DE2051589A1 - Anordnung zur Synthese eines Signals - Google Patents
Anordnung zur Synthese eines SignalsInfo
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Description
LTV Electrosystems, Inc. (22. Oktober 1969 -
1600 Pacific Avenue ■ U'B· 8?° Ola " 7363)
Dallas, Texas / V.St.A.
Anordnung zur Synthese eines Signals
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur i
Synthese eines Signals, die digital kodierte Eingangsinformationen aufnimmt und diese Information in ein
Signal umwandelt, und insbesondere auf eine Anordnung zur Aufnahme von digital kodierter Eingangsinformation bezüglich Sprache und zur Erzeugung von Sprachsignalen aus dieser.
Signal umwandelt, und insbesondere auf eine Anordnung zur Aufnahme von digital kodierter Eingangsinformation bezüglich Sprache und zur Erzeugung von Sprachsignalen aus dieser.
Es ist bekannt, daß Sprache sich in Form von elektrischen
Signalen besser digital als analog übertragen läßt, und es wurden hierbei bereits gute Ergebnisse erzielt. Unter
gewissen Umständen wird nämlich die erforderliche Bandbreite verringert, die aufzubringende Leistung ist
niedriger und die digitalen Informationen sind schwerer abzuhören. Ein anschauliches Beispiel hierfür besteht , darin, daß digitalisierte Sprachsignale mit anderen von einem Raumfahrzeug ausgesendeten Daten verschachtelt werden.
niedriger und die digitalen Informationen sind schwerer abzuhören. Ein anschauliches Beispiel hierfür besteht , darin, daß digitalisierte Sprachsignale mit anderen von einem Raumfahrzeug ausgesendeten Daten verschachtelt werden.
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können, so daß die erforderlichen Funkverbindungen mit
dem Raumfahrzeug verringert werden. .
Wissenschaftler haben festgestellt, daß statt der Sprachsignale
selbst eine "Beschreibung" der Sprachsignale übertragen werden kann "und daß aus dieser Beschreibung
die Sprachsignale rekonstruiert werden können. Die "Beschreibung"
enthält sorgfältig ausgewählte, der Sprache zugeordnete Punktionen oder Parameter, aus denen die
Sprache rekonstruiert werden kann. Die Beschreibung wird in eine digitale Wortform umgesetzt und diese benötigt
eine geringere Bandbreite als bei Übertragung der ursprünglichen
analogen Sprachsignale erforderlich wäre.
Sprachdaten werden hauptsächlich durch Änderung der Form
des.Leistungsdichtespektrums übertragen und weniger durch
die zeitliche Änderung des Schalldruckes, wie dies häufig irrtümlich angenommen wird. Somit kann die Besehreibung
der Sprache durch Analyse des Leistungsspektruüis eines
ersten Signals mittels einer Reihe von Bandfiltern vor«·
genommen werden, welche den Tonfrequenzbereich in eine
Reihe von benachbarten Bändern aufteilen. Die Energie in
jedem Band wird am Ausgang jedes Filters gemessen und
das Meßergebnis ergibt ©ine ungefihre, jeäoöh kontinuierliche
Beschreibung der Leistung an diskreten Stellen der zugeführten
Sprache.
Zusätzlich zur Amplitudenanalyse der einzelnen Kanäle können Daten gewonnen werden, die von der Grundfrequenz
oder Tonhöhe abhängen. Die Sprache besteht außerdem aus "stimmhaften" und "stimmlosen" Lauten. Stimmhafte Laute
enthalten die Vokale sowie die stimmhaften Konsonanten.
Sie werden dadurch erzeugt, daß die aus den Lungen aus- ä
tretende Luft die Stimmbänder in Schwingungen versetzt.
Stimmhafte Laute bestäaen hauptsächlich aus Harmonischen
der Frequenz, Mt der der Kehlkopf vibriert. Di® Orundfrequenzen
ve» stimmhaften Lauten liegen im wesentliche::;
im Bereich von etwa 70 bis 330 Hz.
Stimmlose Laute sind Konsonanten* die mit ύ$η Lippen, - ·
den Zähnen und/oder der Zunge erzeugt werden. Sie haben keine festgelegte Frequenzverteilung, bestehen jedoch
im wesentlichen aus willkürlich im To'nfrequenzbereich
verteilten Frequenzen und ändern ihre Amplitude in Abhängigkeit von dem erzeugten Ton. Somit enthält die Beschreibung der Sprache die Tonhöhen-Frequenz, Amplitudeninformationen über die Bänder des Tonfrequenzspektrums, einen Hinweis auf das "Vorhandensein von stimmlosen Lauten und Amplitudendaten für die stimmlosen Laute.
im wesentlichen aus willkürlich im To'nfrequenzbereich
verteilten Frequenzen und ändern ihre Amplitude in Abhängigkeit von dem erzeugten Ton. Somit enthält die Beschreibung der Sprache die Tonhöhen-Frequenz, Amplitudeninformationen über die Bänder des Tonfrequenzspektrums, einen Hinweis auf das "Vorhandensein von stimmlosen Lauten und Amplitudendaten für die stimmlosen Laute.
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Um die Stimme mit einer Kanalanordnung zur Stimmsynthese zusammenzusetzen, wird einef Reihe von Bandfiltern ähnlich j
den vorstehend beschriebenen benutzt, die mit dem Aus- ; gangssi»gnal eines Summ- oder Zischgenerators und mit
abgeglichenen Modulatoren für die Rekonstruktion verständlicher Sprache zusammenarbeiten.
Anordnungen zur Synthese von Sprachsignalen mit Filtern
haben mindestens zwei wesentliche Nachteile. Da Bandfilter mit unendlich steil ansteigendem Dämpfungsbereich
technisch nicht herstellbar sind, wird häufig Energie von einem Kanal in den nächsten übergekoppelt, wodurch
eine erhebliche Störung entsteht. Ferner haben Filter keine unendlich kurze Ansprechzeit, und es wird demgemäß
in dem jeweiligen Filter Energie gespeichert, was zu Schwingungen in der Filteranordnung führt, durch die ·
Verzerrungen im erzeugten Sprachsignal auftreten. Die Verwendung einer Vielzahl von Filtern führt außerdem zu
einem zu großen und zu schweren Aufbau für solche Anwendungsfälle,
bei denen Größe und Gewicht wichtige Faktoren sind, wie beispielsweise bei Raumfahrzeugen.
Filter benötigen, bezogen auf die Leistung der erzeugten Ausgangssignale, eine große Eingangsleistung, da in ihnen
normalerweise ein erheblicher Leistungsverlust eintritt.
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■ ■■■-■■ - - 5--. ;
Darüber hinaus verhindern die bei der Verwendung von
Filtern auftretenden Fehler die Reproduzierbarkeit, wenn dies für ein bestimmtes Signal mit einer gegebenen
Genauigkeit erforderlich ist.
Kanal-Analysatoren der beschriebenen Art sind für die
heute zu stellenden Forderungen nicht ausreichend anpassungsfähig.
In gewissen Situationen kann es erwünscht sein, die Phase einer einzelnen Harmonischen zu verschieben
oder eine Harmonische mit einem zweiten Signal zu modulieren oder für einen gegebenen Fall eine bestimmte
Harmonische vollständig auszuschalten, um so das zu synthetisierende Signal zu verbessern oder seine Qualität
zu ändern. So wird beispielsweise in einigen Tiefseeforschungsfahrzeugen
eine Atmosphäre mit einem hohen Prozentsatz von Helium verwendet. Die Schallausbreitung
in Helium ist bezüglich der Ausbreitung des gleichen Schalles in Luft verzerrt, wodurch in diesen Fahrzeugen
eine unnatürliche Sprache erzeugt wird. Falls eine derartige Verzerrung durch eine Anordnung zur Synthese, die
die Tonhöhe ändern kann, kompensiert wird, so könnte der Sprache ihr natürlicher, durch die veränderte Ausbreitung
verloren gegangener Ton zurückgegeben werden.
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Wissenschaftler und Ingenieure versuchen bereits lange
Zeit, eine vollständige digital arbeitende Anordnung zur Synthese von Sprachsignalen zu bauen. Bisher wurden jedoch
nur beschränkte Erfolge erzielt. Alle Digitalteile der
bisher bekannten Anordnungen zur Synthese erfordern einen umfangreichen Speicher, durch den die Verwendbarkeit der
zugehörigen.Anordnung zur Synthese begrenzt wird. Daher
wird eine Digitalanordnung zur Synthese gewünscht, die
ψ in sog. Realtirae-Betrieb arbeitet, wodurch keine umfangreichen
Speichereinrichtungen erforderlleii sind. Dadurch
könnte eine derartige Anordnung für viele Fälle anzuwenden sein, in denen sie bisher nicht benutzt werdenkonnte.
.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zur
Synthese eines Signals zu schaffen, die die vorstehend erwähnten Nachteile vermeidet und für viele Anwendungsfälle
fc geeignet ist, in denen bisher derartige Umsetzer nicht eingesetzt
werde® konnten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Anordnung zur Synthese eines Signals aus aufeinander folgenden Rahmen
. ■ von digitalen Worten, die Informationen über Frequenzen
und Amplituden enthalten, gelöst durch einem Frequen-
informationen aufnehmenden Generator, der alle Komponenten
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der durch diese Information bezeichneten Frequenzen des Bereiches erzeugt, durch eine die Frequenzkomponenten
sowie die Amplitudeninformationen aufnehmende erste Anordnung
zur Erzeugung von aufeinanderfolgenden digitalen Signalen, die durch die Frequenzkomponenten und die
Amplitudeninformationen festgelegt sind, und durch einen ■ Addierer zur Aufnahme der digitalen Signale und zur Erzeugung
von digitalen Gesamtsignalen, die die Frequenzverteilung und die Amplitude zum durch den jeweiligen
Rahmen festgelegten Zeitpunkt bezeichnen.
Die erfindungsgemäße Anordnung eignet sich besonders zur Aufnahme von digital kodierten Angaben über
Grundparameter der Sprache und zur Umsetzung dieser digital kodierten Angaben in analoge Signale.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnunf zur Signalsynthese
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Darstellung von digital kodierten, in Reihe auftretenden Eingangssignalen für die Anordnung
gemäß Fig. l;
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Pig. j5 *n grafischer Darstellung die Berechnung von
Frequenzkomponenten im synthetisierten Signal; Flg. 4 eine Möglichkeit zur Gewinnung von sinusförmigen
Informationen aus dem synthetisierten Signal; Fig. 5. eine grafische Darstellung des grundsätzlichen
Rechenverfahrens;
Fig. 6 eine vereinfachte schematische Darstellung des
Fig. 6 eine vereinfachte schematische Darstellung des
Reihen-Parallel-Umsetzers aus Fig. Ij
Flg. 7 eine vereinfachte schematische Darstellung des
Amplituden-Pufferregisters aus Fig. 1; Fig. 8 eine vereinfachte schematische Darstellung der
Kombination von 12-Bit-Addierer und Akkumulator
aus Fig. Ij
Fig. 9 eine vereinfachte schematische Darstellung des Größenvergleichers, der Hüllkurvensteuerung und
Fig. 9 eine vereinfachte schematische Darstellung des Größenvergleichers, der Hüllkurvensteuerung und
der Tabelle für die Kanalbandbreiten aus Fig. 1; Fig. 10 vereinfacht eine schematische Darstellung der
K-Index- und Synchronisierungssteuerung aus
Fig. 1; J . ·
Fig. 11 eine vereinfachte schematische Darstellung der
Tabelle von amplitudenmodulierten trigonometrischen Funktionen aus Fig. 1;
Fig. 12 den allgemeinen Zeitablauf für den Betrieb verschiedener Elemente der Anordnung gemäß Fig. 1;
Fig. 13 eine vereinfachte schematische Darstellung des
Rauschgenerators gemäß Fig. 1.
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Zur allgemeinen Beschreibung der Erfindung sei zunächst
auf die Fig. 1 und 2 verwiesen, in denen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung 10 zur Synthese
dargestellt ist, die zur Umsetzung von digital kodierter, zu einem ersten analogen Signal gehörenden Information
in Analogsignale dient, welche ihrerseits zur Reproduzierung
des ersten Signals verwendet werden. ,
Sprachanalysatoren zur Umwandlung von Sprache in digitale
Kodierungen oder Signale sind bekannt. Ein von einem derartigen Analysator erzeugtes digitales Signal kann,
wie in Fig. 2 dargestellt ist, aus aufeinanderfolgenden Rahmen, etwa 190, aus digitalen Worten bestehen, wobei
diese Worte Informationen bezüglich grundsätzlicher Parameter der Sprache an im Abstand aufeinanderfolgenden,
vorherbestimmten Zeitpunkten aufweisen. Bei dem beschriebenen Analysator werden die digitalen Signale mit
einer Geschwindigkeit von 2 400 Bit/see, übertragen.
Jeder der Rahmen enthält zusätzlich Informationen sarüber, ob die Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt stimmhaft
oder stimmlos ist, eine Definition der Grundfrejguenz der
Sprache zu dem Zeitpunkt, zu dem der Rahmen gehört, falls
der Ton stimmhaft ist, sowie die Amplitude des Energiepegels einer vorbestimmten, aufeinanderfolgenden Reihe von
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Bändern oder SpektruräsbereiGhenj die im TonTi»equenzbereich
verteilt sind, unabhängig davon, ob die Sprache zu diesem Zeitpunkt stimmhaft oder stimmlos ist. Somit enthält
jeder der Rahmen 190 siebzehn Worte, von denen das erste
aus 6 Bit, 92, besteht, die zur Identifizierung der
Grundfrequenz des stimmhaften Lautes oder zur Anzeige,
daß zu diesem Zeitpunkt ein stimmhafter Laut fehlt, diesen.
In Reihe angeordnet folgen dem ersten Wort fünfzehn
fe aufeinanderfolgende 3-Bit~Worte, wie etwa die Worte 93
bis 96, die jeweils kodiert die Energieamplitude in dem
jeweils zugehörigen vorbestimmfcenBand- oder Spektrumsbereich
des Tonfrequenzbandes zu demjenigen Zeitpunkt anzeigen, der dem Rahmen zugeordnet ist. Das siebzehnte
Wort 96 enthält in entsprechender Weise die Amplituden-'
information für das sechzehnte Band, weist jedoch entgegen
den anderen Worten der Reihe.2-Bit auf. Das erste
3-Bit-Wort 93 gibt beispielsweise die Amplitudenenergie
^ der Sprache im Frequenzband zwischen 200 Hz und 332 Hz
an, und entsprechend gibt das letzte Wort 9^ die Amplitudenenergie
des Spektrumsbereicbes zwischen 3 331 Hz und
3 820 Hz an. Die aufeinanderfolgenden BäMer des Rahmens,
die zu jeweils einem Wort gehören, vergrt3»Sern ihre Frequenzbandbreite in vorbBstiraiiiter ausgewählter Weise. Beispielsweise
kann die VergröSerung dier Bandbreite logarithmisch
erfolgen. •
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Das Synehronisierungs-Bit 97 dient zur Synchronisierung
des zeitliehen Ablaufes der Arbeitsschritte der verschiedenen Schaltkreise der Anordnung 10 zur Synthese
von Sprache.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist eih SpezialComputer
mit besonderem Anwendungsbereich. Sie nimmt Eingangsinformationen mit einer Geschwindigkeit von 2 400 Bit/sec.
auf, und der Bit-Fluß besteht aus in Reihe angeordneten 52I--Bit-Rahmen der vorstehend beschriebenen Art.
Zum vollen Verständnis des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Rekonstruktion von ursprünglichen analogen Signalen
aus Besehreibungen der durch dieses Signal gegebenen
Töne muß das Rechenverfahren näher erläutert werden. Die allgemeine Gleichung für die Berechnung lautet wie folgt:
Hf· i
In dieser Gleichung ist X(4-if)die Summe einer Folge von
Rechnungen für die Amplitude und die Frequenz des zu bildenden analogen Signals, wobei die Summation für K
Zeitpunkte erfolgt. Der Faktor f ist die Tonhöhen- oder
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Grundfrequenz in Hz, für die die Rechnung durchgeführt wird, und der Faktor H bezeichnet die Ordnung der
Harmonischen'(z.B. 1, 2, 3* ···· N) für die zur Grundfrequenz
gehörigen Harmonischen. Der Paktor ^r^.f) gibt
die Amplitude der Hüllkurve während eines bestimmten : Zeitpunktes einer Grundfrequenz (bei der H«f = 1 ist)
oder eine Sinusoberwelle (für Werte von H»f größer als 1) des zu erzeugenden Tones an. Der Faktor T bezeichnet die
kleinste Zeiteinheit, bei der eine Berechnung der Amplitude an einer Stelle für eine bestimmte Harmonische erfolgt.
