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DE2047755B2 - Einrichtung zur selbsstaetigen verstaerkungsregelung fuer einen verstaerker, insbesondere transistor verstaerker, in hochfrequenzspannungen fuehrenden kabelnetzen - Google Patents

Einrichtung zur selbsstaetigen verstaerkungsregelung fuer einen verstaerker, insbesondere transistor verstaerker, in hochfrequenzspannungen fuehrenden kabelnetzen

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Publication number
DE2047755B2
DE2047755B2 DE19702047755 DE2047755A DE2047755B2 DE 2047755 B2 DE2047755 B2 DE 2047755B2 DE 19702047755 DE19702047755 DE 19702047755 DE 2047755 A DE2047755 A DE 2047755A DE 2047755 B2 DE2047755 B2 DE 2047755B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
controllable
amplifier
resistor
frequency
amplifier stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19702047755
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English (en)
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DE2047755A1 (de
Inventor
Karl Dipl Ing 1000 Berlin Dillenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority to DE19702047755 priority Critical patent/DE2047755B2/de
Publication of DE2047755B2 publication Critical patent/DE2047755B2/de
Publication of DE2047755A1 publication Critical patent/DE2047755A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
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    • HELECTRICITY
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    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung für einen Verstärker, insbesondere Transistorverstärker, in Hochfrequenzspannungen führenden Kabelnetzen, beispielsweise in Gemeinschafts antennenanlagen, mit gleichzeitiger Kompensation des frequenzabhängigen Temperaturflusses auf die Kabeldämpfung, wobei eine von der jeweiligen Kabel- oder Umgebungstemperatur abhängige, aus einem gleichzeitig mit der Signalspannung in das Kabelnetz eingespeisten Pilotsignal gewonnene Regelspannung den Widerstandswert eines steuerbaren Widerstandes der Verstärkerschaltung verändert.
  • Bei der Übertragung eines verhältnismäßig breiten Hochfrequenzspektrums über Kabel tritt eine von der Höhe der zu übertragenden Frequenz und von der Kabellänge abhängige Dämpfung auf. Desgleichen wirken sich Schwankungen der Kabeltemperatur oder der Umgebungstemperatur des Kabels als Dämpfungsänderungen aus, und zwar nimmt mit steigender Frequenz und steigender Temperatur die Kabeldämpfung a progressiv zu. Zur Kompensation der Temperaturabhängigkeit der Kabeldämpfung sind Verfahren bekannt, bei denen von einer die zu übertragenden Hochfrequenzen aussendenden Endstelle aus, z. B.
  • von einer Fernseh-Ortsgemeinschaftsantennenanlage oder einer dazugehörenden Verstärkereinrichtung, zusätzlich eine oder zwei Pilotfrequenzen konstanten Pegels in das Kabel eingespeist werden, die dann etwa den gleichen temperaturbedingten Amplitudenänderungen wie das zu übertragende Hochfrequenzspektrum unterliegen. Der Übertragungsweg enthält dabei ein oder mehrere regelbare Netzwerke, die in Abhängigkeit von dem dort eintreffenden Pilotfrequenzpegel bzw. einer von diesem abgeleiteten Regelspannung unter Berücksichtigung eines vorgegebenen Sollpegels in temperaturkompensierendem Sinne gesteuert werden. Als Stellregler für die beispielsweise aus mehreren Spulen, Kondensatoren und Widerständen bestehenden Netzwerke dienen z. B.
  • elektromechanisch arbeitende Einrichtungen wie Stellmotoren und Schrittschaltwerke oder auch elektronische Einrichtungen, die als Stellglied einen Thermistor, d. h. einen steuerbaren Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten auf Halbleiterbasis, aufweisen.
