DE2050265A1 - Brennkraftmaschinen-Kühlanlage - Google Patents
Brennkraftmaschinen-KühlanlageInfo
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D25/02—Units comprising pumps and their driving means
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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Description
Br ennkr af tmas chinen-Kühl anl age
Die Erfindung betrifft eine Kühlanlage für Brennkraftmaschinen,
insbesondere von gepanzerten Fahrzeugen, bestehend aus einem von der Kühlflüssigkeit für die Brennkraftmaschine
durchströmten, ringförmig ausgebildeten Kühler, aus einem die Kühllamellen mit Kühlluft beaufschlagenden Lüfter,
dessen axial ansaugendes Lüfterrad im Innern des etwa radial von Kühlluft durchströmten Kühlerringes angeordnet ist, und
aus einem hydraulischen Lüftermotor, der an eine von der Brennkraftmaschine
angetriebene Hydraulikpumpe anschließbar ist.
Derartige Anlagen sind bekannt. Aufgabe der Erfindung
ist die weitere Verbesserung der bekannten Anlagen in der Hinsicht, daß sie bei erhöhter Leistungsfähigkeit und verminderten
Gesamtabmessungen leicht ein- und ausbaubar sind.
Dies ist erfindungsgemäß durch die Ausbildung als
selbsttragende Patrone erreicht, welche in einer Vertiefung einer Fahrzeugwand, vorzugsweise der Fahrzeugaußenwand, elastisch
aufhängbar ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind bei einer Kühlanlage mit ringförmigem Leitapparat zwischen Lüfterrad
und Kühlerring mit radial ausgerichteten Kühllamellen,
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welche? Leitapparat gegebenenfalls hohle und von der Kühlflüssigkeit
für die Brennkraftmaschine durchströmte Leitschaufeln
zur Umlenkung der tangentialen Luftströmung aus dem Lüfterrad in eine radiale Strömung und zur verlustlosen
Einführung der Luftströmung in den Kühlerring aufweist, die Leitschaufeln durch topfförmige, sich von innen nach außen
erweiternde Ringspalte bildende Leitringe verbunden. Stattdessen kann der Kühlerring auch lufteintrittsseitig mit einem
Kranz von Leitschaufel^ zur gleichmäßigen Luftverteilung
versehen sein.
Mit Vorteil ist lufteintrittsseitig vor dem Lüfterrad ein 'Leitapparat mit Gegendrall- oder Mitdrall-Leitschaufeln
angeordnet. Dabei kann lufteintrittsseitig ein Schutzsieb vorgesehen sein, das auf den Leitschaufeln abgestützt
ist.
Einem weiteren kennzeichnenden Merkmal der Erfindung zufolge ist der Kühlerring derart asymmetrisch ausgebildet,
daß bei asymmetrisch angeordnetem Luftabzugskanal der Kühlerring
zur Gewährleistung einer gleichmäßigen luftseitigen Beaufschlagung
unterschiedlich große Kühlflächen aufweist, vorzugsweise radial unterschiedliche Kühlertiefen entlang dem
Umfang vorhanden sind.
Besonders bevorzugt ist die selbsttragende Ausbildung des mit einem Ringflansch zur Befestigung am Fahrzeug versehenen
Kühlerrings, wobei der Kühlerring das Lüfterrad und den hydraulischen Lüftermotor sowie gegebenenfalls ein Getriebe
zwischen Motor und Lüfterrad und den bzw. die Leitapparate
trägt. Dabei kann der ringförmige Befestigungsflansch mit Vorteil elastisch, vorzugsweise über Schwingmetallelemente,
mit dem Kühlerring verbunden sein. Desgleichen ist es vorteilhaft, wenn der ringförmige Befestigungsflansch stattdessen
oder zusätzlich dazu elastisch, vorzugsweise über
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ΙιΠΓίη li'iiiiiiiii'fil ι iiiiiniii μι in .....