L ist das größte Produkt von H»f, welches kleiner als
3 820 Hz ist. C ist ein Maßstabsfaktor für die Anzahl der „
Rechnungen während eines Zyklus der Grundfrequenzperiode. K bezeichnet einen Zeitfaktor für die Anzahl der Rechnungen,
die bezüglich einem bestimmten Zyklus der Grundfrequenz durchgeführt werden. Die Faktoren K, T und C sind im
folgenden ausführlich erläutert. Die obere Grenze des zu berücksichtigenden Frequenzbandes wurde,für dieses Ausführungsbeispiel
zu 3 820 Hz gewählt. Die Festlegung dieser oberen Grenze gegenüber einer üblichen Grenze von 4 000 Hz
erleichtert die Berechnung und beeinträchtigt nicht merkbar die Erkennbarkeit oder die Qualität des erzeugten Ausgangssignals.
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Die Surnmenformel gemäß Gleichung (1) kann im einzelnen
für aufeinanderfolgende Zeitspannen wie folgt geschrieben werden:
A?
/77
(HOT 1
8 J
• I ·
In Fig. 5 ist eine Tonhöhen- oder Grundfrequenz f mit
allen ihren im Sprachfrequenzbereich liegenden Oberwellen (2f, Jf, 4f .... n-f) dargestellt, wobei die obere
Grenzfrequenz 3 820 Hz beträgt. Zur besseren Erläuterung
ist eine Ausgangskurve 91 gezeigt, die theoretisch die
Summe aus der Grundfrequenz und allen in den hörbaren Bereich fallenden Oberwellen zeigt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die niedrigste
berücksichtigte GrunäfreqüenzJh Hz, da sie etwa mit
dem unteren Ende des Bandes von Tonhöhenfrequenzen zusairtmenfällt.
Es wurde willkürlich festgelegt, daß während einer vollständigen Periode eines 74 Hz-Signals 256 Punkte
und für jede der zugehörigen Oberwellen ebenfalls 256 Punkte berechnet werden, wobei die Punkte für die
Oberwellen im gleichen Abstand innerhalb einer Zeitspanne verteilt sind, die der Periode der Grundwelle entspricht.
Dadurch erhält man eine Skala' für die Örundfreqiienz von
74 Ma*wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Wie im folgenden
beschrieben wird, ändert sich die Grtrndfröquenz; für
Berechnung, jedoch bleibt das BerechnungsvernHlfcnis
K « 25β konstant. Mit änderen Worten, bei eiiiei? Örund-
von 7^ Hz werden innerhalb einer Zeitspanne von
etwa 13,5 Mlllisekiitt'den, einer Periode eines 74 Hz-gignals,
Berechnungen durchgeführt. Für jede O&erwelle der
74 Hz-Grundfrequenz werden in der gleichen Zeitspanne
256 Berechnungen gemacht. Somit beträgt die Zeitdauer
für einen zu berechnenden Punkt für die 74 Hz-Grundwelle , und jede ihrer Harmonischen:
msec- = 52,7/Usec.
256
Da die obere Grenze des hörbaren Bereiches bei diesem
Ausführungsbeispiel auf 5 820 Hz festgelegt ist, ergeben
sich für eine Grundfrequenz von 74 Hz ^ oder
74 51 Oberwellen im Tonfrequenz- oder hörbaren Bereich. Die
Gesamtzeit für die Berechnung beträgt 52,7 /usec, so daß
der Wert eines Punktes für jede Oberwelle oder die Grundwelle
in etwa °der 1,05/Usec, durchgeführt
wird.
Bringt man die Gleichungen (2), (3) und (4) in Beziehung zu Fig. 5» so erkennt man, daß die Amplitude der Aus- ä
gangskurve 91 zu bestimmten Zeitintervallen 1 dadurch
berechnet wird, daß man die genauen Werte für die Unbekannten bestimmt und die jeweilige Gleichung löst, so
daß beispielsweise bei t = to die Gleichung (3) einen
Wert für die Amplitude des Ausgangssignals während des zweiten Zeitintervalls (tg) liefert. In den Gleichungen
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(2), (3) und (4) sind die jeweils die Komponente der
ersten Oberwelle bezeichnenden Teile mit a, a,, .... a die die Komponente der zweiten Oberwelle bezeichnenden
Teile mit b, b, und b und entsprechend die die in-te
Oberwelle bezeichnenden Teile mit m, m, und m bezeichnet.
Bei genauer Prüfung erkennt man außerdem, daß man bei Aufzeichnung der jeweiligen Komponenten a, a^, -.,..■■&
für entsprechende Zeitspannen K die Grundfrequenz reproduzieren kann und daß bei Vergrößerung der Zeitspannen K
die Genauigkeit der reproduzierten, die Grundfrequenz darstellenden Sinuswelle verbessert wird.
Die bei dieser Anordnung verwendeten Grundfrequenzen liegen im Bereich von 74 bis JlO Hz. Der Fachmann weiß,
daß als Grundfrequenzband normalerwe ise der Bereich von 74 bis 330 Hz angesehen wird. Es kann jedoch etwas abgeändert
werden, ohne daß die Qualität des erzeugten Tones (bei Reproduzierung von Sprache) beeinträchtigt wird und
™ .ohne daß die Betriebswelse der Anordnung Änderungen erfährt. Es sei nun ein spezielles Beispiel für die Berechnung
bei der Grundfrequenz von 310 Hz beschrieben. Die Einzeldarstellung
der allgemeinen Gleichung (1) kann zusammengefaßt wie folgt beschrieben werden:
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1 2* J '
22,τΓ
2.2- 2irf
y - rf
(Der Spektrumskomponentenbereich (8.) ist für K = 256
Null, da die Zeit ^gleich der Zeit tQ + 1 ist.)
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- ■ 18 -
Die Gesamtrechenzeit für die Berechnung der Komponenten
^i- \j X/t- \» ··· ^f <\ beträgt nur 3*17 Millisekunden,
da nur elf Rechnungen durchzuführen sind, d.h. es gibt nur zwölf mögliche Oberwellen der Grundfrequenz, die
zwischen 310 Hz und 3 820 Hz (ij|^ = 12) liegen. Die
gesamte Rechenzeit für irgendein X.. bei einer Grundfrequenz von 310 Hz beträgt 12,38 yUsec, so daß die
Gesamtrechenzeit für alle K-Zeitabschnitte bei einer Grundfrequenz von 310 Hz 3,17 Millisekunden (12,38 χ 1O~
χ 256 = 3,17 x 10"^) beträgt, während die Gesamtrechenzeit
für eine Grundfrequenz von lh Hz 13*5 Millisekunden
ausmacht. Die Rechenzeit für die Berechnung jedes Elementes der Gleichungen (5) bis (8) beträgt noch 1,03 /usec.
Jeder die digital kodierte Eingangsinformation der Beschreibung des Tones enthaltende Rahmen enthält diejenigen
Informationen, die erforderlich sind, um die vorstehend angegebene allgemeine Berechnung einer Grundfrequenz und
jeder Oberwelle durchzuführen. Aus Fig. 2 und den Gleichungen (2), (3) und (4) ergibt sich, daß das 6-Bit-Wort
92 die dem Rahmen zugeordnete Grundfrequenz f bezeichnet
und daß jedes der 3-Bit-Worte wie etwa 93 die Amplitudeninformation A/„f\ enthält, die zu mindestens
einer Oberwelle gehört, welche in einen einer vorgewählten
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Reihe von Abschnitten des Tonfrequenzbandes oder -spektrums
fällt. Wegen des Abstandes der vorgewählten Abschnitte oder Bänder des Tonfrequenzbereiches und der Abstände
der zur. Grundfrequenz gehörenden Oberwellen kann mehr
als eine Oberwelle innerhalb eines bestimmten Abschnittes liegen oder es kann auch keine Oberwelle in einem Abschnitt
vorhanden sein. Wo -mehr als eine Oberwelle in einem Abschnitt auftreten, gibt die Α/Η#f\-Information
eines Wortes die Gesamtenergie der in diesen Abschnitt |
fallenden Oberwellen des ursprünglichen, kodierten Signals an.
Um eine entsprechende Darstellung des Tonspektrums des
ursprünglichen Signals am Ausgang der Anordnung 10 zur Synthetisierung zu erhalten, muß der Rahmen eine größere
Zeitspanne einnehmen, als die größte zu einer Grundfrequenz gehörende Periode. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Rahmenfolgefrequenz 22,5 Millisekunden, und die Rahmen folgen ohne Unterbrechung in Reihe
aufeinander.
Die digital kodierte Eingangsinformation wird der Anordnung
gemäß Fig. 1 an der Eingangsklemme 14 zugeführt, die mit einer Eingangssteuereinheit 13 verbunden ist. Diese Einheit
109825/1231
dient zum Synchronisieren der Eingangsinformation für.
die Eingangsanordnung 15 und enthält einen Serien-Parallel-Umsetzer
18, ein 48-Bit-Amplitudendaten-Pufferregister 22, ein 6-Bit-Grundfrequenz-Pufferregister 26, eine Logikschaltung
28 zur Umwandlung digitaler, der Frequenz zugeordneter Eingangsdaten in Binärworte und ein Frequenzdaten-Speicherregister
29. Die Eingangssteuereinheit
15 erzeugt eine Rechteckimpulsfolge mit 2 400 Bit/sec,
die ein Taktsignal darstellen und im wesentlichen unabhängig von anderen Zeitgeberanordnungen innerhalb der
Anordnung 10 zum Synchronisieren sind. Dieses Taktsignal wird dem Serien-Parallel-Umsetzer l8 über eine Leitung
zugeführt-. Die der Steuereinheit 1J>
in Serie zugeführten Eingangsdaten werden von ihr über eine Leitung 17 dem
Umsetzer 18 zugeleitet, und jeder Rahmen der serienfö'rmigen
Eingangsdaten wird mit einem Taktimpuls von der Leitung · 19 im Umsetzer synchronisiert, so daß sie dem Umsetzer
über die Leitung 17 zugeführten Daten für den Betrieb
der Eingangsanordnung synchronisiert sind. Ferner werden dem Amplituden-Pufferregister 22, dem Grundfrequenz-Pufferregister
26 und der K-Index- und Synchronisations-Steuereinheit
20 ein dem Synchronisierungs-Bit jedes
Rahmens der Eingangsdaten entsprechendes Signal über die Leitung 16 zugeführt. Das in der Leitung l6 auftretende
Signal besteht im wesentlichen aus einer Impulsfolge mit
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einer Folgefrequenz von 44,44 Bit/sec. oder aus einem Impuls Je 54 Zählschritte des 2 400 Bit/sec.-Taktgebers.
Der Serien-Parallel-Umsetzer 18 (Fig.6) ist eine in
der Computertechnik bekannte Schaltanordnung.
Der Umsetzer 18 benutzt bekannte Flip-Flops, und der
Fachmann erkennt, daß' die Flip-Flops jeweils erste und zweite Eingänge und erste und zweite Ausgänge Q und Q {
("Nicht-Q"), einen Takteingang, der in Abhängigkeit von
einem zugeführten Impuls die an den Eingängen anstehenden Daten an die Ausgänge weitergibt, sowie einen Rückstelleingang
haben, der bei Zuführung eines Impulses die Ausgänge der Flip-Flops löscht. Flip-Flops sind allgemein
bekannt, so daß keine weitere Erklärung erforderlich ist. Im übrigen bezieht sich die Bezeichnung "1" oder "hoch"
auf das Vorhandensein einer Gleichspannung gegebener Größe und die Bezeichnung "niedrig" oder "O" auf das Fehlen |
einer derartigen Spannung. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
wird eine 5 Volt Gleichspannung als 1 verwendet. Im wesentlichen entspricht ein erster Ausgang
jedes Flip-Flops dem ersten Eingang des gleichen Flip-Flops und in gleicher Weise entspricht ein zweiter Ausgang dem
zweiten Eingang, so daß bei Zuführung eines Taktimpulses
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zum Takteingang des Flip-Flops der Ausgang seinen Zustand
entsprechend dem Zustand am Eingang zum Zeitpunkt der Zuführung des Taktimpulses ändert.
Die in Serie auftretenden Daten in der Leitung 17 werden dem Eingang des Umsetzers 18 zugeführt, worauf die in
Serie auftretenden Signale in zwei parallele Pfade 17, 17a aufgeteilt sind. Der Pfad 17a enthält einen Inverter
W 21 und jeder der beiden parallelen Pfade ist unmittelbar mit den jeweiligen Eingängen eines ersten Flip-Flops 25
einer Gruppe von 5^ parallel geschalteten Flip-Flops 23
verbunden. Das erste Flip-Flop 23 enthält einen ersten
Eingang, an den die Leitung 17 und einen zweiten Eingang, an den die Leitung 17a angeschlossen ist. Die zweite
Verbindung erfolgt jedoch über einen Inverter 21, so daß beim Auftreten eines eine 1 bezeichnenden Bits in den
Eingangsdaten diese 1 unmittelbar dem ersten Eingang und
fc eine O dem zweiten Eingang zugeführt wird. Wird umgekehrt
dem ersten Eingang eine 0 zugeleitet, so gelangt eine 1 an den zweiten Eingang. Die Ausgänge des ersten Flip-Flops
23 sind mit den Eingängen des zweiten Flip-Flops 23
und so fort durch die gesamte Gruppe der übrigen Flip-Flops verbunden. Die Leitung 19 ist an den Takteingang jedes *
Plip-Flöps 23 angeschlossen. Tritt also gleichzeitig mit
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einer Frequenz von 2.400 Impulsen pro Sekunde an den Rückstelleingängen ein Impuls auf, so werden die 2 400-Bit/
see.-Eingangsdaten in der Leitung 17 in Serie durch die
Flip-Flops 23 geführt und am Ende von jeweils.54 aufeinanderfolgenden
Schritten entsprechen die in Serie den ersten Eingängen jedes Flip-Flops zugeführten Bits jeweils
einem Bit des in Fig. 2 dargestellten 54-Bit-Rahmens
aus Eingangsdaten. An die ersten Ausgänge jedes Flip-Flops 23 ist jeweils eine Leitung 24 angeschlossen, durch λ
die die Ausgänge des Umsetzers 18 für die parallel auftretenden Daten gegeben sind.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist das zeitlich zuerst in
den Umsetzer 18 gelangende Daten-Bit das erste Bit des 6-Bit-Wortes für die Grundfrequenz des Rahmens. Das
letzte in den Umsetzer 18 gelangende Wort ist ein 3-Bit-Wort für den im sechzehnten Abschnitt des Tonfrequenzbandes
enthaltenen Energiepegel der Oberwellen, und dieses 3-Bit-Wort enthält ein Synchronisations-Bit, das
das letzte Bit des gesamten Rahmens ist. Aus diesem Grunde hat die zum letzten Wort gehörende Amplitude des
Energiepegels nur zwei kennzeichnende Bits.
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In Fig. T werden die aus 48 Bits bestehenden Amplitudeninformationen
über parallele Leitungen 24 dem Amplituden-Pufferregister 48 zugeführt und in diesem zu Eingängen
von Flip-Flops 27 geleitet. Wie vorstehend bereits beschrieben, entspricht ein in der Leitung 16 auftretendes
Signal dem Vorhandensein des Synchronisations-Bits in jedem Wortrahmen I90 (Fig.2), und dieses Signal wird
gleichzeitig dem Takteingang jedes der Flip-Flops 27 zugeführt. Somit werden die Ausgänge aller Flip-Flops 27
in Abhängigkeit von den an den Eingängen anstehenden Daten gesetzt, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem der gesamte
Datenrahmen in paralleler Darstellung aus dem Serien-Parallel »Umsetzer 18 zur Verfügung steht. Daher werden
die parallel auftretenden Daten für eine der Frequenz des Auftretens des Synchronisierungsimpulses in der Leitung
16 entsprechende Zeit, also für 22,5 Millisekunden im Pufferregister 22 gespeichert. Eine separate Leitung 25 ist mit
dem nichtinvertierten Ausgang (Q) jedes Flip-Flops 27 verbunden und an das Hüllkurvenregister J5O (Fig.l) angeschlossen.
