DE2055643C - Schraubstock - Google Patents
SchraubstockInfo
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Description
(20; 34) versehenen Ende eines im Spannschlitten ao gegen das Gleitbett drückenden Kraftkomponente zu-
(6) gelagerten, mit dem vorderen Ende der Ge- sammenwirkt.
windespindel (5; 32) verbundenen Druckstückes Bei den bekannten Schraubstöcken dieser Art be-
(10; 33) in Eingriff steht. findet sich die Schrägfläche an der in Spannrichtung
2. Schraubstock nach Anspruch 1, dadurch ge- nach vorn weisenden Stirnfläche des Vorschubklotzes,
kennzeichnet, daß der Vorschubklotz (11) von as und es ist die Druckfläche an der Innenseite der Voreinem
zylindrischen Körper gebildet wird, der in derwand des Spannschlittens angebracht. Die Aneine
zur Auflagefläche (12) des Spannschlittens bringung der Druckfläche an dieser Stelle ist mit er-(6)
senkrechte Bohrung (13) eingesetzt ist und an heblichen Schwierigkeiten verbunden, denn es ist der
seinem aus dem Spannschlitten (6) nach unten Innenraum des Spannschlittens für spanabhebende
herausragenden Ende einen die WiderlagerflU- 30 Werkzeuge nur schlecht zugänglich oder aber es muß
chen untergreifenden Kopf (17) aufweist. der Spannschlitten mehrteilig ausgebildet werden,
3. Schraubstock nach den Ansprüchen 1 und 2, was ebenfalls zu hohen Fertigungs- und Montagekodadurch
gekennzeichnet, daß der Vorschubklotz sten führt.
(11) an seinem aus dem Spannschlitten (6) her- Es ist auch bekannt, die Druckfläche an einem
ausragenden Ende seitliche Führungsnuten (14) 35 Bolzen anzubringen, der den Spannschlitten quer zur
aufweist, in die am Gleitbett (1) angebrachte Füh- Vorschubrichtung durchdringt, jedoch ist ein solcher
rungsleisten (15) eingreifen. Bolzen dann auf Biegung und auf Scherung bean-
4. Schraubstock nach einem der vorhergehen- sprucht. Deshalb ist bei dem bekannten Schraubstock
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dieser Bolzen auf seiner ganzen Länge in eine den
Schrägfläche (19) von einer Flanke eines dreieck- 40 Bolzen von unten abstützende Nut eingelegt. Die Anförmigen
Ausschnittes (18) im Vorschubklotz bringung einer solchen Nut in Verbindung mit den in-(11)
gebildet wird. nerhalb des Spannschlittens erforderlichen Hinter-
5. Schraubstock nach einem der vorhergehen- schneidungen sind ebenso schwer herstellbar wie unden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das mittelbar am Spannschlitten vorhandene Druckflä-Druckstück
(10; 33) von einem in eine sich in 45 chen.
Spannrichtung erstreckende Bohrung des Spann- Es ist ferner bekannt, den Vorschubklotz und den
Schlittens (6) eingesetzten zylindrischen Körper Spannschlitten durch schräg gestellte Zuglaschen mitgebildet
wird, dessen vordere Stirnfläche zur BiI- einander zu verbinden, die in entsprechende Ausspadung
der Druckfläche (20; 34) abgeschrägt ist. rungen des Vorschubklotzes und des Spannschlittens
6. Schraubstock nach Anspruch S, dadurch ge- 50 eingelassen und an ihren Enden durch Bolzen mit
kennzeichnet, daß das Druckstück (10) eine Ge- dem Vorschubklotz und dem Spannschlitten gelenkig
windebohrung (9) aufweist und eine im Spann- verbunden sind. Eine solche Anordnung ist ebenfalls
schlitten (6) unverdrehbar gehaltene Mutter für sehr aufwendig, weil sie eine komplizierte Gestaltung
die drehbare Gewindespindel (5) bildet. von Vorschubklotz und Spannschlitten erfordert und
7. Schraubstock nach Anspruch 6, dadurch ge- 55 außerdem von einer Vielzahl von Elementen Gekennzeichnet,
daß der Vorschubklotz (11) in Ver- brauch macht. Außerdem sind auch hier die zum Anlängerung
der Gewindebohrung (9) des Druck- lenken der Zuglaschen benötigten Bolzen wiederum
Stückes (10) eine Querbohrung (22) aufweist. auf Biegung und Scherung beansprucht. Endlich ist
8. Schraubstock nach Anspruch 5, dadurch ge- bei diesem bekannten Parallelschraubstock auch eine
kennzeichnet, daß das Druckstück (33) am Ende 60 zusätzliche Mutter für die Gewindespindel vorgeseder
unverdrehbaren Gewindespindel (32) slarr hen, die zwischen einer Rückwand des Spannschlitbefestigt
ist und die Gewindespindel in eine am tens und dem Vorschubklotz mit geringem Spiel an-Gleitbett
(1) drehbar, aber unverschiebbar gcla- geordnet ist, damit beim Rückziehen des Spannschlitgerte
Mutter (31) eingreift. tens infolge der laschen Verbindung zwischen Vor-
9'. Schraubstock nach einem der Ansprüche 5 65 schubklotz und Spannschlitten kein Verkanten dieser
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Druck- Elemente erfolgt.
