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DE2048684A1 - Kassette zum Aufbewahren und Abziehen von Bandrollen - Google Patents

Kassette zum Aufbewahren und Abziehen von Bandrollen

Info

Publication number
DE2048684A1
DE2048684A1 DE19702048684 DE2048684A DE2048684A1 DE 2048684 A1 DE2048684 A1 DE 2048684A1 DE 19702048684 DE19702048684 DE 19702048684 DE 2048684 A DE2048684 A DE 2048684A DE 2048684 A1 DE2048684 A1 DE 2048684A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
cassette
cassette according
label
cover wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702048684
Other languages
English (en)
Inventor
Geoffrey Ernest Kiiton Lincolnshire Duff (Großbritannien)
Original Assignee
Norpnnt Ltd , Boston, Lincolnshire (Großbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norpnnt Ltd , Boston, Lincolnshire (Großbritannien) filed Critical Norpnnt Ltd , Boston, Lincolnshire (Großbritannien)
Priority to DE19702048684 priority Critical patent/DE2048684A1/de
Publication of DE2048684A1 publication Critical patent/DE2048684A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/67Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material
    • B65D85/671Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material wound in flat spiral form
    • B65D85/672Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material wound in flat spiral form on cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/002Hand-held or table apparatus
    • B65H35/0026Hand-held or table apparatus for delivering pressure-sensitive adhesive tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • "Kassette zum Aufbewahren und Abziehen von Bandrollen" Diese Erfindung bezieht sich auf eine Kassette zum Aufbewahren und Abziehen von Bandrollen, insbesondere für Rollen selbstklebender Etiketten.
  • Es ist bekannt, Streifenmaterial verschiedener Art in Rollenform zu speichern, z.B. Magnetband, fotografische Filme, Briefmarken und selbstklebendes prägbares Plastikbad, Es ist auch bekannt, solche Bandrollen oder anderes Streifenmaterial mit Behältern zu umgeben, die nicht nur dazu dienen, die Rolle aufzunehmen und in befriedigendem Zustand zu halten, z.B. während des Transportes und der lagerung, sondern die auch erlauben, die Rollen des Streifermaterials bei Bedarf fortlaufend aus den Behältern zu ziehen Wo die Bandrolle einen Verarbeitungs- oder Anwendungsapparat speisen muß, ist es auch bekannt, den Rollenbehälter so auszubilden, daß er in oder auf den Apparat paßt, so daß das Band durch den Apparat gezogen werden kann. Der Ausdruck "I(assette" ist hier gebraucht, um einen solchen Behälter für eine Rolle von Streifenmaterial und insbesondere eine Rolle von selbstklebenden Etiketten zu kennzeichnen, Die Etiketten, für die die Kassette gemäß der Erfindung vor allem vorgesehen ist,haben Klebstoff auf ihrer Rückseite und sind durch diesen Klebstoff auf einem Papier- oder einem anderen durchlaufenden Tragerstreifen angebracht. Bei Bedarf kann jedes Etikett leicht vom Trägerstreifen entfernt werden, am bequemsten, indem der Trägerstreifen um eine relativ scharfe Kante gezogen wird, so daß er unter sich selbst zurficklauft und dem Etikett erlaubt, sich abzuschälen, wenn sie die Kante erreichen. Solche Etiketten werden gewohnlich in Druck- und Etikettiermaschinen benutzt, z.B.
  • bei verschiedenen Arten von Handmaschinen, die in Supermärkten und Läden gebraucht werden, um Preisetikette zu drucken und auf den Waren anzubringen. Eine verbesserte Maschine dieser Art, für die die Kassette dieser erfindung besonders geeignet ist, ist in der ebenfalls anhängigen deutschen Patentanmeldung ......... offenbart.
