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DE2050554A1 - Thermogenes kosmetisches Präparat - Google Patents

Thermogenes kosmetisches Präparat

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Publication number
DE2050554A1
DE2050554A1 DE19702050554 DE2050554A DE2050554A1 DE 2050554 A1 DE2050554 A1 DE 2050554A1 DE 19702050554 DE19702050554 DE 19702050554 DE 2050554 A DE2050554 A DE 2050554A DE 2050554 A1 DE2050554 A1 DE 2050554A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soap
catalyst
hydrogen peroxide
preparation
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702050554
Other languages
English (en)
Inventor
Divaker South Plainfield Shumway Durland Karl Piscataway N J Kenkare (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colgate Palmolive Co
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of DE2050554A1 publication Critical patent/DE2050554A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Colgate-Palmolive Company (Prio 20. Oktober 19β9 -
U.S. 867 897 - 731Il) 300 Park Avenue
New York, H.Y. / V.St.A. Hamburg, 13. Oktober 1970 Thermogenes kosmetisches Präparat
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein thermogenes oder sich von alleine erwärmendes kosmetisches Präparat, vorzugsweise ein unter Druck abgefülltes Präparat, wie beispielsweise heiße Rasiercreme. Die Erfindung betrifft insbesondere Präparate oder Qemische, die durch eine katalysierte chemische Umsetzung eines Thiodialkanols mit Wasserstoffperoxyd warm werden. Die durch die Oxydation des Thiodialkanols oder dessen Derivate erzeugten Sulfoxyde oder Sulfone dienen als Lösungsvermittler in dem erwärmten Präparat oder besitzen in vielen Fällen oberflächenaktive oder reinigende Eigenschaften. Ein weiterer Vorteil eines solchen Präparats besteht darin, daß es nichtionisch ist und keinerlei Hautreizungen ergibt.
Gemäß Erfindung wird ein sich von selber erwärmendes kosmetisches Präparat vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es in getrennten Bereichen die Bestand-
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teile der kosmetischen Zusammensetzung enthält, wobei in einem Bereich in einem wässrigen Medium ein organisches Reduktionsmittel, vorzugsweise ein Thiodialkanol oder ein Derivat desselben, ein Katalysator für die exotherme Oxydation des Reduktionsmittels, insbesondere ein Wolframat, Molybdat oder Uranat, eine Seife einer höheren Fettsäure und ein Treibmittel vorgesehen sind, während in dem anderen Bereich ein Oxydationsmittel, insbesondere eine wässrige LOsung einer Perverbindung vorgesehen ist, und daft Mittel sur gleichseitigen Abgabe des Inhalts beider Bereiche vorgesehen sind.
Als Abgabegerät kann ein Behälter mit mehreren Unterteilungen oder eine andere geeignete Verpackung verwendet werden, in denen das oxydierende Präparat und das su realisierende Präparat getrennt bis sur Abgabe gelagert werden, wobei sie gleichseitig aus diesen getrennten Bereichen abgegeben und miteinander in Berührung gebracht werden. Bei der Berührung dieser beiden Komponenten sind auch die anderen kosmetischen Bestandteile, wie beispielsweise der Rasiercreme vorbanden, so daft diese bei der Abgabe oder kurs danach auf die gewünschte hohe Temperatur
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gebracht werden. Wenn die Erwärmung langsamer vor sich geht, wird die Erwärmung nach 5 bis 30 Sekunden bemerkt und erreicht etwa 20 bis 60 Sekunden nach der ersten Berührung von Oxydationsmittel und reduzierendersubstanz den maximalen Wärmegrad. Bevorzugte Mischungen erreichen diesen Höchstwert an Temperatur innerhalb 12 bis 15 Sekunden, was von den meisten Verbrauchern bevorzugt wird. Anstelle eines einzigen und mit mehreren Bereichen versehenen Behälters kann auch eine Kombination von mehreren Behältern verwendet werden, die das Oxydationsmittel bzw. die su reduzierende Substanz und das kosmetische Präparat nahezu gleichzeitig und geneinsam abgeben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Erfindung ist die zu reduzierende Komponente ein 2,2I-Thiodiäthanol, das zusammen mit anderen kosmetischen Bestandteilen oder Rasiercremebestandteilen vorliegt, während das Oxydationsmittel eine wässrige WasserstoffperoxydlÖsung ist, die von den anderen Bestandteilen bis zur Abgabe getrennt aufbewahrt wird. Es können jedoch auch andere Dialkanole oder deren Derivate und andere Oxydationsmittel je nach Lage der Dinge verwendet werden.
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Abgabebehälter mit mehreren Unterteilungen sind bekannt. Hierbei enthält der einzige Behälter eine Hauptkammer von meist zylindrischer Form, in der ein verflüssigtes Qae und die anderen Bestandteile vorhanden sind, und ferner einen kleineren Bereich oder einen Beutel, der unter dem Druck des verflüssigten Gases zusammengepresst werden kann, wenn der Inhalt abgegeben wird. Ein Ventil steht in Verbindung mit dem Inhalt der verschiedenen Kammern, und zwar meist durch in den Inhalt hineintauchende Schläuche oder andere geeignete Verbindungen, so daß eine gleichseitige Abgabe der verschiedenen FUllgutarten beim öffnen möglich ist. Derartige Abgabeventi?e oder Mehrfachventile lassen sich durch Betätigung eines Mundstückes oder eines anderen Auslösers betätigen. Gewöhnlich wird der Inhalt der verschiedenen Kammern über das Mundstück abgegeben, indem sich die Bestandteile vermischen, so daß sie aus dem Mundstück bereits gebrauchsfertig und erwärmt austreten.