Das Pufferregister 22 dient zur Speicherung der Amplitudendaten,
während ein neuer Rahmen aus in Serie auftretenden Eingangsdaten im Umsetzer 18 in parallele Form umgewandelt
wird und während der letzte im Register 22 gespeicherte Datenrahmen durch andere Schaltkreise der Anordnung 10 zur
Synthetisierung verarbeitet wird.
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In gleicher.Weise wird die 6-Bit-Grundfreqüenz-Information
jedes Rahmens über parallele Leitungen 24 einem Grundfrequenz-Pufferregister 26 (Pig.l) zugeführt. Außer
der in diesen verwendeten Anzahl von Flip-Flops entspricht das Register 26 in Aufbau und Betriebsweise im wesentlichen
dem Register 22. Die Ausgänge des Registers 26 weisen sechs parallele Leitungen 31 auf, die mit einer
Umsetzereinheit 28 für Frequenzdaten verbunden sind.
Die Frequenzdaten-Umsetzereinheit 28 aus Fig. 1 wandelt
die digital kodierte Eingangsinformation in binäre Form um und ändert die Frequenzanordnung der digital kodierten
Eingangsinformation in eine binäre Form, in der sie zur Aufnahme für die digitalen Schaltkreise geeignetist. Insbesondere
kodieren zur Verfügung stehende Kanalanalysatoren die Grundfrequenz-Daten im wesentlichen gemäß nachfolgender
Tabelle:
| Code | Tabelle I | (Hz) (ungefähr) | |
| Wort | 000000 | Frequenzwert | (Spezialkodierung) |
| 1 | 000001 | 0 | |
| 2 | 000010 | 74 | |
| 3 | 000011 | 78 | |
| 4 | 000100 | 82 | |
| 5 | 000101 | 86 | |
| 6 | 000110 | 91 | |
| 7 | 95 | ||
XXXXXX
310
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Wie im folgenden beschrieben wird, ist es wichtig, die
gradzahligen Vielfachen des zu einer Grundfrequenz gehörenden
Beschreibungswortes, zu erhalten, um Binärziffern entsprechend den Oberwellen der Grundfrequenz eines
bestimmten Rahmens zu ermitteln. Es ist in der Computertechnik üblich, eine Binärzahl in der folgenden Weise
■ ■■■■■· ■ ■->" ii
zu verdoppeln:' v
^ 000001 = 1
+ 000001 = ±_1
000010 = 2
Anhand von Tabelle I erkennt man, daß bei Verdopplung des Wortes 2 gemäß dem Beispiel>
d.h. bei Zufügung des kodierten Wortes 000001 zu sich selbst ein Codewort gemäß w
T-belle I erhalten wird, das ?8 Hz und nicht 148 Hz (2f) '
entspricht. Somit ist eine Umsetzung der kosierten ^-
Information in übliche arithmetische Binärwerte erforder-P lieh. Eine Frequenzdaten-Umwandlereinheit, die in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel verwendet werden kann, wird beispielsweise von der Firma National Semiconductor ·a"
Company, Santa Clara> Kalifornien, unter der Bezeichnung -^"
Modell MM422 hergestellt.
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Bei der Umsetzung von kodierten Daten in arithmetische Binärwerte erhält man noch ein anderes Ergebnis. Aus Tabelle I ergibt
sich, daß eine im wesentlichen lineare Änderung der Frequenz zwischen den Worten 2 bis 64, Jedoch nicht zwischen den
Worten 1 und 2 erfolgt. Durch Umsetzung der kodierten Daten in übliche arithmetische Binärwerte wird die nicht-lineare
Änderung, die im anderen Fall die Berechnung unterbrechen würde, unbedeutend.
Die Frequenzdaten-Umsetzereinheit 28 dient außerdem noch
zum Expandieren der kodierten Daten in ein 9-Bit-Wort im Unterschied zu dem 6-Bit-Wort der kodierten Eingangsdaten.
Dem Fachmann ist klar, daß ein 6-Bit-Wort in der Üblichen Binärrechnung nicht zu 310 Hz führen würde. Ein Standard-6-Bit-Binärfcort
kann beispielsweise wie folgt expandiert werden: ·
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Es ist allgemein bekannt, daß beispielsweise eine 1 an der Steile 3 (OOOIOO) die Zahl 4 der Basis 10, eine 1 an der Stelle
3 und an der Stelle 2 (000110) die Zahl 6 der Basis 10 usw.
bezeichnen, bis sich an allen Stellen 1 bis 6 (111111) Einsen befinden,wodurch die Zahl 63 bezeichnet ist, die außerdem
die größte Zahl darstellt, die sich mit einem 6-Bit-Wort ausdrücken läßt. Wird also die Binärzahl auf 9-Bit anstelle
von 6-Bit erweitert, so kann1ohne weiteres die Binärzahl für
310 (100110110) dargestellt werden, und neun Stellen sind die
erste Möglichkeit zur Darstellung der Zahl 210. Die Frequenzdaten-Umsetzereinheit
28 hat neun parallele Ausgangsleitungen 32, die zu der Frequenzspeichereinheit 29 und dem Stlmmlos-DeteKtor
33 führen.
Die Frequenzspeichereinheit 29 ist ein Speicherregister mit Flip-Flops, das in Aufbau und Funktionsweise ähnlich dem Amplituden-Puff
erregist er 22 und dem Grundfrequenz-Pufferregister 26 ist;
jedoch sind in der Speichereinheit 29 mindestens neun Flip-Flops,
nämlich eines für jedes Bit vorgesehen und die weiteren zweiunddreißig sind· jeweils an die Eingänge eines zugehörigen
Flip-Flops angeschlossen. Die nicht invertierten Ausgänge jedes Flip-Flops sind über Leitungen 34 mit einem 12*-Bit "Addierer 35
verbunden. Die Frequenzspeichereinheit 29 dient zur Speicherung von von der Umsetzereinheit 28 zugeführten Daten. Die Speicherung,
erfolgt solange, bis die Grundfrequenz das Ende einer Periode
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erreicht hat, so daß eine Synchronisierung der Daten aus der
Eingangsanordnung 15 mit der Funktionsweise anderer Schaltkreise der Anordnung 10 zur Synthetisierung möglich ist.
Die Flip-Flops der Frequenzspeichereinheit 29 werden durch ein Signal der K-Index-und Symchronisationssteuereinheit 40
angesteuert, wie dies später beschrieben wird, um dadurch eine Überführung der in dieser Speichereinheit gespeicherten
Daten in den Addierer 35 zu ermöglichen. Die Zeitfolge für
das Steuersignal ist so eingestellt, daß Unterbrechungen des { Rechenzyklus infolge Zuführung neuer Daten zu dem Rechenteil
der Anordnung 10 vermieden werden.
Der 12-Bit-Addierer 55 und der Akkumulator J>6 dienen zur
Erzeugung von Binärworten entsprechend gewissen aufeinander folgenden Oberwellen der Grundfrequenz eines zugehörigen
Rahmens.
Die Zeitgeber- und Ausgangssteuereinheit 12 ist der Haupttakt- - λ
geber für den Rechenteil der Anordnung 10. Diese Einheit enthält einen quarzgesteuerten Oszillator und eine Reihe von
Flip-Flops, die in bekannter Weise als Frequenzteiler arbeiten, so daß die Steuereinheit 12 zehn Taktimpulse für die zeitgerechte
Steuerung verschiedener Schaltkreise der Anordnung 10 zur Synthetisierung erzeugt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
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besteht der Taktimpuls O aus einer 7*76 MHz-Impulsfolge, der
Taktimpuls 1 aus einer 3*88 MHz-Impulsfolge, der Taktimpuls
2 aus einer 1,94 MHz-Impulsfolg©/ der Taktimpuls 4 aus einer
0,97 MHz-impulsfolge und der Taktimpuls 8 aus einer 0,425 MHz-Impulsfolge.
Über Verbindungen des invertierten Ausganges des jeweiligen Flip-Flops des Teilers stehen fünf zusätzliche
.Zeitgebersignale zur Verfügung, die jeweils um l80° gegenüber
einem der Taktimpulse 0 bis 8 verschoben sind. Weiterhin können gegebenenfalls Kombinationen der vorstehend beschriebenen
Taktimpulse zur Erzeugung weiterer Taktimpulse verwendet
werden. Beispielsweise kann ein 1,03 Mikrosekunden-Taktimpuls durch Kombination der Taktimpulse 2 und 4 gewonnen werdin. Die
Taktimpulse werden über zehn getrennte Leitungen 42 den verschiedenen
Schaltkreisen zugeführt (Fig. 1).
Jedes Bit des 9-Bit-Wortes wird über parallele Leitungen
34 voh der Frequenzspeichereinheit 29 zum Addierer 35 geleitet
und jeweiligen Addiererabschnitten 39 (Fig. 8) zugeführt. Ee gibt mehr Addiererabschnitte (12) als Eingangsdatenbiti (9),
um Platz für eine binäre Expansion der Zahl zu haben. Die
Eingangsdatenbits werden den ÄddierereingMngen entsprechend den
neuen, niedrigsten, kennzeichnenden Bits zugeführt. Jeder der
Addiererabschnitte 39 ist in bekannter Weise aufgebaut, Wofür
beispielsweise eine integrierte Schaltung Modell 3904 d#r Firma
TÜI2S/1231
- 51 -
Pairchild Semiconductor, Mountain View, Kalifornien, verwendet
werden kann. Eine derartige Schaltung enthält zwei Addiererabschnitte 59 auf einer Platte. Jeder Addiererabschnitt 39
hat drei Eingänge, IN 1, IN 2, Cin (Trägereingang) sowie zwei
Ausgänge C . (Trägerausgang) und Summe. Die Addiererabschnitte arbeiten gemäß der folgenden Tabelle:
Addierer - Tabelle
| IN 1 | IN 2 | O | 0OUt | Summe |
| O | O | 1 | 0 | 0 - |
| O | O | O | 0 | 1 |
| O | 1 | 1 | 0 | i |
| O | 1 | O | 1. | 0 |
| 1 | O | 1 | 0 | Ι |
| 1 | O | O | 1 | Ο |
| 1 | 1 | 1 | 1 | O |
| 1 | 1 | 1 | 1 | |
Aus dieser Tabelle ergibt sich, daß beim Auftreten einer 1 an nur einem oder an allen der jeweiligen Eingänge eine Summe i
von 1 oder dezimal 2 =1, daß jedoch bei Zuführung von einzeln zu irgendwelchen von zwei Eingängen am Ausgang C fc eine 1
auftritt.
Die Addierer-Akkumulator-Anordnung gemäß der Beschreibung ist
in Fig. 8 dargestellt. Der Akkumulator 56 enthält zwölf
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Flip-Flops 53* und der Summenausgang jedes Addierer-Abschnittes
39 ist über eine Leitung 37 sowohl mit dem invertierenden als auch mit dem nicht-invertierenden Eingang eines entsprechenden
Flip-Flops 53 verbunden. Der nicht-invertierende Ausgang (Q) jedes Flip-Flops 53 ist über eine Leitung 38 an den zweiten
Eingang (IN 2) des jeweiligen Addierer-Abschnittes 39 und über
eine zweite Leitung 44 mit einem Großenyergleicher 50 (Fig. 1)
verbunden. Es sind zwölf entsprechende Addierer 39 und Flip- , Flops 53 in den zwei Einheiten vorhanden, und der Trägerausgang
Cj des ersten Addierer-Abschnittes ist geerdet, um die versehentliche Zufuhr von falscher Information zu verhindern. Der
Trägerausgang C . jedes Addierer-Abschnittes 39 ist direkt
mit dem Trägereingang C^ des nächst benachbarten Addierer-Abschnittes
verbunden, während der Ausgang C . des letzten Addierer-Abschnittes J>9 offen ist. Im Akkumulator 36 ist der
Takteingang jedes Flip-Flops 53 über eine Leitung 52 mit der Zeitgeber- und Steuereinheit 12 (Fig. 1) verbunden, und die
Rückstelleingänge aller Flip-Flops sind über eine Leitung 43
an die K-Index- und Synchronisierungs-Steuereinheit 40 (Fig. 1)
angeschlossen. Wie im folgenden beschrieben wird, wird der Impuls in der Leitung 43 zur Rückstellung des Akkumulators 36 benutzt,
wenn die Bearbeitung eines bestimmten Datenrahmens beendet ist.
Daraus ergibt sich, daß bei jeder Zuführung eines Taktimpulses von der Zeitgeber- und Ausgangssteuereinheit 12 zur Leitung 42
■ύ'ί )■!:■':
109825/1231
(Pig. 1) die Binärzahl in der Leitung 34 zu sich selbst addiert
wird, so daß sich das Binärwort in den Ausgangsleitungen 44 um
ganzzahlige Vielfache vergrößert und somit aufeinanderfolgende Oberwellen der Grundfrequenz, beispielsweise 2f, 3f, 4f usw.
darstellen. Bei einer Grundfrequenz von 74 Hz ist beispielsweise
das Binärwort in der Leitung 34 000001001010. Bei Zuführung des
ersten Taktimpulses wird die Zahl in der Leitung 44 000010010100 oder 148 (22 + 2^ + 27 = 4 + 16 + 128 = 148).
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde festgelegt,
daß ein Arbeitsfrequenzbereich zwischen 200 Hz und 3820 Hz eine ausreichend genaue Tonwiedergabe erzeugte. Somit wurden
sechzehn zweckmäßige Frequenzbänder innerhalb des Tonfrequenzbereiches gewählt, die als zwischen den folgenden Bandbreitenmarkierungen
liegend festgelegt wurden:
Bandbreitenmarkierung
1 332 "
| 0 | 200 | Hz |
| 1 2 |
332 464 |
Il
It |
| I | 596 728 |
Il
H |
| 5 | • '86O | η |
| 6 | 992 | ti |
| 7 | 1.135 | Il |
| 8 | 1.300 | ti |
| 9 | 1.485 | Il |
| 10 | 1.700 | Il |
| 11 | 1.945 | It |
| 12 | 2.225 | Il |
| 13 | 2.545 | Il |
| 14 | 2.910 | It |
| 15 | 3.330 | ti |
| 16 | 3.820 | ti |
| 17 | Rückführung |
109825/123 t
Die Tabelle der Bandbreiten 70 dient zur Erzeugung von 7-B.it-Binärworten
in Ausgangsleitungen 46, wobei die Worte jeweils eine der vorstehenden Prequenzraarkierungen bezeichnen. Wird
die Tabelle 70 genau angesteuert, etwa über eine Leitung 45
von Impulsen der Hüllkurvensteuerung 60, so schalten die
. Ausgänge auf ein die nächst höhere Markierungsfrequenz bezeichnendes 7-Bit-Wort um, bis die Bandbreitenmarkierung 70
erreicht ist, worauf dann die Tabelle zurückgeführt wird und von
W neuem zu arbeiten beginnt. Wie im folgenden beschrieben wird, durchläuft die Tabelle 70 die siebzehn Markierungen Schritt
für Schritt, während jeweils 1/256 einer Periode der Grund-'
frequenz, die am Ausgang der Frequenzspeiehereinheit 29 auftritt,
Nur die sieben wichtigsten Bits (MSB) des Ausgangs des Akkumulators
36 werden über sieben parallele Leitungen 44 dem e
Größenvergleicher 50 zugeführt. Die Ausgänge der Tabelle der Kanalbandbreiten 70 sind über sieben Leitungen 46 mit dem tferfc
gleicher verbunden. Dieser Vergleicher 50 vergleicht die von
der Tabelle 70 und dem Akkumulator J>6 zugeführten Worte und
wenn der Wert eines vom Akkumulator zugeführten Binärwortes gleich oder, größer als der Wert des von der Tabelle 70 zugeführten Binärwortes ist, dann ändert das Ausgangssignal des
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Vergleichers in der Leitung 47 seinen Zustand. So kann sich beispielsweise das Ausgangssignal von O Volt auf eine im
wesentlichen konstante Gleichspannung von einigen 10 Volt ändern. Für diesen Zweck brauchbare Vergleicherschaltungen
sind im Handel erhältlich, und es kann insbesondere ein Paar 4-Bit-Vergleicher, Modell DM 7200/DM 8200 der National
Semiconductor Corporation verwendet werden, die für das hier beschriebene Ausführungsbeispiel parallel geschaltet sind.
