher Weise ist die Kollektorelektrode des 116 an Masse gelegt.
Transistors 82 nr* dem AnschluBpunkt 88 Ober einen 55 Der Transistor 112 wird leitend oder nichtleitend,
Belastungswiderstand 92 verbunden. wenn der Transistor 82 leitend bzw. nichtleitend wird.
Der Umscfaaltkreis 78 kann zwischen euietn ersten In vollertendem Zustand schließt der Transistor 112
Schaltzustand, in dem der erste Transistor nicht- die Steuerimpulse von dem Leiter 74 zur Masse kurz,
leitend und der zweite Transistor 82 leitend ist, in Demzufolge wird der Einptzsrkreis 68 unwirkeinen
zweiten Schaltzustand umgeschaltet werden, in 60 sam, so daß ein Erregen des Brenmtoffemspritz-Jem
der erste Transistor 80 leitend und der zweite Ventils 42 unterbunden ist. Im voll nichtleitenden
Transistor 82 nichtleitend ist Zustand erfolgt dieser Kurzschluß durch den Tran-
Ein Schalter 94 ist mit einem beweglichen Kontakt- sistorll2 nicht, so daß der Einspritzsten» kreis 68
inn 96 an den Netzleiter 36 angeschlossen und kann das Eiritzentil 42 erregen kann,
öit einem Kontakt 98 nut dem Anschlußpttnkt 88 65 a .»«*„_-
tes Umschaltkreises 78 verbunden werden. Hierzu ArDenswctoe
st der Kontaktarm 96 durch ein nicht dargestelltes Während des Betriebes wird das Schaltsignal ler
3estänge mit der Drosselklappe 58 derart verbunden, Basiselektrode des ersten Transistors 80 des Um-
Schaltkreises 78 durch das integrierende Netzwerk 106 und den Eingangstransistor 100 zugeleitet. In der
Annahme, daß das Fahrpedal 62 des Kraftfahrzeugs durchgedrückt ist und damit die Drosselklappe 58
in der Offenstellung ist, arbeitet die Brennkraftmaschine in der üblichen Weise. Der Schalter 94 ist
offen, so daß der Umschaltkreis 78 stromlos ist. '< Jemzufolge befinden sich der erste Transistor 80
und der zweite Transistor 82 im vollen nichtleitenden Zustand, und es wird in dem Widerstand 84 keine
Rückkopplungsspannung entwickelt. Da der Transistor 112 ebenfalls im vollen nichtleitenden Zustand
ist, kann der Einspritzsteuerkreis 68 das Einspritzventil 42 in der beschriebenen Weise erregen.
Wird dann das Fahrpedal 62 zurückgenommen, so wird die Drosselklappe 58 geschlossen, um die Verzögerung
der Brennkraftmaschine 10 einzuleiten. Hierdurch wird der Schalter 94 geschlossen, so daß
an den Anschlußpunkt 88 eine Erregerspannung für den Umschaltkreis 78 gelegt wird. Da der Umschalt- au
kreis 78 zuvor stromlos war, besteht anfänglich keine Rückkopplungsspannung am Widerstand 84. Unter
diesen Umständen ist die Vorspanr.ung zwischen der Basis- und F.mitterelektrode des Transistors 80 ausreichend,
um diesen leitend zu machen, wenn die as
Größe des Schaltsignals, das der Basiselektrode des Transistors 80 zugeleitet wird, einen Umschaltwert
übersteigt. Aus später noch deutlicher werdenden Gründen sind die Widerstände 102 und 104 so gewählt,
daß die Größe des Schaltsignals den Umschaltwert übersteigt, wenn die Drehzahl der Brennkraftmaschine
10 einen Bezugswert übersteigt, der etwas oberhalb der vorgegebenen Lecrlaufdrehzahl der
Brennkraftmaschine 10 liegt.
Übersteigt die Drehzahl der Brennkraftmaschine 10 diesen Bczugswerl. so wird der Transistor 80 in den
leitenden Zustand umgeschaltet. Befindet sich der Transistor 80 im voll leitenden Zustand, so ist die
über die Widerstände 84. 86 und 90 zugeleitete Vor spannung am Transistor 82 unzureichend, um diesen
in den leitenden Zustand zu schalten. Bei völlig nichtleitendem Transistor 82 ist die Vorspannung
am Transistor 112, die über die Widerstände 92, 114
und 116 zugeleitet wird, ausreichend, um den Transistor
112 in den leitenden Zustand zu schalten. Bei voll leitendem Zustand des Transistors 112 wird der
Einspnt/steuerkreis 68 unwirksam und sperrt am Einspritzventil 42 die Brennstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine
10 ab. Hierdurch wird Brennstoff gespart und das Entstehen schädlicher Abgase unte,-
bundcn.
