DE2048856A1 - Urformpresse fur pulverige und kor nige Stoffe - Google Patents
Urformpresse fur pulverige und kor nige StoffeInfo
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- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/02—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
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Description
Ι>Π·Ι~-ΪΝΟ. KI-ATTS
DXPI^-PJJYS. HORKKT Ml'TiZIIUBKH
ΡΛΤΕΓίΤΛΛΎι'.ΐΐ.ί K
8 MUN V II K \ ·£ 2
A 27670 5. Oktober 1970
Firma TAMAGAWA KIKAI KINZOKU KABUSHIKI KAISHA
3-7, 2-Chome, Ginza, Chuo-Ku
Tokyo - To / Japan
3-7, 2-Chome, Ginza, Chuo-Ku
Tokyo - To / Japan
Urformpresse für pulverige und körnige Stoffe
Die Erfindung betrifft Pressen allgemein und insbesondere Pressen zur Herstellung von Formteilen durch einen kontinuierlichen
Arbeitsgang aus Stoffen in pulveriger oder
körniger Form. Im besonderen ist ferner die Erfindung auf Verbesserungen für Pressen zur Herstellung von Formteilen aus getrockneten keramischen Stoffen, Eisenoxydpulver,
Carbiden, Metallpulvern und anderen Stoffen in pulveriger oder in körniger Form gerichtet.
körniger Form. Im besonderen ist ferner die Erfindung auf Verbesserungen für Pressen zur Herstellung von Formteilen aus getrockneten keramischen Stoffen, Eisenoxydpulver,
Carbiden, Metallpulvern und anderen Stoffen in pulveriger oder in körniger Form gerichtet.
Bei einer Presse dieser Art, die Gegenstand der Erfindung bildet, werden der Pressenmechanismus in seiner Bewegung
und das Preßwerkzeug in seiner Rückzugbewegung durch eine gemeinsame Hauptantriebswelle betätigt, die sich synchron mit dem treibenden Teil des Pressenstempels dreht, und es werden gesonderte Bewegungen erzeugt, die, obwohl sie
mit der Bewegung der erwähnten Hauptantriebswelle gekoppelt sind, auf das Pressenwerkzeug in einer gesondert steuerbaren Weise übertragen, wobei ein zurückziehbarer Keil
2v/L sch en einer Querstange für den Antrieb eines oberen
Stempels und einer Querwelle für den Antrieb einer äusseren
und das Preßwerkzeug in seiner Rückzugbewegung durch eine gemeinsame Hauptantriebswelle betätigt, die sich synchron mit dem treibenden Teil des Pressenstempels dreht, und es werden gesonderte Bewegungen erzeugt, die, obwohl sie
mit der Bewegung der erwähnten Hauptantriebswelle gekoppelt sind, auf das Pressenwerkzeug in einer gesondert steuerbaren Weise übertragen, wobei ein zurückziehbarer Keil
2v/L sch en einer Querstange für den Antrieb eines oberen
Stempels und einer Querwelle für den Antrieb einer äusseren
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Form angeordnet Ist.
Bei einer Presse dieser Art, bei welcher ein pulveriger Stoff in ein Gesenk gebracht und zusammengedrückt bzw.
verdichtet wird und dabei mittels eines oberen und eines unteren Stempels geformt wird, ist das erste Erfordernis,
daß die Dichte aller Teile des Formstücks nach dem Zusammendrücken,
d.h. dessen Härte, gleichmässig ist. Diese Gleichiaässigkeit des Formstücke bzw» Formteils wird wesentlich
beeinflußt durch Faktoren wie die durch den
oberen und den unteren Stempel der Presse ausgeübten Drücke, der Grad der Verdichtung und der Reibungswiderstand
der inneren Wandfläche des Gesenks.
Bei den meisten gegenwärtig in Gebrauch beiiitdliehent bekannten
Urformpressen für pulverige Stoffe sind die Wirkungen des Oberstempels und des Untersteiapels nicht
gleichzeitig. Mit anderen Worten, es ist der Vorgang derart, da& nachdem das pulverige Material in den Hohlraum
des Gesenks gebracht worden ist, zuerst der obere Stempel in dem Gesenk einen Druck ausübt, um den oberen Teil des
Materials zu pressen und zusammenzudrücken, und dann, nachdem die Druckwirkung des Oberstempels zum Stillstand
gebracht worden ist, der untere Teil durch den Unterstrempel
zusammengedrückt wird, um den Formungsvorgang zu vervollständigen.
