DE2049869B2 - Steuergerät, insbesondere für hydraulische Grubenausbaugespanne - Google Patents
Steuergerät, insbesondere für hydraulische GrubenausbaugespanneInfo
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Description
Gegenstand des Hauptpatents ist ein Steuergerät, bei dem auf einer Planfläche einer Grundplatte auf einem
Teilkreis mit gleichen Winkelabständen voneinander eine Reihe von Funktionsbohrungen mündet und wobei
ein damit zusammenwirkender drehbarer Schaltteil vorgesehen ist, in dessen Achse eine mit der
Druckmittelzuleitung in Verbindung stehenden Bohrung angeordnet ist, die ein Rückschlagventil umschließt,
welches durch Verschwenkung eines Betätigungshebels geöffnet werden kann, so daß das
Druckmittel über eine abzweigende Leitung des Schaltteils in eine Funktionsbohrung der Grundplatte
strömt.
Bei diesem als Drehschieber ausgebildeten bekannten Planflächen-Steuergerät sind somit auf einem gemeinsamen
Teilkreis der Grundplatte und des Schaltteiles mehrere in gleichen Winkelabständen zueinander
liegende Funktionsbohrungen vorgesehen, die durch Drehen des Schaltteils wahlweise in Verbindung
gebracht werden können. Es ist infolgedessen möglich, mit Hilfe des Steuergerätes eine Gruppe hydraulischer
Verbraucher gesondert anzusteuern. Da der Winkelabstand der Funktionsbohrungen an der Grundplatte und
dem Schaltteil nicht beliebig vermindert werden kann, muß bei einer weiteren Erhöhung der anzusteuernden
Verbraucher der Durchmesser des Steuergeräts insgesamt erheblich größer bemessen werden.
ίο Als Drehschieber ausgebildet, durch Hebelbetätigung
bedienbare Steuergeräte für die Ausbausteuerung oder für die Steuerung anderer Druckmittelverbraucher sind
auch aus DE-OS 14 83 931, DE-OS 20 14 371 und US-PS 24 99 318 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Steuergerät der eingangs genannten und aus dem
Hauptpatent bekannten Bauart so auszubilden, daß eine größere, gegebenenfalls sogar eine doppelte Anzahl von
Ansteuerungsmöglichkeiten gegeben ist, ohne daß da:
Steuergerät selbst übermäßig große Bauabmessungen aufzuweisen braucht oder der Bauaufwand insgesamt
übermäßig erhöht werden muß. Ferner bzweckt die Erfindung eine im Hinblick auf die Bedienung des
Steueigerätes und die Ansteuerung der verschiedenen Verbraucher zweckmäßige Ausgestaltung des Betätigungshebels.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß die Grundplatte und der Schaltteil auf mehreren konzentrischen Teilkreisen
Funktionsbohrungen aufweisen, die sämtlich in Umfangsrichtung um gleiche Winkel gegeneinander versetzt
und durch Drehen des Schaltteiles wahlweise mit einer der axialen Bohrungen derselben dicht schließend
in Verbindung gebracht werden können. Vorzugsweise weisen die Grundplatte und der Schaltteil auf zwei
konzentrischen Teilkreisen Funktionsbohrungen auf.
Bei dieser Ausgestaltung des als Drehschieber ausgebildeten Planflächen-Steuergeräts ist es mithin
möglich, mit dem Steuergerät eine wesentlich größere Anzahl an Verbrauchern anzusteuern, ohne daß dabei
aber das Steuergerät übermäßig große Bauabmessungen aufzuweisen braucht oder der Bauaufwand insgesamt
übermäßig erhöht wird. Ein solches Steuergerät nach der Erfindung läßt sich daher mit besonderem
Vorteil z. B. für die hydraulische Steuerung von Grubenausbaugespannen verwenden, welche mehr als
vier hydraulische Stempel nebst Rückzylinder und gegebenenfalls weiteren hydraulischen Verbrauchern,
wie Richtzylindern u.d dgl., aufweisen.
so Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der
gleichzeitig zur Drehung des Schaltteiles und zum Offnen des darin angeordneten Absperrventils dienende
Betätigungshebel zwei Betätigungsnocken aufweist, wobei bei der Benutzung des ersteren der Betätigungshebel
selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, wenn er losgelassen wird, während bei der Benutzung
des zweiten Nockens das Absperrventil auch beim Loslassen des Betätigungshebels in seiner geöffneten
Stellung verbleibt. Im Gegensatz zu den bekannten Steuergeräten, bei welchen der in der Einschaltstellung
befindliche Betätigungshebel beim Loslassen unter einer Federrückstellkraft selbsttätig in seine Neutralstellung
zurückgestellt wird, weist also der Betätigungshebel bei dem erfindungsgemäßen Steuergerät eine
h5 weitere Einschaltstellung auf, in welcher das Absperrventil
des Schaltteiles in der jeweils gewählten Steuerstellung auch beim Loslassen des Betätigungshebels
geöffnet bleibt. Dies Anordnung ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn mehrere Zylinder miteinander in Verbindung stehen und daher die Druckmittelzuführung
bei der gleichzeitigen Befüllung der Zylinder längere Zeit geöffnet bleiben muß.
Es empfiehlt sich ferner, die Grundplatte an eine mit Verbindungsbohrungen versehene Verteilerplatte anzuschließen,
an der weitere Ventilvorrichtungen zu einem Steuerblock anschließbar sind. In dem Steuerblock
können also das Steuergerät und zusätzliche Ventilvorrichtungen je nach Bedarf zusammengefaßt werden,
wobei die Druckflüssigkeitsverbindung über in der Grundplatte angeordnete Kanäle erfolt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 ein Steuergerät gemäß der Erfindung in einem axialen Schnitt,
F i g. 2 das Steuergerät nach F i g. 1 in Draufsicht,
F i g. 3 ein erfindungsgemäßes Steuergerät in Verbindung mit einer Verteilerplatte, an der weitere
Ventilvorrichtungen des hydraulischen Systems angeschlossen sind,
F i g. 4 die Anordnung nach F i g. 3 in Draufsicht.
Das dargestellte Steuergerät besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte 1, einem drehbaren Schaltteil 2
und einer Abdeckglocke 3, welche den Schaltteil 2 aufnimmt und gegen die Grundplatte 1 drückt.
Der Schaltteil 2 weist im vorliegenden Fall zwei radiale Bohrungen 4 und 4' auf, die an ihren äußeren
Enden durch einen Stopfen verschlossen sind und von welchen Funktionsbohrungen 5 und 5' abzweigen, die
beide an der senkrechten Planfläche 6 des Schaltteiies 2 münden. Die beiden Funktionsbohrungen 5 und 5' haben
einen unterschiedlichen radialen Abstand von der Achse des Schaltteiies 2. Sie liegen infolgedessen auf
konzentrischen Teilkreisen des Schaltteiles 2. In jeder Funktionsbohrung ist eine Druckhülse 7 angeordnet, die
von einer Feder 8 gegen die Planfläche 11 der Grundplatte 1 gedruckt wird. Die Druckhülsen 7 weisen
an ihrem Umfang eine sich gegen die Wandung der Bohrungen 5, 5' anlegende Dichtung 9 und an ihrem
äußeren Stirnende eine Dichtung 10 auf, die sich gegen die Planfläche 11 der Grundplatte 1 legt. Die Anordnung
ist so getroffen, daß mit zunehmendem Flüssigkeitsdruck die Abdichtung der Druckhülsen 7 an der
Planfläche 11 noch verbessert wird. Die radialen Bohrungen 4 und 4' des Schaltteiles 2 stehen mit einer
axialen Bohrung 12 in Verbindung, welche durch eine Bohrung 13 an das Druckmittelsystem angeschlossen ist.
In der Bohrung 12 ist ein als Rückschlagventil ausgebildetes Absperrventil 14 angeordnet, welches
durch Niederdrücken eines Stößels 15 von seinem Sitz abgehoben werden kann. Bei geöffnetem Absperrventil
14 strömt das Druckmittel aus der Zuführungsleitung durch die Bohrung 13 und die radialen Bohrungen 4 und
4' zu den axialen Funktionsbohrungen 5 und 5'.