Schwingmetallelemente,vmit dem Fahrzeug verbindbar ist. Der
ringförmige Befestigungsflansch kann durch Zuganker am Kuh-
!erring "befestigt sein, welche in an sich "bekannter Weise
gleichmäßig über den Umfang des Kühlerrings verteilt und
axial -verlaufend angeordnet sind, und welche einerseits am Befestigungsflansch, andererseits an der diesem angewandten
Stirnwand des Kühlerrings angreifen.
In weiterer Vervollkommnung der Erfindung sind zwischen
dem Lüfterrad und dem benachbarten lufteintrittsseitigen, am Kühlerring befestigten Gehäuseteil dafür, gegebenenfalls
gebildet vom Gehäuse des lufteintrittsseitigen Leit- f
apparates, zwei umlaufende Labyrinthdichtungen vorgesehen.
Insbesondere im Hinblick auf eine gedrungene Bauweise ist es von Vorteil, wenn der hydraulische Lüftermotor neben
der Lüfterradwelle zwischen deren Lagern angeordnet ist. Dabei kann der hydraulische Lüftermotor über ein Übersetzungsgetriebe
mit der Lüfterradwelle verbunden sein. Im letzteren Fall ist die Lüfterradwelle vorzugsweise als Hohlwelle ausgebildet,
welche einerseits das Lüfterrad trägt und andererseits in ein hohles Ritzel eingreift, welches mit einem auf
der zur Hohlwelle parallelen Motorwelle aufgekeilten Ritzel kämmt, wobei innerhalb der Hohlwelle eine am einen Ende mit i
dem hohlen Ritzel und am anderen Ende in der Nähe des Lüfterrades mit der Hohlwelle fest verbundene, eine Sollbruchstelle bildende Stange angeordnet ist. Vorzugsweise liegen dabei
die beiden Lager des hohlen Ritzels, welche zugleich eine Lagersteile der Hohlwelle bilden, und die Lager der Motorwelle
in einem.ölsumpf, während zur Schmierung des die zweite
Lagerstelle der Hohlwelle in der Nähe des Lüfterrades bildenden Lagers mit öl aus dem Sumpf die Hohlwelle als Pumpe ausgebildet
ist.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind zur Anpassung der Drehzahl dels Lüfterrades an die
jeweilige Kühlflüssigkeitstemperatur eine die Fördermenge der mit dem Lüftermotor verbundenen Hydraulikpumpe steuernde,
hydraulische Kolben/Zylinder-Einheit und ein Kühlflüssigkeitstemperaturfühler
vorgesehen, wobei der Fühler über ei«, nen Verstärker elektrisch mit einem elektromagnetischen Regelventil
verbunden ist, welches je nach der Kühlflüssigkeitstemperatur und damit der Erregung des einen und/oder des anderen
der beiden Elektromagnete eine Leitung zur Kolben/Zylinder-Einheit
mit einer Regelpumpe verbindet oder absperrt oder zum Rücklauf öffnet und zugleich eine zweite Leitung zur Einheit
zum Rücklauf öffnet bzw. absperrt bzw. mit der ,RegelpWQ-pe
verbindet.
Der Lüftermotor und die zugehörige Hydraulikpumpe können über Rohre und Schläuche leicht lösbar und dicht miteinander
verbunden sein. Bevorzugt ist weiterhin diejenige Ausgestaltung, wonach die Luftansaugöffnung sowie gegebenenfalls
der dort vorgesehene Leitapparat und das gegebenenfalls
darin vorhandene Schutzsieb von einem gepanzerten Rost abgedeckt sind, welcheran einer Seite verschwenkbar gelagert und
an der gegenüberliegenden Seite in Deckstellung verriegelbar ist. Mit Vorteil sind außer gegebenenfalls dem letztgenannten
Panzerrost im wesentlichen alle Bauteile der Anlage aus Leicht- ψ metall hergestellt, vorzugsweise aus. Aluminium.