Die Anteile an Oxydationsmittel und reduzierender Komponente sind gewöhnlich in stöohiometrischer Menge vorhanden. Unter gegebenen Umständen kann beispielsweise zur Beschleunigung der Umsetzung ein Überschuß der einen oder der anderen Komponente vorhanden sein, oder auch wenn in der endgültigen Mischung eine der Komponenten im Oberschuß von beispiels-
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weise 10 % vorliegen soll, um ein noch reduzierendes oder noch oxydierendes Präparat zu erhalten. Im allgemeinen liegt ein Überschuß an einer Komponente nicht über 25 Ϊ der stöchiometrischen Menge, wenngleich in der Regel stöchiometrische Mengen eingesetzt werden. Die stöchiometrischen Mengen beziehen sich auf die Umsetzungen zur Erzeugung von Sulfoxyden oder SuIfonen; demzufolge liegt das Molverhältnis von Wasserstoffperoxyd zu Thiodialkanol * oder einem entsprechenden abgeleiteten Alkanol, wie Alkoxyalkanol zwischen 0,75 und 2,5, je nachdem ob eine SuIfoxyd- oder eine SuIfonreaktion zu erwarten ist.
Die Endtemperatur, die das kosmetische Präparat erreicht, wird gewöhnlich durch die Art des Ventils, durch die Viskosität der oxydierenden bzw. der reduzierenden Komponente, die spezifischen Wärmen derselben und deren Mengenanteile eingestellt. Gewöhnlich liegen die Temperaturen in einem Bereich zwischen 37 und 71 und vorzugsweise *
zwischen 48 und 65, insbesondere zwischen 54 und 620C. Demzufolge ist der Temperaturanstieg gegenüber Zimmertemperatur etwa 20 bis 50°C und meist 15 bis 25°C. Wenngleich derartige Temperaturen immer erreicht werden, kann man auch erfindungsgemäß Komponenten je nach Anforderung bei anderen Temperaturen abgeben.
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Die Thiodialkanole und deren Derivate, die als reduzierende Komponente gemäß Erfindung verwendet werden, haben die allgemeine Formel OH-R-S-R1-OH, wobei ROH und R*OH gleich oder verschieden sind und entweder ein Alkanol oder vorzugsweise ein Thiodialkanol mit niederem Alkylreet oder niedere Alkoxyalkanole einschließlich PoIyalkoxyalkanole sein können. Die Alkenole haben im allgemeinen 2 bis 20 und die entsprechenden Alkoxyalkanole 4 bis 20 Kohlenstoffatome. Vorzugsweise sind die Hydroxy1-reste endständig, wenngleich auch nicht endständige OH-Reste geeignete Reduktionsmittel ergeben. Die löslich machende Wirkung der erzeugten Sulfoxyde und Sulfone steigt, je kürzer deren Kette bzw. die des Reduktionsmittels ist. Langkettigere Verbindungen haben eine stärker reinigende Wirkung. Trotzdem werden kurskettige Verbindungen, meist wegen der größeren Wärmeerzeugung bevorzugt. Es werden also niedere Alkylene und niedere Alkoxyreste mit insbesondere 2 und vorzugsweise 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bevorzugt, wie beispielsweise Verbindungen der folgenden Formel:
HO-CH2CH2-S-CH2Ch2-OH; HO-CHgCH(CH,)-S-CH(CH,)CHg-OH; HO(CH2)J-S-(CH2)j-OHi HO-(CH2)3-S-(CH2)2-OH; HO-CH2CH2OCH2CH2-S-CHgCHgOCH2CH2-OH; und HO-(CH2CH2O)2CHgCHg-S-CHgCHg(CH2CHgO)2OH; ferner
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2,2'-Thiodi-n-dodecanol; 2,2·-Thiodi-n~steary!alkohol; 2,2·-Thiodi-n-octanol; 2,2«-Thiodioleylalkohol; 2,2' -Thiodiäthoxypropoxy-n-dode.canol; und 2,2'-Thiodi-(äthoxy)5-n-dodecanol. Als Derivate dieser Verbindungen können substituierte Verbindungen benutzt werden, bei denen ein oder mehrere Wasserstoffatome eines Alkylenrestes durch nicht störende Reste, wie Nitro-, Amino- oder Hydroxyreste, ersetzt sind, wobei jedoch halogenierte Derivate vermieden werden sollen. Es können bis zu drei Substituenten im Molekül des Reduktionsmittels vorhanden sein.
Bei Umsetzung der Thiodialkanole oder der Derivate mit Wasserstoffperoxyd oder einem anderen geeigneten Oxydationsmittel erfolgt die Wärmeerzeugung schnell und wirksam und insbesondere in Gegenwart eines Katalysators für die Redoxreaktion. Zusätzlich können die Reaktionsprodukte, also die bevorzugten Sulfoxyde oder Sulfone( noch kurzkettige Alkoholreste oder Alkoxyalkoholreste enthalten, die die Lösungsvermittlung verstärken. Wenn zwischen dem HydroxyIrest und dem Schwefelatom 2 bis 6 Atome liegen, so besitzt die Verbindung aufgrund ihrer hydrophilen Natur eine löslich machende Wirkung. Bei mehr als 6 Atomen erhöht sich die oberflächenaktive Wirkung neben der löslich machenden Wirkung und bei 12 bis 22
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Atomen ist das Produkt reinigend. Daraus ergibt sich, daß das aus der Redoxumsetsung erhaltene Reaktionsprodukt bei kosmetischen Präparaten und insbesondere bei Rasiercreme eine eigenständige und nützliche Wirkung ausübt und die Homogenität erhöht, weil die verschiedenen Bestandteile leichter in Lösung gehen. Ferner wird die Benetzbarkeit des Produktes und auch die Reinigungswirkung erhöht, ohne daß Kationen in das System eingeführt oder das Molekulargewicht des Reduktionsmittels erheblich gesteigert werden muß. Die Eigenschaften des Reduktionsmittels können auf den entsprechenden Eineatzzweck abgestimmt werden, indem man die verschiedensten langkettigen und kurzkettigen Thiodialkanole miteinander vermischt.