Dieses nicht gleichzeitige Arbeiten beim Formpreßvorgang
ist insofern nachteilig, als es schwiedg ist, in einfacher
Weise das Verhältnis der Grossen der Druckausübung der Ober- und Unterstempel zu bestimmen. Zur Vermeidung dieses
Nachteils wurde eine bauliche Gestaltung vorgeschlagen, bei welcher ein zurückziehbarer Keil zwischen eine Querstange
für den Antrieb des Oberstempeis und einer Querwelle für den Antrieb des Gesenks vorgesehen ist und das
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Verhältnis der Grossen der Druckanwendung des Ober-
und des Unterstempels in einfacher Weise dadurch eingestellt werden kann, daß die Einführungs- und Rückzugbewegung
des Keils verstellt wird.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Urformpresse, in welcher ein pulveriges oder körniges Material verdichtet
und zu einem Gegenstand von ideal gleichmässiger Dichte durch eine gleichzeitige Preßwirkung des Ober- und des
Unterstempels und durch Regeln der auf diese Weise gleichzeitig durch den Ober- und den Unterstempel ausgeübten
Preßkräfte geformt werden kann.
Eine erfindungsgemässe Urformpresse der vorangehend beschriebenen
Art besitzt eine Steuereinrichtung zum fortschreitenden Zurückziehen des Keils während seiner Abwärtsbewegung
^it Zwischenkontakt sowohl mit der Querstange als auch mit der Querwelle, damit sowohl dem Oberstempel als
auch dem Unterstempel eine gleichzeitige Pulververdichtungswirkung mit Bezug auf die äussere Form mitgeteilt wird,
wobei die Steuereinrichtung verstellbar ist, um die Anteile der Preßwirkung des Ober- und des Unterstempels einzustellen.
Die Art, die Einzelheiten und die Anwendbarkeit der Erfindung
ergeben sich ferner aus der nachfolgenden näheren Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
und Abänderungen hiervon in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, in welchen gleiche Teile gleiche
Bezugsziffern bezeichnen.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht im vertikalen Schnitt, in welcher
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der untere Rahmen dargestellt ist, der die Haupt»
antriebswelle und andere Antriebsmechanismen einer Pulverformpresse gemäß der Erfindung lagert und
umschließt und den Zustand des Vorgangs der Pulververdichtung anzeigt;
Fig. 2 eine Vorderansicht, teilweise im vertikalen Schnitt, welche die Teile der gesamten Presse und insbesondere
Mechanismen zeigt, die durch Gelenkstangen angetrieben werden, um den Oberstempel sowie den Unter«-
stempel mit Bezug auf das Gesenk zu betätigen;
Fig. 3 eine Vorderansicht im vertikalen Schnitt, welche ein Kniehebelsystem und andere Antriebsmechanismen
im unteren Rahmen im Zustand der fertig durchgeführten Pulververdichtung zeigt;
Fig. 4 eine Vorderansicht im vertikalen Schnitt, welche
die Werkzeughaltevorrichtung der Presse zeigt;
Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise im vertikalen Schnitt, welche eine Zwangsrückführvorrichtung zeigt, die
im unteren Rahmen gelagert und von diesem eingeschlossen ist und dazu dient, eine mit einer äusseren
Form der Presse gekuppelte Querwelle zwangsläufig zurückzuführen;
Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt nach einer waagrechten Ebene, welche die Mechanismen im unteren Teil des
unteren Rahmens zeigt;
Fig. 7 eine Teilansicht von vorne, welche das Gesenk und das Stempelhaltewerkzeug bzw. den Werkzeugsatz im
zusammengebauten Zustand in der Presse zeigt;
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— ο ™
Fig. 8 eine Seitenansicht, teilweise im vertikalen Schnitt, welche eine Steuereinrichtung zur Steuerung
eines Keils zeigt, der zurückziehbar zwischen einer Querstange für den Antrieb des Oberstempels
und einer Querwelle für den Antrieb des Gesenks eingesetzt ist;
Fig. 9 und IO Teilansichten von der Seite, teilweise im
vertikalen Schnitt und teilweise in schematischer Form, welche die Verhältnisse zwischen den sich
bewegenden Teilen der Gesenkanordnung und ihrer Antriebsmechanismen innerhalb des unteren Rahmens
darstellen, wobei Fig. 9 den Zustand zum Zeitpunkt der vorläufigen Pressung und Fig. 10 den Zustand
nach Beendigung des Pulverpreßvorgangs zeigen;
Fig.11 eine Seitenansicht einer Abänderungsform des Keilsteuermechanismus,
bei welchem der Schlitz im Steuerhebel gekrümmt ist, und
Fig.12 eine Seitenansicht, welche ein weiteres Ausführungsbeispiel des Keilsteuermechanismus zeigt, bei welchem
der Neigungswinkel des Steuerhebels durch einen Zahnstangentrieb eingestellt wird.
