DE205587C - - Google Patents
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- DE205587C DE205587C DENDAT205587D DE205587DA DE205587C DE 205587 C DE205587 C DE 205587C DE NDAT205587 D DENDAT205587 D DE NDAT205587D DE 205587D A DE205587D A DE 205587DA DE 205587 C DE205587 C DE 205587C
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- Germany
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- matches
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- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F27/00—Match receptacles or boxes
- A24F27/14—Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
- A24F27/22—Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use
- A24F27/26—Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use with means for igniting the match as it is dispensed; Match strip lighters
Landscapes
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
| Sk | \cy\X\, | μη- bei> |
| Mauedu | cfai'oiu'atnh. | |
| tbct | ||
| fi'vz. 0DUxKc | iac | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 205587 KLASSE 44 δ. GRUPPE
GIACINTO TUA in TORINO.
Es
sind bereits Streichholzbehälter mit einer durch einen Handgriff beweglichen
Kapsel bekannt geworden, bei denen die Streichhölzer nur einzeln und in entzündetem
Zustand verabreicht werden. Desgleichen sind Streichholzbehälter bekannt, bei denen die
Streichhölzer von dem Aufbewahrungsbehälter einzeln in eine Rille gelangen und aus dieser
mittels eines Stiftes der "Reibfläche zugeführt werden. Die Erfindung bezieht sich auf
eine Vorrichtung dieser Art, die jedoch so eingerichtet ist, daß beim jedesmaligen Vorbringen
des in der Fangrinne befindlichen Streichholzes der Aufbewahrungsbehälter gleichzeitig
und selbsttätig so eingestellt wird, daß aus ihm ein Streichholz in einen in einer geeigneten
Platte vorgesehenen Schlitz oder sonstigen Zwischenbehälter übertritt, in welchem
es für seine Ausgabe in Bereitschaft gehalten wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Das denselben einschließende Gehäuse ist hierbei weggedacht.
Fig. ι zeigt die Vorderseite,
Fig. 3 die Rückseite desselben;
Fig. 2 ist ein Grundriß,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie A-B
in
3;
Fig.
Fig.
5 und 6 dienen zur Erläuterung der AVirkungsweise.
Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Platte 2, welche auf einer
Seite den Streichholzvorratsbehälter 1, auf der anderen einen .Sektor 3 (Fig. 1, 3, 4 und 6)
mit einer Rinne 4 zum Auffangen der einzelnen Streichhölzer besitzt. Der Sektor 3 sitzt
fest auf einer durch die Platte 2 gehenden Achse 5, welche in einer an der Platte 2 fest
angebrachten, in Fig. 2 und 5 punktiert angedeuteten Hülse 6 gelagert ist. Auf die Hülse 6
ist eine weitere Hülse 7 geschoben, welche den Vorratsbehälter 1 und einen Arm 8 trägt. Das
aus der Hülse 6 hervorstehende Ende der Achse 5 trägt den Handgriff 9, der mit ihr
fest vereinigt ist. Die auf der Hülse 6 lose aufgeschobene Außenhülse 7 wird vom Handgriff
9 mitgenommen. Hierzu ist letzterer mit einem Stift 10 (Fig. 1 und 6) versehen, der in
einen im Nabenstück des Armes 8 befindlichen Einschnitt 11 von geeigneter Kreisbogenlänge
eingreift. Die Mitnahme der Hülse 7 durch den Handgriff 9 findet statt, wenn der
Stift 10 gegen einen der beiden durch den Einschnitt
gebildeten Anschläge stößt. Dieser Einschnitt hat den Zweck, eine Drehung des Vorratsbehälters auf der Hülse 6 unabhängig
von dem Handgriff 9 zu ermöglichen, wenn der Vorratsbehälter zum Einlegen von neuen
Streichhölzern in die senkrechte, aus Fig. 1 ersichtliche Lage übergeführt wird.
