DE2055721A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Vor schub von Elektrodendraht - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Vor schub von ElektrodendrahtInfo
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Description
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ft München 90, Mariahilfplatz 2 4 3, Telefon 45 40 40
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Beschreibung
zu der
Pat e nta nm e1dung
der Fa.
der Fa.
NII po Savarjavane, Sofia 20, Kv. V. Rampa / BULGARIEN
betreffend
Verfahren und Vorrichtung zum Vorschub von Elektrodendraht .
(Priorität: 19. Februar 1970/ Bulgarien -14 017)
(Priorität: 19. Februar 1970/ Bulgarien -14 017)
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vorschub von Elektrodendraht
an Schweißautomaten und zum Umformen einer von dem Antrieb übernommenen Drehbewegung in eine relative Schiebebevegung
eines zylindrischen Körpers sowie eine Planetenvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
Bei den bis Jetzt verwendeten derartigen Verfahren und Verrichtungen
erfolgt der Vorschub des Elektrodendrahtes durch zwei oder mehr Drahtvorschubrollen, deren Zylinderflächen auf den Draht bzw.
den zylindrischen Körper drücken und deren Achsen zu dem vorgeschobenen Draht senkrecht stehen» Der Antrieb dieser Drahtvorpchu*-
rollen erfolgt durch einen Elektromotor über ein Schneckenreduktion^getriebe
mit einem Untersetzimgsverhältnis bis 200:1. Die Rollen
werden durch eine federnde oder starre Schraubverbindung auf den Dlektrodendreht bzw. den zylindrischen Körner gedrückt. Da« Einstelle»!
fi**s r^dipler» V^r«*chub<» der Rollen nach den Drahtriurrhneesor und
der Ausstoßkraft erfolgt durch die besagte federnde oder starre*
Schraubverbindung.
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8AD ORiGfNAt
- 2 - ■■■·■■ '■ ■ ■ ' ' ■ -—
■
Die erwähnten Verfahren und entsprechenden Vorrichtungen zum
Vorschub von Elektrodendraht weisen folgende Mängel auf: Niedrigen · Wirkungsgrad, geringe Ausstoßkraft beim" Vorschub von Draht ohne Deformationen
und Anschnitte, Versagen beim Vorschub von gebogenem oder geknicktem Draht, keine Einsatzmöglichkeit bei Baumontagear-
beiten sowohl wegen fehlender Tragbarkeit, großer Außenabmessungen
und großen Gewichts der Vorschubgetriebe als auch infolge des großen Untersetzungsverhältnisses des Reduktionsgetriebes. Dazu kommt
noch der kleine Variationsbereich der Vorschubgeschwindigkeit bei gleichem Drehzahl-Einstellbereich des Antriebes. Die Vorrichtung hat
infolge des schnellen Verschleißes des Schneckengetriebes eine sehr kurze Lebensdauer und verlangt wegen des niedrigen Wirkungsgrades
des Systems einen Elektromotor mit hoher Leistung.
Verwendet werden such Vorrichtungen zum Drahtvorschub mit zylindrischen
Rollen, t~i denen das Einstellen der Rollen nach dem Drahtdurchmesser
und der Ausstoßkraft durch eine Schraubverbindung durch Zentrifugalgewichte o.a. erfolgt. Der Nachteil dieser Vorrichtungen besteht in dem zylindrischen Profil der pia^eteri??r*i£
rotierenden Rollen, die den vorzuschiebenden zylindrischen Körper an einem Punkt berühren. Infolgedessen weisen die Rollen eine kleine
Berührungsfläche (Reibungsfläche) mit dem vorgeschobenen Draht auf und Üben demzufolge eine kleine Ausstoßkraft auf ihn aus. Das nicht
gleichzeitige Andrücken der Rollen auf den z^l3erfrischen Körper bzw.
Draht, das durch die Besonderheiten der früheren Bauwelsen hervorgerufen
wird, gestattet kein genaues Zentrieren der ReiBüngsflachen
der Rollen in Bezug auf die zylindrische Fläche des Drahtes und der
Vorschubachse. Die besagten Mängel wirken sich nachteilig auf die Geschwindigkeitscharakteristiken der Vorrichtungen aus und verringern
ihre Ausatößkraft und ihren Wirkungsgrad.
