DE2050073C2 - Verfahren zur Abtrennung von festen Teilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher Teilchen und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Abtrennung von festen Teilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher Teilchen und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen VerfahrensInfo
- Publication number
- DE2050073C2 DE2050073C2 DE2050073A DE2050073A DE2050073C2 DE 2050073 C2 DE2050073 C2 DE 2050073C2 DE 2050073 A DE2050073 A DE 2050073A DE 2050073 A DE2050073 A DE 2050073A DE 2050073 C2 DE2050073 C2 DE 2050073C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- auxiliary liquid
- agglomerates
- separation
- water
- particles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09C—TREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
- C09C1/00—Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
- C09C1/44—Carbon
- C09C1/48—Carbon black
- C09C1/56—Treatment of carbon black ; Purification
- C09C1/58—Agglomerating, pelleting, or the like by wet methods
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D12/00—Displacing liquid, e.g. from wet solids or from dispersions of liquids or from solids in liquids, by means of another liquid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J2/00—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
- B01J2/28—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic using special binding agents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01P—INDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
- C01P2004/00—Particle morphology
- C01P2004/50—Agglomerated particles
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
- Manufacturing Of Micro-Capsules (AREA)
- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
- Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)
- Hydrogenated Pyridines (AREA)
- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
a) einem Mischgefäß mit einer Einrichtung zum turbulenten Inbewegunghaiten einer darin befindlichen
Flüssigkeit, wobei das Mischgefäß mindestens einen Einlaß für die wäßrige Suspension, mindestens
einen Sinlaß für die Hilfsflüssigkeit ijnri mindestens einen Auslaß für das Gemisch aus Agglomerate"
und Wasser aufweist, sowie
b) einem Trenngefäß, welches am unteren Teil mindestens einen Einlaß, welche^) mit dem (den) Auslaß
(Auslässen) des Mischgefäßes verbunden ist (sind), mindestens einen Einlaß für die Hillsflüssigkeit, am
oberen Teil mindestens einen Auslaß für das Gemisch aus Hilfsflüssigkeit und Agglomeraten und am
unteren Teil mindestens einen Auslaß für das Wasser aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß sie in dem vertikal angeordneten, zylindrischen Gehäuse (16) bei V3 bis V4 der
Höhe eine Trennwand (20), die die Form eines umgekehrten Trichters aufweist, angeordnet ist und daß durch
die öffnungen) (21) das Gehäuse im Innern in das Mischgefäß (14) und das Trenngefäß (115) aufgeteilt ist,
wobei die Offnung(en) gleichzeitig den (die) Auslaß (Auslässe) für das aus dem Mischgefäß (14) abziehende
Gemisch aus Agglomeraten und Wasser und als Einlaß (Einlasse) für dessen Zufuhr in das Trenngefäß (15)
dienen, wobei das Misdigefä£\14) mit einem Rührer (17) ausgestattet ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich im oberen Teil des. Trenngefäßes (15) eine Vorrichtung zum Inbewegunghaiten des Gemisches
aus der Hilfsflüssigkeit und den Agglomeraten befindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß für das aus dem TrenngefäS
(15) abziehende Gemisch aus Hilfsflüssigkeit und Agglomeraten aus einem Rohr (29) mit einem positiven
Neigungswinkel besteht, welches mit einer Förderschnecke (30) ausgestattet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasengrenze (31) den beiden im
Trenngefäß (15) befindlichen flüssigen Schichten durch Einstellung eines Ventils (32) im Auslaß (25) bei der
gewünschten Höhe gehalten werden kann.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, welches sich insbesondere zur Abtrennung von Rußteilchen oder von
feinen Kohleteilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher Teilchen eignet, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
eines solchen Verfahrens. Der Transport von Kohlepulver in Form emer wäßrigen Aufschlämmung
durch Pipelines vom Gewinnungsort zum Verbrauchsort bzw. zu einer Aufbereitungsanlage wird in Zukunft im
Hinblick auf den verstärkten Abbau von Kohle eine besondere Bedeutung haben.
Gemäß einem bekannten Verfahren wird eine wäßrige Rußsuspension auf eine solche Weise mit einem
leichten Kohlenwasserstoff vermischt, daß man eine Aufschlämmung des Rußes im Kohlenwasserstoff erhält,
welche man anschließend zu einer Suspension des Rußes in Heizöl weiter verarbeitet, wobei der leichte
Kohlenwasserstoff zurückgewonnen wird. Dieses bekannte Verfahren weist zahlreiche Nachteile auf. Die Rußsuspension
im leichten Kohlenwasserstoff bildet sich in Gegenwart von Wasser und muß von diesem abgetrennt
werden. Häufig entsteht jedoch eine Emulsion, wodurch die Auftrennung schwierig wird. Auch die Wiedergewinnung
des leichten Kohlenwasserstoffes ist in einem solchen Fall infolge einer dabei auftretenden Schaumbildung
mit Schwierigkeiten verbunden.
Gemäß der DE-PS 12 79 657 lassen sich in einer einstufigen Arbeitsweise in wäßriger Phase suspendierte feste
Teilchen dadurch abtrennen, daß man die Suspension in einem rohrförmigen Behälter einer starken Turbulenz
unterwirft. Zur Förderung einer Bildung von Agglomeraten der suspendierten Teilchen kann der Suspension
auch eine Hilfsflüssigkeit in Form eines Kohlenwasserstofföls in Mengen von 1 bis 7 Gewichtsteilchen, bezogen
auf die festen Teilchen, zugesetzt werden. Solche Mengen an Hilfsflüssigkeit reichen jedoch nicht dazu aus, um
eine gesonderte flüssige Phase zu bilden. Die in der wäßrigen Phase gebildeten, gegebenenfalls Hilfsflüssigkeit
enthaltenden Agglomerate werden dann durch Absieber, von der wäßrigen Phase abgetrennt.
