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DE2048429B2 - Selbstentleerende schleudertrommel - Google Patents

Selbstentleerende schleudertrommel

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Publication number
DE2048429B2
DE2048429B2 DE19702048429 DE2048429A DE2048429B2 DE 2048429 B2 DE2048429 B2 DE 2048429B2 DE 19702048429 DE19702048429 DE 19702048429 DE 2048429 A DE2048429 A DE 2048429A DE 2048429 B2 DE2048429 B2 DE 2048429B2
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DE
Germany
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drum
closing
chamber
liquid
opening
Prior art date
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DE19702048429
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English (en)
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DE2048429C3 (de
DE2048429A1 (de
Inventor
Heinrich 4740 Oelde Hemfort sen
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GEA Mechanical Equipment GmbH
Original Assignee
Westfaha Separator AG, 4740 Oelde
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Publication date
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Priority to FR7133362A priority patent/FR2109765A5/fr
Priority to JP46073069A priority patent/JPS5035259B1/ja
Priority to DK463771AA priority patent/DK127843B/da
Priority to US00184887A priority patent/US3765599A/en
Priority to GB4558371A priority patent/GB1308266A/en
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Publication of DE2048429B2 publication Critical patent/DE2048429B2/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
    • B04B1/14Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge
    • B04B1/16Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl
    • B04B1/18Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl controlled by the centrifugal force of an auxiliary liquid

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

3 4
verschließbar, so daß der freie Spiegel der zurück- melteil abdichtend geführt wird und dadurch die
gehaltenen Schließflüssigkeit in verschiedene Abstände Schließkammer in mehrere radial hintereinander-
von der Drehachse gelegt werden kann. DieMündungen liegende Abteilungen unterteilt, die mit Steuerflüssig-
dieser Bohrungen auf der Außenseite der Trommel keit in bekannter Weise beschickt und wahlweise
werden von einem axial verschiebbaren Ventil in vorher 5 durch Kanäle entleert werden können, die vom
bestimmten Zeitabständen zum Zwecke des Feststoff- peripheren Teil der einzelnen Abteilungen nach
auswurfs freigegeben. Mit dieser Trommel ist es mög- außen führen. Bei gleichzeitiger Entleerung aller Ab-
lich, den Ablaß der Schließflüssigkeit so einzustellen, teilungen wird der Schließdruck vollständig abgebaut,
daß entweder Totalentleerungen oder an das spezi- so daß Totalentleerungen durchgeführt werden,
fische Gewicht des Schleudergutes angepaßte Partial- 10 Bei der Entleerung von nur einer oder mehreren
entieerungen durchgeführt werden können. Abteilungen wird ein Teil der Schließflüssigkeit zu-
Sind die Ablaßbohrungen an der Peripherie der rückgehalten, so daß Partialentleerungen durchgeführt
Schließkammer unverschlossen, dann wird beim werden.
Öffnen des Ventils die Kammer vollständig entleert Die radialen Abmessungen der einzelnen Ab-
unJ damit eine Totalentleerung durchgeführt. Je 15 teilungen lassen sich so dimensionieren, daß sich
niilvr die offenen Ablaßbohrungen zur Drehachse unterschiedliche Partialdriicke ergeben, die einzeln
lie;.Tti, um so mehr Schließflüssigkeit bleibt in der oder kombiniert eine weitgeK:nde Anpassung des
Schlidikammer zurück, und es können nur Partial- verbleibenden Schließdruckes an da j spezitische (Je-
entleerungcn durchgeführt werden. wicht der Schleuderflüssigkeit und der ausgeschiedenen
/v.ecks Umstellung von Total- auf Partialent- 20 Feststoffe ermöglichen.