Die Vorrieh+πη£τ. mit 7 ntrifugälem Spannen weisen noch fol£<=nden
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BAD ORIGtNAL
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Nachteil auf: Ihre Ausstoßkraft ist der zweiten Potenz der Vorschubgeschwindigkeit bzw. der Geschwindigkeit der Planetenrotation
der Rollen proportional, was ihren Einsatz bei Schweißautomaten und -halbautomaten erschwertι die einen großen Geschwindigkeits-Einstellbereich
verlangen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Vorschub
von Elektrodendraht und zum Umformen einer von dem Antrieb
übernommenen Drehbewegung in relative Schiebebewegung eines zylindrischen
Körpers sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens zu schaffen. Die Vorrichtung soll konstante Ausstoßkraft bei Einstellbarkeit der Vorschubgeschwindigkeit, besseren Wirkungsgrad,
größere Ausstoßkraft bei hoher Qualität des vorgeschobenen Elektrodendrahtes, Möglichkeiten zum Vorschub such von geknicktem
und gefaltetem Draht ,einen im Vergleich mit dem Einstellbereich
der Rotationsgeschwindigkeit des Antriebes etwa doppelt so großen Einstellbereich der Vorschubgeschwindigkeit, wesentlich kleinere
Außenabmessungen und kleineres Gewicht haben und bequemen Einsatz bei Baumontagearbeiten gestatten. Wegen des kleineren Antriebsmoments
kann dann auch der Antriebsmotor leichter ausgeführt werden.
Erfindungsgemäß wird dies durch Rollen mit hyperboloidartigem Profil
erreicht, die eine Planetenbewegung um einen nicht rotierenden zylindrischen
Körper, insbesondere um einen nicht rotierenden Elektrodendrsht,
ausführen. Die Rollen drehen eich frei um ihre eieren
Achsen und bilden in ihrer Anordnung einen «jevrieser *rinkel !".<
+ **r Achse des zylindrischen Körpers (des Drahtes). Sie verden £leichzeitig
Hurch Kolben oder Gevlndebecken, die durch eine konische Wutte:
oder eine Mutter mit Stimcevinde getriebe« werfen, auf dbn zylindrischen
Körper (ilektrodendrfht) gedrückt. Die Pollen beschreiben
mixt der Mantelfläche des zylindrischen Körpern Schraubenlinien,
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. BAD ORIGINAL
deren Steigung eine axiale Verschiebung des Drahtes füV eine volle
Umdrehung der Rollen um den Draht darstellt. Die Verschiebung ist relativ und läßt sich sowohl bei starren in axialer Richtung
und planetar rotierenden Rollen und beweglichen zylindrischen Körpern bzw. Drähten als auch im Gegenteil realisieren. Die Aussbßkraft,
die der Vorschub des zylindrischen· Körpers bzw. Drahtes gewährleistet, ist auf die Reibung zurückzuführen, die durch die
Stirnberührung der zylindrischen Fläche der Rollen verursacht wird. Dabei ist die Ausstoßkraft dem Druck, den die zwei auf den Draht
drückenden Rollen ausüben, proportional und von der Geschwindigkeit der Planetenrotation der Rollen bzw. der Vorschubgeschwindlgkeit
unabhängig.
Das hyperboloidartige Profil der Rollen umfaßt einen großen Teil
der zylindrischen Fläche des Drahtes, wobei die Reibungsfläche, die Reibung selbst und daher die Ausstoßkraft zunehmen.
Der radiale Vorschub der Rollen auf den zylindrischen Körper (llektrodendraht)
durch Gewindebacken und Mutter mit Stirngewinde oder durch Kolben und eine konische Mutter gewährleistet ein gleichzeitiges
Andrücken der Rollen auf den Draht.Dies bewirkt ein genaues
Zentrieren der Hyperboloidrollen, gegeneinander, gegenüber dem Driht
und in Bezug auf die Verschubachse.
neue Arbeitsweise, die durch die Verwendung von n statt vor. zylindrischen Rollen charakteripiert ist,h?t f?l&$nde
Vorteile: Durch die wesentliche Zunahme der ReibungsflSche wird
die Ausstoßkraft auf den Draht mehrfach erhöht; es entstehen Bedin-
gvr.cron 2ur eicy,eren Fi'hrur.s und Zentrierung des Prp.htes, de dieser
durch das Profil der Roller, umfaßt wird; die Arbeit bei großen Geschwindigkeiten der Plenetenrotation der Rollen bzw. ro^en TVr^ht-
c^piten ist verberrert.