Die Thiodialkanole können durch Umsetsung von Schwefelwasserstoff mit den entsprechenden Alkylenoxyden, Alkanolen oder Alkoxyalkanolen nach bekannten Verfahren hergestellt werden. Ferner können die Thiodialkanole mit Alkylenoxyden su reaktionsfähigen Derivaten umgesetst werden. Bei dieser Umsetsung entstehen keine unerwünschten Nebenprodukte. Obgleich die entstehenden Endprodukte Schwefel enthalten, selgen sie in der Sulfoxyd- oder Sulfonform keinen schlechten Geruch undkönnen in kosmetischen Präparaten ohne Schwierigkeiten eingesetzt werden und beeinträchtigen nicht die Riechstoffe oder andere Bestandteile. Als Oxydationsmittel
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können beliebige Verbindungen verwendet werden, sofern sie sieb mit Thiodialkanolen oder Tbiodlalkoxydialkanolen unter Wärmeabgabe su Sulfoxyden oder SuIf onen umsetzen. Hierbei können die verschiedensten organischen oder anorganischen Oxydationsmittel verwendet werden, jedoch werden Perverbindungen, und zwar Insbesondere anorganische Perverbindungen bevorsugt, insbesondere solche, deren Nebenprodukte unschädlich oder geeignet sind. An besten ist Wasserstoffperoxyd insbesondere in stabilisierter wässriger Lösung geeignet« Es können auch andere Perverbindungen verwendet werden, wie Natriumperoxyd, Natriumperborat, Kaliumperearbonat, Natriumpersulfat und Harnst of fperoxyde. Die Perverbindungen werden vorzugsweise als Alkali- oder Erdalkalisalze oder in Form anderer Netallsalze verwendet. Andere Produkte, die Wasserstoffperoxyd freisetzen, können ebenfalls verwendet werden. Ferner können auch Mischungen dieser Oxydationsmittel eingesetzt werden, um bestimmte Wirkungen su erreichen. Stabilisiertes Wasserstoffperoxyd in wässriger Lösung ist besonders bevorsugt, da als Nebenprodukt praktisch nur Wasser auftritt und der ganze Sauerstoff zur Umwandlung der Sulfide in Sulfoxyde oder Sulfone benutzt wird und zumal Wasser ein üblicher Bestandteil bei kosmetischen Präparaten einschließlich Rasiercreme ist und keine hautreisenden Kationen oder andere störende Ionen einführt.
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Darüber hinaus erhöht sich die Löslichkeit der kosmetischen Bestandteile in Gegenwart von Wasser und SuIfoxyd bzw. Sulfon und erhöht die Oberflächenaktivität des fertigen Präparates. Die keine salzbildenden Zonen enthaltenden Sulfoxyde oder Sulfone geben ebenfalls keinen AnIaB zu Hautreizungen oder zur Beeinträchtigung der Löslichkeit der einzelnen Präparate. Das Oxydationsmittel wird vorzugsweise als getrennte wässrige Lösung eingesetzt und nicht mit den anderen Bestandteilen und den reduzierenden Komponenten bis zur Abgabe in Berührung gebracht« Die Konzentration des Oxydationsmittels kann je nach Einsatzzweck schwanken, liegt'gewöhnlich jedoch zwischen 5 und 30 % der entsprechenden Perverbindung. Bei Wasserstoffperoxyd werden 5 bis 30 und vorzugsweise 8 bis 2O9 gewöhnlieh 9 bis 15 % Wasserstoffperoxyd in wässriger Lösung eingesetzt. Höher konzentrierte Lösungen verringern die Behältergröße bzw. ergeben eine maximale Füllmenge für das kosmetische Präparat. In der Wasserstoffperoxydlösung können auch kleinere Teile Sequestriermittel, chelatbildende Stoffe und andere Stabilisatoren, wie Nitrilotriessigsäure oder dessen Trinatriumsalz, Xthylendiamintetraessigsäure oder deren Salz, Zinnchlorid, Silikate oder andere zur Stabilisation von Wasserstoffperoxyd geeignete Verbindungen vorhanden sein.
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Die Reaktionsgeschwindigkeit des Redostsystems wird dureh Metallkatalysatoren erheblich gesteigert, so daß man vorzugsweise Wolframate, Molybdate und Uranate oder andere Salze und katalytische Substanzen verwenden kann, die die Aktivierung der Perverbindung bewirke»« Gewöhnlich werden Alkali- oder Ammoniumsalze verwendet, wie Ammoniummolybdat, Kaliumwolframat oder Natriusnursnat. Da die Metalle, die Wasserstoffperoxyd aktivieren j dieses aueh in eine weniger stabile Form überführen können, wird der Katalysator gewöhnlich in der Kammer vorhanden sein, die das Thiodialkanol enthält und nicht in Berührung mit dem stabilisierten Peroxyd steht, solange nicht die thermogene Reaktion bewirkt werden soll. Die Redoxreaktion erfolgt auch ohne Katalysator, jedoch geht die Umsetzung schneller vonstatten, wenn Schwermetallsalze als Katalysator vorhanden sind.
