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DE2055115A1 - Zugeinheit mit gegenüber dem Wagenkasten raumlich verschiebbarem Fahrwerk - Google Patents

Zugeinheit mit gegenüber dem Wagenkasten raumlich verschiebbarem Fahrwerk

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Publication number
DE2055115A1
DE2055115A1 DE19702055115 DE2055115A DE2055115A1 DE 2055115 A1 DE2055115 A1 DE 2055115A1 DE 19702055115 DE19702055115 DE 19702055115 DE 2055115 A DE2055115 A DE 2055115A DE 2055115 A1 DE2055115 A1 DE 2055115A1
Authority
DE
Germany
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car body
unit according
pressure means
traction unit
chassis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702055115
Other languages
English (en)
Other versions
DE2055115B2 (de
DE2055115C3 (de
Inventor
Siegfried Dipl. Ing. 8500 Nürnberg. MP Schockle
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, 8900 Augsburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, 8900 Augsburg filed Critical Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, 8900 Augsburg
Priority to DE19702055115 priority Critical patent/DE2055115C3/de
Priority claimed from DE19702055115 external-priority patent/DE2055115C3/de
Publication of DE2055115A1 publication Critical patent/DE2055115A1/de
Publication of DE2055115B2 publication Critical patent/DE2055115B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2055115C3 publication Critical patent/DE2055115C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/08Sliding or levitation systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V3/00Land vehicles, waterborne vessels, or aircraft, adapted or modified to travel on air cushions
    • B60V3/02Land vehicles, e.g. road vehicles
    • B60V3/04Land vehicles, e.g. road vehicles co-operating with rails or other guiding means, e.g. with air cushion between rail and vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Zugeinheit mit gegenüber dem Wagenkasten räumlich verschiebbarem Fahrwerk Die Erfindung bezieht sich auf eine Zugeinheit, gebildet aus einem Fahrwerk und einem auf diesem über räumlich verschiebbare Mittel abgestützten Wagenkasten, wobei der Wagenkasten vorzugsweise als biegesteife Röhre ausgebildet und das Fahrwerk der Zugeinheit an einem sich in Wagenlängsrichtung erstreckenden, biege- und verwindungaweichen Biegestab angebracht ist.
  • Bei Zugeinheiten mit biegesteifen Wagenkästen, die zum Tragen und Führen Magnetfeldführung oder Luftkissenführung haben und deren Antrieb beispielsweise durch Linearmotor erfolgt, ist es erforderlich, das Laufwerk über die ganze Länge der Zugeinheit mit bisher ungewöhnlich engen Toleranzen gegenüber der Fahrbahn zu führen, damit sowohl die Laufeigenschaften der Zugeinheit als auch der Wirkungsgrad des Linearmotors optimal werden.
  • Es st bei einer Zugeinheit für Schienenfahrzeuge bekannt, die Radsätze oder die Achsen von Losrädern biegesteif mit einem ein- oder mehrteiligen Biegestab zu verbinden, um in Gleiskrümmungen eine Radialstellung der Radachsen au rsielen. Bei diesem Schienenfahrzeug sind di. Radeätze bzw. die Achaen der Losräder biegesteif mit dem Biegestab verbunden.
  • Bei der Ausführung mit herkömmlichen Radsätzen sind wischen diesem und dem Biegestab beidseitig des Stabes Tragarme vorgesehen, die die senkrechte Einstellung des Radsatzes gegenüber dem Stab bewirken. Bei der Ausführung mit Losrädern hingegen sind deren Achsen fest mit dem Biegestab verbunden. Der Wagenkasten ist gegenüber dem Laufwerk bei beiden Ausführungsarten über herkömmliche Stahlfedern abgefedert. Wenn auch mittels dieses Biegestabes eine Radialführung der Radachsen ermöglicht wird, ao ist dennoch störend, daß zur Verformung des Biegestabes die von den Rädern ausgehenden Führungskräfte dienen müssen, die Je nach Dimensionierung des Biegestabes sehr erheblich sind und daher den Radreifen- bzw. Schienenverschleiß fördern. Ferner haben in Fahrbahnkrümmungen die Laufwerke an den Enden der Zugeinheit die Tendenz, außen anzulaufen, während die Laufwerke in der Mitte innen anlaufen. Da schließlich beim Schienenfahrzeug mit Spurkanalbreiten zwischen etwa einem und vier cm zu rechnen ist, weicht die Mittellinie des Teillaufwerkes als Folge vorgenannter Tendenz auch bei einwandfreier Radreifenkontur mehr als für schnellfahrende, moderne Fahrzeuge zu lässig, von der Fahrbahnmittellinie ab.