stück (10; 33) zwischen dem Vorschubklotz (11) Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu-
und einem die Bohrung des Spannschlittens ab- gründe, einen Schraubstock der eingangs beschriebe-
nen Art zu vereinfachen und so auszubilden, daß er sowohl leicht zu fertigen und zu montieren ist als
auch seine Bauteile die auftretenden Kräfte einwandfrei aufzunehmen in der Lage sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schrägfläche an der der Gewindespindel
zugewandten Seite des Vorschubklotzes angeordnet ist und mX dem mit der Druckfläche versehenen
Ende eines im Spannschlitten gelagerten, mit dem vorderen Ende der Gewindespindel verbundenen
Druckstückes in Eingriff steht
Bei dem erfindungsgemäßen Schraubstock wirkt also die an dem Vorschubklotz angebrachte Schrägfläche
nicht mit einer unmittelbar am Spannschlitten angeordneten Druckfläche zusammen, sondern mit
der Druckfläche an einem mit dem vordsren Ende der Gewindespindel verbundenen Druckstück, so daß
diese beiden Teile von dem Spannschlitten getrennt hergestellt werden können und der Spannschlitten
nur einfache Durchbrechungen aufzuweisen braucht, ao υ 1 denen der Vorschubklotz und das Druckstück geiagert
sind. Bei dem erfindungsgemäßen Schraubstock wird nicht von dem mit Hilfe der Gewindespindel
vorgeschobenen Vorschubklotz der Spannschlitten gegen das Gleitbett gepreßt, sondern es schiebt
sich das Druckstück mit seiner Druckfläche unter der
Kraft der Gewindespindel unter die Schrägfläche »m Vorschubklotz und übt dadurch auf den Spannschlitten
die den Spannschlitten gegen das Gleitbett drükkende Kraftkomponente aus.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Vorschubklotz von einem zylindrischen
Körper gebildet, der in eine zur Auflagefläche des Spannschlittens senkrechte Bohrung des
Spannschlittens eingesetzt ist und an seinem aus dem Spannschlitten nach unten herausragenden Ende
einen die Widerlagerflächen untergreifenden Kopf aufweist. Sowohl die Ausbildung des Vorschubklotzen
als zylindrischer Körper als auch die Anbringung einer Bohrung im Spannschlitten für diesen zylindrischen
Körper ist besonders einfach, weil sich zylindrische Teile durch Drehen und zylindrische Durchbrechungen
durch Bohren besonders leicht herstellen lassen. Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine besonders
einfache Ausführungsform der Erfindung erzielt wird.
Der zylindrische Körper braucht auch nicht etwa zur Bildung des Kopfes gestuft zu sein, sondern es
kann der Vorschubklotz an seinem aus dem Spannschlitten herausragenden Ende seitliche Führungsnuten
aufweisen, in die am Gleitbett angebrachte Führungsleisten eingreifen. Solche Nuten lassen sich
ebenso leicht arbeiten wie etwa ein dreieckförmiger Einschnitt, der zur Bildung der am Vorschubklotz
vorhandenen Schrägfläche dienen kann. Diese Schrägfläche kann dann einfach von einer Flanke
dieses dreieckförmigen Einschnittes gebildet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird nicht nur der Vorschubklotz, sondern auch
das Druckstück von einem in eine sich in Spannrichtung erstreckende Bohrung des Spannschlittens eingesetzten
zylindrischen Körper gebildet, dessen vordere Stirnfläche zur, Bildung der Druckfläche abgeschrägt
ist. Auch hier gilt wieder, daß sich sowohl ein solcher zylindrischer Körper als auch eine solche Bohrung
besonders einfach herstellen lassen.