Nachstehend sind einige Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
Darin zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils die Ansicht eines senkrechten Diagonalschnitts
durch eine erfindungsgemäße Kühlanlage für Panzerfahrzeuge;
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wi'"»"";'181! !iiniiapKi ib wem sra liimiiiwaiii ι«*
Fig. 5,4 jeweils die Draufsicht auf eine erfindungsge-
und 5 mäße Kühlanlage in schematischer Wiedergabe, wobei die Strömungsrichtung der Kühlluft durch
Pfeile wiedergegeben ist}
Fig. 6 die vergrößerte Darstellung der Einzelheit VI in Figur 1;
Fig. 7 eine Seitenansicht der Kühlanlage gemäß Figur 1 bzw. 2;
Fig. 8 eine den Figuren 1 bzw. 2 entsprechende Darstellung
einer weiteren Ausführungsform einer . i erfindungsgemäßen Kühlanlage;
Fig. 9 eine Hälfte der Draufsicht auf die Anlage gemäß Figur 8, wobei das in der Lufteintrittsöffnung
vorgesehene Schutzsieb teilweise weggelassen ist;
Fig. 10 den oberen Teil der Ansicht gemäß Figur 8 in vergrößerter Wiedergabe;
Fig. 11 eine Hälfte der Draufsicht auf den Leitapparat zwischen Lüfterrad und Kühlerring der Anlage gemäß
Figur 8 in vergrößerter Wiedergabe; "
Fig. 12 eine Seitenansicht des Leitapparates gemäß Fig.
11;
Fig. 13 die Ansicht gemäß Fig. 1, wobei die Kühlanlage
nach Figur 1 betriebsfertig aufgehängt und von
einem gepanzerten Rost bedeckt ist;
Fig. 14- die Ansicht eines senkrechten Schnittes durch
den Lüftermotor der Anlage gemäß Fig. 8 in ver-
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vergrößertem Maßstab;
Fig. 15 die erfindungsgemäße Schaltung zur Anpassung
der Drehzahl des Lüfterrades einer erfindungsgemäßen
Anlage an die jeweilige Kühlflüssigkeitstemperatur.
Die erfindungsgemäße Kühlanlage ist als selbsttragende Patrone 1 ausgebildet, welche in eine Vertiefung 2
einer Fahrzeugwand 3, vorzugsweise der Fahrzeugaußenwand, einsetzbar und darin elastisch aufhängbar ist, wie besonders
deutlich aus Figur 13 hervorgeht. Sie weist gemäß Figur 1
ρ und 2 einen ringförmig ausgebildeten Kühler 4 mit Kühllamellen
41 auf, in dessen Inneren ein axial ansaugendes Lüfterrad
5 mit Schaufeln 5 drehbar gelagert ist. Zwischen dem äußeren
Kühlerring 4 und dem inneren Lüfterrad 5 ist ein ringförmiger
Leitapparat 6 mit Leitschaufeln 6' zur Umlenkung der
tangentialen Luftströmung aus dem Lüfterrad in eine radiale Strömung und zur verlustlosen Einführung der Luftströmung in
.den Kühlerring vorgesehen. Die Leitschaufeln 6' können hohl
ausgebildet und von der Kühlflüssigkeit für die Brennkraftmaschine
durchströmt sein, so daß der Leitapparat 6 gleichzeitig als zusätzliche Wärmeaustauscher wirkt.
^ Der Leitapparat 6 kann dann entfallen, wenn die Kühl-
^ lamellen 41 des Kühlerringes 4 in Richtung der aus dem Lüfterrad
5 austretenden Luftströmung verlaufend angeordnet sind. Wird ein Leitapparat 6 vorgesehen, dann durchströmt die Kühlluft,
welche vom Lüfterrad 5 axial angesaugt und in senkrechter Richtung dazu abgegeben wird, den Kühlerring 4 radial,
wie aus Figur 3 ersichtlich. Ist dagegen kein Leitapparat 6
vorhanden, dagegen eine in Richtung der aus dem Lüfterrad 5 austretenden Luftströmung verlaufende Anordnung der Kühllamellen
41 des Kühlringes 4 gegeben, dann wird dieser in Ricüung
der Pfeile nach Figur 4 von der Kühlluft durchströmt. Der
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Kühlerring 4- kann auch, lufteintrittsseitig mit einem Kranz
von Leitschaufeln zur gleichmäßigen Luftverteilung versehen
sein.