leei"i'iigen und zwecks Anpassung des Spiegels der In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispie c
zun:ckyehaltenen Schließflüssigkeit an das spezifische der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Cjoa κ nt eines anderen Schleudergutes muß die F i g. 1 eine Schleudertrommel, bei der die Scnließ-
Ti<>mmel stillgesetzt und wenigstens teilweise zerlegt kammer in zwei Abfeilungen unterteilt ist, die wahl-
wciven. 25 weise über Ventile entleert werden können, die durch
v.ioli aus der deutschen Auslegeschrift 1190 398 Sperren der Flüssigkeitszufuhr in Offenstellung ge-
isi ein.· Schleudertrommel mit den Trenn- und Fest- bracht werden,
stoih.ium einseitig begrenzendem Kolbenschieber F i g. 2 die gleiche Trommel, bei der die Ventile
bcl i.n'., bei der das Trommelunterteil mit Ablaß- durch Flüssigkeitszufuhr in Offenstellung gebracht
bchruiigeri für Schließflüssigkeit versehen ist, die von 30 werden, und
einem /weiten unter Federdruck stehenden Kolben- F i g. 3 eine Schleudertrommel, bei der die Schließschieber geschlossen gehalten und durch Zufuhr einer kammer in drei Abteilungen unterteilt ist, von deren zweiten Steuerflüssigkeit geöffnet werden. Die Ablaß- peripheren Teil kalibrierte Bohrungen nach außen bohrungen gehen in verschiedenen Abständen von der führen.
Drehachse von der nicht unterteilten Schließkammer 35 In Fig. 1 werden der Trennraum 1 und der Feslaus, so daß in der Offenstellung des Hilfsschiebers stoffraum 2 der Trommel einseitig vom Kolbengleichzeitig durch alle Bohrungen Steuerflüssigkeit schieber 3 begrenzt, der bei seinen axialen Bewegungen austritt. die Auswurföffnungen 4 für die Feststoffe öffnet und
Mit der Anordnung der Ablaßbohrungen in ver- schließt. Zwischen dem Kolbenschieber 3 und dem anschiedenen Abständen von der Drehachse wird er- 40 grenzenden Trommelteil 5 befindet sich die Schließreicht, daß der Abbau des Scl.ließdruckes in der kammer, die beim Ausführungsbeispiel in zwei radial ersten Phase des Öffnungsvorganges schnell und in der hintcrcinanderliegende und gegeneinander abgedichzweiten Phase verzögert erfolgt. Der verzögerte tete Abteilungen 6 und 7 unterteilt ist, indem der Druckabbau gestattet für die Durchführung von Kolbenschieber 3 außer den üblichen Führungen bei Partialentleerungen eii.e genauere Einstellung der 45 8 und 8a zusätzlich bei 9 am angrenzenden Trommel-Öffnungszeit des zweiten Kolbenschiebers und damit teil 5 abdichtend geführt wird,
eine genauere Einstellung des gewünschten Rest- Vom radial äußeren Ende der Abteilungen ό und 7 schließdruckes als bei früheren Konstruktionen. Um gehen Ablaßkanäle 10 und 11 aus, die von Ventilen 12 den Einfluß des Steuerflüssigkjitsdruekes auf die und 13 gesteuert werden. Diese Ventile ν'erden durch Öffnungszeit auszuschalten, wird die Steuerflüssigkeit 50 dauernde Flüssigkeitszufuhr in Schließstellung geeinem Vorratsbehälter mit konstantem Flüssigkeits- ralten und durch Sperren der Flüssigkeitszufuhr in die spiegel entnommen. Für die Durchführ, ng von Total Offenstellung gebracht. Ihre Arbeitsweise ist im entieerungen ist die Einstellung einer längeren Öff- einzelnen in der deutschen Patentschrift 2 022 197 luingszeit des Hüfsschiebers erforderlich. beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 55 Vor dem Öffnen des Zulaufs für die zu separierende
Schleudertrommel zu schaffen, die zeitunabhängig Flüssigkeit werden die Ventile 14 unct 15 in den
wahlweise die Durchführung von Partial- und Total- Steuerflüssigkeitszuleitungen 16 und 17 geöffnet, was
entieerungen gestattet, indem durch entsprechende beim Ausführungsbeispiel das Steuergerät 18 bewirkt,
konstruktive Ausbildung der Trommel definierte Aus der Zuleiti.r.g 16 tritt die Steuerflüssigkeit durch
Schließflüssigkeitsmengen zurückgehalten werden kön- 60 die Bohrung 19 in die Auffangrinne 20 und aus der
nen. Zuleitung 17 durch die Bohrung 21 in die Auffang-
Der Schließdruck der zurückgehaltenen Schließ- rinne 22 über. Von der Auffangrinne 20 strömt die
flüssigkeit soll während des Betriebes stufenweise Steuerfiüssigkeit zunächst durch den radial weiter
geändeit werden. außen abgehenden Kanal 23 und bringt das Venli!
