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DE2055281A1 - Wegwerfbarer Dialysator - Google Patents

Wegwerfbarer Dialysator

Info

Publication number
DE2055281A1
DE2055281A1 DE19702055281 DE2055281A DE2055281A1 DE 2055281 A1 DE2055281 A1 DE 2055281A1 DE 19702055281 DE19702055281 DE 19702055281 DE 2055281 A DE2055281 A DE 2055281A DE 2055281 A1 DE2055281 A1 DE 2055281A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dialysis
solution
disposable
container
dialyzer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702055281
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Romeo Northridge Cahf Raymond (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CCI Aerospace Corp
Original Assignee
CCI Aerospace Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CCI Aerospace Corp filed Critical CCI Aerospace Corp
Publication of DE2055281A1 publication Critical patent/DE2055281A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/14Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis
    • A61M1/16Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis with membranes
    • A61M1/1694Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis with membranes with recirculating dialysing liquid

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Anesthesiology (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Die Erfindung befaßt sich mit der Schaffung eines wegwerfbaren Umwälzdialysators, der alle Ausrüstungselemente und Materialien enthält, die zum Umwälzen und Behandeln einer Dialyselösung erforderlich sind, und dessen Konstruktion nur geringe Kosten verursacht, so daß der Apparat nach einer einmaligen Behandlung weggeworfen werden kann.
Diesen Anforderungen entspricht erfindungsgemäß ein Dialysator, der einen Plastikbehälter aufweist, mit dei die Elemente fest und untrennbar verbunden sind und mitein» ander so zusammenwirken, daß die DialyseflUssigkeit umgewälzt, gefiltert und ohemisoh behandelt wird. Ein einziger, eine Einheit bildender, unterteilter Behälter enthält alle
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Oppenauer BOro. PATENTANWALT DR. REINHOLD SCHMIDT
Chemikalien, Flüssigkeiten, Kamera, Vorratsgefäße, Hohlräume, Durchgänge, FlUssigkeitepuMpen, Messeinrichtungen, Ventile und Anschlüsse, die für das richtige Umwälzen und Behandeln einer DialyseflUssigkeit zwischen der Austrittsöffnung und der Eintrittsöffnung einer künstlichen Niere erforderlich sind. Ferner kann der Behälter eine Dialysiermembran einer künstlichen Niere enthalten, und es können Vorkehrungen getroffen werden, um eine Vielzahl unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten der Dialyse» lösung zu ermöglichen und aufbereitete Flüssigkeit in unterschiedlichen Mengen wieder in die Lösung einzuführen.
Der erfindungsgemäße/ wegwerfbare Umwälzdialysator beschränkt die Zahl der Anschlüsse und Elemente, die in wiederverwendbaren Umwälzdialysatorsystemen benötigt werden, auf ein Mindestmaß, bzw. benötigt eine Vielzahl solcher Anschlüsse und Elemente überhaupt nicht, wodurch sioh die Kosten der Vorrichtung, sowie die Betriebs- und Wartungskosten erheblich verringern. Gemäß einer AusfUhrungsform der Erfindung läßt sioh der Dialysator leioht an eine getrennte künstliche Niere anschließen, während bei einer anderen Ausführungsform die Dialyslermembran der künstlichen Niere integraler Bestandteil des Dialysators ist, so daß alle Anschlüsse und Kanäle, die von der umgewälzten DialyseflUssigkeit gewäβοheη und durchströmt werden, dauerhaft hermetisch abgedichtet sind und zweoks Vorbereitung für die Benutzung oder Trennung von dem Patienten naoh der Benutzung nicht unterbrochen su werden brauohen. Bei beiden Ausführungβ~ formen des eriindungegemäßen Dialyaators sind die zur Behandlung der Dialyselösnng verwendeten Substanzen unabhängig, und die Kosten des Dialye«tor« und der in ihm enthaltenden Substanzen sind so gering, daß da· Gerät und die Substanzen naoh jeder Behandlung eines Patienten aufler Benutzung genommen und weggeworfen werden können.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführung sbeispielen der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene, sohematisohe
Ansicht des wegwerfbaren Dialysators als Teil des Behandlungssystems,
Fig. 2 eine waagrechte Sohnittansicht längs der Linie 2-2 in Figur 1,
Fig. 3 eine senkrechte Sohnittansicht längs der Linie 3-3 in Figur 1,
Fig. 4 eine Sohnittansicht der Strömungsmeßvorrichtung im Austragskanal des DialyseflUssigkeitreservoirs,
Fig. 5 eine Schnittansicht des Einströmkanals mit den Heizelement,
Fig. 6 eine auseinandergezogene, sohematische Ansicht eines wegwerfbaren Dialysators, der eine vollständig umschlossene Dialyslermembran einer künstlichen Niere enthält ,
Fig. 7 eine waagrechte Sohnittansioht längs der Linie 9-9 in Figur 8 und
Fig. 8 eine senkrechte Schnittansicht längs der Linie 10-10 in Figur 8.