Die praktische Durchführung dieser Arbeitsweise hat jedoch zu mancherlei Schwierigkeiten geführt, z. B. weil
eine Emulsionsbildung nicht wirksam verhindert werden kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Abtrennung von festen Teilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher
Teilchen durch Zugabe einer mit Wasser nicht mischbaren Hilfsflüssigkeit zu dieser Suspension einer Mischstufe
in einem Anteil von 2 bis 6 Gewichtsteilen pro Gewichtsteil der festen Teilchen der wäßrigen Suspension, wobei
man durch turbulente Bewegung in dieser Stufe aus den festen Teilchen und der Hilfsflüssigkeit bestehende
Agglomerate im Wasser erzeugt, und Abtrennung des erhaltenen Gemisches aus festen Teilchen und Hilfsflüssigkeit
von einer wäßrigen Phase ist dadurch gekennzeichnet, daß man zusätzlich Hilfsflüssigkeit in eine
Trennsiufe in einem Anteil von 1 bis lOTeilen pro Teil der in die Mischstufe eingeführten Hilfsflüssigkeit dem in
der Mischstufe erhaltenen Gemisch aus Agglomeraten und Wasser in der Trennstufe zur Bildung einer unteren
wäßrigen Schicht und einer oberen Schicht aus der die Agglomerate enthaltenden Hilfsflüssigkeit zusetzt und
die Schichten separat abzieht
Durch die Agglomerierung der suspendierten festen Teilchen mit der Hilfsflüssigkeit in der Mischstufe wird
im Verfahren der Erfindung sichergestellt, daß die Dispersion sehr kleiner fester Teilchen in eine wäßrige
Dispersion von relativ großen Teilchen oder Agglomeraten mit Abmessungen von etwa 1 mm umgewandelt
wird. Eine Emulsionsbildung tritt dabei nicht auf, und zwar nicht einmal dann, wenn die Hilfsflüssigkeit Emulgatoren
enthält, wie Naphthensäuren oder Phenole. Die in dieser Stufe zugeführte Hilfsflüssigkeit wird praktisch
vollständig für die Bildung der Agglomerate aufgebraucht, so daß keinerlei freie Hilfsflüssigkeit zurückbleibt.
Die Agglomerate enthalten sehr wenig Wasser, sie befinden sich jedoch noch in einer wäßrigen Phase.
In dir eigentlichen Trennstufe bilden sich durch den Zusatz weiterer Mengen an Hilfsflüssigkiit zwei Schichten,
wobei sich die Agglomerate in der oberen, aus der Hilfsflüssigkeit bestehenden Schicht befinden. Die untere
Schicht besteht aus im wesentlichen von Agglomeraten freiem Wasser. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß
die Agglomerate nunmehr vollständig in einer von der Hilfsflüssigkeit gebildeten Phase vorlieger Die Agglomerate
sind oleophil und hydrophob, was zur Folge hat, daß gegebenenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft der
Agglomerate befindliches Wasser ebenfalls, weitgehend durch die mit Wasser nicht mischbare Hilfsflüssigkeit
verdrängt worden ist. Es wurde festgestellt, daß an der Trennfläche zwischen den beiden in der Trennstufe
gebildeter. Schichten keine Emulsionsbildung erfolgt, was im Hinblick auf eine gute Abtrennung der oberen von
der unteren Schicht von großer Bedeutung ist
Es ist ferner wichtig, daß die aus der Trennstufe erhaltene obere Schicht in Form eines Agglomerate enthaltenden
Hilfsflüssigkeitsstroms leicht transportierbar ist Die durch die relativ großen Agglomerate in der
Hilfsflüssigkeit gebildete Suspension weist eine weitaus niedrigere Viskosität auf als die nach dem bekannten
Verfahren gewonnene Aufschlämmung.
Im Verfahren der Erfindung wird als Hilfsflüssigkeit vorzugsweise eine Destillatfraktion eingesetzt Geeignete
Hilfsflüssigkeiten dieses Typs sind Benzine oder Schwe-benzine. Mit Hilfe dieser Flüssigkeiten können insbesondere
feste Teilchen in Form von Ruß sehr gut agglomeriert werden, und die gebildeten Rußagglomerate werden
leicht in den vorgenannten Flüssigkeiten aufgenommen, wobei ihre Viskosität niedrig ist. Benzol und Toluol
eignen sich ebenfalls für den vorgenannten Zweck.
Ein befriedigendes Abfließen der oberen Schicht der die Agglomerate enthaltenden Hilfsflüssigkeit aus der
Trennstufe wird dadurch gefördert daß man diese obere Schicht in der Trennstufe in Bewegung hält. Dieses
Inbewegunghalten kann durch Rühren oder mit Hilfe eines durch mindestens einen der zugeführten Ströme
ausgeübten Strahleffekts bewirkt werden. Es wurde festgestellt daß eiw. Rührerleistung von etwa 0.1 PS/m3
ausreicht Zur Aufrechterhaltung der turbulenten Bewegung des Inhalts de." Mischstufe ist eine Rührerleistung
von etwa 3 bis 10,1 PS/m3 gut geeignet
Die Hilfsflüssigkeit kann aus der vorgenannten oberen Sonicht gewonnen werden, indem man sie (bei anschließender
Kondensation) in Gegenwart einer Flüssigkeit abdampft, welche einen höheren Siedepunkt aufweist
als die Hilfsflüssigkeit, wodurch die festen Teilchen in dieser Flüssigkeit mit höherem Siedepunkl suspendiert
werden. Die zum Abdampfen dieser Flüssigkeit benötigte Wärme kann dadurch zugeführt werden, daß
man die einen höheren Sied?punk< aufweisende Flüssigkeit vorerhitzt. Man kann die betreffende Wärme auch
der Verdampfungsvorrichtung zuführen. Sowohl die wiedergewonnene Hilfsflüssigkeit als auch das aus der in
der Trennstute gebildeten unteren Schicht gewonnene Wasser kann, wie nachstehend erläutert wird, wieder
eingesetzt werden.