Wenn der Schraubstock eine drehbare Gewindespindel aufweist, die in eine im Spannschlitten angeordnete
Mutter eingreift, so kann das Druckstück eine Gewindebohrung aufweisen und unmittelbar die
im Spannschlitten unverdrehbar gehaltene Mutter für die Gewindespindel bilden. In diesem Fall kann dann
der Vorschubklotz mit Verlängerung der Gewindebohrung des Druckstückes eine Querbohrung aufweisen,
die das Hindurchtreten der Gewindespindel durch den Vorschubklotz ermöglicht.
Es gibt aber auch Schraubstöcke, bei denen die Gewindespindel in eine am Gleitbett drehbar, aber
unverscbiebbar gelagerte Mutter eingreift, so daß sie
mit dem Spannschlitten im wesentlichen starr verbunden sein kann. In diesem Fall kann dann das Druckstück
am Ende der unverdrehbaren Gewindespindel starr befestigt sein. Unabhängig von der Art der Verstellung
des Spannschlittens wird jedoch vorteilhaft das Druckstück zwischen dem Vorschubklotz und
einem die Bohrung des Spannschlittens abschließenden Deckel mit geringem Spiel gehalten, damit es einerseits
auf den Vorschubklotz einen Druck ausüben und andererseits beim Zurückziehen des Spannschlittens
den Vorschubklotz freigeben und den Spannschlitten zurückziehen kann.
An sich sind sowohl der Vorschubklotz als auch das zylindrische Druckstück schon allein dadurch gegen
Verdrehen gesichert, daß sie mit ihren schräg zu ihrer Achse gerichteten Flächen, nämlich der Schrägfläche
am Vorschubklotz und der Druckfläche am Druckstück in Eingriff stehen. Um jedoch diese
schräg gestellten Flächen gegen eine übermäßige einseitige Belastung zu schützen, kann jedoch das zylindrische
Druckstück selbst gegen Verdrehen gesichert und zu diesem Zweck mit einer Längsnut versehen
sein, in die das Ende eines in eine Seitenwand des Spannschlittens eingesetzten Stiftes eingreift.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Atisführungsbeispiele näher beschrieben
und erläutert wird. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können
bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder in beliebiger Kombination Anwendung
finden. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht eines Schraubstockes nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Spannschlitten und die angrenzenden Teile des Schraubstockes
nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-III durch
die Anordnung nach F i g. 2,
Fig. 4 die Seitenansicht eines weiteren Schraubstockes
nach der Erfindung und
Fig. 5 einen Schnitt durch den Spannschlitten und die angrenzenden Teile des Schraubstockes nach
F i g. 4 in vergrößertem Maßstab.
Der in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Schraubstock weist ein Gleitbett 1 auf, das an einem Ende eine feste
Backe 2 und am anderen Ende ein Kopfstück 3 trägt, das mit einer Mutter 4 für eine Gewindespindel
5 versehen ist. Die Gewindespindel 5 weist zwei Abschnitte mit gegensinnigen Gewinden auf, von denen
der eine in die Mutter 4 des Kopfstückes 3 und der andere in eine im Spannschlitten 6 des Schraubstokkes
angeordnete Mutter eingreift. Dieser Spannschlitten 6 ist auf dem Gleitbett 1 in Längsrichtung der Gewindespindel
und damit in Spannrichtung geführt
5 6
und bildet eine bewegliche Backe, deren Spann- in Richtung auf das Gleitbett 1 gedruckt und preßt
fläche 7 der Spannfläche 8 der festen Backe in einem dadurch den Spannschlitten in der gewünschten
mit Hilfe der Gewindespindel 5 verstellbaren Ab- Weise um so fester an die Oberfläche des Gleitbettes
stand gegenübersteht. an, wie eine Spannkraft ausgeübt wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist in den Spannschiit- 5 Soll der Schraubstock gelöst und der Spannschlitten
6 als Mutter für die Gewindespindel 5 eine auf ten 6 entgegen der Spannrichtung bewegt werden, so
einem Teil ihrer Länge mit einem Innengewinde 9 erteilt die Gewindespindel 5 dem Druckstück eine
versehene zylindrische Hülse 10 eingesetzt. Diese entsprechende Bewegung, das an der die Bohrung in
Hülse 10 ist mit nur geringem Spiel in einer entspre- dem Spannschlitten 6 abschließenden Platte 21 zur
chenden Bohrung des Spannschlittens 6 gelagert, die io Anlage kommt und dabei den Spannschlitten unmitsich
konzentrisch zur Gewindespindel 5 in Spannrich- telbar mitnimmt. Da das Druckstück 10 zwischen der
tung erstreckt. Die Hülse 10 wirkt als Druckstück mit Platte 21 und dem Vorschubklotz 11 ein gewisses,
einem Vorschubklotz 11 zusammen, der ebenfalls wenn auch geringes Spiel aufweist, wird die Anpreßvon
einem zylindrischen Körper gebildet wird und in kraft zwischen der Schrägfläche 19 und der Druckeine
zur Auflagefläche 12 des Spannschlittens 6 auf 15 fläche 20 aufgehoben und damit die Verklemmung
dem Gleitbett 1 senkrecht stehende Bohrung 13 von des Spannschlittens 6 zwischen dem Druckstück 10
der Auflagefläche her eingesetzt ist. Der aus dem und dem Gleitbett 1 gelöst, so daß ein einwandfreies
Spannschlitten 6 herausstehende Abschnitt des Vor- Zurückziehen des Spannschlittens möglich ist.