Die in den Zeichnungen dargestellte Presse besitzt einen unteren Rahmen 1 und ist durch eine Leistung betätigbar,
die von einem Elektromotor abgegeben und über eine Untersetzungsgetriebewelle (beide nicht gezeigt) auf eine Schnecke
und damit über ein Schneckenrad 3 zur Drehung einer Querwelle 4, auf welcher das Schneckenrad 3 befestigt ist, im
Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 1 und 5, übertragen wird.
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An den beiden Enden der Welle 4 sind Zahnräcb? 5 befestigt,
die symmetrisch an gegenüberliegenden Stellen von den Seiten der Presse angeordnet sind und Kniehebelsysteme
antreiben, die ebenfalls symmetrisch an den Seiten der Presse angeordnet sind. Das Zahnrad 5 auf jeder Seite steht
mit einem oberen und einem unteren Stirnrad 8 bzw. 9 in Eingriff, das einen versetzten Kurbelzapfen 6 bzw. 7 trägt,
die synchron in der Richtung des Pfeils in Fig. 1 (im Gegenzeigersinn) umlaufen können, um nachstehend näher
beschriebene Mechanismen anzutreiben.
Der am Stirnrad 8 auf jeder Seite der Presse befestigte Kurbelzapfen 6 ist gelenkig mit dem einen Ende einer Verbindungsstange
10 verbunden, deren anderes Ende durch Zapfen 13 und 14 Gelenkverbindung mit den schwingenden Enden
von zwei entgegengesetzten Gelenkstangen 11 und 12 hat, die sich in ihren Totpunktstellungen in vertikaler Ausfluchtung
miteinander befinden. Das obere Ende der oberen Gelenkstange 11 ist schwenkbar am oberen Teil des unteren
Rahmens 1 durch eine Gefenkachse 15 aufgehängt, während das
untere Ende der unteren Gelenkstange 12 mit einer Querstange 16 auf einem Teil in der Nähe ihres Endes gelenkig
' verbunden ist.
Die Querstange 16, die sich in der Querrichtung von der einen Seite der Presse zur anderen erstreckt, ist in ihren
Bewegungen auf eine vertikale Bewegung durch Führungen (Führungsnuten) 17 beschränkt, die im unteren Rahmen 1
an dessen beiden Seiten vorgesehen sind, mit denen die Enden der Querstange 16, wie in Fig. 6 gezeigt, gleitbar
in Eingriff stehen. Daher läuft, wenn jedes Stirnrad 8 eine volle Umdrehung macht, der Kurbelzapfen 6 ebenfalls
einmal um, so daü die entsprechenden Gelenkstangen 11 und
12 einem Zyklus einer Kniehebelwirkung ausgesetzt werden, so daß die Querstange 16 einen Zyklus einer vertikalen
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Auf- und Abbewegung ausführen muß.
Zwei Pressenholme (Zugstangen) 18 erstrecken sich vom unteren Rahmen 1 an den Aussensexten der Querstange 16
parallel nach oben und an ihren oberen Enden ist ein Joch bzw. eine Querbrücke 19 befestigt. Die Querbrücke 19
ist in ihrer Mitte mit einer vertikalen Spindel 20 versehen, die mit einem Kreuzkopf 21 verbunden und ferner
mit einem nicht gezeigten Getriebe zur Verstellung der vertikalen Bewegung des Kreuzkopfes 21 und mit einer
Welle 22 zum Ansetzen eines Verstellhandgriffes versehen ist.
Der Kreuzkopf 21 ist an seinem unteren Ende mit Gleitstücken
2 3 versehen, welche gleitbar mit vertikalen Führungsnuten 25 in Eingriff stehen, die von hohlen feststehenden Säulen
24 getragen werden, die sich von dem unteren Rahmen 1
nach oben erstrecken und auf diesem aufstehen, so daß der Kreuzkopf 21 nur eine vertikale Bewegung erfahren kann.
Unterhalb der Gleitstücke 23 ist eine nach unten gerichtete T-förmige Halterung 26 für Werkzeuge befestigt, die mit
einem Oberstempel-Haltewerkzeug in Eingriff gebracht und dieses tragen kann, wie in Fig. 4 gezeigt und nachfolgend
beschrieben.
Das auf jeder Seite der Presse angeordnete Stirnrad 9, das von dem Zahnrad 5 angetrieben wird, hat die gleiche Zähnezahl
wie das Stirnrad 8 und steht ebenfalls mit dem Zahnrad 5 in Eingriff, so daß sich die beiden Stirnräder 8
und 9 in zwangsläufigem Synchronismus mit der gleichen
Geschwindigkeit und in der gleichen Richtung drehen. Die Bewegung der äusseren Form wird, wie nachfolgend beschrieben
wird, durch die anfängliche Einstellung der Steuerung so herbeigeführt, daß sie immer synchron zu der der Quer-
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Stange 16 ist.