  • Für eine Temperaturkompensation bei Hochfrequenzkabeln geeignete Netzwerke sind in den bisher üblichen Ausführungsformen jedoch verhältnismäßig kompliziert aufgebaut. Auch eine andere bekannte Möglichkeit, die temperaturbedingten Dämpfungsänderungen des Kabels durch einen im Gegenkopplungskreis eines im Zuge der Kabel strecke liegenden Verstärkers angeordneten Thermistor auszugleichen, dessen Widerstandswert sich in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur des Kabels ändert und damit den Grad der Gegenkopplung bzw. der Verstärkung regelt, ist insofern nachteilig, als nur temperaturbedingte Dämpfungsänderungen des Kabels innerhalb eines verhältnismäßig kleinen Frequenzbandes ausgeglichen werden und demzufolge eine Anwendung für breitbandige Übertragungssysteme nicht in Frage kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verstärkung eines Transistorverstärkers in Kabelnetzen für breitbandige Hochfrequenzspannungen derart automatisch zu regeln, daß auch die mit steigender Frequenz progressiv zunehmenden Ände- rungen der Kabeldämpfung, die durch Temperatur-und Alterungseinflüsse verursacht werden, ausgeglichen werden, ohne daß zu diesem Zweck noch weitere Pilotfrequenzen eingesetzt werden müssen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der steuerbare Widerstand als Dämpfungswiderstand im Verstärkungsweg liegt und gleichzeitig Teil eines frequenzabhängigen Gegenkopplungsnetzwerkes des Verstärkers bildet.
  • Es ist dabei für die Erfindung gleichbedeutend, ob der Verstärker aus einer oder aus mehreren Verstärkerstuten besteht. Falls der Verstärker, wie in der Praxis allgemein üblich, aus mehreren hintereinandergeschalteten Verstärkerstufen besteht, ist es für die Erfindung ohne Bedeutung, zwischen welchen Verstärkerstufen innerhalb des Verstärkerweges der steuerbare Widerstand als Dämpfungswiderstand eingeschaltet ist.
  • Der wesentliche Vorteil der Einrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß ein verhältnismäßig breites Frequenzband sowohl in seiner Frequenzlage, der sogenannten »Schräglage«, als auch in seiner Amplitude (Pegel) mit einer einzigen Pilotfrequenz ausgeregelt werden kann. Ein weiterer Vorteil der Einrichtung gemäß der Erfindung, der sich aus dem ersten Vorteil folgerichtig ergibt, ist der wesentlich geringere Aufwand an elektronisehen Bauelementen.
  • wie Selektivverstärkern für die Pilotfrequenzen.
  • Gleichrichtern, Differenzverstärkern und anderen zur Regelung benötigten Bauelementen, als bei den bisher bekannten Einrichtungen, die mindestens zwei Pilotfrequenzen benötigen, und zwar mindestens eine Pilotfrequenz zur Regelung der Frequenzlage und eine Pilotfrequenz zur Regelung der Amplitude.
  • In einem Anwendungsbeispiel gemäß der Erfindung kann in dem Fall, daß der Verstärker mindestens aus zwei Verstärkerstufen besteht, die Einrichtung so getroffen sein, daß der steuerbare Dämpfungswiderstand zwischen dem Ausgang einer ersten Verstärkerstufe und dem Eingang einer zweiten Verstärkerstufe liegt und daß das frequenzabhängige Gegenkopplungsnetzwerk eine Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand und wenigstens einem Blindwiderstand (Kapazität und/oder Selbstinduktion) enthält, die zwischen dem Eingang der zweiten Verstärkerstufe und dem Eingang der ersten Verstärkerstufe liegt.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsbeispiel kann die Einrichtung auch so getroffen sein, daß der steuerbare Dämpfungswiderstand zwischen dem Ausgang einer ersten Verstärkerstufe und dem Eingang einer zweiten Verstärkerstufe liegt und daß das frequenz abhängige Gegenkopplungsnetzwerk eine Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand und wenigstens einem Blindwiderstand (Kapazität und/oder Selbstinduktion) enthält, die zwischen dem Ausgang der zweiten Verstärkerstufe und dem Ausgang der ersten Verstärkerstufe liegt.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann auch ein Netzwerk mit T-, Doppel-T- oder zr-Gliedern beinhalten.
