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Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon Zusatz zu Patent . ...
... (Patentanmeldung P 19 34 063.7-42) und Patent . ... ..0 (Patentanmeldung P 20
28 424.6).
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Gegenstand des Hauptpatents . 0 ... (Patentanmeldung P 19 34 063.7-42)
und des Zusatzpatents . ... ... (Patentanmeldung P 20 28 424.6) ist ein Verfahren
zur Herstellung von Anthrachinon durch Oxidation von aromatischen Verbindungen mit
Sauerstoff in der Gasphase in Gegenwart eines Katalysators bei erhöhter Temperatur,
wobei man Indane der allgemeinen Formel
in der R1, R2, R3 gleich oder verschieden sein können und Seweils einen Alkylrest
bedeuten, R1 und/oder R3 darüber hinaus auch jeweils ein Wasserstoffatom bezeichnen
können, in Gegenwart von Vanadium-V-Verbindungen als Katalysatoren oxidiert und
gegebenenfalls die Umsetzung in Gegenwart von Vanadium-V-Verbindungen und zusätzlich
von Verbindungen des Kaliums, Bors, Thallium und/oder Antimons durchgeführt wird.
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Es wurde nun gefunden, daß sich das Verfahren des Hauptpatents oder
des Zusatzpatents weiter ausgestalten läßt, wenn die Umsetzung in Gegenwart von
Vanadium-V-Verbindungen und zusätzlich von Verbindungen des Caesiums durchgeführt
wird.
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Die Oxidation wird mit Sauerstoff oder zweckmäßig mit einem Sauerstoff
enthaltendem Gasgemisch, z.B. Luft, durchgeführt.
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Im Falle des 1-Methyl-3-phenylidans kann die Beladung 5 bis 100, vorteilhaft
10 bis 60, insbesondere 25 bis 50 Gramm Ausgangsstoff
pro 1 Normalkubiknieter
Luft betragen. Man verwendet zweckmäßig von 20 bis 2 000, vorteilhaft 40 bis 500,
Gramm Ausgangsßtoff 1 ro Liter Katalysator (bzw. Katalysator auf Träger) und Stunde,
wobei im Katalysator eine oder mehrere Vanadin-V-Verbindungen und eine oder mehrere
Verbindungen des Caesiums vorliegen. Unabhängig von der Zusammensetzung der Verbindung
und der Wertigkeit des entsprechenden Metalls in der Verbindung ist im Katalysator
das Atomverhältnis von Vanadium zum Zusatzelement Caesium zweckmäßig von 2 000 bis
5 Vanadium zu 1 Caesium, vorzugsweise von 1 000 bis 12, insbesondere von 200 bis
15 Vanadium zu 1 Caesium. Werden neben Caesium noch Antimon, Kalium, Thallium und/oder
Bor als Katalysatorkomponenten verwendet, sind neben den für Caesium genannten Atomverhältnissen
Atomverhältnisse von 800 bis 3, insbesondere 500 bis 4 Vanadium zu 1 Antimon, von
500 bis 10, insbesondere 200 bis 15 Vanadium zu 1 Kalium, von weniger als 800, insbesondere
von 600 bis 12, vorteilhaft von 500 bis 20 Vanadium zu 1 Thallium und von 100 bis
1, insbesondere von 20 bis 5 Vanadium zu 1 Bor bevorzugt.
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Die Katalysatoren gelangen vorteilhaft zusammen mit einem Trägen/terial,
z.B. Bims, Titandioxid, Steatit, Siliciuacarbid, Gisen-, Silicium-, Aluminiumoxide,
Aluminiumsilikate wie Mullit, zur Verwendung.
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Die Caesium-Yerbindungen können beliebig gewählt werden, im allgemeinen
kommen Gaesiumoxid, Caesiumbydroxid, Salze, z.B. Carbonate, Bicarbonate, Chloride
oder Nitrate, und solche Verbindungen des Oaesiwis in Frage, die sich während der
Katalysatorherstellung oder der Reaktion zu den entsprechenden Oxiden umsetzen.
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Als Caesium-Verbindungen sind beispielsweise geeignet: Caesiumcarbonat,
Caesiumnitrat, Caesiumbicarbonat, Caesiumoxalat, Caesiumformiat, Caesiumacetat;
Caesiumhydrogentartrat.