Vie aus Figur i ersichtlich ist, weist das wegwerfbare Gerät 12 einen transparenten Plastikbehälter 14 auf, dessen Teile einzeln gegossen werden und danach entlang der Schnittlinien miteinander verbunden werden können. Der Behälter 14 hat eine Deokelplatte und eine Bodenplatte 15 und 16, eine Vorderplatte und Rttokplatte 17 und 18 und Seitenplatten 19 und 20 die da« Innere de· Behälter« umschließen. Außerdem sind zwei senkrechte Trennwände 22 und 23 und eine waagrechte Trennwand 24 vorgesehen, die den Innenraum des
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Behälters in Abteile 26, 28, 30 und 32 unterteilen. Eine separate kleine künstliche Niere 33 bekannter Konstruktion enthält eine Dialysiermembran 34, und Leitungen 35 und 36 verbinden die eine Seite 31 der Membran mit den öffnungen 37 bzw. 38 in der Vorderplatte 17* Es versteht sich, daß die entgegengesetzte Seite 39 der Membran duroh geeignete Mittel an den Patienten angeschlossen ist, um dessen Blut aufzunehmen.
Die öffnung 38 steht mit einem fest angegossenen Kanal 40 in Verbindung, der durch die Abteile 32 und 26 läuft, und an dem Dialyseflüssigkeit- oder Dialysatpumpengehäuse 41 endet. Die Pumpe im Gehäuse 41 kann derArt entsprechen, bei der ein gekrümmtes, flexibles Rohr, das hier nicht gezeigt ist, verwendet wird, das den Kanal 40 mit einem Austrittskanal 42 verbindet und aufeinanderfolgend durch die Blätter bzw. Schaufeln eines Laufrads, das in dem Gehäuse angeordnet ist und von der Welle 43 eines kleinen Elektromotors 44 angetrieben wird, zusammengequetscht wird. Verschieden große Pumpenrohre bzw. Pumpenschläuche stehen zur Verfügung, und die Strömungsgeschwindigkeit für ein bestimmtes Dialysat wird vor dem Zusammenbau des Gehäuses unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Drehzahl des Motors 44 konstant ist, duroh die Größe des in dem Gehäuse 41 angeordneten Rohres bestimmte. Der Antrieb des Laufrads duroh die Motorwelle kann mit Hilfe einer Magnetkupplung oder eines anderen Mechanismus erfolgen, der für die Bewegungsübertragung duroh die Vand des Gehäuses 41 hinduroh zur Verfugung steht.