Die im Verfahren d?r Erfindung eingesetzte wäßrige Suspension fester Teilchen kann bei der Herstellung von
Wasserstoff und Kohlenmonoxid enthaltenden Gasen durch teilweise Oxydation eines kohlenwasserstoffölhaltigen
Ausgangsmaterials und anschließende Wasserwäsche dieser Gase gewonnen werden. Bei einem solchen
Verfahren wird eine wäßrige Suspension erhalten, welche Ruß enthält.
Der Einsatz von schweren Kohlenwasserstoffen, wie Rück.iandsfraktionen, als Ausgangsmaterial für die
Herstellung der vorgenannten Gase ist wegen der relativ niedrigen Kosten eines solchen Ausgangsmaterials
wirtschaftlich vorteilhaft. Solche Ausgangsmaterialisn können jedoch Metallverbindungen enthalten, welche bei
der Verbrennung Ascheteilchen bilden, die ihrerseits in feinverteilter Form gemeinsam mit dem Ruß durch den
Gasstrom mitgerissen werden. Wenn man diesen Gasstrom zur Abtrennjng des Rußes mit Wasser wäscht,
gelangen die Ascheteilchen ebenfalls in die wäßrige Suspension.
Abhängig von der Herkunft der wäßrigen Suspension und von der Art der darin befindlichen festen Teilchen
kann daher die untere wäßrige Schicht, welche nach der Auftrennung der beiden in der Trennstufe gebildeten
Schichten erhalten wird, noch eine bestimmte Menge an teilchenförmigen Substanzen enthalten, wie Ascheteilchen.
Wenn dieses Wasser wieder eingesetzt werden soll, kann eine weitere Abtrennung dieser teilchenförmigen
Substanzen erforderlich sein. Die vorgenannte untere Schicht wird vorzugsweise zur Gewinnung gereinigten
Wassers durch Flotation weiter behandelt, wodurch sämtliche in der wäßrigen Phase zurückgebliebenen festen
Teilchen entfernt werden. Die.Flotation kann dadurch durchgeführt werden, Ciaß man die wäßrige Phase mit
einem Flotierungsmi'tel versetzt und durch diese Phase ein feinverteiltes Gas, wie Luft, hindurchleitet. Die
Gesamtmenge der in oer wäßrigen Phase suspendierten teilchenförmigen Substanzen wird dann in eine Schaum-
schicht übergeführt und kann anschließend abgetrennt werden.
Der Ruß wird aus der wäßrigen Rußsuspension durch Agglomerierung mit einem als Hilfsflüssigkeit dienenden
Kohlenwasserstofföl und Abtrennung der auf diese Weise gebildeten Rußagglomerate von der wäßrigen
Phase gewonnen, während sämtliche in der vorgenannten wäßrigen Phase vorhandenen Ascheteilchen, vorzugsweise
nach der Abtrennung der Rußagglomerate, durch Flotation aus dieser Phase entfernt werden, wobei man
gereinigtes Wasser enthält.
Die von der wäßrigen Phase abgetrennten Rußagglomerate können zur Herstellung des Ausgangsmaterials
für das vorgenannte Teiloxydationsverfahren eingesetzt werden. In einem solchen Falle wird bei der in Gegenwart
einer Flüssigkeit, welche einen höheren Siedepunkt aufweist als die Hilfsflüssigkeit, durchgeführten Abdampfung
der Hilfsflüssigkeit vorzugsweise ein als Ausgangsmaterial für ein solches Gasherstellungsverfahren
geeignetes Kohlenwasserstofföl als höhersiedende Flüssigkeit verwendet. Die Suspension der festen Teilchen im
vorgenannten Kohlenwasserstofföl wird dann ganz oder teilweise als Ausgangsmatcrial für die Herstellung von
Wasserstoff und Kohlenmonoxid enthaltenden Gasen durch teilweise Oxydation eingesetzt, während aus der
unteren Schicht gewonnenes Wasser zumindest teilweise wieder zum Waschen der auf diese Weise hergestcllien
Gase verwendet werden kann.
Während der Abdampfungssiufe zerfallen die Rußagglomerate und man erhält eine Suspension von Ruß in
Kohlenwasserstofföl. Wenn die Agglomerate nicht in ausreichendem Maße zerfallen, kann man mit Hilfe einer
Kolloidmühle eine geeignete Suspension herstellen.
Der Grad, mit weichem die Abtrennung des Ruües von den Ascheteiichen in der Agglomerierungsstufe durch
die Hilfsflüssigkeit gefördert wird, kann auf verschiedene Weise verbessert werden. Die Affinität der Ascheteilchen
im Hinblick auf eine Hilfsflüssigkeit kann z. B. dadurch verringert werden, daß man vor der Zugabe der
Hilfsflüssigkeit durch die Suspension Luft oder ein freien Sauerstoff enthaltendes Gas in feinverteilter Form
hindurchleitet.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, besiehcnd
aus einem vertikal angeordneten zylindrischen Gehäuse mit einer auf 1Z3 bis 'U der Höhe angeordneten
Trennwand, welche mindestens eine öffnung enthält, mit
a) einem Mischgefäß mit einer Einrichtung zum turbulenten Iroewegunghalten einer darin befindlichen
Flüssigkeit, wobei das Mischgefäß mindestens einen IZinlaß für die wäßrige Suspension, mindestens einen
Einlaß für die Hilfsflüssigkeit und mindestens einen Auslaß für das Gemisch aus Agglomeraten und Wasser
aufweist, sowie
b) einem Trenngefäß, welches an unteren Teil mindestens einen Einlaß, welche(r) mit dem (den) Auslaß
(Auslässen) des Mischgefäßes verbunden ist (sind), mindestens einen Einlaß für die Hilfsflüssigkeit, am
oberen Teil mindestens einen Auslaß für das Gemisch aus Hilfsflüssigkeit und Agglomeraten und an unteren
Teil mindestens einen Auslaß für das Wasser aufweist,
welche dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in derr. vertikal angeordneten, zylindrischen Gehäuse bei Vj bis -U
der Höhe eine Trennwand, die die Form eines umgekehrten Trichters aufweist, angeordnet ist und daß durch die
öffnungen) das Gehäuse im Innern in das Mischgefäß und das Trenngefäß aufgeteilt ist, wobei die öffnungen)
gleichzeitig den (die) Auslaß (Auslässe) für das aus dem Mischgefäß abziehende Gemisch aus Agglomeraten und
Wasser und als Einlaß (Einlasse) für dessen Zufuhr in das Trenngefäß dienen, wobei das Mischgefäß mit einem
Rührer ausgestattet ist.