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Die katalytisch aktiven Komponenten können nach einem üblichen Verfahren
(Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, Band 4/2, Seiten 143 - 240) auf inerten
Trägern aufgebracht werden, z.B.
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durch Tränken, Sprühen oder Ausfällung, und anschließendem Calcinieren
des so hergestellten Trägerkatalysators. Als vorteilhaft
erweist
sich die Herstellung Vanadin und Caesium enthaltender Katalysatoren auf kugelförmigen
Trägern nach einem Flammspritz- oder Plasmaspritzverfahren, z.B. nach dem in der
deutschen Patentschrift 0 .O OOO (Patentanmeldung P 20 25 430.2) beschriebenen Verfahren,
Die genannten Caesium- und gegebenfalls anderen Zusatzverbindungen können mit dem
mittels Flammspritzen aufzubringenden Vanadinpentoxid oder einer Verbindung, die
beim Erhitzen in Vanadinpentoxid übergeht, wie z.B. Vanadinsäure, mechanisch vermischt
werden. Es kann jedoch vorteilhaft sein, zunächst eine homogene Lösung herzustellen,
die die aufzutragenden Elemente enthält, Aus dieser Lösung können die aufzutragenden
Verbindungen, z.B. durch Eindampfen, gewonnen werden. Als Zusatzverbindungen wählt
man zweckmäßig solche mit einem Fp.
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unterhalb 1 2000C, um eine ausreichende Haftung auf dem Träger zu
ermöglichen. Gegebenenfalls ist bei höherschmelzenden Verbindungen ein Plasmabrenner
zu verwenden. In diesem Falle vermeidet man zweckmäßig eine teilweise oder vollständige
Reduktion des Vanadium-V zu Vanadium-IV, um die Bildung von höherschmelzendem Vanadium-IV
zu verhindern.
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Die Oxidation wird vorteilhaft bei einer Temperatur zwischen 250 und
5000C, insbesondere zwischen 300 und 4500C durchgeführt.
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Diese Temperatur wird in der Regel als Temperatur des Kühlmediums,
z.B. eines Salpeterbades, gemessen (Rohrwandtemperatur).
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Ein an Sauerstoff armer Teilstrom der Reaktionsabgase kann mit dem
Dampf des Ausgangsßtoffs gesättigt werden, um die gewünschte Konzentration an Indan
I im Reaktionsgemisch einzustellen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung
wie auch nach dem Hauptpatent bzw. nach dem Zusatzpatent wird der Katalysator oder
vorteilhaft der auf einen Träger in beliebiger Weise, vorzugsweise nach vorgenanntem
Flammspritz- oder Plasmaspritzverfahren aufgebrachte Katalysator auf eine Temperatur
von 450 bis 650, vorzugsweise von 5000C bis 6000C erhitzt und bei dieser Temperatur
einige Zeit gehalten (Calcinierung)0 Vorteilhaft beträgt die Calcinierungszeit 1
bis 24, insbesondere 5 bis 16 Stunden. Man calciniert vorzugsweise in Gegenwart
von Sauerstoff enthaltenden Gasen, z.B. Luft oder Rauchgas, und bei einem Druck
von 1 bis 3 at. Bezüglich weiterer
Einzelheiten der Katalysatorherstellung
wird auf Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie, Band 9, Seiten 254 ff.
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verwiesen.
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Im übrigen wird das Verfahren unter den Bedingungen des Verfahrens
nach dem Hauptpatent durchgeführt, insbesondere bezUglich Reaktionsführung, Katalysatorherstellung
und -zusammensetzung.
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Die in den Beispielen angeführten Teile bedeuten Gewichtsteile.
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Sie verhalten sich zu den Volumenteilen wie Kilogramm zu Liter.
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Beispiele Herstellung von Vanadin-Caesium-Eatalysatoren Beispiel
1 Ein Gemisch von 15,37 Teilen Vanadinpentoxid und 0,031 Teilen Caesiumnitrat (KorngrößeV
200/u) wird mittels eines Flammspritzgerates auf 91,7 Teile Siliciumcarbidkugeln
von 4 bis 6 mm Durchmesser aufgesprüht.