  • So kann in einem Anwendungsbeispiel gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen sein, daß parallel zu dem steuerbaren Dämpfungswiderstand ein aus ohmschen Widerständen bestehendes T-Glied liegt.
  • Weitere Einzelheiten der Einrichtung gemäß der Erfindung sind an Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeikpiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Transistorverstärkerstufe in an sich bekannten Gegenkopplungsschaltung, F i g. 2 ein Diagramm, das den Verlauf der Verstärkung einer Transistorverstärkerstufe in Abhängigkeit von der Frequenz der Hochfrequenzspannung bei verschiedenen Schaltungsgegebenheiten erkennen läßt, Fig. 3 und 4 zwei beispielsweise Einrichtungen gemäß der Erfindung mit je einer Transistorverstärkerstufe in Gegenkopplungsschaltung, Fig. 5 eine beispielsweise Einrichtung gemäß der Erfindung, bestehend aus einer Transistorverstärkerstufe mit einem teilweise als T-Glied ausgebildeten Gegenkopplungsnetzwerk, Fig. 6 ein als Blockschaltung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Gesamteinrichtung gemäß der Erfindung, Fig.7 eine beispielsweise Schaltungsanordnung der als Differenzverstärker ausgebildeten, in der Fig. 6 dargestellten Verstärkerstufe, welche dem Gegenkopplungsnetzwerk die Steuerspannungen zuführt.
  • F i g. 1 zeigt eine an sich bekannte Transistorverstärkerstufe in frequenzabhängiger Gegenkopplungsschaltung. Im Kollektor-Basiskreis des Transistors 1 liegt ein Widerstand 3 in Serie mit einer Selbstinduktion 4 und einem Kondensator 5. Es ist bekannt, den Frequenzgang von Breitbandverstärkern mittels einer solchen Transistorverstärkerstufe in Gegenkopplungsschaltung zu regeln. Zu diesem Zweck wird der Widerstand 3 durch einen regelbaren Widerstand, z. B. Heißleiter, lichtgesteuertes Photoelement, pin-Diode usw. ersetzt.
  • In dem Diagramm der Fig. 2 ist dargestellt, wie sich eine solche Regelung des Frequenzganges praktisch auswirkt. Die gestrichelten Kurven zwischen den zu verstärkenden Frequenzen f1 bis L2 deuten den Zustand bei nichtgeregeltem Verstärker an. Die Pegel der beiden Frequenzen f1 und J2 weichen stark voneinander ab, während sie bei geregeltem Verstärker praktisch gleiche Werte annehmen (nicht gestrichelte Kurve). Die Regelung kann z. B. in bekannter Weise durch Beeinflussung des steuerbaren Widerstandes 3 mittels einer Pilotfrequenz fp bewirkt werden. Die Pilotfrequenz fp kann dabei sowohl außerhalb als auch innerhalb des zu übertragenden Frequenzbandes f1-J2 liegen.
  • Erfindungsgemäß ist der steuerbare Widerstand 3 als Dämpfungswiderstand in dem Verstärkerweg, beispielsweise zwischen dem Ausgang einer ersten Verstärkerstufe 1 und dem Eingang einer zweiten Verstärkerstufe 2 (F i g. 3 und 4) angeordnet, und zwar so, daß er gleichzeitig einen Teil der frequenzabhängigen Gegenkopplung einer der Verstärkerstufen 1 oder 2 bildet.