Die anderen Bestandteile des kosmetischen Präparates können je nach den gewünschten Eigenschaften ausgewählt werden und sind sowohl hydrophil wie auch lipophil und liegen in wässrigem Medium mit Emulgatoren oder Netzmittel vor, wie höhere Fettsäureseifen oder nicht ionische Tenside, damit ein© stabile gleichmässige Emulsion erreicht wird.
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Ferner sind Seifen oder seifenähnliehe Produkte, wie synthetische organische Emulgatoren, oberflächenaktive Stoffe oder andere Tenside »eist in der wässrigen Phase vorhanden und unterstützen die Beibehaltung der Emulsion. Zn einigen Fällen kennen auch Lösungen anstelle von Emulsionen verwendet werden. Das abgegebene Präparat kann in verschiedensten Formen, beispielsweise als Flüssigkeit, als Paste, als QeI oder als Schaum vorliegen, wobei der Schaum durch das gelüste Druckgas gebildet wird, welches in der gesamten Mischung dispergiert ist. FQr die meisten kosmetischen Präparate und insbesondere für Rasiercreme wird ein stabiler Schaum bevorsugt, obgleich in einigen Fällen ein leicht su einer Flüssigkeit sich surückbildender Schaum verwendet werden kann.
Bei Rasiersohaumpräparaten besteht der aus der einen Kammer des Druckbehälters austretende Rasiercreme aus bis su 95 ff» gewöhnlieh 50 bis 75 % Wasser, während der Rest Seife oder andere Barterweichungsmittel, Lösungsmittel, Emulgatoren, Netsmittel und andere Zuaätse oder Mittel sur Erhöhung der Löslichkeit sind. Als Seife wird eine höhere Fettsäureseife, vorsugsweise Stearinsäureseife aus handeleübIieher sweifaoh oder dreifach gepresster Stearinsäure verwendet. Es können auch andere Seifen,
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s.B. aus Talg, KokosnußÖl, Maisöl, Baumwollöl, tierischen oder pflanzlichen Fetten und ölen verwendet werden. Gewöhnlich ist jedoch der Hauptanteil der die Seife bildenden Fettsäure eine Seife mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen. Als Kation wird für die Seife vorzugsweise ein Alkanolamin wie Triäthanolamin verwendet, obgleich auch andere Tri-, Di- oder Monoalkanolamine mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen je Alkylrest verwendet werden können, wie Düsopropanolamin. Es kOnnen auch Alkaliseifen wie Natrium- und Kaliumseifen verwendet werden und ferner Ammoniumseifen und Alkylaminseifen mit niederen Alkylrest en. Am besten werden Seifen verwendet, welche die Haut nicht reizen und die flüssig genug sind, um vollständig aus dem Behälter abgegeben zu werden, wie beispielsweise eine Triäthanolaminseife, wobei geringere Anteile von Natrium- und Kaliumseifen zur Stabilisierung des Schaumes vorhanden sein können.
Alkylolamide haben außer ihrer schon stabilisierenden Wirkung noch eine pflegende Wirkung auf Haar und Haut. Hierzu gehören auch Dialkylolamide, wie Kokosnu&ölfettsäurediisopropanolamid, Laurinsäure- bzw. Myristinsäuredifithanolamid und andere Alkylolamide, deren Acylreste 12 bis 18 Kohlenstoffatome haben, wobei vorzugsweise 50 Gew.* oder mehr 12 bis 14 Kohlenstoffatome haben.
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Di· Alkylolreete haben vorzugsweise ι bis 3 Kohlenstoffatome. Geeignete Austauschstoffe für dies· als Verdickungsmittel für Schau« sind höhere Fettsäureaonoglyseridsulfonate in einer Konsentration von 0,1 bis 1.5 *.
Ferner können bei den erfindungegemä£en Mischungen nooh die verschiedensten Emulgiermittel oder Tenside, wie nichtionische, anionlsohe oder kationische Verbindungen verwendet werden, wobei vorsugsweise nichtionieche Verbindungen verwendet und anionisohe und kationische nit Ausnahme der Seifen ausgeschlossen werden. Besonders bevorsugte niohtionische Verbindungen sind höhere Xther von alkoxylierten Alkylphenolen und höheren Fettalkoholen, die einen Alkylrest alt 6 bis 10 Kohlenstoffatomen an Phenolring haben und bei denen die Alkoxylierung von 1 bis 50 und vorsugsweise 10 bis 10 Xthoxygruppen je Molekül reicht, wobei der höhere Fettalkohol 10 bis 18 und im Durohsehnitt etwa 12 Kohlenstoffatome besitzt. Andere nichtionische Verbindungen wie Ester von höheren Fettsturen und äthoxylierten Alkoholen, Kondensationsprodukte von höheren Xthylenoxydpolymerisaten und höheren Propylenoxydpolyneren und Beter von äthoxylierten Fettsäuren und Zuokeralkoholen oder Hexitanen sind besondere gute niohtionische Komponenten.
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Als anionische Tenside können höhere Alkylsulfate und Alkylsulfonate» höhere Alkylbenssolsulfonate, äthoxylierte Fettalkoholsulfate und ferner Sulfate und Sulfonate der erwähnten nichtionischen Komponenten verwendet werden, sofern dieses möglich ist. Als kationische Tenside können quaternäre Ammonium- und Phosphoniumverbindungen, wie beispielsweise Trimethylbenzylaromoniumchlorid, Cetyltrimethylammoniunbromid und Laurylpyridiniumchlorid eingesetzt werden, die alle antiseptisch wirken und oberflächenaktiv sind. Andere emulgierende und oberflächenaktive Stoffe sind in "Cosmetics Science and Technology" von Sagarin insbesondere auf den Seiten 1006 bis 1008, 1060 bis 63, 775 und 776 in der Ausgabe von Interscience Publishers 1957 beschrieben. Auch die anderen in diesen Bericht wiedergegebenen kosmetischen Stoffe, wie Lösungsmittel, weichmachungsmittel, Treibmittel, Pflegezusätze, Seifen und Fette und dergleichen können verwendet werden.
