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DE2054629A1 - Anordnung zum Fördern, Trocknen und Kühlen - Google Patents

Anordnung zum Fördern, Trocknen und Kühlen

Info

Publication number
DE2054629A1
DE2054629A1 DE19702054629 DE2054629A DE2054629A1 DE 2054629 A1 DE2054629 A1 DE 2054629A1 DE 19702054629 DE19702054629 DE 19702054629 DE 2054629 A DE2054629 A DE 2054629A DE 2054629 A1 DE2054629 A1 DE 2054629A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zone
vibratory conveyor
arrangement according
arrangement
vibratory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702054629
Other languages
English (en)
Inventor
Otmar 6146 Aisbach; Sattler Heinz Dipl.-Ing. 6100 Darmstadt-Eberstadt Hesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19702054629 priority Critical patent/DE2054629A1/de
Publication of DE2054629A1 publication Critical patent/DE2054629A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/14Solidifying, Disintegrating, e.g. granulating
    • C10C3/16Solidifying, Disintegrating, e.g. granulating by direct contact with liquids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/26Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by reciprocating or oscillating conveyors propelling materials over stationary surfaces; with movement performed by reciprocating or oscillating shelves, sieves, or trays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH 7.106
5. November 1970
"Anordnung zum Fördern, Trocknen und Kühlen."
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Fördern, Trocknen und Kühlen von heißen, klebenden Materialien z.B. Bitumina.
Es sind Verfahren zur Behandlung von heißen Bitumina bekannt, in denen die Bitumina zunächst in kaltem Wasser vom flüssigen in den festen Zustand überführt werden. Anschließend werden die Bitumina zu einer Siebvorrichtung gebracht, in der das Wasser ablaufen kann. In weiteren Verfahrensschritten werden % die Bitumina zu einer Trockenanlage gebracht, in der zunächst zur Trocknung der Bitumina warme Luft eingeblasen wird und die dadurch entstehende Erwärmung durch späteres Einblasen von kalter Luft wieder rückgängig gemacht wird. Es liegt auf der Hand, daß dieses Verfahren einen großen apparativen und maschinellen Aufwand erfordert. Im wesentlichen sind vier getrennte Anordnungen erforderlich:
1. ein Wasserbecken zum Erstarren der flüssigen Bitumina,
2. eine Siebvorrichtung zum Abtropfen des Kühlwassers,
3. eine Anordnung zum Einblasen von heißer Luft und
4. eine Anordnung zum Einblasen von kalter Luft.
Außerdem müssen die zum Transport zwischen den einzelnen " Stationen notwendigen Fördermittel vorhanden sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die den apparativen und maschinellen Aufwand des Verfahrens zur Behandlung von Bitumina einschränkt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß einem ansteigenden Schwingförderer mit wasserdichtem Trog ein Schwingförderer mit Siebboden nachgeordnet ist.
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7-106
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die Anordnung aus einem ansteigend angeordneten Schwingförderer besteht, der im unteren Bereich einen wasserdichten Trog und im oberen Bereich einen Siebboden besitzt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispiels erläutert.
Ein ansteigend angeordneter Schwingförderer 1 ist im unteren Bereich, in der Zone A, mit einem geschlossenen Boden und einem hochgezogenen Rand versehen. Dadurch entsteht ein wasserdichter Trog 2. Durch eine Zulaufvorrichtung 6 werden heiße Bitumina in diesen wasserdichten Trog 2 eingeleitet. Die Bitumina kühlen in dem Trog ab, erstarren und werden durch die Schwingbewegung des Förderers in die Zone B befördert, in der der Schwingförderer 1 als Sieb 3 mit etwa 1 - 5 cm großen Sieböffnungen ausgestaltet ist. Hier können die nassen Bitumina abtropfen. Das Tropfwasser wird an der Unterseite des Siebes aufgefangen. Im Laufe der weiteren Förderung gelangen die Bitumina in die Zone C, in der der Schwingförderer mit einem porösen Boden k versehen ist, dessen Poren 4 erheblich feiner sind als die in der Zone B. In der Zone C wird warme Luft von unten her durch den Schwingförderer 1 zur Trocknung der Bitumina eingeblasen. Durch eine Absaugvorrichtung 5 kann die warme Luft auf der Oberseite des Schwingförderers 1 abgeführt werden. Von der Zone C werden die Bitumina durch die Schwingbewegungen des Förderers 1 in die Zone D gefördert, in der der Schwingförderer ebenfalls mit porösem Boden, vorzugsweise mit den gleichen Poren wie in der Zone C, ausgestaltet ist. In der Zone D wird kalte Luft von unten her durch den Schwingförderer 1 zur Kühlung der Bitumina geblasen, die ebenfalls an der Oberseite durch eine Absaugvorrichtung 7 entfernt werden kann. An der
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Oberseite des Schwingförderers A können dann die erstarrten, getrockneten und gekühlten Bitumina abgenommen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ein einziger Schwingförderer alle vier Behandlungszonen besitzt. Es ist ohne weiteres möglich, mehrere Schwingförderer hintereinander derart anzuordnen, daß eine oder mehrere Zonen für je einen Schwingförderer vorgesehen werden. Beispielsweise kann es zweckmäßig sein, die Zonen A und B für den ersten und die Zonen C und D für den zweiten Schwingförderer vorzusehen.
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Claims (1)