  • Es ist Aufgabe dieser Erfindung, eine verbesserte und gebrauchstüchtige Form einer Kassette für solche Etiketten vorzuschlagen, die nicht nur in einer Druck- und Etikettiermaschine verwendet werden kann, sondern die auch für sich als Etikettspender benutzt werden kann, z.B. um zum manuellen Aufbringen der Etiketten in der Hand gehalten zu werden, und die vorzugsweise zur Erstellung von Mehrfach-Kassetteneinheiten ausgebildet ist, indem sie an einer oder mehreren anderen Kassetten gleicher Bauweise befestigt wird.
  • Auf diese Weise kann leicht eine Etikettenspeichereinheit, £.B. fur eine ortsfeste Tischanlage erzielt werden, die eine Anzahl gleicher oder verschiedener Etikettenrollen enthält.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Paar mit Abstand gegenüber angeordneter Platten vorgesehen ist, zischen denen mittig ein Aufsteckbund für die Etikettenstreifenrolle angeordnet ist und von denen die eine Platte eine zwischen ihnen befindliche Abdeckwand mit einer vom Etikettenstreifen zu durch laufenden Austrittsöffnung trägt, der eine zum Trennen der Etiketten vom Etikettenstreifen bestimmte Abgabekante benachbart ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die die Abdeckwand tragende Platte eine freie Kante und die AT-deckwand erstreckt sich über die anderen Kanten dieser Platte.
  • Ein Stikettenabgabe-Wandteil mit der Abgabekante ist an der freien Kante befestigt und mit der Abgabekante mit Abstand vom benachbarten Ende der Abdeckwand angeordnet, um die Austrittsöffnung zu bilden, durch die der Etikettenstreifen verläuft.
  • Diese Abdeckwand bildet einen Aufbringabschnitt, um die Etiketten auf die zu etikettierende Oberfläche aufzubringen, wenn die Etiketten von dem Etikettenstreifen getrennt werden. Gemäß einem vorteilhaften Merkmal dieser Ausführungsform besitzt die Kassette eine Grundplatte, die mit der freien Kante der die Abdeckwand tragenden Platte zu verbinden ist. Die Griindplatte tragt vorzugsweise Ansätze, die in Schlitze eingreifen, welche auf beiden Platten benachbart zur freien Kante der die Seitenlvand tragenden Platte angeordnet sind.
  • Gemäß einem bevorzugten liierkmal der Kassette der Erfindung sind an den äußeren Seiten der Platten Verbindungsmittel vorgesehen, um eine Seehrzahl von Ketten miteirlander zu verbinden. Die Verbindungsmittel bestehen aus einem auf einer der Platten angeordneten vorspringenden Riegel mit zwei Kreissegment-Endstücken, verbunden durch ein geradliniges Mittel stück, wobei jedes Endstück einen Schlitz besitzt, der sich über die Hälfte seiner bogenförmigen Peripherie erstreckt und wobei jeder Schlitz eine Vertiefung in einer Begrenzungsfläche besitzt Ferner ist eine Ausnehmung in der anderen latte in dem Riegel ähnlicher Form und entsprechender Tiefe vorhanden sowie Nocken auf der Oberfläche dieser Platte zum Einrasten in die Vertiefung Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführung der Brfindung besitzt die Abdeckwand gerade und gebogene Abschnitt te, die zusammen D-Form aufweisen. Eine Lücke zwischen den entsprechenden Abschnitten bildet die Austrittsöffnung für den Etikettenstreifen, wobei die Etiketten abgegeben werden, indem der Etikettenstreifen durch die l-icke und um den £ebogenen Abschnitt der Abdeckwand gezogen wird.
  • Vorzugsweise sind auf einer Platte Zapfen vorgesehen welche auf passende Hülsen treffen, die auf der andere Platte angeordnet sind, wobei das Ineinandergreifen der Zapfen und Hülsen dazu dient, die Platten in bestimmten Abstand zueinander zu halten.