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der 65 12 in Schließstellung. Die Auffangrinne 22 steht über
Kolbenschieber neben seinen üblichen Führungen einen Kanal 24 mit dem Ventil 13 in Verbindung, so
zusätzlich noch in anderen dazwischenliegenden Ab- daß auch dieses in Schließstellung geht.
ständen von der Drehachse am angrenzenden Trom- Nach Auffüllung des Kanals 23 strömt die Steuer-
5 6
flüssigkeit in bekannter Weise von der Auffangrinne 20 rinne 36 und von dort durch Kanäle 25 und 26 zur zur Schließkammer; beim Ausführungsbeispiel durch inneren und äußeren Abteilung 6 und 7 der Schließeinen oder mehrere Kanäle 25 zur äußeren Abteilung 7 kammer. Nach dem Auffüllen der beiden Abteilungen und durch einen oder mehrere Kanäle 26 zur inneren befindet sich der Kolbenschieber 3 in Schließstellung, Abteilung 6. Die Summe der in den Abteilungen 6 5 und die Flüssigkeitszufuhr kann gesperrt werden,
und 7 erzeugten Partial-Schließdrücke ist gleich dem Nach Ablagerung einer bestimmten Feststoffmenge Schließdruck, den die Steuerflüssigkeit in einer unge- im Feststoffraum 2 kann durch wahlweises, vorüberteilten Schließkammer erzeugen würde. Mit dem Auf- gehendes Öffnen des Ventils 33 oder 35 das Ablaßfüllen der Abteilungen 6 und 7 ist der Kolbenschieber 3 ventil 12 bzw. 13 in Offenstellung gebracht werden, in Schließstellung gebracht (linke Seite der F i g. 1). 10 indem diese Ventile von der Bohrung 67 bzw. 68
Nach Ansammlung einer bestimmten Feststoff- aus über die Auffangrinne 38 bzw. 37 und den Kanal
meng' im Feststoffraum 2 wird durch Sperren des 69 bzw. 70 mit Steuerflüssigkeit beschickt werden.
Ventils 14 in der Steuerftüssigkeitszuleitung 16 das Dadurch wird die innere Abteilung 6 bzw. die äußere
Ablaßventil 12 geöffnet und die äußere Abteilung 7 Abteilung 7 der Schließkammer entleert und eine
entleert, während in der inneren Abteilung 6 die i5 Partialentleerung herbeigeführt. Durch gleichzeitiges
Schließflüssigkeit zurückgehalten wird. öffnen beider Ventile 33 und 35 werden beide Ab-
Durch Sperren des Ventils 15 in der Steuerflüssig- teilungen 6 und 7 entleert und Totalentleerungen herkeitszuleitung 17 wird das Ablaßventil 13 geöffnet beigeführt. Um ein Übertreten von Sieuerflüssigkeit und die innere Abteilung 6 entleert, während die aus einer Auffangrinne in eine andere zu verhindern. Schließflüssigkeit in der äußeren Abteilung 7 zurück- 20 sind für die beiden oberen Rinnen 36 und 37 Überlaufgehalten wird. In beiden Fällen werden Partialent- bohrungen 40 bzw. 41 vorgesehen, während der Übcrleerungen durchgi führt, wobei die Einzelschließdrücke lauf 42 für die untere Rinne 38 einen größeren Durchin den Abteilungen 6 und 7 unterschiedlich sein messer hat als der Ringflansch 43.
können. Der Kolbenschieber 3 geht in Öffnungsstel- Bei de η in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeilung (rechte Seite der Fig. 1) und besvegt sich sofort 25 spiel ist die Schließkammer in drei radial hintereinwieder in Schließstellung, wenn infolge des zurück- anderliegende Abteilungen 44, 45 und 46 unterteilt, weichenden Flüssigkeitsspiegels im Trennraum 1 der indem der Kolbenschieber 3 außer den üblichen Füh-Öffnungsdruck kleiner geworden ist ak der Schließ- rungen bei 8 und 8a zusätzlich bei 47 und 48 abdruck der zurückgehaltenen Schließflüssigkeit. Durch dichtend geführt wird. Vom peripheren Teil der Ab-Sperren beider Ventile 14 und 15 werden beide Ab- 30 teilungen 44, 45 und 46 führen kalibrierte Bohrungen laßventile 12 und 13 in Offenstellung gebracht und 49, 50 bzw. 51 nach außen.