In Fig. 9 ist die Zusammenarbeit von Vergleicher 50, Hüllkurvensteuerung 60 und Tabelle 70 der Kanalbandbreiten gezeigt.
Wie vorstehend beschrieben, ist die niedrigste durch das Ausgangssignal der Tabelle 70 bezeichnete Frequenz 200 Hz, so daß
auf der Leitung 46 immer ein Wort auftritt, das gleich oder größer als 200 Hz ist. Unter Berücksichtigung des im folgenden
beschriebenen Zeitablaufes ergibt sich, daß neue Daten in der
Leitung 44 nur dann auftreten, wenn die Ausgänge der Tabelle 70 gleich oder größer als 200 Hz sind. Falls in einem besonderen g
Fall der Wert der in der Leitung 44 angezeigten Zahl kleiner als 200 Hz ist, so ändert sich das Ausgangssignal des Vergleichers
50 nicht. Da jedoch aufeinander folgende Taktimpulse in vorstehend beschriebener Weise über die Leitung 42 der
Addierer-Akkumulator-Kombination 35* 36 zugeführt werden,
erhöht sich das Ausgangssignal des Akkumulators bis es schließlich
eine Frequenz bezeichnet, die gleich oder größer 200 Hz ist.
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Zu diesem Zeitpunkt ändert das Ausgangssignal des Vergleichers
50 seinen Zustand, üblicherweise'von O auf irgendeinen positiven
Wert einer Gleichspannung. Der Ausgang des Vergleiehers 50 ist ■
über eine Leitung 47 mit der Hüllkurvensteuerung 60 und ins- \
besondere mit einem in dieser angeordneten Nicht-Und-Gatter verbunden. Das Nicht-Und-Gatter 55 hat drei Eingänge und arbeitet
in Abhängigkeit von drei den Eingängen zugeführten positiven
Signalen, um ein negatives Signal an seinem Ausgang zu erzeugen. Die Taktimpulse von der Leitung 42 werden dem Eingang des
Gatters 55 zugeführt und sind normalerweise "hoch", nehmen Jedoch periodisch in der nachfolgend beschriebenen Weise ab.
Eine negative Änderung des Ausgangssignals des Gatters 5I
wird durch einen Inverter 56 invertiert und dem Eingang eines
DigitalZählers 57 zugeführt, der durch Zuführung eines positiven
Signals die durch sein Ausgangssignal dargestellte Zahl um 1 vergrößert. Dc.s Ausgangssignal des Digitalzählers 57 ist ein
4-Bit-Wort, das sechzehn Kombinationen der binären Stellen (0000 bis 1111) hat, welche die Zahlen von 1 bis 16 bezeichnen.
Somit stellt das Zählerausgangssignal eine Adresse für die
ersten sechzehn aufeinanderfolgenden, vorstehend beschriebenen Frequenzmarkierungen dar. Ist die Markierungsfrequenz 200 Hz,
so ist das Ausgangssignal des Zählers 0000 und bezeichnet das Wort in der Leitung 44 einen Wert gleich oder größer als 200 Hz,
dann ändert das Ausgangssignal des Vergleichers 50 seinen Zustand
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- - 37 -
und das Ausgängssignal des DigitalZählers 57 ändert sich zu
0001. Diese Adresse (0001) wird über Leitungen 45 der Tabelle
70 der Kanalbandbreiten zugeführt und gelangt in dieser zu jedem von siebzehn Anzeigegattern 58. Digitalzähler der beschriebenen
Art werden beispielsweise von der Firma Signetics Corporation, Sunnyvale, Kalifornien, unter der Bezeichnung
"Modell S8281J 4-Bit-Binärzähl/Speicherelement" vertrieben.
Jedes der Anzeigegatter 58 außer dem siebzehnten spricht auf
eine von sechzehn möglichen Kombinationen des Ausgangssignals des Zählers 57 an. Die Anzeigegatter 58 sind von bekannter
Bauart und bestehen üblicherweise aus integrierten Schaltkreisen, wie sie etwa von der Firma National Semiconductor Company,
Santa Clara, Kalifornien, unter der Bezeichnung Modell MM-422 vertrieben werden. Das Ausgangssignal jedes Anzeigegatters
58 wird einer entsprechenden Reihe 59 von parallel geschalteten Dioden 6l zugeführt. Bei Zuführung des richtigen
Binärwortes zu dem Eingang des entsprechenden Anzeigegatters
58 ändert das Ausgangssignal dieses Gatters seinen Zustand,
typischerweise von positiv zu 0. Gewisse Dioden sind aus
der zu jedem Gatter gehörigen Reihe 59 ausgelassen, wodurch
eine Anzeige einer 0 am Ausgang der Reihe möglich ist. Somit
wird im Zusammenhang mit jedem Anzeigegatter 58 ein bestimmtes 7-Bit-Wort erzeugt. Die Ausgänge jeder der Diodenreihen 59 sind
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mit den entsprechenden Ausgängen der anderen Diodenreihen
parallel geschaltet, und all© Reihenausgänge sind über Lei- -;«„
tungen 56 mit dem Eingang des Yergleichers 50 verbunden. , ....■-, .
Vergrößert sich das Ausgangssignal des Digital Zählers 5T URi >>
einen Schritt, so wird das nächstfolgende Anzeigegatter 58 :;=
angesteuert und spricht an, Die entsprechende Diodenreihe 59 erzeugt ein die nächste Markierungsfrequenz bezeichnendes
Binärwort. Wiederum wird das Ausgangssignal des Akkumulators
36 (Fig. 1) vergrößert und der erzeugte Oberwellenwert wird mit der neuen Frequenzmarkierung verglichen, bis wiederum eine
Übereinstimmung erreicht ist, worauf dann der gesamte Vorgang wiederholt wird, so daß die näehste ,Markierungsfrequenz für
den Vergleich herangezogen wird.
Ein Paar Zeitgebersignale von der Zeitgeber- und Ausgangssteuerung
12 werden den entsprechenden Eingängen des Nißht-Ünd-Gatters
55 zugeführt. Wie vorstehend bereits beschrieben, spricht das Gatter auf hohe Spannungen (1) an jeder der
Gatterleitungen, in diesem Falle 3, an, so daß die Hüllkurvensteuerung 60 betätigt wird. Die Zeitgebersignale siind
insbesondere so angeordnet, daß sie das Gatter 55 betätigen*:-
wenn eine Oberwelle der Grundfrequenz nicht in das besondere .;
Frequenzband fällt. Es sei beispielsweise die Gründfrequenz *
1 09§2S/M23 Ϊ
von 18O Hz und die zweite Harmonische von 360 Hz betrachtet.
Prüft man die vorstehende Aufstellung der Markierungsfrequenzen,
so erkennt man, daß keine Harmonische der Grundfrequenz in das durch die Markierungen 200 Hz und 332 Hz gebildete Frequenzband
fällt. Beginnt die Bearbeitung dieser Grundfrequenz, so entspricht
das Signal von der Tabelle 70 200 Hz und das Signal vom Akkumulator I80 Hz, wodurch kein Vergleichssignal in der
Leitung 47 erzeugt wird. Wird der Akkumulator 36 wieder über
die Leitung 42 getaktet, so steigt sein Ausgangssignal an, %
das heißt es ändert sich 0 in eine positive Spannung, wodurch
angezeigt wird, daß ein Vergleich vorgenommen wurde. Nach einer kurzen Verzögerung zur Stabilisierung des Schaltkreises steuert
die Hülllcurvensteuerung 60 die Tabelle 70 an, um ein neues Ausgangssignal zu erzeugen, das in diesem Beispiel 332 Hz
bezeichnet. Es ist jedoch immer noch das Signal vom Akkumulator 36 größer als das von der Tabelle. In diesem Fall kann der
Zählerzähler 57 der Hüllkurvensteuerung 60 keinen Schritt weiterschalten,
da das Eingangssignal des Vergleichers 50 keine ä
Änderung des Ausgangssignals in der Leitung 47 hervorruft.
Als Folge davon wird die Bearbeitung von zyklischen Bandbreiten durch die Einheiten 50, 60 und 70 angehalten und die
Berechnung unterbrochen. Die dem Nicht-Und-Gatter 55 zugeführten
Zeitgeberimpulse beseitigen diese Schwierigkeiten, die durch ein Herausfallen der Harmonischen aus einem Frequenzband
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zwischen zwei Markierungen entsteht. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel müssen den drei Eingängen des Nicht-*Und-Gatters
55 "hohe" Spannungen, die jeweils eine 1 bezeichnen, zugeführt werden, um das Ausgangssignal des Gatters herunterzuschalten
und dadurch eine Schaltung des Zählers 57 zu ermöglichen.
Deshalb sind die Zeitgeberimpulse auf mindestens einer der Leitungen 42, die mieden Eingängen des Gatters 55
verbunden sind, so angeordnet, daß mindestens einmal pro Zyklus des Vergleichers 50 die Spannung an mindestens einer
Leitung kurzzeitig auf 0 absinkt. Falls durch einen normalen Vergleich kein Vergleichssignal erzeugt wurde, wenn also eine
Harmonische in dem Frequenzband fehlt, dann wird durch die Spannungserhöhung auf mindestens einer Leitung ein Falscher
Vergleich erzeugt und der Zähler macht einen Schritt, wodurch eine neue Bandbreitenmarkierung, beispielsweise die Markierung
j3 für 442 Hz abgerufen wird. Der Vergleichsschaltkreis ist
dann in der Lage, in üblicher Weise zu arbeiten.
Ist die Grundfrequenz sehr hoch, das heißt nähert sie sich 510 Hz, so ist es möglich, daß zwei Bandbereiche vorhanden
sind, in denen keine Harmonischen vorhanden sind. Aus,diesem Grund ist auf mindestens einer mit dem Nicht-Und-Gatter 55
verbundenen Leitungen 42 eine Doppel-Impuls-Anordnung vorgesehen.
Die Impulse treten in schneller Folge auf, um erforderlichenfalls aufeinander folgende falsche VergleichsSignaIe zu erzeugen.
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In entsprechender Weise sind die Impulse an den Eingängen des Gatters 55 aufgebaut, so daß eine ausreichende Ansprechzeit
für den Vergleicher 5Q gegeben ist, falls ein normaler Vergleich durchgeführt wird.
Da der Digitalzähler 57 nur einen 4-Bit-Ausgang mit sechzehn möglichen Wortkombinationen hat,'muß die Adresse der siebzehnten
Markierung auf irgendeine andere Weise erzeugt werden. Dieses Eingangssignal wird dadurch geliefert, daß man eine
hohe, eine 1 darstellende Spannung in der Eingangsleitung erzeugt. Alle Ausgangssignale des DigitalZählers 57 sind
jetzt Einsen (1111) und sie werden dem Bandbreitengatter zugeführt, das ein Ausgangssignal 0 erzeugt. Das Ausgangssignal
des Bandbreitengatters 17 wird invertiert und einem Nicht-Und-Gatter 63, das entsprechend dem Gatter 55 aufgebaut
ist, zugeführt, so daß bei Erreichen der sechzehnten Markierungsfrequenz
einem der drei Eingänge des Nicht-Und-Gatters 6j5 eine
1 zugeführt wird. Wenn auf der Leitung 47 ein Vergleichssignal
auftritt, das anzeigt, daß das Oberwellensignal auf der Leitung 44 gleich oder größer als J.330 Hz ist, wird dem zweiten Eingang
des Nicht-Und-Gatters 63 ein eine 1 darstellendes Signal zugeführt. Das dritte eine 1 darstellende Signal wird dem
Nicht-Und-Gatter 63 in Form eines Taktimpulses von der Zeit-, geber- und Ausgangs-Steuereinheit 12 zugeleitet. Es ist so
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abgestimmt, daß sichergestellt wird, daß die Adressierung und
der Vergleich des Bandberelehes 16 beendet ist. Gelangt das
dritte Signal an das Jsjicht-Uhd-Oatter 63, so schaltet dieses
auf ein Ausiangssignal um,.wodurch wiederum ein Flip-Flop 64
zur Erzeugung einer 1 für die entsprechende Diodenreihe 59
erzeugt wird. Dadurch entsteht am Ausgang in der vorstehend
beschriebenen Weise das richtige Vergleichssignal für den Bandbereich 17. Wie im folgenden beschrieben wird, wird der
Rückstellklemme des Flip-Flops 64 von der K-Index- und
Synchronisierungssteuerung 40 ein Impuls zugeführt, durch den
eine Rückführung der Tabelle 70 erfolgt.
Die Tabelle der Kanalbreiten 70 durchläuft zyklisch die sechzehn Bänder jeweils mit l/256stel einer Periode der Grundfrequenz.
Mit anderen Worten, die zur Grundfrequenz und jeder ihrer Oberwellen gehörenden Daten werden jeweils während
l/256stel der Periode der Grundfrequenz erzeugt, das heißt die digitale Verarbeitung bezüglich der Zusammenstellung gemäß
der allgemeinen Gleichung (1) und den einzelnen Gleichungen
(2) j, (3) und (4). Das Ausgangs signal in der Leitung 65 der HÜTlkurvensteuerung
60 wird dem A/„-γ-Register 60 und dem Hüllkurvenregister
JO zugeführt und durch entsprechende Ansteuerung
dieser Einheiten erhält man im Register 30 Informationen über
die Amplituden der Harmonischen« die zu mindestens einer Sinus-
funktion der Gleichungen (2), (j5) und (4) gehören.
Wie in Fig. 1 dargestellt, wird das Ausgangssignal des Vergleichers
50 über eine Leitung 47 der K-Index- und Synchronisierungssteuereinheit
40 zugeführt, welche zur Erzeugung der Prequenzmarkierung 17 dient. Diese zeigt das Ende des Zyklus
von sechzehn Bändern von jeweils l/256stel Periode der Grundfrequenz
an und ermöglicht die Synchronisierung des Betriebes des K-Zählers 80, des K-H-Akkumulators 75* des Rückstellsignals {
in der Leitung 4^, des Ausgangsakkumulators 85 und des Digital-Analog-Umsetzers
86.
Die in Fig. 10 dargestellte K-Index- und Synchronisierungssteuerung
40 enthält ein erstes Nicht-Und-Gatter 68 mit vier Eingängen. Zwei dieser Eingänge sind mit Leitungen 42 von der
Zeitgeber- und Ausgangs-Steuereinheit 12 verbunden, während der dritte Eingang über eine Leitung 47 an den Ausgang des
Vergleichers 50 angeschlossen, und der vierte Eingang an den λ
nicht invertierten Ausgang des Flip-Flops 64 (Fig. 9) der Bandbreitentabelle 70, also an den Adressenausgang für die
Frequenzmarkierung 17 angeschlossen ist. Das Gatter 68 erzeugt beim Auftreten von hohen Spannungen (Einsen) an jedem seiner
Eingänge eine niedrige Ausgangsspannung (Null). Wird die Adressierung für die Frequenzmarkierung 17 in der Tabelle erzeugt und
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das Flip-Flop 64 gesetzt, so entsteht in der Leitung 51 eine
hohe Spannung und wird dort mindestens während der Bearbeitung des siebzehnten Bandes während des in Frage stehenden Zyklus
aufrechterhalten. Somit entsteht während dieser Zeit eine hohe Spannung an einem Eingang des Gatters 68. Weiterhin werden
dem Eingang des Gatters 68 zu Zeitpunkten, die der Beendigung des Zyklus der Frequenzmarkierungen 1 bis 17 entsprechen, hohe
Spannungen auf der Taktleitung 42 zugeführt, so daß nur während
einer begrenzten Zeitspanne die Frequenzmarkierung 17 erzeugt werden kann. Der beschriebene zeitliche Ablauf dient zur
Unwirksammachung der Frequenzmarkierung 17 außer für eine vorgewählte Zeitspanne, um zu verhindern, daß die Frequenzmarkierung
17 durch unerwünschte Signale versehentlich erzeugt wird, so daß die Zuverlässigkeit der Berechnung während jedes Zyklus verbessert
wird. Schließlich ist der Ausgang des Vergleichers 50
(Fig. 9) über eine Leitung 47 mit dem vierten Eingang, des Gatters
68 (Fig. 10) verbunden. Nachdem die Adressierung für den Bandbereich 17 erzeugt ist und in Abhängigkeit hiervon ein Vergleichssignal gewonnen wurde, wird das Ausgangssignal des Vergleichers
50, wie vorstehend beschrieben, plsitiv und eine vierte hohe
S'pannung wird dem Gatter 68 zugeführt, damit dessen Ausgangssignal
auf 0 schaltet. Der Ausgang des Gatters 68 ist mit einem Flip-Flop 67 verbunden, das bei Umschaltung des Ausgangssignals
des Gatters gesetzt wird, da an seinem Stelleingang ein Inverter
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'angeschlossen ist* In dem gesetzten Zustand hat das Flip-Flop
ßj an seinem nicht invertierten Ausgang (Q) eine 1 und an seinem
invertierten Ausgang (Q) eine O. Der nicht invertierte Ausgang
ist über eine Leitung 52 an das Gatter 69 angeschlossen und liefert das Markierungssignal für den Bändbereich 17. Der invertierte
Ausgang (Q) liefert das Nicht-Signal für den Bandbereich 17j das später beschrieben wird, und ist mit der Leitung
43 verbunden. Das Nicht-Signal wird zur Rückstellung verschiedener
Schaltkreise der Anordnung zur Synthetisierung benutzt.