Während der Verzögerung sinkt die Drehzahl der Brennkraftmaschine allmählich ab, bis sie gegebenenfalls
unter die Bczugsdrehzah! taut. Damit fällt uus
Schaltsignal an der Basiselektrode des Transistor« 80 unter den Umschaltwert. T. in dies ein. so ist d»c
Vorspannung am Transistor 80 unzureichend, um ihn im V)II leitenden Zustand zu halten. Demzufolge wird
der Transistor 80 in den nichtleitenden Zustand umgeschaltet. Bei nichtleitendem Transistor 80 ist die
Vorspannung am Transistor 82, die über die Widerstände 84, 86 und 90 zugeleitet wird, ausreichend,
um dei. Transistor 82 in den leitenden Zustand zu schalten, so daß eine Rückkopplungsspannung am
Widerstand 84 entsteht. Da ferner bei leitendem Transistor 82 die Vorspannung am Transistor 112,
die über die Widerstände 84. 92, 114 und 116 zugeleitet
wird, unzureichend ist, kann der Transistor 112 nicht im leitenden Zustand gehalten werden.
Daher wird der Transistor 112 in den nichtleitenden Zustand umgeschaltet. In diesem Zustand gestattet
der Transistor 112 dem Einspritzsteuerkreis 68 das Erregen des Einspritzventils 42, so daß die Brennkraftmaschine
10 erneut Brennstoff zugeteilt erhält. Da der Bezugswert etwas oberhalb der vorgegebenen
Leerlaufdrehzahl liegt, wird der Betrieb der Brennkraftmaschine 10 bei Leerlaufdrehzahl erleichtert,
wenn die Brennstoffzufuhr kurz vor dem Erreichen der Leerlaufdrehzahl wieder einsetzt.
Beim Wiederzuteilen von Brennstoff zur Brennkraftmaschine 10 steigt deren Drehzahl kurz über
die Bezugsdrehzahl an, um dann auf die Leerlaufdrehzahl zurückzugehen. Daher erhöht sich die Größe
des Schaltsignals kurzzeitig über den Umschaltwert und geht dann unter diesen zurück. Da jedoch der
Transistor 82 im voll leitenden Zustand ist, herrscht ■jm Widerstand 84 eine Rückkopplungsspannung, die
dem Schaltsignal an der Basiselektrode des Transistors 80 entgegensteht. Demzufolge ist die Steuerspannung
an der Basiselektrode des Transistors 80 unzureichend, um den Transistor 80 in den leitenden
Zustand zu schalten. Daher bleibt der Transistor 80 im nichtleitenden Zustand und demzufolge auch der
Transistor 112 im nichtleitenden Zustand, um die weitere Zufuhr von Brennstoff zur Brennkraftmaschine
10 zu gestatten. Ohne diese Maßnahme wird die Drehzahl der Brennkraftmaschine abwechselnd
sieigen und fallen, also um die Bezugsdrehzahl pendeln, da die Brennstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine
iö wicuciiiuii ein- üiiu ausgeschaltet
würde. Dieses Pendeln ist durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung vermieden.
Wird das Fahrpedal 62 erneut durchgedrückt, so wird die Drosselklappe 58 geöffnet, um die Brennkraftmaschine
10 in normaler Weise zu betreiben. Beim öffnen der Drosselklappe 58 wird der Schalter
94 geöffnet, so daß die Spannung am Ansch'ußpunkt 88 verschwindet und der Umschaltkreis 78 stromlos
wird. Wird danach das Fahrpedal 62 erneut zurückgenommen, so wiederholt sich der zuvor beschriebene
Vorgang im Steuerkreis. Fr erfolgt also stets eine Zufuhr von Brennstoff zur Brennkraftmaschine,
wenn der Schalter 94 offen ist, und zwar unabhängig von der Drehzahl der Brennkraftmaschine 10.
Obwohl die Transistoren 80. 82, 100 und 112 im
Ausführungsbeispiel als NPN-Transistorcn dargestellt sind, könnten sie auch vom PNP-Typ sein, oder es
könnten Feldeffekttransistoren an Stelle von Schichttransistoren verwendet werden. Ferner könnten auch
eine oder mehrere der üblichen Dioden in Reiht geschaltet mit dem Ausgangswiderstand 104 vorgesehen
sein, um eine Temperaturkompensation im
Steuerkreis zu bewirken.
Bei einer Ausfühnmgsform der Steueranlage nact der Erfindung sind die einzelnen Bestandteile de«
Steuerkreises mit folgenden Werten ausgestattet verwendet worden, wodurch zufriedenstellende Ergebnicce
erzielt wurden:
Batterie 34 12VoIt
Transistoren 80,82,100,112 Delco Radio DS-όΊ
Kondensator 110 6,8 Mikrofarad
Widers-and84 2200hm
Widerstand 86 4 7000hm
Widerstand 90 1 200 Ohni
309 534/29:
Widerstand 92 910 Ohm verringert. Ferner gestattet die Steueranlage dii
Widerstand 102 10 000 Ohm Zuteilung von Brennstoff zur Brennkraftmaschine
WirfprctanHifM 9 100 0hm wenn die Brennkraftmaschinendrehzahl unter dei
w aerstanü iU4
y iuu unm Bezugswert während des Verzögerns abgesunken ist
Widerstand 108 39 000 Ohm 5 Dies *rlsichtert den Betrieb der Brennkraftmaschin«
Widerstand 114 20 000 Ohm bei Leerlaufdrehzahlen. Ferner gestattet die Steuer
Widerstand 116 3 300 Ohm anlage danach die Zufuhr von Brennstoff zur Brenn
kraftmaschine, selbst wenn sich die Drehzahl dei
Die beschriebene Steueranlage verhindert zunächst Brennkraflmaschine kurzzeitig über den Bezugswer
die Brennstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine, wenn io steigert, nachdem die Brennstoffzufuhr wieder ein-
die Drehzahl der Brennkraftmaschine einen vor- gestellt worden ist, um danach wieder unter der
gegebenen Wert übersteigt und die Maschine ver- Bezugswert abzusinken. Hierdurch sind Schwankun-
zögert wird. Hierdurch wird Brennstoff gespart und gen der Brennkraftmaschinendrehzahl um die Be-
die Bildung schädlicher Bestandteile der Abgase zugsdrehzahl vermieden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Regeleinrichtung an einer für eine Brenn- 5 Bei einer den Ausgangspunkt der Erfindung gemäß
kraftmaschine bestimmten Biennstoffzuführein- dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1 bildenden
richtung, die von einem elektrischen Umschalt- Regeleinrichtung (USA.-Patentschrift 3 463 130) erkreis
betätigbar ist. der in zwei Schaltzustände, folgt das Abstellen der Brennstoffzuführeinrichtung
nämlich einen ersten für Einschalten und einen bei einer erheblich oberhalb der Bezugsdrehzahl
zweiten für Ausschalten der Brennstoffzuteilung io liegenden Drehzahl, so daß die Brennkraftmaschine
schaltbar ist und der bei im wesentlichen ge- bei dem unterhalb der Bezugsdrehzahl dicht oberhalb
schlossener Drosselklappe und einem vorgegebe- der Leerlaufdrehzahl erfolgenden Anstellen der
non Maschinendrehzahlbereich das Abstellen der Brennstoffzufuhr für Leerlauf trotz der eintretenden
Brennstolfzufuhr in dem Sinn bewirkt, daß ein kui^zeitigen Drehzahlerhöhung, die das Abstellen
Verzögerungsfühler bei im wesentlichen geschlos- 15 der Brennstoffzufuhr ermöglichende Drehzahl nicht
sener Drosselklappe eine Erregerspannung und erreichen kann.
ein Drehzahlfühlcr ein der Maschinendrehzahl Erfolgt jedoch das Verzögern von einer unterhalb
proportionales Steuersignal liefern, wobei das der oberen Drehzahl liegenden Drehzahl aus, so wird
Steuersignal eine bei Vorliegen der Erreger- die Brennstoffzufuhr nicht abgestellt, da ein Abstellen
spai.nun.r den zweiten Schaltzustand auslösende 20 erst nach einer zwischenzeitlichen Drehzahlerhöhung
Amplitude dann aufweist, wenn die Maschinen- über die dies ermöglichende Drehzahl erfolgen kann,
drehzahl ob;rhalb eines bestimmten Drehzahl- Dieses Pendeln der Drehzahl ist aus fahrtechnischen
wertes liegt, dagegen eine den ersten Schalt- Gründen nachteilig.
zustand auslösende Amplitude dann, wenn die Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
Maschinendrehzahl unterhalb einer etwas über 25
der Leerlaufdrehzahl liegenden Bezugsdrehzahl a) auszuschließen, daß beim Einsetzen der Verliegt, und wobei ferner bei Ansteigen der Maschi- zögerung bus einem bestimmten Drehzahlbereich
nendrehzahl von einem unterhalb der Bezugs- heraus die Brennstoffabstellung unterbleibt und
drehzahl auf einen in einem durch die Bezugs- somit ein Pendelvorgang der Drehzahl mit einer
drehzahl nach unten begrenzten Bereich liegenden 30 Drehzahlerhöhung einsetzt,
Wert der erste Schaltzustand erhalten bleibt, b) mit neuzeitlichen Elementen einen einfachen
dadurch gekennzeichnet, daß der be- Aufbau der Regeleinrichtung zu erhalten,
stimmte Drehzahlwert die ßezugsdrehzahl ist und
daß der Umschaltkreis im ersten Schaltzustand Diese Aufgabe wird durch die Merkmale nach dem
ein Rückkopplungssignal liefert und mit dem 35 Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Drehzahlfühler so verbunden ist, daß er in den Es tritt hierbei praktisch bei jeder Verzögerung
zweiten Schaltzustand erst umschaltet, wenn beim die gewünschte Brennstoffabstellung ein, so daß die
Auftreten der dem zweiten SchmUusiand ent- Drehzahl sich pendelfrei auf die Leerlaufdrehzahl
sprechenden Amplitude kein Rückkopplungs- verringert. Gegenüber der bekannten Anordnung,
signal vorliegt. 40 die zwei Kondensatoren und Dioden enthaltende
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch Kreise erfordert, also verwickelter im Aufbau und
gekennzeichnet, daß der Umschaltkreis (78) einen durch Temperatureinflüsse störanfälliger ist, besteht
ersten Transistor (80) und einen zweiten Tran- der Vorteil eines einfachen und im Betrieb zuversistor (82), die zwischen zwei Schaltzuständen lässigen Aufbaues, da ein Teil der Elemente der
umschaltbar sind, und einen Widerstand (84) ent- 45 Kreise der bekannten Anordnung durch den Rückhält und die beiden Transistoren so geschaltet kopplungswiderstand ersetzt ist.
sind, daß der eine leitend ist, wenn der andere Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vornichtleitend ist, daß der zweite Transistor (82), gesehen, daß der Umschaltkreis einen ersten Tranmit der Brennstoffzuführeinrichtung (42) verbun- sistor und einen zweiten Transistor, die zwischen
den, diese in seinem ersten Schaltzustand ein- 50 zwei Schaltzuständen umschaltbar sind, und einen
schaltet und in seinem zweiten Schaltzustand Widerstand enthält und die beiden Transistoren 30
abschaltet, ferner mit dem Verzögerungsfühler geschaltet sind, daß der eine leitend ist, wenn der
(94) verbunden ist und bei Vorliegen der Er- andere nichtleitend ist, daß der zweite Transistor,
regerspannung in den ersten Schaltzustand ge- mit der Brennstoffzuführeinrichtung verbunden, diese
schaltet wird, und außerdem mit dem Widerstand 55 in seinem ersten Schaltzustand einschaltet und in
(84) verbunden ist, um ein Rückkopplungssignal seinem zweiten Schaltzustand abschaltet, ferner mit
zu liefern, wenn er im ersten Schaltzustand ist, dem Verzögerungsfühler verbunden ist und bei Vordaß der erste Transistor (80) mit dem Drehzahl- liegen der Erregerspannung in den ersten Schalt
fühler (106) und dem Widerstand (84) so vcr- zustand geschaltet wird und außerdem mit dem
bunden ist, daß er bei Fehlen des Rückkopp- 60 Widerstand verbunden ist, um ein Rückkopplungslungssignals und bei den Umschaltwert über- signal zu liefern, wenn er im ersten Schaltzustand
steigender Größe der Schaltspannung in seinen ist, daß der erste Transistor mit dem Drehzahlfühler
ersten Schaltzustand geschaltet wird und in setner und dem Widerstand so verbunden ist, daß er bei
zweiten Schaltstellung bei Vorliegen des Rück- Fehlen des Rückkopplungssignals und bei den Umkopplungssignals verbleibt, wenn die Größe der 65 schaltwert übersteigender Größe der Schaltspannung
Schaltspannung den Umschaltwert infolge einer in seinen ersten Schaltzustand geschaltet wird und
Drehzahlsteigerung infolge des Wiedereinschal- in seiner zweiten Schaltstellung bei Vorliegen des
tens der Brennstoffzufuhr nach einsr Drehzahl- Rückkopplungssignals verbleibt, wenn die Größe der
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