  1. 7.106
    - 4 Patentansprüche :
    Anordnung zum Fördern, Trocknen und Kühlen von heißen, klebenden Materialien, z.B. Bitumina, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem ansteigenden Schwingförderer mit wasserdichtem Trog besteht, dem ein Schwingförderer mit Siebboden nachgeordnet ist.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem ansteigend angeordneten Schwingförderer besteht, der im unteren Bereich einen wasserdichten Trog und im oberen Bereich einen Siebboden besitzt.
    3· Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Bereich (Zone A), in dem der Schwingförderer als Wassertrog ausgestaltet ist, mit einem hochgezogenen Rand versehen ist.
    4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingförderer (1) in einem an den Wassertrog (2) anschließenden Bereich (Zone B) als Sieb (3) mit 1 - 5 cm großen Sieböffnungen ausgestaltet ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 2 und 4, daduroh gekennzeichnet, daß der Schwingförderer (1) in einem an die Zone B anschließenden Bereich (4) mit porösem Boden ausgestaltet ist (Zone C).
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    6. Anordnung nach Anspruch 1, 4 oder 5j dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwingförderer (1) ein oder mehrere Schwingförderer mit Sieböffnungen (Zone B) und/oder porösem Boden (Zone C) nachgeordnet sind.
    7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß in der Zone C
    des Schwingförderers (1) warme Luft von fl
    unten her durch die porösen Öffnungen des Schwingförderers (1) eingeblasen wird.
    8. Anordnung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß die warme Luft in der Zone C des Schwingförderers (1) durch eine Absaugvorrichtung (5) angesaugt wird.
    9. Anordnung nach Anspruch 1 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingförderer (1) in einem an die Zone C angrenzenden Bereich
    (Zone D) ebenfalls mit porösem Boden wie λ
    in der Zone C ausgebildet ist.
    10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zone D kalte Luft von unten her durch den Schwingförderer (1) geblasen wird.
    11'. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schwingförderers (1) eine Absaugvorrichtung (7) zur Ableitung der kalten Luft angeordnet ist.
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    Lee rs ei te
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0518016A1 (de) * 1991-06-14 1992-12-16 Uhde GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Schüttgut
WO2009152925A3 (de) * 2008-05-27 2010-04-01 Automatik Plastics Machinery Gmbh Trocknungsvorrichtung zum trocknen von granulatkörnern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0518016A1 (de) * 1991-06-14 1992-12-16 Uhde GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Schüttgut
WO2009152925A3 (de) * 2008-05-27 2010-04-01 Automatik Plastics Machinery Gmbh Trocknungsvorrichtung zum trocknen von granulatkörnern
US8424219B2 (en) 2008-05-27 2013-04-23 Automatik Plastics Michinery GmbH Drying apparatus for drying pellets

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