Ein die Rückstellung sperrender Schaltkreis enthält ein Nicht-Ünd-Gatter
87* das zwischen dem Ausgang des Gatters 68 und dem Rucksteileingang des Flip-Flops 67 liegt. Das Gatter 87
hat vier Eingänge, von denen ein erster mit dem Ausgang des Gatters 68 verbunden ist. Die übrigen drei Eingänge sind
über Leitungen 42 mit der Zeltgeber- und Ausgangs-Steuereinheit
12 verbunden. Ist also das Ausgangssignal des Gatters 68 niedrig, so liegt an mindestens einem der Eingänge des %
Gatters 87 eine niedrige Spannung und das Flip-Flops 67 kann nicht versehentlich zu falscher Zeit zurückgestellt werden.
Tritt am Ausgang des Gatters 68 eine 1 auf, etwa wenn einer der Taktimpulse auf der Leitung 42 fehlt, so wird das Flip-Flop
67 zur Erzeugung der Frequenzmarkierung 17 gesetzt, dies vorstehend beschrieben wurde, und es bleibt gesetzt,
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feig $§kHmpül§e auf den Leltüniiri 41
Erzeugen* um St aiii Äüiga'ng· ifei Gofers Bf etui
i 8? wird
4iW Jeweiligen P^eqüehzmlti«kiferüng
If ftlt it
nicht invertierte Msiähg ieis FiijNFio&s 8f ISt1 #ie
!stehend biesbhrieBeni ttit dem Micht-tJha^iäfcter 69 verbühi§tt
und der Ausgang <äes Öätterä 6^ lieSgfe übfer einem inverter 7J5
an der Leitung 41. Das Gatter 69 hat einen zweiten Eingang*
der an den nicht invertierten Ausgang eines Flip-Flops fi
angeschlossen ist und der Ausgang des Gatters 6£ liegt am
Rückstelieingäng des Flip-Flops 71. Das Synchronisieruhgssiighäl
des Rahmehs wird, von der EingähgsSchaltung (Figi 1)
über eine Leitung 16 und einen inverter ?4 dem ersten "Eingang
eines Nicht-Ühd-Gätters fl zugeführt und ein Tönhöhjensynchronisieruhgssignal
gelangt vom fc-^ähler (Fig. 1) über eine
Leitung 49 zu einem zweiten Eingang des Gatters 72* Das iiahmehsynchrohisierungssignäl
ist nörtnälerweise Oj wird jedocli durch
den inverter 74 invertiert, so daß einem Eingang des Gatters
immer ein 1-Signäl zugeführt wird, außer weiih das Rahmiehsyhchronisierungssighäi
auf der Leitung l6 auftritt. Das Ton-
höhensynchronisierungssignal auf der Leitung 49 wird im K-Zähler
80 erzeugt und entspricht dem Beginn einer vollen Periode der
Grundfrequenz (K = 0). Treten das Rahmensynchronisierungssignal
und das Tonhöhensynchroni si erungs signal gleichzeitig auf, da das Rahmensynchronisierungssignal invertiert wurde, so wird
das Gatter 72 unwirksam. Wird durch den K-Zähler 80 auf der Leitung 49 zu irgendeiner Zeit außer beim Auftreten eines
Rahmensynchronisierungssignals auf der Leitung 16 ein Impuls erzeugt, so stehen am Eingang des Nicht-Und-Gatters 72 zwei
positive Impulse, und an dessen Ausgang erscheint eine 0. Diese 0 wird dem Setzeingang des Flip-Flops 71 zugeführt und wird
dort invertiert, um das Flip-Flop zu setzen. Dadurch wird auf der Leitung 88, die mit dem Eingang eines Nicht-Und-Gatters 69
verbunden ist, eine 1 erzeugt. Treten an beiden Eingängen des Gatters 69 1-Signale auf, etwa wenn eine Frequenzmarkierung
vorhanden ist und wenn der K-Zähler 80 (Fig. 1) in irgendeine Stellung K=O springt, so bewirkt der Rahmensynchronisierungsimpuls
auf der Leitung l6 eine Verschiebung der Amplituden- % informationsdaten vom Amplituden-Pufferregister 22 in das Hüllkurvenregister
30. Wird genau zu dem Zeitpunkt, zu dem die Amplitudeninformation vom Register 22 in das Hüllkurvenregister
30 übertragen wird und bevor die übertragungsleitung
25 freigeworden ist, eine Änderung der Rahmeninformation etwa
infolge eines Impulses auf der Leitung 4l hervorgerufen,
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so können im Hüllkurvenregister falsche Daten gespeichert
werden, wodurch die Durchführung weiterer Berechnungen unterbroohen werden kann. Darum wird das Gatter 72 in der vorstehend ,
beschriebenen Weise unwirksam gemacht, damit derartige Fehler
vermieden werden.
Die Frequenzmarkierung 17 auf der Leitung 42 wird dem K-Zähler
80/ dem Ausgang des Digital-Analog-Umsetzers 86, dem Verviel- ....,
fächer 84 und dem Akkumulator, 85 zugeführt. Wenn das Äusgangs-Signal
des Gatters 69 Null ist, so wird es durch einen angeschlossenen Inverter 73 zu einer 1 invertiert, die auf der
Leitung 41 am Ausgang des Inverters auftritt. Außerdem wird bei einer Null am Ausgang des Gatters 69 dieses Signal über
eine Leitung 89 dem Rückstelleingang des Flip-Flops 71 zugeführt,
wo das Signal zur Rückstellung des Flip-Flops invertiert wird und die 1 vom Eingang des Gatters 69 weg schaltet. Man
erkennt, daß der in der Leitung 4l erzeugte Impuls eine Dauer hat, die der Ansprechzeit des Rückstellkreises des Flip-Flop
71 entspricht. ·
Die zum Flip-rFlop 71 gehörende Sperrschaltung verhindert das
Auftreten eines K=O- Impulses vom K -Zähler 80 gleichzeitig mit dem Auftreten eines Rahmensynchronisierungsiwpuises. Wie
vorstehend beschrieben, wird ein Impuls auf der Leitung 4l dem Hüllkurvenregister 30 zugeführt, um eine Speicherung des Inhaltes
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des Registers £ä im Register 3ö' hervorzurufen* Die Leitung
4l ist außerdem1 tiiit dei* Frequenzspeichereinheit 29 verbunden
und der auf ihr auftretende Synchronisierungsimpuls bewirkt
eine Übertragung von Daten aus der Frequenzspeichereinheit 29
itt den Addierer 35* Es sei darauf hingewiesen, daß diese Vorgänge
nur erfolgen, wenn K=O ist> da, wie vorstehend beschrieben,
ein K = 0 - Impuls vom K-Zähler 80 erforderlich ist,
um in der Steuereinheit 40 einen Impuls für die Leitung 4l zu
erzeugen*
Das Hüllkurvenregister 30 (Pig. 1) speichert bei Empfang eines
Impulses von der K-Index- und Synchronisierungssteuereinheit
40 über die Leitung 41 Amplitudendaten aus dem Amplituden-Pufferregister
22. Es ist ein Teil der Eingangsanordnung 15. Da der Impuls auf der Leitung 4l der Frequenzbandmarkierung 17
entspricht, stellt dieser das Ende eines Zyklus durch die
sechzehn Abschnitte des Tonfrequenzbandes während l/256stel einer Periode der vorhandenen Grundfrequenz dar, so daß ein
neuer Rahmen von Amplitudendaten abgerufen und im Hüllkurvenregister
J50 gespeichert wird, so daß er für die nächste volle Periode der Grundfrequenz zur Verfügung steht.
Sind die Amplitudendaten eines bestimmten Rahmens in Abhängigkeit
von einem Impuls auf der Leitung 41 im Register 30 gespeichert
und wird ein Vergleichssignal für jeden der sech-
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&eft -die
W§f*ä§fli giitiäife WifHä. Üti jjiiiffi Äte^Uf liiit^
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t von Üri ßälsa §fi ilifift tj§isf#iiigöil Ühgäng§fi iögil
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Mähtöfehä 2üi offfiogiioheri*
Das Beröife&ishaftssigiiai von Öit* Hüllkürvirlöfeeuö^üng 60 äUf
^5 viifd d§«l Ä^j^v-ftögifefcöi* öS zugeführt* ÄüMferderh
bei irzeügung öirlöä lifiitsöhäftSoignals auf dfef*; Leitung
65 die AiiifJÜtüäeridatefi at4l d^f» LöiiiUnl 76 äih Ausgang des Jiüil·^ ■ i;A
kurvenregistsers 30 weifeei"geigiiöt; und im Ä/jj^-itegiste-f 66 gespeichert, äie düröhlauf§ii tüöh die vorstehend besohfleböhe
Üüökkopbluhg und gelangeil #iedSr zur öpöißherüng in das HÜÜ-kürvenregister
3Ö* wo sie rluhßiehr art letziser statt an erster
Stelle in der Zeitfolge stellen» Auf diese Weise werden die auf-
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einanderfolgenden Worte für die Amplitudendaten in Abhängigkeit von einem Signal von der Hüllkurvensteuerung 60 durch das
Hüllkurvenregister J50 geschoben.
Das A/tt.f\-Register 66 speichert in Abhängigkeit von einem
Impuls auf der Leitung 65 die J5-Bit-Worte auf der Leitung 76. Taktimpulse auf der Leitung 42 werden dem Register 66 zugeleitet,
um eine Zeitspanne zu bestimmen, während der die Speicherung erfolgen kann, so daß irrtümliche Speicherung von Daten vermieden
wird. Entsprechende Verfahren und Schaltkreise zur Fest- ™ legung von Zeitspannen wurden bereits beschrieben. Der Ausgang
des A/τ* f \-Registers 66 ist über Leitungen 8l mit der Tabelle
für die amplitudenmodulierten trigonometrischen Funktionen verbunden.
Der K-Zähler 80 ist ähnlich dem vorstehend beschriebenen Zähler 57 (Fig. 9) aufgebaut und als kommerzielle Einheit erhältlich.
Der wesentliche Unterschied zwischen dem Zähler 80 und dem
Zähler 57 besteht im Zählbereich oder der Kapazität der erzeugten |
Ausgangsworte. Der K-Zähler 80 hat einen 8-Bit-Ausgang und kann
daher höhere Werte zählen als der Zähler 57 > der nur einen
4-But-Ausgang hat. Jeder Frequenzbandmarkierungsimpuls 17 auf der Leitung 52 schaltet den K-Zähler 80 um eine Stelle weiter.
Der K-Zähler 80 ist so aufgebaut, daß er in Abhängigkeit
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von aufeinanderfolgenden Impulse auf der Leitung 52 nacheinander von K = 0 bis K = 255 zählt. Hat der K-Zähler 80 die
Stellung K=O erreicht, so erzeugt er einen Impuls auf der Leitung 49* wodurch eine neue Periode der Grundfrequenz anger
lassen wird. Der binäre Ausgang des K-Zählers 80 ist so aufgebaut,
daß alle Ausgänge bei K=O Null anzeigen. Acht parallel geschaltete Logikgatter sind jeweils an eine der Kombinationen
der Ausgangsbits des K-Zählers 80 angeschlossen, und jedes Gatter invertiert das seinem Eingang zugeführte Signal. Dem Fachmann
ist klar, daß die Gatter so angeordnet werden können, daß* nur
dann ein 1-Ausgangssignal erzeugt wird, wenn die Ausgänge aller
Gatter eine 1 zeigen. Dies erfolgt nur, wenn der K-Zähler infolge einer Frequenzbandmarkierung 17 zurückgestellt wird, so daß alle ,
seine Ausgänge auf Null stehen. Diese Ausgangssignale werden
der Leitung 49 zugeführt, die, wie vorstehend beschrieben, für die entsprechenden Schaltkreise das Signal K = O gibt.'
Der Addierer 77 und der KH-Akkumulator 75 sind im Aufbau und
in der Funktion ähnlich der Addierer-Äkkumulator-Kombination 35*^6. Der Ausgang des K-Zählers 80 ist mit dem Eingang des
Addierers 77 verbunden, und der Addierer 77 ist in im wesentlichen der gleichen Weise mit dem Akkumulator 75 zusammengeschaltet,
wie der Addierer 35 mit dem Akkumulator 36. Bei
jedem Takten des KH-Akkumulators 75 mit einem Impuls von der
Zeitgeber- und Ausgangssteuereinheit 12 wird die Binärzahl
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am Eingang des Addierers 77 zu sich selbst addiert. Bei jedem
Erzeugen einer Prequenzbandmarkierung 17 auf der Leitung 52 macht der K-Zähler einen Schritt und leitet dem Eingang des
Addierers eine neue Binärzahl zwischen K=O und K = 255 zu.
Das Nicht-Signal für die Prequenzbandmarkierung 17 auf der Leitung 43 stellt den KH-Akkumulator 75 zu entsprechender Zeit
zurück, so daß die Berechnung erneut beginnt. Der Ausgang des
KH-Akkumulators 75 ist über acht parallele Leitungen und den
Addierer 78 mit dem Eingang der Tabelle 90 für die amplitudenmodulierten
trigonometrischen Punktionen 90 verbunden. Wie
später beschrieben wird, summiert der Addierer 78 die "stimmlosen"
Daten, um die Erkennbarkeit der erzeugten Sprachsignale zu verbessern. .
Zum Zeitpunkt K = 0 stehen die Binärausgänge des K-Zählers 80
alle auf Null und der Addierer-Akkumulator 77» 75 erzeugt entsprechend
ein Ausgangssignal "alle Null". Somit wird die Zeitspanne
zwischen K = 0 und K=I dazu benutzt, den Datentransport
in das Hüllkurvenregister J50 und die Prequenzspeicher einheit 29 "
durchzuführen, und die Schaltkreise können die einzelnen Vorgänge beenden,bevor die Berechnung für die nächste Periode beginnt.
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Es wird nun die Figur j5 beschrieben, Wenn dem K-Zähler 80 ein
Impuls zugeführt wird und sein Ausgang auf ein Binärwert = 1 schaltet* so beginnt der Addierer^Akkumulator 77, 75 zu arbeiten
und der Ausgang des Akkumulators 75 beginnt sich allmählich zu vergrößern.. Ferner wird bei Zuführung eines Frequenzbandimpulses
17 auf der Leitung 52 zu irgendeinem der Schritte K = bis K = 52 des K-Zählers 8o (Fig.l ) der Ausgang des Addierer-Akkumulators
57, 75 sich vergrößernde Digitalworte erzeugen. Da die dem KH-Akkumulator 75 über die Leitung 42 zugeführten
Taktimpulse mit konstanter Frequenz auftreten, vergrößert sieh der Ausgang des KH-Akkumulators mit konstanter Geschwindigkeit,
Nimmt man an, daß das binäre Ausgangssignal des KH-Akkumulators
75 einenem Analog-Digital-Umsetzer zugeführt und aufgezeichnet würde, so würde die Kurve der Kurve 91 aus Fig. 3 entsprechen.