Eine Vorrichtung in Form eines vertikal angeordneten zylindrischen Gehäuses mit einer auf '/} bis V« der
Höhe angeordneten Trennwand, welche mindestens eine öffnung enthält, ist aus der US-PS 31 30 014 für einen
Reaktor bekannt, in welchem eine Katalysatoraufschlämmung zirkuliert. Im Raum unterhalb der Trennwand, die
in einem Schrägwinkel von 45° angeordnet ist, findet die chemische Umsetzung statt, und im Raum oberhalb der
Trennwand wird die Reaktionsflüssigkeit vom Katalysator infolge der Einwirkung der Schwerkraft abgetrennt,
und letzterer fließt als Dickschlamm über ein Tauchrohr, welches von der Fortsetzung der Trennwand und dem
zylindrischen Gehäuse gebildet wird, in den Reaktor zurück.
Im oberen Teil des Trenngefäßes der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann zweckmäßigerweise eine Vorrichtung
zum Inb^wegunghalten des Gemisches aus Hilfsflüssigkeit und Agglomeraten vorhanden sein, beispielsweise
ein Rührer. Diese Rührvorrichtung und die vorgenannte Rührvorrichtung des Mischgefäßes können
gemeinsam an einer einzigen Welle angeordnet sein, welche durch eine in der Mitte der vorgenannten Trennwand
befindliche öffnung verläuft.
Der Auslaß für das aus dem Trenngefäß abziehende Gemisch aus Hilfsflüssigkeit und Agglomeraten kann aus
einem Rohr mit einem positiven Neigungswinkel bestehen, welches mit einer Förderschnecke ausgestattet ist.
Der vordere Teil der Förderschnecke kann sich direkt oberhalb der Trennfläche zwischen den beiden Schichten
der Flüssigkeit befinden. Durch die Förderschnecke werden die Agglomerate nach außen gedrängt In diesem
Falle genügt es, in das Trenngefäß einen relativ geringen Hilfsflüssigkeitsstrom einzuführen, so daß das gesamte
Zweistufenverfahren zur Abtrennung der festen Teilchen vom Wasser mit einer Gesamt-Hiifsflüssigkeitsmenge
von nur 6 bis 10 Gewichtsprozent durchgeführt werden kann, bezogen auf 1 Gewichtsprozent der festen
Teilchen.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen (F i g. 1 bis 4) näher erläutert.
F i g. 1 veranschaulicht ein Fließschema des erfindungsgemäßen Verfahrens und zeigt ein gesondertes Mischgefäß
bzw, Trenngefäß;
Fi g. 2 veranschaulicht eine bevorzugte Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
weiche im Trenngefäß eine Rührvorrichtung aufweist;
Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, welche
einen mit einer Förderschnecke ausgestalten Auslaß aufweist;
F i g. 4 veranschaulicht ein Fließschema eines im Sinne der Erfindung durchgeführten Gasherstellungsverfahrens.
Gemäß Fig. 1 ist ein Mischgefäß 1 mit einer Rührvorrichtung 2 ausgestattet, welche aus Turbinenrührern
besteht. Natürlich können auch andere Rührvorrichiungen verwendet werden. In den unteren Teil des Mischgefäßes
1 werden ein Strom 3 aus einer wäßrigen Suspension von festen Teilchen und ein Strom 4 der Hilfsflüssigkeit
ringeführt. Unter dem Einfluß der turbulenten Bewegung des Inhalts des Mischgefäßes 1 bilden sich aus den
fester. Teilchen und der Hilfsflüssigkeit Agglomerate. Ein aus Agglomeraten in Wasser bestehender Strom 5
wird aus dem Mischgefäß 1 abgezogen und in ein Trenngefäß 6 übergeführt. In dieses Trenngefäß 6 wird ferner
ein Strom 7 der Hilfsflüssigkeit eingespeist. Die Ströme 4 und 7 sind Teilströme des Stroms 8 der Hilfsflüssigkeit.
Durch Verteilung der gesamten Hilfsflüssigkeitszufuhr über zwei Stufen des Verfahrens wird sichergestellt, daß
sich keine Emulsion bildet und daß der Transport der Ströme 5 (Agglomerate in Wasser) und 7 (Hilfsflüssigkeit
mit Agglomeraten) rasch erfolgt.
Im Trenngefäß 6 bilden sich eine aus reinem Wasser bestehende untere Schicht 9 und eine aus Agglomerate
enthaltender Hilfsflüssigkeit bestehende obere Schicht 10. Die obere Schicht 10 wird mit Hilfe eines Rührers Il
in Bewegung gehalten. Die untere Schicht 9 wird als Strom 12, die obere Schicht 10 als Strom 13 abgezogen.
Gemäß der in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsform ist das Trenngefäß 15 auf dem Mischgefäß 14
innrrhalh eines einzigen Gehäuses 16 angeordnet. Die Rührvorrichtungen 17 bzw. 18 im Mischgefäß 14 bzw. im
Trenngefäß 15 sind an einer einzigen Welle 19 angeordnet. Das Mischgefäß 14 wird durch eine Trennwand 2ö
vom Trenngefäß 15 getrennt. Im vorliegenden Falle weist die Trennwand 20 die Form eines umgekehrten
Trichters auf. Die Welle 19 verläuft durch eine öffnung 21.
