DE2050039A1 - Verfahren und Vorrichtung zur auto manschen Spulenbeschickung einer auto matischen Spulmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur auto manschen Spulenbeschickung einer auto matischen SpulmaschineInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Spulenbeschickung einer automatischen Spulmaschine
Prioritäten: Japan vom 11. Oktober 1969, Nr. 81362/69 Japan vom 11. Oktober 1969» Nr. 81363/69
Japan vom 11. Oktober 1969, Nr. 81364/69
japanische Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 96952/69
vom 11. Oktober 1969
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen Spulenbeschickung einer automatischen Spulmaschine.
Insbesondere betrifft sie ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei welchem auf einer Offenendspinnvorrichtung hergestellte Spulen
automatisch in wirksamer Weise und genau zu einer Spulmaschine zugeführt werden, ohne daß irgendwelche manuellen Operationen
erforderlich sind. Solche Spulen werden hergestellt, indem Garn
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33 Braunichweig, Am BOrgerpark 8
T.Lfon 284 87
Dr. Manitz · Dr. D«uf.l · Dipl.-Ing. FiitftmwaM
8 München 22, Kobart-Kodt-StroS· 1
T«l«fon 22 51 10, T.l« 5220S0 mbpat
7 Stuttgart-BadCannttait
auf eine KernhBlse in eine Offenendspinnvorriehtung aufgespult
wird. "■;.'■■
Auf Offenendspinnvorrichtungen hergestellte Spulen körnten direkt
für Web- und Virkzwecke verwendet werden, ohne von einer Spulvorrichtung
umgespult zu werden. Jedoch macht die Korrektur der Menge des aufgespulten Garnes, die Bildung von kegelförmigen
oder konischen Kreuzspulen oder das Reinigen des Garnes ein Umspulen erforderlich. Bekanntlich besitzen jedoch mittels einer
Offenendspinnvorrichtung erzeugte Spulen eine von derjenigen von
vollen Spulen, die auf einer konventionellen Hingspinnmaschine
hergestellt wurden, wesentlich verschiedene Form und viele dieser Spulen sind in Form eines stumpfen Zylinders ausgebildet,
dessen Durchmesser zwei- bis dreimal so groß ist wie seine Höhe. Als Ergebnis hiervon können solche Spulen nicht mittels des bekannten,
automatischen Spulvorrichtung behandelt werden, welche für die Verwendung spindelförmiger, voller Spulen ausgelegt ist,
die auf einer konventionellen Ringspinnmaschine hergestellt wurden.
D.h. bei der konventionellen, automatischen Spulvorrichtung unterliegen die vollen Bobinen bzw. Garnspulen, wenn sie auf die
Spulenstifte der Spuleinheiten aufgesteckt werden sollen, einer Positionssteuerung, welche durch einen Schacht -bewirkt wird, der
eine auf Basis des Außendurchmessers einer spindelförmigen, vollen Garnspule ausgelegte Führung besitzt, und sie werden dann auf
die Spulenstifte überführt. Falls die obengenannte, bekannte Arbeitsweise
auf Spulen in Form eines stumpfen Zylinders angewandt wird, versagt in beinahe 4a allen Fällen das Einsetzen der Spulen
auf die Spulenstifte, da die Spulen herabfallen, wobei ihre
Achsen eine horizontale Position annehmen oder weil sie eine Brücke ausbilden, wenn sie herunterfallen· Darüberhinaus unterscheiden
sich solche Spulen oft im Außendurchmesser der Garnwindungen, wodurch die Positionssteuerung der Spulen unmöglich wird.
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung
für die automatische SpulenbeschickunF einer automatischen
Spuleinrichtung zu liefern, ohne daß dies durch Unterschiede
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0F»GWAL INSPECTED
im Außendurchmesser der Spulen beeinträchtigt wird, die sich,
dadurch auszeichnen, daß eine große Anr.**h1 von Spulen durch
Verwendung der Abschnitte des Innendurchmessers ihrer Kernhülsen in geeigneter Weise orientiert (angeordnet) und in
Position gehalten werden, und daß die .Aufnahme und Anlieferung der Spulen und deren anschließende "Oberführung unter Verwendung
der Abschnitte des Innendurchmessers der Kernhülsen di-eser
Spulen durchgeführt werden.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, ein automatisches Verfahren
zur -Beschickung mit Spulen zu liefern, welches, wenn unter Verwendung
der Abschnitte des Innendurchmessers der Kernhülsen geeigneterweise orientierte und in ihrer Lage gehaltene Spulen
unter Zuhilfenahme der Abschnitte des Innendurchmessers der Kernhülsen
dieser Spulen aufgenommen und angeliefert werden sollen, die ttbertragungsoperation durchführt, wobei festgestellt wird,
ob die Spulen in iLchtiger Weise aufgenommen und angeliefert wurden
oder nicht.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zu liefern, mit welcher kreuzspulenförmige, mittels einer Offenendspinnmaschine
hergestellte Spulen automatisch, aufeinanderfolgend und einzeln zu einer automatischen Spulvorrichtung zum Umspulen
zugeführt werden.
Eine automatische Spulenbeschickungsvorrichtung gemäß der Erfindung
umfaßt eine Vielzahl von mit feststehenden Zwischenräumen angeordneten Ständern, Zuführungseinrichtungen für Spulen zum
Einsetzen einer Anzahl von Spulen auf diese Ständer mit ihren hohlen Abschnitten der Kernhülse, um sie in geeigneter Veise
zu orientieren und in Stellung zu halten, Spulenüberführungseinrichtungen zum Oberführen einer festen Anzahl von Spulen von
diesen Spulenzuführeinrichtungen zu Spulenhaltern, wobei die
Spulenhalter fahrbar sind, und Spulenbeschickungseinrichtungen für die Aufnahme der Spulen von diesen Spulenhaltern in einer
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vorbestimmten Stellung und zu ihrer Beschickung auf die Spulenstifte
einer automatischen Spulvorrichtung.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung
werden im folgenden ins einzelne gehend mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben, die ein bestimmtes Ausführungsbeispiel
hierfür erläutert; in der Zeichnung sind:
Fig. 1 eine schematische Aufsicht, welche die Anordnung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung wiedergibt;
Fig. 2 eine Aufsicht des Hauptkörpers der Vorrichtung; ^ Fig. 3 ein Längsschnitt der Lageeinstellvorrichtung des Wagens;
" Fig. 4- eine Aufsicht der Fig. 3;
Fig. 5-A· und ^B einen Längsschnitt bzw. einen Querschnitt;
Fig. 6 eine Vorderansicht der Einrichtung für die Zufuhr von Spulen, wenn sie die Stelle eines Wagens einnimmt;
Fig. 7 und 8 eine Seitenansicht bzw. eine Aufsicht von Fig. 6;
Fig. 9 eine Vorderansicht einer Spulenüberführungseinrichtung;
Fig.10 eine teilweise Seitenansicht der Spulenüberführungseinrichtung;
Fig.11a, 11b und 11c ein Schema für die elektrische Schaltung
für den Spulenübergabebetrieb;
Fig.12 eine Vorderansicht einer Spulenhaiteeinrichtung;
Fig.13 ein Längsschnitt eines Spulenhalters;
fc Fig.14- eine perspektivische Ansicht der Spulenversorgungseinrichtung}
Fig.15 und 16 eine Vorderansicht bzw. eine Seitenansicht eines
Schwingarmes und eines Ausstößhebels;
Fig.17 eine perspektivische Ansicht, welche den Betrieb eines
Druckhebels beim Freigeben einer Spule zeigt;
Fig.18 eine perspektivische Ansicht, welche einen Wiederholungsmechanismus für eine Gleitwelle zeigt;
Fig.19 eine perspektivische Ansicht, welche einen Mechanismus für
die Drehung der Gleitwelle zeigt;
Fig.20 eine perspektivische Ansicht, welche einen Drehmechanismus
für eine Saugdüse zur Aufnahme des Garnendes von einer Spule zeigt;
_ Zj. _
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Fig. 21 eine perspektivische Ansicht, welche die Konstruktion eines Spulenstiftes einer Spulvorrichtung zeigt;
Fig. 22A - D schematische, erläuterende Ansichten, welche den
ttbergabebetrieb einer Spule zu einem Spulenstift der
Spulvorrichtung zeigen, wobei die Fig. 22A einen Zustand zeigt, in welchem der Spulenstift zur Aufnahme einer angelieferten
Spule angehalten wird, Fig. 22B einen Zustand zeigt, in welchem der Spulenstift durch Einwirkung
der Gleitwelle gekippt wird, Fig. 220 einen Zustand zeigt, in welchem eine Spule vom Spulenstift at*£>
eines S chwingarms üb erführt wird, und Fig. 22D einen Zustand zeigt, in welchem der Übergang der Spule abgeschlossen
ist und der Spulenstift in seine normale Stellung zurückgebracht wird; und
Fig. 2J ein Schema der elektrischen Schaltung, um den in Fig.22
gezeigten Spulenübergabevorgang zu bewerkstelligen.