Wie bereits beschrieben, vergrößert sich das Ausgangssignal des Akkumulators 75 nicht, sondern bleibt während der Zeitspanne
von K=O bis K=I gleich Null.
Man erkennt aus der Kurve 91j daß sich das Ausgangssignal des
K-H-Akkumulators 75 von Null aus bei jedem Takten durch eine
Frequenzbandmarkierung 17 vergrößert. Dies erfolgt, weil der Akkumulator 75 durch das Nicht-Signal für die Frequenzbaridmarkierung
17» welches dem Akkumulator über die Leitung Vj zugeführt wird, zurückgestellt wird. Die Steigerung der Kurve
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während irgendeiner Frequenzbanddauer 17 wird durch den Wert des Wortes am Ausgang des K-Zählers 80 (Fig. 1) bestimmt.
Tritt also am Ausgang des K-Zählers 80 ein Binärwort = 1 etwa zur Zeit K=I auf, dann hat die Kurve eine gewisse
Steigung, wie etwa die Kurve 91a· Wird das Ausgangs signal des K-Zählers infolge der Taktung durch die nächste Frequenzbandmarkierung
17 vergrößert, so vergrößert sich auch das Wort am Ausgang des K-Zählers und die Steigung während dieser Periode
des Frequenzbandes 17 ist größer als während der ersten Periode, was beispielsweise durch die Kurve 91t>
angedeutet ist. Ist das Ausgangswort des K-Zählers 80 = 2, so steigt die Kurve doppelt
so stark, während die Steigung bei einem Ausgangswort = J5,. etwa bei K = J5, dreimal so stark steigt. Diese Vergrößerungen
der Steigung setzen sich jeweils um 1 vergrößernd durch 255 Zählschritte fort, bevor der Zähler in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt. Da das Ausgangssignal des Akkumulators 75 nur
8-Bit aufweist, vergrößert sich dieser Ausgang schrittweise und die maximale Zahl' der sich aufeinanderfolgend vergrößernden
Worte beträgt 54 (bei 75Hz), so daß das Akkumulatorausgangssignal
54 Schritte durchläuft, bis eine Unterbrechung durch
die nächste Frequenzbandmarkierung I7 erfolgt. Hat das Ausgangssignal
des Akkumulators 75 die maximale Anzahl von Schritten erreicht, so springt es auf Null zurück und beginnt erneut zu
■steigen, wie durch die Kurven 91b, 91c usw. in Fig.J angedeutet.
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Man erkennt, insbesondere aus der Beschreibung von Fig.,1,
daß die Frequenzbandraarkierung 17-mit einer Folgefrequenz
auftritt, die proportional zur Frequenz der Vergleiche ist, die im Größenvergleicher 50 gemäß Fig. 1 durchgeführt werden.
Somit ist also die Schaltzeit für das Ausgarigssignal des Akkumulators 75 um so kürzer, je höher die Grundfrequenz des
bearbeiteten Datenrahmens ist. Bei einer Grundfrequenz von
74 Hz durchläuft der Akkumulatorausgang außerdem vierundfünfzig
Schritte, jedoch für eine Grundfrequenz von 310 Hz nur elf
Schritte und für Grundfrequenzen zwischen 7^ und >10 Hz eine
ganzzahlige Zahl von Schritten, die zwischen 5^ und 11 liegt.
Die Anzahl der Schritte innerhalb eines Frequenzbereiches ist umgekehrt proportional zum Wert des Wortes am Ausgang des
K-Zählers. Wird daher der K-Zähler 80 durch aufeinanderfolgende
Frequenzbandimpulse 17 getaktet, so schaltet der Akkumulator
75 für aufeinanderfolgende Perioden in ähnlicher Weise, wie
in analoger Darstellung der Ausgangssignale durch die Kurve
in Fig. 3 angegeben. Das Ausgangssignal des K-H-Akkumulators
75 wird, wie vorstehend beschrieben, einfach mechanisch zur Herstellung von Sinusinformationen von der Tabelle 90 für die
amplitudenmodulierten trigonometrischen Funktionen benutzt*
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Im folgenden sei nun die Berechnung von A/TT.f\/iin27r'(H'f"J7
beschrieben. Wie in Fig. 11 zu erkennen ist, ist der Ausgang
des K-H-Akkumulators 75 über einen 8-Bit-Addierer und eine
Leitung 79 mit der Tabelle 90 für die amplitudenmodulierten
trigonometrischen Funktionen verbunden. Das Ausgangssignal des Akkumulators 75 hat eine digitale Formj es besteht aus
8-Bi,t-Worten. Im Inneren der Tabelle 90 werden die Daten auf
'der Leitung 79* außer dem kennzeichnenden Bit, einem ersten Inverter-Addierer 111 zugeführt. Betrachtet man das 8rBit-Wort
auf der Leitung 79* so bezeichnen die beiden kennzeichnenden Bits des. Wortes die Quadranteninformation, das heißt 00 für
den ersten Quadranten, 01 für den zweiten Quadranten, 10 für den dritten Quadranten und 11 für den vierten Quadranten. Das
kennzeichnendste Bit wird über die Leitung 119 dem zweiten Inverter-Addierer 115 zugeleitet und seine Verarbeitung wird
später im Zusammenhang mit dem Betrieb des zweiten Inverter-Addierers
beschrieben. Das zweite kennzeichnendste Bit wird direkt dem ersten Inverter-Addierer 111 zusammen mit den
übrigen sechs Bits der Daten auf der Leitung zugeführt. Das I
kennzeichnendste dem Inverter-Addierer 111 zugeführte Bit des 7-Bit-Wortes gibt eine Anzeige für den Inverter-Addierer, ob
eine Inversion erforderlich ist. Wenn beispielsweise das wichtigste Bit 0 ist, das heißt im ersten Quadranten liegt,
dann durchläuft die Information den Inverter-Addierer 111 ohne
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Inversion, und wenn das wichtigste Bit des 7-Bit-Wortes eine 1 ist, dann invertiert der Inverter-Addierer die Information
und addiert eine 1 hinzu, bevor er die Information zum ersten
Halteregister 112 weiterleitet. Die Inversion und die Addition erfolgen in der Einheit 112 mittels bekannter Technik, die als
."2*-Complement" (vergleiche "Digital Computer", Seite 567,
Yauhan Chu, McGraw-Hill Publishing Corporation, New York)
bezeichnet wird. Das kennzeichnendste Bit des dem Eingang des Inverter-Addierers 111 zugeführten 7-Bit-Wortes wird aus dem
Datenstrom im Inverter-Addier.er abgetrennt und die sechs
übrigen Bits der Information werden dem ersten Halteregister
112 zugeleitet.
Die Kurve 96 aus Fig. 3 zeigt eine analoge Darstellung des
digitalen Ausgangssignals des Inverter-Addierers 111. Wenn
das siebte oder, zweitkennzeichnendste Bit des 8-Bit-Wörtes
auf der Leitung 79 sich in eine 1 ändert, so wird die nächste
Eingangsinformation für den Inverter-Addierer 111 invertiert und eine 1 wird hinzugefügt/Dann bekommt die Kurve 96 zwischen
den entsprechenden Frequenzbandjnarkierüngen 70 eine dreieckförmige
Form (in analoger Darstellung) und die Anzahl der Schritte in jedem fallenden öder steigenden Bereich dieser
dreieckförmigen Kurve hängt von dem Wert des Wortes am Ausgang
des K-Zählers 80 aus Fig. 1 ab
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Die Taktimpulse auf der Leitung k2 werden dem Gatter 116 zugeleitet,
das seinerseits mit dem ersten Hal^eregister 112 verbunden ist* Das Register 112 ähnelt in Aufbau und Funktion
den anderen, vorstehend beschriebenen Registern, beispielsweise dem Grundfrequenz-Pufferregister 26 und enthält also eine Reihe
von parallel geschalteten Flip-Flops. Der Ausgang des Gatters 116 ist mit dem Takteingang jedes Flip-Flops im Register 112
verbunden. Wenn ein entsprechendes Flip-Flop durch einen Taktimpuls getriggert wird, so wird das an den Eingängen der parallel
geschalteten anstehende 6-Bit-Digitalwort an die nicht inver- |
tierten Ausgänge der Flip-Flops weitergegeben.
Der Ausgang des ersten Halteregisters 112 ist mit den Nur-Lese-Speicher
113 verbunden, der für das beschriebene Ausführungsbeispiel insgesamt 512 getrennte Erkennungsgatter enthält, die
aus integrierten Schaltkreisen aufgebaut sind. Jedes Gatter hat mindestens neun Eingänge. Die sechs Ausgangsleitungen des
Halteregisters 112 sind parallel auf sechs Eingänge jedes Erkennungsgatters geschaltet. Die Amplitudendaten im A(Ji.f\~
Register (Fig. 1) gelangen über Leitungen 81 (3-Bits) und
über das zweite Halteregister Il4 zum Nur-Lese-Speicher 113
und werden parallel den drei übrigen Eingängen der Erkennungsgatter zugeführt. Das Erkennungsgatter hat eine Vielzahl von
parallelen Ausgängen und bei Zufuhr einer bestimmten Amplituden-
109825/1231
daten-Kombination und vorläufiger Sinusdaten erzeugt das
Erkennungsgatter ein digitales Ausgangswort auf parallelen Ausgangsleitungen, das gleich dem errechneten Wert für einen
besonderen Punkt der herzustellenden Tonkurve gemäß Gleichung \ (1) ist. Das Ausgangssignal des entsprechenden Erkennungsgatters
ist daher gleich dem Sinus eines Winkels (zu diesem Zeitpunkt)
zwischen 0 und oO multipliziert mit der Amplitudeninformation einer der sechzehn, vorstehend beschriebenen Tonfrequenzbereiche.
Jede 1,03 Mikrosekunden ändert sich die vorläufige Sinusinformation
am Ausgang des ersten Halteregisters 112. Geht man davon aus, daß
die Kurve 96 aus Fig. J5 £ine Grundfrequenz von 7h Hz darstellt,
so wird ein Teil der Kurve 96, etwa der Teil 96a, wie vorstehend
beschrieben, in 5^ Schritten erzeugt. Das jedem Schritt entsprechende
Wort entspricht einem ganzzahligen Vielfachen des Ausgangs signal es des K-Zählers 80. Da es. 5^ Schritte in der
Kurve 96a gibt, entspricht ein bestimmter Punkt auf der Kurve
einer bestimmten Harmonischen der Grundfrequenz von 7^ Hz. Das
einem Schritt entsprechende digitale Wort stellt daher den Sinus dieser Harmonischen dar und wenn während eines bestimmten Frequenzbandzyklus
17 ein Amplitudenwort aus dem &(vttf)-Register 66
dieser Harmonischen entspricht, dann spricht ein bestimmtes Erkennungsgatter an und der Wert des erzeugten Ausgangswortes
ist gleich dem Sinus desjenigen Winkels, der durch den Punkt
10982S/ 1 23 1
der Harmonischen multipliziert mit den Amplitudendaten gebildet wird.
Jedes der vorstehend beschriebenen Erkennungsgatter ist den anhand von Tabelle 70 für die Kanalbandbreiten beschriebenen
Anzeigegattern ähnlich und unterscheidet sich nur in der Anzahl von Eingängen und Ausgängen, Das am Ausgang der Diodenreihe
erzeugte Wort ist gleich dem Sinus desjenigen Winkels, der zu der Harmonischen multipliziert mit den Amplitudendaten von g
Amplitudenregister 66 gehört. Das zweite Halteregister 114 ist im wesentlichen im Aufbau und Funktionsweise gleich dem
Register 112, enthält jedoch nur drei Flip-Flops. Die Zeitgeber- und Ausgangssteuereinheit 12 (Fig. 1) ist mit.dem
zweiten Halteregister über Leitungen 42 und ein Gatter 117
verbunden.
Die Über die Leitung 42 durch das Gatter 117 dem zweiten
Halteregister 114 (Fig. 11) zugeleiteten Taktimpulse sind so angeordnet, daß das Gatter 117 dem zweiten Halteregister einen
Impuls zuführt, um die in dem Register vorhandene Information zum Nur-Lese-Speicher 115 zu leiten, bevor die Impulse auf der
Leitung 42 über das Gatter 116 einen Impuls zum ersten Halteregister
112 führen, der die vorläufige Sinusinformation vom ersten Halteregister 112 zum Nur-Lese-Speicher 113 leitet.
109825/1231
Jede der neun parallelen Leitungen, die sechs Leitungen vom
ersten Halteregister 112 und die drei Leitungen vom zweiten
Halteregister Il4, sind parallel dem Eingang jedes entsprechenden
Erkennungsgatters des Nur-Lese-Speichers 113 zugeführt,
Man erkennt, daß das Ausgangssignal des Α/Η#ί.\-Registers 66
(Fig. 1) nur acht mögliche Kombinationen von Amplitudendaten erzeugt, die der Tabelle 90 der amplitudenmodulierten trigonometrischen
Funktionen (Fig. 1) zugeführt werden, da das Ausgangssignal nur aus einem 3-Bit-Wort besteht. Entsprechend bestehen
die Sinusinformationen aus dem Register 112 und in die Tabelle 90 der amplitudenmodulierten trigonometrischen Funktionen
nur aus 64 möglichen Kombinationen. Jedes Erkennungsgatter des Nur-Lese-Speichers 115 ermittelt eines der acht möglichen Worte
der Amplitudeninformation und eines der 64 möglichen Worte der Sinusinformation und liefert in Abhängigkeit von diesen beiden
Worten ein Ausgangswort, das mit einer bestimmten Frequenz !zusammenhängt, das heißt entweder mit der Grundfrequenz oder
einer bestimmten Oberwelle, und es hat eine Amplitude, die durch die Amplitudeninformation des A,jj.f·)-Registers bestimmt
1st. Das Ausgangssignal des entsprechenden Erkennungsgatters ist daher ein Produkt aus dem Sinus des der Grundwelle oder der
Oberwelle zu einem bestimmten Zeitpunkt entsprechenden Winkels multipliziert mit der Amplitudeninformation für die Grundfrequenz
oder die Oberwelle zu dieser Zeit. Liegt keine Information über
109828/1231
Harmonische oder die Amplitude vor, so ist das Ausgangssignal des Nur-Lese-Speichers II3 zu dieser Zeit Null, so daß dem Ton
zu diesem Zeitpunkt Harmonische fehlen. Wenn diese Daten an dieser Stelle in analoge Informationen umgewandelt werden, so hat
das Ausgangssignal des Nur-Lese-Speichers 113 für die Grundwelle allein die Form der Kurve 121 in Fig. 3. In dieser Kurve sind
nur die ersten wenigen Grade einer Sinuswelle der Grundfrequenz gezeigt. Diese Sinuswelle ist natürlich die Hüllkurve für entsprechende
Impulse. Die Kurve 193 aus Fig. 3 zeigt entsprechende
Amplituden für die siebenundzwanzigste Oberwelle der Grundfrequenz.
Worte, die der Amplitude multipliziert mit dem S*nus
jeder Oberwelle der Grundfrequenz und der Grundfrequenz selbst entsprechen, werden während jeder Periode des Frequenzbandbereiches
17 erzeugt, während der entsprechende Amplitudendaten zur Verfügung stehen. .