Der Kurbelzapfen 7 am Stirnrad 9 auf jeder Seite der Presse ist mit dem einen Ende einer Verbindungsstange 27
gelenkig verbunden, deren anderes Ende Gelenkverbindung mit einem Zapfen 29 hat, der in einen Sektorarm 28 eingesetzt
ist, welcher an seinem schmalen unteren Ende durch eine Quergelenkachse 30 schwenkbar gelagert ist,
so daß der Arm 28 eine Schwingbewegung um die Achse 30 ausführen kann.
" An der Fläche dieses Sektorarms 28, die der mit dem
Zapfen 29 entgegengesetzt ist, ist ein Element 31 durch einen Stift befestigt. Die Unterseite dieses Elements
31 hat die Form eines konkaven Kreisbogens, der sich in Flächenkontakt mit einem abstehenden Teil 32 eines
schwimmenden Gliedes 33 befindet, dessen eines Ende mit einer Querachse 34 gelenkig verbunden ist. Das andere
Ende des schwimmenden Gliedes 33 hat Zapfenverbindung durch einen Zapfen 36 mit dem unteren Ende einer im
wesentlichen vertikalen Verbindungsstange 35. Das obere
Ende dieser Verbindungsstange 35 ist mit einer Querachse
37 gekuppelt, die auf einem Mutternblock gelagert ist,
L· der ein Innengewinde aufweist, welches mit einer vertikalen
Verstellspindel 41 in Eingriff steht. Das obere Ende dieser Spindel ist an einem Kegelrad HO befestigt,
welches mit einem Kegelrad 39 in Eingriff steht, das auf einer waagrechten Verstellhandgriff-Welle 38 befestigt
ist.
Daher wird, wenn der Verstellhandgriff (nicht gezeigt) und dessen Welle 38 gedreht werden, die Verstellspindel
mittels der Kegelräder 39 und 40 gedreht,um die vertikale Stellung der Querachse 37 zu verstellen, wodurch die Lage
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der Querachse 34 verstellt werden kann. Zwei vertikale Verbxndungsstangen 42, die sich an der Aussenseite des
unteren RAhmens 1 erstrecken, sind an der Querachse 34 befestigt und dienen als feste Verbindung der Querachse
mit einem waagrechten Joch 4 3, das an den oberen Enden der Verbindungsstangen 42 befestigt ist. Ein T-Verbindungsstück
44 ist an der Mitte des oberen Teils des Joches 4 3 festgeschraubt und kann mit dem unteren Teil eines Formaufspannwerkzeuges
in Eingriff gebracht werden, wie in Fig. 4 gezeigt.
Das Formaufspannwerkzeug besitzt einen unteren Stempel 45, der von einer Aufspannbasis 46 getragen wird und auf dieser
durch einen Befestigungsteil 47 gehalten wird, der durch
Schrauben 48 und 49 befestigt ist. Die äussere Form 50 ist mittig in einer Formhalteplatte 51 angeordnet, welche
durch vier Holme 5 2 mit einem Halteteil 5 3 für den Eingriff mit dem vorerwähnten T-Verbindungsstück 44 fest verbunden
ist. Die Halteplatte 50 umgibt gleichachsig den Unterstempel 45, während ein Oberstempel 54 durch einen oberen
Halteteil 56 gehalten wird, der durch vertikale Gleitstangen 57 mit der Halteplatte 51 in der Weise gleitend verbunden
ist, daß eine relative Bewegung zwischen dem Halteteil 56 und der Halteplatte 51 nur in einer Richtung parallel
zu den Stangen 57 erfolgen kann. Im Betrieb der Presse wird das zu verdichtende Pulver 58 in den Raum gebracht,
welcher durch die innere Wandfläche der Form 50 und die gegenüberliegenden Arbeitsflächen des Oberstempels
54 und des Unterstempels 45 begrenzt wird.
Auf der Querachse 34 ist ferner ein im wesentlichen waagrechtes Glied 6 3 senkrecht zu dieser angeordnet. Das Glied
6 3 weist an seinem der Queachse 34 abgelegenen Ende einen rechteckigen Schlitz 6 2 auf, der zur gleitenden Aufnahme
eines Blocks 61 dient, der in dem Schlitz 6 2 waagrecht mit
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Bezug auf das Glied 6 3 frei gleiten kann und durch einen am unteren Rahmen 1 befestigten Stift 60 gehalten wird.