Im unteren Teil der Mischstufe befinden sich ein Einlaß 22 für die wäßrige Suspension der festen Teilchen und
ein Einlaß 23 für die Hilfsflüssigkeit. Die öffnung 21 dient außerdem als Auslaß für die vom Mischgefäß 14
abziehenden, in Waser aufgeschlämmten Agglomerate sowie als Einlaß für deren Zufuhr in das Trenngefäß 15.
Das Trenngefäß 15 ist mit einem Einlaß 24 für die Zufuhr von Hilfsflüssigkeit ausgestattet, im unteren Teil des
Trenngefäßes 15 befindet sich ein Auslaß 25 für das von Agglomeraten freie Wasser und im oberen Teil ein
Auslaß 26 für die in der Hilfsflüssigkeit befindlichen Agglomerate. Die Trennfläche zwischen der wäßrigen Phase
und der Hilfsflüssigkeitsphase wird durch das Bezugszeichen 31 veranschaulicht.
Gemäß F i g. 3 besitzen die Bezugszeichen dieselbe Bedeutung wie in F i g. 2. Die Trennwand 20 besitzt jedoch
in ier Mitte keine öffnung, weist jedoch eine s.-itliche öffnung 21 auf, welche die Verbindung zwischen dem
Mischgefäß 14 und dem Trenngefäß 15 darstellt. Die Welle 19 rotiert in einem Lager 27, das mit der Trennwand
20 verbunden ist. Der Auslaß des TrenngefäSes 15 besteht aus einem Rohr 29, welches einen positiven Neigungswinkel
aufweist. In diesem Rohr befindet sich eine Förderschnecke 30.
Die Trennfläche 31 zwischen den beiden Flüssigkeitsschichten im Trenr.gefäß 15 kann durch Einstellung eines
im Auslaß 25 befindlichen Ventils 32 in der gewünschten Höhe gehalten werden. Diese Höheneinstellung kann in
der veranschaulichten Weise automatisch mit Hilfe eines Höhenmeßgeräts 33 und einer Regeleinrichtung 34
durchgeführt werden. Der vordere Teil der Förderschnecke 30 befindet sich unmittelbar oberhalb der Trenrifläche
31. Durch die Förderschnecke werden die Agglomerate gemeinsam mit der über den Einlaß 24 zugeführten
Hilfsflüssigkeit nach außen bewegt. Zwischen der Förderschnecke 30 und dem Rohr 29 kann sich ein geringer
Zwischenraum befinden, damit mitgerissenes und im Rohr 29 abgeschiedenes Wasser in das Trenngefäß 15
zurückströmen kann.
Das in Fig.4 veranschaulichte Gaserzeugungsverfahren umfaßt einen Reaktor 35, einen Rieselturm 36, ein
Mischgefäß 37, ein Trenngefäß 38, eine Verdampfungsvorrichtung 39, einen Kondensator 40 und einen Ofen 41.
Ein Strom 42 des hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Ausgangsmaterials wird gemeinsam mit
einem Strom 43 aus Sauerstoff oder einem freien Sauerstoff enihaltenden Gas und einem Dampfstrom 44 in den
Reaktor 35 eingeführt. Aus dem Reaktor 35 zieht ein an Kohlenmonoxid und Wasserstoff reicher Gasstrom 45
ab. Dieser Gasstrom wird abgekühlt, zu welchem Zweck eine getrennte Kühlvorrichtung eingesetzt werden
kann, und im Rieselturm 36 mit Hilfe eines Wasserstroms 58 vom Ruß befreit. Ein gewaschener Gasstrom 46 und
ein Strom 47 der wäßrigen Rußsuspension werden vom Rieselturm 36 abgezogen.
Im Mischgefäß 37 wird der Strom 47 mit einem Teilstrom 48 des Gesamtstroms 49 der Hilfsflüssigkeit,
beispielsweise Benzin, vereinigt. Aus dem Mischgefäß 37 suömt ein Strom 51 von Agglomeraten in Wasser ab,
welcher im Trenngefäß 38 mit einem anderen Teilstrom 50 der Hilfsflüssigkeit kombiniert wird. Vom Trenngefäß
38 werden ein Wasserstrom 58 und ein Strom 52 der Agglomerate in der Hilfsflüssigkeit abgezogen. Das
Mischgefäß 37 und das Trenngefäß 38 können sich auch gemeinsam in einem einzigen Gehäuse befinden, wie in
F i g. 2 oder F i g. 3 veranschaulicht ist
Ein Strom 53 eines Kohlenwasserstofföls, wie eines Schweröls, wird im Ofen 41 erhitzt und anschließend mit
dem Strom 52 der Agglomerate in der Hilfsflüssigkeit unmittelbar vor dessen Einführung in die Verdampfungsvorrichtung
39 vereinigt. Ein Strom 54 des Dampfes der Hilfsflüssigkeit wird im Kondensator 40 kondensiert aus
welchem der Strom 49 der Hilfsflüssigkeit gewonnen wird. Ein Strom 55 aus Kohlenwasserstofföl mit darin eo
suspendiertem Ruß wird aus der Verdampfungsvorrichtung 39 an deren Sumpf abgezogen. Der Strom 55 kann
als Strom 42 des Ausgangsmaterials eingesetzt oder als Strom 56 eines Kraft- oder Brennstoffs für den sonstigen
Gebrauch abgezogen werden.
Vom Trenngefäß 38 kann ein Teil des Wassers als Strom 57 abgezogen werden, da der vom Reaktor 35
abziehende Gasstrom 45 Wasserdampf enthält welcher kondensieren kann, wodurch die Menge des Rückführwassers
zu hoch werden kann.