Bei einer bestimmten Frequenz F , der Grundfrequenz, zeigt
die Kurve 120 in Fig.' 4 die Hüllkurve infolge 256 Frequenzbandmarkierungen
17 für zwei Perioden der Grundfrequenz F . ™
Diese Kurve 120 entspricht der Kurve 193 in Fig. 3 und bezieht
sich, nur auf eine Frequenz im Frequenzband. Am Ausgang des Nur-Lese-Speichers II3 zeigen die jeweiligen Ausgänge 121
jedes Erkennungsgatters nur positive Werte. Deshalb ist der Ausgang des Nur-Lese-Speichers II3 in Fig. 11 mit dem Eingang
109825/1231
eines zweiten Inverter-Addierers 115 verbunden, der dem ersten
Inverter-Addierer 111 ähnlich ist. Das kennzeichnendste Bit des 8-Bit-Wortes aus dem 8-Bit-Addierer 78, das1 dem Eingang
der Tabelle 90 der amplitudenmodulierten trigonometrischen
Funktionen zugeführt wird, wird über eine Leitung 119 dem Eingang des zweiten Inverter-Addierers 115 zugeleitet. Wie
vorstehend bereits beschrieben, ist das kennzeichnendste Bit auf der Leitung 119 ein Teil der Qüadranteninformation, die
aus zwei kennzeichnenden Bits der Daten auf der Leitung 79 besteht. Ist das kennzeichnendste Bit auf der Leitung 0, so zeigt
dies an, daß die halbe, zur Zeit dem zweiten Inverter-Addierer 115 vom Ausgang des Nur-Lese-Speichers 113 zugeführte Periode
nicht invertiert werden soll. Entsprechend bedeutet das Auftreten einer 1 auf der Leitung 119 und in die Zufuhr vom zweiten Inverter-Addierer
115* daß die halbe.zur Zeit am Eingang des zweiten Inverter-Addierers 115 anstehende halbe Periode invertiert
werden muß. Wie bei dem ersten Inverter-Addierer 111 erfolgt die Inversion mittels eines 2I-Complement-Schaltkreises. Das
auf Ausgangsleitungen 82 des zweiten Inverter-Addierers 115 auftretende Ausgangssignal ist eine Reihe von digitalen Worten,
die Punkte auf einer Welle bezeichnen, deren Hüllkurve in Fig. für nur eine Harmonische (Kurve 122) dargestellt ist. Die Kurven
12j5 und 124. aus Fig. 4 zeigen die Umhüllung einer entsprechend
109825/1231
aufgenommenen Welle 123 der Grundfrequenz und einer entsprechend
aufgenommenen Welle 124 einer Oberwelle von dieser. Es liegt immer ein Ausgangssignal vom Nup-Lese-Speicher 113 vor, außer
wenn eine Null am Ausgang des ersten Halteregisters 112 aus Fig» 11 oder am Ausgang des zweiten Halteregisters 114 aus
Fig. 11 auftritt.
Im folgenden wird die Berechnung der Funktion X(tlc\ = -^r*
. Y A /-//* 2r(H-OCkT) 1 beschrieben. Das Aus- HhA
. . ■■·..'
gangssignal der Tabelle 90 der amplitudenmodulierten trigonometrischen
Funktionen wird über Leitungen 82 einem Addierer-Akkumulator
83, 85 zugeführt, der in Aufbau und Funktion dem
vorstehend beschriebenen Addierer-Akkumulator, das heißt dem Addierer-Akkumulator 35* 36 gleicht. Der Akkumulator 85 wird
durch einen Taktimpuls auf der Leitung 42 alle 1,03 Mikrosekunden
getaktet, so daß jedesmal, wenn die Tabelle 90 B^n
neues zu einer Harmonischen gehörendes Wort erzeugt, der Akkumulator einen Zyklus ausführt. Der Akkumulator 85 wird f
durch jede Frequenzbandmarkierung 17 zurückgestellt. Der Addierer 83 wird jedoch nicht wie der Addierer 35 zurückgestellt,
und das Ausgangssignal des Addierer-Akkumulators 83* 85 steigt in Abhängigkeit von jedem Ausgangssignal der Tabelle 90 an. Das
Ausgangssignal des Akkumulators 85 ist ein digitales Wort
(10 Bits), das die Summe der Ausgangsworte der Tabelle 90
109828/1231
während einer bestimmten Zeit, das heißt der Zeitspanne zwischen
entsprechenden Frequenzbandmarkierungen 17 darstellt.
Der Ausgang des Akkumulators 85 ist über zehn parallele Leitungen
mit dem Vervielfacher 84 verbunden. Wird eine Grundfrequenz von 310 Hz bearbeitet, so werden im Akkumulator 85 elf V/orte
addiert, falls jeder Harmonisehen entsprechende Amplitudendaten im Α/τι f\-Register vorhanden sind. Wird entsprechend eine Grundfrequenz
von 74 Hz bearbeitet,, so könnten während einer Frequenzbandperiode
17 vierundfünfzig Worte im Akkumulator addiert werden. Man erkennt also, daß die Amplitude des zum Digital-Analog-Umsetzer
86 übertragenen Wortes maßstäblich aufgeteilt werden muß, um ein Ungleichgewicht zwischen dem TOn zu verschiedenen
Zeiten zu vermeiden.
Der Vervielfacher bzw. Maßstabsvervielfacher 84 ermöglicht die gewünschte Angleichung. Er erhält einen Zähler ähnlich dem
Zähler, der im Zusammenhang mit der Hüllkurvensteuerung 60
beschrieben wurde. Dieser Zähler erhält über die Leitung 42 einen 1,03 Mikrosekunäen-Taktimpuls von der Zeitgeber- und
Ausgangssteuereinheit 12. Dieser Taktimpuls zählt die Anzahl der im Ausgangssignal des Akkumulators 85 enthaltenen Harmonischen,
■■■■■■. . , v
da die Berechnung eines zu jeder Harmonischen gehörenden Wortes
in der Tabelle 90 1,03 Mikrosekunden benötigt. Das Ausgangswort
10912S/1231
vom Akkumulator 85 wird dann durch das Ausgangssignal des
Zählers geteilt, um das Frequenzband auszugleichen. Da beide der Divisor und der Divident digitale Worte sind, kann die
Division digital nach irgendeiner der vielen bekannten Arten erfolgen.
Ist der Ausgleichungsvorgang beendet, so ist das Ausgangssignal
des Maßstabvervielfachers 84 ein digitales Wort, das einen Punkt
auf derjenigen Kurve bezeichnet, die der zu synthetisierenden Sprache entspricht. Der Ausgang des Vervielfachers 84 ist daher
mit einem üblichen Digital-Analog-Umsetzer 86 verbunden, d« ■;·
eine analoge Ausgangsspannung erzeugt, deren Amplitude der
Größe des erzeugten digitalen Wortes entspricht. Die Frequenz*-
bandmarkierung 17 auf der Leitung 52 wird jeweils dem Akkumulator
85, dem Vervie3fächer 84 und dem Digital-Analog-Umsetzer
86 zugeführt, um diese Einheiten beim Auftreten eines Frequenzbandimpulses zurückzustellen. Es ergibt sich, daß dem
Digital-Analog-Umsetzer 86 entsprechend jedem Frequenzbandimpuls 17 ein neues Wort zugeleitet wird. Das analoge Ausgangs- I
signal des Umsetzers 86 ist eine Schrittfunktion einer Spannung, wobei jedoch die Zeit für jeden Schritt kurz genug ist, daß die
Stufen in der Kurve durch das Ohr nicht wahrgenommen werden. Wird das analoge Ausgangssignal des Umsetzers 86 auf einen Laut-
10 9 8 2 5/1231
Sprecher oder ähnliches gegeben, so erfolgt eine wirksame Synthese des ursprünglichen Tones aus der digitalen Beschreibung.
Es wurde vorstehend bereits darauf hingewiesen, daß bei1 Analysen
von stimmlosen Tönen der Datenrahmen am Eingang der Anordnung 10 zur Synthetisierung alle Nullen für das Grundfrequenz-Datenwort
enthält. Die Amplitudendaten des stimmlosen Rahmens entsprechen genau der Amplituden des stimmlosen Tones im jeweiligen Frequenzband
des ursprünglichen Sprachspektrums. ■ ·
Der Ausgang der Frequenzdaten-Umsetzereinheit 28 (Fig. 1) ist mit dem Eingang des "stimmlos"-Detektors 33 verbunden. Die
neun parallelen, aus der Umsetzereinheit 28 herausführenden Leitungen 32 sind jeweils an eine von neun parallelen Gattern
einer Dioden-Transistor-Logik (DTL) des Detektors 33 angeschlossen. Derartige Logikschaltungen sind in der Elektronik
bekannt, und es ist außerdem bekannt, daß ein Merkmal einer derartigen parallel geschalteten Logik darin besteht, daß bei
Zuführung aller Nullen zu den' jeweiligen Eingängen und bei Verbindung der Ausgänge miteinander das erzeugte Ausgangssignal
eine 1 ist. Gibt also ein Datenrahmen einen stimmlosen Ton an, so ist das Ausgangssignal der neun parallel geschalteten Logik-Gatter
eine 1 und der stimmlose Ton wird angezeigt.
109825/1231
Das Ausgangssignal der DTL-Gatter gelangt über eine Leitung
126 zu dem Rauschgenerator 127 und über eine zweite Leitung 125 und einen nicht dargestellten Inverter zum Frequenz-Speicherregister
129. Das Signal auf der Leitung 125 wird einem
entsprechenden Flip-Flop im Register 29 zugeführt, wobei durch
das Kippen des Flip-Flop ein Ausgangswort (vom Register 29) erzeugt wird, das die Grundfrequenz 128 Hz darstellt. Dadurch
wird im Frequenz-Speicherregister 29 ein stimmhafter Ton mit einer Grundfrequenz von 128 Hz erzeugt. Diese bestimmte Frequenz
ist gewählt worden, weil sie mindestens eine Harmonische in Jedem der sechzehn Bandbereiche des Tonfrequenzspektrums enthält.
Die 128 Hz - Frequenz wird als Träger benutzt, der in der im folgenden beschriebenen Weise moduliert wird, um ein abgeglichenes
Rauschspektrum im Ton zu erzeugen, wodurch der Ton natürlicher erscheint und seine Erkennbarkeit und Qualität
verbessert wird.
Wenn die Frequenz-Speichereinheit 29 infolge der "stimmlos"- λ
Anzeige auf der Leitung 125 vom Detektor 33 auf die Grundfrequenz
128 Hz gestellt wird, so wird diese durch die übrige Schaltung festgestellt und insbesondere wird durch die
K-Index- und Synchronisierungssteuereinheit 40 angezeigt,
daß eine Frequenzbandbreitenmarkierung 17 in einer '
bestimmten Folgefrequenz auftritt. Diese Frequenzband-
109825/1231
2051583
bereichsmarkierung 17 wird dann' über die Leitung 52 dem Rauschgenerator
127 zugeführt und wie vorstehend beschrieben, dem K-Zähler 80 zugeleitet. Bei Zuführung der Frequenzbandbereichimpulse
17 zum K-Zähler 80 beginnt dieser weiterzuschalten, wodurch der Addierer-Akkumulator 77* 75 ein Ausgangssignal
erzeugt, das sich durch einige neunundzwanzig Schritte (entsprechend
der Anzahl der Harmonischen von 128 Hz) vergrößert.
Wie in Fig. Ij5 dargestellt, wird im Inneren des Rauschgenerators
127 die Frequenzbandbereichmarkierüng 17 über eine Leitung 52 einem Zähler 128 zugeführt, der in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel in Abhängigkeit von jeder fünfundzwanzigsten Frequenzbandbereichmarkierung 17 einen Ausgangsimpuls erzeugt.
Der Ausgang des Zählers 128 ist an einen Pseüdo-Zufallsgenerator
129 angeschlossen. Ein derartiger Pseudo-Zufallsgenerator ist allgemein bekannt und beispielsweise ausführlich beschrieben
in "Digital Communications with Space Applications" von
Golomb, Baumert, Easterling, Stiffer und Viterbi; Prentiss-HaIl
Company, Englewood Cliffs, New Jersey. Das Ausgangssignal des Pseudo-Zufallsgeherators 129 ist ein S^-Bit-Wort, das sich
in Abhängigkeit von einem Impuls vom Zähler 128 in. willkürlicher Weise über eine bestimmte Zeitspanne ändert. Beispielsweise
kann sich das Ausgangssignal des Pseudo-Zufalisgenerators willkürilch
bei 1000 Takten des Ausgangssignals des Zählers 128 ändern
100121/1231
und dann erfolgt eine Wiederholung dieses Zyklus in der gleichen willkürlichen Weise für die nächsten 1000 Takte usw. Die
Wiederholung des Pseudo-Zufallsgenerators 129 erfolgt etwa alle 25.000 Schritte des K-Zählers und stellt daher eine vollständig
willkürliche Verteilung für die Aufgaben dieses Rauschgenerators dar.
Der Ausgang des Pseudo-Zufallsgenerators 129 ist über Logikgatter
!JO mit dem Eingang des zweiten Pseudo-Zufallsgenerators
131 verbunden. Jedes der parallelen Bits des Ausgangssignals
des Pseudo-Zufallsgenerators 129 gelangt durch ein entsprechendes Logik-Gatter I30 in die Leitungen, die mit dem Pseudo-Zufallsgenerator
1^1.verbunden sind. Das Frequenzbandbereichmarkierungssignal
17 auf der Leitung 52 wird jedem der Logikgatter 1^0 direkt zugeführt. Jede Frequenzbandbereichmarkierung
17 in der Leitung 52 bewirkt das Setzen des jeweiligen Logikgatters,
wodurch das 8-Bit-Wort am Ausgang des Pseudo-Zufallsgenerators 129 an den Eingang des Pseudo-Zufallsgenerators IJl
geleitet wird. Man erkennt, daß sich das Ausgangssignal des Pseudo-Zufallsgenerators 129 zu Zeiten ändert, die jeder
fünfundzwanzigsten Frequenzbandbereichmarkierung 17 entsprechen
und daß das 8-Bit-Wort am Ausgang des Generators 129 beim
Auftreten jeder Frequenzbandbereichmarkierung 17 durch die Logikgatter lj50 übertragen wird. Der Pseudo-Zufallsgenerator
109825/1231
ist identisch dem Zufallsgenerator 129 aufgebaut, jedoch enthalten
beide Generatoren 129 und IJl parallele Eingangs-Flip-Flops
und der Takteingang des Eingangs-Flip-Flops des Generators 131 ist mit der Leitung 52 für die Frequenzbandmarkierung
17 verbunden, so daß ein Impuls auf der Leitung 52 zur Voreinstellung
des Datenausgangs des Pseudo-Zufallsgenerators 129 auf den Eingang des Pseudo-Zufallsgenerators 13I dient. Außerdem
werden dem Zufallsgenerator I3I Zeitimpulse von der Hüllkurvensteuerung
60 (Fig. 1) über die Leitung 65 zugeführt, und ein Impuls von der Hüllkurvensteuerung gelangt alle 1,03 Mikrosekunden
in den Zufallsgenerator. Die Hüllkurvensteuersignale treten, wie vorstehend beschrieben, jedesmal dann auf, wenn
ein Vergleich im Größenvergleicher 50 durchgeführt wurde. Somit
macht der Pseudo-Zufallsgenerator, I3I sechzehn Schritte während
der Zeitspanne zwischen Frequenzbandbereichsmarkierungen 17. Das bedeutet, daß während einer Frequenzbandbereichsperiode
nur sechzehn vom Zufallsgenerator 131 erzeugte Zufallsworte
an dessen Ausgang erscheinen. Das HUllkurvensignal wird von der Leitung 65 auch den Serienregistern 133 zugeleitet. Der*
Ausgang des Pseudo-Zufallsgenerators I31 ist an den Eingang
10-Bit-Addierers 132.angeschlossen.
109825/1231
Bei jedem Auftreten eines Hüllkurvenimpulses auf der Leitung
65 wird der Generator 13I getriggert und das Wort am Ausgang
. des Generators 129 wird dem Eingang des Addierers 132 zugeführt.
. ·
Das Ausgangssignal des Generators 131 besteht aus einem 5-Bit-Wort,
wobei 4-Bits Amplitudenmodulationsdaten und 1-Bit eine
Vorzeicheninformation darstellen. Die Vorzeicheninformation ist das kennzeichnendste Bit. Die 5 Bit werden dem 10-Bit-Addierer
132 an den am wenigsten kennzeichnenden fünf Stellen zugeführt. Der 10-Bit-Addierer 132 hat eine ausreichende
Kapazität zum Addieren von seinem Eingang zugeführten Worten.