Mit einem Teil des GBedes 6 3 zwischen dessen Enden hat
das untere Ende eines Gliedes 65 Zapfenverbindung mittels eines Zapfens 64. Das obere Ende dieses Gliedes 6 5 hat
durch einen Zapfen 67 Zapfenverbindung mit einem Zylinder 66, innerhalb welchem ein Kolben mit einer äusseren Kolbenstange
68 angeordnet ist, die am unteren Rahmen 1 befestigt ist. Der erwähnte Kolben ist durch Druckluft betätigbar,
) die von einer nicht gezeigten Druckluftquelle dem Zylinder
66 über ein Oberdruckventil 94 und ein Regelventil 93 zugeführt werden kann.
Der Oberstempel 54 und die Form 50 werden durch die Querstange 16 bzw. durch die Querachse 34 angetrieben. Zwischen
der Unterseite der Querstange 16 und der Oberseite der Querachse 34 ist an deren Mittelteilen ein Keil 70 zwischengeschaltet,
um einen vorläufigen Pressenhub für den Pulververdichtungshub zu bewiken und die Grossen der Drücke, die
gleichzeitig durch den Oberstempel und den Unterstempel bzw. 45 ausgeübt werden, zu regeln.
' Der Keil 70 sitzt gleitbar in einer Nut 71, die quer an
der Oberseite der Querachse 34 an deren Mittelteil angeordnet ist und eine Tiefe hat, die annähernd der halben
Höhe des Keils entspricht, so daß dieser frei längs der Nut 71 senkrecht zu den geometrischen Achsen der Querstange
16 und der Querachse 34 gleiten kann. Die Querstangel6 ist an ihrer Unterseite an einem Teil derselben, der der
Nut 71 gegenüberliegt, mit einer Nut 72 versehen, welche eine geneigte Fläche zur Auflage auf der geneigten Oberseite
des Keils 70 aufweist.
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Die geometrischen Abmessungen und Formen dieser Nuten
und des Keils sind derart, daß, wenn sich die Querstange 16 abwärts bewegt und auf dem Keil 70 zur Auflage kommt, ein
geeigneter Spalt A zwischen der Querstange 16 und der Querachse 34 entsprechend der waagrechten Stellung des Keils 70
gebild± wird.
Ein Stift 73, der an einem Arm vorgesehen ist, welcher sich von dem breiten Ende des Keils 70 nach aussen erstreckt,
steht gleitbar in Eingriff mit einem Schlitz 77 in einem Steuerhebel 76. Der Steuerhebel 76 ist an seinem unteren
Ende an einer Achse 75 befestigt, die durch ein Lager 74 drehbar gelagert ist, das am unteren Rahmen 1 befestigt ist,
so daß dem Steuerhebel eine schwingende Bewegung mitgeteilt werden kann. Der Steuerhebel 76 trägt an seinem oberen Teil
einen Zapfen 78, durch welchen er eine Zapfenverbindung mit dem einen Ende eines Gliedes 79 hat, dessen anderes
Ende Zapfenverbindung mittels eines Zapfens 80 mit dem einen Ende eines Verstellhebels 81 hat.
Der Verstellhebel 81 ist an seinem Mittelteil gelenkig mit dem einen Ende einer Verstellschraube 82 verbunden, während
er an seinem anderen Ende einen Stift 84 trägt, der mit
einem vertikalen Schlitz 8 3 gleitbar in Eingriff steht, welcher in einem Teil des unteren Rahmens 1 ausgebildet
ist, so daß sich der Stift 84 und das entsprechende Ende
des Verstellhebels 81 gleitend etwas in der vertikalen Richtung bewegen können. Das andere Ende der Verstellschraube
82 ist gleichachsig innerhalb eines Zahnrades 8 5 angeordnet und steht mit einem Innengewinde desselben in
Eingriff. Das Zahnrad 85 steht mit einem Zahnrad 86 in Eingriff, welches durch einen Verstellhandgriff (nicht gezeigt)
gedreht werden kann.
Die Verstellschraube 82 kann daher frei in Richtung zum
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Keil 70 bzw. von diesem weg dadurch verstellt werden, daß der Verstellhandgriff gedreht wird, um die Zahnräder
86 und 8 5 zu drehen. Dies hat zur Folge, daß der Verstellhebel 81 auch um den Stift 84 schwingt, so daß der
Neigungswinkel des Verstellhebels 76 durch das Glied 7 9 eingestellt werden kann. Es ist daher möglich, die Stellung
des Keils 70 mit Bezug auf die Querstange 16 und die Querachse 34 zu verstellen und den Spalt a zwischen beiden
entsprechend dieser Stellung zu verändern und den Grad der vorläufigen Pressung zu verstellen.