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Beispiel 2 Der Katalysator wird analog Beispiel 1 hergestellt, wobei
ein Gemisch aus 17,51 Teilen Vanadinpentoxid und 0,088 Teilen Caesiumnitrat auf
91,7 Teile Siliciumcarbidkugeln aufgesprüht wird.
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Beispiel 3 Der Katalysator wird analog Beispiel 1 hergestellt, wobei
ein Gemisch aus 18,04 Teilen Vanadinpentoxid und 0,46 Teilen Caesiumnitrat auf 91,7
Teile Siliciumcarbidkugeln aufgesprüht wird.
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Beispiel 4 Der analog Beispiel 3 hergestellte Katalysator wird bei
50000 15 Stunden calciniert.
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Beispiel 5 Der analog Beispiel 4 hergestellte Katalysator wird bei
6000C 15 Stunden calciniert.
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Beispiel 6 Der Katalysator wird analog Beispiel 1 hergestellt, wobei
ein Gemisch aus 17,67 Teilen Vanadinpentoxid und 0,93 Teilen Caesiumnitrat auf 91,7
Teile Siliciumcarbidkugeln aufgesprüht wird0 Beispiel 7 Der Katalysator wird analog
Beispiel 1 hergestellt, wobei ein Gemisch aus 16,93 Teilen Vanadinpentoxid und 1,37
Teilen Caesiumnitrat auf 91,7 Teile Siliciumcarbidkugeln aufgesprüht wird.
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Beispiel 8 Der Katalysator wird analog Beispiel 1 hergestellt, wobei
ein Gemisch aus 17,54 Teilen Vanadinpentoxid und 1,96 Teilen Caesiumnitrat auf 91,7
Teile Siliciumcarbidkugeln aufgesprüht wird.
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Beispiel 9 Der Katalysator wird analog Beispiel 1 hergestellt, wobei
ein Gemisch aus 17,60 Teilen Vanadinpentoxid und 4,40 Teilen Caesiumnitrat auf 91,7
Teile Siliciumcarbidkugeln aufgesprüht wird.
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Oxidation Beispiel 10 44,1 Teile des gemäß Beispiel 1 hergestellten
Katalysators werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt.
Nun wird ein Gemisch aus 100 000 Volumenteilen Luft und 3,90 Teilen 1-Methyl-3-phenylindan
stündlich durch den Katalysator geleitet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 420°C,
die Temperatur im Inneren der Katalysatorschicht 44200. Das den Reaktor verlassende,
gasförmige Reaktionsgemisch wird auf 500C abgektihlt, wobei der Endstoff und das
nicht umgesetzte 1-Methy1-3-phenylindan kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil
wird mit Wasser gewaschen0 Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene
Rückstand mit dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan
19,49 Teile Abgasmenge 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid 1,92 Volumenprozent Roher Endstoff 17,75 Teile In dem rohen Endstoff
werden durch UV-Absorption bestimmt: 61,5 Gewichtsprozent Anthrachinon = 10,91 Teile
21 " Phthalsäureanhydrid = 3,73 Teile 3,1 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff I =
0,55 Teile (entspricht einem Umsatz von 97,2 % der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Auagangsatoff, von 57,6 % der Theorie).
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Beispiel 11 48,4 Teile des gemäß Beispiel 2 hergestellten Katalysators
werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt. Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Volumenteilen Luft mit 3,80 Teilen 1-Methy1-3-phenylindan stündlich
durch den Katalysator geleitet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 425°C, die Temperatur
im Inneren der Katalysatorschicht 451ob. Das den Reaktor verlassende, gasförmige
Reaktionsgemisch wird auf 500C abgekühlt, wobei der Endstoff und das nicht umgesetzte
1-Methyl-3-phenylindan kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser
gewaschen. Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene Rückstand mit
dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenyl-indan:
18,98 Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,60 Volumen-% Roher Endstoff : 17,05 Teile In dem rohen Endstoff
werden durch UV-Absorption bestimmt: 63,9 Gewichtsprozent Anthrachinon = 10,90 Teile
16,2 t Phthalsäureanhydrid = 2,76 Teile 0,16 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff I
= 0,027 Teile (entspricht einem Umsatz von 99,9 % der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff, von 57,4 ffi der Theorie).
