DE2058043A1 - Verfahren zum Herstellen zylindrischer Teile - Google Patents
Verfahren zum Herstellen zylindrischer TeileInfo
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Description
HELMUTSCHROETER KLAUS LEHMANN DIPL.-PHYS. DiPL.-ING.
β MÜNCHEN 25 · LtPOWSKYSTR. IO
Adwest Engineering Ltd. pl-ad-19
L/ov
24.November 1970
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen zylin-'drischer
Teile, die beispielsweise in Lenkeinrichtungen für Kraftfahrzeuge verwendet werden können, also z. B. hohle
zylindrische Teile für Drehkörperventile oder Ritzelglieder zur Verwendung in Ritzel-Zahnstangen-Lenkeinrichtungen. ·
Drehkörperventile zur Verwendung in hilfskraftunterstützten
Lenkeinrichtungen für Motorfahrzeuge weisen im allgemeinen ein Gehäuse und einen Drehkörper auf, der Innerhalb des Ventilgehäuses
unter der Einwirkung einer Lenksäule verdrehbar ist. Das Gehäuse ist mit Einlaß- und Auslaßöffnungen für ein
fliessfähiges Medium versehen, und die äussere Oberfläche des Drehkörpers ist mit im Abstand voneinander angeordneten,
sich axial erstreckenden Kanälen für das fliessfähige Medium ausgebildet. Das Ventilgehäuse oder eine zwischen das Ventilgehäuse
und den Drehkörper eingesetzte Hülse ist an seiner bzw. ihrer inneren Oberfläche mit im Abstand voneinander
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angeordneten, sich axial erstreckenden Kanälen für das fliessfähige Medium versehen, die mit den Kanälen in dem
Drehkörper zusammenwirken, um für das fliessfähige Medium einen Strömungsweg zwischen ausgewählten öffnungen in dem
Gehäuse zu bilden, wenn der Drehkörper in Bezug auf das Gehäuse oder die Hülse verdreht wird. So kann z.B. an der
inneren Oberfläche des Ventilgehäuses oder der Ventilhülse eine Vielzahl von sich axial erstreckenden Vertiefungen
oder Nuten vorgesehen sein, die in gleichmässigen Abständen voneinander angeordnet sind. Wenn eine Hülse vorgesehen
ist, kann diese ausserdem an ihrer äusseren Oberfläche mit einer Vielzahl von Nuten oder Kanälen versehen sein, die
jeweils so angeordnet sind, dass sie eine Verbindung mit einer öffnung in dem Gehäuse herstellen. Ein solches Ventil
ist beispielsweise in der britischen Patentschrift
958 558 beschrieben.
Bei dem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung des Gehäuses oder der Hülse für ein solches Ventil wird das Gehäuse
oder die Hülse von einem oder von beiden Enden her aufgebohrt und dann zur Bildung der darin vorgesehenen, sich
axial erstreckenden Nuten oder Kanäle ausgeräumt oder ausgerieben, wobei sich die Nuten oder Kanäle zu der oder den
Endbohrungen hin öffnen.
Da es wesentlich ist, dass die Enden der Nuten oder Kanäle geschlossen und gegenüber dem fliessfähigen Medium abgedichtet
sind, wird ein kreisförmiger Stopfen in die oder in jede Endbohrung eingepasst, um die Enden der Nuten oder Kanäle abzuschliessen.
Der oder jeder kreisförmige Stopfen muss eine wirksame Abdichtung der Enden der Nuten oder Kanäle bewirken
und in der Lage sein, einen Druck des fliessfähigen Mediums bis zu etwa 140 kg/cm (2000 psi) auszuhalten. Um einen genügend
dichten Sitz und eine genügend genaue Abdichtung zwischen der oder jeder Endbohrung und ihren zugehörigen kreisförmigen
Stopfen zu erreichen, müssen sowohl die Endbohrung als auch der Stopfen genau geschliffen werden, so dass ihre
miteinander zusammenwirkenden Oberflächen so glatt und dicht
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passend wie möglich sind, um unter hohem Druck eine gegen Lecken dichte Verbindung zu ergeben.