Gemäß der Erfindung umfaßt eine Vorrichtung für die Beschickung einer automatischen Spulvorrichtung mit Spulen eine Lageeinstelleinrichtung
für einen Wagen, wodurch ein speziell aufgebauter Vagen für die Förderung von Spulen aus einer Offenendspinnmaschine
in einer vorbestimmten Stellung vor dem Körper der Hauptvomchtung zusammen mit den hierauf getragenen Spulen angehalten wird,
eine Spulenüberführungseinrichtung für das Abnehmen der Spulen
von dem so in seine Stellung gebrachten Wagen, eine in geschlossenem Kreis bewegliche Spulenhaltereihe zum Halten der abgenommenen
Spulen, eine Spulenbeschickungseinrichtung zur Aufnahme der Spulen
von der Spulenhaltereihe und für deren Beschickung auf die
Spulenstifte einer automatischen Spulvorrichtung und eine Verknüpfungseinrichtung
zum Zusammenknoten des Garnendes einer beschickten Spule und des Garnendes einer aufzuspulenden Kreuzspule.
Hinsichtlich der Verknüpfungseinrichtung wird bei der
Erfindung eine an sich bekannten Vorrichtung angewandt, und daher wird die Beschreibung der Konstruktion hiervon ausgelassen.
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In Fig. 1 "bezeichnet der Buchstabe E den Körper der Hauptvorrichtung,
F die Spulenversorgungseinrichtung; G die Spulenübertragungseinrichtung j H eine Spulenhaltereihe, I eine Verknotung
seinrichtung; J eine Spulenbeschickungseinrichtung; K eine
SpulVorrichtung; L eine Spuleinheit und M eine Einrichtung
für den Nachweis des Vorhandenseins oder des Nichtvorhandenseins
von Garnesten auf auf den Spulenstiften N der Spuleinheiten
aufgesetzten Spulen.
In Fig. 2 sind verschiedene Mechanismen für den Antrieb der Bestandteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung, z.B. einer
Spulenzuführungseinrichtung G, einer Verknüpfungseinrichtung I
und einer Spulenbeschickungseinrichtung J insgesamt wiedergegeben.
Gliche Bezugszeichen wurden verwendet, um gleiche Teile in allen Figuren zu bezeichnen.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen ein Beispiel, in welchem ein Vagen als
Spulenzuführeinrichtung F verwendet wird. Eine Einrichtung zur
Einstellung der Lage des Wagens ist hierin ebenfalls wiedergegeben.
Ein solcher Vagen 21 besitzt verschiedene hierauf aufgerichtete
Ständer. Er ist so angeordnet, daß eine Anzahl von Spulen 28 aus einer Offenendspinnmaschine auf die Ständer 26 des Wagens aufgesetzt
werden, und daß der Wagen dann in eine vorbestimmte Stellung relativ zu dem Hauptvorrichtungskörper E geführt und dort
angehalten wird, wo die Spulen 28 dann auf die Spulenhalter N der Spulenhaltereihe H durch die Spulenüberführungseinrichtung G
geführt werden. Der Hauptvorrichtungskörper E ist mit einem Lageeinstellmechanismus
ausgerüstet, um die Lage des Wagens 21 zu bestimmen.
Der Lageeinstellmechanismus ist in einer Grube 1 eingebaut, die unterhalb der Höhe einer Deckenoberfläche O ausgebildet
ist und eine Basis 2 besitzt, auf welcher ein Elektromotor 3 und vier Abhebevorrichtungen 13» wovon jede eine Schraubenwelle
besitzt, angeordnet sind, wobei der Motor 3 und die Anhebevor-
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richtungen 13 über Zahnräder 4-, 6, 7» 8 und 9 und eine endlose
Kette 5 miteinander verbunden sind. Die Schraubenwelle 10 besitzt einen kegelstumpfförmigen Kopf 11 und ist mit einer sich
axial erstreckenden Nut 12 versehen, in welcher die vorderen
Enden von Einstellschrauben 14 angebracht sind, so daß sich die Schraubenwelle nur aufwärts und abwärts bewegen kann. Die Zahnräder
6, 7, 8, 9 und die Schraubenwellen 10 sind über die Gewinde
im Eingriff. Wenn den Zahnrädern, wie in Pig. 4- dargestellt, eine Drehung im Uhrzeigersinn erteilt wird, bewegen sich die
Wellen 10 aufwärts und wenn, ihnen eine Drehung in entgegengesetzter
Richtung zum Uhrzeigersinn erteilt wird, bewegen sie sich abwärts. Das Kennzeichen 20 bezeichnet einen Mikroschalter,
um die Abwärtsbewegung der Schraubenwelle 10 zu begrenzen. Die Grube 1 besitzt-eine Abdeckung 15, die mit der Deckenoberfläche
D in einer Ebene liegt, wobei die Abdeckung mit Löchern 16 ausgebildet ist, durch welche die Schraubenwellen 10 bei der
Aufwärtsbewegung durchtreten können, wobei die Abdeckung mit einem Scharnier 18 versehen ist, welches durch eine Feder 17
andauernd in Öffnungsrichtung gedruckt wird. Das Bezue;szeichen
19 bezeichnet einen Mikroschalter, dessen Kontakte durch das
öffnen und Schließen des Scharniers 18 betätigt werden. Das Kennzeichen 22 bezeichnet eine lenkbare Rolle.
Die Unterseite des Wagens 21 ist mit Rädern 25 versehen und
ferner mit vier Aufnehmern 24, wovon jeder einen Rücksprung 23 für den Eingriff mit dem Kopf 11 einer der vier Schraubenwellen
10 aufweist. Die Oberseite des Wagens 21 ist mit einer Vielzahl von hierauf in gleichen Abständen aufrechtstehenden
Ständern 26 ausgerüstet, und eine große Anzahl von Spulen 28, die von einer Offenendspinnmaschine erzeugt wurden, werden auf
diese Ständer 26, wie dies in der Pig. 3 gezeigt ist, aufgesetzt. Im unteren Abschnitt eines jeden der Ständer 26 ist
eine Spulenaufnahmeplatte 29 derart angeordnet, daß sie längs
des Ständers 26 verschiebbar ist. Ein Spulenheberahmen 27, der
zwischen den Au.fnah.mepl at ten 29 und der Oberseite des Wagens
angeordnet ist und der die Ständer 26 zwischen sich hält, ist
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derart angebracht, daß er aufwärts und abwärts läijp senkrechten,
in den Seitenwänden 21' des Wagens 21 ausgebildeten Schiiten
(nicht gezeigt) bewegbar ist.