beide Abteilungen 6 und 7 entleert, so daß die Trommel Die Steuerflüssigkeit wird durch separate Zuvollständig entleert wird. leitungen 52, 53 und 54 herangeführt, in die je ein
Um Störungen zu vermeiden, die entstehen würden, Ventil 55, 56 bzw. 57 eingebaut ist. Sie gelangt in
wenn im Überschuß zugeführte Steuerflüssigkeit aus 35 bekannter Weise durch Bohrungen 58, 59 und 60
der Auffangrinne 20 in die Auffangrinne 22 über- in die Auffangrinnen 61, 62 und 63 und von dort
treten würde, und umgekehrt, ist die Auffangrinne 20 durch Kanäle 64, 65 und 66 zu den Abteilungen 46,
mit einem den Spiegel begrenzenden Überlaufröhrchen 45 bzw. 44 der Schließkammer. Diese Trommel
27 versehen und der Durchmesser des Überlaufs 28 erfordert wie die Trommel nach F i g. 1 eine ständige
größer gehalten als der die beiden Rinnen 20 und 22 40 Zufuhr von Steuerflüssigkeit,
voneinander trennende Ringflansch 29. Bei gleichzeitigem Sperren der drei ν.ntile 55, 56
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind und 57 wird die Steuerflüssigkeit aus den drei Abdie Ablaßventile 12 und 13 im flüssigkeitsfreien Zu- teilungen 44, 45 und 46 durch die kalibrierten Bohstand geschlossen und werden durch Zuführung von rungen 49, 50 und 51 ausgeschleudert und eine Total-Steuerrlüssigkeit in Offenstellung gebracht. Die Wir- 45 entleerung durchgeführt. Bei wahlweisem Sperren der kungsweisesolcherVentile ist ebenfalls in der deutschen einzelnen Ventile oder von zwei Ventilen in Kombi-Patentschrift 2 022 197 im einzelnen beschrieben. nation werden Partialentleerungen durchgeführt.
Diese Ausführung ist überall dort von Vorteil, wo es Der Schließdruck dt. zurückgehaltenen Flüssigkeil an Frischwasser mangelt und deshalb der Verbrauch kann innerhalb weiter Grenzen stufenweise variien niedrig gehalten werden muß. 50 werden.
Die Trommel nach F i g. 2 erfordert drei Zufüh- Beispiel
rungsleitungen 30, 31 und 32 für Steuerflüssigkeit mit
eingebautem Ventil 33, 34 bzw. 35 und drei vonein- Die radialen Abmessungen der einzelnen Ab
ander getrennte Auffangrinnen 36, 37 und 38. Bei teilungen 44, 45 und 46 seien so dimensioniert, daß die
geschlossenen Ventilen 33 und 35 sind auch die 55 Flüssigkeit in der inneren Abteilung, '-'J12 in der mitt
Ablaßventile 12 und 13 geschlossen. Nach dem ler.v. Abteilung 4/i2 und in der äußeren Abteilung 5J1
Öffnen des Ventils 34 strömt Steuerflüssigkeit in be- des Uesamtschließdruckes erzeugt. Es sind dam
kannter Weise durch die Öffnung 39 in die Auffang- folgende Schließdruck-Einstellungen möglich:
I Innere Kammer allein — des Gesamtschließdruckes
II Mittlere Kammer allein — des Gesamtschließdruckes
III Äußere Kammer allein — des Gesamtschließdruckes
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IV Innere t- mittlere Kammer - - des Gesamtschließdruckes
V Innere -1- äußere Kammer — des Gesamtschließdruckes
12
VI Mittlere -(- äußere Kammer — des Gesamtschließdruckes
VII Innere 4- mittlere 4- äußere Kammer — des Gesamtschließdruckes
Natürlich kann auch jede beliebige andere Teilung gewählt werden. Die Schließkammer kann auch in vier oder mehr Abteilungen unterteilt werden, wodurch die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten erheblich steigt.