schubklotzes 11 ist an zwei einander gegenüberste- Es sei noch erwähnt, daß der Vorschubklotz 11 in
schubklotzes 11 ist an zwei einander gegenüberste- Es sei noch erwähnt, daß der Vorschubklotz 11 in
henden Seiten mit Führungsnuten 14 versehen, in die ao Verlängerung der Bohrung des hülsenförmigen
am Gleitbett 1 angebrachte. Führungsleisten 15 ein- Druckstückes 10 eine in F i g. 2 gestrichelt angedeugreifen.
Diese Führungsleisten 15 befinden sich an tete Querbohrung aufweisen kann, die das Ende der
den oberen Rändern einer im Gleitbett 1 angebrach- Gewindespindel 5 aufzunehmen vermag, wenn sich
ten, sich in Spannrichtung erstreckenden Nut 16, in der Spannschlitten .6 nahe seiner hinteren Stellung bedie
der aus dem Spannschlitten 6 herausragende Ab- 25 findet, so daß praktisch die ganze Länge des Spannschnitt
des Vorschubklotzes 11 eingreift. Der durch Schlittens 6 zur Aufnahme der Gewindespindel 5 zur
die Nuten 14 vom übrigen Teil des Vorschubklotzes Verfügung steht und ein möglichst großer Spannweg
11 getrennte äußere Abschnitt dieses Vorschubklot- erzielt wird.
zes bildet einen Kopf 17, der in der Nut 16 die Füh- Die in den F i g. 4 und 5 dargestellte Ausführungs-
rungsleisten 15 untergreift, die feste Widerlagerflä- 30 form eines Schraubstockes nach der Erfindung ist bechen
für den Kopf des Vorschubklotzes bilden. In sonders für kleinere Schraubstöcke geeignet, bei deeiner
zu den Nuten 14 senkrechten Ebene weist der nen der Spannschlitten eine nur geringe Länge auf-Vorschubklotz
11 an seiner der Gewindespindel 5 weist. Soweit eine Übereinstimmung mit dem und dem von der Hülse 10 gebildeten Druckstück zu- Schraubstock nach den F i g. 1 bis 3 vorhanden ist,
gewandten Seite einen dreieckförmigcn Ausschnitt 18 35 sind die entsprechenden Teile mit den gleichen Beauf,
dessen gegen das Gleitbett 1 gerichtete Schräg- zugszeichen versehen wie in den F i g. 1 bis 3 und
fläche 19 mit der eine Druckfläche bildenden schrä- werden hier nicht näher beschrieben. Unterschiedlich
gen Stirnfläche 20 des Druckstückes 10 zusammen- zu dem Schraubstock nach den F i g. 1 bis 3 ist ledigwirkt.