Im Vorangegangenen wurde ein Beispiel als Spulenzuführeinrichtung
F wiedergegeben, bei welchem die Ständer 26 zum Aufsetzen der Spulen 28 auf einem Vagen 21 aufgerichtet sind, jedoch kann
als Alternative eine Jinordnung wie in den Fig. 6 bis 8 gezeigt vorgesehen werden, in welcher eine Anzahl von Ständern in vorbestimmter
Stellung vor dem Hauptvorrichtungskörper derart aufrecht angeordnet sind, daß sie im Kreis geführt werden können,
und hieran mittels der üblichen Transportkarren angeförderte Spulen 28 auf einer Seite eingesetzt werden, die der Seite
gegenüberliegt, auf welcher die Übergäbeeinrichtung G betätigt
wird, und wobei die Ständer dann im Kreis geführt werden, um die Spulen auf die Spulenhaltereihe H zu liefern. In diesem
Falle ist Zeit erforderlich, um die Spulen 28 von dem Transportwagen zu den Ständern 26 zu überführen, Jedoch besteht der Vorteil,
daß der Lageeinstellmechanismus in der Grube 1 für den Vagen 21 überflüssig wird. Die Fig. 9 bis 11 zeigen die Spulenüberführnangseinricjtitung
G, welche die Spule 28 vom Vagen 21 abnimmt. Die Spulenüberführungseinrichtung G dient dazu*: die auf
den Ständern 26 aufgesetzten Spulen 28 zu den ßpulenhaltern P der Spulenhaltereihe H zu überführen, und die Einrichtung G umfaßt
Hebeeinrichtungen 38 und 39» die dazu eingerichtet sind,
durch Betrieb eines Elektromotors 30 aufwärts und abwärts bewegt
zu werden. Die SpulenüberführungseinrichtungeH G ist in den Fig.2,
9 und 10 genauer gezeigt· Die Hebevorrichtungen 38 und 39 sind
horizontal\praktJBch an endlosen Ketten 31 und 37 festgemacht,
welche Zahnräder 33 und 351 cLie auf gegenüberliegenden Seiten
einer horizontal in dem Hauptvorrichtungskörper E a angeordneten Welle 34· festgemacht sind, ein Motorzahnrad 32 und
ein drehbar angebrachtes Zahnrad 36 miteinander verbinde! Die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Hebeeinrichtungen werden durch
die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Motors 30 bewirkt, wobei
die Hebeeinrichtungen durch die Führungen 41 und 42 gesteuert
werden.
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Eine Hebeeinrichtung 39 ist mit einer Schalternocke 43 versehen,
welche, wenn die Hebevorrichtung sich aufwärts und abwärts bewegt, gegen einen die Aufwärtsbewegung der Hebevorrichtung
steuernden, in einer oberen Stellung relativ zu der Führung 42 angeordneten Mikroschalter 44 und einen die
Abwärtsbewegung der Hebevorrichtung steuernden, in einer
tieferen Stellung angeordneten Mikroschalter 45 anstößt, wodurch die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Hebevorrichtung
gesteuert wird, und der ferner einen weiteren, zwischen den Hikr ο schaltern 44 und 45 vorgesehenen Mikroschalter 45
betätigt, um die .Anzahl der Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Hebevorrichtung 38, 39 zu zählen.
Die im Kreis bewegliche Spulenhaltereihe H, die in den 3?ig. 2,12
und 13 gezeigt ist, wird im folgenden beschrieben. Die Antriebskraft eines auf einen Maschinenrahmen 40 angebrachten Motors
wird von endlosen Ketten 51 über Zahnräder 52 und 53 zu einer
oberen Nockenwelle 54· für die Spulenbeschickung und zu einer Nockenwelle ^>5 für die Verknotungseinrichtung übertragen. Zwischen
den Zahnrädern 53 und der'Nockenwelle 54 für die Spulenbeschickung
bzw. zwischen den Zahnrädern 52 und der Nockenwelle ^>3 für die Verknotungseinrichtung sind Solenoidkupplungen 57
und 56 vorgesehen. Weiterhin sind Solenoidbremsen 58 und 59
an dem anderen Ende der Nockenwelle 54- für die Spulenbeschickung
bzw. der Nockenwelle ^ für die Verknotungseinrichtung angebracht.
Die Solenoidkupplungen 57 und 56 und die Solenoidbremsen
58 und 59 feestehen derart miteinander in Verbindung, daß bei Betätigung
der Solenoidkupplungen die Solenoidbremsen ausgeschaltet sind, und daß die Solenoidbremsen betätigt werden, sobald die
Solenoidkupplungen ausgeschaltet werden. Selbst in normaler Wartestellung dreht sich der Motor 50, jedoch bleiben die
Kupplungen 57 und 56 außer Eingriff. Die drehbar auf den
Maschinenrahmen 40 gelagerte Nockenwelle 54- für die Spulenbeschickung
besitzt hieran befestigt ein Kegelradgetriebe 60, um der hierüber angeordneten Spulenhaltereihe H eine Drehung
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to
zu erteilen, Mikroschalter betätigende Nocken 61, 62 und 63
und Spul enb es chi ckungs einrichtung betätigende Nocken 64, 65, 66, 67, 68 und 69. Das Kegelradgetriebe 60 ist ausgelegt, um
einem oberen Zahnrad 72 über eine vertikale Welle 71 eine
Drehung zu erteilen, die einen Eingriff des Kegelradgetriebes 70 hiermit besitzt. Eine Kette 74-, die einem Arm 73 für
ein Malteserkreuz eine Drehung erteilt, ist um dieses Zahnrad 72 geführt, wobei der Arm 73 für das Malteserkreuz mit
einem Malteserkreuz 75 im Eingriff steht, das auf derselben
Welle wie die Zahnräder 76 festgemacht ist. Um die Zahnräder
76, 77 und 78 werden Tragketten 79 geführt, an welchen Spulenhalter
P über Gewinde festgemacht sind. Durch intermittierende Bewegung dieser Ketten 79 werden Spulen 28 zu der Spulenbeschickungseinrichtung
J, welche im folgenden beschrieben wird, überführt.
Die Spulenhalter P sind über den Spuleneinsetζständern 26 des
Wagens 21 in einer Stellung aufgehangen, in welcher sie sich gegenüber diesen Ständern 26 befinden. Die Aufwärtsbewegung
der oben beschriebenen Hebevorrichtungen 38 und 39 bewirkt,
daß die Spulen 28 von den Ständern 26 zu den darüber befindlichen Haltern P überführt werden. Die Bezugszeichen 80, 81,
82, 83 und 84 beaeichnen Mikroschalter, um festzustellen und
nachzuweisen, daß die Spulen 28 auf den Haltern P eingesetzt P wurden.
Die Beziehung zwischen der Spulenbeschickungseinrichtung G und der Spulenhaltereihe H wird im folgenden beschrieben. Sie
ist so angeordnet, daß, wenn alle Mikroschalter 80, 81, 82,
und 84 zeigen, daß die auf den Spuleneinsetzständern 26 eingesetzten Spulen der oberen Stufe zu den Spulenhaltern P überführt
und hierauf eingesetzt wurden, wenn die Hebevorrichtung 38 und 39 zum Anheben der Spulenheberahmen 27 nach oben bewegt
wurden, die Stromquelle für den Motor 30 überwechselt, so daß
die Hebevorrichtungen 38 und 39 sich abwärts zu bewegen beginnen.