In der Platte 2 ist ein Schlitz 12 für das Hindurchtreten der aus dem Vorratsbehälter 1
herausgleitenden Streichhölzer vorgesehen. Die Längskanten dieses Schlitzes sind so abgeschrägt
(Fig. 4), daß die Streichhölzer aus demselben in die bereits erwähnte Fangrinne 4
abwärtsgleiten, wenn diese Rinne, sich dem ■ Schlitz gegenüber parallel befindet.
Der auf der Hülse 6 drehbar gelagerte. Vorratsbehälter 1 wird, wie aus den Fig. 1, 3, 4
und 5 ersichtlich ist, auf einer Seite durch die
ihm zugekehrte Fläche der Platte 2 und am offenen Ende durch ein Bogenstück 13 aus
Blech geschlossen gehalten. Das Ende des Armes 8 ist als gelenkiges Glied 14 ausgebildet
(Fig. 5), welches um die Drehachse 15 schwingt, wenn der Vorratsbehälter abwärts-,
dagegen in gestreckter Verbindung mit dem Arm 8 verbleibt, wenn derselbe aufwärtsgeschwenkt
wird. Nach unten ist der Hub des Vorratsbehälters durch einen Anschlag 16 begrenzt.
Die Rinne 4 (Fig. 1, 3 und 6) erhält die einzelnen Streichhölzer aus dem in der Platte 2
vorgesehenen Schlitz 12 und ist an ihrem freien Ende mit einer Einkerbung 17 (Fig. 6)
versehen, in welche ein an der Platte 2 befestigter Stift 18 (Fig. 3) einspringt, sobald
der Sektor in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage übergeht. Nach unten ist der Hub des Sektors
3 durch, einen Stift 19 begrenzt.
Die Vorrichtung zum Ausstoßen des in der Fangrinne 4 befindlichen Streichholzes besteht
aus einem Hebel 20, der um einen Zapfen 21
der Platte 2 drehbar gelagert ist. Das freie Ende dieses Hebels besitzt einen Stift 22
(Fig. 6), der in die Fangrinne 4 des Sektors eingreift, so daß der Hebel 20 vom Sektor 3
bewegt wird und hierbei der Stift 22 vom einen bis zum andern Ende der Rinne 4 gleitet,
wobei das in der Rinne 4 befindliche Streichholz der Reibfläche zugeführt und an ihr entzündet
wird.
Die Reibfläche 23 ist am oberen Teil der Platte 2 angeordnet und wird mittels einer
in geeigneter Weise gelagerten Schraube 24 durch Drehung letzterer verschoben. Auf dieser
Schraube sitzt ein Schalträdchen 25 sowie ein gerändelter Knopf 26. Diese Anordnung
ermöglicht die Verstellung der Reibfläche von Hand durch Drehung des gerändelten Knopfes
26 oder selbsttätig durch Drehung des Zahnrädchens unter Einwirkung des mit dem Arm 8 gelenkig verbundenen Gliedes 14, welches
bei der Aufwärtsbewegung des Armes 8 die Schraube 24 um eine Zahnteilung des Rädchens
25 weiterdreht. Bei der Abwärtsbewegung des Armes 11 dagegen gibt das Glied 14
nach, so daß eine Drehung des Zahnrades nicht stattfindet.
Die Reibfläche steht unter Einwirkung einer Feder, z. B. einer Schraubenfeder 27 (Fig. 2),
so daß sie stets gegen die Oberkante der Platte 2 gedrückt wird. Beim Ausstoßen des
■ Streichholzes gibt sie nach und hebt sich von
der Platte 2 ab.
Die Vorrichtung ruht auf einem geeigneten Gestell oder ist in einem Gehäuse untergebracht,
welches öffnungen für das Heraustreten der entzündeten Streichhölzer und für
das Einfüllen des Vorratsbehälters mit frischen Streichhölzern besitzt.