Die Grundplatte 1 weist auf einem Teilkreis in gleichen Winkelabständen angeordnete Funktionsbohrungen
16 auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind insgesamt sechs Funktionsbohrungen 16
vorgesehen. Außerdem sind auf einem zweiten Teilkreis weitere Funktionsbohrungen 16' an der Grundplatte 1
angeordnet, deren radialer Abstand von der Achse des Steuergeräts dem radialen Abstand der Funktionsbohrung
5' des Schaltteiies 2 entspricht. Entsprechend befinden sich die Funktionsbohrungen 16 in demselben
radialen Abstand von der Achse wie die Funktionsbohrung 5 des Schaltteiles 2. Die Funktionsbohrungen 16'
sind gegenüber den Funktionsbohrungen 16 jeweils in Umfangsrichturig gegeneinander versetzt derart angeordnet,
daß durch Drehen des Schaltteiles 2 wahlweise die Funktionsbohrung 5 mit einer der
Funktionsbohrungen 16 der Grundplatte 1 oder die Funktionsbohrung 5' mit einer der Funktionsbohrungen
16' zur Deckung gebracht werden kann. In jeder dieser Drehstellungen des Schaltteiles 2, die an einer außen
angebrachten Skala gekennzeichnet sind und zusätzlich durch eine fühlbare Markierung kenntlich gemacht sein
ίο können, ist jeweils nur eine der beiden Funktionsbohrungen
5 und 5' des Schaltteiles 2 mit einer Funktionsbohrung 16 oder 16' der Grundplatte 1 zur
Deckung gebracht Die andere in der betreffenden Schaltstellung nicht benutzte Funktionsbohrung des
Schaltteiles 2, bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
also die Bohrung 5', ist gegenüber der Planfläche 11 der Grundplatte 1 abgedichtet so daß
kein Druckmittel austreten kann.
Das Drehen des Schaltteiles 2 erfolgt mittels eines an ihm schwenkbar angeordneten Betätigungshebels 17. Durch Verschwenken des Betätigungshebels 17 in Pfeilrichtung 18 wird über den Stößel 15 das Absperrventil 14 geöffnet. Der Betätigungshebel 17 weist zwei in Pfeilrichtung 18 gegeneinander versetzt angeordnete, durch Pfeile gekennzeichnete Nocken 19 und 20 auf. Wird der Betätigungshebel 17 so weit in Pfeilrichtung 18 geschwenkt, daß der Nocken 19 deti Stößel 15 niederdrückt, so wird die Ventilkugel des Absperrventils i4 von ihrem Sitz abgehoben, so daß die Druckflüssigkeit in die Bohrungen 4, 4' gelangen kann. Wird in dieser Einstellung der Betätigungshebel 17 losgelassen, so wird die Ventilkegel des Absperrventils 14 und entsprechend auch der Stößel 15 unter der Wirkung der Feder 8 zurückgeschwenkt, wobei zugleich auch der Betätigungshebel 17 durch die Kraftwirkung am Nocken 19 in die in F i g. 1 gezeigte neutrale Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird. Wenn dagegen der Betätigungshebel 17 so weit in Pfeilrichtung 18 verschwenkt wird, daß der Nocken 20 auf den Ventilstößel zur Wirkung kommt, dann bleibt das Absperrventil 14 auch nach dem Loslassen des Betätigungshebels 17 geöffnet. Der Betätigungshebel 17 muß dann von Hand in seine gezeigte Ausgangsstellung zurückgeschwenkt werden. Der Nocken 20 bildet in diesem Fall also eine Raststellung für den in Pfeilrichtung 18 ausgeschwenkten Betätigungshebel 17, aus der seine Rückstellung unter der Wirkung der Federkraft nicht möglich ist.
Das Drehen des Schaltteiles 2 erfolgt mittels eines an ihm schwenkbar angeordneten Betätigungshebels 17. Durch Verschwenken des Betätigungshebels 17 in Pfeilrichtung 18 wird über den Stößel 15 das Absperrventil 14 geöffnet. Der Betätigungshebel 17 weist zwei in Pfeilrichtung 18 gegeneinander versetzt angeordnete, durch Pfeile gekennzeichnete Nocken 19 und 20 auf. Wird der Betätigungshebel 17 so weit in Pfeilrichtung 18 geschwenkt, daß der Nocken 19 deti Stößel 15 niederdrückt, so wird die Ventilkugel des Absperrventils i4 von ihrem Sitz abgehoben, so daß die Druckflüssigkeit in die Bohrungen 4, 4' gelangen kann. Wird in dieser Einstellung der Betätigungshebel 17 losgelassen, so wird die Ventilkegel des Absperrventils 14 und entsprechend auch der Stößel 15 unter der Wirkung der Feder 8 zurückgeschwenkt, wobei zugleich auch der Betätigungshebel 17 durch die Kraftwirkung am Nocken 19 in die in F i g. 1 gezeigte neutrale Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird. Wenn dagegen der Betätigungshebel 17 so weit in Pfeilrichtung 18 verschwenkt wird, daß der Nocken 20 auf den Ventilstößel zur Wirkung kommt, dann bleibt das Absperrventil 14 auch nach dem Loslassen des Betätigungshebels 17 geöffnet. Der Betätigungshebel 17 muß dann von Hand in seine gezeigte Ausgangsstellung zurückgeschwenkt werden. Der Nocken 20 bildet in diesem Fall also eine Raststellung für den in Pfeilrichtung 18 ausgeschwenkten Betätigungshebel 17, aus der seine Rückstellung unter der Wirkung der Federkraft nicht möglich ist.