Aus Figur 5 geht die asymmetrische Ausbildung des
Kühlerringes 4 hervor, welche dann vorgenommen wird, wenn die Kühlluft lediglich über einen asymmetrisch angeordneten
Luftabzugskanal entweichen kann. Bei der Anordnung gemäß Figur 5 ist die erfindungsgemäße Patrone 1 in einer Fahrzeugwandvertiefung
von etwa quadratischem Grundriß eingesetzt, welche an drei Seiten geschlossen und lediglich an einer Seite
offen ist, an welcher die Kühlluft abströmen kann. Zur
Gewährleistung einer gleichmäßigen luftseitigen Beaufschla- j
gung ist der Kühlerring 4 entlang seinem Umfang unterschiedlich tief, d.h. mit radial unterschiedlich langen Kühlflächen
versehen, welche an der offenen Seite der die Patrone 1 umgebenden
Vertiefung am größten sind. Die Pfeile in Figur 5
deuten an, daß diese asymmetrische Ausgestaltung des Kühlerrings 4- sowohl bei der radialen als auch bei der tangentialen
Durchströmung des Kühlerringes 4- mit Kühlluft gemäß Figur 3
bzw. Figur 4· mit Vorteil verwirklicht werden kann.
Bei der Ausführungsform gemäß Figur 8 sind die Leitschaufeln 6' des ringförmigen Leitapparate 6 durch topfförmige,
sich von innen nach außen erweiternde Ringspalte 7' bildende Leitringe 7 verbunden. Die Gestalt und gegenseitige An- \
Ordnung der Leitschaufeln 6' und der Leitringe 7 geht besonders deutlich aus den Figuren 11 und 12 hervor. Darauf wird
insbesondere auch deutlich, daß die Leitschaufeln 6' etwa
tangential verlaufen und die Leitringe 7 umgeben, d.h. auf deren Außenseite vorgesehen sind und mit säge zahnartigen Vorsprüngen
zwischen die im Abstand voneinander angeordneten, schachtelartig ineinander gesetzten Leitringe greifen. Die
Leitschaufeln 6' sind gleichmäßig entlang dem Umfang der
Ringe 7 verteilt.
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Bei der Ausführungsform gemäß Figur 8 ist lufteintrittsseitig
vor dem Lüfterrad 5 ein Leitapparat 8 vorgesehen.
Dieser weist gemäß Figur 9 und 10 Gegendrall- oder Mitdrall-Leitschaufeln 8' auf, auf denen sich ein Schutzsieb
9 abstützt. Durch eine Veränderung der Vorleitschaufeln
8' ist es möglich, den Volumenstrom und die Förderhöhe des Lüfterrades 5 dem jeweiligen Bedarfsfall anzupassen. Es genügt,
einen Leitapparat 8 mit einer "bestimmten Anordnung von
Schaufeln 81 durch einen anderen Leitapparat 8 mit anderer
Schaufelnanordnung zu ersetzen.
Bei den Anlagen gemäß Figur 1,2,7>8 und 13 ist der
Kühlerring 4 selbsttragend ausgebildet und mit einem Ringflansch 1Ö zur Befestigung am Fahrzeug versehen, wie besonders
deutlich aus Figuren 7 und 13 hervorgeht. Der, Kühlerring
4 trägt dabei das Lüfterrad 5 und den hydraulischen Lüftermotor
11 sowie gegebenenfalls ein Getriebe zwischen Motor und Lüfterrad 5 und den bzw. die Leitapparate 6 und/oder 8.