Als Treibgas können niedere Kohlenwasserstoffe oder halogenierte niedere Kohlenwasserstoffe verwendet werden, und zwar sum Austreiben des oxydierenden und des reduzierenden Anteils des Präparates; das Treibgas kann in einer der Komponenten emulgiert sein und die Schaumerzeugung erhöhen. Wenn keine Kohlenwasserstoffe oder
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halogenieren Kohlenwasserstoffe verwendet werden sollen, kann als Treibmittel auch Stickstoff, Kohlendioxyd, ein Inertgas oder andere nicht verflüssigbare Oase verwendet werden· Als Treibgase können niedere Kohlenwasserstoffe mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie η-Butan, Isobutan und Propan vorsugsweise in einer Mischung von Isobutan und Propan von 85 bis 90 zu 10 bis 15» verwendet werden. Als halogenierte Kohlenwasserstoffe werden mindestens teilweise fluorierte Oase bevorzugt, wie Monochlortrifluormethan, Dichlordifluormethan, Triehlortrifluoräthan, Dienlortetrafluoräthan, Monochlorpentafluoräthan, Triehlormonofluornethan, Tetrachlordifluoräthan und ähnliche Chlorfluorkohlenwasserstoffe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen je Molekül, wobei durch entsprechende Mischung der zu entwickelnde Druck, die löslich machenden Eigenschaften, Korrosionsverhinderung, Emulsionsbildung und dergleichen beeinflußt werden können.
Die kosmetischen Präparate können noch die üblichen Zusätze, wie Riechstoffe, Farben, Pigmente, Weichmachungsmittel, Lösungsmittel, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, Puffer, antiseptische Zusätze, Schaumstoffe, Schutzstoffe und dergleichen in kleineren Mengen von meist weniger als 5 % und insbesondere weniger als 1 % enthalten, wobei der Gesamtanteil an Zusätzen weniger als 25 % und vorzugsweise weniger als 5 % der Mischung ausmachen soll.
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Als welchmachende Zusätze oder als lösende Mittel werden vorzugsweise Polyalkohole mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen und 3 bis 6 freien Hydroxy!resten je Molekül verwendet, wie Glyzerin, Sorbit ., Pentaärythrit , Mannit und andere Zuckeralkohole. Ferner können Lanolin und ähnliche Produkte ebenfalls vorhanden sein.
Die Anteile der zahlreichen anderen Bestandteile hängen im wesentlichen von der Art des Präparates abj bei kosmetischen Präparaten sind gewöhnlich 2 bis 50 % des aktiven kosmetischen Bestandteils vorhanden, ferner meist 5 bis 90 % eines Lösungsmittels oder Dispergierinittels und 1 bis 50 % oberflächenaktive Stoffe einschließlich Seifen. Bei unter Druck abgefüllten Präparaten sind gewöhnlieh 3 bis 90 % Treibgas vorhanden.
Die bevorzugte Rasiercreme gemäß Erfindung in Druckdosen enthält 50 bis 85» insbesondere 65 bis 80 % Wasser, 1 bis 20 % und vorzugsweise 2 bis 8 % eines synthetischen, organischen, oberflächenaktiven Stoffes ohne dem durch die Redoxreaktion hergestellten Stoff bzw. 8 bis 35 % einschließlich derselben, und 5 bis 20 bzw. vorzugsweise 8 bis 15 % Seife. Ferner können noch 2 bis 20 % eines Feuchthaltemittels, wie Glyzerin oder Sorbit vorhanden
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sein. Meist sind noch 0,1 bis 5 und vorzugsweise 0,3 bis 1 % Schaummittel und Parfüm vorhanden. Bei den erhitzten Rasiercremen enthält die Seifenlösung im allgemeinen 5 bis 40 und vorzugsweise 8 bis 20 % Thiodialkanol, das aber auch getrennt aufbewahrt werden kann. Ferner sind 0,2 bis 2 und vorzugsweise 0,3 bis 1 % Molybdat oder Wolframat oder andere Katalysatoren vorhanden. Das in einer anderen Kammer aufbewahrte Wasserstoffperoxyd macht gewöhnlich 2 bis 10 Gew.% der Seifenlösung aus und liegt als 5 bis 30 Jige Lösung vor. Die WasserstoffperoxydlOsung beträgt gewöhnlich 10 bis 80 und vorzugsweise 20 bis 50 Qew.Jt der Seifenlosung.
Der pH-Wert derartiger Rasierpräparate liegt gewöhnlich im alkalischen Bereich und nicht höher als 10,5. Vorzugsweise werden also Mischungen mit einem pH-Wert von 7 bis 10, insbesondere 7,7 bis 8,7 verwendet, wenngleich auch pH-Werte von 5 bis 11 möglich sind. Der pH-Wert kann durch entsprechende Puffersübstanzen, wie Borate, Phosphate, Carbonate, Sulfate oder Silikate oder andere anorganische oder organische Salze von Alkylolaminen eingestellt werden. Die bei der thermogenen Umsetzung erzeugten Sulfoxyde oder Sulfone können eine Pufferwirkung ausüben.und die Seifen sind die primären Puffer.
