DE204705C - - Google Patents
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- DE204705C DE204705C DENDAT204705D DE204705DA DE204705C DE 204705 C DE204705 C DE 204705C DE NDAT204705 D DENDAT204705 D DE NDAT204705D DE 204705D A DE204705D A DE 204705DA DE 204705 C DE204705 C DE 204705C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/46—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
- E02F3/52—Cableway excavators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 204705-KLASSE 19 e. GRUPPE
Bei der Ausführung von Dammschüttungen mit Hilfe von Drahtseilbahnen war es bisher
üblich, die Fördergefäße von hochliegenden Seilen zu stürzen, die über so hohe Traggerüste
geführt sind, daß unter den Tragseilen der für die Schüttung erforderliche freie
Raum vorhanden war. Um. hohe Gerüste zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, senkrecht
verstellbare Stützen, z. B. Schraubenpfähle, zu benutzen, die sich mit dem Wachsen
der Schüttung in die Höhe schrauben, nicht aber vorwärts bewegen lassen. Ferner ist es
bei diesen Anordnungen meist üblich, den äußeren Endpunkt für die Seile auf ein hohes
Gerüst zu verlegen, nach welchem die Förder-• gefäße ihre Bewegung fortsetzen und von wo
sie durch eine etwa halbkreisartige Schienenbahn vom einkommenden Seil auf das auslaufende
Seil geleitet werden, doch sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen die Wagen an der Schüttungsstelle von einem Seil auf das
andere abgelenkt und so ohne Berührung der Endstation nach der Ausgangsstelle zurückgeleitet
werden können.
Die vorliegende Einrichtung ist dazu bestimmt, die erwähnten hohen. und teueren,
u. U. auch senkrecht verstellbaren Gerüste zu vermeiden. Sie ist ebensowohl für Seilbahnen
verwendbar, bei denen ein einziges Seil die doppelte Bestimmung hat, die Lasten zu
tragen und sie fortzubewegen, wie auch für Seilbahnen mit festliegenden Tragseilen, auf
denen die Fördergefäße mittels besonderen, endlosen Zugseiles fortbewegt werden.·
. In den Zeichnungen sind Fig. 1 und 2 sehematische Ansichten der Einrichtung zum Ausführen von Schüttungen gemäß der Erfindung.
. In den Zeichnungen sind Fig. 1 und 2 sehematische Ansichten der Einrichtung zum Ausführen von Schüttungen gemäß der Erfindung.
Fig. 3 zeigt den Aufriß und
Fig. 4 den Grundriß einer Ausführungsform des Schüttgerüstes.
Fig. 5 und 6 sowie Fig. 7 und 8 zeigen in Seiten- und Endansicht je eine andere Ausführungsform
der Einrichtung.
Fig. 9 stellt ein Ausführungsbeispiel schematisch dar. ■
Fig. 10 zeigt im Grundriß einen Teil eines Schüttgerüstes mit Mitteln zur Fortbewegung
über eine Zweigschiene.
Fig. 11 ist ein senkrechter Schnitt nach
Linie A-A von Fig. 10,
Fig. 12 in größerem Maßstabe ein Teilgrundriß
der Vorrichtung nach Fig. 10 und 11.
Fig. 13 zeigt im Grundriß eine andere Ausführungsform
der Umführung, und
Fig. 14 und 15 zeigen in Seiten- und Oberansieht
eine Anordnung, bei der zwei Seile, ein Tragseil und ein Zugseil, benutzt werden.
Das endlose Seil mit den beiden parallel nebeneinander laufenden Trümerna a1 (Fig. 1)
führt um Scheiben an der Ladestation b über
den Schüttplatz c hinweg nach dem jenseits der Schüttung liegenden Endpunkt b1 und
nach b zurück. Der Schüttplatz sei beispielsweise ein Tal, in dem die Schüttung, etwa, ein
Damm e (Fig. 2), ausgeführt werden soll. Das Schüttgerüst / (Fig. 1, 2 und 4) ist mit
einer Zweigschiene g versehen, die die Gefäßlaufwerke d1 (Fig. 3) von dem einkommenden
Trum α aufnimmt und sie, nachdem die Gefäße d gestürzt worden sind, auf das auslaufende
Trum a1 übergehen läßt. Zum Führen der beiden. Seiltrümer sind Leitrollen h vorgesehen.