  • Gemäß einem besonders bevorzugten Merkmal diese Ausführungsform der Erfindung besitzt der von einer Platte ge tragene Aufsteckbund liohlstruktur. Er ist um einen Platten@@@chbruch angeordnet, dessen Abmessungen leich den inneren Al-* messungen des Aufsteckbunds sind. Das von der tragenden glatte abgelegene Ende des Aufsteckbunds ragt durch eine Öffnung der anderen Platte, um einen Paßsitz innerhalb des Aufsteckbunds einer gleichen Kassette zu bilden, zum Zusammenhalt zweier oder mehrerer der Kassetten. Dieses Merkmal ist vorzugsweise so angeordnet, daß es für die Abgabe der Etiketten von Hand bequem ist, die ersten und zweiten Finger in das Nohlgebilde zu stecken, so daß die Finger längs der Hauptachse der Ellipse angenähert parallel liegen. Der etikettenfreie Teil des Trägerstreifens ist um den gebogenen Teil der Seitenwand so geführt, daß sein Ende auf dem Dach unter dem Daumen liegt und er durch Daumenbewegung vorwärtsbewegt wird, wobei die Etiketten an der unteren Frontecke der Kassette, wo die Austrittsöffnung angeordnet ist, abgegeben werden.
  • Die Zeichnung srläutert Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht zweier Formstücke, die zusammen ein Ausfhrungsbeispiel eine Kassette bilden, Fig.2 die Teildarstellung der Verbindungsmittel der Formstücke, Fig. 3 bis 6 Teildarstellungen von Verriegelungsmitteln um Kassetten zu einer Tischeinheit zu verbinden, Fig. 7 eine perspektivische Darstellung einer aus den Formstücken gemäß Fig. 1 gebildeten Kassette und eine Platte, die auf den Boden der Kassette paßt, Fig.8 eine schematische Darstellung der Kassette auf einer Druck- und Etikettiermaschine, Fig. 9 eine perspektivische Ansicht zweier Formstücke, die zusammen ein weiteres Ausfihrungsbeispiel einer Kassette bilden, Fig.10 eine Seitenansicht eines der Formstücke gemäß Fig. 9, Fig.11 die Vorderansicht dreier Kassetten der Ausführungs form nach Fig. 9 und wie sie zusammengesetzt werden können.
  • Entsprechend Fig. 1 besteht eine Kassette aus einem Paar einander mit Abstand gegenüber angeordneter Formotijcke 1 und 2. Das Formstück 1 besteht aus einer rechtwinkligen Platz 3, auf der an drei Kanten eine Abdeckwand 4 angebracht ist.
  • Die Platte 3 kann jedoch andere als rechtwinklige Formen haben. Für Kassetten jedoch, die bei einer Etikett-iermaschine oder als von einer Hand gehaltener Austeiler benutzt werden, ist es wichtig, daß eine Kante aus weiter unten angeführten Griun den unbesetzt ist. Ein Ende 4a der Seitenwand 4 ist mit einem Aufbringabschnitt 5 versehen, der unter einem stumpfen Winkel zur Abdeckwand vorspringt. Das andere Ende 4b endet kurz vor det Bodenecke der Platte 3. An der freien Kante der Platte 3 ist ein Etikettenabgabe-l1andteil angeordnet, dessen Vorderkante 7 die Etikettenabgabekante bildet und mit Abstand von der vorerrinvenden Aufbringabschnitt 5 der Seitenwand 4 angeordnet ist, so ausreichend, um eine Austrittsöffnung für den Etiketten streifen zu bilden. An drei Ecken der Seitenwand 4 sind Rinnen 8 vorgesehen. Diese Rinnen 8 sind an ihren von der Platte 3 entfern liegenden Enden durch einen Abschnitt 4c der Abdeckwand 4 bedeckt und offen über den Rest ihrer Länge.