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Die erfindungsgemäßen kosmetischen Präparate können auf bekannte Weise hergestellt werden, wobei die verschiedenen Bestandteile auf übliche Weise vermischt und dann je nach Art des Präparates entweder mit dem oxydierenden Stoff oder mit den reduzierenden Stoff zusammengegeben werden, wobei ein in wesentlichen oxydierendes Präparat mit dem Oxydationsmittel kombiniert wird und umgekehrt. In den meisten Fällen wird das kosmetische Präparat mit der
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reduzierenden Komponente dem Katalysator in einer Kammer abgepackt, während das Oxydationsmittel getrennt verpackt wird. Sind einige Bestandteile des Präparates oxydierend und andere reduzierend, so werden diese den entsprechenden Komponenten zugeordnet. Wesentlich ist, daß keine vorzeitige Oxydoreduktion vor dem Zusammengeben der beiden Komponenten auftritt.
Die sich selbst erwärmenden kosmetischen Präparate werden meist zur Behandlung von Haut oder Haar eingesetzt, wie beispielsweise als Gesichtscreme, Enthaarungs- oder Bräunungsmittel, als Antiperspirant, als Sonnenschutzmittel, als IntiiM«Odorant, als Haarcreme, als Haarlotion, als Haargel, als Shampoo, als Haarfarbe, als Haarbleichmittel, ala Spülmittel, als Rasiercreme, als Schminkpräparat, als Badeöl, als Adstringens, als Rasierwasser
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und dergleichen. Meist sind bei diesen Präparaten die nichtionischen Tenside wichtig oder vorteilhaft und swar entweder als Netsmittel, Emulgator oder sur Verbesserung der Löslichkeit und werden bei der Abgabe während des Erwärnens erzeugt und sofort in den Präparat aufgrund der Wärmeentwicklung dispergiert. Dieses Zusammenwirken bei der LOslichmachung ist ein weiterer Vorteil und gestattet die Verwendung schlecht dispergierbarer Präparate, wobei gleiehmässigere Produkte erhalten werden.
Mit dem erfindungsgemä&en Redox-System werden verhältnismassig kleine Mengen Reduktionsmittel sur Erzeugung der gewünschten Temperatur und meist in stuchiometriseher Menge verwendet, um das SuIf on eu ersaugen. Da die Hauptwärmemenge bereits aus der Umsetzung des intermediären Sulfoxyds erseugt wird, genügt es in vielen Fällen, die Oxydation hier abzubrechen, so daß weniger Peroxyd sur Erseugung einer bestimmten Wärmemenge benötigt wird, wenngleich manchmal auch genügend Oxydationsmittel verwendet wird, um das SuIf on su erhalten und damit alles Thiodialkanol umsusetsen.
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Die erzeugten Sulfoxyde und Sulfone sind geruchlieh einwandfrei, so daß hierdurch die Vervollständigung der Reaktion nicht beeinflußt wird. Die erzeugten nichtionischen Produkte sind nichtionischen Tensiden sehr verwandt, die häufig als Emulgator, Netzmittel, zum Lösen und zum Reinigen verwendet werden. Sie ähneln auch in gewisser Hinsieht anionischen Tensiden wie Sulfonaten und Sulfaten, was sie weiterhin mit kosmetischen Produkten verträglieh macht.
Die oxydierenden und reduzierenden Komponenten sind gering korrodierend gegenüber üblichem Behältonmaterial wie verzinntem Blech oder mit Xnnenlack oder Kunstharzlack beschichtetem Blech. Es tritt keine Verstopfung der Ventile auf, da kaum korrodierende Nebenprodukte abgegeben werden. Das vorliegende Redox-System ist mit üblichen kosmetischen Präparaten äußerst verträglich und bildet keine unerwünschten Nebenprodukte. Ferner ist es von Vorteil, daß die bei der exothermen Reaktion auftretenden Produkte nicht gasförmig sind, so daß die Gemische für Flüssigkeiten, Emulsionen, Creme, aber auch für Schäume eingesetzt werden können. Natürlich können wunschgemäß durch die Treibmittel die Emulsionen als Schäume und die Flüssigkeiten in Sprühform abgegeben werden.
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Hierbei ist es von Wichtigkeit,daß im vorliegenden Fall die Schaunbildung durch das Treibgas oder andere Schäumer nicht beeinflußt wird und unabhängig von der Zueaunensetsung ist und nicht durch Produkte beeinflußt wird, die bei der Erwärmung auftreten. Mit Ausnahme der Ausdehnung des Schaumes durch die Erwärmung selbst können die Üblichen schäumenden Stoffe und Sprühmittel mit dem betreffenden kosmetischen Wirkstoff verwendet werden.
Da keine Gaserzeugung bei der Umsetzung stattfindet, ergeben sich auch keine Schwierigkeiten, wenn durch einen Fehler eine Verbindung zwischen den beiden Kannern, beispielsweise durch ein Einreißen des die eine Komponente enthaltenden Beutels auftritt, so daß keine Explosionen des Behälters su befürchten sind. Darüber hinaus ist eine der wichtigsten Eigenschaften die Ungiftigkeit oder Ungefährlichkeit der wärmeerzeugenden Komponenten, so daß deren Einsatz auf dem Gebiet der Kosmetik besonders vorteilhaft ist.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert werden, wobei alle Mengenangaben sich auf das Gewicht beziehen.
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Beispiel 1
Es wurde ein sieh selbst erhitzender Rasiercreme der folgenden Gesamtzusammensetzung hergestellt.