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Beispiel 12 48,1 Teile des gemäß Beispiel 3 hergestellten Katalysators
werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt. Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Teilen Luft mit 3,74 Teilen 1-Methyl-3-phenylindan stündlich
durch den Katalysator
geleitet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 435°C,
die Temperatur im Inneren der Katalysatorschicht 452°C, Das den Reaktor verlassende,
gasförmige Reaktionsgemisch wird auf 50°C abgekühlt, wobei der Endstoff und das
nicht umgesetzte 1-Methyl-3-phenylindan kondensieren0 Der nicht kondensierte Anteil
wird mit Wasser gewaschene Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene
Rückstand mit dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan:
18,68 Teile Abgasmenge 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,60 Volumen-Roher Endstoff Q 16,40 Teile In dem rohen Endstoff werden
durch W-Absorption bestimmt: 60,6 Gewichtsprozent Anthrachinon = 9,94 Teile 7,6
" Phthalsäureanhydrid = 1,25 Teile 8,4 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff I = 1,38
Teile (entspricht einem Umsatz von 92,6 ffi der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff, von 57,4 der Theorie).
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Beispiel 13 45,85 Teile des gemäß Beispiel 4 hergestellten Katalysators
werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefullt. Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Volumenteilen Luft mit 3,86 Teilen 1-Methyl-3-phenylindan stündlich
durch den Eatalysator geleitet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 445°C, die Temperatur
im Inneren der Katalysatorschicht 4660C. Das den Reaktor verlassende, gasförmige
Reaktionsgemisch wird auf 500C abgekühlt, wobei der Endstoff und das nicht umgesetzte
1-Methyl-3-phenylindan kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser
gewaschen. Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene Rückstand mit
dem Kondensat vereinigt
Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten:
Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan: 19,29 Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile
Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid und -dioxid 1,45 Volumen-% Roher Endstoff ç
18,25 Teile In dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorption bestimmt: 65,1 Gewichtsprozent
Anthrachinon = 11,88 Teile 12 " Phthalsäureanhydrid = 2,19 Teile 2,5 " Ausgangsstoff
I = 0,46 Teile (entspricht einem Umsatz von 97,6 ffi der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff, von 63,1 der Theorie)0 Beispiel 14 45,85
Teile des gemäß Beispiel 5 hergestellten Katalysators werden in einen Röhrenreaktor
(21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt, Nun wird ein Gemisch von 100 000 Volumenteilen
Luft mit 3,88 Teilen 1-Methy1-3-phenylindan stündlich durch den Reaktor geleitet.
Die Rohrwandtemperatur beträgt 44000, die Temperatur im Inneren der Katalysatorschicht
4620C.
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Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktionsgemisch wird auf
500C abgekühlt, wobei der Endstoff und das nicht umgesetzte 1-Methyl-3-phenylindan
kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser gewaschen. Nach dem
Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene Rückstand mit dem Kondensat vereinigt
Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan
: 19,39 Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,65 Volumen-Roher Endstoff : 18,65 Teile
In dem
rohen Endstoff werden durch UV-Absorption bestimmt: 67,6 Gewichtsprozent Anthrachinon
= 12,61 Teile 10 " Phthalsäureanhydrid = 1,87 Teile 0,15 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff
I = 0,03 Teile (entspricht einem Umsatz von 99,9 ffi der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf. umgesetzten Ausgangsstoff, von 65,1 % der Theorie).
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Beispiel 15 47,3 Teile des gemäß Beispiel 6 hergestellten Katalysators
werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Volumenteilen Luft mit 3,82 Teilen 1-Methy1-3-phenylindan stündlich
durch den Katalysator geleitet0 Die Rohrwandtemperatur beträgt 4370C, die Temperatur
im Inneren der Katalysatorschicht 4520C.