  • Das andere Formstück besteht aus einer satte 11 von der Platte 3 ähnlicher Form, und besitzt an drei ihrer sicken mit Widerhaken versehene Vorsprünge 12, die senkrecht zur Platte vorragen. Um die Platten in Abstand zu halten, greifen diese Vorspringe in die entsprechenden Kanäle 8, so daß sich gemäß Pig. 2 jeder Widerhaken mit demjenigen Teil der Abdeckwand 4 verriett, der den Kanal bedeckt. Eine dauernd zusammengefügte oder öfter auseinanderzunehmende Anordnung besitzt möglicherweise verschiedene Widerhakenwinkel. Auf den Innenseiten der Platten 3, 11 ist eine lRehrzahl von Bogenplattensegmenten 10 angeordnet (vgl. Fig. 4,6), die bei zusammengesetzter hassette aneinandergrenzen, um einen Aufsteckbund zum Tragen der Etikettenrolle zu bilden.
  • TJm eine Tischeinheit einer Mehrzahl von Kassetten zu bilden, ragt vom Zentrum der Außenseite der latte 11 ein Riegel 13 heraus, der aus zwei Kreissegment-Endstücken 14 besteht, die durch ein geradliniges Mittelstbck 15 verbunden sind. In der mitte der latte 3 ist eine Ausnehmung 16, die dem Riegel 13 ähnlich ausgebildet ist. Einzelansichten dieser Anordnung sind in den Fig. 3 bis 6 gezeigt. Ein Schlitz 17 erstreckt sich über die h-lfte der bogenförmigen Peripherie jedes Ereissegment-Endstücks 14. In der Wand der durch diene Endstücke gebildeten Schlitze sind Vertiefungen 18 und auf der Innenseite der Platten 3 sind Nocken 19. Um zwei Kassetten miteinander zu verbinden, wird der vorspringende Riegel 13 der einen Kassette in die Ausnehmung 16 einer anderen Kassette eingeführt und dann um 450 gedreht, bis die Nocken 19 in die Vertiefungen 18 eingreifen.
  • Auf diese Weise kann eine Tischeinheit mit der erforderlichen Anzahl von Kassetten aufgebaut werden.
  • Damit die Kassette auf einer Druck- und tikeetiermascine befestigt oder als von Rand gehaltener Austeiler benutzt werden kann, ist eine in Fig. 7 dargestellte Grundplatte 20 vorgesehen.
  • Diese Grundplatte 20 besteht aus einer ebenen Glatte 21 mit erhabenen Tangskanten 22. An den Oberkanten der erhabenen Kanten 22 sind Rippen 23, die parallel zur Ebene der Platte 21 hervor ragen Diese Rippen dienen als Vorsprünge zum Eingriff in entsprechende Schlitze 24 in den freien Kanten der Platten 3, 11.
  • Die Grundplatte 20 wird befestigt, indem sie nach oben gestoßen wird, so daS die Platten 3,11 sich einwärts biegen, so daß die Ansätze 43 in die Schlitze 24 eingreifen können. Die Schlitze 24 sind länger als die Rippen 23, so daß die Grundplatte in Richtung des Pfeil es 25 geschoben werden kann, bis die rückwärtigen VowFrUnge 26 der Grundplatte 20 in Eingriff mit Schnappstücken 27 der Platten 3, 11 schnappen. Wenn die Grundplatte ar.-bracht ist, ragt also der rückwärtige Teil 28 von der Kassette weg, um einen Griffabschnitt zu bilden. Ein Schlitz 29 ist in der Grundplatte 20. Der Zweck dieses rückwärtigen Teils 28 und des Schlitzes 29 ist weiter unten erläutert.
  • Gemäß Fig. 8 paßt die Kassette auf das Dach einer Bedruck- und Austeilmaschine 30 und greift mit dem rückwärtigen Teil 28 der Grundplatte 20 unter die Dachplatte 31 der Maschine.