Diese herkömmliche Methode zur Herstellung von Ventilgehäusen
oder -hülsen hat deswegen Nachteile, weil eine Vielzahl von sehr genau auszuführenden Herstellungsvorgängen notwendig
ist, was sowohl zeitraubend als auch kostspielig ist. Es ergibt sich ausserdem ein wesentlicher Ausschuss
deswegen, weil eine grosse Zahl von Gehäusen oder Hülsen nicht den Anforderungen entspricht. Darüberhinaus wurde gefunden,
dass bei Herstellung der Gehäuse oder der Hülsen in der herkömmlichen Weise die Möglichkeit besteht, dass die
kreisförmigen Stopfen sich verschieben, so dass die Enden der Nuten oder Kanäle nicht mehr richtig abgedichtet sind.
In ähnlicher Weise ergeben sich Schwierigkeiten, wenn man ein Ritzel aus Stangenmaterial herstellt, insbesondere dann,
wenn sich das Ritzel zwischen den Enden des fertigen Teils befinden soll, da es hierbei notwendig ist, das Metal an
jedem Ende des Teils abzutragen, in den die Zähne des Ritzels
geschnitten werden sollen, so dass man dem Ritzel insgesamt eine unnötige Länge geben muss, um Raum für den Eintritt
und den Austritt des die Zähne schneidenden Werkzeugs zu schaffen. Die beiden so gebildeten Endteile, an denen
das Material abgetragen ist, haben Jedoch unvermeidlich zur Folge, dass die Enden der Zähne nicht abgestützt sind, was,
zusammen mit der unnötigen Länge des Ritzels, die Höhe des Drehmoments begrenzt, das das Ritzel bei einem gegebenen
Ritzeldurchmesser aushalten bzw. übertragen kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, mit dem es möglich ist, die vorstehenden Nachteile
und Schwierigkeiten zu überwinden.
Zu diesem Zweck wird durch die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung zylindrischer Bauteile geschaffen, das darin besteht,
dass das Bauteil anfänglich in zwei oder mehr getrennten Teilen hergestellt wird, worauf diese Teile zusammengefügt
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und durch Elektronenstrahl-Schweissen oder Stumpfschweissen
(friction welding) zur Bildung des vollständigen Bauteils miteinander verbunden werden.
Wenigstens eines der Einzelteile kann vor dem Zusammenfügen und Schweissen wärmebehandelt werden, insbesondere dann,
wenn das Elektronenstrahl-Schweissen angewendet wird, da sich herausgestellt hat, dass der Elektronenstrahl von
Elektronenstrahl-Schweisseinrichtungen.sehr genau fokussiert werden kann und nur eine sehr kleine Streuung hat,
so dass demgemäss die dadurch erzeugte Wärme eng lokalisiert ist und nicht in unerwünschter Weise die wärmebehandelten
Oberflächen des Einzelteils oder der Einzelteile negativ beeinflusst.
Bei Herstellung eines zylindrischen Bauteils für ein Drehkörperventil,
wobei dieses zylindrische Bauteile im Abstand voneinander angeordnete, sich axial erstreckende Nuten oder
Kanäle in einer Oberfläche aufweist, und wobei sich die Nuten oder Kanäle nur über einen Teil der Länge des Bauteils
erstrecken, kann das erfindungsgemässe Verfahren darin bestehen, dass das Bauteil anfänglich in zwei oder mehr getrennten
Teilen hergestellt wird, von denen in dem einen die Nuten oder Kanäle ausgebildet sind, so dass sie sich über die
volle Länge dieses Teils erstrecken, worauf die Einzelteile zusammengefügt und durch Elektronenstrahl-Schweissen oder
Stumpfschweissen (friction welding) zur Bildung des vollständigen Bauteils miteinander verbunden werden.