Der Befestigungsflansch 10 kann gemäß Figur 8 unmittelbar am Kühlerring 4 ausgebildet sein, oder aber über Schwingmetallelemente
12 daran befestigt sein, wie aus den Figuren 1,2 und 13 besonders deutlich hervorgeht. Stattdessen oder zusätzlich
dazu kann zwischen Befestigungsflansch 10 und dem dazugehörigen Teil der Fahrzeugwand auch eine elastische Zwischenschicht
vorgesehen sein, beispielsweise in Form von Schwingmetallelementen 13, wie sie bei der Ausfünrungsform gemäß Figur
7 und 8 vorhanden sind.
Gemäß Figur 7 ist der Befestigungsflansch 10 durch
Zuganker 14 am Kühlerring 4- befestigt. Die Zuganker 14 sind dabei gleichmäßig über den Umfang des Kühlerringes 4 verteilt
und axial verlaufend angeordnet. Sie greifen einerseits am Befestigungsflansch 10, andererseits an der diesem abgewandten
Stirnwand 15 des Kühlerringes 4 an.
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Zwischen dem Lüfterrad 5 und dem benachbarten lufteintritt
sseitigen, am Kühlerring 4 befestigten Gehäuseteil 16 dafür sind zwei umlaufende Labyrinthdichtungen 17 vorgesehen, wie in Figur 6 veranschaulicht ist. Das Gehäuseteil
16 kann gemäß Figur 8 auch vom Gehäuse 17' des lufteintrittsseitigen
Leitapparates 8 gebildet sein.
In Figur 14- ist eine besonders günstige Anordnung
und Verbindung des hydraulischen Lüftermotors 11 mit dem Lüfterrad 5 wiedergegeben. Dabei ist der Motor 11 neben der
Lüfterradwelle 18 angeordnet, und zwar zwischen deren Lagern 19 und 20. Die Lüfterradwelle 18 ist als Hohlwelle 21 ausge- *
bildet. Letztere trägt an ihrem einen Ende das Lüfterrad 5» mit welchem sie verdrehungssicher verbunden ist, und greift
mit dem anderen Ende in ein hohles Ritzel 22 ein, mit dem die
Hohlwelle 21 ebenfalls verdrehungssicher verbunden ist. Das Ritzel 22 ist in den erwähnten Lagern 20 drehbar gelagert
und kämmt mit einem auf der zur Hohlwelle 21 parallelen Motorwelle 23 aufgekeilten Ritzel 24. Innerhalb der Hohlwelle 21
ist eine am einen Ende mit dem hohlem Ritzel 22 und am anderen Ende in der Nähe des Lüfterrades 5 mit der Hohlwelle
21 fest verbundene Stange 25 angeordnet. Die Stange 25 bildet
eine Sollbruchstelle zwischen Motor 11 und Lüfterrad 5·
Die beiden Lager 20 des hohlen Ritzels 22, welche i
zugleich äine Lagerstelle der Hohlwelle 21 bilden, und die
Lager 23' der Motorwelle 23 liegen in einem ölsumpf 26. Die
zweite Lagerstelle der Hohlwelle 21 in der Nähe des Lüfterrades 5» welche durch das Lager 19 gebildet wird, wird gleichfalls
mit öl aus dem Sumpf 26 geschmiert, wozu die Hohlwelle 21 als Pumpe ausgebildet ist.
Die Schaltung gemäß Figur 15 dient zur Anpassung der Drehzahl des Lüfterrades 5 an die jeweilige Kühlflüssigkeitstemperatur.