  • Der Etikettenstreifen wird durch den Schlitz 29 in der Grundplatte und durch eine Öffnung in der Abdeckung 31 der Maschine in diese gespeist, Eine Lippe 32, die durch das zur Erzielung des Schlitzes 29 ausgebogene Mater-al gebildet wird, ragt in die Öffnung des Daches 31 der Maschine und bildet eine Einführung für den Etikettenstreifen.
  • Damit die Kassette als von Hand gehaltener Aus teiler benutzt werden kann, ist der btikettenstreifen um die Prontkante 7 des Etikettenabgabe-andteils 6 (Fig. 1) gelegt, zurück über die obere Oberfläche der Grundplatte 20 und, die Kassette verlassend, durch den Schlitz zwischen dem Ende 4b der Abdeckwand und der Grundplatte 20 geführt. Die Kassette wird durch den Daumen gehalten, der auf dem Etikettenstreifen ruht, welcher seinerseits auf dem Griffabschnitt des rückwärtigen Teiles 28 der Grundplatte 20 liegt, und ferner durch den Zeigefinger der an der Lippe 32 anliegt. Wenn der Streifen durch Daumenbewegung über den rückwartigen Teil 28 bewegt wird, werden die Etiketten vom Trägerstreifen an der Kante 7 des Etikettenabgabe-Wandteils getrennt und verlassen die Kassette unter dem vorspringenden Aufbringabschnitt 5, der benutzt wird, um die Etiketten anzubringen. Die Oberfläche des riickwärtigen Teiles 28 ist gerippt, um den Griff und das Rutschen zu unterstützen und auf der Vorderkante der Grundplatte ist ein Widerhaken 33 vorgesehen, um das Zurückschlüpfeii des TrZtgèrstreifens zu verhindern wenn dieser durch den Daumen losgelassen wird.
  • Eine andere Form der Kassette besteht gemäß Fig. 9 aus einer rechteckigen Frontplatte 41 und einer rechteckigen Bodenplatte 42, in Abstand gehalten durch Hülsen43 bis 45, die an drei der Ecken der Bodenplatte 42 befestigt sind. Die prontplatte 41 trägt drei Zapfen 46 bis 48, die zur Aufnahme der Hülsen 43 bis 45 passen. Ein hohlzylindrischer Aufsteckbund 49 elliptischen Querschnitts ist in der Mitte auf der Innenseite der Deckplatte 42 befestigt. Das von der Deckplatte 42 abgewandte Ende 50 des Aufsteckbundes besitzt verringerte Abmessungen und paßt in eine elliptische Ausnehmung 51 der Bodenplatte 42. Die Erstreckung des Aufsteckbundes 49 durch die Frontplatte 41 bedeutet zusätzliche Sicherheit für die Frontplatte 41 und dienst auch dazu, eine Mehrzahl von Kassetten zusammenzupassen, wie es weiter unten erklärt wird.
  • Eine im wesentlichen D-formige Abdeckwand 52, deren Breite gleich dem Abstand der platten ist, ist an der Bodenplatte 42 befestigt. Die Lage des Streifens auf der Bodenplatte ist in Fig. 10 besser ersichtlich. Der untere Abschnitt der den senkrechten Teil des D bildenden Abdeckwand 52 ist abgewinkelt, so daß sein Ende mit der Kante 55 der Bodenplatte 4.2 ein rechtwinkliges Dreieck bildet, wobei der untere Abschnitt das Abdeckwandteil 53 und das Abdeckwandteil 58 enthält. Das anschließende Ende der Basis des D ist mit einem rippenförlaigen Abschnitt 57 versehen, der vom kürzeren Ende des Abdeckwandteiles 58 mit Abstand angeordnet ist, um eine Austrittsöffnung für den Etikettenstreifen zu bilden.
  • Die Kassette ist mit dem senkrechten Teil des D am Dach der Handdruck- und Etikettiermaschine angeklammert oder auf ande-re Weise an die Oberfläche der Maschine angrenzend befestigt. Eine Etikettenstreifellrolle, die genügend lose gewickelt ist, um um Aen Aufsteckbund 49 drehbar zu sein, verJädt die Kassette zwischen dem gerippten Abschnitt 57 und dem Abdeckwandteil 58 und wird in üblicher vieise in die WJaschin gespeist.