Ferner ist unterhalb das erwähnten Gliedes 6 3 ein Ahschlaghebel
8 7 vorgesehen, welcher um die Gelenkachse 30 zusammen mit dem Sektorarm 28 schwenkbar ist und eine Abstützung
für das Glied 6 3 sowie ein treibendes Element für die Rückführung des Gliedes 6 3 bildet. Ausserdem ist eine vertikale
Stange 8 8 zur Zwangsrückführung durch einen Flansch 8 9 an deren oberen Teil am unteren Rahmen 1 in einer Stellung
oberhalb der Querstange 16 aufgehängt, wobei sie so gehalten 'wird, daß sie sich nur vertikal bewegen kann. Diese
Stange 88 ist innen hohl und weist ein Innengewinde auf, das mit dem oberen Teil einer Verstellspindel 90 in Eingriff
steht, die an ihrem unteren Ende an einem unteren Flansch befestigt ist. Mit Hilfe eines geeigneten Getriebes 92,
das mit dem unteren Flansch 91 gekuppelt ist, kann der vertikale Abstand zwischen dem oberen Flansch 8 9 und dem
unteren Flansch 91 verstellt werden.
Die Arbeitsweise der vorangehend beschriebenen Urformpresse ist wie folgt. VJenn eine bestimmte Menge des zu verdichtenden
Pulvers in die Form 50 eingebracht wird, wird die Kraft des Elektromotors über die Schnecke 2, das Schneckenjad
3, die Welle 4, das Zahnrad 5, das Zahnrad 8 und so weiter, zur Betätigung des Kniehebelsystems übertragen, so
daß sich die Querstange 16 aus ihrer in Fig. 8 dargestellten
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obersten Stellung abwärts zu bewegen beginnt.
Dies hat zur Folge, daß das Pulver 58 innerhalb der Form 50 auf einen geeigneten Grad durch den Oberstempel 54 verdichtet
wird. Wenn dann die geneigte Fläche der Nut 72 der Querstange 16 auf der geneigten Fläche des Keils 70
zur Auflage kommt, wie in Fig. 9 angegeben, wird die Richtung der im Zylinder 6 6 arbeitenden Druckluft durch ein
Umsteuerventil 93 umgeschaltet, so daß sich die Querachse 34 abwärts bewegt und die Form 50 unter der Steuerwirkung
des Zylinders 6 6 ebenfalls abwärts bewegt wird.
Dies hat einerseits zur Folge, daß, da der an dem breiten Ende des Keils 70 befestigte Stift 7 3 frei gleitbar mit
dem Schlitz 77 des Verstellhebels 76 in Eingriff steht, der Keil 70 nach rechts in seine zurückgezogene Stellung
(linke Stellung gesehen in Fig. 8, 9 und 10) verschoben wird, wenn der Stift 33 längs des Schlitzes 77 gleitet,
und der SpäLt zwischen der Querstange 16 und der Querachse 34 nimmt fortschreitend ab. Wenn dann die Querstange 16
und die Querachse 34 einander berühren, ist der Verdichtungs· Vorgang beendet.
Fig. 9 und 10 sind Ansichten, welche durch imaginäre Linien zur Erläuterung des Verhältnisses zwischen der Form, den
Stempeln und den Antriebsmechanismen innerhalb des unteren Rahmens verbunden sind. Fig. 9 zeigt den Zustand, nachdem
der Oberstempel 54 in die Form 50 um einen Betrag c eingedrungen ist und dabei eine vorläufige Verdichtung herbeigeführt
hat, während Fig. 10 den Zustand nach der Beendigung des Verdichtungsvorgangs für das Pulver zeigt.
Der in Fig. 9 dargestellte Zeitpunkt ist derjenige, bei welchem sich die Querstange 16 abwärts bewegt hat und gerade
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auf dem Keil 70 zur Auflage gekommen ist und ein Spalt
a infolge des Keils 70 zwischen der Querstange 16 und der Querachse 34 besteht. Hierauf wird bei fortschreitender
Druckausübung aus diesem Zustand zu dem in Fig. 10 dargestellten Zustand mit voller Zusammendrückung das
Pulver verdichtet, so daß aus der Einfüllhöhe H die Höhe h erhalten wird. Während dieses Arbeitsvorgangs bewegt
sich die Form 50 um den in Fig. 10 mit b bezeichneten Betrag abwärts. Der Betrag der Zusammendrückung durch
den Unterstempel 45 entspricht daher dem Betrag b.