Das hülsenförmige Druckstück 10 ist mit ge- lieh, daß bei dem Schraubstock nach den F i g. 4 und 5
ringem Spiel zwischen der Schrägfläche 19 am Vor- 40 die Gewindespindel zweiteilig ausgebildet ist und
schubklotz 11 und einer die sich in Spannrichtung er- einen Teil 31 aufweist, der mit einem Außengewinde
streckende Bohrung für das Druckstück 10 nach hin- versehen ist und in die Mutter 4 des mit dem Gleitten
abschließenden Flatte 21 gehalten. Diese Platte bett 1 verbundenen Kopistückes 3 eingreift. Dieser
21 bildet einen in eine entsprechende Vertiefung an Teil der Gewindespindel ist hohl ausgebildet und
der Rückseite des Spannschlittens 6 eingreifenden 45 weist ein Innengewinde auf, dessen Steigung zu dem
Deckel, der in nicht näher dargestellter Weise zu bei- Außengewinde entgegengesetzt ist. In dieses wieden
Seiten der Gewindespindel S durch Schrauben derum als Mutter dienende Innengewinde greift als
mit dem Spannschlitten 6 befestigt ist. zweiter Teil der Gewindespindel eine Gewindestange
Es ist ersichtlich, daß bei einer Bewegung des 32 ein, die in dem Spannschlitten 6 unverdrehbar ge-Spannschlittens
in Spannrichtung die Gewindespin- 50 halten isL Wie aus F i g. 5 ersichtlich, ist dieser zweite
del 5 dem als Mutter dienenden Druckstück 10 eine Teil 32 der Gewindespindel an ihrem sich innerhalb
Bewegung in Axialrichtung der Gewindespindel er- des Spannschlittens 6 befindenden Ende mit einem
teilt, die das Druckstück 10 mit seiner Stirnfläche 20 Druckstück 33 versehen, das mit der Gewindestange
auf den Vorschubklotz 11 überträgt, der seinerseits 32 fest verbunden ist. Die vordere Stirnfläche ist
den Spannschlitten 6 mitnimmt. Wegen der Schräg- 55 genau wie bei der Hülse 10 des Schraubstockes nach
stellung der am vorderen Ende des Druckstückes 10 den F i g. 1 bis 3 abgeschrägt und bildet eine Druckangebrachten
Druckfläche 20 und der Schrägfläche fläche 34, die mit der Schrägflächc 19 an dem zylin-19
am Vorschubklotz entstehen beim Vorschieben drischen Vorschubklotz 11 in der oben beschriebenen
des Spannschlitten außer Kraftkomponenten in Vor- Weise zusammenwirkt. Um das Druckstück 33 und
schubrichtung auch solche, die senkrecht zur Aufla- 60 mit ihm die Gewindestange 32 gegen Drehen zu sigefläche
12 des Spannschlittens 6 gerichtet und bc- ehern, weist das Druckstück eine Längsnut 34 auf, in
strebt sind, den Vorschubklotz 11 aus dem Glcitbctt die das Ende eines in eine Seitenwand des Spannhitiiaus
und das Druckstück 10 in Richtung auf das Schlittens 6 eingesetzten Stiftes 35 eingreift. Inner-Gleitbett
zu bewegen. Da jedoch der Vorschubklotz halb der Bohrung des Spannschlittens 6 wird das
mit seinem Kopf 17 die Führungsleisten 15 am Gleit- «5 Druckstück 33 durch einen von hinten 11: dc.i Spannbiit
untergreift und infolgedessen an einer Bewegung schlitten 6 eingeschraubten, konzentrisch ?ur Gcwinin
tticlilunj? der auf ihn wirkenden Kraft gehindert dcstnngc 32 angcoidnetcn Gewindering 36 pehal-Kt
wird das Diuckstück 10 in dem Spannschlitten 6 ten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- schließenden Deckel (21; 36) mit geringem SpielPatentansprüche: gehalten ist10. Schraubstock nach einem der Ansprüche 51. Schraubstock mit einem im Gleitbett bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindes Schraubstockes angeordneten, feste Wider- 5 dusche Druckstück (33) mit einer Längsnut (34), lagerfläcfaen untergreifenden, in Spannrich- versehen ist, in die das Ende eines in eine Seitentung geführten Vorschubklotz, der mittels einer wand des Spannschlittens (6) eingesetzten Stiftes Gewindespindel in Spannrichtung verschiebbar in (35) eingreift.einem ebenfalls in Spannrichtung geführten ;Spannschlitten angeordnet ist und eine gegen das io Die Erfindung bezieht sich auf einen SchraubstockGleitbett des Schraubstockes geneigte Schräg· mit einem im Gleitbett des Schraubstockes angeord-fläche aufweist, die mit einer im Spannschlitten neten, feste Widerlagerflächen untergreifenden, inschräg angeordneten Druckfläche zur Erzeugung Spannrichtang geführten Vorschubklotz, der mittelseiner den Spannschlitten gegen das Gleitbett einer Gewindespindel in Spannrichtung verschiebbardrückenden Kraftkomponente zusammenwirkt, 15 in einem ebenfalls in Spannrichtung geführten Spann-dadurch gekennzeichnet, daß die schlitten angeordnet ist und eine gegen das GleitbettSchrägfläche (19) an der der Gewindespindel (5; des Schraubstockes geneigte Schrägfläche aufweist,32) zugewandten Seite des Vorschubklotzes (11) die mit einer im Spannschlitten schräg angeordnetenangeordnet ist und mit dem mit der Druckfläche Druckfläche zur Erzeugung einer den Spannschlitten
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