Wenn sich die axial erstreckenden Nuten oder Kanäle nur über
einen zwischen den Enden liegenden oder mittleren Teil der Länge des Bauteils erstrecken, kann das Bauteil in drei Teilen
hergestellt werden, wobei der mittlere Teil zur Bildung von im Abstand voneinander angeordneten, sich axial erstreckenden
Nuten oder Kanälen in der inneren Oberfläche dieses Teils ausgeräumt oder ausgerieben wird, wobei sich die Nuten oder Kanäle
über die ganze Länge dieses mittleren Teils erstrecken,
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und wobei Teile, die zum Abschliessen der offenen Enden der
Nuten oder Kanäle geeignet sind, getrennt hergestellt und mit dem mittleren Teil zusammengefügt und mit diesem zusammengeschweisst
werden. Ringförmige Vertiefungen oder Kanäle können in der äusseren Oberfläche eines oder mehrerer
dieser Teile gebildet werden, bevor diese Teile zusammengefügt und miteinander verschweisst werden. Die Einzelteile
können vor dem Zusammenfügen und Schweissen maschinell fertig bearbeitet werden.
Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens auf die
Herstellung eines Ritzelgliedes kann das Verfahren darin bestehen, dass zunächst ein Ritzelteil durch Schneiden von
Ritzelzähnen über die volle Länge eines kurzen Stückes von Stangenmaterial hergestellt wird, worauf das so hergestellte
Ritzelteil wärmebehandelt wird, und wobei Endstücke zum Zusammenfügen mit dem Ritzelteil getrennt hergestellt werden,
worauf die Einzelteile zusammengefügt und durch Schweissen, vorzugsweise Elektronenstrahl-Schweissen, miteinander verbunden
werden.
Das erflndungsgemässe Verfahren kann ferner die Verfahrensschritte aufweisen, dass die zusammengefügten, getrennt hergestellten
Teile zusammengeklemmt werden, dass die zusammengefügten und zusammengeklemmten Teile in Umdrehung versetzt
werden und dass während der Umdrehung die Teile durch Elektronenstrahl-Schweissen
miteinander verbunden werden. Die zusammengefügten und zusammengeklemmten Teile einer Vielzahl
von Bauteilen können in einen· gemeinsamen Rahmen eingebaut und nacheinander an einer Elektronenstrahl-Schweissvorrichtung
vorbeigeführt werden, während sie, wie zuvor erwähnt, rotieren, so dass die zusammengefügten und zusammengeklemmten Teile
der verschiedenen Bauteile nacheinander miteinander verschweisst werden.
Das Schweissen kann in einer Vakuumkammer unter reduziertem Druck ausgeführt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens wird im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Ventilhülse mit einigen verdeckten Einzelheiten
Fig.' 2 eine Endansicht der Ventilhülse nach Fig. 1 Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 durch Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht von oben zur Veranschaulichung der Elektronenstrahl-Schweissung
von zusammengefügten Hülsen und
Fig. 5 ein Ritzelglied und den daran ausgeführten Schweiss-Vorgang.
Gemäss den Figuren 1 bis 4 wird eine Hülse 10 für ein Drehkörperventil
in drei Einzelteilen hergestellt, nämlich einem Mitteil 11, einem die Kanäle in dem Mittelteil 11
abdichtenden Endteil in der Form eines zylindrischen Schafts 12 und einem ebenfalls die Kanäle abdichtenden Endteil 13.
Das Mitteilteil 11 hat in gleichmässigen Abständen angeordnete, sich axial erstreckende Schlitze oder Kanäle 14a
(Fig. 3) an seiner inneren Oberfläche 14 und ringförmige
Kanäle 15a in seiner äusseren Oberfläche 15. Zwei Schweissnähte
l6 verbinden den Schaftteil 12 und den Endteil 13 mit dem Mittelteil 11.