Dabei ist die Hydraulikpumpe 27, welche mit dem
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Lüftermotqr 11 verbunden ist,, hinsichtlich ihrer lörder-*
menge von einer hydraulischen KOlben/Zylinder-Einheit 28
gesteuert, deren Stellung wiederum von einem Fühler 29 aus
beeinflusst wird, der die Temperatur der Kühlflüssigkeit feststellt. Der Fühler 29 ist über einen Verstärker 30 elek^
trisch mit einem elektromagnetischen Regelventil 31 mit
Elektromagneten 32 und 33 verbunden. Das Ventil 31 steht über eine Leitung 34- mit der einen Seite der Kolben/Zylinder-Einheit
28 in Verbindung, über eine zweite Leitung 35 mit der anderen Seite der Einheit 28. Weiterhin ist das Ventil
31 an einer Regelpumpe 36 angeschlossen und mit einer Rücklaufleitung versehen. Die Verbindung zwischen dem Lüftermotor
11 und der Hydraulikpumpe 27 ist durch Leitungen 37 gegeben.
Stellt der Fühler 29 eine niedrige Kühlwassertemperatur fest, dann wird die Fördermenge der Pumpe 27 vermindert.
Steigt die Kühlwassertemperatur, dann verursacht der Fühler 29 über den Verstärker 30 und das Ventil 31 eine Verstellung
der Kolben/Zylinder-Einheit 28 und damit auch der Pumpe 27 zu einer größeren Fördermenge hin, so daß der Motor 11 schneller läuft und das angeschlossene Lüfterrad 5 mit höherer Dreh-»
zahl umläuft und mehr Luft fördert. In der in Figur 15 wieder-*
gegebenen Ruhestellung des Ventils 31 ist die Kolben/Zylin^
der-Einheit 28 in der eingestellten Position gehalten. Zur
Erhöhung der Drehzahl des Lüfterrades 5» d.h. der Fördermenge
der Pumpe 27 wird der Kolben der Einheit 28 nach links verstellt, indem durch den Verstärker 30 der Elektromagnet 32
erregt wird, so daß die Leitung 34- mit dem Rücklauf und die
Leitung 35 mit der Regelpumpe 36 in Verbindung treten. Bei einer Drehzahlminderung des Lüfterrades 5 und damit einer
. Reduzierung der Fördermenge der Pumpe 27 wird der Kolben der Einheit 28 nach rechts verschoben, indem der Verstärker 30
den Elektromagneten 33 erregt, so daß die Leitung 35 mit dem
Rücklauf und die Leitung 34- mit der Regelpumpe 36 in Verbindung
kommt.
Der Lüftermotor ΛΛ und die zugehörige Hydraulikpumpe
27 sind über die von Rohren und Schläuchen gebildete Leitung 37 leicht lösbar und dicht miteinander verbunden.
Die erfindungsgemäße Patrone Λ ist nach dem Einsetzen
in die Vertiefung 2 der Fahrzeugwand 3 gemäß Figur 13 von einem gepanzerten Rost 38 abgedeckt. Der Rost 38 ist
an einer Seite einer Fahrzeugwand 3 verschwenkbar gelagert und an deren gegenüberliegenden Seite in der Deckstellung
verriegelbar.
Im wesentlichen sämtliche Bauteile der erfindungs- ,
gemäßen Kühlanlage sind, abgesehen vom Rost 38, aus Leicht- " metall hergestellt, vorzugsweise aus Aluminium.
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Claims (19)
- pi Iv1 ■'·■·■'RAnsprücheMy'Kühl anlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere von gepanzerten Fahrzeugen, bestehend aus einem von der Kühlflüssigkeit für die Brennkraftmaschine durchströmten, ringförmig ausgebildeten Kühler, aus einem die Kühllamellen mit Kühlluft beaufschlagenden Lüfter, dessen axial ansaugendes Lüfterrad im Innern des etwa radial von Kühlluft durchströmten Kühlerringes angeordnet ist, und aus einem hydraulischen Lüftermotor, der an eine von der Brennkraftmaschine angetriebene Hydraulikpumpe anschließbar ist, gekennzeichnet durch die Aus-J bildung als selbsttragende Patrone (1), welche in einer Vertiefung (2) einer Fahrzeugwand (3)> vorzugsweise der Fahrzeugaußenwand, elastisch aufhängbar ist.