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Das Verfahren, bei dem die Rollen gleichzeitig auf den Draht gedrückt
und nach dem Durchmesser und der Ausstoßkraft eingestellt werden, hat folgende Vorteile gegenüber anderen Verfahren zum Spannen:
Die Geschwindigkeitscharakteristiken beim Verschieben auch des dünnsten Drahtes werden ohne Deformationen und Verdrehen verbessert;
es entsteht eine konstante Ausstoßkraft beim Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit;
die Ausstoßkraft wird erhöht; es werden Bedingungen zum genauen Zentrieren des durch die Rollen vorgeschobenen zylindrischen
Körpers bzw. Drahtes zu der Eintritts- und Austrittsöffnung und der Verschiebungsachse geschaffen, und es werden günstige Einsatzmöglichkeiten
und lange Lebensdauer sowie bessere Arbeitsleistung bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten gewährleistet.
Die Erfindung wird nachstehend an zwei bevorzugten Ausführungsbeispielen
anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein kinematisches Schema einer Planetenvorrichtung zum
Drahtvorschub mit Pr'ofilrollen, die radial verschfeblich
und nach dem Durchmesser des zylindrischen Körpers bzw. des Drahtes sowie der Ausstoßkraft mittels Kolben und
einer konischen Mutter einstellbar sind;
Fig. 2 einen Axialschnitt der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der Linie
ABCD in Fig. 2;
Fig. & ein kinematisches Schema einer anderen Planetenvorrichtur»
zum Drahtvorschub mit Profilrollen, die radial verschieblich
und nach dem Durchmesser des zylindrischen Körpers und der Ausstoßkraft mittels Gewindebecken und
einer Mutter mit Stirngewinde einstellbar sind;
Fig. 5 eine Seitenansicht mit Teilschnitt r*er Verrichtung ^ach
Fig. A;
BAD
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Fig.6 eine Vorderansicht mit Teilschnitt des Deckels der
Vorrichtung nach Fig. h;
Fig. 7 einen Schnitt des Planetenkopfes längs der Linie
Fig. 7 einen Schnitt des Planetenkopfes längs der Linie
. ABCDEF in Fig. 5; und
Fig. 8 einen Teilschnitt gemäß der Linie KL in Fig. 6.
Fig. 8 einen Teilschnitt gemäß der Linie KL in Fig. 6.
Der Aufbau und die Funktionsweise der Plarefcenvorrichtung zum Drahtvorschub
mit Einstellung nach dem Durchmesser des zylindrischen Körper bzw. Drahtes und der Ausstoßkraft mittels Kolben und konischer
Mutter (Fig. 1) sind folgendermaßenϊ
Die eich planetenartig um einen nicht rotierenden Draht 3 drehenden
und unter einem Winkel zur Achse des Drahtes "3 angeordneten
Rollen 5 mit hyperboloidartigem Profil sind auf Kolben 7 befestigt, die durch eine Mutter mit konischer Peripherie 4, die sich in axialer
Richtung gema'ß dem zylindrischen Gewinde des starr auf der Achse 2
des Elektromotors 1 befestigten Körpers 6 verschiebt, radial zu dem Körper 6 verschiebbar sind. Auf diese Weise richten sich die
Rollen nach dem Durchmesser des Drahtes 3 und der gewünschtem Aus-Stoßkraft
aus. Die Pollen beschreiben auf dem Draht Schrauben!ini'en
mit einer Steigung, die den Vorschub des Drahtes 3 fttr eine Undrehung
der Rollen 5 bzw. des Körpers 6 und der Achse 2 darstellt,
Die in den Figuren 2 und 3 dargestellte Vorrichtung hat folgenden
Aufbau:
Durch eine Hohlwelle ?7, die noch die Funktion eines K^r*ers
verläuft der Draht 3 Über einen Stutzer 28. In dem Körper 27 sind
kleine, sich in zylindrischen Nuten bewegende Kolben 29 angebracht
In die Kolben 29 sind in genau bestimmter Winkelstellung zu dem
Draht 3 Achsen 31 eingepreßt. An den" Achsen 31 sind mittel? eiV
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Mutter 32 und einer Scheibe 33 die Rollen 5 mit hyperboloidartigem
Profil 45 befestigt. Die Rollen 5 werden durch eine konische Scheibe 34, die sich gemäß einem Gewinde 35 des Körpers 27 bewegt,
gegen den Draht 3 verschoben. Die Rückstellung der Kolben 29 erfolgt durch eine Feder 36, die durch Stifte 37 zentriert ist. Eine Nut
38 des Körpers 27 verhindert axiales Lockern der Kolben 29. Der ästhetischen
Gestaltung und dem Verschieben der Mutter 34 gemäß dem
Gewinde 35 dienen eine durch Schrauben 40 an der Mutter 34 befestigte
Kappe 39 und eine durch Schrauben 42 an dem Körper 27 befestigte
Kapppe 41. Das Zentrieren des Drahtes 3 am Ausgang der Vorrichtung
erfolgt durch einen an der Kappe 39 montierten Stützer 44.
Der Vorgang des Drahtvorschubs sei weiterhin näher erläutert:
Der Draht 3 läuft durch den Körper 27 über den Stützer 28 und wird
zwischen den Rollen 5 mittels der konischen Scheibe (Mutter) 34 gespannt.
Die Berührungsfläche des hyperboloidartigen Rollenprofils umfaßt den Draht axial und radial.
Bei der Planetenrotation des Körpers 27 und dadurch auch der Rollen 5,
die gegen den Draht gedrückt sind, Reibung erzeugen und eine gewisse
Winkellage gegeüber demselben aufweisen, entsteht eine axiale Verschiebung
des Drahtes pro Umdrehung, die der Steigung der von den Rollen auf dem Draht beschriebenen Schraubenlinien gleich ist.
Das Andrücken der Rollen auf den Draht erfolgt durch die Kolben 29,
die durch die konische Mutter (Kranz) 3L in radialer Richtung getrieben werden. Die konische Mutter 34 wird in axialer Richtung gefäß
dem Gewinde 35 durch die Kappe 39, die durch Schrauben ^O an der
Mutter 34 befestigt ist, £etrie*»en. Di*5 ~*»!*tivp nreru^2 ^pr Mv*t»r
3*» gemäß den Gewinde 3? in Bezug suf den Körper 27 erfolgt durch* die
Kappe 41 f die mittels Schrauben ^2 sn 6ezi Körner ?7 bpf^r + i^+ !«·+.
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BAD ORIGINAL
Bei der anderen Ausführungsvariante (Fig. 4) funktioniert die
Planetenvorrichtung zum Drahtvorschub mit hyperboloidartigen Rollen, die radial verschiebbar und durch Gewindebacken und eine
Mutter mit Stirngewinde einstellbar sind, folgendermaßen:
Die sich planetenartig um den Draht 3 drehenden Rollen 5
hyperboloidartigem Profil schließen mit der Drahtachse einen gewissen Winkel ein und sind auf den Gewindebacken 7 befestigt. Die
letzteren werden durch die Mutter mit Stirngewinde 4 radial in den starr auf der Achse 2 des Elektromotors 4 befestigten Körper 6 ·
geschoben. Das radiale Verschieben der Rollen 5 auf die beschriebene
Weise gewährleistet ihre Einstellung nach dem Drahtdurchmesser und der Andruckkraft bzw. der Ausstoßkraft.
In den Figuren 4, 5, 6, 7 und θ ist eine prinzipielle konstruktive
Lösung einer Vorschubvorrichtung für einen Schweißautomaten dargestellt.