  • In F i g. 3 ist beispielsweise eine derartige Einrichtung dargestellt. Der steuerbare Widerstand 3 in Reihe mit einem von Hand regelbaren Widerstand 9, einer Selbstinduktion4 sowie einem Kondensator 5 stellt den Gegenkopplungskreis der Transistorverstärkerstufe 1 dar. Der Kondensator 6 dient lediglich als Blockkondensator für eine dem Transistorverstärker zugeführte, in der Zeichnung nicht dargestellte Gleichspannung. Der steuerbare Widerstand 3 ist nun so angeordnet, daß er nicht nur im Gegenkopplungskreis der Transistorverstärkerstufe 1 liegt, sondern gleichzeitig auch im Verstärkungsweg zwischen dem Ausgang der ersten Transistorverstärkerstufe 1 und dem Eingang der zweiten Transistorverstärkerstufe 2 angeordnet ist; auf diese Weise wirkt der steuerbare Widerstand 3 nicht nur als Regelglied für den Frequenzgang, sondern gleichzeitig auch als Regelglied für die Amplitude des zu verstärkenden Frequenzbandes, wobei das Frequenzband Ji bis f2 eine verhältnismäßig große Breite annehmen darf. Mittels der Einrichtung gemäß der Erfindung können mit nur einer einzigen Pilotfrequenz beide Regelfunktionen, nämlich die Funktion der Amplitudenregelung und die der Frequenzregelung, ermöglicht werden, so daß ein erheblich geringerer Aufwand an elektronischen Bauelementen gegenüber den bisherigen Anordnungen erforderlich ist, bei denen zumindest zwei Pilotfrequenzen benötigt werden.
  • In der F i g. 3 ist der Gegenkopplungskreis 3, 6, 9, 4, 5 zwischen der Basis und dem Kollektor der ersten Transistorverstärkerstufe 1 angeordnet.
  • In der Fig. 4 ist die gleiche beispielsweise Einrichtung wiedergegeben wie in Fig.3, jedoch ist hier der Gegenkopplungskreis 6, 3, 5, 4, 9 zwischen der Basis und dem Kollektor der zweiten Transistorverstärkerstufe 2 angeordnet. Der steuerbare Dämpfungswiderstand 3 ist auch bei dieser Einrichtung zwischen dem Ausgang der ersten Verstärkerstufe 1 und dem Eingang der zweiten Verstärkerstufe 2 angeordnet.
  • Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung. Die in dem Kollektor-Basis-Kreis der Transistorverstärkerstufe 1 angeordnete Gegenkopplung ist hier als ein Netzwerk ausgebildet, bei dem parallel zu dem steuerbaren Dämpfungswiderstand 3 ein aus ohmschen Widerständen bestehendes T-Glied 7 liegt.
  • Die aus Kondensator 5, Selbstinduktion 4 und einstellbarem ohmschen Widerstand 9 bestehende Reihenschaltung liegt an einem vorzugsweise einstellbaren Abgriff 8 eines Längszweiges des T-Gliedes 7.
  • Das Querglied des überbrückten T-Gliedes 7 ist ein zweiter steuerbarer Widerstand 10, der zu dem steuerbaren Dämpfungswiderstand 3 gegensinnig durch die Regelspannung gesteuert wird.
  • Fig. 6 zeigt die Gesamtanordnung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung.
  • Am Eingang der Kabelleitung, beispielsweise in einer Gemeinschaftsantennenanlage, werden die von der Antenne ankommenden Signale in der sogenannten Kopfstation 15 in Kanalverstärkern auf den gleichen Pegel gebracht und nach der Zufügung einer von dem Pilotgenerator 16 erzeugten Pilotfrequenz fp durch die Kabelstrecke 20 in der benötigten Frequenzbreite f1 bis f2 weitergeleitet. Auf der Kabelstrecke 20 entlang können mehrere nicht geregelte Breitbandverstärker 14 eingesetzt werden, um die infolge der Kabeldämpfung geschwächten Signale wieder auf die erwünschte Höhe zu bringen.