Die Flüssigkeit im Kanal 42 strömt naoh oben bis zur Deokelaustrittsöffnung 43 des Kanals und dann oben in das Abteil 26 hinein. Das Abteil 26 enthält eine Sohioht Urease und eine Zirkoniumphosphatsohioht, die duroh eine
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Kieselgurschicht getrennt sind. Die DialyseflUssigkeit wird bei« AbwärtsstrSsen durch die Kauter 26 hindurch und in die Bodenaustrittsöffnung 46 des Kanals 47 hinein, der Mit der Trennwand 23 ein zusammengehöriges Gußteil bildet, filtriert. In dem Abteil 26*4rd im wesentlichen der ganze in der Dialyselösung befindliche Harnstoff durch die Urease in Ammoniumkarbonat umgesetzt, und die Kieselgurschicht nimmt die Kolloidteilohen auf. Beim Durchströmen des Zirkoniumphosphats wird das Ammoniumion herausgenommen und duroh Natrium und Wasserstoff ersetzt, so daß die Ammoniumkonzentration der Flüssigkeit im Kanal 47 i« wesentlichen Null ist.
Die Flüssigkeit strömt im Kanal 47 nach oben und tritt oben durch die Austrittsöffnung 48 in das Abteil 30 ein. Das Abteil 30 kann eine Sohioht Aktivkohle Über einer Schicht wässrigen Zirkoniumoxyds enthalten. Die Aktivkohle nimmt Harnsäure und Kreantinin sowie andere organische Abfallprodukte auf, während das Zirkoniumoxyd aus der Lösung Phosphat und Sulfat aufnimmt. Die Flüssigkeit wird beim Abwärtsströmen duroh das Abteil 30 hinduroh filtriert und tritt in die untere Öffnung 50 des Kanals 51 ein, die mit der Trennwand 22 ein Formteil bildet.
Die obere Öffnung 52 des Kanals 50 lenkt die Flüssigkeit so, daß sie oben in das Abteil 28 eintritt, das als DialyseflUssigkeitreservoir dient. Auf der Platte 17 ist ein Maßstab 56 angebracht, und zwar gegenüber der konischen Innenseite 57 des Kanals 51> Der Transportkanal enthält eine Gewiohtskugel 58, die sich in dem Kanal aufwärtsbewegt, wenn die Durohflußmenge* bzw. Strömungsgeschwindigkeit ansteigt, und die Lage der Kugel gegenüber der Skala 56 ist ein Maß für die Fließgesohwindigkeit bzw. Durchflußmenge in dem Dialysatorsystem. Auf der transparenten Vorderseite 17 befindet sioh gegenüber dem Abteil 28 außerdem
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ein· Maßstabemarkierung 54, alt der des Fliissigkeitsvolumen in dem iUeervoirabteil jederzeit bestimmt werden kann, und zwar sowohl Tor als auch während der Behandlung des Patienten.
Das Reservoirabteil wirkt wie ein Sammler zur Erhöhung des Flüssigkeitsvorrat« während der Benutzung und des Betriebs des Dialysetors. Geeignete Einrichtungen sind vorhanden, tut die Tendenz in Richtung auf eine Druckerhöhung oder Druoksenkung innerhalb des Reservoirs abzusohwäohen, die von einem Anstieg oder einer Abnahme des FlUsslgkeitsbestands irgendwo im System herrührt. Solche geeigneten Einrichtungen zur Druckentspannung können einen hydrophoben Filterstopfen 55 in der Deokelplatte 15 aufweisen, der zwar Luft, jedoch keine Flüssigkeit in das Abteil 26 hinein und aus ihm herausläßt. Ein solcher Stopfen ist bekannt und besteht aus porösem, rostfreiem Stahl, der mit Teflon beschichtet ist. Unbegrenzte Entspannung wird nioht erreicht und ist auoh nioht erwünscht. Das Charakteristik» der Hämodialyse ist darin zu sehen, daß nur beschränkte Wassermengen dem Patienten entzogen werden sollen. Das Abteilreservoir ist deshalb so. gebaut, daß es eine Entspannung eines sich aufbauenden Druoks bewirkt und gleichzeitig eine festgelegte Flttssigkeitsaufnahme ermöglicht, nach der kein Druckabfall stattfindet. Venn also das Abteil naoh Aufnahme der festgelegten Wassermenge von dem Patienten voll wird, dann verhindert der Druokaufbau in der Dialyselösung weitere Wasserentnahme von dem Patienten. Diese Möglichkeit eines festgelegten oder eingestellten bestimmten Volumenoder Mengenanstiegs sohafft also eine natürliche Steuerung ohne bewegliche Teile oder der Inanspruchnahme der Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson.