Wird das erste Wort in den Addierer 132 durch den Hüllkurvenimpuls
auf der Leitung 65 getaktet, so wird das Wort in das Serienregister 133 eingegeben.. Dieses Register enthält sechzehn
Reihen von zehn parallel geschalteten· Flip-Flops. Der Eingang jedes Flip-Flops ist mit der Hüllkurvenleitung 65 verbunden,
und wenn beim Auftreten des ersten Hüllkurvenimpulses die erste Reihe von Flip-Flops getaktet wird, wird das Wort am
Ausgang des Generators 129 (und I3I) in dieser Reihe gesetzt,
da der Generator I3I dem Ausgang des Generators 129 beim ersten Zähltakt folgt. Beim Auftreten des zweiten Taktens infolge eines
109 825/1231
Hüllkurvenimpulses wird das Wort in der ersten Reihe in die zweite Reihe übertragen und das erste Zufallswort aus dem
Generator 13I gelangt in die erste Reihe. Der Ausgang des
Registers 133, das heißt die letzte Reihe ist mit dein Eingang
des Addierers 132 verbunden, jedoch wird bis zum sechzehnten
Taktimpuls auf der Leitung 65 nichts addiert. Unmittelbar vor dem Auftreten des sechzehnten Taktimpulses sind sechzehn Zufallsworte
im Register 133 .gespeichert, und zwar jeweils eins
in jeder Reihe. Beim Auftreten des sechzehnten Impulses wird " das erste Wort dem Ausgangssignal des Addierers 131 hinzugefügt.
Da der Frequenzbandbereichsimpuls 17 auf der Leitung 52 kurz
nach dem Auftreten des sechzehnten Hüllkurvenimpulses erscheint* dient er zum Rückstellen des Zufallsgenerators 131.» so daß dieser
einen neuen Zufallszyklus beginnt, wodurch jedes dem Eingang des Addierers 132 wieder zugeführten Worte zu sich selbst addiert
wird. Das Ausgangssignal des Zufallsgenerators 129, 131 kann
positiv oder negativ sein, so daß die wieder zugeführten Signale
algebraisch addiert werden. Beim Auftreten jeder fünfundzwanzigsten
Prequenzbandbreitenmarkierüng 17 ändert sich das Ausgangssignal des Generators 129 und eine neue Beziehung wird dem Eingang des
Generators 131 zugeführt, jedoch wird der Ausgang des Registers 133 zu dieser Zeit nicht auf Null zurückgestellt, so daß ein vollständig
neues Zufallsmuster gebildet wird.
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Der Ausgang des Registers 133 ist mit dem Eingang des 8-Bit-Addierers
78 verbunden und bewirkt in Abhängigkeit von Zufallssignal des Registers ein Zittern der Sinusdaten, die zur Verwendung
in der Tabelle 90 für die Kanalbandbreiten erzeugt werden.
Das so erzeugte Zittern im Ausgangssignal der Anordnung 10
zur Synthetisierung erscheint als Rauschen, das jedoch, wie vorstehend beschrieben, sorgfältig gesteuert ist, um die zu
jeder Frequenz und zu jedem Teil der Amplitudeninformation gehörende Rauschmenge auszugleichen. Keine besondere Harmonische
in jedem Band wird unzulässig betont. Daraus ergibt sich, daß die Verständlichkeit und Qualität der Sprache erheblich verbessert
wird, indem man zu den Sprachsignalen einen auf andere Weise erzeugten synthetischen stimmlosen Ton addiert, der der
ursprünglichen stimmlosen Sprache sehr ähnlich ist.
Es ist klar, daß zur Durchführung der Erfindung verschiedene "
Änderungen gemacht werden können, und zwar sowohl in der Anordnung als auch im Aufbau der Schaltungsanordnung.
Alle diese Änderungen fallen unter die Erfindung.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Anordnung zur Synthese eines Signals aus aufeinanderfolgenden Rahmen von digitalen Worten, die Informationen Über Frequenzen und Amplituden enthalten, gekennzeichnet durch einen Frequenzinformationen aufnehmenden Generator, der alle Komponenten der durch diese Information bezeichneten Frequenzen des Bereiches erzeugt, durch eine die Frequenzkomponenten sowie die Amplitudeninformationen aufnehmende erste Anordnung zur Erzeugung von aufeinanderfolgenden digitalen Signalen, die durch die Frequenzkomponenten und"die Amplitudeninformationen festgelegt sind, und durch einen Addierer zur Aufnahme der digitalen Signale und zur Erzeugung von digitalen Gesamtsignalen, die die Frequenzverteilung und die Amplitude zum durch den jeweiligen Rahmen festgelegten Zeitpunkt bezeichnen.2. Anordnung nach Anspruch 1 zur Synthese eines Signals aus aufeinanderfolgenden Rahmen, die Frequenz und Amplitudeninformation über Sprache enthalten, wobei ein Wort jedes Rahmens Informationsbits für die Grundfrequenz der Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt und die anderen aufeinanderfolgenden Worte des Rahmens Bits für die Amplitudeninformation aufeinanderfolgender Frequenzbereiche der■"*■■ ' 109825/123 1ZQS1589Sprache zu dem bestimmten Zeitpunkt enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator aufeinanderfolgende digitale Signale erzeugt, die aufeinanderfr.'-genden Vielfachen dev Grundfrequenz des Rahmens entsprechen, daß die erste Anordnung aufeinanderfolgende di'/itale Signale für die F/equenz und die Amplitude 2*v cVrch aufeinanderfolgende Worte des Rahmen? l^eichne'.ö Frequenzabsohnitte darstellt,3· Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Tabelle vorbestimmter aufeinanderfolgender Kanalbandbreiten und eines Vergleichers in der ersten Anordnung, wobei der Vergleicher das Ausgangssignal des Generators mit den Kanalbandbreiten der Tabelle vergleicht, um nacheinander Signale zu übertragen, durch die die erste Anordnung aufeinanderfolgende Signale entsprechend der durch ' die anderen Worte bezeichneten Informationen erzeugt, wenn der Generator digitale Signale erzeugt, die dem gewünschten * Vielfachen der Grundfrequenz in ,Jeder Kanalbandbreite entsprechen.%. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekenn« zeichnet, dai die erste Anordnung eine zweite Tabelle von smplituaenmodulierten trlgonometrisGfcen Punktionen sowie Addier- und Adressieranordnung aufweist, die mitBAD OWGINAL. 2051583zweiten Tabelle und der ersten Anordnung zusammenarbeitet, um eine Übertragung von digitalen Signalen von der zweiten Tabelle zur Addieranordnung zu bewirken.5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein mit dem Generator verbundenes Speicherregister zur Aufnahme und Speicherung von Bits für die Amplitudeninformation, das. bei Erzeugung jeder Komponente durch den Generator eine vorbestimmte Anzahl von Bits für die Amplitudeninformation weiterleitet, durch eine,Verbindung der ersten Anordnung mit dem Generator und dem Speioherregister zur aufeinanderfolgenden Aufnahme von Komponenten mit den entsprechenden Bits, für die Amplitudeninformation, wobei die erste Anordnung digitale Signale erzeugt, die einem jeweiligen Punkt einer amplitudenmodulierten trigonometrischen Funktion entspricht, die durch die Komponente und die. Bits über die Amplitudeninformation definiert ist, durch eine zweite mit dem Generator und dem Addierer verbundene Anordnung.^, die auf eine vorbdstimmte GrenzffgQuenz anspricht, um eine Weiterleitung der digitalen Ges.a,mt.§ig.nai# vom Addierer zu bewirken und eine erneut© Erzeugung von" Spektrumakoroponenten durch den Generator hervorzurufen» wodurch die, erste Anordnung eine Vielzahl von digitalen Signaisn erzeugt, die jeweils einen Punkt der amplitudenmodulierten trigonometrisch©** !Funktion- bezeichnen, dmröhmit der zweiten Anordnung verbundene Rückstellanordnungen, die in Abhängigkeit von der zweiten Anordnung mit vorbestimmter Häufigkeit den Eingangskreis zur Aufnahme eines neuen Wortes freimachen, und durch einen Kreis zur Aufnahme der Ausgangssignale des Addierers und zur Erzeugung eines zeitabhängigen, das Ausgangssignal des Addierers anzeigenden Analogsignals.6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherregister einen Vergleicher aufweist, der die Erzeugung einer vorbestimmten Frequenz in jeder der vorbestimmten Frequenzbänder durch den Generator anzeigt und in Abhängigkeit von dieser Anzeige die vorbestimmte Anzahl von Bits über die Amplitudeninformation weiterleitet.7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherregister eine Durchlaufanordnung für die Speicherung der Bits für die Amplitudeninformation zur weiteren Verwendung und eine mit der Rückstellanordnung verbundene Löschanordnung aufweist, die die Durchlaufanordnung in Abhängigkeit von einem Signal von der Rückstellanordnung löscht. »10 9 8 2 5/1231■ . .^ -, ου· - ■" ■ ■■ ..·■:■:.■■· ' ■ ■ '■■:' ■ :.8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anordnung eine Adressieranordnung-■■'■■' -„-■■■?>:>*■ zur Aufnahme der Spektrumskomponenten vom Generator und zur Abgabe eines digitalen Signals aufweist, das das durch die Spektrumskomponente bezeichnete Sinuswellensegment angibt.9. Anordnung nach Anspruch €, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressieranordnung mit der zweiten Anordnung verbunden ist und in Abhängigkeit von dieser ein Signal abgibt, das das folgende durch die Spektrumskomponente bezeichnete Segment der Sinuswelle bezeichnet.10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9» gekennzeichnet durch einen mittels der Signale von der Adressieranordnung und den Bitsι ■,■■■■für die Amplitudeninformation ansteuerbaren Speicher, der ein digitales Signal abgibt, das einen Punkt auf einer amplitudenmodulierten .Sinuswelle bezeichnet._ 11.Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher ein Nur-Lese-Speicher ist.12.Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen Rauschgenerator, der das Fehlen von Frequenzen109825/1231anzeigt und dann ein vorbestimmtes Rauschsignal an die Adressieranordnung gibt.13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauschgenerator bei Fehlen von Frequenzen dem Generator eine vorbestimmte Frequenz zuführt und der Adressieranordnung ein Zufallsrauschen zuleitet.14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis IJ, gekennzeichnet durch einen Sinusabschnittsgenerator in der ersten Anordnung zur Aufnahme der Bits für die Frequenzinformation und zur Erzeugung eines digitalen Ausgangssignals, das die durch die Bits definierte Sinuswelle bezeichnet, und durch eine Triggeranordnung in der ersten Anordnung zur Abgabe von digitalen Ausgangssignalen des Sinusabschnittsgenerators zu vorbestimmten Zeitintervallen.15. Anordnung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Abschnittsgenerator zur Ausnahme des digitalen Ausgangs- f signals vom Sinusabschnittsgenerator und zur Erzeugung einer Vielzahl von digitalen Signalen, die eine Spektralkomponente des zugehörigen Sinuswellenabschnittes bezeichnen.109825/123116. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15» gekennzeichnet durch einen mittels der Signale vom Siriusabschnittsgerierator und die Bits für die Amplitudeninformation adressierbaren Speicher, der ein einen Punkt der amplitudenmodulierten Sinuswelle bezeichnendes digitales Signal abgibt.17* Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauschgenerator dem Sinusabschnittsgenerator eine vorbestimmte Frequenz zuführt.18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß einer vorbestimmten Anzahl von Sinusweliehabschnitten ein Zufallsrauschen bestimmter Größe zugeführt wird.19· Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Bits für die Frequenzinformation stimmlose Signale enthalten, die das Fehlen der Grundfrequenz anzeigen und daß ein Zisch-Generator vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von den stimmlosen Signalen ein den stimmlosen klang in der Sprache simulierendes Rauschsignal zur Zuführung zum Addierer erzeugt.20. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekenn -109 825/1231zeichnet, daß aus den Bits für die Frequenzinfoxin4"tion.£ii eines Rahmens Sinusdaten für die Grundfrequenz und bis zu einer oberen,Grenze für jede einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Zeitspannen für jede Hannonische erzeugbar sind, und daß diese Sinusdaten mit den entsprechenden Bits für die Amplitudeninformation zur Erzeugung einer Vielzahl von einen Abschnitt bezeichnenden Datenworte dienen.21. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnetdurch eine Anordnung zur Erzeugung eines Bandbereichs- . I markierungsimpulses bei Beendigung des Vergleiches des gewählten Bandbereiches mit der erzeugten Harmonischen, um die Basis für die Sinusdaten für jede der aufeinanderfolgenden Zeitspannen des Rahmens zu ändern.22. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, gekennzeichnet durch eine Anordnung zurErzeugung eines Taktimpulses für jede der Vielzahl von aufeinanderfolgenden Zeitspannen.23. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Addierer für eine gegebene Zeitspanne das letzte Datenwort mit einer Zusammenfassung aller vorhergehenden Datenworte addiert.10 9 8 2 5 /.1 2 31. ■. . ..■·■■■■· *■■■<■·■ ν , ο*ί24. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, gekennzeichnetdurch eine Anordnung zur Aufteilung der zusajnmengefaß.ten Gesamtwerte entsprechend einem Faktor, der umgekehrt pro-r portional der Anzahl der erzeugten Harmonischen ist.25. Verfahren zur Synthese eines Signals aus einem Bit-Fluß, der Rahmen von Bits für Frequenzinformationen und Bits für entsprechende Informationen über die Amplituden im Spektrumsbereich enthält, gekennzeichnet durch^dAe Erzeu-r gung von Sinusdaten für die durch die Bits für die Frequenzinformation eines Rahmens gegebene Grundfrequenz sowie von deren Harmonischen bis zu einer oberen Grenze, durch eine Zusammenfassung der Sinusdaten für die Grundfrequenz und jede ihrer Harmonischen mit den Bits für die Amplitudeninformation des Spektrumsbereiches für jede einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Zeitspannen, um eine Vielzahl von Datenworten zu erzeugen, die jeweils einen Teil eines Ausgangssignals für einen gegebenen Rahmen bilden und durch eine Zusammenfassung der Vielzahl von Datenworten eines gegebenen Rahmens zu einem synthetisierten Signal, wobei diese Vorgänge für jeden Rahmen des Bit-Flusses wiederholt werden, um ein zusammengesetztes, synthetisiertes Signal zu bilden.109825/123126. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß Taktimpulse zur Festlegung jeder der aufeinanderfolgenden Zeitspannen erzeugt werden.27. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß Steuerimpulse für die Wiederholung der einzelnen Verfahrensschritte für jeden der Rahmen im Bit-Plüß erzeugt werden.28. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß aus der durch einen einzelnen Rahmen gegebenen Grundfrequenz Harmonische erzeugt werden.29. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 28, gekennzeichnet r durch die Erzeugung von Bandbereichsmarkierungsimpulsen bei Beendigung eines Vergleiches des gewählten Bandbereiches mit der erzeugten Harmonischen, um die Basis für die erzeugten Sinusdaten für jede der aufeinanderfolgenden Zeitspannen eines Rahmens zu ändern. * I50. Verfahren nach Anspruch 29* dadurch gekennzeichnet, daß bei Peststellung eines vorbestimmten Zustandes beim Vergleichen ein Indexsignal erzeugt wird.10982571231■■ .■ ;■ ; - 86 -, ■■ , ■■■■. ■' ·: · : ■ ' '--I- '■■■ ■ '31. Verfahren nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich des gewählten Bandbereiches mit der erzeugten Harmonischen für jede der aufeinanderfolgenden Zeitspannen wieder durchgeführt wird. .32. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zusammenfassung der Sinusdaten mit den Bits für die Amplitudeninformation des Spektrumsbereiches ein digitales Signal erzeugt wird, das einen enteprechend-en Punkt einer amplitudenmodulierten Sinusweile bezeichnet.33. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 32, gekennzeichnet durch den Durchlauf der Bits für die Amplitudeninformatiori. eines Spektrumsbereiches durch einen Speicher und dureh eine zeitliche Steuerung dieses Durehlaufes, so daß diese Bits zur Zusammenfassung mit den entsprechenden erzeugten Sinusdaten zur Verfügung stehen.34. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 33* gekennzeichnet durch die Erzeugung eines Pseudo-Zufallssignals zur gewählten Abwandlung der erzeugten Sinusdaten vor ihrer Zusammenfassung mit den entsprechenden Bits für die Amplitudeninformationen für den Spektrumsbereich.su:wy:sch.109825/1231
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