Von den fünf Mikroschaltern 80, 81, 82, 83 und 84 ist der
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Mikroschalter 84 auf dem linksseitigen Ende ein Zwei-Kontaktschalter
und er weist ferner nach, daß die fünf Spuleibalter P
leer sind, wenn die fünf auf den fünf Spulenhaltern P gehaltenen Spulen nach links bewegt wurden, wie dies in Fig. 1 gezeigt
ist, um aufeinanderfolgend zu der Spulenbeschickungseinrichtung
J"überführt zu werden, und der Mikroschalter gibt erneut den
Befehl zur Aufwärtsbewegung an die Hebevorrichtungen 38 und 39· Er ist so eingerichtet, daß die Schalternocke 43, wenn die Hebevorrichtungen
38 und 39 aufwärts bewegt werden, ohne daß Spulen auf dem Wagen vorliegen, auf den die Aufwärtsbewegung der Hebevorrichtung
steuernden Mikroschalter 44 einwirkt, um den Motor 30 in der umgekehrten Richtung zu drehen, um die Hebevorrichtungen
38 und 39 sofort abzusenken und die Schalternocke 43
wirkt auf den die Abwärtsbewegung steuernden Mikroschalter 45
ein, um den Motor 30 anzuhalten.
Der genaue Aufbau der Spulenhalter P zum Halten der von den Hebevorrichtungen 38 und 39 angehobenen Spulen 28 und um sie
zu der Beschickungseinrichtung J, die im folgenden beschrieben wird, ist in Pig. 13 wiedergegeben.
Das Bezugszeichen 90 bezeichnet einen Schalterhebel, der um die
Achse eines Stiftes 9Ί schwenkbar ist, wobei der Schalterhebel
konstant in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung um die Achse des Stiftes 91 von einer Feder 92 unter Spannung
gehalten wird; in der Figur ist er in einem Zustand vor dem Einsetzen der Spule 28 wiedergegeben, wobei eine Klaue 93
mit ihrem Vorderende mit einem Festhaltestift 100, der auf einer
Halterwelle 94- festgemacht ist, im Eingriff ist. Die Halterwelle
94 ist in einem Rohrkörper 96 angebracht, welcher mit einem
Hauptkörper 95 fest verbunden ist, und sie wird andauernd nach
oben durch eine Druckfeder 97 gepreßt. Die Halterwelle 94 besitzt
einen Kopfkörper 98, der an ihrem unteren Ende getragen
wird, und ein aus Gummi hergestellter Ringkörper 99 ist zwischen dem Kopfkörper 98 und dem Hauptkörper. 95 vorgesehen. Wenn
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die Spule 28 durch die Aufwärtsbewegung der Hebevorrichtungen 38 und 39 angehoben und auf den Halter P eingesetzt wird, wird
der Schalterhebel 90 durch die obere Oberfläche der Spule 28
aufwärts gestoßen, so daß dieser Hebel 90 im Uhrzeigersinn um
die Achse des Stiftes $1 gedreht wird. Ai Ergebnis kommt die
Klaue 93 außer Eingriff mit dem festhaltenden Stift 100 und die
Halterwelle 94- und der Kopfkörper 98 werden durch die Entspannungswirkung
der Druckfeder 97 nach oben bewegt, so daß der Ringkörper 99 axial zwischen dem Kopfkörper 98 und dem Hauptkörper
95 stark zusammengepreßt wird und so deformiert wird, daß sich sein Außenumfang nach außen vorbeult, um mit der
inneren .Oberfläche des Hülsenkernes der Spule 28 in engen ™ Kontakt zu kommen, wodurch die Spule gehalten wird. Wenn die
eingesetzte Spule 28 freigegeben werden·soll, wird dies in umgekehrter
Weise erreicht, indem das obere Ende der Halterwelle 94- nach unten gestoßen wird, um die Fortbewegung des Kopfkörpers
98 von dem Hauptkörper 95 und die Freigabe des Ringkörpers
99 zu bewirken, so daß die Spule 28 unter ihrem eigenen Gewicht herabfällt, und zur gleichen Zeit wird die Klaue 93 des Hebels
90 mit dem festhaltenden Stift 100 in Eingriff gebracht, so daß die Aufwärtsbewegung der Halterwelle 94- angehalten wird und der
in Fig. 13 wiedergegebene Zustand eingestellt wird.
Die von den Spulenhaltern P gehaltenen Spulen 28 werden zu der * Spulenbeschickungseinrichtung J durch die intermittierende Bewegung
der Trägerketten 791 welche durch das Malteserkreuzrad 75 bewirkt wird, überführt. Die Spulenbeschickungseinrichtung J
ist in der in den Fig. 14·, I5 und 16 gezeigten Weise aufgebaut.
Die Überführung der Spulen 28 von den Spulenhaltern P der Spulenhaltereihe H zu der Spulenbeschickungseinrichtung J wird jedoch
durch den in der Fig. I7 gezeigten Mechanismus durchgeführt. D.h.
die Nocke 64- auf der Spulenbeschickungs-Nockenwelle 54-, auf welche
die Drehung von dem Motor 50 überführt wird, ist mit einem
Druckhebel I07 durch einen Hebel 102, der auf einer Nebenwelle
101 festgemacht ist, und durch Stangen 103 und 104 verbunden. Der
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obere Teil der Halterwelle 94- des Spulenhalters P, der die
Spule trägt "und der un.terh.arb der Höhe des Druckhebels 107
angehalten wird, befindet sich gegenüberliegend zu dem Druckhebel 107» un<l wenn ein Befehl zum Abgeben der Spie erfolgt,
wird die Nocke 64 gedreht, um zu bewirken, daß der Druckhebel 107 die Halterwelle 94 nach unten drückt, um die die Spule
haltende Kraft des Spulenhalters P, wie oben beschrieben, aufzuheben, so daß die Spule auf den Schwingarm11ö der Spulenbeschickungseinrichtung
J, die im folgenden beschrieben wird, herabfällt.
Im folgenden wird die Spulenbeschickungseinrichtung mit Bezug
auf die Fig. 2 und 14 bis 23 beschrieben. Die Spulenbeschickungseinrichtung
J dient dazu, frische Spulen von der Spulenhaltereihe H aufzunehmen, und sie zu den Spulenstiften N der Spuleinheiten
L der automatischen Spulvorrichtung K zu führen. Die Hocke 65 auf der Spulenbeschickungs-Mbckenwelle 54, welche von
dem Motor 50 angetrieben wird, siehe Fig. 2, dient dazu, eine
Gleitwelle 110 auf den Spulenstift Ή einer Spuleinheit K unter
Zwischenschaltung eines auf einer Nebenwelle 108 angebrachten Hebels vorwärts zu bewegen, wobei die Gleitwelle 110 mittels
eines Antriebsritzels 113 auf der Welle 110, die mit einem Sektorenzahnrad
114 (siehe Fig. 18) im Eingriff ösfc, in Drehung versetzt werden kann.