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Ein Kanal 6o hat eine Eintrittsöffnung 61 ai Boden des Reservoirs 28, und der Kanal 60 führt durch das Abteil 33 zur öffnung 37 in der Vorderplatt·, die die OialyseflUssigkeit durch die Leitung 35 zur künstlichen Niere zurückführt. Ein Abzweigkanal 62 verbindet das Innere des Abteils 32 Hit dem Kanal 60 und enthält eine Öffnung 63ι durch die aus dem Abteil 32 ein genau abgemessener Teil einer chemischen Flüssigkeit durch Ejektorwirkung abgezogen und in die duroh den Kanal 60 strömende Dialyseflüssigkeit, auch Dialyset genannt, eingespritzt oder eingemischt wird. Die flüssige chemische Lösung ist eine Dialyse» rekonstitutionslösung aus Substanzen, wie Magnesium« und Kalziumsalzen, die durch das Zirkoniumphosphat entfernt werden und deshalb in die Dialyselösung zurückgeführt werden müssen, bevor die Lösung wieder in die künstliche Niere eintritt. Dem Patienten würden alle diese Substanzen entzogen werden, falls keine Vorsorge für das kontinuierliche Zusetzen dieser Substanzen zur Dialyselösung getroffen würde.
Im Kanal 6O ist eine kleine elektrische Heizeinrichtung 65 angeordnet und mit in die Plastikwand 17 eingegossenen Leitungen 16 versehen, die sich nach außen erstrecken und an eine nicht gezeigte elektrische Stromquelle angeschlossen sind. Die Heizeinrichtung hält die Temperatur der Dialyselösung auf normaler Körpertemperatur und läßt sioh unter der Steuerung eines geeigneten, nicht dargestellten Thermoelementes an einem gewünschten Ort in dem Strömungskanal plazieren. Der Druck der Dialyeeflttssigkeit innerhalb des Systems kann mit der Meßeinrichtung 67 kontinuierlich gemessen werden. Diese Meßeinrichtung besteht aus einem sehr dünnen Teil 68 in der Platte 17, das mit einem Arm eines Druckschreiber« 70 verbunden ist. Sobald der Druck im Abteil 28 ansteigt, beult sioh das Teil 68 naoh außen, um
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dadurch den Arm 69 zu bewegen und eine Anzeige des höheren Druckes zu bewirken. Oa die Durehflußmenge bzw. -geschwindigkeit des Wassers durch die Membran 34 fast gänzlich von des Druokgradienten Über der Membran gesteuert wird, und da der Druck nicht so tief sinken darf, daß die Membran reißt, ist es ratsam, den im System herrschenden Druck zu Überwachen. Wenn das Wasser aus dem Blut durch die künstliche Niere herausgenommen wird, wird es dem geschlossenen Dialysesystem hinzugefügt, wo es als Zusatz zu diesem System am Maßstab 54 in Erscheinung tritt. Ein Biß in der Nierenmembran kann nicht mehr Blut aus dem Patienten ausströmen lassen, als in den übrigen Raum im Reservoir hineingeht, und diese Blutmenge ist nicht groß genug, um das Leben des Patienten auszulöschen. Neben der Entfernung von Wasser müssen auch andere Verunreinigungen im Blut entfernt werden, so Harnstoff, Kreatenin, Harnsäure und andere unbekannte toxische Stoffe, und dieses Entfernen erfolgt mit einer Geschwindigkeit, die durch die Dialyseströmungsgeschwindigkeit gesteuert wird.