Während dieser Arbeitsstufe vom Zustand in Fig. 9 zu dem
in Fig. 10 wird der Keil 70 zurückgezogen, so daß der Spalt zwischen der Querstange 16 und der Querachse 34 von
a auf Null abnimmt. Während dieses Arbeitsvorgangs wird der Oberstempel 54 weiter in die Form 50 um einen zusätzlichen
Betrag a eingedrückt, so daß der Betrag der Zusammendrückung
durch den Oberstempel 54 den Wert a + c erhält.
Von diesem Zusammendrückungsbetrag a + c durch den Oberstempel
entspricht der Betrag c der anfänglichen vorläufigen Zusammendrückung, während der Betrag a dem Zusammen-
W drückungsbetrag entspricht, der durch das Zurückziehen des Keils 70 beim Gleiten des Stiftes 7 3 längs des Schlitzes
77 des Verstellhebels 76 während der Arbeitsweise bis zur fertigen Zusammendrückung erreicht wird. Diese Zusammendrückungwird
daher anteilig zur Abwärtsbewegung der Querachse 34 erhalten und die resultierende Wirkung ist daher
eine gleichzeitige Zusammendrück- und Formungswirkung des Oberstempels und des Unterstempels mit bezug auf die Form.
Nach Beendigung des Zusammendrückvorgangs,beginnt die
Querstange 16 ihre Aufwärtsbewegung. Zu diesem Zeitpunkt
wird, da der Druckluftzylinder 66 eine nach unten gerichtete
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Kraft auf das Glied 6 3 und damit auf die Form 50 ausübt, das Ansteigen der letzteren während der Ausübung dieser
nach unten gerichteten Kraft unterdrückt. Auf diese Weise wird das Entstehen von Rissen in dem verdichteten Produkt
oder ein Bruch desselben verhindert. Bei den bisher bekannten Pressen sind Fälle vorgekommen, bei welchen, wenn
die durch den Oberstempel ausgeübte Kraft weggenommen wird und die Belastung, die auf den Unterstempel, die
Form und andere Teile ausgeübt wurde, nicht mehr besteht, die Form wegen des mechanischen Spiels, beispielsweise
des Spiels in Teilen wie bei den Gliedern, ansteigt, so daß Risse im geformten Produkt entstehen oder ein Bruch desselben
stattfindet.
In dem Augenblick, in welchem die Zusammendrückendstufe abgeschlossen ist, ist das Element 31 des Sektorarms 28
auf dem bogenförmigen abstehenden Teil 32 angeordnet, der am schwimmenden Glied 3 3 vorgesehen ist, wie in Fig. 1 angegeben,
was durch die 'Wirkung der Verbindungsstange 27 bedingt ist. Wenn sich dann der Sektorarm 28 weiter im
Gegenzeigersinn dreht, dreht sich der Anschlaghebel 87 gleichzeitig im Gegenzeigersinn, bis ar sich vom Glied 5
löst. Dies hat zur Foljre, daß das schwimmende Glied 33
durch das Element 31 nach unten gedrückt wird wobei es auf dem abstehenden Teil 32 gleitet, so aaih es sica iü;
Uhrzeigersinn um den Zapfen 36 am unteren Teil der Verbindungsstange 35 dreht und sich daher die Querachse 34
und damit die Form 50 abwärts bewegen. Die Presse befindet s ich dann in einem Zustand, in welchem der Preßvergang
abgeschlossen ist und der verdichtete, aus Pulver geformte Gegenstand entnommen werden kann.
Hierauf wird das Umschaltventil 93 so gesaaaltet, daß der
Zylinder 66 betätigt und der Anschlaghebel b7 irr. Uhrzeiger-
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— Xb —
sinn gedreht wird, was zur Folge hat, daß das Glied 6 3 um den Zapfen 60 nach oben verschwenkt wird, so daß sich
die Querachse 34 nach oben bewegt.
Die Querstange 16, die ihre Verdichtungsarbeit beendet hat, wird durch das Kniehebelsystem angehoben und wenn
sie an dem unteren Flansch 91 der Zwangsrückführstange 88 zur Anlage kommt, nimmt sie bei ihrer Aufwärtsbewegung
diese Stange 8 8 mit aufwärts. Sodann bewirkt, wenn der obere Flansch 8 9 an dem Joch 4 3 zur Anlage kommt, die
^ Querstange über die Zwangsrückführstange 88 eine Aufwärtsbewegung
des Joches 43. Die Querachse 34 wird daher weiter angehoben und die Form 50 wird ebenfalls aufwärts bewegt
und in einen Zustand gebracht, in welchem sie mit einer Pulvercharge gefüllt werden kann.