Es ist ersichtlich, wie der Draht durch die Hohlwelle 6 verläuft,
die gleichzeitig auch den Körpör der Vorrichtung derstellt und *
•zur Drehung mit der Achse des entsprechenden Antriebsmotors 1 gekoppelt
ist. An demselben Körper 6 sind durch besondere Nuten Ί ,
und 8 zwei Arten von Gewindebacfctn 9 und 10 montiert. In die Gewindebacken 9 sind Achsen 11 eingepreßt, die ihrerseits mit den
hyperboloidartigen Rollen 12 durch Pressung verbunden sind. Durch
die öffnungen in den Gewindebacken 9 sind Achsen 11 unter derrt notwendigen
Neigüngswinkeil zum Draht 3 fixiert, der durch die Hohlwelle 6 in Richtung der Rollen 12 verläuft. Zürn Zentrieren des. ^.
Drahtes 3 In Bezug auf den Ausgangsmittelpunkt (die öffnung 13 J ;*..'.
dienen Stützen 14, die durch Bolzen 18 an den Gewind«? backen 10. fei?·
festigt sind. Die Rollen 12 sind durch Bolzen 15 und Scheib,«*^ ΐ| t,;
und 17 an der Achse 11 fixiert. Das Angreifen der Rollen 12 und
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Stützen 14 an dem Draht 3 erfolgt durch eine Mutter 19, die mit
einem Archimedesgewinde versehen ist. Dieses Gewinde kämmt mit dem
an Nasen 20 und 21 mittels der Gewindebacken 9 und 10 geschnittenen
Gewinde. Als' Maßnahme gegen axiale Versetzung der Mutter 19 ist ein
Federring 22 vorgesehen. Die Drehung der Mutter 19 erfolgt durch eine Scheibe 23, die an der Mutter durch Bolzen 24 befestigt ist.
Beim Drehen der Mutter 19 bewegen sich die Gewindebacken 10 in Bezug auf den Draht 3 gleichzeitig hin oder zurück, wobei sie die
!tollen nach dem Drahtdurchmesser und der Ausstoßkraft einstellen Und ausrichten. Aus ästhetischen Gründen und zum Versteifen der kompletten
Vorrichtung ist dieselbe mit einem durch Bolzen 26 an dem Körper besfestigten Deckel 25 versehen.
Die Vorrichtung nach dem beschriebenen Schema funktioniert folgendermaßen:
Der nicht rotierende Draht 3 verläuft durch die Hohlwelle des .Antriebes
1 über den Körper 6, an dem mittels Nuten die Gewindebacken 9 befestigt sind. An die letzteren sind die Rollen 1? mit dem hyperboloidartigen
Profil engebracht. Die Rollen-12, die mit der Drahtachse
einen gewissen Winkel bilden, kommen in Berührung mit dem
Draht 3 und üben auf seine zylindrische Fläche Druck aus , indem sie sich planetenartig um ihn drehen. Durch die auf diese Weise
entstehende Reibung vermitteln die Rollen für eine Umdrehung der Vorrichtung einen axialen Vorschub de? Drahtes 3, der der Steigv.n^
der von den Rollen 12 auf dem Draht 3 beschriebenen Schraubenlinie
entspricht. Die Rollen 12 rücken radial zum Draht 3 vor, indem sie
auf ihn drücken und sich nach Durchmesser und Ausstoßkreft ausrichten,
P radiale Verschieben der Gevindebacker» 9 erfolgt durch di? M^t+^r
ni-f-f- ο+ \τιηπ·(* %H r>
na f A T*'*''''''*"* d«s ^ V) ρ ρτ>4 ip?>! ο V. H5<? οίο*1 ·>νί crVnn Η«1"
Ring 22 und der Scheibe 23 dreht. Die Zentrierung des Drahtes 3 fn
Bezug auf die Vo rs chub* ch.se auf die Hj^erboloid-FlHchen der Rollen
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SAD ORIGINAL
erfolgt durch zentrierende Andrücker 1^, die durch die Mutter
19 mittels der Gewindebacken 10 radial verschoben werden.