Wie in der Fig. 14 gezeigt, ist der Schwingarm 118 für die Überführung der Spule 28 auf den Spulenstift H der Spulvorrichtung
schwenkbar auf einer Welle 120, die an einem Träger 119 festgemacht ist, anmontiert. Die untere "Verlängerung
des Schwingarmes 118 ist mit einem Schwinghebel 116 über ein Verbindungsstück II7 verbunden. Der Schwinghebel 116 ist zum
Betrieb mit einem Schwinghebel 115 verbunden, der mit der Hocke 66 auf der obengenannten Spulenbeschickungs-Nbckenwelle
54 in Kontakt ist. Er ist so angeordnet, daß der Schwingarm 118 bei der entgegen dem Uhrzeigersinn gerichteten Bewegung
des Schwinghebels 116 infolge der Drehung der Nooke 66, wie
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in Fig. 16 gezeigt, in derselben Richtung um die Achse der
Welle 120 gedreht wird.
Wie in den Fig. 14 und 15 gezeigt, trägt der Schwingarm 118
an seinem Vorderende einen schwenkbaren, umgekehrten, L-förmigen Arm 122, der einen Spulenaufnahmestift R an seinem Ende
angebracht aufweist. Ein Ende des Armes 122 ist mit einer auf einem feststehenden Teil schwenkbar angebrachten Stange
12J verbunden, wodurch der umgekehrte, L-förmige Arm 122,
wenn der Schwingarm 118 von der vertikalen zur horizontalen Stellung gedreht wird, ebenfalls gedreht wird, so daß der
Spulenstift R, der axial zu dem Schwingarm 118 befindlich war, in einer Richtung senkrecht zu der Achse des Schwingarmes 118
verschoben wird, so daß er in eine gegenüberliegende Stellung zu dem Spulenstift N der Spuleinheit K gebracht wird, um die
Überführung der Spule zu bewerkstelligen. Ein Ende des Schwinghebels 125» der um die Achse der Nebenwelle 110 schwenkbar ist,
wird gegen die Nooke 54- der Spulenbeschickungs-Nockenwelle 54-gepreßt,
und das andere Ende dieses Schwinghebels 125 ist über eine Verbindung mit einem Ende eines L-Hebels 127 verbunden,
der an einem Anlenkpunkt 126 auf dem Maschinenrahmen 40 schwenkbar
ist. Das andere Ende des L-Hebels 127 ist -gabelförmig geformt und es kann ein Ende 129 eines Spulenausstoßhebels 128
pressen, wenn er gedreht wird. Das Bezugszeichen I30 bezeich-
ψ net eine Rückholfeder für den Spulenabwerfhebel 128. Das Vorderende
des Abwerfhebeis 128 ist gabelförmig, um den Spulenstift
R an dem oberen Ende des Schwingarmes 118 in den freien Zwischenraum der Gabel zu halten, so daß die auf diesem Spulenstift
R aufgesetzt Spule auf den Spulenstift N der Spuleinheit L ausgestoßen wird.
Die Nooke 68, welche eine Saugdüse I3I für die automatische
Verknotungseinrichtung dreht, ist für den Betrieb mit einer Saugleitung 133 über einen Schwingarm I32, der auf der Nebenwelle
101 getragen wird, verbunden. Die Schwingbewegung des Schwingarmes 132 bewirkt, daß sich die Saugdüse I3I auf einem
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Tragarm 134 auf die Spule zu und von dieser derart wegbewegt,
daß das Garnende von der Spule abgesaugt wird.
Die Hocke 69 dreht die vorwärtsbewegte Gleitwelle 110 über Hebel 135 und 136, die mit dem Sektorenzahnrad 114· zusammenarbeiten.
Die Drehung der Gleitwelle 110 bringt die leere Spule oder die Kernhülse von dem Spulenstift Ή der Spuleinheit L weg.
Danach wird dieser Spulenstift zeitweilig in horizontaler Lage gehalten, um das Einsetzen einer neuen Spule vorzubereiten.
Die Arbeitsweise der Erfindung wird im folgenden beschrieben.
Wie in den Fig. 3 und 9 gezeigt, wird der vollständig mit Spulen 28 beladene Vagen 21 auf die Lageeinstelleinrichtung vor
dem Hauptvorrichtungskörper gebracht, und ein Handschalter (nicht gezeigt) wird betätigt, woraufhin die Köpfe 11 der
vier Hebeeinrichtungen 13 nach oben bewegt werden, um den
Wagen 21 in der vorbestimmten Stellung festzuhalten. Darauffolgend wird eine Starttaste für die Hebeeinrichttaigen 38 und
39 betätigt, woraufhin der Motor 30 in Drehung versetzt wird, um zu bewirken, daß die Hebeeinrichtungen 38 und 39 die Spulenheberahmen
27 von unten tragen und alle Spulen 28 anheben, bis die fünf Spulen in der obersten Stufe auf die Spulenhalter P
der Spulenhaltereihe H aufgesetzt sind. Wenn die Mikroschalter
80, 81, 82, 83 und 84 den Abschluß des korrekten Aufsetzens
aller fünf Spulen 28 auf die Spulenhalter P nachweisen und bestätigen, gibt diese Gruppe von Schaltern ein Signal für die
Hebeeinrichtungen 38 und 39 zum Herabsenken, so daß die Hebeeinrichtungen,
während sie die restlichen Spulen tragen, auf die vorbestimmte Stellung abgesenkt werden, wo sie angehalten
werden und den nächsten JLnhebevorgang der Hebe einrichtungen
und 3^j der nicht vor sich geht, bis die Spulenhaltereihe H
im Uhrzeigersinn, wie in der Fig. 1 gezeigt, bewegt wird, bis leere Spulenhalter P in die Lage der Verlängerungen der Achsen
der Ständer 26 kommen.
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In diesem Zustand wurden die Garne der Spulen, die zuvor auf
die Spulenstifte N der Spuleinheiten L geführt wurden, vollständig aufgenommen, oder falls Garnbrüche vorliegen, die während
des Aufnahmevorganges auftraten, halten die Einheiten L in der vorbestimmten Position gegenüberliegend zu der Spulenbeschickungseinrichtung
J an. Zu dieser Zeit tasten die Nachweis einrichtungen für Garnreste die Menge der Garnreste auf
den Spulen auf diesen Einheiten L ab, und sie entscheiden, ob frische Spulen zugeführt werden, und verknoten die Garne miteinander,
um den Aufnahmevorgang fortzusetzen oder um nur solche Garnbrüche auszubessern. In Fällen, wo die Nachweiseinrichfc
tung M für Garnreste selektiv anordnet, daß neue Spulen zu den Einheiten L zugeführt werden sollen, wird die Solenoidkupplung
(Magnetkupplung) 57 für die Spulenbeschickungs-Nockenwelle 54,
mit welcher für die Spulenbeschickung notwendige Programmnocken
verbunden sind, in Eingriff gebracht, gefolgt von der Drehung der Verknotungsnockenwelle 55» welche die für das Verknoten
notwendigen Programmnocken aufweist. Darüberhinaus wird lediglich die Verknüfungsnockenwelle 55 in Drehung versetzt, wenn
die Nachweiseinrichtung M selektiv anordnet, daß nur das -Ausbessern
von Garnbrüchen durchgeführt werden soll.
Wenn die Nachweis einrichtung M die Notwendigkeit zur Beschickung neuer Spulen nachweist, wird die Solenoidkupplung 57 für die
) Spulenbeschickungs-Nockenwelle 54-, siehe Fig. 2, in Eingriff
gebracht, um diese Spulenbeschickungs-Nockenwelle 54- zu drehen.