  • Um die Kassette als Handausteiler zu benutzen, ist die Etikettenstreifenrolle in derselben Weise wie bei Gebrauch für eine Maschine über den Aufsteckbund 49 geschoben, jedoch ist der Anfang des Trägerstreifens um den gerippten Abschnitt 57 gelegt, ferner um den gebogenen Teil des D und zwischen der D-förmigen Abdeckwand 52 und der Hülse 43 hindurchgeführt. Die Etiketten werden ausgeteilt, indem der Tragerstreifen mit dem Daumen vorwärtsgeschoben wird, wobei die Etiketten vom Trägerstreifen getrennt werden, wenn dieser um den gerippten Abschnitt 57 verlauft. In der Bodenplatte 42 ist eine elliptische Öffnung vorgesehen, so daß die Kassette gepackt werden kann, indem zwei Finger in das Innere des hohle» Aufsteckbundes 49 gesteckt werden. Der Grund für die elliptische Form des Aufsteckbundes .nd der Cffnungen in den Platten 41, 42 ist, a diese Form am geeigneiten und bequemsten für ein solche Halten ist.
  • Um eine Tischeinheit zu bilden, können gemäß Fig. 11 eine Anzahl von Kassetten zusammengefügt werden, indem das Ende 50 des Aufsteckbundes 49 der einen Kassette in die Öffnung der Bodenplatte 42 einer anderen Kassette geschoben wird und sc einen Preßsitz innerhalb des Aufsteckbundes der anderen Kassette bildet. Die Punktion einer solchen Tischeinheit ist sehr ähnlich der einer von H&nd gehaltenen Vorrichtung, ausgenommen, daL, die Kassetten umgestellt werden und der Tragcrstreifen aus einer kassette gezogen wird, statt mit dem Daumen geschoben zu werden.
  • Die Erfindung sieht also zwei Typen von Kassetten vor, die einfach und robust Sind und als Handetikettiermaschine, als Handausteiler oder als Tischeinheit benutzt werden können.
  • Die Kassetten können unbedruckte Etiketten oder vorgedruckte Etikette enthalten, die Aufdrucke wie "Vertraulich","Dringend" oder ähnliches besitzen. Die Kassetten können aus Polystyrol oder Polypropylen geformt werden, wobei Polystyrol bevorzugt wird, wenn die Kassette mit einer Handetikettiermaschine oder bei einer Tischeinheit benutzt wird, während Polypropylen bevorzugt wird, wenn die Kassette als Handausteiler benutzt wird.

Claims (15)

  1. Patentansprüche:
    0 Kassette zum Aufbewahren und Abziehen von Bandrollen, insbesondere für Rollen selbstklebender Etiketten, g e -k e n n z e i c h n e t d u r c h ein Paar mit Abstand gegenüber angeordneter Platten (3,11), zwischen denen mitti ein Aufsteckbund für die Etikettenstreifenrolle angeordnet ist und von denen die eine Platte (3) eine zwischen ihnen befindliche Abdeckwand (4) mit einer vom Stikettenstreifer zu durchlaufenden Austrittsöffnung trägt, der eine zum Trennen der Etiketten vom Etikettenstreifen bestimmte Abgabekante (7) benachbart ist.
  2. 2 Kassette nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die die Abdeckwand (4) tragende Plaste (3) eine freie Plattenkante besitzt und mit den anderen die Abdeckwand trägt, und daß ein mit der Abgabekante (7) ausgebildetes, mit dieser im Abstand zum benachbarten Ende (4a) der Abdeckwand angeordnetes Etikettenabgabe-Wandteil (6) die Austrittsöffnung bildet.