Zum Heben des Gerüstes / dienen im dargestellten Beispiel drei Schraubenwinden k
(Fig. 3), die durch Schneckengetriebe m und Wellen η von Hand oder sonstwie angetrieben
werden können. Die senkrechte Schraubenspindel q eines jeden Hebebockes ist im Bock
drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert und durch ein Querstück s hindurchgeführt, das
am oberen Ende der senkrechten Stütze r sitzt; das Querstück j gleitet beim Drehen
der Spindel q in Schlitzen t an den gegenüberliegenden Seiten des Gerüstes und hebt und
senkt so die Stützen r. Diese gehen unten durch eine am Gerüst angebrachte Führung u
und endigen in Schuhen v, die sich entweder
. auf den Boden oder auf die Schüttung e aufsetzen können.
Die Mittel zum wagerechten Bewegen des Gerüstes f bestehen in diesem Beispiel aus drei
pendelnd aufgehängten Stützen 1, deren jede an ihrem oberen Ende an das Gerüst angehängt
ist und an ihrem unteren Ende einen Schuh 3 trägt. Die Verbindungen zwischen
den Stützen 1 einerseits und dem Gerüst f und den Schuhen 3 anderseits sind gelenkig. Infolgedessen
kann jede Stütze um den oberen Gelenkpunkt 2 um einen in Fig. 3 gestrichelt angedeuteten Winkel schwingen. Eine dieser
Stützen ist mittels Schubstange 4 mit einer Kurbelscheibe 5 verbunden,, die mittels
Schneckengetriebes 6, 7 von einer Welle 8 aus von Hand oder sonstwie gedreht werden kann.
Um die Leitrollen h in die Verlängerung
des Seiles α α1 einstellen zu können, kann das
Gerüst f seitlich verstellt werden, zu welchem Zwecke das obere Ende jeder Stütze 1 an eine
in den Gelenkpunkten 2 stellbare Schraube 50
angeschlossen wird (Fig. 4). Durch Drehen dieser Schraube 5ß kann man das Gerüst, wenn
es auf den Stützen 1 ruht, um ein kleines Maß seitlich verschieben.
Die Betriebsweise ist folgende: Das Gerüst / ruht zunächst auf den Schuhen ν der
festen Stützen r, bis die Schüttung an die Unterseite der Stützschuhe 3 der Gelenkstützen
ι heranreicht. Durch Drehung der Schrauben q werden dann die Stützen r so
weit eingezogen, daß die Gelenkstützen 1 das Gerüst tragen. Nach Unterfüllen der Schuhe ν
wird durch Drehen der Schrauben q das Gerüst wieder gehoben, wodurch die Stützschuhe
3 von der Schüttung abgehoben werden. Nun wird das Schüttgut weiter bis an
die Unterseite der Stützschuhe 3 aufgeschüttet, sodann die Stützen r eingezogen und
so in regelmäßigem Wechsel fortgefahren.
Zur Erweiterung der Schüttung bringt man die Stützschuhe 3 zum Aufsetzen, so daß die
Gelenkstützen 1 das Gerüst f tragen. Dann wird das Gerüst dadurch wagerecht verschoben,
daß man die Stützen 1 um ihre unteren Gelenkpunkte an den Stützschuhen 3
durch Antreiben der Vorrichtung 5, 6, 7, 8 ausschwingt; dabei werden die oberen Enden
der Stützen 1 und das an den Gelenkpunkten 2 damit verbundene Gerüst vorwärts bewegt.