- 2. Kühlanlage nach Anspruch 1 mit ringförmigem Leitapparat zwischen Lüfterrad und Kühlerring mit radial ausgerichteten Kühllamellen, welcher Leitapparat gegebenenfalls hohle und von der Kühlflüssigkeit für die Brennkraftmaschine durchströmte Leitschaufeln zur Umlenkung der tangentialen Luftströmung aus dem Lüfterrad in eine radiale Strömung und zur verlustlosen Einführung der Luftströmung in den Kühlerring aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (61) fe durch topfförmige, sich von innen nach außen erweiternde *"* Eingspalte (71) bildende Leitringe (7) verbunden sind.
- 3· Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlerring (4) lufteintrittsseitig mit einem Kranz von Leitschaufeln zur gleichmäßigen Luftverteilung versehen ist.
- 4.Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß lufteintrittsseitig vor dem Lüfterrad (5) ein Leitapparat (8) mit Gegendrall- oder Mitdrall-Leitschaufeln (8') angeordnet ist.209817/0411
- 5. Kühlanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß lufteintrittsseitig ein Schutzsieb (9) vorgesehen ist, das auf den Leitschaufeln (8f) abgestützt ist.
- 6. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die asymmetrische Ausbildung des Kühlerringes(4) derart, daß bei asymmetrisch angeordnetem Luftabzugskanal der Kühlerring (4) zur Gewährleistung einer gleichmäßigen luftseitigen Beaufschlagung unterschiedlich große J Kühlflächen aufweist, vorzugsweise radial unterschiedliche ■Kühlertiefen entlang dem Umfang vorhanden sind.
- 7· Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlerring (4) selbsttragend ausgebildet ist und einen Ringflansch (10) zur Befestigung am Fahrzeug aufweist, wobei der Kühlerring (4) das Lüffeerrad(5) und den hydraulischen LüJtermotor (11) sowie gegebenenfalls ein Getriebe (22,24) zwischen Motor (11) und Lüfterrad (5) und den bzw. die Leitapparate (6 und/oder 8) trägt.
- 8. Kühlanlage nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daßder ringförmige Befestigungsflansch (10) elastisch, Vorzugs- | weise über Schwingmetallelemente (12), mit dem Kühlerring (4) verbunden ist.
- 9. Kühlanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Befestigungsflansch (10) elastisch, vorzugsweise über Schwingmetallelemente (13)> mit dem Fahrzeug verbindbar ist.
- 10. Kühlanlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Befestigungsflansch (10) durch Zuganker (14) am Kühlerring (4) befestigt ist, welche209817/0411in an sich bekannter Weise gleichmäßig über den Umfa&g des Mihlerringes (4) verteilt und axial verlaufend angeordnet sind, und weiche einerseits am Befestigungsflansch (10)* andererseits an der diesem abgewandten Stirnwand (15) des ι :! Kühlerringes (4) angreifen.
- 11. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lüfterrad (5) und dem benachbarten lufteintrittsseitigen, am Kühlerring (4) befestigten Gehäuseteil (16) dafür, gegebenenfalls gebildet vom Gehäuse (161) des lufteintrittsseitigen Leitapparates (8), zwei umlaufende Labyrinthdichtungen (17) vorgesehen sind.
- 12. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Lüftermotor (11) neben der Lüfterradwelle (18) zwischen deren Lagern (19;2O) angeordnet ist.
- 13· Kühlanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Lüftermotor (11) über ein Übersetzungsgetriebe (22;24) mit der Lüfterradwelle (18) verbunden ist.
- 14. Kühlanlage nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Lüfterradwelle (18) als Hohlwelle (21) ausgebildet ist, welche einerseits das Lüfterrad (5) trägt und andererseits in ein hohles Bitzel (22) eingreift, welches mit einem auf der zur Hohlwelle (21) parallelen Mo.torwelle (23) aufgekeilten Ritzel (24) kämmt, wobei innerhalb der Hohlwelle (21) eine am einen Ende mit dem hohlen Eitzel (22) und am anderen Ende in der Nähe des Lüfterrades (5) mit der Hohlwelle (21) fest verbundene, eine Sollbruchstelle bildende Stange (25) angeordnet ist.