Der wegwerfbare Dialysator 12, wie er anfänglich an den Patienten angeschlossen wird, ist mit einem abgedichteten Pumpenlaufrad ausgestattet und einem Rohr, die die Strömungsgeschwindigkeit erzeugen, die der Zustand des Patienten erfordert. In der Außenwand der Abteile 28 und 32 können auch Füllstopfen 68 und 69 vorgesehen werden, so daß die Dialyselösung und die RekonstitutionsflUssigkeit eingefüllt werden können, bevor das System benutzt wird. Die Stoffe in den Abteilen 26 und 30 werden vor dem Schließen des Systeme in loser Granulatform zugesetzt. Nach der Eingabe der Flüssigkeiten ist das ganz« System einschließlich der künstlichen Niere mit Dialyseflttssigkeit gefüllt, und die Pumpe 41 kann die Flüssigkeit dann umwälzen. Zur Abdichtung der öffnungen 37 und 36, bis die Leitungen 35 und 36 in sie
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eingesetzt werden, unmittelbar bevor die Lösungen in das System eingefüllt werden, werden Stopfen verwendet. Die chemische Zusammensetzung der in die Kammer 32 eingegebenen Rekonstitutionslsung kann an dem Zustand des Patienten angepaßt werden, bevor die Lösung in das System eingefüllt wird. Naohdem das Dialysatorsystem an die künstliche Niere angeschlossen worden ist, wird der Motor kk eingeschaltet, um die Pumpe hl anzutreiben, und die elektrische Stromquelle wird an die Heizeinrichtung 65 angeschlossen. Wenn der Motor anläuft, beginnt die Behandlung und setzt sich dann über eine ausgewählte Behandlungszeit fort. Wenn die Behandlung abgeschlossen ist, wird das Dialysatorsystem von den Leitungen 35 und 36 getrennt, und die Stopfen werden wieder in die öffnungen 37 und 38 eingesteckt. Die Motorwelle 43 und die Stromquelle der Heizeinrichtung werden gleichfalls abgetrennt, so daß der Dialyaator dann weggeworfen werden kann. Da die künstliche Niere 13 von dem Dialysator getrennt ist, kann sie mehrere Male verwendet werden, bevor sie weggelegt wird.
Der wegwerfbare Dialysator und die Lösungen werden in sterilem Zustand mit dem Patienten in Berührung gebracht, so daß keinerlei Sterilisation vor Benutzung des Dialysators erforderlich ist. Nach der Benutzung ist ebenfalls keine Sterilisation erforderlich, weil der Dialysator ja einfach weggeworfen wird. Somit wird duroh Verwendung dieses wegwerfbaren Dialysators erhebliche Zeit eingespart. Bei den bekannten Systemtypen, die für die ohemisohen Stoffe und Lösungen dauerhafte Behälter verwenden, mußte das komplette System vor der Verwendung für den Patienten vorsterilisiert werden, und nach der Behandlung mußten die ohemisohen Stoffe und Flüssigkeiten aus der Vorrichtung entfernt und beseitigt werden. Obgleich die Granulatmaterialien in Kassetten gepackt werden können, besteht dennooh für den Patienten die
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Notwendigkeit, die Kassette zu entfernen und sieh toxischen Substanzen auszusetzen, die aus den Blut entfernt werden. Deshalb sollte zur Entfernung des benutzten Materials eine Spezialausrttstung benutzt werden, diese steht aber dem Patienten zu Hause nicht zur Verfügung.