  • (Schweiz. Patent 315 790).
  • Es ist ferner ein Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten bekannt, bei dem mittels hydraulischer Zylinder die Laufwerke gegenüber der starren Lastbrttcke echwenk- und/oder horizontal verschiebbar sind. Bei dienen Schienenfahrzeug ist eine Steuereinrichtung zur willkürlichen Horizontalverschiebung der Brückenmitte gegenüber den Laufwerkmitten vorgesehen. Auch bei diesem Fahrzeug sind beliebige Stellungen der Laufwerke innerhalb der durch die Spuriznalbreite gesetzten Grenzen ndalich, was für modern, schnell fahrende Fahrzeuge mit engen Toleranzen innerhalb der Spurkanalbreite untragbar ist. (Deutsches Patent 1 251 791).
  • Außerdem sind Luftkissenfahrzeuge bekannt, die sowohl zur vertikalen Abstatoun4«als auch zur horizontalen Führung gegenüber im wesentlichen vertikalen Führungeflächen zwei oder mehrere Luftkissensysteme haben. Bei dieaen Fahrzeugen bilden Wagenkasten und Fahrwerk eine starre Einheit, wobei der Fahrzeugkörper auf einer Fahrbahn mit lotrechtem Führungssteg aufgesattelt ist. Zum Tragen und Pühren des Fahrzeugkörpera sind Luftkissen vorgesehen, die einen vorgegebenen Abstand des Fahrzeugkörpers zur Fahrbahn aufrechterhalten sollen. Da die Luftkiseen bei Fahrzeugen der geechilderten Art gleichzeitig zur Federung und Führung in der Fahrbahn dienen, ist es unvermeidlich, daß die Spaltbreite zwischen Fahrbahn und der entsprechenden Fahrzeugfläche sich während der Fahrt ständig verändert, was nicht nur die Anwendung von Antriebsarten, wie z.B. Linearmotoren erschwert, sondern ganz allgemein ungünstigen Einfluß auf den Lauf von Fahrzeugen hat, die erheblich schneller als die bisher bekannten Fahrzeuge fahren. (Revue Générale des Chemine de Fer, vom September 1966, Seite 571 bis 575).
  • Weiterhin sind Zugeinheiten mit Magnetfeldführung bekannt, bei denen der Wagenkasten über Magnetfelder auf der Fahrbahn abgestützt iet. Die Magnete für den Aufbau der Magnetfelder sind dabei zum Teil am Fahrzeug und zum Teil an der Fahrbahn vorgesehen und derart ausgebildet, daß das Fahrzeug mit geringem Abstand über der Fahrbahn schwebt. Bei diesen Zugeinheiten sind die Magnete an mit dem Wagenkasten verbundenen Pahrwerken vorgesehen, wobei Wagenkasten und Fahrwerk eine starre Einheit bilden. Bei diesem Fahrzeug wird ee als schwierig empfunden, die Magnete des Wagenkastens mit den Magneten der Fahrbahn in allen Phasen des Streckenverlaufee deckungsgleich zu führen, weil der Wagenaufbau infolge seiner starren Bauweise sich dem Krümmungaverlauf nicht mit konstant bleibenden Abstand von der Fahrbahn anpassen kann.
  • (Progressive Railroading, Mai/Juni 1967, Seiten 57 bis 61).
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde iiegt, die Zugeinheit der eingangs genannten Aert dahingeh@nd weiterzubilden, daß unabhängig vom Streckenverlauf ein gleichbleibender Spalt zwischen Fahrbahn und Fahrwerk sowie auch zwischen Fahrwerkslängsachse und Fahrbahnlängsachse erhalten bleibt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Biegestab über eine Anzahl von, ihn räumlich verformenden und sich uowohl gegen den Biegestab als auch gegen den Wagenkasten direkt oder indirekt abstützenden, an sich @eka@@@@en Druckmitteln mit dem Wagenkasten verbunden ist, und daß diese Druckmittel von einer Regeleinrichtung entsprechend dem Verlauf der Fahrbahn betätigbar sind.
  • Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß die d@@ Fahrbahn zugekehrten Partien des Fahrwerkes unabhangig von Bögen, Überhöhungen und Verwindungen standig in dem gewünschten, konstanten Abstand von der Fahrbahn verbleiben. Hierbei gleichen die räumlich verschiebbaren Druckmittel zwischen dem als biegesteife Rohre ausgebildeten Wagenkasten und dem Biegestab einerseits sowie zwischen diesem und dem Fahrwerk andererseits die über die Länge der Zugeinheit verschiedenen Abstände in Abhängigkeit von der Regeleinrichtung aus. Die für die Führung wesentlichen Teile des Fahrwerkes schmiegen sich in jedem betrac@-teten Fahrbahnquerschnitt unabhängig vom steifen Wagenkasten im gewunschten Abstand von de@ Fahrbahn deren jeweiligem Verlauf an.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das Fahrwerk aus dem Biegestab und einer Anzahl an diesem ange@@hl@@@@ener Querteile und jedes Querteil weist minde@ stens eine Ausnehmung für die Aufnahme der horizontal wir@ kenden sowie Stützflächen für die Abstutzung de@ vertikal wirkendes druckmittel auf.
  • Die Abfgliederung des Blegestabes in entsprechende Teilfunktionen erleichtert die konstruktive Durchbildung des Fahrwerkes. ner eigentliche Biegestab ist im Hinblick auf die gewünschte Biegecharakteristik dimensioniert, während ale Querteile wo gestaltet sind, daß sie einerseits die für die Fahrzeugführung vorgesehenen Flächen und andererseits Aufnahmen für die zur räumlichen Verformung des Biegestabes dienenden Druckmittel haben.
  • In weiterer Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens bilden die Ausnehmungen der aneinandergereihten Querteile eine nach ottttn o@f@ne Rinne, wobei in dieser Rinne die horizon tal wirkenden Druckmittel und ein mit dem Wagenkasten verbundener und zwischen diese Druckmittel in die Rinne tau-@chender Steg vorgesehen sind.
  • lift weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, die vertikal wirkendeil Druckmittel zwischen Wagenkasten und den Querteilen vorzllsehen und mittels Leitungen mit der Regeleinrichtung zu verbinden. Dadurch sind die Druckmittel für Inspektion und Wartung gut zugänglich. Die Regeleinrichtung regelt beim Durchfahren von Krümmungen über die Druckmittel die in lotrechter sowie in senkrechter Längsebene örtlich unterschiedlichen Abstände zwischen Wagenkasten uni den einzelnen Querteilen auf einfache Weise ein.
  • Die Druckmittel sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über Gelenke an den Teilen der Zugeinheit angeschlossen. Dadurch können die Druckmittel ohne Zwängung auf die entsprechenden Teile wirken.
  • Auch konnen erfindungsgemäß die Druckmittel als hydrauliecho Zylinder, hydraulische Bälge oder Luftfederbalge ausgebildet sein. Es ist auch möglich, diese als hydropneumatische Druckmittel auszubilden. Die Hydraulik gewährleistet beispielsweise eine besonders feinfühlige, schnelle Regelung des Systems.
  • Für den Fall, daß den Druckmitteln gleichzeitig Federungsaufgaben uebertragen werden, sind diese Druckmittel als pneumatische Bälge ausgeführt. Analog können die hydraulisch betätigten Druckmittel durch Einschalten der hydropneumatischen Glieder auch zur Federnng mit herangezogen werden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens dienen der räumlichen Verformung des Biegestabes von den räumlich verschiebbaren Druckmitteln die horizontal angeordneten der horizontalen, die vertikal angeordneten der vertikalen Verformung des Biegestabes.
  • Wieder eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, für die Regelung der Druckmittel eine fahrbahnbogenabhängig wirkende Einrichtung vorzusehen. Hierdurch wird in Fahrbahnkrümmungen der Wagenkasten der Zugeinheit gegenüber dem Fahrwerk so eingestellt, daß für Fahrgäste die aus dem schnellen Durchfahren von Krümmungen resultierenden Fliehkraftüberschüsse weniger spürbar werden.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung-schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Zugeinheit, geschnitten in der Ebene eines Satzes der den Biegestab räumlich verformenden Druckmittel, wobei diese als hydraulisch wirkende Druckmittel dargestellt sind, Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1, wobei an Stelle der hydraulischen Druckmittel rechts der lotrechten Längsmittellinie des Fahrzeuges hydraulische und Iink-s davon pneumatische Bälge dargestellt sind, Fig. 9 einen Schnitt in Ebene 1-1 der Fig. 1, Fig. 4 eine Seitenansicht auf die Zugeinheit in ebenem Fahrbahnabschnitt mit vergrößert dargestelltem Biegestab und Druckmitteln und Fig. 5 eine Seitenansicht auf die Zugeinheit gemäß Fig. 4 in gekrümmtem Fahrbahnabschnitt.