Wie in den Fig. 18, 19 und 21 gezeigt, wird zuerst die Gleitwelle
110 vorwärts auf den Spulenstift N der angehaltenen Spuleinheit L mittels der Nooke 65 vorwärts bewegt, bis ein Vorsprung
an seinem Vorderende in einen Rücksprung in der Gleitwelle 110 eingeführt wird. Als nächstes wird dem Sektorzahnrad
114 durch die Nocke 69 eine Drehbewegung erteilt, um die
Gleitwelle 110 eine halbe vollständige Umdrehung zu drehen, um den Spulenstift N in eine nach abwärts gerichtete Stellung zu
verschieben, wodurch die leere Spule oder die Kernhülse unter ihrem eigenen Gewicht ausgeworfen wird. Alternativ können Jeus- -
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werfeinrichtungen (nicht gezeigt) für die Kernhülse vorgesehen
werden, um Kernhülsen abzuwerfen, ohne die Spulenstifte N nach abwärts zu richten. Wach dem Abwerfen der Kernhülsen von den
Spulenstiften N arbeitet die Nooke 64 mit dem Sektorenzahnrad 114 zusammen, um den Spulenstift N um 90° in seine horizontale
Lage zu drehen. Beinahe gleichzeitig mit der Vorwärtsbewegung der Gleitwelle 110 beginnt sich der in den Fig. 14- - 16 gezeigte
Schwingarm 11S unter der Einwirkung der Nooke 66 auf den Spulenzu
stift N zu/drehen, während die auf dem Spulenauf nahmestift E angebrachte
Spule 28 um 90° durch die Wirkung der Drehstange 123 gedreht wird. Das Drehen des Schwingarmes 118 wird in einer
Stellung angehalten, in welcher die JLchsen des Spulenstiftes N
und des Spulenaufnahmestiftes E sich zueinander in gerader Anordnung
befinden. Der Spulenausdrückhebel 128 wird dann in Schwingung versetzt, um die Spule 28 herauszudrücken und sie zu dem
Spulenstift N (siehe Fig. 22) zu überführen. Der Schwingarm 118,
welcher auf diese Weise die Überführung der Spule 28 abgeschlossen hat, wird dann langsam in seine ursprüngliche Lage zurückgedreht,
gefolgt von dem Zurückziehen der Gleitwelle 110 in ihre ursprüngliche Lage. Wenn die Gleitwelle 110 zurückgedreht ist,
wird der für eine neue Spule 28 bereite Spulenstift N in seine Normalstellung durch Einwirkung einer Feder zurückgedreht. Wenn
ein Mikroschalter 140, der unter der Basis des Spulenstiftes N besonders vorgesehen ist, anzeigt, ob die Überführung der Spule
auf den Spulenstift N in richtiger Weise durchgeführt wurde oder nicht, hat sich die obengenannte Spulenbeschickungs-Nockenwelle
54 um eine vollständige Umdrehung bewegt, und die Spuleinheit L
kann gedreht werden. Zusätzlich wird ein Signal für den Beginn der Drehung der Spuleinheit L von einem Mikroschalter (nicht
wiedergegeben) zum Zeitpunkt gegeben, wenn die Verknüfungs-55
ihre Drehung abgeschlossen, hat.
Unabhängig davon, ob die Überführung der Spule zu dem Spulenstift
N der Spuleinheit L zu dem Zeiijpunkt, wenn der Spulenstift
N sich um 45° gedreht hat, bestätigt wird, im Falle, daß, wenn die Kernhüls en-Abwerf einrichtung 14Ί von bekannter Art,
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die einen scherenförmigen Greifer besitzt, der zur Drehung
um eine Achse geeignet ist, um geschlossen zu werden, wenn er eine vorbestimmte Winkelstellung annimmt und um geöffnet
zu werden, wenn er eine andere vorbestimmte Winkelstellung annimmt, die leere Spule oder die Kernhülse von dem Spulenstift
N entfernt und wenn der Spulenstift N horizontal gerichtet ist und eine neue Spule 28 auf diesen Spulenstift
überführt ist, stößt die Endflache der Spule 28 gegen den
Mikroschalter 140, der unterhalb des Spulenstiftes Ή angeordnet
ist, an und drückt ihn nieder, wodurch ein Signal für den nächsten Vorgang ausgesandt wird. Die in der !ig.23 ge-
h zeigte elektrische Schaltung ist in einem Zustand wiedergegeben,
der auftritt, wenn die Einheiten L im Fall einer Spuleinrichtung des Typs mit zirkulierenden Spuleinheiten L oder
die Spulen im Fall einer Spinneinrichtung des Typs mit zirkulierenden Spulen zur Vorbereitung des Überführungsvorganges
angehalten werden, und ferner wenn die Spulenstifte und Hebel zu arbeiten beginnen. Die Bezugszeichen sind für eine
Spulvorrichtung des Typs mit sich im Kreis bewegenden Spuleinrichtungen L angegeben. MS bezeichnet einen Schalter für
die Bestätigung des Anhaltens der Einheiten L. Ey^. bezeichnet
ein selbsthaltendes Beiais für die Bestätigung der Beschickung von Spulen, und seine Kontakte sind bei Ry,. und
Ry* ν gezeigt. Ein Relais Ry^ bewirkt das Starten der Zirku-1
ation der Einheiten L und seine Kontakte sind bei Ry2a Se~
zeigt. Ein Relais Ry, dient dazu, ein Signal für den Antrieb der Spulenbeschickungs-Hbckenwelle 54- auszusenden. In diesem
neue
Betriebszustand wird eine/Spule 28 auf den Spulenstift 5 geführt,
die Kontakte des Mikroschalters 140 werden geschlossen, und da die Kontakte des Relais Ryg normalerweise geschlossen
sind) wird das Relais Ry4. für das Schließen der
Kontakte Ky* a betätigt und bewirkt, daß Sy^ auf den linksseitigen
Kontakt bewegt wird, hieraus folgt, daß das Relais Ry2 eingeschaltet wird, während das Relais Ry, für den Antrieb
der Spulenbeschickungs-Fockenwelle ausgeschaltet wird,
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so daß die Drehung der Spulenbeschickungs-Nockenwelle 5^- angehalten
wird. Wenn andererseits die Spuleinheit L zirkuliert, werden die Kontakte des Mikroschalters 140 geöffnet, und die
Relais Ry^, Ry ρ "und Ry, werden ausgeschaltet. In den Fällen,
in denen die Beschickung der Spule nicht korrekt durchgeführt wird, wird der Mikro schalt er 140 nicht herabgedrückt, und daher
wird die Zirkulation der Spuleinheiten L nicht möglich ge-,
macht. Das Relais Ry,, wird in seinem Betriebszustand gehalten,, und die Spulenbeschiekungs-Nockenwelle 54 führt ihre Drehung
zum kontinuierlichen Stoßen der Spulen auf den Spulenstift N fort., bis die Spule vollkommen zugeführt ist·
Wenn die Spulenbeschickungs-Nockenwelle 5^ gedreht wird, beginnen
sich die Zahnkettenräder 76 und 77 in der Spulenhaltereihe
H, wie in der Fig.12 gezeigt, über Zwischenschaltung des Malteserkreuzmechanismus
73ι 75 2U drehen. Das Ausmaß der Drehung der
Zahnkettenräder 76 und 77 ißt derart, daß sie um einen Betrag
angetrieben werden, der einem Zahnspalt des Malteserrades für jede vollständige Umdrehung der Spulennockenwelle 55 entspricht,
so daß die Trägerketten 79 "^1111 eine einem Spalt der Spulenhalter
P entsprechenden Betrag bewegt werden, um zu bewirken, daß die Spule 28 eine Stellung oberhalb des Schwingarmes 118 animmt.