Darauf werden wieder die festen Stützen r gesenkt, so daß sie das Gerüst tragerf; die
Stützen ι werden um die Gelenkpunkte 2 vorwärts geschwenkt, und so wird durch entsprechenden
Wechsel das Gerüst schrittweise vorwärts bewegt.
Fig. 5 und 6 zeigen in Seiten- und Endansicht eine andere Ausführungsform des
Schüttgerüstes.
Hier hat das Gerüst f zwei Paar Stützen r mit Schuhen v. Auf jede Stütze kann man
mit einer besonderen Schraubenwinde k1 einwirken,
die mittels Zahnräder m1 von einer
Welle μ1 aus bewegt wird und deren Schraubenspindel
q in ein oben an der betreffenden Stütze r sitzendes Querstück .5 eingeschraubt
ist. Jedes der zwei Paar Stützschuhe 3 sitzt an einer Stütze 7a, die durch eine Schraubenmutter
8° mit einer Schraubenspindel 9 verbunden ist; letztere kann in Lagern 10 am Gerüst
f gedreht, aber nicht verschoben werden. Die Drehung kann mittels Kegelräder 11 von
einer von Hand oder sonstwie zu drehenden Welle 12 erfolgen. Werden die Stützen r mit '
den Schuhen ν eingezogen, so daß die Stützschuhe 3 sich auf die Schüttung e aufsetzen 105 ■
und das Gerüst / tragen, so kann letzteres durch gleichzeitiges Vorwärtsschrauben aller
Schraubenspindeln 9 in den Muttern 8a vorwärts bewegt werden.
Bei dieser Ausführungsform ist auch ein seitliches Einstellen des Gerüstes vorgesehen.
Die oberen Enden der Stützen r sind an den Querstücken s gelenkig aufgehängt (Fig. 6),
und es kann durch Schwingen dieser Stützen r mittels passender Bewegungsvorrichtungen,
wie z. B. der Teile 15 bis 18, eine Querbewegung derselben Art ausgeführt werden, wie
bei der Anordnung nach Fig. 3 die Längsbewegung durch Schwingen der Stützen 1.
Fig. 7 und 8 zeigen Seiten- und Kopfansichten einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung
für die Seitenbewegung des Schutt-
Claims (6)
1. · Einrichtung an Seilbahnen zur Massenförderung, wobei die Gefäßlaufwerke
vom einkommenden Seil auf das auslaufende Seil übergeführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seile, die sich von einer Ladestelle über die Schüttstelle nach
einer Endstelle erstrecken und zum Tragen und Bewegen der Gefäßlaufwerke dienen,
durch ein senkrecht und wagerecht bewegbares Schüttgerüst hindurchgeführt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttgerüst
mit Schrauben zum genauen seitlichen Einstellen in die Richtung der Seile versehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schüttgerüst
ff) zwei Gruppen von Stützen angebracht sind, von denen die eine zur Höhenbewegung, die andere zur Längsbewegung
des Gerüstes dient.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Längs-
bewegung dienenden Stützen pendelnd an dem Gerüst angehängt sind und an ihrem
unteren Ende gelenkig angehängte Schuhe tragen, sowie daß diese Stützen mit einem
Antrieb versehen sind, durch den sie aus ihrer senkrechten Lage ausgeschwungen werden können.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Längsbewegung
des Gerüstes dienenden Schuhe
(3) derart an dem Gerüst angebracht sind, daß dieses über die Schuhe nach vorwärts
gleitet.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe der
am Schüttgerüst angebrachten Stützen weder in der Länge noch in der Höhe verschiebbar ist, während die zweite Gruppe
dieser Stützen sowohl für Längs- als auch für Höhenbewegung eingerichtet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204705C true DE204705C (de) |
Family
ID=467011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204705D Active DE204705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204705C (de) |
-
0
- DE DENDAT204705D patent/DE204705C/de active Active
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