Das Beispiel erläutert die Erfindung.
| Versuch | A | A, | B | B | C | C | B + C |
| Nr. | kg/h | kg/h | kg/h | A, | kg/h | B | Λ, |
| 1 | 18 | 0.16 | 0.2 | 1,3 | 1,8 | 9,0 | 12.5 |
| 2 | 21 | 0.19 | 0,6 | 3,1 | 2,0 | 3.3 | 13.7 |
| 3 | 18 | 0,16 | 1,0 | 6,2 | 2,0 | 2,0 | 18,8 |
| Λ | IQ | 0,!6 | O1S | 5,0 | 4,0 | 5.0 | KlO |
| 5 | 18 | 0,16 | 0,4 | 2^5 | 2,0 | 5.0 | \S,5 |
| 6 | 6 | 0,05 | 0,15 | 3,0 | 0,6 | 4,0 | 15,0 |
| 7 | 18 | 0,16 | 0,5 | 3,1 | 0,5 | 1.0 | 6.2 |
ί ΐ Beispiel
J Mit Hilfe einer Vorrichtung, welche der in F i g. 2 veranschaulichten Vorrichtung ähnlich ist, wird eine wäßrige
Ii Rußsuspension mit einem Rußgehalt von 0,9 Gewichtsprozent unter verschiedenen Bedingungen (Versuch 1 bis
'M 5 6) mit Benzin als Hilfsflüssigkeit behandelt. Die Vorrichtung ist mit einer getrennten Antriebseinrichtung für den
'5 Rührer 18 im Trenngefäß 15 ausgestattet. Ein Versuch (Versuch 7) wird mit Hilfe einer Vorrichtung durchge-
'fl führt, welche der in F i g. 3 veranschaulichten Vorrichtung ähnlich ist, d. h. unter Verwendung einer Förder-
}" schnecke im öl aren Auslaß des Trenngefäßes. Das Benzin besitzt ein Siedeende von 90°C. Aus der Tabelle sind
$ die bei den vorgenannten Versuchen angewendeten Bedingungen ersichtlich.
S Tabelle
In der Spalte A sind die Werte für die Zufuhrgeschwindigkeit der wäßrigen Suspension angegeben. Die Spalte
Ai zeigt die Werte für die Zufuhr von trockenen Rußteilchen, welche sich von den in Spalte A angegebenen
Werten ableiten. Die Spalte B veranschaulicht die Werte für die Zufuhrgeschwindigkeit des Benzins in das
Mischgefäß. Die Werte für die Zufuhrgeschwindigkeit des Benzins in das Trenngefäß sind aus der Spalte C
ersichtlich.
Beim Versuch 1 werden flockenförmige Agglomerate erhalten. Die Versuche 2,4, 5 und 6 liefern Pellets mit
Abmessungen von etwa 1 mm, während im Versuch 3 Pellets mit Abmessungen von etwa 2 mm erhalten werden.
Beim Versuch 3 wird in die Mischstufc auch die höchste Benzinmenge eingespeist. In allen Fällen wird festgestellt,
daß der Wassergehalt der Hilfsflüssigkeit, welche die Agglomerate enthält, lediglich etwa 0,5% beträgt.
Beim Versuch 7 werden Pellets mit Abmessungen von etwa 1 mm erhalten. Aus der Tatsache, daß das Verhältnis
^—^— sehr niedrig ist, geht hervor, daß Ruß aus seiner wäßrigen Suspension mit Hilfe von Benzin unter
Anwendung eines Gewichtsverhältnisses des Benzins zum Ruß von nur etwa 6 abgetrennt werden kann.
Im vorgenannten Verfahren erhält man von Ruß freies Wasser, wobei die Auftrennung ohne Schwierigkeit
erfolgt, da keine Emulsionsbildung stattfindet. Der Strom der Agglomerate enthaltenden Benzins weist einen so
niedrigen Wassergehalt auf, daß sich während des Abdampfens des Benzins in Gegenwart eines schwereren
Kohlenwasserstofföls kein Schaum bildet.
Bezugszeichenliste
Fig.l
Fig.l
1 Mischgefäß
2 Rührvorrichtung
3 Strom der wäßrigen Suspension von festen Teilchen
4 Strom der Hilfsflüssigkeit, Einleitung in Mischgefäß
5 Strom der gebildeten Agglomerate in Wasser
5 Strom der gebildeten Agglomerate in Wasser
6 Trenngefäß
7 Strom der Hilfsflüssigkeit, Einleitung in Trenngefäß
8 Haupteinspeisungsstrom der Hilfsflüssigkeit
9 Wasserschicht im Trenngefäß
10 Schicht aus Agglomeraten und Hilfsflüssigkeit im Trenngefäß
11 Rührer
12 Wasserabfluß aus Trenngefäß
13 Abfluß von Agglomeraten und Hilfsflüssigkeit aus Trenngefäß
Fig.2
14 Mischgefäß
15 Trenngefäß
16 Gemeinsames Gehäuse für Misch- und Trenngefäß
17 Rührvorrichtung im Mischgefäß
17 Rührvorrichtung im Mischgefäß
18 Rührvorrichtung im Trenngefäß
19 Rührerwelle
20 Trennwand zwischen Misch- und Trenngefäß
21 Öffnung in Trennwand
22 Einlaß für wäßrige Teilchensuspension
23 ?;nlaß für Hilfsflüssigkeit im Mischgefäß
24 Einlaß für Hilfsflüssigkeit in Trenngefäß
25 Auslaß für Wasserphase aus Trenngefäß 5
26 Auslaß für Agglomerate und Hilfsflüssigkeit aus Trenngefäß
31 Trennfläche zwischen wäßriger Phase und Phase der Hilfsflüssigkeit in Trenngefäß
Fig. 3
27 Rührwellenlager
29 rohrförmiger Auslaß für Agglomerate und Hilfsflüssigkeit
30 Förderschnecke
32 Ventil für Einstellung der Phasentrennfläche
33 Höhenmeßgerät für Phasentrennfläche is
34 Regeleinrichtung für Ventil 32
Fig.4
35 Reaktor 20
36 Prfiselturm
37 Mischgefäß
38 Trenngefäß
39 Verdampfungsvorrichtung
40 Kondensator 25
41 Ofen
42 Kohlenwasserstoffausgangsmaterial
43 sauerstoffhaltiges Gas
44 Dampf
45 CO+H2 enthaltender Gasstrom 30
46 gewaschener Gasstrom
47 wäßrige Rußsuspension
48 Teilstrom der Hilfsflüssigkeit zum Mischgefäß
49 Gesamtstrom der Hilfsflüssigkeit
50 Teilstrom der Hilfsflüssigkeit zum Trenngefäß 35
51 Agglomerate in Wasser zum Trenngefäß
52 Agglomerate in Hilfsflüssigkeit
53 Kohlenwasserstofföl
54 verdampfte Hilfsflüssigkeit
55 Kohlenwasserstofföl mit suspendierten Rußteilchen 40