Wenn der Schwingarm 118 die Beschickung der Spule 28 abschließt
und in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt ist, "bewirkt
aux
die Nooke 65/den Stab 103 und den Hebel 104-, den Druckhebel
zu drehen, so daß, wie in Fig. 17 gezeigt, das obere Ende des Spulenhalters P durch den Druckhebel 107 gepreßt wird, um die
Spie 28 freizugeben, welche hierdurch auf den Spulenstift R des Schwingarmes 118 herabfällt und hierauf aufgesetzt wird. Beim
Abschluß dieses Herabfallens wird die in der Fig. 20 gezeigte Saugleitung 133 unter Einwirkung der Nooke 68 gedreht, um die
Saugdüse 131 in unmittelbare Nachbarschaft zu der auf dem Spulenstift
R des Schwingarmes 118 sitzenden Spule 28 zu bringen, um das Garnende herauszuziehen, und sie werden in die ursprünglichen
Stellungen zurückgedreht, um für den nächsten Vorgang bereit zu sein·
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Darüberliinaus wird der Mikroschalter 137 für das Signal des
VerlcnüpCungsvorganges unmittelbar nach Abschluß der Beschickung
der Spule auf den Spulenstift N der Spulvorrichtung von dem Schwingarm 118 durch die Drehung der Spulenbeschickungs-Nockenwelle
54- eingeschaltet, um die Solenoidkupplung 56 zu erregen,
so daß die Verknüpfungsnockenwelle 55 sich zu drehen beginnt
und der Verknüpfungsvorgang zwischen dem Garnende der auf der Spuleinheit L in Ausbildung befindlichen Kreuzspule und dem
Garnende, welches von der Saugdüse 131 von der neuen Spule 28 abgezogen wird, wird mittels eines bekannten Nockenmechanismus
durchgeführt.
ψ In den Fällen, in denen die Nachweiseinrichtung M ein Signal
aussendet, dass lediglich das Ausbessern eines Garnbruches durchgeführt werden muß, wird nur die Solenoidkupplung 56 für die
Nockenwelle der Verknüpfungseinrichtung erregt, so daß nur das
Verknüpfen zwischen dem Garnende der Kreuzspule auf der Spuleinheit und des Garnendes von der Spule auf dem Spulenstift N
durchgeführt wird.-Zusätzlich dient die Nooke 62 auf der Spu-1enbeschickungs-Nockenwelle
54· dazu, den Programm-Selbsthaltemikroschalter
138 zu betätigen. Um die Solenoidkupplung 57 für
die Verknüpfungs-Nockenwelle ^ in den Fällen erneut zu erregen,
in denen der erste VerknüpfungsVorgang nicht erfolgreich ist, je nachdem, ob die von der Nachweiseinrichtung M für Garnreste
bestimmte Notwendigkeit zur Durchführung der Verknüpfung
™ nach der Beschickung einer frischen Spule oder zum einfachen
Verknüpfen vorliegt, wird der Mikroschalter zuvor für die Vorbereitung der erneuten Beta; igung im Falle einer nicht erfolgreichen
Verknüpfung eingeschaltet. Darüberhinaus dient die Nocke 61 auf der Spulenbeschickungs-Nockenwelle 54- dazu, den
Mikroschalter 139 zu betätigen.
Der in der Fig. 2 gezeigte Mikroschalter 84 am linken äußeren Ende weist nach, daß der sich bewegende Spulenhalter P, der
seine Spule P hält, wenn die die Spulen 28 über dem Wagen 21 haltenden Spulenhalter P erfolgreich nach links, wie in
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1, bewegt worden sind, sich schließlich von oben von den
hai; Ständern 26 auf dem Wagen 21 wegbewegt Bei dem Signal
des Mikroschalters 84 werden die Hebevorrichtungen aufwärts bewegt, wobei die Zeit der Aufwärtsbewegung mittels der Nooke
61 bestimmt wird, die den Mikroschalter 139 betätigt.
In der Fig. 11 ist ein Schaltkreis wiedergegeben, in welchem
Spulen 28 ohne Spulen 28 auf den Spulenhaltern P auf Ständer 26 aufgesetzt werden, und die Hebevorrichtungen 38 und 39 "befinden
sich in ihrer niedrigsten Stellung, wobei die Schalternocke
43 den Mikroschalter 45 herabstößt. In der Praxis sind jedoch die Kontakte MS45 ausgeschaltet. In diesem Schaltkreis
ist, wenn eine Starttaste PB herabgedrückt ist, da die Mikroschalter 80, 81, 82, 83 und 84 mechanisch in ihren Normalzustand,
wie in der Fig. 13 gezeigt, in Einstellung gehalten werden, so (kß die normalerweise geöffneten Kontakte MS4a, MS4b,
MS4c, MS4d und MS4e geschlossen sind und der die Aufwärtsbewegung steuernde Mikroschalter 44 geschlossen ist, ein Relais
Ry, eingeschaltet, um die normalerweise geöffneten Kontakte
Ry, , R,., und R^ zu schließen. -Wenn die Kontakte Rx. geschlossen
sind, wird ein Selbsthaltekreis ausgebildet, so daß das
Relais R^, selbst wenn die Starttaste PB freigegeben wird,
nicht außer Betrieb kommt. Wenn die Kontakte R^ geschlossen
werden, wird ein Magnetschalter MGS2 betätigt, um seine Kontakte
IIGS2a urazus ehalt en. Zur selben Zeit werden, da die Kontakte
R1c geschlossen werden, ein Magnetschalter MGS1 und seine Kontakte MGSIa geschlossen. Als Ergebnis wird der Motor
31 vorwärtsbewegt, um die Aufwärtsbewegung der Hebevorrichtungen 38 und 39 zu starten. Gleichzeitig mit der Jinfwärtsbewegung
der Hebevorrichtungen wird der Mikroschalter 45 ausgeschaltet, so daß die Kontakte MS45 geschlossen werden. Anschließend
werden die fünf Spulen 28 auf die Spuleiialter P aufgesetzt, und in der Reihenfolge, in der sie richtig eingesetzt
werden, drücken sie nacheinander die Mikroschalter 80, 01, 32, 83 und 84 herab, um deren Kontakte zu öffnen. Falls
üinor oder mehrere diener ϋχηιΐοη nicht richtig aufgesetzt wer-
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BAD ORIGINAL
den, bleibt einer oder mehrere der Kontakte MS4a, 4b, 4c, 4d und 4e geschlossen, so daß das Relais R1 nicht außer Betrieb
kommt und die Hebevorrichtungen 38 und 39 fortfahren, sich
nach oben zu bewegen, um das Einsetzen der Spulen zu versuchen. Wenn alle Spulen 28 richtig auf die Spulenhalter P
aufgesetzt sind, werden die Kontakte MS4a, 4b, 4c, 4d und 4e geöffnet, um das Relais R1 abzuschalten, so daß die Kontakte
R1a» **1b ^112^" R1c ßööffnet werden. Daher wird der Magnetschalter.
MGS2 abgeschaltet, um die Kontakte MGS2a umzuwechseln. Obwohl die Kontakte R^0 geöffnet werden, da der Mikroschalter
45 ausgeschaltet ist, bleiben dessen Kontakte geschlossen,
und die Kontakte MGSIa des Magnetschalters MGS1 bleiben
geschlossen, so daß der Motor 30 in umgekehrter Richtung in
Drehung versetzt wird, wodurch die Hebevorrichtungen 38 und
39 abgesenkt werden und den Zählermikroschalter 46 drücken,
und dann den die Abwärtsbewegung steuernden Mikroschalter 45·
Die Kontakte MS45 des Mikroschalters 45 werden geöffnet, so
daß die Kontakte MGSIa des Magnetschalters MGS1 geöffnet werden,
um die Drehung des Motors 30 anzuhalten. Falls die Spulen
28 auf den Ständern 26 ausgegangen sind und die Hebevorrichtungen nach oben bewegt werden, stößt, die Schalternocke
43 der Hebevorrichtung 39 an den die Aufwärtsbewegung steuernden
Mikroschalter 44, um dessen Kontakte MS44 umzuschalten, so daß ein eine Anzeigelampe und eine (nicht wiedergegebene) Hupe
umfassende Schaltkreis geschlossen wird, um das Bedienungspersonal von dem Ausgehen der Spulen zu unterrichten.