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Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktionsgemisch wird auf
500C abgekühlt, wobei der Endstoff und das nicht umgesetzte 1"Methy1-3-phenylindan
kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser gewaschen. Nach dem
Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene Rückstand mit dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methy1-3-phenylindan:
19,0S Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,65 Volumen-% Roher Endstoff : 17,70 Teile In dem rohen Endstoff
werden durch UV-Absorption bestimmt: 65,5 Gewichtsprozent Anthrachinon = 11,60 Teile
17 " Phthalsäureanhydrid = 3,01 Teile 0,27 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff I =
0,046 Teile
(entspricht einem Umsatz von 99,8 % der Theorie und
einer Anthrachinonausbeute, bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff, von 61,0 % der
Theorie)0 Beispiel 16 46,1 Teile des gemäß Beispiel 7 hergestellten Katalysators
werden in essen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllte Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Volumenteilen Luft mit 3,92 Teilen 1-MethylB3-phenylindan stündlich
durch den Reaktor geleitet Die Rohrwandtemperatur beträgt 435°C, die Temperatur
im Inneren der Katalysatorschicht 458°C. Das den Reaktor verlassende, gasförmige
Reaktionsgemisch wird auf 50°C abgekühlt. wobei dew Endstoff und das nicht umgesetzte
1-Methyl-3-phenylindan) kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser
gewaschen. Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene Rückstand mit
dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan:
19,59 Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile Gehalt des J! ses an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,15 Volumen-% Roher Endstoff : 18,45 Teile In dem rohen Endstoff
werden durch UV-Absorption bestimmt: 65 Gewichtsprozent Anthrachinon = 11,99 Teile
14 8' Phthalsäureanhydrid = 2,58 Teile 0,76 nicht umgesetzter Ausgangsstoff I =
0,14 Teile (entspricht einem Umsatz von 99,@ % der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Ausgangssoff, von 61,7 % der Theorie).
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Beispiel 17 43,9 Teile des gemäß Beispiel 8 hergestellten Katalysators
werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt. Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Teilen Luft mit 3,88 Teilen 1-Methy1-3-phenylindan stündlich
durch den Katalysator geleitet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 430°C, die Temperatur
im Inneren der Katalysatorschicht 455°C. Das den Reaktor verlassende, gasförmige
Reaktionsgemisch wird auf 50°C abgekühlt, wobei der Endstoff und das nicht umgesetzte
1-Methyl-3-phenylindan kondensieren0 Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser
gewaschen. Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene Rückstand mit
dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan:
19,39 Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,55 Volumen-% Roher Endstoff : 17,20 Teile In dem rohen Endstoff
werden durch UV-Absorption bestimmt: 66,7 Gewichtsprozent Anthrachinon = 11,47 Teile
13 " Phthalsäureanhydrid = 2,24 Teile 0,15 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff I =
0,026 Teile (entspricht einem Umsatz von 99,9 % der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff, von 59,3 % der Theorie).
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Beispiel 18 46,1 Teile des gemäß Beispiel 9 hergestellten Katalysators
werden in einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Durchmesser) eingefüllt. Nun wird ein
Gemisch von 100 000 Volumenteilen Luft mit 3,70 Teilen 1-Methyl-3-phenylindan stündlich
durch
den Katalysator geleitet. Die Rohrwandtemperatur beträgt
4300C, die Temperatur im Inneren der Katalysatorschicht 4500C. Das den Reaktor verlassende,
gasförmige Reaktionsgemisch wird auf 500C abgekühlt, wobei der Endstoff und das
nicht umgesetzte 1-Methyl-3-phenylindan kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil
wird mit Wasser gewaschen. Nach dem Abdampfen des Waschwassers wird der verbliebene
Rückstand mit dem Kondensat vereinigt.
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Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: Ausgangsstoff 1-Methyl-3-phenylindan:
18,48 Teile Abgasmenge : 500 000 Volumenteile Gehalt des Abgases an Kohlenmonoxid
und -dioxid : 1,65 Volumen-% Roher Endstoff : 15,40 Teile In dem rohen Endstoff
werden durch UV-Absorption bestimmt: 60,4 Gewichtsprozent Anthrachinon = 9,30 Teile
8,8 " Phthalsäureanhydrid = 1,35 Teile 6,8 " nicht umgesetzter Ausgangsstoff I =
1,05 Teile (entspricht einem Umsatz von 94,3 % der Theorie und einer Anthrachinonausbeute,
bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff, von 53,3 ffi der Theorie)0