Bestandteile Qewiehtsteile
Stearinsäure, doppelt gepresst 10,5 NonyIpheny!polyoxyäthylenäthanol
mit 30 Oxyäthylenresten je Mol 5,0
Laurinsäure/Hyristinsäure-diäthanolamid 0,5 Triäthanolamin 5,0 Wasser, entealst 6*1,3
2,2'-Thiodiäthanol 10,0
10 !(ige Lösung von Natriumwolfrainat 4,0
Riechstoffe 0,7
Stearinsäure, Laurinsäure/Myristinsäure-diäthanolamid und NonyIphenyIpolyoxyäthylenäthanol wurden vermischt, auf 85°C erwärmt und dann mit Wasser und Triäthanolamin von gleicher Temperatur verarbeitet. Die erhaltene Triäthanolaminseife wurde auf 38°C abgekühlt, mit Parfüm, 2,2'-Thiodiäthanol und der NatriumwolframatlSsung versetzt und weiter auf 26°C abgekühlt. Diese Mischung wurde in die größte Kammer eines Abgabebehälters gegeben, dessen kleinere Kammer, nämlich ein Kunststoffbeutel, 25 Gewichts*
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teile einer 14 £igen wasserstoffperoxydlOsung enthielt. Beide Kammern standen mit einem Abgabeventil in Verbindung. In die größte Kammer wurden 4 Gewichteteile eines verflüssigten Treibgases, nämlich einer Mischung aus 83,5 % Isobutan und 16,5 % Propan sur Erzielung eines Abgabedruckes von 2,8 kg/cm gegeben.
Dieser sofort nach Herstellung fertige Rasiercreme hatte eine ausgezeichnete Lebensdauer, beeinflußte nicht das Parfüm und verlor auch nicht nach längerer Lagerung seine Erwärmbarkeit. Das Präparat war angenehm im Gebrauch, seigte gute Barterweiehungseigenschaften und eine ausgeseichnete Geschmeidigkeit beim Rasieren. Bei Betätigung des Abgabeventils erwärmt sieh der Creme innerhalb von 15 Sekunden auf 60°C. Irgendwelche Nebengerüche konnten nicht festgestellt werden. Der Schaum seigte eine ausgeseiohnete Stabilität und war besser als bekannte Rasierschäume aus der Dose»
Xhnliohe Ergebnisse werden erreicht, wenn man die Mengen des Oxydationsmittels und der reduzierenden Substanz um 25 % erhöht oder verringert, wobei jedoch Temperatursohwankungen auftreten können. So erhält man einen nur 52°C warnen Creme, wenn man nur 20 Gewichtsteile Wasserstoffperoxyd und 8 Gewichteteile Thiodiäthanol verwendet.
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Andererseits steigt die Temperatur der Creme auf 650C an, wenn entsprechend 30 Gewichtsteile Wasserstoffperoxyd und 12 Gewichfcsteile Thiodiäthanol verwendet werden. Ändert man das Mengenverhältnis zwischen Oxydationsmittel und Reduktionsmittel bis zu 25 % unter Einhaltung des Gewichtes der einen Komponente des Beispiels, so wird die Erwärmung verbessert, wenn Reaktionsmittel sugegeben wird und umgekehrt. Konzentrationsänderungen des Oxydationsmittels von 8 bis 20 % haben keinen Einfluß auf die Wärmeerzeugung, solange die Wasserstoffperoxydmenge konstant bleibt. Die Umsetzung geht auf gleiche Weise vor sich, wenn statt Wasserstoffperoxyd Natriumperborat, Kaliumpersulfat oder andere Perverbindungen in wässriger Lösung eingesetzt werden, vorausgesetzt daß mit stöehiometrischen Mengen gearbeitet wird. Das gleiche gilt beim Ersatz von 2,2'-Thiodialkanol durch äquivalente Mengen anderer Thiodialkanole oder alkoxylierter Verbindungen.
Bei Fehlen eines Katalysators für die Redoxreaktion erfolgt die Erwärmung langsamer, es sei denn daß anstelle von Natriumwolf ramat andere Redoxkatalysatoren, wie Ammoniummolybdmt oder Kaliumuranat verwendet werden*
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Beispiel 2
Bs wurde analog Beispiel 1 ein Produkt aus den folgenden Bestandteilen hergestellt:
Bestandteile Gewichtsteile
Stearinsäure 13 , O Nonylphenylpolyoxyfithylenäthanol
mit 30 Polyoxyftthylenresten je Mol 6,2 Laurinsäure/Myristlnefiure-diäthanolamid 0,6
Triä" thanolanin 6,2
Wasser 97,0
2,2'-Thiodifit hand 15,0
Natriumwolframat, 10 Ji ige Lösung 5*0
Parfü» 1,0
Wasserstoffperoxyd, 10 Jige Lösung 36,0 Treibgas, Isobutan/Propan (5:1) 5,5
Dieser Rasiercreme hatte die gleichen ausgezeichneten Eigenschaften wie das Produkt gemäß Beispiel 1, erreichte jedoch nur eine Temperatur zwischen 54 und 57°C.
Beispiel 3
Es wurde ein Rasiercreme der folgenden Zusammensetzung hergestellt :
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. ι. ΐ..·*■;■■■ ■ . ■ -*
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Beatandteile
Stearinsäure Nonylphenylpolyoxyalkylenalkanol mit 30 Oxyäthylenresten Natriumlaurylmonoglyzeridsulfonat Triäthanolanin Wasser
2,2f-Thiodiäthanol Natriumwolframat Parfüm
Qewichtsteile 12,0
5,0
1,0
6,0 62,0 13,0
0,25
0,75
Es wurde analog Beispiel 1 gearbeitet. Da hier mehr Reduktionsmittel vorhanden war, wurden auch etwa 30 % mehr Wasserstoffperoxyd verwendet. Das in seinen Eigenschaften ausgezeichnete Rasierpräparat erwärmte sich innerhalb von 18 Sekunden auf etwa 650C.