Somit wird hier eine de« Patienten zur Verfugung stehende Vorrichtung gesohaffen, die eioh schnell und leicht von ihn aufbauen und zu Hause benutzen läßt und von ihn auch einfaoh weggeworfen werden kann. Wenn das Dialysetorsystem aus eine« transparenten Plastikmaterial gebaut ist, kann der Patient den Fluß der Dialyselösung duroh die Vorrichtung beobachten und an dem Strömungsmesser ablesen, wenn die Flüssigkeit Mit der richtigen Geschwindigkeit strömt. Auch ist der Patient in der Lage, den Druck der Dialyselösung während der Behandlung zu überwachen. Bei Norme1-betrieb brauoht der Patient die Strömungsgeschwindigkeit nioht zu verstellen oder andere Einstellungen an dem System vorzunehmen, da das System für seinen besonderen Zustand ausgelegt ist. Der Behälter 1st in der Lage sioh an Veränderungen der umgewälzten FlUssigkeitsmenge, die durch den Filtriervorgang auf der Dialysiermembran verursaoht werden, anzupassen, ohne daß Anschlüsse an einen Ablauf oder an eine Zuflußleitung vorgesehen werden müssen und die Heilwirkung der Flüssigkeit schädlich beeinflußt wird. Die ursprüngliche Menge an Dialyselösung, die dem Dialysatorsystem eingegeben wird, ist so gewählt, daß sie ein Zusetzen von Wasser zur Lösung während der Behandlung zuläßt. Die Einrichtungen zur Druckmessung und zur Strömungsgesohwindigkeits-bzw. -mengenmessung sind mit dem Behälter aus einem Teil gegossen und dauerhaft mit ihm verbunden, so daß FlüssigkeitsansohlUsse vermieden werden, wenn das System mit der künstlichen Niere in Verbindung gebraoht oder von ihr getrennt wird. Ferner ist das elektrische Widerstandeheizelement dauerhaft in den
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Behälter eingesetzt und mit ihm zu einer Einheit geformt, so daß die DialyseflUssigkeit auf jede gewünsohte Temperatur erwärmt werden kann, und die thermostatisohe Steuerung, die vorzugsweise mit Thermoelementen erfolgt, ist in ähnlicher Weise in den Behälter eingegossen und dient dazu, die ausgewählte Temperatur Über längere Zeitspannen aufrechtzuerhalten. Das Dialysatorsystem kann in ein speziell gebautes Energiesystem eingesteckt oder mit ihm verstüpselt werden, das die Bewegungsenergie für die Pumpe und die elektrische Energie für die Heizeinrichtung und alle übrigen elektrischen Instrumente liefert. Das wegwerfbare Dialysatorsystem kann auch andere Instrumente enthalten, die zur Überwachung des Dialysatorbetriebs, des Dialysatorzustands oder irgendwelche andere Zustände des Patienten oder seiner Umgebung dienen können.
Bei der in den Figuren 6—8 gezeigten Ausführungsform sind die Teile, die denjenigen der zuerst beschriebenen Ausführungsform entsprechen, mit gleichen Bezugszeichen versehen, die jedoch einen Strioh tragen. Das Dialysatorsystem 12 * unterscheidet sich von dem System nach der ersten Ausführungsform darin, daß die Trennwand 22' einen Stufenteil 22a* aufweist, der die Trennwand 23 * verbindet. Außerdem erstreckt sich zwischen der Trennwand 23' und der Vorderwand 17' eine Trennwand Th so daß Abteile 30' und 32* auf der einen Seite entstehen und auf der anderen Seite ein Membranabteil 13« für eine künstliche Niere. Eine Membran 34* ist senkrecht in dem Abteil 131 angeordnet und teilt dieses Abteil in zwei Säume 31* und 391. Die Vorderplatte 17* enthält öffnungen 76 und 77, die die von dem Patienten kommenden Leitungen mit den gegenüberliegenden Enden des Raums 39* verbinden, so daß das Blut in dem Raum 39' zirkuliert.
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Die DialyseflUssigkeit verläßt den Boden des Raums 31· durch die öffnung 78 am Eintritt zu« Kanal 4Of, der an die Pumpe kl * angeschlossen ist, die in den senkrechten Kanal 42' fördert. Das obere Ende des Kanals 42* mündet Über die Öffnung 43* in das Abteil 26*, das die gleichen Substanzen enthält, die das Abteil 26. Die Flüssigkeit tritt dann durch die Bodenöffnung 46* in den Kanal ^7' ein und wird duroh die öffnung 46* oben in das Abteil 30* eingefUllt. Die Flüssigkeit wird beim Abwärtsfließen duroh das im Abteil 30' vorhandene Material, das dem Material im Abteil 30 entspricht, gefiltert und tritt in die Bodenöffnung 50T des Kanals 51* ein. Die obere Öffnung 52' des Kanals 51' gibt die Flüssigkeit in das Reservoirabteil 28' ab, das von ihr durch die öffnung 61T des Kanals 60f verlassen wird. Der Flüssigkeitskanal 60' führt durch die obere Öffnung 79 zum Raum 31* zurück. Der Abzweigkanal 62' enthält eine Dosieröffnung 63r, duroh die Rekonstitutions— lösung der DialyseflUssigkeit zugesetzt werden kann.