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Claims (1)
- PatentansprücheG Verfahren zum Vorschub von Elektrodendraht an Schweißautomaten und zum Umformen einer von dem Antrieb übernommenen Drehbewegung in relative Schiebebewegung eines zylindrischen Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß um einen zylindrischen nichtrotierenden Körper räumlich angeordnete Rollen mit hyperboloidartigem Profil planetenartige Drehungen ausführen, indem sich die besagten Rollen frei Uta ihre eigenen Achsen drehen, die mit der Achae des zylindrischen Körpers einen gewissen konstanten oder einstellbaren Winkel einschließen, und gleichzeitig Druck auf den zylindrischen Körper durch ein Getriebe ausüben, das eine Einstellung nach dem Durchmesser des zylindrischen Körpers (Elektrodendrahtes) una nach der von der Vorschubgeschwindigkeit unabhängigen konstanten Ausstoßkraft gestattet, wobei die Rollen bei der Berührung mit dem zylindrischen Körper durch ihr hyperboloidertiges Profil und ihre Planetendrehungen um denselben Körper Schraubenlinien ausführen, deren Steigung die relative Verschiebung der zwei Körper gegeneinander für eine volle Umdrehung der Rollen darstellt.■ I2. Planetenvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit Einstellung nach dera Durchmesser des zylindrischen Körpers (Elektrodendrahtes) und nach der Ausstoßkraft, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorechubrollen (5) ein tvyn^rbolöidartlges' Profil aufweisen und sich planetar um den nichtrotierenden zylindrischen Körper (3) drehen, wobei die Roller eir-.en Wirtel rrit der Acbse des zylindrischen Körpers einschließen und "bei- ihrer Bewegung auf a*r Flache cle? zylindrischer» JTKr-T-eye- ρ^· ^r^bei"!ini^^ ausführen, deren Stei-fii*1·* Ληη Vorr·"^.'1^ des zylindrischen Körpers für eine Umdrehung der Rollen um denselben darstellt, und die Spannbewegungen suf den zj'llndrischer Körper109835/09528AD ORIGINALhin gleichzeitig durch Kolben (29) oder Gewindebacken (9) erfolgen, die durch eine konische Mutter (4,34) oder eine Mutter (4,19) mit Stirngewinde getrieben, werden.3'. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (5) gleichzeitig und radial zum Durchmesser des zylindrischen Körpers (3) mittels Kolben (29), die durch eine konische Mutter (34·) und eine Feder (36) getrieben werden, auf den zylindrischen Körper (Elektrodendraht) gedrückt und zurückgeschoben werden. . · .4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e τ η ζ e i c hn e t, daß die Rollen (5) gleichzeitig und radial zum Durchmesser· des Drahtes (3) mittels Gewindebacken (9), diei gemeinsam mit zentrierenden Stützen (10 und 14) durch eine Mutter mit Stirrigevrinde (19) getrieben werden, auf den"zylindrischen Körper .gedrückt und' zurückgeschoben werden» ..109835/0952/3Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BG1401770 | 1970-02-19 | ||
| BG1401770 | 1970-02-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2055721A1 true DE2055721A1 (de) | 1971-08-26 |
| DE2055721B2 DE2055721B2 (de) | 1976-08-12 |
| DE2055721C3 DE2055721C3 (de) | 1977-03-31 |
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ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2643099A1 (de) * | 1975-09-24 | 1977-04-07 | Inst Savarjavane | Drahtvorschubeinrichtung zum modulvorschub eines elektrodendrahtes aus grossen entfernungen |
| DE2643101A1 (de) * | 1975-09-24 | 1977-04-07 | Inst Savarjavane | Planetarisches drahtvorschubgeraet mit automatischer einstellung der vorschubkraft |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2643099A1 (de) * | 1975-09-24 | 1977-04-07 | Inst Savarjavane | Drahtvorschubeinrichtung zum modulvorschub eines elektrodendrahtes aus grossen entfernungen |
| DE2643101A1 (de) * | 1975-09-24 | 1977-04-07 | Inst Savarjavane | Planetarisches drahtvorschubgeraet mit automatischer einstellung der vorschubkraft |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH545669A (de) | 1974-02-15 |
| BE759070A (fr) | 1971-04-30 |
| JPS504464B1 (de) | 1975-02-19 |
| FR2069453A5 (de) | 1971-09-03 |
| DE2055721B2 (de) | 1976-08-12 |
| GB1320356A (en) | 1973-06-13 |
| SE376185B (de) | 1975-05-12 |
| AT322946B (de) | 1975-06-10 |
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