  • Sobald sich die Pegelschwankungen nicht tolerierbaren Werten nähern, wird eine geregelte Verstärkeranordnung eingesetzt, die aus mehreren Verstärkerstufen 1 und 2 besteht. Zwischen dem Ausgang der Verstärkerstufe 1 und dem Eingang der Verstärkerstufe 2 befindet sich das in F i g. 5 beschriebene Netzwerk, bei dem parallel zu dem steuerbaren Dämpfungswiderstand 3 ein aus ohmschen Widerständen bestehendes T-Glied 7 liegt, dessen Querglied ein zweiter steuerbarer Widerstand 10 ist. Am Ausgang des Verstärkers 2 wird die Pilotfrequenz fp ausgekoppelt und nach selektiver Verstärkung im Verstärker 11 und Gleichrichtung 12 einem Differenzverstärker 13 zugeführt, der seinerseits den beiden steuerbaren Widerständen 3 und 10 die Pilotfrequenz fp gegensinnig zuführt.
  • Die beispielsweise Schaltungsanordnung eines Differenzverstärkers 13 ist in Fig. 7 näher dargestellt. Dieser besteht im Beispielsfalle aus zwei Transistoren 17 und 18, deren Emitter unmittelbar miteinander verbunden sind und die einen gemeinsamen Emitterwiderstand 19 haben, wobei die Basis des einen Transistors 17 ein konstantes PotentiaI hat und der Basis des anderen Transistors 18 die Regelspannung fp vom Gleichrichter 12 zugeführt wird, derart, daß den Kollektorkreisen der beiden Transistoren 17 und 18 je eine Steuerspannung für den steuerbaren Dämpfungswiderstand 3 bzw. das steuerbare QuergliedlO entnehmbar ist. Sobald auf der Kabelleitung 20 eine Dämpfung infolge von Temperatur- und Alterungseinflüssen entsteht, sinkt die Amplitude des Signals am Ausgang des Breitbandverstärkers2. Dies hat infolge des Regelvorganges eine Verminderung des Widerstandswertes am Dämpfungswiderstand 3 zur Folge, wodurch das sinkende Signal wieder auf seine ursprüngliche Amplitude hochgeregelt wird. Mit der Verminderung des Widerstandswertes des Dämpfungswiderstandes 3 vergrößert sich aber gleichzeitig auch die Gegenkopplung der Verstärkerstufe 1 durch den im Gegenkopplungskreis der Verstärkerstufe 1 angeordneten Stellwiderstand 9. Dies hat seinerseits eine erhöhte Verstärkung der höheren Frequenzen (um f2) des Frequenzbandes f1 bis f2 zur Folge, wodurch die durch die frequenzabhängige Kabeldämpfung verursachte »Schräge« des Frequenzganges wieder in die gewünschte Lage gebracht wird (Diagramm der F i g. 2). Mittels des Stellwiderstandes 9 läßt sich die gewünschte »Schräglage« sowie die Steilheit der automatischen Schräglage-Regelung auch mit der Hand beliebig einstellen.
  • Außer den oben beschriebenen beispielsweisen Anordnungen der erfindungsgemäßen Einrichtung können auch andere Anordnungen getroffen werden.