Bei der Benutzung der letztbesohriebenen Ausführungβίο rm können die in den Abteilen 30' und 32' befindlichen chemischen Stoffe in das Dialysatorsystem 12* eingegeben und das System kann dann sterilisiert werden, bevor es dem Patienten ausgehändigt wird. Ferner können die öffnungen und 77 anfänglieh duroh geeignete Stopfen verschlossen werden. Bevor das System benutzt wird, läßt sich duroh die öffnung 68* Dialyselösung in das Reservoirabteil 28* einfüllen, und die Rekonetitutionslösung läßt sioh duroh die Stopfenöffnung 64* in das Abteil 32' füllen. Wie fezeigt, enthält der Kanal 601 eine Heizeinrichtung 65«, und ein Druckwandler 67* ist in der Wandung dee Reservoirs 28* angeordnet, wobei beide Elemente demselben Zweok erfüllen wie bei der ersten Ausftthrungsform.
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der Bellend lung treibt der Motor kh' die Pumpe 41* an um- die Flüssigkeit daroh den Sat» 31* und an der Membran Jh* vorbei umzuwälzen. Gleichzeitig «trömt Blut auf der anderen Seit« des Membran «ntlaue, ao daß unerwünschte Substanzen aas de» Blut entfernt werden können. Bei dieser Attsfuhrangsform sind alle Dialyselöeung fahrenden Leitungen dauerhaft abgediohtet und geschlossen und werden zu keiner Zeit angeschlossen »der abgetrennt. Ss versteht sieh, daß die künstliche Nierenkammer 13* eine Membran irgendeiner beliebigen geeigneten Konfiguration enthalten kann beispielsweise ein flaches dünnes Blech oder mehrere solcher Bleohe, ein gewundenes Blech oder gewundene Bleche, oder eine Vielzahl getrennter Rohre, die in geeigneter Weise verzweigt sind. Bei der dargestellten Membranvonichtung könnte das Abteil 13* als separater Kasten hergestellt werden, der dann Bit den Seiten der Trennwände 23* und Ik verspundet wird. Nach der Benutzung kann das komplette geänderte Dialysetor· system 12' einschließlich der künstlichen Niereneinriohtung weggeworfen werden.
Das wegwerfbare Dialysatorsystem kann auch aus anderen Materialien als Plastik hergestellt werden, und es lassen sich verschiedene Typen von Durohflußmessern, Druckmessern, Ueizeinrichtungen etc. zusammen mit dem Behälter so ausbilden, daß sie ein untrennbares Ganzes darstellen und mit dem Behälter weggelegt werden können. Pumpen mit beliebiger Leistung können vorgesehen werden, um mit dem Motor verbunden zu werden, und alle geeigneten Chemikalien lassen sich anstelle der hier genannten in die verschiedenen Abteile oder Kammern zur Behandlung der Dialyselösung einfüllen. Auch liegt die Anzahl dieser Kammern oder Abteile innerhalb des Dialysatorsystems nioht fest; sondern läßt sich wählen.
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Claims (10)

P atentaneprttoh β
1. Wegwerfbarer uialys«tor zur Umwälzung einer Dialyselösung, gekennzeichnet durch einen geschlossenen Behälter (14,1%*)» <*·** ▼©« aus eine» StUck ge for« ten Wänden (15,16,17,18,19,20) gebildet wird und mehrere Trennwände (22,23,24) aafweist, die «it den Behälterwänden zur Bildung ■ehrerer getrennter Kamera (26,28,30,32) untrennbar verbunden einet, Kanäle (40,42,47,51) für die Dialyeelösung, die alt de« Behälter (14) aus eine« Teil bestehen und dazu dienen, die Lösung durch wenigstens einige der genannten Ka««ern (26,28,30,32) uKzuwälzen und die die Lösung oben an den Ka««era einfuhren und die Flüssigkeit a« Boden abziehen, so daß die Dialyselösung durch Schwerkraftwirkung duroh die Kasnern struat, und durch eine «it den Kanälen fest verbundene Pu«pe (44,44f) zu« Umwälzen der Lösung, die einen Stroaeingang aufweist, der von außerhalb des Behälters (14,14') an sie ansohließbar ist.