Wegen des anstelle des Laurinsäure/Myristinsäure-dialkanolamide eingesetzten Monoglyzeridsulfonats war der Schaum dicker und stabiler. Wenn 0,5 % SuIf onat oder weniger verwendet werden, erhält man einen recht dünnen Schaum, während bei 1,5 % SuIfonat ein sehr dicker Schaum erhalten wird. Größere Mengen führen zu einem zu festen Schaum. Eine Änderung des Kations wie beispielsweise Verwendung eines anderen Alkalimetalls, eines Erdalkali, Ammonium,
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Alkylamin oder eines niederen Alkanolaminsalses ergibt die gleichen Ergebnisse, wenn der Acylrest 10 bis 18 Kohlenetoff atome enthält.
Erniedrigt man den Stearinsäuregehalt und den Triäthanolamingehalt auf 10 bsw. 5 % und verwendet nan kein Monoglyseridsulfat, so kann bei einem Wassergehalt von 66 % ein dünnerer aber noch einsät«fähiger Sshaum erhalten werden.
Beispiel »
Es wurde ein Rasiercreme der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
Bestandteile Gewiohtsteile
Stearinsäure 10,0
Nonylphenylpolyoxyäthylenäthanol
mit 30 Oxyäthylenresten je Hol 5,0
70 ffige wässrige SorbitollOsung 10,0
Triäthanolamin 5,30
Wasser 52,95
2,2*-Thiodiäthanol 1*1,0
Natriumwolframat in 25 Siger wässriger
Lösung 2,0
Parftbn 0,75
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Es wurde analog Beispiel 1 gearbeitet, wobei jedoch jetzt die Sorbitlösung nach Neutralisierung der Stearinsäure durch das Triethanolamin zugesetzt wurde. 144 Gewichtsteile dieser Mischung wurden in die größere Kammer eines Abgabebehälters gegeben, während anschließend 36 Gewiehtsteile einer Ii Xigen Wasserstoffperoxydlösung in die kleinere Kammer des Behälters gegeben wurden. Als Treibmittel wurden 5 Gewichtsteile Isobutan und 1 Gewichtsteil Propan in der größeren Kammer verwendet.
Auch dieses Produkt zeigte ausgezeichnete Lagerbeständigkeit/ und weder das Aroma noch die Erwärmbarkeit ließen nach längerem Lagern zu wünschen übrig. Innerhalb von 12 bis 18 Sekunden wurde eine Temperatur von 60°C erreicht. Es wurde ein sehr stabiler, lang anhaltender, feinblasiger, geruchsfreier Schaum erhalten, der sieh angenehm auf der Haut anfühlte, was zum Teil auf die Anwesenheit des Sorbits zurückzuführen ist. Die weichmachende Wirkung und die Erzielung eines sahnigen stabilen Schaums läßt sich auch mit anderen mehrwertigen Alkoholen, wie Mannit , Glyzerin und dergleichen erzielen.
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Eine Änderung des Treibmittelanteiles in einem Bereich von 2 bis 8 Teilen ergibt keine wesentlichen Änderungen, wenngleich man bei weniger Treibmittel eine langsamere Abgabe und einen weniger feinblasigen Schaum erhält.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1, Thernogenes oder sieh selbst erwärmendes kosmetisches Präparat, bei dem die Bestandteile in getrennten Bereichen untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Bereich in einem wässrigen Medium ein organisches Reduktionsmittel, vorzugsweise ein Thiodialkanol oder ein Derivat desselben, ein Katalysator für die exotherme Oxydation des Reduktionsmittels, insbesondere ein Wolframat, Molybdat oder Uranat, eine Seife einer höheren Fettsäure und ein Treibmittel vorgesehen sind, während in dem anderen Bereich ein Oxydationsmittel, insbesondere eine wässrige Lösung einer Perverbindung vorgesehen ist, und daß Mittel sur gleichseitigen Abgabe des Inhalts beider Bereiche vorgesehen sind.
  2. 2. Thermogenes Präparat, insbesondere Rasiercreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Perverbindung Waaserstoffperoxyd und als Seife eine Alkanolaminseife und eine nichtionische, synthetische, oberflächenaktive Verbindung und als Katalysator ein Molybdat oder Wolframat und als Treibgas einen niederen Kohlenwasserstoff oder halogenierten niederen Kohlenwasserstoff enthält.
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  3. 3» Theneogener Rasierer«»* nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen Bereich 5 bis 20 Qew.i Seife, 5 bis 40 Oew.Jt Reduktionsmittel und 0,2 bis ? Oew.X Katalysator vorhanden sind, während in den anderen Bereich 5 bis 30 Gew.Jf wässrige WasserstoffperoxydlOsung vorhanden ist.
  4. 4. Thermogener Rasiercreme nach Anspruch 1 bis 3* dadurch gekennseichnet, daß »an als Reduktionsnittel 2,2'Thiodiäthanol, als Katalysator Amnoniunnolybdat oder NatriuBwolframat, als Seife Triäthanolaninstearat, als nichtionisches Teneid ein Alkylphenylpolyoxyäthylenäthanol verwendet, das 6 bis 10 Kohlenstoffatoiie im Alkylrest und 10 bis 40 Xthoxyreste in Polyoxyäthylen enthält, und daß das Endprodukt aus 5 bis 20 IK Triäthanolaninstearatseife, 1 bis 35 % Alkylphenylpolyoxyäthylenäthanol, 50 bis 85 % Wasser besteht und weniger als 25 % andere Zusatsstoffe und oberflächenaktive Reaktionsprodukte des 2,2'-ThIodiäthanol» und der Perverbindungen enthält.
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