Mit Hilfe des Betätigungshebels 17 wird der Schaltteil
so 2 um seine Achse gedreht. Wenn nach dem Ansteuern einer der Funktionsbohrungen 16,16' durch Verschwenken
des Betätigungshebels 17 das Absperrventil 14 geöffnet wird, dann strömt das Druckmittel dem
angesteuerten Zylinder zu. Zugleich wird die gegenüberliegende Seite dieses Zylinders über eine andere
Funktionsbohrung 16 bzw. 16' entlastet, die in den Raum 21 zwischen der Planfläche 11 der Grundplatte 1 und der
Unterseite 6 des drehbaren Schaltteiles 2 mündet. Dieser Raum ist durch die in F i g. 1 punktiert
fco eingetragene Leitung 22 mit dem Druckmittelrücklauf
verbunden. Das rückströmende Druckmittel wird also immer auf dem gleichen Wege abgeleitet, gleichgültig,
weiche der Funktionsbohrungen 16 oder 16' der Grundplatte 1 angesteuert ist.
μ Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, kann das beschriebene
Steuergerät mittels Schrauben 23 an eine Verteilerplatte 24 angeschlossen werden, die ihrerseits mit einer
Reihe von Bohrungen 25 versehen ist. welche die
Verbindung mit den Funktionsbohrungen 16 und 16' herstellen. An die Bohrungen 25 können die verschiedenen
Anschlußleitungen für die Zuführung des Druckmittels von der Pumpe sowie für die Ableitung des
Druckmittels zu den verschiedenen wahlweise anzusteuernden Verbrauchern angeschlossen werden. An die
gleiche Verteilerplatte können zusätzlich noch weite Ventilvorrichtungen 26 und 27 beidseitig angeschlosst
werden. Es ist auf diese Weise möglich, das Steuerger, und zusätzliche Ventilvorrichtungen an der Grundplat
zu einem Steuerblock zu vereinigen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Steuergerät, insbesondere für hydraulische Grubenausbaugespanne, bei dem auf einer Planfläche
einer Grundplatte auf einem Teilkreis mit gleichen Winkelabständen voneinander eine Reihe
von Funktionsbohrungen mündet und wobei ein damit zusammenwirkender drehbarer Schaltteil
vorgesehen ist, in dessen Achse eine mit der
Druckmittelzuleitung in Verbindung stehende Bohrung angeordnet ist, die ein Rückschlagventil
umschließt, welches durch Verschwenkung eines Betätigungshebels geöffnet werden kann, so daß das
Druckmittel über eine abzweigende Leitung des Schaltteils in eine Funktionsbohrung der Grundplatte
strömt, nach Patent 15 50 3103, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) und
der Schaltteil (2) auf mehreren konzentrischen Teilkreisen Funktionsbohrungen (16, 16', 5, 5')
aufweisen, die sämtlich in Umfangsrichtung um gleiche Winkel gegeneinander versetzt und durch
Drehen des Schaltteiles (2) wahlweise mit einer der axialen Funktionsbohrungen (5, 5') derselben dicht
schließend in Verbindung gebracht werden können.
2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) und der Schaltteil
(2) auf zwei konzentrischen Teilkreisen Funktionsbohrungen (16,16', 5,5') aufweisen.
3. Steuergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichzeitig zur Drehung
des Schaltteiles (2) und zum Offnen des darin angeordneten Absperrventils (14) dienende Betätigungshebel
(17) zwei Betätigungsnocken (19, 20) aufweist, wobei bei der Benutzung des ersteren der
Betätigungshebel (17) selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, wenn er losgelassen wird,
während bei der Benutzung des zweiten Nockens (20) das Absperrventil (14) auch beim Loslassen des
Betätigungshebels (17) in seiner geöffneten Stellung verbleibt.
4. Steuergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) an eine mit
Verbindungsbohrungen (25) versehene Verteilerplatte (24) angeschlossen ist, an der weitere
Ventilvorrichtungen (26, 27) zu einem Steuerblock anschließbar sind.
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