2. Wegwerfbarer Dialysator nach Anspruoh i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (14,14Y) nur zwei öffnungen (37,38) nach außen aufweist, die während der Behandlung des Patienten zwei äußere Leitungen (35,36) aufneheen.
3. Wegwerfbarer Dialysator nach Anspruoh 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kanaern eine kttnstliohe Nierenae«- bran (34*) enthält, daß die Kanäle die Dialyselösung auf der einen Seite dieser Meabran umwälzen und daß die beiden Außenleitungen (35,36) den Patienten an den Dialysator anschließen, u« Blut über der anderen Seite der Me«bran (341) unzuwälzen.
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4. Wegwerfbarer Dialysetor naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Kanälen ein Kanal (51) längs einer Außenwand (17) des Behälters (14,14*) gehört, die transparent ist, so daß das Innere des Kanals beobachtet werden kann, und daß der Kanal (51) einen beweglichen Zeiger (58) enthält, dessen Position ein Maß für Strömungsgeschwindigkeit der Dialysatorlösung durch das System ist.
5. Wegwerfbarer Dialysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kammern (26,28,30,32) ein Reservoir für die Dialyselösung bildet, dessen Kapazität größer als erforderlich ist, um die Ausgangsbeladung mit Dialysat auf einem Stand zu halten, so daß das aus dem Patienten entfernte Wasser während der Dialysierbehandlung der Dialyselösung hinzugefügt werden kann.
6. Wegwerfbarer Dialysator nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand (17) des Reservoirs transparent ist, so daß eine Beobachtung der Dialyselösung innerhalb der Reservoirkammer möglich ist, und daß auf dieser Wand Maßstäbe (54,56) angepaßt sind, um das Volumen der Lösung im Reservoir jederzeit während der Behandlung bestimmen zu können.
7. Wegwerfbarer Dialysator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit dem Behälter (14,14*) aus einem Teil bestehende, separate Mittel (51,56) zur Beobachtung des Volumens, der Strömungsgeschwindigkeit und des Druckes der Dialyselösung, wobei diese Mittel zusammen mit dem Behälter wegwerfbar sind.
8. Wegwerfbarer Dialysetor nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kammern (26,28,30,32) eine Rekonstitutionsflüssigkeit enthält, daß zu den Kanälen ein sich
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durch die Rekonstitutionsicammer (32*) erstreckender Kanal (62*) gebort, und daß eine öffnung (64*) vorhanden ist, durch die Rekonstitutlonslöeung in den Kanal in einer bestirnten Menge einleitbar ist.
9· Wegwerfbarer Dialysetor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kammern ein Reservoir (28,28') für die Dialyselösung ist und eine andere Kammer (32*) eine Lösung zur Rekonetitution oder Neubildung der DialyseflUssigkeit enthält, und daß die Außenwandteile dieser Kamera Stopfenöffnungen (64',68') zur Einleitung der DialyseflUssigkeit bzw. der Rekonstitutionslösung in diese Kamera vor der Benutzung des nialysators zur Behandlung des Patienten aufweisen.
10. Wegwerfbarer Dialysetor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Außenwand (17*) einer der KaBMern eine dünne, flexible Membran (67,68) zur Erzeugung eines Signale aufweist, das den in de» Dialysetor herrschenden Druck wiedergibt, und daß in einem Teil der Kanäle eine kleine Heizeinrichtung (ß5)angebracht ist, mit der die Temperatur der zirkulierenden DialyseflUssigkeit steuerbar let.
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