Wie aus der vorangegangenen Beschreibung ersichtlich, wird das Signal für die Hebevorrichtungen 38 und 39 für die iftiifwärtsbewegung
durch die manuelle Taste beim ersten Mal und durch den Mikroschalter 84 in den darauffolgenden Fällen erteilt. Die
Zeitgebung wird durch die Programmnocke 61 geliefert, welche den Mikroschalter 139 betätigt. Die Tatsache, daß alle auf den
Ständern 26 der Spulenzufuhreinrichtung F gehaltenen Spulen auf
die Spulenhaltereihe H überführt worden sind, wird von einem (nicht wiedergegebenen) Zähler durch den Zählermikroschalter
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aufgezeichnet, welcher die Anzahl der Aufwärts- und Abwärtsbewegungen
der Hebevorrichtungen 38 und 39 zählt. Falls die Versorgung
mit neuen Spulen entweder durch den Ersatz des Wagens 21 oder die Zirkulation der Ständer 26 bewirkt wird, kann die
Überführung von Spulen bevor die zuletzt von der Spulenversorgungseinrichtung F übaführten fünf Spulen zu der Beschickungseinrichtung
J bewegt werden, automatisch von dem Mikro schalt er·
84 fortgeführt werden.
Vie sich aus der Beschreibung ergibt, werden erfindungsgemäß
geeignet angeordnete und von Ständern unter Verwendung der
inneren Oberflächen der Spulenkernhülsen gehaltene Spulen von Spulenversorgungseinrichtungen F auf eine Spulenhaltereihe H
überführt und beschickt, und dann von letzterer zu den Spulenstiften N einer automatischen Spulvorrichtung mittels einer
Spulenbeschickungseinrichtung J, wobei insgesamt die innere
Oberfläche der Kernhülse einer solchen Spule verwendet wird,
wobei festgestellt wird, ob die Spulen richtig empfangen und
zugeliefert werden oder nicht. Daher kann die Überführung und
die Beschickung von Spulen zuverlässig durchgeführt werden.
Darüberhinaus besteht keine Möglichkeit, daß die Garnschichten der Spulen mit anderen Körpern in Berührung kommen, da die inneren Oberflächen der Kernhülsen ausschließlich für die Auf nähme und Abgabe von Spulen und deren aßchließende Überfülirnng verwendet werden, wodurch die Beschädigung und die Verunreinigung der äußeren Schichten der Spulen vermieden wird, und selbst wenn sich die Spulen im Außendurchmesser unterscheiden, können sie ohne irgendwelche Schwierigkeit überführt und beschickt
werden.
geeignet angeordnete und von Ständern unter Verwendung der
inneren Oberflächen der Spulenkernhülsen gehaltene Spulen von Spulenversorgungseinrichtungen F auf eine Spulenhaltereihe H
überführt und beschickt, und dann von letzterer zu den Spulenstiften N einer automatischen Spulvorrichtung mittels einer
Spulenbeschickungseinrichtung J, wobei insgesamt die innere
Oberfläche der Kernhülse einer solchen Spule verwendet wird,
wobei festgestellt wird, ob die Spulen richtig empfangen und
zugeliefert werden oder nicht. Daher kann die Überführung und
die Beschickung von Spulen zuverlässig durchgeführt werden.
Darüberhinaus besteht keine Möglichkeit, daß die Garnschichten der Spulen mit anderen Körpern in Berührung kommen, da die inneren Oberflächen der Kernhülsen ausschließlich für die Auf nähme und Abgabe von Spulen und deren aßchließende Überfülirnng verwendet werden, wodurch die Beschädigung und die Verunreinigung der äußeren Schichten der Spulen vermieden wird, und selbst wenn sich die Spulen im Außendurchmesser unterscheiden, können sie ohne irgendwelche Schwierigkeit überführt und beschickt
werden.
- Patentansprüche -
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Claims (4)
- PatentansprücheY\j Verfahren für die automatische Spulenbeschickung für automatische Spulvorrichtungen, dadurch g e k e η η ζ ei chnet, daß geeignet angeordnete und unter Verwendung der Abschnitte des Innendurchmessers der Kernhülsen der Spulen gehaltene Spulen aufgenommen und· abgegeben und dann überführt werden, wobei von den Abschnitten des inneren Durchmessers Gebrauch gemacht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Uberfüirimngßvorgang durchgeführt wird, während festgestellt wird, ob die Spulen richtig empfangen und angeliefert wurden oder nicht.
- J. Vorrichtung für die automatische Spulenbeschickung für automatische Spulvorrichtungen, dadurch g e k e η η ζ ei chnet, daß sie eine Vielzahl von in feststehenden Abständen angeordneten Ständern, eine Spulenzuführeinrichtung für das geeignete Anordnen und Halten einer .Anzahl von Spulen durch Einsetzen solcher Spulen auf die Ständer mit den hohlen Abschnitten der Kernhülsen der Spulen, eine Spulenüberführungseinric_htung für die Überführung einer feststehenden Anzahl von Spulen von der Spulenzufuhreinrichtung zu einer Spulenhaltelinie, wobei die Spulenhaltelinie im Kreise geführt v/erden kann, und Spulenbeschickungseinrichtungen für die Aufnahme der Spulen von der Spulenhaltelinie und ihre Beschickung auf die Spulenstifte der automatischen Spulvorrichtung umfaßt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch g e k e η η ζ e i c Ii net, daß die Spulenversorgungncinrichtung die Form eines Wagens besitzt, welcher mehrere hierauf in feststehende?]! Abständen angeordnete Ständer besitzt.1 0 9 ü 1 6 / 1 fc 3 7BAD ORIGINALVorrichtung nach Jnspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenbeschickungseinrichtung aus einem Schwingarm besteht, der an seinem vorderen Ende mit einem drehbaren Spulenstift und einem Ausstoßarm für die Uberführung einer auf diesem Spulenstift angebrachten
Spule zu einem Spulenstift der automatischen Spulenvorrichtung versehen ist.BAD ORIGINAL— 25 -109816/1637Leerseite
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9695269U JPS4821147Y1 (de) | 1969-10-11 | 1969-10-11 | |
| JP8136469A JPS4820175B1 (de) | 1969-10-11 | 1969-10-11 | |
| JP8136269A JPS4831932B1 (de) | 1969-10-11 | 1969-10-11 | |
| JP8136369A JPS4830013B1 (de) | 1969-10-11 | 1969-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2050039A1 true DE2050039A1 (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=27466554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702050039 Withdrawn DE2050039A1 (de) | 1969-10-11 | 1970-10-12 | Verfahren und Vorrichtung zur auto manschen Spulenbeschickung einer auto matischen Spulmaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE757302A (de) |
| CH (1) | CH533059A (de) |
| DE (1) | DE2050039A1 (de) |
| FR (1) | FR2065309A5 (de) |
| GB (1) | GB1301594A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN108190614A (zh) * | 2018-01-22 | 2018-06-22 | 海宁市睿创机械科技有限公司 | 循环移动式锭子架 |
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