Ebenso ist es möglich, die Trommel nach F i g. 1 an Stelle mit Ablaßventilen mit kalibrierten Ablaßbohrungen oder die Trommel nach F i g. 3 mit Ventilen entsprechend F i g. 1 oder 2 auszurüsten. Die Zuführungskanäle für die Steuerflüssigkeit sind dann der Ausbildung der Trommel entsprechend anzuordnen.
Mit einer Trommel gemäß der Erfindung ist es möglich, ohne Einstellung der Öffnungsdauer und ohne Umstellung der Trommel wahlweise Totaloder Partialentleerungen durchzuführen und bei dei Durchführung von Partialentleerungen den Schließdruck der zurückgehaltenen Schließflüssigkeit dem spezifischen Gewicht der Schleuderflüssigkeit und der ausgeschiedenen Feststoffen stufenweise anzupassen
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
J09508/

Claims (3)

raum angesammelten Feststoffe ausgeworfen wird, Patentansprüche: während der andere Teil als Sicherheitsring in der Trommel zurückbleibt. Dadurch wird verhindert,
1. Selbstentleerende Schleudertrommel mit den daß mit den Feststoffen eine größere Menge Nutz-Trenn- und Feststoffraum einseitig begrenzendem 5 flüssigkeit ausgeschleudert wird und verlorengeht.
Kolbenschieber zum Steuern der Auswurföff- Bei der Durchführung von Totalentleerangen wird nungen im Trommelmantel, die zeitunabhängig die Trommel weit geöffnet und der gesamte Trommel- und wahlweise die Durchführung von Partial- inhalt ausgeworfen. Um eine gründliche Reinigung und Totalentleerungen gestattet,.indem durch die zu erzielen, wirrt jft im Anschluß an eine Totalentkonstruktive Ausbildung der Trommel definierte 10 leerung noch eine Spülung durchgeführt, indem die Schließflüssigkeitsmengen zurückgehalten werden Trommel mit Frischwasser gefüllt und wieder leerkönnen, dadurch gekennzeichnet, daß geschleudert wird.
der Kolbenschieber (3) neben seinen üblichen Um die Öffnungsdauer und die öffnungsweite einer Führungen (8, 8 a) zusätzlich noch in anderen selbstentleerenden Trommel zum Zwecke der Partialdazwischenliegenden Abständen (9; 47, 48) von der 15 entleerung zu begrenzen, kann die Trommel so ausDrehachse am angrenzenden Trommelteil (5) ab- gebildet sein, daß ein Teil der Schließflüssigkeit in der dichtend geführt wird und dadurch die Schließ- Schließkammer verbleibt. Sobald nach dem Einsetzen kammer in mehrere radial hintereinanderliegende des f eststoffauswurfs der freie Flüssigkeitsspiegel im Abteilungen (6, 7; 44, 45, 46) unterteilt, die mit Trennraum so weit zurückgewichen ist, daß der öff-Steuerflüssigkeit in bekannter Weise beschickt 20 nungsdrtuk kleiner ist als der Schließdruck der in der und wahlweise durch Kanäle (10, 11; 49, 50, 51) Schließkaiuiner verbliebenen Schließflüssigkeit, beentleert werden können, die vom peripheren Teil wegt si». 11 der Kolbenschieber sofort wieder in Schließder einzelnen Abteilungen (6, 7; 44, 45, 46) nach stellung. Je größer der Schließdruck der in der Schließaußen führen. kammer zurückgehaltenen Steuerflüssigkeit ist, um
2. Schleudertrommel nach Anspruch 1, dadurch 25 so schneller schließt sich die Trommel wieder, und um gekennzeichnet, daß in die Ablaßkanäle (10, 11; so weniger Feststoffe werden bei jedem Öffnungsvor-49. 50, 51) flüss-^keitsgesteuerte Ventile (12, 13) gang ausgeschleudert.