  • Rei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird die Zugeinheit im wesentlichen von einem als biegesteife Röhre ausgebildeten Wagenkasten 2 und einem, sich in Wagenlängerichtung erstreckenden Biegestab 1 gebildet, wobei dieser über eine Anzahl ihn direkt oder indirekt gegenüber dem Wagenketten räumlich verformenden und an den Fahrzeugteilen räumlich bewegbar angebrachten Druckmitteln 3,4 mit dem Wagenkasten verbunden ist. Je nach Ausbildung der Zugeinheit k?innen die Druckmittel 3, 4 entweder direkt zwischen Biegestab 1 und Wagenkasten 2 oder indirekt zwischen dem Wagenkasten und Querteilen 9, die am Biegestab angebracht sind, vorgesehen sein. Die im wesentlichen in vertikaler bzw. horizontaler Richtung wirkenden Druckmittel 3, 4 werden durch eine, an sich bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Regeleinrichtung so geregelt, daß an allen führenden Flächen 14, 15 des Fahrwerkes die Abstände a wischen Fahrbahnebene II-II und Fahrwerk bzw. die Abstände b zwischen den Ebenen III-III jeweils konstant sind. An Stelle der beiden dargestellten Ebenen III-III kann auch eine einzige, ideelle Führungsebene treten. Da sich das Fahrwerk den KrUmmungen und Verwindungen der Strecke mit konstanten Abständen a bzw. b anschmiegt und da ferner der Wagenkasten 2 der Zugeinheit biegesteif ist, sind die Abstände c und d bzw. e und f zwischen Wagenkasten 2 und dem Fahrwerk variabel. .e gewünschte Stellung des Wagenkastens 2 wird gemäß der Erfindung durch nie Druckmittel 3 und 4 in Abhangigkeit vom Regelwert der Regeleinrichtung eindeutig eingeregelt. Bei Anwendung vor als hydraulische Zylinder ausgeführten Druckmitteln 3 wird 4 können alternativ zwecks Abfederung des Wagenkastens 2 vorzugsweise zusätzliche, jedoch in der Zeichnung nicht dargestellte Federmittel vorgesehen sein, die der Abfederung des Wagenkastens in lotrechter und waagerechter Richtung dienen. Diese Federmittel können den Druckmitteln 3, 4 nachgeschaltet sein.
  • Als federndee Element können im System auch hydropneumatisehe Glieder eingeschaltet sein.
  • Aus Fig. 3 ist zu ereehen, daß das Fahrwerk derart ausgebildet sein kann, daß an dem in Längsrichtung der Zugeinheit verlaufenden Biegeetab 1 eine Anzahl mit diesem verbundener, aneinander gereihter Querteile 9 angebracht ist Diese Aufgliederung des Fahrwerkes erlaubt es, den Biegestab 1 im Hinblick auf die räumliche Verformbarkeit, die Querteile 9 hingegen eo auszubilden, daß eie die Flächen 14, 15 zur Pahrzeugführung sowie Aufnahmen für die Druckmittel 3, 4 haben. Zur Erleichterung der Anordnung der horizontal wirkenden Druckmittel 4 ist mindestens eine Ausnehmung 10 in den Querteilen 9 vorgesehen. Nach diesem Ausführungsbeispiel bilden die Querteile 9 und somit deren Ausnehmungen 10 eine nach oben offene Rinne, in die ein am Wagenkasten 2 angebrachter Steg 12 ragt, an dem die horizontal wirkenden Druckmittel 4 angreifen. Aus konstruktiven ründen ist es vorteilhaft, die vertikal wirkenden Druckmittel 3 in eine horizontale Wirkebene zu legen; diese Druckmittel werden über Leitungen mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Regeleinrichtung verbunden.
  • Um fiir die Fahrgäste den bei schnellfahrenden Fahrzeugen evtl. infolge nicht genügender Fahrbahnüberhöhung verbleibenden Fliehkraftüberschuß weniger spürbar werden zu lassen, wir gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, die Regeleinrichtung so auszugestalten, daß eie zusätzlich fahrbahnbogenabhängig regelt, wodurch der Wagenkasten 2 stärker nach Bogeninnenseite als das Fahrwerk geneigt wird. Analog lassen sich auch Fliehkraftüberschüsse beim Uberfahren von Kuppen bzw. Senken ausregeln.
  • Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungabeispiel der Erfindung. Danach können an Stelle der Druckmittel 3, 4 nach Fig. 1 zwecks leichterer räumlicher Verschiebbarkeit auch hydraulische Bälge 5, 6 (rechts der senkrechten Mittellinie dargestellt), oder, wenn den Druckmitteln auch direkt Federungsaufgaben übertragen werden sollen, pneumatische Bälge 7, 8 (links der Mittellinie dargestellt) treten.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf diese Ausfiihrungsbeispiele begrenzt. Es liegt also auch im Rahmen der Erfindung die Ausnehmung 10 der Querteile 9 nach unten offen auszuftihren.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Zugeinheit, gebildet aus einem Fahrwerk und einen auf diesem Uber räumlich verschiebbare Mittel abgestützten Wagenkasten, wobei der Wagenkasten vorzugsweise ale biegesteife Röhre ausgebildet und das Fahrwerk der zugeinheit an einem sich in Wagenlängsrichtung erstreckenden, biege- und verwindungsweichen Biegestab angebracht iat, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegestab (1) über eine Anzahl von, ihn räumlich verformenden und sich sowohl gegen den Biegestab (1) als auch gegen den Wagenkasten (2) direkt oder indirekt abstützenden, an sich bekannten Druckmitteln (3 bis 8) mit dem Wagenkasten (2) verbunden ist, und daß diese Druckmittel von einer Regeleinrichtung entsprechend dem Verlauf der Fahrbahn betätigbar sind.
    2. Zugeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk aus dem Biegestab (1) und einer Anzahl an diesem angeschlossener Querteile (9) besteht, und daß jedes Querteil mindestens eine Ausnehmung (10) für die Aufnahme der horizontal wirkenden sowie Stützflächen für die Abstützung der vertikal wirkenden Druckmittel (4, 6, 8; 3, 5, 7) aufweist.
    9. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (10) der Querteile 9) eine offene Rinne (11) bilden, und daß in dieser Rinne -die horizontal wirkenden Druckmittel (4, 6, 8) und ein mit dem Wagenkasten (2) verbundener und zwischen diesen -- Vruckmitteln in die Rinne tauchender Steg (12) vorgesehen sind.
    4. Zugeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal wirkenden Druckmittel (3; 5, 7) zwischen Wagenkasten (2) und Querteil (9) vorgesehen, und daß sie über Leitungen mit der Regeleinrichtung verbunden sind.
    b. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittel (3; 4) über kardanisch bewegliche Gelenke an den Teilen der Zugeinheit (z,B.
    Wagenkasten (2) und Querteil (9)) angeschlossen sind.
    6. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstab (1) mittels der horizontalen Druckmittel (4; 6, 8) horizontal und mittels der vertikalen Druckmittel (3; 4, 7) vertikal verformbar ist.
    7. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittel (3, 4) als hydraulische Zylinder ausgebildet sind.
    8. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nruckmittel (5, 6) als hydraulische bälge gebildet sind.
    9. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekernzeichnet, daß die Druckmittel (7, 8) als pneumatische Bälge ausgebildet sind.
    10. Zugeinheit nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Regeleinrichtung eine fahrbahnbogenabhängige Einrichtung ist.
DE19702055115 1970-11-10 Zugeinheit, insbesondere für Magnetfeld- oder Luftkissenführung und Antrieb durch Linearmotor Expired DE2055115C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2055115A1 true DE2055115A1 (de) 1972-05-25
DE2055115B2 DE2055115B2 (de) 1975-08-21
DE2055115C3 DE2055115C3 (de) 1976-04-01

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2556076A1 (de) * 1974-12-13 1976-06-24 Japan Airlines Co Magnetschwebefahrzeug
FR2633234A1 (fr) * 1988-06-27 1989-12-29 Labarre Andre Dispositif de transport collectif de passagers, de type metropolitain a entrainement automatique par des chariots tracteurs independants utilisant la propulsion par moteur lineaire notamment
WO1991004182A1 (de) * 1989-09-23 1991-04-04 Magnetbahn Gmbh Schwebe-/fahrgestell mit stellmotoren betriebener luftspaltregelung

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DE2055115B2 (de) 1975-08-21

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