56 Kohlenwasserstofföl mit suspendierten Rußteilchen als Kraft- oder Brennstoff
57 Wasser aus Trenngefäß
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
45
m 60
Claims (3)
1. Verfahren zur Abtrennung von festen Teilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher Teilchen durch
Zugabe einer mit Wasser nicht mischbaren Hilfsflüssigkeit zu dieser Suspension in einer Mischstufe in einem
Anteil von 2 bis 6 Gewichtsteilen pro Gewichtsteil der festen Teilchen der wäßrigen Suspension, wobei man
durch turbulente Bewegung in dieser Stufe aus den festen Teilchen und der Hilfsflüssigkeit bestehende
Agglomerate im Wasser erzeugt, und Abtrennung des erhaltenen Gemisches aus festen Teilchen und
Hilfsflüssigkeit von einer wäßrigen Phase, dadurch gekennzeichnet, daß man zusätzlich Hilfsflüssigkeit
in eine Trennstufe in einem Anteil von 1 bis 10 Teilen pro Teil der in die Mischstufe eingeführten
ίο Hilfsflüssigkeit dem in der Mischstufe erhaltenen Gemisch aus Agglomeraten und Wasser in der Trennstufe
zur Bildung einer unteren wäßrigen Schicht und einer oberen Schicht aus der die Agglomerate enthaltenden
Hilfsflüssigkeit zusetzt und die Schichten separat abzieht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die obere Schicht in der Trennstufe in
Bewegung hält.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem vertikal angeordneten
zylindrischen Gehäuse mit einer auf V3 bis 3/« der Höhe angeordneten Trennwand, welche mindestens
eine öffnung enthält, mit
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6915491.A NL166406C (nl) | 1969-10-14 | 1969-10-14 | Werkwijze voor het verwijderen van vastestofdeeltjes uit waterige suspensies met behulp van een niet met water mengbare hulpvloeistof. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2050073A1 DE2050073A1 (de) | 1971-04-29 |
| DE2050073C2 true DE2050073C2 (de) | 1985-07-25 |
Family
ID=19808115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2050073A Expired DE2050073C2 (de) | 1969-10-14 | 1970-10-12 | Verfahren zur Abtrennung von festen Teilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher Teilchen und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens |
Country Status (18)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3694355A (de) |
| AT (1) | AT307449B (de) |
| BE (1) | BE757388A (de) |
| CA (1) | CA948518A (de) |
| CH (1) | CH518112A (de) |
| CS (1) | CS166744B2 (de) |
| DE (1) | DE2050073C2 (de) |
| DK (1) | DK134668B (de) |
| ES (1) | ES384441A1 (de) |
| FI (1) | FI55000C (de) |
| FR (1) | FR2065319A5 (de) |
| GB (1) | GB1267896A (de) |
| IE (1) | IE34570B1 (de) |
| NL (1) | NL166406C (de) |
| NO (1) | NO128814B (de) |
| SE (1) | SE353888B (de) |
| SU (1) | SU434639A3 (de) |
| ZA (1) | ZA706918B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL168796C (nl) * | 1971-04-06 | 1982-05-17 | Shell Int Research | Werkwijze voor het verwijderen van roet uit waterige suspensies daarvan. |
| GB1390827A (en) * | 1972-04-14 | 1975-04-16 | Shell Int Research | Separation process for solid material |
| GB1471949A (en) * | 1974-06-19 | 1977-04-27 | Shell Int Research | Process for the upgrading of coal or the like |
| US4087512A (en) * | 1975-09-26 | 1978-05-02 | Uranium Recovery Corporation | Process for removing solid organic material from wet-process phosphoric acid |
| US4014786A (en) * | 1975-10-14 | 1977-03-29 | Texaco Inc. | Carbon separation |
| SE405078B (sv) * | 1977-04-15 | 1978-11-20 | Svenska Rayon Ab | Forfarande for att eliminera ytaktiva emnens inverkan pa separationsegenskaperna i vetskeextraktionssystem |
| US4211638A (en) * | 1978-02-10 | 1980-07-08 | Syngas Company | Naphtha stripping |
| US4323365A (en) * | 1980-07-24 | 1982-04-06 | Occidental Research Corporation | Dewatering of solid residues of carbonaceous materials |
| JPS58101721A (ja) * | 1981-12-11 | 1983-06-17 | Toa Nenryo Kogyo Kk | フイルタ− |
| DE3241538A1 (de) * | 1982-11-10 | 1984-05-10 | Chemische Werke Hüls AG, 4370 Marl | Verfahren zur ausschleusung von schwermetallasche aus einer waessrigen russsuspension |
| FR2607403B1 (fr) * | 1986-11-28 | 1991-02-22 | Toulouse Inst Nal Sciences App | Procede et dispositif de separation d'une phase dispersee en emulsion ou en suspension dans une phase continue |
| US4904369A (en) * | 1988-11-14 | 1990-02-27 | Uop | Residual oil conversion process |
| US5413717A (en) * | 1993-08-30 | 1995-05-09 | Texaco Inc. | Method of recovering MTBE from wastewater |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3130014A (en) * | 1961-07-25 | 1964-04-21 | Standard Oil Co | Contacting apparatus |
| DE1279657B (de) * | 1961-11-13 | 1968-10-10 | Shell Int Research | Verfahren und Vorrichtung zum Agglomerieren einer dispersen Phase aus einer vorzugsweise waessrigen Suspension |