Der Teil 12 weist eine Bohrung 17 und eine Senkbohrung 18 auf, die vor dem Zusammenfügen der Teile hergestellt sind.
In gleicher Weise haben der Mittelteil 11 und der Endteil Jeweils maschinell hergestellte Bohrungen, die in diesen
Teilen vor dem Zusammenfügen der Teile ausgebildet sind. Die Kanäle oder Nuten 14a werden längs der inneren Oberfläche
des Teils 11 ausgeräumt oder ausgerieben. Ebenso werden die ringförmigen Kanäle 15a vor dem Zusammenfügen in die äussere
Oberfläche 15 eingeschnitten. Die Kanäle 15a erstrecken sich auch um den Schaftteil 12 und den Endteil 13 herum.
Die Hülse 10 wird jeweils als ein Bauteil innerhalb einer
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bestimmten Menge oder eines Postens durch Zusammenfügen und Elektronenstrahl-Schweissen der vorher maschinell bearbeiteten
Teile 11, 12 und 15 hergestellt.
Wie Fig. 4 zeigt, wird ein Posten Ventilhülsen 10 unter
einer Elektronenstrahl-Schweisseinrichtung 22 vorbeigeführt. Eine Fördereinrichtung, die Zahn- oder Kettenräder 235, eine
Kette 24 und Räder 25 aufweist, ist vorgesehen und dient
dazu, die Hülsen 10 sowohl zu drehen als auch vorwärts zu bewegen. Durch jede Hülse 10 geht eine Stange 21 hindurch.
Geeignete nicht dargestellte Kiemmittel halten die zusammengefügten Schaftteile 12, Mittelteil 11 und Endteile IJ jeder
Ventilhülse 10 zusammen. Die Teile 11, 12 und 13 können
innerhalb einer eng passenden äusseren Hülse zusammengefügt werden, um eine korrekte Ausrichtung der Teile in axialer
Richtung sicherzustellen, wobei diese äussere Ausrichthülse nach dem Zusammenklemmen wieder entfernt wird. Die zusammengefügten
Teile mehrerer Hülsen 10 können in einem gemeinsamen, nicht dargestellten Rahmen angeordnet sein, der '
durch die Fördervorrichtung an der Schweisseinrichtung 22 vorbei bewegt wird. Die Fördervorrichtung überträgt gleichzeitig
durch die Stangen 21 eine Drehbewegung auf die zusammengefügten Teile.
Das Schweissen kann in einer Vakuumkammer unter reduziertem Druck durchgeführt werden.
Im folgenden wird auf Fig. 5 Bezug genommen.
Ein gezahntes Ritzel Jl wird aus einem Stück Stangenmaterial
maschinell hergestellt und dann wärmebehandelt.
Zwei Stützglieder in der. Form fester zylindrischer Stangen und 33 werden dann zum Anschlag mit den Enden des Ritzels'31
gebracht und mit diesem elektronenstrahl-verschweisst.
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ORIGINAL JNSPECTEO
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Da der Elektronenstrahl eine sehr kleine Streuung hat, d.h. da er sehr genau fokussiert werden kann, ist die
durch ihn erzeugte Wärme sehr eng lokalisiert und beeinflusst die wärmebehandelten Oberflächen der Zähne des
Ritzels nicht negativ.
Der Durchmesser der beiden Stangen 32 und 33 ist so gewählt,
dass er mindestens dem Durchmesser gleich ist, den das Ritzel 31 hat, bevor die Zähne hergestellt werden, so dass die Zähne
an jedem ihrer Enden durch die beiden Stangen gestützt werden und auf diese Weise ein grösseres Drehmoment aushalten oder
übertragen können als ein Ritzel mit dem gleichen Durchmesser, das nach dem zuvor beschriebenen bekannten Verfahren hergestellt
wurde.
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Claims (10)
1.!Verfahren zum Herstellen zylindrischer Bauteile, dadurch
^—^g ekenn zeichnet, dass ein Bauteil zunächst
in zwei oder mehr getrennten Einzelteilen hergestellt wird, dass diese Teile zusammengefügt werden und dass
schliesslich die Einzelteile zur Bildung des vollständigen Bauteils miteinander durch Schweissen, insbesondere Elektronenstrahl
-Schweissen oder Stumpfschweissen (friction welding) verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Einzelteile vor dem Zusammenfügen
und Schweissen wärmebehandelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung eines zylindrischen Bauteils für ein Drehkörperventil, wobei
das zylindrische Bauteil mit Abstand voneinander angeordnete, sich axial erstreckende Nuten oder Kanäle in
einer Oberfläche aufweist und wobei die Nuten oder Kanäle sich nur über einen Teil der Länge des Bauteils
erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil zunächst in zwei oder mehr getrennten Einzelteilen hergestellt
wird, von denen eines die Nuten oder Kanäle aufweist, die darin so ausgebildet sind, dass sie sich
über die volle Länge dieses Einzelteils erstrecken, wo-
, rauf die Einzelteile zusammengefügt und durch Schweissen,
vorzugsweise Elektronenstrahl-Schweissen oder Stumpfschweissen (friction welding) zur Bildung des vollständigen
Bauteils miteinander verbunden werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, dass
ein Mittelteil des Bauteile ausgeräumt oder ausgerieben wird, um in der inneren Oberfläche dieses Mittelteils
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mit Abstand voneinander angeordnete, sich axial erstreckende Nuten oder Kanäle zu bilden, die sich über
die volle Länge des Mittelteils erstrecken, dass Endteile getrennt hergestellt werden, die beim Zusammenfügen
mit dem Mittelteil die offenen Enden der Nuten oder Kanäle abschliessen, worauf die Teile zusammengefügt
und zur Bildung eines vollständigen Bauteils durch Schweissen, insbesondere Elektronenstrahl-Schweissen
oder Stumpfschweissen (friction welding) miteinander verbunden
werden, wobei sich die Nuten oder Kanäle nur über den mittleren Teil der Länge des Bauteils erstrecken.
5· Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
dass ringförmige Nuten oder Kanäle in der äusseren Oberfläche eines oder mehrerer der Einzelteile gebildet werden,
bevor diese Teile zusammengefügt und miteinander verschweisst werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung eines Ritzelgliedes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ritzel-
v teil dadurch hergestellt wird, dass Ritzelzähne über
die volle Länge eines kurzen Abschnitts eines Stangenmaterials geschnitten werden, worauf das so gebildete
Ritzelteil wärmebehandelt wird, dass Endteile zum Zusammenfügen mit dem Ritzelteil getrennt hergestellt1 werden,
worauf die Einzelteile zusammengefügt und durch Schweissen, vorzugsweise Elektronenstrahl-Schweissen, miteinander verbunden
werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengefügten, getrennt hergestellten
Teile zusammengeklemmt werden, dass die zusammengefügten und zusammengeklemmten Teile in Umdrehung versetzt
werden und dass diese Teile während ihrer Rotation durch Schweisaen*. insbesondere jiurch Elektronenstrahl-Schweissen,
miteinander verbunden werden.
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8. Verfahren nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, dass
die zusammengefügten und zusammengeklemmten Teile einer Vielzahl von Bauteilen in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet
werden und dass diese zusammengefügten und zusammengeklemmten Teile nacheinander an einer Schweisseinrichtung,
insbesondere einer Elektronenstrahl-Sohweisseinrichtung, vorbeigeführt werden, so dass die zusammengefügten
und zusammengeklemmten Einzelteile verschiedener Bauteile nacheinander miteinander verschweisst werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schweissen in einer Vakuumkammer
bei reduziertem Druck durchgeführt wird.
10. Zylindrisches Bauteil, hergestellt nach einem Verfahren
nach einem der vorstehenden Ansprüche.
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Legal Events
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