- 15. Kühlanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden.Lager (20) des hohlen Sitzeis (22), welche .zugleich2098 17/0411eine Lagerstelle der Hohlwelle (21) "bilden, und die Lager (23*) der Motorwelle (23) in einem ölsumpf (26) liegen, während zur Schmierung des die zweite Lagerstelle der Hohlwelle (21) in der Nähe des Lüfterrades (5) bildenden Lagers (19) mit öl aus dem Sumpf (26) die Hohlwelle (21) als Pumpe ausgebildet ist.
- 16. Kühlanlage nach Anspruch 15? dadurch gekennzeichnet, daßzur Anpassung der Drehzahl des Lüfterrades (5) an die gewei-r j lige Kühlflüssigkeitstemperatur eine die Fördermenge der mit ■" dem Lüftermotor (11) verbundenen Hydraulikpumpe (27) steuernde, Tiydraulische Kolben/Zylinder-Einheit (28) und ein Kühlflüssigkeitstemperaturfühler (29) vorgesehen sind, wobei der Fühler (29) über einen Verstärker (30) elektrisch mit einem elektromagnetischen Regelventil (31) verbunden ist, welches je nach der Kühlflüssigkeitstemperatur und damit der Erregung des einen und/oder des anderen der beiden Elektromagnete (32 bzw. 33) eine Leitung (3^) zur Kolben/Zylinder-Einheit (28) mit einer Regelpumpe (36) verbindet oder absperrt oder zum Rücklauf öffnet und zugleich eine zweite Leitung (35) zur Einheit (28) zum Rücklauf öffnet bzw. absperrt bzw. mit der Regelpumpe (36) verbindet. |
- 17. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftermotor (11) und die zugehörige Hydraulikpumpe (27) über Rohre und Schläuche (37) leicht lösbar und dicht miteinander verbunden sind.
- 18. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftansaugöffnung sowie gegebenenfalls der Leitapparat (8) und das Schutzsieb (9) darin von einem gepanzerten Rost (38) abgedeckt? ist, welcher an einer Seite verschwenkbar gelagert und an der gegenüberlie-209817/0411.. genden Seite in Deckstellung verriegelbar ist.
- 19. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außer gegebenenfalls dem Panzerrost (38) im wesentlichen alle Bauteile aus Leichtmetall hergestellt sind, vorzugsweise aus Aluminium.209817/0411Leerseite
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702050265 DE2050265A1 (de) | 1970-10-13 | 1970-10-13 | Brennkraftmaschinen-Kühlanlage |
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=5785011
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2050265A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4120271A (en) * | 1975-09-09 | 1978-10-17 | Motoren- Und Turbinen-Union Friedrichshafen Gmbh | Ventilating arrangement for an engine compartment |
| US4202296A (en) * | 1976-12-21 | 1980-05-13 | Suddeutsche Kuhlerfabrik Julius Fr. Behr GmbH & Co. K.G. | Cooling system for internal combustion engines |
| DE2849675A1 (de) * | 1978-11-16 | 1980-06-12 | Sueddeutsche Kuehler Behr | Kuehlanlage fuer brennkraftmaschinen, insbesondere in fahrzeugen |
| US4589379A (en) * | 1983-10-24 | 1986-05-20 | Kawasaki Jukogyo Kabushiki Kaisha | Cooling apparatus for water-cooled engines |
-
1970
- 1970-10-13 DE DE19702050265 patent/DE2050265A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US4357914A (en) * | 1978-11-16 | 1982-11-09 | Suddeutsche Kuhlerfabrik, Julius Fr. Behr Gmbh & Co. Kg | Cooling system for internal combustion engines |
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