  3. 3. Kassette nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Abdeck-uand (4) einen Aufbringabschnitt (5) zum Aufbringen der Etiketten auf eine zu etikettierende Oberfläche besitzt, wenn die Etiketten vom Etiketten streifen getrennt werden.
  4. 4. Kassette nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Aufbringabschnitt (5) der Abdeckwand (4), unter einem stumpfen Zinke gegen diese geneigt.
    nac aui3en vorspringt.
  5. 5. Kassette nach den -.nspruchen 2, 3 oder 4, zu g ek e n n -z e i c h n e t d u r c h eine Grundplatte (20) zum Lingreifen in die freie Kante der die abdeck-+ant (4) tragenden Platte (3) und in eine entsprechend freie Kante der anderen Platte (in').
  6. 6. Kassette nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Grundplatte (20) Rippen (23) trägt, die in den freien Kanten benachbarte Schlitze (24) der beiden Platten (3,11) eingreifen.
  7. 7. Kassette nach den Ansprüchen 5 oder 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Grundplatte (20), einen Griffabschnitt bildend, nach außen vorspringt.
  8. 8. Kassette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Platt (3,11) durch von der Abdeckwand (4) gebildete, teilf/eise ab gedeckte Rinnen (8) in die von der anderen Platte (11) auugehende, mit widerhaken versehene Vorsprünge (12) passend greifen, deren Widerhaken sich mit den Kanten der abdeckenden Teile (4c) der Rinne verriegeln, in Abstand gehalten sind.
  9. 9. Kassette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jede Platte (3,11) mehrere Bogenpiattensegmente (10) trägt, die aneinandergrenzen und den Aufsteckbund bilden.
  10. 10. Kassette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Plattenaußenseiten Verriegelungsmittel zum Verbinden mehrerer Kassetten tragen.
  11. 11. Kassette nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß eine der Platten (11) einen vorspringenden Riegel (13) tragt, der zwei durch ein geradliniges Mittelstück (15) verbundene Kreissegment-Endstücke (14) besitzt, die jeweils einen sich er die Hälfte ihrer bogenförmigen Peripherie erstreckenden Schlitz (17) sit einer Vertiefung (18) in einer Begrenzungsfläche aufweisen, und daß in der anderen Platte (3) eine Ausnehmung (16) in den Riegel ähnlicher Form und entsprechender Tiefe vorhanden ist sowie Nocken (19) auf der Oberfläche dieser Platte zum einrasten in die Vertiefung.
  12. 12. Kassette nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Abdeckwand (52) D-Fcrm bildende, gerade und gebogene Abschnitte besitzt sowie eine die Austrittsöffnung des Etikettenstreifens bildende Lücke zwischen den entsprechenden Abschnitten und daß die Etiketten mitte's Ziehen des Etikettenstreifens durch die Lücke und um einen gebogenen schnitt abzugeben sind (Fig. 9).
  13. 13.Kassette nach anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß auf einer Platte(42) in Hülsen (43 bis 45) der anderen Platte (41) passende Zapfen (46 biS 48) zum wlbstandhalten durch Ineinandergreifen der Zapfeil und Hülsen angeordnet sind.
  14. 14. Kassette nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h t e -k e n n z e i c h n e t , daß der Aufsteckbund ein vün einer Platte (42) getragenes, um einen Plattendurchbr@c@ angeordnetes Hohlgebilde (49) mit dem Plattendurchbruch gleichen inneren Abmessungen ist und das von dieser Platte abgelegene Ende (50) des Aufsteckbundes sich durch eine Öffnung (51) der anderen Platte (41) hindurch erstreckt und einen Paßsitz im Inneren des Aufteckbundes einer gleichen Kassette zum Verbinden mindestens zweier Kassetten bildet.
  15. 15. Kassette nach Anspruch 14, g e k e n n z e i c h ne t d u r c h eine Röhre mit elliptischem 0Querschnitt als hohler Aufsteckbund.
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