Bei dem vorangehend beschriebenen Beispiel ist ein Schlitz 77 von geradliniger Form im Verstellhebel 76 ausgebildet.
Wenn ein gekrümmter Schlitz von der in Fig. 11 dargestellten Art für diesen Zweck gebildet wird, wird die Bewegung des
Keils 70 groß, wenn die Annäherung an den Punkt der vollständigen Zusammendrückung erreicht wird und der Oberstempel
rasch in die Form gedrückt wird, wodurch die w obere Zusammendrückung grosser wird und das Pulver in
der Zone in der Nähe seiner Oberseite kann daher hart gemacht werden. Ferner kann als Mechanismus zur Regelung
der schwingenden Bewegung des Verstellhebels 76 auch ein Zahnstangentrieb, wie in Fig. 12 gezeigt, verwendet werden.
Da die Rückzugbewegung des Keils bei der erfindungsgemässen Presse mechanisch gesteuert wird, wie vorangehend
beschrieben, befindet sich der Keil ständig in einem stabilen Zustand unabhängig von der Gfösse der Zusammendrückkraft
und kann die Verfahrensstufe der Verdichtung des pulverförmigen oder körnigen Stoffes zwangsläufig und genau
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ausgeführt werden. Ferner ist es, da das Zurückziehen des Keils durch den Verstellhebel 76 gesteuert wird, möglich,
dieses Zurückziehen des Keils in Wechselbeziehung mit der Abwärtsbewegung der Form durchzuführen und ein gleichzeitiges
Zusammendrücken und Formen des pulverförmigen oder körnigen Stoffes herbeizuführen, um dadurch einen Gegenstand
von gleichmässiger Dichte zu formen.
Ausserdem kann durch Verstellen des Neigungswinkels des Verstellhebels 76 der Betrag des Eintritts des Keils zwischen
der Querstange 16 und der Querachse 34- verändert werden und können die Grossen der gleichzeitigen Kraftausübung geregelt
werden. Darüber hinaus kann, wenn das Zurückziehen des Keils in linearer Proportion zur Abwärtsbewegung der Formäurchgeführt
wird, der Verstellhebel vertikal eingestellt werden, um dadurch das Zusammendrücken und Formen in einem Zustand
zu ermöglichen, in welchem keinerlei Wirkung des Keils erzeugt wird, d.h. ein nicht gleichzeitiges Zusammendrücken
und Formen in zwei Stufen.
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Claims (3)
1.jUrformpresse für pulverige und körnige Stoffe mit
einem stationären Unterstempel, einen Oberstempel,
\ der durch eine Querstange zur vertikalen synchronen
Bewegung angetrieben wird, eine äussere Form, die schwimmend und gleitbar um den Oberstempel und den
Unterstempel herum angeordnet ist und durch eine Querachse zur synchronen vertikalen Bewegung mit dieser
angetrieben wird, wobei die äussere Form und die Stempel einen Raum von veränderlichem Volumen zur
Aufnahme und zum Zusammendrücken eines pulverigen bzw. körnigen Stoffes in diesem begrenzen, die Querstange
und die Querachse zur Bewegung längs der im wesentlichen gleichen vertikalen Wirkungslinie geführt
sind und ein Keil zwischen der Querstange und ' der Querachse angeordnet ist und in einer Einführungs-
" und Rückzugrichtung zu diesen beweglich ist, um den
Mindestabstand zu verändern, der auf diese Weise zwischen der Querstange und der Querachse ermöglicht wird,
gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zum fortschreitenden Zurückziehen des Keils während seiner
Abwärtsbewegung in zwischengeschalteter Berührung mit der Querstange und der Querachse, um dadurch eine
gleichzeitige Pulverzusammendrückwirkung mit Bezug auf die äussere Form des Oberstempels und des Unterstempele
zu bewirken.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
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iAD ORIGINAL
Steuervorrichtung einen Steuerhebel aufweist, der an seinem einen Ende an einem stationären Teil der
Presse schwenkbar gelagert ist und einen Führungsschlitz besitzt, ein Stift mit dem Keil zur Bewegung mit diesem
verbunden ist und mit "dem erwähnten Führungsschlitz in
gleitendem Eingriff steht, und eine Verstellvorrichtung zur Verstellung des Neigungswinkels des Führungsschlitzes
mit Bezug auf die erwähnte vertikale Wirkungslinie vorgesehen ist, wobei der Führungsschlitz im geneigten
Zustand als Kurvenfläche wirkt, um eine Rückzugbewegung des Stiftes und damit des Keils während seiner Abwärtsbewegung
herbeizuführen.
3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz von solcher Form ist, daß der Stift
in einer anderen als geradlinigen Bahn geführt wird.
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