Man bedient sich der Vorrichtung wie folgt:
Zum Einfüllen der Streichhölzer in den Vorratsbehälter
ι wird sie zunächst in die senkrechte Lage nach Fig. 1 übergeführt. Dies
geschieht nicht durch Drehung des Hand-, griffes 9, sondern durch Hervorholen des Behälters,
der infolge des Schlitzes 11 sich hierbei ohne den Handgriff zusammen mit dem
Arm 8 um die Hülse 6 dreht. In der Lage nach Fig. 1 ist das offene Ende des Behälters
für die Streichhölzer zugänglich, welche mit dem Kopf nach oben in denselben eingebracht
werden. Hierauf wird der Behälter durch entsprechende Drehung des Handgriffes 9 abwärtsgeschwenkt
(Fig. s), wobei die Rinne 4 des Sektors 3 in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage übergeht und das im Schlitz 12 befindliche
Streichholz in die Rinne 4 herabgleitet. Dreht man nun den Handgriff nach links, so
gelangt der Behälter in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage. Bei dieser Bewegung wird der
Sektor mitgedreht, und durch den Stift 22 des mitschwingenden Hebels 20 wird das in der
Rinne 4 befindliche Streichholz aus derselben herausgeschoben. Hierbei reibt es gegen die
Reibfläche 23, welche entsprechend nach oben nachgibt, und entzündet sich. Sobald die
Rinne 4 senkrecht steht, kann das Streichholz, welches an seinem äußersten Ende durch den
Anschlag 18 und die niedergeklappte Reibfläche festgehalten wird, abgezogen werden.
Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, als der Vorratsbehälter in der vorbeschriebenen Weise
geschwenkt wird. Wenn die Rinne 4 senkrecht steht, so befindet sich der Behälter in der
aus P'ig. 4 ersichtlichen Lage, so daß aus ihm ein Streichholz in den Schlitz 12 übertritt, wo
es für den nächsten Vorgang in Bereitschaft steht.
Es ist zu bemerken, daß der Behälter nicht in die senkrechte Lage zum Einfüllen mit
Streichhölzern übergeführt werden kann, solange noch Streichhölzer in ihm enthalten
sind, es sei denn, daß dies gewaltsam geschieht. Denn in der aus Fig. 4 ersichtlichen
Lage des Behälters befindet sich stets zwischen seiner unteren Kante und >
der oberen inneren Kante des Schlitzes 12 ein Streichholz, welches
das Vorholen des Behälters nach oben verhindert.
Für den Fall, daß das in den Schlitz 12 herabgeglittene
Streichholz nicht die richtige Lage zum Übergehen in die Rinne 4 einnimmt, ist am Behälter 1 eine Zunge 28
(Fig. 3 und 4) vorgesehen, die die richtige Einstellung des Streichholzes bewirkt. Auch
ist ersichtlich, daß bei jeder Drehung des Handgriffes der Arm 8 mittels des Gliedes 14
das Zahnrädchen 25 und mit diesem' die Schraube 24 weiterdreht, wodurch die Reib-
fläche verstellt und dem neu zu entzündenden Streichholz ein noch unbenutzter Flächenteil
dargeboten wird.
Selbstverständlich könnte durch Anfügung einer Feder, die das Bestreben hätte, die
Rinne 4 des.Sektors stets senkrecht zu stellen, die Handhabung des Griffes auf eine einmalige
Drehung beschränkt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Ausgabe von einzelnen entzündeten Streichhölzern, bei welcher die Streichhölzer durch Bewegen des Aufbewahrungsbehälters einzeln in eine Fangrinne gefördert werden, aus der sie mittels eines Stiftes der Reibfläche zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbewahrungsbehälter durch die Bewegung, durch die das jeweilig in der Fangrinne befindliche Streichholz entnommen wird, selbsttätig so eingestellt wird, daß aus ihm ein Streichholz in einen in einer Platte vorgesehenen Schlitz bzw. in eine Zwischenstation übertritt, wo es liegen bleibt, bis es beim Zurückbewegen der Fangrinne in dieselbe einfällt.
- 2. Streichholzausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Mitnehmer (14) und Sperrad (25) bestehende Schaltvorrichtung der Reibfläche durchBewegen
wird.des Behälters (1) angetriebenHierzu 1 Blatt Zeichnungen^
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205587C true DE205587C (de) |
Family
ID=467824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205587D Active DE205587C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205587C (de) |
-
0
- DE DENDAT205587D patent/DE205587C/de active Active
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