eingebaut sind. Eine Trommel anderer Bauart mit nicht zu ent-
3. Schleudertrommel nach Anspruch 1 oder 2, leerender Schließkammer zeigt beispielsweise die dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuführungs- 30 deutsche Patentschrift 1 055 451. Mit dieser bekannten leitungen für Stellerflüssigkeit (16, 17; 30, 31, 32; Trommel lassen sich sowohl Partial- als auch Total-52. 53, 54) Ventile (14, 15; 33, 34, 35; 55, 56, 57) entleerung durchführen, je nachdem, wie lange die eingebaut sind, die einzeln oder in Kombination Öffnungskammer mit Steuerflüssigkeit gefüllt gehalten von einem Steuergerät (18) nach einem einge- wird. Diese zeitabhängige Steuerung ist aber bei der stellten Programm umgeschaltet werden 35 Durchführung von Partialentleeru'gen recht kritisch,
weil die Auffüllzeit der Öffnungskammer vom Steuerwasserdruck abhängig ist und diese einen Teil der
Zeit ausmacht, die am Steuergerät eingestellt werden
muß.
40 Aber auch bei einer Trommel mit den Trennraum
Die Erfindung bezieht sich auf selbstentleerende einseitig begrenzendem Kolbenschieber ist es bekannt,
Schleudertrommeln, deren Trenn- und Feststoffraum einen Teil der Schließflüssigkeit in der Sc'iließkamnK-r
auf einer Seite von dem die Austragöffnungen steuern- zurückzuhalten. Die deutsche Auslegeschrift 1 432 760
den Kolbenschieber begrenzt werden. Trommeln offenbart mehrere konstruktive Möglichkeiten, um
dieser Bauart sind mit einer zwischen dem Kolben- 45 das zu erreichen.
schieber und dem angrenzenden Trommelteil ge- Nach einem dieser Vorschläge vird in die Schließ-
legenen Schließkammer versehen, die vor Beginn des kammer ein kegeliger Teller eingesetzt, der den
Schleuderbetriebes mit einer Steuerflüssigkeit gefüllt äußeren Teil der Kammer in zwei axial übereinander-
werden muß. Die Schließkammer hat eine größere liegende Räume teilt. Der von einem Ventil gesteuerte
radiale Ausdehnung als der Trommelinnenraum, so 50 Ablaßkanal geht von der Peripherie des unteren
daß bei vollständig gefüllter Kammer der von dieser Raumes aus. Beim Öffnen dieses Ventils zum Zwecke
Seite auf den Kolbenschieber wirkende Schließdruck des Feststoffauswurfs bleibt immer die Schließflüssig-
immer größer ist als der von der anderen Seite im keit im oberen Raum des äußeren Schließkammerteils
öffnenden Sinne wirkende Druck der Trommelfüllung. zurück. Sie bewirkt die Bewegung des Kolbenschiebers
Zum Zwecke des Feststoffauswurfs wird bei voller 55 in seine Schließstellung, wenn beim Zurückweichen
Drehzahl der Trommel aus der Schließkammer Steuer- des Flüssigkeitsspiegels im Trennraum der Druck auf
flüssigkeit abgelassen und damit der Schließdruck die Oberseite des Kolbenschiebers kleinei" geworden
abgebaut. Unter dem Druck der Trommelfüllung ist a!.; der auf seine Unterseite wirkende Druck der
bewegt sich dann der Kolbenschieber in die die Aus- zurückgehaltenen Schließflüssigkeit. Mit dieser Troin-
wurföffnungen freigebende Öffnungsstcllung. 60 mel lassen sich aber nur Partialentleerungen durch-
Je nach Art und Konsistenz der separierten Fest- führen.
stoffe kann es vorteilhaft sein, in kürzeren Zeitab- Nach einem anderen Vorschlag der deutschen
ständen sogenannte Partialentleerungen und hin und Patentschrift 1 432 760 ist das Trommelunterteil in
wieder in größeren Zeitabständen eine Totalem- verschiedenen Abständen von der Drehachse mit
leerung durchzuführen. 65 Ablaßbohrungen für Schließflüssigkeit versehen, die
Bei der Durchführung von Partialentleerungen wird von der Schließkammer ausgehen, die sich aber die
die Trommel nur geringfügig und/oder nur kurz- ganze radiale Ausdehnung des Kolbenschiebers er-
•/ritio ceöffnet. damit nur ein Teil der im Feststoff- streckt. Diese Bohrungen sind wahlweise mit Stopfen
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