  • So kann beispielsweise an Stelle des in Fig. 5 und Fig.6 dargestellten T-Gliedes im frequenzabhängigen Gegenkopplungsnetzwerk auch ein Doppel-T-Glied oder ein glied verwendet werden. Ferner kann an Stelle des zweiten steuerbaren Widerstandes im Querglied 10 auch ein steuerbarer Widerstand im Emitterkreis derjenigen Transistorverstärkerstufe 1 oder 2 angeordnet werden, in deren Basis-Kollektor-Kreis sich das frequenzabhängige Gegenkopplungsnetzwerk befindet. Es besteht ferner die Möglichkeit, die automatische Frequenz- und Pegelregelung gleichzeitig an mehreren Stellen auf der Kabelleitung mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung einzusetzen.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur sebsttätigen Verstärkungsregelung für einen Verstärker, insbesondere Transistorverstärker, in Hochfrequenzspannungen führenden Kabelnetzen, beispielsweise in Gemeinschaftsantennenanlagen, mit gleichzeitiger Kompensation des frequenzabhängigen Temperaturfiusses auf die Kabeldämpfung, wobei eine von der jeweiligen Kabel- oder Umgebungstemperatur abhängige, aus einem gleichzeitig mit der Signalspannung in das Kabelnetz eingespeisten Pilotsignal gewonnene Regelspannung den Widerstandswert eines steuerbaren Widerstandes der Verstärkerschaltung verändert, d a d u r c h g e -k e n n z e i eh n e t, daß der steuerbare Widerstand als Dämpfungswiderstand (3) im Verstärkungsweg (1, 2) liegt und gleichzeitig Teil eines frequenzabhängigen Gegenkopplungsnetzwerkes (4, 5) des Verstärkers bildet (F i g. 3 bis 6).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Dämpfungswiderstand zwischen dem Ausgang einer ersten Verstärkerstufe (1) und dem Eingang einer zweiten Verstärkerstufe (2) liegt und daß das frequenzabhängige Gegenkopplungsnetzwerk eine Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand (9) und wenigstens einem Blindwiderstand [Kapazität (5) und/oder Selbstinduktion (4)] enthält, die zwischen dem Eingang der zweiten Verstärkerstufe (2) und dem Eingang der ersten Verstärkerstufe (1) liegt (F i g. 3).
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Dämpfungswiderstand zwischen dem Ausgang einer ersten Verstärkerstufe (1) und dem Eingang einer zweiten Verstärkerstufe (2) liegt und daß das frequenzabhängige Gegenkopplungsnetzwerk eine Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand (9) und wenigstens einem Blindwiderstand [Kapazität (5) und/oder Selbstinduktion (4)] enthält, die zwischen dem Ausgang der zweiten Verstärkerstufe (2) und dem Ausgang der ersten Verstärkerstufe (1) liegt (Fig. 4).
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem steuerbaren Dämpfungswiderstand (3) ein aus ohmschen Widerständen bestehendes T-Glied (7) liegt (Fig. 5).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung aus einem ohmschen Widerstand (9) und wenigstens einem Blindwiderstand (4, 5) an einem, vorzugsweise einstellbaren Abgriff (8) eines Längszweiges des T-Gliedes (7) liegt (Fig. 5).
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Querglied des überbrückten T-Gliedes ein zweiter steuerbarer Widerstand (10) ist, der zu dem steuerbaren Dämpfungswiderstand (3) gegensinnig durch die Regelspannung gesteuert wird (Fig. 5).
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbaren Widerstände (3, 10) indirekt gesteuerte Heißleiter, lichtgesteuerte Photowiderstände, pin-Dioden o. a. sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Kabel netz ausgekoppelte Pilotfrequenz (fp) nach frequenzselektiver Verstärkung (11) und nach Gleichrichtung (12) gegensinnig den steuerbaren Widerständen (3, 10) zugeführt wird (Fig. 6).
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des steuerbaren Dämpfungswiderstandes (3) und des steuerbaren Quergliedes (10) zwei Transistoren (17, 18) vorgesehen sind, die nach Art eines Differenzverstärkers geschaltet sind, indem ihre Emitter unmittelbar verbunden sind, und die einen gemeinsamen Emitterwiderstand (19) haben, wobei die Basis des einen Transistors (17) ein konstantes Potential hat und der Basis des anderen Transistors (18) die Regelspannung (von 12) zugeführt wird, derart, daß den Kollektorkreisen der beiden Transistoren (17, 18) je eine Steuerspannung für den steuerbaren Dämpfungswiderstand (3) bzw. für das steuerbare Querglied (10) entnehmbar ist (F i g. 7).
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