-
1969
- 1969-10-14 NL NL6915491.A patent/NL166406C/xx not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-09-16 US US72741A patent/US3694355A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-10-12 CH CH1506070A patent/CH518112A/de not_active IP Right Cessation
- 1970-10-12 CS CS6861A patent/CS166744B2/cs unknown
- 1970-10-12 FI FI2755/70A patent/FI55000C/fi active
- 1970-10-12 DK DK516170AA patent/DK134668B/da not_active IP Right Cessation
- 1970-10-12 IE IE1304/70A patent/IE34570B1/xx unknown
- 1970-10-12 FR FR7036711A patent/FR2065319A5/fr not_active Expired
- 1970-10-12 SU SU1482901A patent/SU434639A3/ru active
- 1970-10-12 ZA ZA706918A patent/ZA706918B/xx unknown
- 1970-10-12 DE DE2050073A patent/DE2050073C2/de not_active Expired
- 1970-10-12 AT AT918070A patent/AT307449B/de not_active IP Right Cessation
- 1970-10-12 BE BE757388D patent/BE757388A/xx not_active IP Right Cessation
- 1970-10-12 GB GB48339/70A patent/GB1267896A/en not_active Expired
- 1970-10-12 NO NO03820/70A patent/NO128814B/no unknown
- 1970-10-12 SE SE13764/70A patent/SE353888B/xx unknown
- 1970-10-13 CA CA095,416A patent/CA948518A/en not_active Expired
- 1970-10-13 ES ES384441A patent/ES384441A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL166406B (nl) | 1981-03-16 |
| CS166744B2 (de) | 1976-03-29 |
| FI55000C (fi) | 1979-05-10 |
| ZA706918B (en) | 1971-07-28 |
| DK134668C (de) | 1977-05-23 |
| US3694355A (en) | 1972-09-26 |
| NL166406C (nl) | 1981-08-17 |
| NL6915491A (de) | 1971-04-16 |
| ES384441A1 (es) | 1973-03-01 |
| BE757388A (fr) | 1971-04-13 |
| IE34570L (en) | 1971-04-14 |
| DK134668B (da) | 1976-12-20 |
| FR2065319A5 (de) | 1971-07-23 |
| GB1267896A (en) | 1972-03-22 |
| FI55000B (fi) | 1979-01-31 |
| CA948518A (en) | 1974-06-04 |
| SU434639A3 (de) | 1974-06-30 |
| AT307449B (de) | 1973-05-25 |
| DE2050073A1 (de) | 1971-04-29 |
| CH518112A (de) | 1972-01-31 |
| SE353888B (de) | 1973-02-19 |
| NO128814B (de) | 1974-01-14 |
| IE34570B1 (en) | 1975-06-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2050073C2 (de) | Verfahren zur Abtrennung von festen Teilchen aus einer wäßrigen Suspension solcher Teilchen und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens | |
| DE3338171C2 (de) | ||
| DE3249493T1 (de) | Verfahren zur Bearbeitung von Kohle | |
| DE3114267A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur separierung von feinen und feinsten kohleteilchen aus einem kohleschlamm | |
| DE2136530C2 (de) | Flüssig-Flüssig-Extraktionskolonne | |
| DE3145228A1 (de) | Verfahren zum entfernen von asche aus kohle | |
| DE2756976A1 (de) | Kohleverfluessigungsverfahren | |
| DE3206689C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kohlenwasserstofföl enthaltenden Kohlegranulats | |
| DE2629797C3 (de) | Verfahren zum Transportieren von Kohle | |
| DE2709882C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserfreien kohlenstoffhaltigen Teilchen aus einer Suspension von kohlenstoffhaltigen Feinstoffen in Wasser und Anlage zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2216155C2 (de) | ||
| DE2041227C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff und Kohlenmonoxid enthaltenden Gasen | |
| DE2725022A1 (de) | Verfahren zur entaschung von kohle mit verbesserter loesungsmittel-rueckgewinnung | |
| DE2328777C2 (de) | Verfahren zum Abtrennen von in Wasser schwerlöslichen organischen Stoffen aus wässrigen Mehrphasensystemen durch Adsorption | |
| DE923826C (de) | Verfahren zum Zerkleinern festen Materials, insbesondere von Kohle | |
| DE2725020A1 (de) | Verfahren zur kohle-entaschung | |
| DE3708010A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur abscheidung von festen partikeln aus fluessigen, chlorierten kohlenwasserstoffen | |
| DE2148097A1 (de) | Verfahren zum Entfernen einer dispergierten Phase aus einer äußeren Phase | |
| DE2346742B2 (de) | Verfahren zur Entfernung von Kohlenstoffpartikeln aus einer wäßrigen Dispersion | |
| DE3880992T2 (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Kohle durch selektive Agglomerierung. | |
| DE2557684C3 (de) | Verfahren zur Reinigung von Synthesegas | |
| DE2410007A1 (de) | Behandlungsverfahren fuer wasser mit aktivkohle | |
| DE1279657B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Agglomerieren einer dispersen Phase aus einer vorzugsweise waessrigen Suspension | |
| DE69005781T2 (de) | Verfahren zur Trennung von Verunreinigungen aus dem Boden. | |
| DE2548509C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Brennstoffs |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| Q176 | The application caused the suspense of an application |
Ref document number: 2216155 Country of ref document: DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |